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    Zitat von KönigVonMünchen Beitrag anzeigen

    Würde ich jetzt so nicht sagen, Du fährst da einfach nur mal wieder deine radikal-feministische Schiene. Mir persönlich ist unerklärlich, warum der Gesetzgeber hier rein aus Rücksicht auf die archaischen Gebräuche religiöser Minderheiten einen Unterschied zwischen Jungen und Mädchen macht. Ein Kind hat Recht auf körperliche Unversehrtheit, und das ist nunmal ein medizinisch völlig sinnloser Eingriff, der zu Komplikationen führen kann, unter denen man ein Leben lang zu leiden hat.

    Als Mann habe ich auch keine größere Verwendung für meine Nippel, wäre es für Dich also auch keine Verstümmelung, wenn meine Eltern mir die aus einer religiösen Laune heraus abgesäbelt hätten?
    Beruhig dich mein Lieber, Hysterie steht dir nicht.

    Hier ein guter Text zum Thema. Beziehe mich auf den Teil "medizinischer Vergleich".

    https://www.evangelisch.de/inhalte/4...verstuemmelung


    Nach unserem Grundgesetz müsste beides illegal sein. Es sind trotzdem zwei völlig unterschiedliche Sachverhalte, wer das nicht erkennt hat in Biologie geschlafen

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      Zitat von Bellastardust Beitrag anzeigen
      Eine Beschneidung des männlichen Gliedes ist nicht immer nachteilig.
      Eine große Narbe quer über's Gesicht bringt auch nicht zwangsläufig körperliche Einschränkungen mit sich. Aber es ist ein Eingriff in dein optisches Erscheinungsbild, der dazu führen kann, dass dich andere Leute negativ bewerten, oder du mit dir selbst nicht zufrieden bist. Genau so verhält es auch mit Beschneidungen, wenn auch im Alltag weniger prominent - aber potenzielle Partner könnten deinen beschnittenen Penis als unästhetisch oder unpraktisch empfinden, oder du persönlich könntest das so empfinden, aber es war nicht deine Entscheidung.
      Jemandem den kleinen Zeh abzuschneiden würde man ebenfalls als Verstümmelung bezeichnen, dabei bringt das im Alltag wohl kaum echte Nachteile mit sich.

      Es ist einfach absolut inakzeptabel und indiskutabel, ohne die Zustimmung eines Menschen, und ohne akute medizinische Notwendigkeit, irreversible Veränderungen an seinem Körper vorzunehmen. Das ist eine massive Persönlichkeitsrechtsverletzung, und jegliche Verharmlosung davon ist ganz einfach menschenverachtend.
      Zuletzt geändert von Aspartam; 27.02.2020, 20:55.
      Voluptatis avidus magis quam salutis - Mortuus in anima curam gero cutis.

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        Zitat von Lindwurm Beitrag anzeigen
        Hier ein guter Text zum Thema. Beziehe mich auf den Teil "medizinischer Vergleich".

        https://www.evangelisch.de/inhalte/4...verstuemmelung
        Mal abgesehen davon, dass eine religiöse Website in dem Zusammenhang wohl eine denkbar unangebrachte Quelle ist, ist der von dir angesprochene Teil des Textes höchst fragwürdig.
        Nur, weil es möglich ist, Person B eine noch schlimmere Verletzung zuzufügen als Person A, bedeutet das nicht, dass die Verletzung von Person A nicht auch gravierend ist.
        Aber wenn man lang genug sucht findet man natürlich immer irgebdwo irgendeinen Arzt, der einem das sagt, was man für einen Artikel hören möchte. Dadurch wird es aber noch nicht zum Fakt.
        Voluptatis avidus magis quam salutis - Mortuus in anima curam gero cutis.

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          Zitat von Aspartam Beitrag anzeigen

          Es ist einfach absolut inakzeptabel und indiskutabel, ohne die Zustimmung eines Menschen, und ohne akute medizinische Notwendigkeit, irreversible Veränderungen an seinem Körper vorzunehmen. Das ist eine massive Persönlichkeitsrechtsverletzung, und jegliche Verharmlosung davon ist ganz einfach menschenverachtend.
          Gilt das auch bei einer Lippenspalte oder 6 Finger bzw. Zehen?
          Die dümmste Frage die mir bisher im Forum begegnet ist: "Bist du der Taximensch?"
          - Nachdem ich ein Jahr hier aktiv war

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            Zitat von Aspartam Beitrag anzeigen
            Mal abgesehen davon, dass eine religiöse Website in dem Zusammenhang wohl eine denkbar unangebrachte Quelle ist, ist der von dir angesprochene Teil des Textes höchst fragwürdig.
            Nur, weil es möglich ist, Person B eine noch schlimmere Verletzung zuzufügen als Person A, bedeutet das nicht, dass die Verletzung von Person A nicht auch gravierend ist.
            Aber wenn man lang genug sucht findet man natürlich immer irgebdwo irgendeinen Arzt, der einem das sagt, was man für einen Artikel hören möchte. Dadurch wird es aber noch nicht zum Fakt.
            Okay dann ohne Medizin und ohne religiöse Website. Du siehst also keinen Unterschied in der Beschneidung von Jungen und dem abschneiden, verstümmeln, ausschaben und zunähen der Vagina von Mädchen?

            Ist für dich absolut dasselbe und man sollte da nicht etwa unterscheiden?

            Keinen Abstufung?

            Kein "mhm, das eine ist schmerzhaft und Körperverletzung, das andere fügt den Menschen ihr Leben lang schmerzen zu, viele überleben es nicht mal?"

            Wtf??

            Es geht hier auch gar nicht darum Beschneidungen klein zu reden, aber die falschen Begriffe zu verwenden sorgt eben dafür Genitalverstümmelungen zu verharmlosen. Verstehe auch das Problem nicht. Das eine ist Beschneidung, das andere Genitalverstümmelungen. Um mehr geht es doch gar nicht.

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              Zitat von Bzbe Beitrag anzeigen
              Gilt das auch bei einer Lippenspalte oder 6 Finger bzw. Zehen?
              What. Eine Lippenspalte ist eine Missbildung, eine Abnormalität. Eine Vorhaut ist ein ganz natürlicher Teil des menschlichen Körpers.
              Durch eine Lippenspalte können einem Kind große Nachteile entstehen - von Schwierigkeiten beim Sprechen und Essen einmal abgesehen, ist durch die prominente Platzierung im Gesicht natürlich auch mit Reaktionen des sozialen Umfelds zu rechnen, was mit hoher Wahrscheinlichkeit eine psychische Belastung darstellen würde. In dem Fall ist also durchaus eine akute medizinische Notwendigkeit gegeben.
              Sechs Finger, sofern gesund, sind per se noch keine massive Einschränkung, deshalb würde ich in dem Fall mit einer OP auch warten, bis mein Kind in einem Alter ist, in dem es seine Wünsche selbst artikulieren kann.
              Da muss man dann eben im Einzelfall abwägen, was die bessere Entscheidung für das Kind wäre, und natürlich gibt es da auch nicht nur schwarz und weiß.
              Aber eine Vorhaut mit einer Missbildung zu vergleichen finde ich jetzt schon etwas befremdlich.
              Zuletzt geändert von Aspartam; 27.02.2020, 21:30.
              Voluptatis avidus magis quam salutis - Mortuus in anima curam gero cutis.

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                Sorry ich wollte eine Beschneidung auch nicht wirklich mit den beiden Sachen vergleichen. Nur deine Aussage war ja, dass ohne akute medizinische Notwendigkeit eine Eingriff ohne Zustimmung immer indiskutabel sei, daher die Nachfrage und die Beispiele.
                Ich halte übrigens die Beschneidung bei Jungen im Babyalter aus nicht medizinischen Gründen auch für falsch.
                Zuletzt geändert von Bzbe; 27.02.2020, 21:36.
                Die dümmste Frage die mir bisher im Forum begegnet ist: "Bist du der Taximensch?"
                - Nachdem ich ein Jahr hier aktiv war

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                  Zitat von Lindwurm Beitrag anzeigen
                  Du siehst also keinen Unterschied in der Beschneidung von Jungen und dem abschneiden, verstümmeln, ausschaben und zunähen der Vagina von Mädchen?

                  Ist für dich absolut dasselbe und man sollte da nicht etwa unterscheiden?

                  Keinen Abstufung?
                  Du weißt ganz genau dass ich sowas hier NIEMALS gesagt habe, und deine mangelnden Bemühungen zu differenzieren sind hier völlig unangebracht.
                  Ich würde niemals behaupten, dass weibliche Beschneidungen nicht in der Regel massivere Verstümmelungen sind als männliche. Das ändert aber nichts daran, dass beides Verstümmelungen sind.
                  Zwei gebrochene Beine sind schlimmer als ein gebrochenes Bein, trotzdem sind beides ernstzunehmende Verletzungen. Mit Albinismus kann man in der Regel eine höhere Lebensqualität erreichen wie mit Down Syndrom, trotzdem sind beides ernstzunehmende Erbkrankheiten. Eine Querschnittslähmung bringt mehr Einschränkungen mit sich wie eine einseitige Unterschenkelamputation, trotzdem sind beides Behinderungen.

                  Ja, weibliche Beschneidungen sind in der Regel schlimmere und gefährlichere Verstümmelungen als männliche Beschneidungen. Das bedeutet nicht, dass männliche Beschneidungen nicht trotzdem als Verstümmelungen bezeichnet werden dürfen. Es gibt immer mehrere Abstufungen innerhalb eines Überbegriffs.
                  Das ist doch kein Wettbewerb wer ärmer dran ist wtf.
                  Voluptatis avidus magis quam salutis - Mortuus in anima curam gero cutis.

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                    Zitat von Aspartam Beitrag anzeigen
                    Du weißt ganz genau dass ich sowas hier NIEMALS gesagt habe, und deine mangelnden Bemühungen zu differenzieren sind hier völlig unangebracht.
                    Ich würde niemals behaupten, dass weibliche Beschneidungen nicht in der Regel massivere Verstümmelungen sind als männliche. Das ändert aber nichts daran, dass beides Verstümmelungen sind.
                    Zwei gebrochene Beine sind schlimmer als ein gebrochenes Bein, trotzdem sind beides ernstzunehmende Verletzungen. Mit Albinismus kann man in der Regel eine höhere Lebensqualität erreichen wie mit Down Syndrom, trotzdem sind beides ernstzunehmende Erbkrankheiten. Eine Querschnittslähmung bringt mehr Einschränkungen mit sich wie eine einseitige Unterschenkelamputation, trotzdem sind beides Behinderungen.

                    Ja, weibliche Beschneidungen sind in der Regel schlimmere und gefährlichere Verstümmelungen als männliche Beschneidungen. Das bedeutet nicht, dass männliche Beschneidungen nicht trotzdem als Verstümmelungen bezeichnet werden dürfen. Es gibt immer mehrere Abstufungen innerhalb eines Überbegriffs.
                    Das ist doch kein Wettbewerb wer ärmer dran ist wtf.
                    Ich würde für die beiden Begriffe niemals vertauscht Verwenden. Wenn ich meinem Kind die Ohren anlegen lasse ist das ja auch keine Verstümmelung. Der Begriffe ist eben härter gewählt.

                    ​​​​​​Von einem Wettbewerb war auch nie die Rede, nur von einer realistischen Wahrnehmung und Bezeichnung.
                    ​​

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                      Jetzt wird Ohrenanlegen schon mit Beschneidung gleichgestellt...

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                        Zitat von KönigVonMünchen Beitrag anzeigen

                        Würde ich jetzt so nicht sagen, Du fährst da einfach nur mal wieder deine radikal-feministische Schiene. Mir persönlich ist unerklärlich, warum der Gesetzgeber hier rein aus Rücksicht auf die archaischen Gebräuche religiöser Minderheiten einen Unterschied zwischen Jungen und Mädchen macht. Ein Kind hat Recht auf körperliche Unversehrtheit, und das ist nunmal ein medizinisch völlig sinnloser Eingriff, der zu Komplikationen führen kann, unter denen man ein Leben lang zu leiden hat.

                        Als Mann habe ich auch keine größere Verwendung für meine Nippel, wäre es für Dich also auch keine Verstümmelung, wenn meine Eltern mir die aus einer religiösen Laune heraus abgesäbelt hätten?
                        Ich finde es ein absolute No Go einem Jungen sein schönstes Spielzeug vorsätzlich und sinnlos kaputt zu machen (vom medzinischen Gründen mal abgeshen). Mein Freund meinte, dass er es als Verstümmelung ansehen würde wenn man ihn aus religiösen Gründen beschnitten hätte, er würde seine Eltern hassen dafür. Und mir würde echt etwas fehlen wenn er keine Vorhaut mehr hätte. Man kommt ja auch nicht auf die Idee grundlos z.B. Ohrläppchen abzuschnippeln nur weil ein Gott das will. Oder schon Babys ein dickes Tatoo auf den Bauch zu zimmern.

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                          Zitat von KönigVonMünchen Beitrag anzeigen
                          Jetzt wird Ohrenanlegen schon mit Beschneidung gleichgestellt...
                          Beides ein Eingriff ohne medizinische Notwendigkeit?

                          Beides keine Verstümmelung.

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                            Zitat von Lindwurm Beitrag anzeigen
                            Beides ein Eingriff ohne medizinische Notwendigkeit?
                            Dir muß doch auch klar sein, dass das zwei völlig verschiedene Sachen sind, wenn etwas via Fäden angelegt oder weggeschnippelt wird. Das Kind profitiert hier ja sogar, wenn es nicht (mehr) wegen seiner Ohren gehänselt werden kann, aber für eine abgeschnittene Vorhaut gibt's halt keine extra Credits auf dem Pausenhof.
                            Zuletzt geändert von KönigVonMünchen; 27.02.2020, 22:14.

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                              Zitat von Aspartam Beitrag anzeigen
                              Eine große Narbe quer über's Gesicht bringt auch nicht zwangsläufig körperliche Einschränkungen mit sich. Aber es ist ein Eingriff in dein optisches Erscheinungsbild, der dazu führen kann, dass dich andere Leute negativ bewerten, oder du mit dir selbst nicht zufrieden bist. Genau so verhält es auch mit Beschneidungen, wenn auch im Alltag weniger prominent - aber potenzielle Partner könnten deinen beschnittenen Penis als unästhetisch oder unpraktisch empfinden, oder du persönlich könntest das so empfinden, aber es war nicht deine Entscheidung.
                              Jemandem den kleinen Zeh abzuschneiden würde man ebenfalls als Verstümmelung bezeichnen, dabei bringt das im Alltag wohl kaum echte Nachteile mit sich.

                              Es ist einfach absolut inakzeptabel und indiskutabel, ohne die Zustimmung eines Menschen, und ohne akute medizinische Notwendigkeit, irreversible Veränderungen an seinem Körper vorzunehmen. Das ist eine massive Persönlichkeitsrechtsverletzung, und jegliche Verharmlosung davon ist ganz einfach menschenverachtend.
                              Es wurde mit keinem Wort darüber diskutiert, ob es in Ordnung ist, für jemanden diese Entscheidung zu übernehmen. Ein Junge hat sich über seine Beschneidung positiv geäussert und Sanddorn, hat ihn gefragt, ob er seine Verstümmelung positiv findet? Sorry, aber wir können hier mit diesen Angaben nicht beurteilen weshalb er die Beschneidung durchgeführt hat. Weisst du denn ob es eine akute medizinische Notwendigkeit gab?

                              Was, wenn der Junge seine Zeit gebraucht hat um sich daran zu gewöhnen und "offen" im Forum darüber zu sprechen, und dann kommt Sanddorn und nennt seine medizinisch notwendige Operation eine Verstümmelung?
                              I'm telling you, the government has a car that runs on water men!

                              - Steven Hyde

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                                Zitat von KönigVonMünchen Beitrag anzeigen

                                Dir muß doch auch klar sein, dass das zwei völlig verschiedene Sachen sind, wenn etwas via Fäden angelegt wird oder weggeschnippelt wird. Das Kind profitiert hier ja sogar, wenn es nicht (mehr) wegen seiner Ohren gehänselt werden kann, aber für eine abgeschnittene Vorhaut gibt's halt keine extra Credits auf dem Pausenhof.
                                Die Gründe das bei seinen Kindern tun zu lassen sind aber sehr ähnlich. Man möchte den Kindern den Weg ebnen und ihnen einen Platzt in der Gesellschaft schaffen. In dem man mögliches Mobbing vorbeugt, oder das Kind durch eine Beschneidung an die religiösen, kulturellen Erwartungen anpasst.

                                Ähnliches Konzept, andere Körperstelle. Zwei verschiedene Sachen. Aber wie gesagt, beides keine Verstümmelung.

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