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Daniel Küblböck vermisst, höchstwahrscheinlich tot. :(

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    #31
    Zitat von Einhorny Beitrag anzeigen
    Ich bin jetzt hier im Mittelmeer und habe keine Mittel mehr ..
    ...drum kann ich nicht mehr schiffen und muss laufen, doch weil Wasser keine Balken hat, werd' ich wohl ersaufen. Okay, genug schwarzer Humor für diese Woche.

    Aber es ist halt wie überall. Tagtäglich wickeln sich Leute mit ihrem Auto um Bäume oder Leitplanken, aber niemanden interessiert es, bis es eine Berühmtheit tut.

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      #32
      Zitat von OEC_163_Transalpin Beitrag anzeigen
      Tagtäglich wickeln sich Leute mit ihrem Auto um Bäume oder Leitplanken, abeniemanden interessiert es, bis es eine Berühmtheit tut.
      "Berühmtheit" .. ich erinnere mich eigentlich nur noch an die Knalltüte, weil er mal einen Gurkenlaster gerammt hat.
      Schwall, schwall, Pflegefall!

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        #33
        Zitat von Aspartam Beitrag anzeigen
        Jeez ist es echt so furchtbar für dich dass es Menschen gibt die unter großem Einsatz versucht haben ein Leben zu retten?
        Welches Leben? Das Leben eines mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bereits Ertrunkenen?

        Wer nach vielen Stunden im Nordatlantik meint, ein Leben noch retten zu können, der ist kein Retter, sondern einfach nur ein Träumer. Wenn man die Mittel, welche man für solch überflüssige Einsätze verpulvert in die Ausrüstung und das Persönal für sinnvolle Rettungseinsätze stecken würden, dann könnte man weitaus mehr Menschenleben damit retten. Nur die Medien und die sensationsgeilen Zuschauer, die blieben dabei natürlich auf der Strecke.
        In der Sonne der untergehenden Kultur werfen selbst Zwerge lange Schatten - Karl Kraus

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          #34
          Zitat von Die_Lotta Beitrag anzeigen
          Wer nach vielen Stunden im Nordatlantik meint, ein Leben noch retten zu können, der ist kein Retter, sondern einfach nur ein Träumer.
          Doch - genau das tun Retter! Sie versuchen Menschenleben zu retten, auch wenn es aller Wahrscheinichkeit nach keine Hoffnung mehr gibt.
          Wenn die aufgeben würde, sobald die Überlebenschancen schwinden, würden weit aus weniger Menschen überleben!

          Die Rettung der eingeschlossenen Fußballmanschaft in Thailand, Lawinenopfer, verschüttete Bergleute - wie oft gab es hier schon kleine "Wunder". Das waren keine Promis und trotzdem wurde alles versucht diese Menschen zu bergen, mit weit aus höherem Aufwand und Kosten. Die Chance, nach 10 Stunden eine Frau im Meer zu finden sind sicher mehr als gering und trotzdem wurde hier die Suche nicht eingestellt. Kannst also nicht nur auf den Promi-Status schieben.

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            #35
            Zitat von Max_Power Beitrag anzeigen
            Doch - genau das tun Retter! Sie versuchen Menschenleben zu retten, auch wenn es aller Wahrscheinichkeit nach keine Hoffnung mehr gibt.
            Wenn die aufgeben würde, sobald die Überlebenschancen schwinden, würden weit aus weniger Menschen überleben!
            Nur wenn man das Problem in der Theorie und isoliert von Alternativen betrachtet. Eine falsche Sicht der Dinge, welche in der Praxis nicht funktionieren wird. Die Alternative zu etwas bestimmtes tun ist nicht einfach nichts zu tun, sondern stattdessen etwas anderes zu tun.

            Überall im Rettungsbereich feht Geld. Steckt man das Geld statt für die Suche nach einem, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr lebend gefunden werden kann in allgemeine Rettungsaktionen, dann könnten damit weitaus mehr Menschen gerettet werden. Eine der möglichen Alternativen zu alternativen Nichtstun.

            Eine kleine zynische Nebenbemerkung. Weltweit sterben viele Menschen, weil sie nicht einmal genug Trinkwasser haben. Profit ist offenbar wichtiger als Menschenleben. Wie passt das zusammen?

            Zitat von Max_Power Beitrag anzeigen
            Die Rettung der eingeschlossenen Fußballmanschaft in Thailand, Lawinenopfer, verschüttete Bergleute - wie oft gab es hier schon kleine "Wunder". Das waren keine Promis und trotzdem wurde alles versucht diese Menschen zu bergen, mit weit aus höherem Aufwand und Kosten.
            Natürlich gibt es immer wieder Wunder. Aber man muss das auch nicht überstrapazieren. Bei einem Grubenunglück sucht man auch nicht ewig, wenn kein Lebenszeichen mehr vorhanden ist. Erst wenn man konkrete Hinweise dafür hat, dann geht man diesen nach. Bei solch spektakultären Rettungsaktionen geht es nicht darum, im Trüben zu stochern, sondern es technisch möglich zu machen, die Eingeschlossenen zu bergen. Und die Kosten? Das ist dort Teil der Betriebsausgaben. Schliesslich verdient man sein Geld mit der Arbeit der Mitarbeiter unter Tage und das istr man ihnen schuldig.

            Ist dir eigentlich eine Lawinenrettungsaktion bekannt, in welcher man noch nach mehreren Tagen weitergesucht hat? Schon nach einer Stunde gehen die Überlebenschancen drastisch in den Keller und wer nach einem Tag noch nicht ersticktist, der ist bereits erfroren. Wenn du Ausnahmen kennst, dann nenne sie mir.

            Flächendeckend über längere Zeit wird bei Katastrophen wie Erdbeben gesucht, weil es um viele Opfer geht und man einen Teil von ihnen retten kann. Die Überlebenschancen des Einzelnen sind nicht vorhersehbar, da Leute ja auch in Schutzräumen verschüttet sein können, in denen ein längeres Überleben durchaus möglich sein kann. Die Chance, auch nach längerer Zeit noch jemanden retten zu können ist also durchaus realistisch.

            Zitat von Max_Power Beitrag anzeigen
            Die Chance, nach 10 Stunden eine Frau im Meer zu finden sind sicher mehr als gering und trotzdem wurde hier die Suche nicht eingestellt. Kannst also nicht nur auf den Promi-Status schieben.
            Ja, im warmen Mittelmeer. Aber man kann die Problematik natürlich auch praxisfern vollkommen an ihrem Inhalt vorbei auf Begriffe wie 'im Meer' reduzieren.Nur, wozu dann überhaupt noch diskutieren?
            In der Sonne der untergehenden Kultur werfen selbst Zwerge lange Schatten - Karl Kraus

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              #36
              Zitat von Die_Lotta Beitrag anzeigen
              Die Alternative zu etwas bestimmtes tun ist nicht einfach nichts zu tun, sondern stattdessen etwas anderes zu tun.
              Stimmt, die kanadische Küstenwache hätte sich lieber um die hunderte andere Menschen in der Nähe kümmern sollen, die zur gleichen Zeit von Schiffen gehopst sind.

              Zitat von Die_Lotta Beitrag anzeigen
              Weltweit sterben viele Menschen, weil sie nicht einmal genug Trinkwasser haben.
              Gutes Argument. Weil auf der Welt eh schon genug Menschen sterben, lohnt es sich nicht einzelne oder nur eine handvoll Menschen zu retten.

              Zitat von Die_Lotta Beitrag anzeigen
              Ist dir eigentlich eine Lawinenrettungsaktion bekannt, in welcher man noch nach mehreren Tagen weitergesucht hat? Schon nach einer Stunde gehen die Überlebenschancen drastisch in den Keller und wer nach einem Tag noch nicht ersticktist, der ist bereits erfroren. Wenn du Ausnahmen kennst, dann nenne sie mir.
              Eben, laut Statistik haste nach ner Stunde schon keine Chance mehr - und trotzdem gibt es dann solche Fälle:
              https://tirol.orf.at/news/stories/2704925/
              https://www.tagesspiegel.de/weltspie.../19286432.html
              https://www.bild.de/news/2010/so-ueb...0026.bild.html
              Die hätten sich sicher gefreut, wenn die Bergretter nach 2 Stunden Feierabend gemacht hätten.

              Genauso kann es eben auch bei nem Schiffsunglück mal nen Ausnahmefall geben. Deswegen wird meistens länger gesucht als laut Statistik die Überlebenschancen sind - auch bei Nicht-Promis.

              Zitat von Die_Lotta Beitrag anzeigen
              Ja, im warmen Mittelmeer. Aber man kann die Problematik natürlich auch praxisfern vollkommen an ihrem Inhalt vorbei auf Begriffe wie 'im Meer' reduzieren.
              Das mit der Temperatur ist mir bewusst - hab ich ja auch gepostet. Es gab aber Vorfälle, da haben Schiffbrüchige nur mit Glück überlebt, weil sie sich z.B. an ein Stück Treibholz klammern konnten, das zufällig vorbeigeschwommen ist. Vielleicht ist der Daniel einem Boot mit nem kleinen Inder und nem Tiger drauf begegnet und die haben ihn aufgenommen oder so.

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                #37
                Zitat von Max_Power Beitrag anzeigen
                Stimmt, die kanadische Küstenwache hätte sich lieber um die hunderte andere Menschen in der Nähe kümmern sollen, die zur gleichen Zeit von Schiffen gehopst sind.
                Wer schrieb, es müsse in weitere Unglücksfälle ganz in der Nähe investiert werden? Ich jedenfalls nicht. Ich meine es lediglich ale generelle Überlegung, denn wie oft werden Rettungsmassnahmen abgebrochen, nur weil das Budget dafür nicht ausreicht. Da wären die eingesparten Kosten wohl besser aufgehoben.

                Zitat von Max_Power Beitrag anzeigen
                Gutes Argument. Weil auf der Welt eh schon genug Menschen sterben, lohnt es sich nicht einzelne oder nur eine handvoll Menschen zu retten.
                Das ist weder eine logische Ableitung aus meiner Aussage noch habe ich dies behauptet.

                Zitat von Max_Power Beitrag anzeigen
                Eben, laut Statistik haste nach ner Stunde schon keine Chance mehr - und trotzdem gibt es dann solche Fälle:
                https://tirol.orf.at/news/stories/2704925/
                https://www.tagesspiegel.de/weltspie.../19286432.html
                https://www.bild.de/news/2010/so-ueb...0026.bild.html
                Die hätten sich sicher gefreut, wenn die Bergretter nach 2 Stunden Feierabend gemacht hätten.
                In Israel gab es sogar mal einen Toten, wer wiederauferstanden ist. Also die Hoffnung nicht aufgeben und solange weitersuchen, bis man den gesamten Nordatlantik im Detail durchforstet hat. Immer, und bei Jedem. Es könnte schliesslich noch ein zweites Mal geschehen.

                Zitat von Max_Power Beitrag anzeigen
                Genauso kann es eben auch bei nem Schiffsunglück mal nen Ausnahmefall geben. Deswegen wird meistens länger gesucht als laut Statistik die Überlebenschancen sind - auch bei Nicht-Promis.
                Ich habe auch nicht behauptet, dass man sich zwingend an den statistischen Durchschnittswert halten sollte. Wenn man diesen aber weit uberzieht, obwohl ein Überlegben unter diesen Umständen eigentlich nicht möglich ist, dann wird es in meinen Augen lächerlich.

                Zitat von Max_Power Beitrag anzeigen
                Das mit der Temperatur ist mir bewusst - hab ich ja auch gepostet. Es gab aber Vorfälle, da haben Schiffbrüchige nur mit Glück überlebt, weil sie sich z.B. an ein Stück Treibholz klammern konnten, das zufällig vorbeigeschwommen ist. Vielleicht ist der Daniel einem Boot mit nem kleinen Inder und nem Tiger drauf begegnet und die haben ihn aufgenommen oder so.
                Na klar, mit Heizdecke und allem Komfort. Oder erist direktvon Bord in ein zufällig gerade aufgetauchtes Uboot geplumpst. Das wird sicher so sein.
                In der Sonne der untergehenden Kultur werfen selbst Zwerge lange Schatten - Karl Kraus

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                  #38
                  Zitat von Die_Lotta Beitrag anzeigen
                  In Israel gab es sogar mal einen Toten, wer wiederauferstanden ist.
                  Ja, das war so um das Jahr 30.
                  Mein letzter Urlaub in Tunesien war viel schöner als der in Donesien!

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                    #39
                    Ich hab erst mal gegoogelt wer das ist aber egal.
                    Ich find es immer schlimm wenn wer sonst keinen Ausweg mehr weis und sich umbringt!
                    lg Natiii

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                      #40
                      Zitat von Die_Lotta Beitrag anzeigen
                      Wer schrieb, es müsse in weitere Unglücksfälle ganz in der Nähe investiert werden? Ich jedenfalls nicht. Ich meine es lediglich ale generelle Überlegung, denn wie oft werden Rettungsmassnahmen abgebrochen, nur weil das Budget dafür nicht ausreicht. Da wären die eingesparten Kosten wohl besser aufgehoben.

                      [...]
                      Bei all den Überlegungen sollte man aber auch darüber nachdenken, woher das Geld für die Rettungsaktion bei Küblböck kommt. Laut Google ließ er sich von einer Millionärin adoptieren. Gut vorstellbar, dass die ein bisschen was springen ließ. Könnte man ihr ja nicht verübeln.
                      Ich habe da jetzt nicht länger nachgeforscht und ehrlich gesagt auch keine große Lust dazu, nur so als kleiner Einwurf.

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                        #41
                        Zitat von muirgheal Beitrag anzeigen
                        Laut Google ließ er sich von einer Millionärin adoptieren. Gut vorstellbar, dass die ein bisschen was springen ließ. Könnte man ihr ja nicht verübeln.
                        Selbst wenn dem so wäre, wäre das Geld nicht besser in sein vorheriges Wohlbefinden investiert worden, damit eine solche Rettungsaktion überhaupt nicht nötig wird?
                        In der Sonne der untergehenden Kultur werfen selbst Zwerge lange Schatten - Karl Kraus

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                          #42
                          Uff, das ist mal wieder so 'ne typische Lotta-Seite. Hauptsache, sich selbst lesen und auf Teufel komm raus die Diskussion auf sich selbst lenken, statt irgendetwas sinnvolles zum Thema beizutragen.

                          Für den Fall, dass es Suizid gewesen sein könnte (man weiß es nicht): Liebe Lotta, im Normalfall kündigen Selbstmörder ihren Suizid nicht an (wäre ja auch doof), bzw. lassen sie gar nicht erst durchblicken, wie schlecht es wirklich um ihr Seelenheil bestellt ist.

                          Du redest Dich hier mal wieder um Kopf und Kragen, und dass in diesem Falle auch noch zutiefst menschenverachtend. Ich finde das wirklich eklig.
                          Bayern ist eine Weltmarke, Bayern ist ein Premiumland, Bayern ist die Vorstufe zum Paradies!

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                            #43
                            Zitat von DerPate Beitrag anzeigen
                            .....im Normalfall kündigen Selbstmörder ihren Suizid nicht an (wäre ja auch doof), bzw. lassen sie gar nicht erst durchblicken, wie schlecht es wirklich um ihr Seelenheil bestellt ist.
                            Ich weiß nicht, was der Normalfall ist, aber das ist auch nicht wichtig. Viele Selbstmörder lassen ihre Absicht schon vorher durchblicken, aber oft wird es nicht ernst genommen. Dann kommt die nächste Stufe: ein Selbtmordversuch, der aber so geplant ist, dass er NICHT klappt und der Selbstmordkandidat gerettet wird, das in der Hoffnung, die Umwelt bzw. nahestehende Personenn nun endlich auf sich aufmerksam zu machen. So ganz aus heiterem Himmel passieren Selbstmorde und Selbstmordversuche eher selten.

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                              #44
                              Zitat von DerPate Beitrag anzeigen
                              Für den Fall, dass es Suizid gewesen sein könnte (man weiß es nicht): Liebe Lotta, im Normalfall kündigen Selbstmörder ihren Suizid nicht an (wäre ja auch doof), bzw. lassen sie gar nicht erst durchblicken, wie schlecht es wirklich um ihr Seelenheil bestellt ist.
                              Spricht der Fachmann?

                              Erstens ist ein Suizid als Handlung in den meisten Fällen keineswegs ein unabsehbares Ereignis, sondern das Ende einer (oft langen) Entwicklung und zweitens ist diese Handlung sehr oft darauf ausgelegt, von der möglichen Konsequenz her nicht zu funktionieren. Sozusagen eine Art ultimativer Hilfeschrei (ich rede jetzt nicht von diesem konkreten Fall, sondern im Allgemeinen, da du ja selber generalisierst).

                              Nicht wenige vollzogene Selbtmorde sind Unfälle, in denen es dann wider Erwarten doch geklappt hat. Eben dumm gelaufen.

                              Zitat von DerPate Beitrag anzeigen
                              Du redest Dich hier mal wieder um Kopf und Kragen, und dass in diesem Falle auch noch zutiefst menschenverachtend. Ich finde das wirklich eklig.
                              Im Kopf und Kragen? Was bitte ist menschenverachtend daran, einem Hilfebedürftigen möglichst noch vor seinem Selbstmord zu helfen (anstatt anschliessend durch Geldspenden lediglich sein eigenes Gewissen zu beruhigen)? Wohlgemerkt, ich unterstelle da überhaupt nichts, sondern greife lediglich das Motiv der Spende aus dem Beitrag #40 auf.
                              In der Sonne der untergehenden Kultur werfen selbst Zwerge lange Schatten - Karl Kraus

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                                #45
                                Zitat von sanddorn Beitrag anzeigen
                                So ganz aus heiterem Himmel passieren Selbstmorde und Selbstmordversuche eher selten.
                                Ich bin mir jetzt nicht sicher ob das jemals statistisch erfasst wurde, aber meinem Eindruck nach sind es meistens die erfolgreichen Versuche die niemand kommen gesehen hat. Wenn jemand vorher schon allerhand Hinweise fallen lässt, weil es ihm in erster Linie um Aufmerksamkeit geht, wird das Umfeld eh aufmerksam (nicht immer aktiv, aber zumindest aufmerksam), das sind dann eben auch nicht selten Leute die Methoden wählen von denen sie wissen dass die Überlebenschancen ziemlich hoch sind. Ist ja nicht so als käme es niemals vor dass Menschen Suizidversuche eher als Hilferuf unternehmen, und nicht unbedingt weil sie tatsächlich sterben wollen.
                                Wer aber wirklich fest entschlossen ist sein Leben zu beenden, und sich durch niemanden davon abbringen lassen will, wird sich hüten irgendwelche Andeutungen zu machen. Nicht selten sind die mit dem schönsten Lächeln die mit den tiefsten Depressionen. Nur weiß es eben keiner bis es zu spät ist.

                                Ganz davon abgesehen kann man noch so viel Geld in diverse Therapien buttern, hin und wieder gibt es eben einfach Menschen die sich, aus welchen Gründen auch immer, als therapieresistent erweisen. Da dann den Angehörigen einen Vorwurf zu machen weil sie nicht genügend Hilfsangebote finanziert haben (wir wissen nicht was für Behandlungen der Mann schon hinter sich hatte) find ich halt schon etwas unpassend.

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