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Thema Verhütung im Religionsunterricht

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    Thema Verhütung im Religionsunterricht

    Also ich hab mir gerade Gedanken über das vergangene schuljahr gemacht.

    Zu Beginn hatten wir in Bio und Religion das Thema "Verantwortliche Elternschaft" mit allem was dazugehört.

    Nun ja, und unsere Religionslehrerin (sie ist übrigens auch unsere Rektorin) hat zu uns gesagt, dass man keine mechanischen bzw. hormonellen Verhütungsmittel nehmen sollte, da die Partner sich ja respektieren sollten und Sex nur aus Liebe stattfindet. Und dewegen würde ja CI oder NFP völlig ausreichen.

    Ich weiß natürlich, dass so gut wie keinen der Reliunterricht interessiert, aber mich würde mal interessieren ob ihr das auch so gesagt bekommen habt.

    Ich war schon sehr geschockt, dass auch noch die schulleiterin zu 16 jährigen Mädchen sagt, dass Verhütung quatsch ist und dass auf die frage, wie man sich dann gegen Aids usw schützen soll damit geantwortet wird, dass man nur sex haben sollte, wenn man vertrauen in den Partner hat.

    Um noch dazu zu sagen, gegen Sex vor der ehe hat sie nichts einzuwenden.

    Wie findet ihr dieses Verhalten und sollte man es eurer Meinung nach aus dem Lehrplan streichen?

    Und dann muss man auch noch in einer Ex die ganze scheiße hinschreiben, obwohl es völlgier Humbug ist.

    #2
    Also dass NFP ausreichen würde stimmt. Dass sie das auch zum CI sagt, finde ich dagegen ebenfalls bedenklich.

    Kondome sollten bei jeder Beziehung anfangs Pflicht sein, bis klargestellt ist, wie es mit Krankheiten und der künftigen Verhütung aussieht/aussehen soll.

    […]wie man sich dann gegen Aids usw schützen soll damit geantwortet wird, dass man nur sex haben sollte, wenn man vertrauen in den Partner hat.
    Diese Aussage finde ich jetzt an sich gar nicht mal so schlecht.
    Viele Jugendliche poppen sich sinnlos durch die Weltgeschichte und achten dabei nicht darauf, ein Kondom zu nutzen, da sie ja die Pille nehmen (an Krankheiten denken viele dabei nämlich gar nicht).
    In sofern ist es schon gut, von der Pille abzuraten, denn wenn man die Pille nicht nimmt, muss man sich anderweitig vor Schwangerschaft schützen und das geschieht dann mittels Kondom (und somit schützt man sich auch automatisch vor Geschlechtskrankheiten und HIV).

    Also ich denke, die Religionslehrerin hat schon ein paar seltsame Meinungen geäußert, aber im Grunde sollte man ihr zustimmen. Mit der Ergänzung, dass der Coitus interruptus keine (ausreichende) Verhütungsmethode ist und Kondome unbedingt verwendet werden sollten.

    LG

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      #3
      Aber ist es nicht bedenklich, wenn ein lehrer zu 16 Jährigen Mädchen sagt, dass verhütung schwachsinn ist, dass Abtreibung aber Mord ist?

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        #4
        Naja, dass die Meinung der (katholischen) Religion ist, dass man Sex nur aus Liebe und zu Vermehrungszwecken haben sollte, ist ja bekannt. Dass das allerdings jemand, der hierzulande lebt und mit Jugendlichen arbeitet allen Ernstes noch so sieht und vorallem weitergibt, finde ich doch etwas befremdlich. Man kann da ja unterschiedlicher Meinung sein, aber dann dieses Thema so anzusprechen, ist einfach... etwas komisch.
        Meines Erachtens gehört das Thema aus dem Religionsunterricht vollkommen entfernt. Man behandelt das Thema Verhütung in Biologie und das reicht ja wohl. Klar, man kann durchaus ein paar ethische Gesichtspunkte durchaus vielleicht mal ansprechen, aber von seinen Schülern zu erwarten, dass sie sich der strikt konservativen katholischen Meinung anschließen, finde ich doch etwas zu viel verlangt. Selbst unser stockkonservativer 60-jähriger Relilehrer hat das Thema entweder geschickt umschifft oder aber selbst gesagt, dass diese Einstellung mit der Lebensweise der Jugendlichen heutzutage nicht mehr zu vereinbaren ist.
        Grundsätzlich wäre es sicherlich nicht verkehrt, wenn manche Jugendliche den Sexualakt wieder etwas mehr schätzen würden, aber das hat ja nicht direkt etwas mit Verhütung zu tun. Ich finde jegliche Art von Verteufelung (gerade von Kondomen) ein Unding. In Zeiten von AIDS ist das nicht angebracht.

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          #5
          Zitat von cabba Beitrag anzeigen
          Grundsätzlich wäre es sicherlich nicht verkehrt, wenn manche Jugendliche den Sexualakt wieder etwas mehr schätzen würden, aber das hat ja nicht direkt etwas mit Verhütung zu tun. Ich finde jegliche Art von Verteufelung (gerade von Kondomen) ein Unding. In Zeiten von AIDS ist das nicht angebracht.
          Also ich finde es auch verständlich, jemanden dazu anzuregen darüber nachzudenken, ob man wirklich schon bereit zu sex ist und der partner wirklich der richtige ist

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            #6
            Wir hatten in Reli zu dieser Zeit eine relativ tolerante und junggebliebene Lehrerin, die klar gemacht hat,. dass Verhütung richtig und wichtig ist. Sie hat umfassend zum Thema Familie informiert und auch gesagt, dass man Leute die abtreiben nicht verurteilen sollte, da es oft gute Gründe gibt, und dass wir auch hier im Unterricht vorsichtig mit den Aussagen sein sollen, da es sein könnte, dass eine Anwesende schon einen Abbruch hinter sich hat und so sehr verletzt werden kann.

            Ich finde es ziemlich verantwortungslos, so zu reden, wie deine Lehrerin. Religiöse Ansichten hin oder her, es kann nicht sein, dass jemand der mit Kindern und Juendlichen arbeitet, diesen solche Sachen erzählt. Ja, sicher sollte man nur dann mit jemanden schlafen, wenn man sich liebt, aber auch mit diesem Menschen kann man durch CI schwanger werden. Mit 16 ist das wohl nicht gerade verantwortungsvoll.

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              #7
              Ich hatte glaube ich in der 4. oder 5. Klasse das erste und letzte mal Religion. Ob da über Verhütung gesprochen wurde, weiß ich aber nicht mehr. Glaube aber eher nicht. Mein Freund war auf einer Katholischen Schule und er selbst ist katholisch gläubig(nicht ganz so extrem) und seine Lehrer haben so einen "Mist" von wegen "blos keine Verhütung, keine Gummis, Sex nur, wenns nötig ist(Kind zeugen)..." nicht gebracht. Er vertraut NUR der hormonellen Verhütung.
              So kanns gehen...

              NFP reicht völlig aus, aber ist eben für die meisten 16-jährigen Mädchen nicht gerade optimal. Zumindest nicht zur Verhütung. Die meisten menschen haben, besonders wenn sie so jung sind, gar keine Geduld und Interesse in der fruchtbaren zeit enthaltsam zu sein bzw auf OV und Petting über zugehen.
              Für Mädchen mit unregelmäßigem Zyklus kann die fruchtare Phase nämlich schon sehr lang andauern.

              Das sie meine, der Ci würde ausreichen finde ich absoluter Mist. Nicht nur das es unsicher ist, denn die meisten Jungs/Männer können selbst gar nicht einschätzen wann sie genau kommen. Mein freund zb. (wir machen manchmal zum Dia zusätzlich einen CI) zieht ihn während des Orgasmus aus. Weil er nicht genau abschätzen kann wann er kommt. Und ihn vorher rausziehen und dann ein paar Minuten anders weiter machen, emfinde ich als sehr unerotisch und GV-.unterbrechend.
              Allerdings weiß ich von einigen Paaren(Mein Alter und älter) die schon seit Jahren damit unfallfrei "verhüten".

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                #8
                Zitat von Asereht Beitrag anzeigen
                Wie findet ihr dieses Verhalten und sollte man es eurer Meinung nach aus dem Lehrplan streichen?

                Ich bezweifle stark, dass das im Lehrplan steht, sondern glaube, dass es die persönliche Meinung deiner Lehrerin ist. Lern den Schmarrn auswendig, schreib's in den Test, aber nimm's nicht allzu ernst.

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                  #9
                  ich werde sowieso nichts mehr mit der Lehrerin zu tun haben. ich hab die schule gewechselt.

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                    #10
                    Kann's sein, dass deine Lehrerin katholisch ist? Weil ich in Reli gelernt habe, dass im Katholizismus nur die Themperaturmethode und Coitus Interruptus erlaubt seien. Wie man weiß hält der Papst auch nichts von Kondomen. Ich find's nicht okay, dass deine Lehrerin euch erzählt hat, Verhütung wäre Quatsch. Sie sollte zumindest eingesehen haben, dass Kondome unverzichtbar sind, wenn man sich keine Krankheiten holen will. Denn selbst wenn man dem Partner vollends vertraut, er könnte doch trotzdem eine Geschlechtskrankheit haben, von der er noch nicht wusste, dass er sie hat.

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