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§ 182 / § 174

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neue Beiträge

    § 182 / § 174

    Mal neues thema da es im originalthema abweicht

    http://www.maedchen.de/forum/sex/247...obieren-2.html

    Es geht um den§ 182

    ( http://dejure.org/gesetze/StGB/182.html ) der es regelt ab wann Sex in deutschland erlaubt ist und mit wem zu welchen Bedingungen...

    Sonderbedingung kann ebenso diskutiert werden...
    § 174


    Zitat von Zyrano Beitrag anzeigen
    Das kann ich auch nicht wirklich nachvollziehen.



    Das ist falsch. Wenn sie 14 oder 15 ist und er mindestens 14 oder älter, aber unter 21, dann ist es erlaubt.
    Wenn ich mich irre ist das ne grauzone: selbst dann nur dann wenn die eltern klagen ist es ein strafbestand... Solange die jüngere person nicht gezwungen, erpresst oder erkauft wird zu irgendeiner sexuellen handlung ( kann selbst eine anmache sein)

    Dabei spielt immer eine rolle ob ausgenutz wird ( Wahl der sexuellen selbstbestimmung) ... Wenn wirklich interesse am sex (frühreifheit etc) oder noch besser liebe im spiel ist ... werden sicher wenn sie zu ihm steht und er zu ihr niemand verklagt werden ...

    ... jedoch kann der erziehungsberechtigte (eltern) oder verantwortliche (Lehrer) klagen; ab 16 besteht die freiheit der sexuellen selbstbestimmung! Also: Nur auf antrag der für die jugendliche verantwortliche person ODER öffentliches interesse ( sprich wenn sommerloch in den zeitungen und noch dazu wahlkampf ist und es irgendwie in der öffentlichkeit passiert das ihr rumfummelt)

    Wenn die eltern ihn mögen is also kein problem; Wenn nicht einfach zu ihm gehen ;-)

    Aber das is jetzt nich thema...



    ergänzungen zu ähnlichen paragraphen:
    Zitat von Passihh Beitrag anzeigen
    Ich hoffe das steht da drinne



    1.) mit 18 lieber nicht mehr eure 17jährige Freundin ins Kino einladet und dabei sexuelle Handlungen vollzieht. Da könnte man nämlich auf die Idee kommen, das sei eine "sexuelle Handlung gegen Entgeld" -> §182 II StGB (Alte Version: Tätermindestalter von 21 Jahren)

    2.) Es ist auch strafbar, wenn eine "Zwangslage" ausgenutzt wurde. Dabei ist man eben nicht von der Definition der Zwangslage im Sinne der sexuellen Nötigung/Vergewaltigung ausgegangen. Sondern nur, dass die Person eine solche Stellung hat, dass sie gegenüber dem anderen überlegen ist. Das heißt, ein 15jähriger Millionärssohn sollte sich lieber überlegen, ob er mit der 14jährigen Tochter eines Hartz-IV-Empfängers rumknutscht. Dabei ist es EGAL ob der 15jährige seine Stellung aktiv ausnutzt oder ausnutzen will. Gedacht war es damals, dass ein Erwachsener einen Jugendlichen unter 16 Jahren eben nicht durch seine Stellung ausnutzen kann. Sexuelle Beziehungen zwischen verschiedenen sozialen Stellungen sollten also jetzt auch bei gleichaltrigen unterlassen werden, sicher ist sicher.

    Wer sich für die Uraltversion interessiert hier der §182 i.d.F. vom 1.1.1991, nicht gültig auf dem Gebiet der ehemaligen DDR:

    §182 - Verführung

    (1) Wer ein Mädchen unter sechzehn Jahren dazu verführt, mit ihm den Beischlaf zu vollziehen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

    (2) Die Tat wird nur auf Antrag verfolgt. Die Verfolgung der Tat ist ausgeschlossen, wenn der Täter die Verführte geheiratet hat.

    (3) Bei einem Täter, der zur Zeit der Tat noch nicht einundzwanzig Jahre alt war, kann das Gericht von einer Bestrafung nach dieser Vorschrift absehen.

    Wie man sieht reichlich altertümlich. Mit den Stimmen der CDU, FDP und der oppositionellen SPD modernisiert.

    3.) wenn ihr 18 seid solltet ihr lieber auch eure 17jährige Freundin nicht nackt oder in "erregender" Pose fotografieren. Da die Strafvorschrift auf den USA übernommen wurde weiß man ja, wie sehr interpretierbar diese Vorschrift sein kann. Wenn man also nicht auf die Gnade des Ex-Freundes der aktuellen Freundin hoffen will sollte man auf ein Foto verzichten. Das selbe gilt, wenn die Freundin so aussieht, als können sie noch unter 18 Jahre sein. Der Gegenbeweis ist ausgeschlossen. Man sollte also lieber auf ein Nacktfoto oder eine "erregende" Pose im Bikini verzichten, wenn das Mädel noch unter 25 Jahre alt ist. Wenn man ansonsten nämlich an einen erzkonservativen StA kommt könnte man Probleme bekommen, da zählt dann die persönliche Meinung der Dame/des Herren StA mehr als das, was der Gesetzgeber als "schutzwürdig" ansieht - natürlich sieht die Gesetzgebung von CDU und SPD nicht die Darsteller als schutzwürdig an, denn die sind über 18 - viel mehr findet man die MORAL schutzwürdig, es sei ja "ibaba" wenn jemand unter 18 aussieht. (Darum haben die Teen-Pornovideos mit Darstellern ab 18, die wie 16 aussehen, ja auch so einen großen Absatz... erinnert etwas an die 50er...) Da gibts noch so einige interessante Dinge, so ist die Frage, WER sich denn jetzt strafbar macht schwierig zu beantworten. Besonders "lustig": Man darf "jugendpornographische" Schriften besitzen, wenn man davon in Besitz gekommen ist als man noch keine 18 Jahre alt war - man muss es aber selber hergestellt(!) haben. Hat es die Freundin in Eigenproduktion(!) hergestellt und bekommt man es als unter18jähriger übergeben ist es hingegen genauso strafbar(!), als wenn man es erst mit 18 übergeben bekommen hätte. Klingt bescheuert, ist es auch.

    Besonders spannend ist es ja auch, das nicht wie bisher die Kinderpornographie diese A) ein Straftatbestand darstellen muss und/oder B) dabei pornographisch sein muss. Es reicht die "widernatürlich geschlechtsbezogene Haltung" - was das jetzt auch immer bedeuten mag. Nehme ich mir die angewandte Definition der Landesmedienanstalten an komme ich dabei zu folgendem Ergebnis: Stellt Pro7 in ihrem Sexreport dar, wie ein 11/12/13jähriger Junge sich unter der Decke masturbiert (und dafür Schläge vom Vater bekommt - da sind wir wieder bei den 50ern) ist das ganze ab sofort strafbar, auch wenn die Darstellung der sexuellen Handlung (an sich selber!) dabei eben nicht pornographisch ist, heißt dass sie nüchtern und kühl dargestellt wird und eben nicht dazu gedacht ist bzw. Gefahr dazu läuft den Zuseher sexuell zu erregen. Es reicht die "widernatürlich geschlechtsbezogene Haltung", und per Definition ist jede "sexuell offene" Haltung soetwas, auch EGAL ob der Darsteller oder der Produzierende soetwas gewollt hat. Ich bin mir sicher das früher oder später der BGH da noch so einiges dazu zu sagen hat...
    --> §184b f. StGB
    Ihr seid dann übrigens auch "besonders schwere Straftäter". Das heißt, dass eure Telekommunikation komplett überwacht und aufgezeichnet werden darf. --> §100a StPO

    Hier jetzt die Gesetzestexte:

    § 182
    Sexueller Mißbrauch von Jugendlichen

    (1) Wer eine Person unter achtzehn Jahren dadurch missbraucht, dass er unter Ausnutzung einer Zwangslage
    1. sexuelle Handlungen an ihr vornimmt oder an sich von ihr vornehmen lässt oder
    2. diese dazu bestimmt, sexuelle Handlungen an einem Dritten vorzunehmen oder von einem Dritten an sich vornehmen zu lassen,

    wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    (2) Ebenso wird eine Person über achtzehn Jahren bestraft, die eine Person unter achtzehn Jahren dadurch missbraucht, dass sie gegen Entgelt sexuelle Handlungen an ihr vornimmt oder an sich von ihr vornehmen lässt.

    (3) Eine Person über einundzwanzig Jahre, die eine Person unter sechzehn Jahren dadurch mißbraucht, daß sie
    1. sexuelle Handlungen an ihr vornimmt oder an sich von ihr vornehmen läßt oder
    2. diese dazu bestimmt, sexuelle Handlungen an einem Dritten vorzunehmen oder von einem Dritten an sich vornehmen zu lassen,

    und dabei die fehlende Fähigkeit des Opfers zur sexuellen Selbstbestimmung ausnutzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    (4) Der Versuch ist strafbar.

    (5) In den Fällen des Absatzes 3 wird die Tat nur auf Antrag verfolgt, es sei denn, daß die Strafverfolgungsbehörde wegen des besonderen öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung ein Einschreiten von Amts wegen für geboten hält.

    (6) In den Fällen der Absätze 1 bis 3 kann das Gericht von Strafe nach diesen Vorschriften absehen, wenn bei Berücksichtigung des Verhaltens der Person, gegen die sich die Tat richtet, das Unrecht der Tat gering ist.

    § 184c
    Verbreitung, Erwerb und Besitz jugendpornographischer Schriften

    (1) Wer pornographische Schriften (§ 11 Abs. 3), die sexuelle Handlungen von, an oder vor Personen von vierzehn bis achtzehn Jahren zum Gegenstand haben (jugendpornographische Schriften),
    1. verbreitet,
    2. öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht oder
    3. herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, ankündigt, anpreist, einzuführen oder auszuführen unternimmt, um sie oder aus ihnen gewonnene Stücke im Sinne der Nummer 1 oder Nummer 2 zu verwenden oder einem anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen,

    wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    (2) Ebenso wird bestraft, wer es unternimmt, einem anderen den Besitz von jugendpornographischen Schriften zu verschaffen, die ein tatsächliches oder wirklichkeitsnahes Geschehen wiedergeben.

    (3) In den Fällen des Absatzes 1 oder des Absatzes 2 ist auf Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren zu erkennen, wenn der Täter gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung solcher Taten verbunden hat, und die jugendpornographischen Schriften ein tatsächliches oder wirklichkeitsnahes Geschehen wiedergeben.

    (4) Wer es unternimmt, sich den Besitz von jugendpornographischen Schriften zu verschaffen, die ein tatsächliches Geschehen wiedergeben, oder wer solche Schriften besitzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft. Satz 1 ist nicht anzuwenden auf Handlungen von Personen in Bezug auf solche jugendpornographischen Schriften, die sie im Alter von unter achtzehn Jahren mit Einwilligung der dargestellten Personen hergestellt haben.

    (5) § 184b Abs. 5 und 6 gilt entsprechend.
    via http://www.maedchen.de/forum/sex/46096-strafbar.html
    Zuletzt geändert von elfenkrieger; 28.08.2013, 11:41. Grund: ähnliche paragraphen

    #2
    Werde nie verstehen warum sich der Gesetzgeber beim Recht der sexuellen Selbstbestimmung so stark einmischt. Wir werden nur noch bevormundet.

    Hätte ich mit dem Sex gewartet bis ich 16 bin wäre ich schon an Sexentzug gestorben und andere die einvernehmlichen Sex haben anzeigen ist eh das allerletzte asoziale Verhalten.
    Das geht doch keinen was an.

    Was anderes ist es wenn jemand zum Sex gezwungen wird.
    Aber das ist ja eh in jedem Alter Strafbar und muss daher nicht explizit heraus gehoben werden.

    Kommentar


      #3
      Zitat von Neongirly Beitrag anzeigen
      Werde nie verstehen warum sich der Gesetzgeber beim Recht der sexuellen Selbstbestimmung so stark einmischt. Wir werden nur noch bevormundet.
      Ist doch logisch: Um im Fall der Fälle eine gesetzliche Handhabe zu haben, Stichwort Sexueller Mißbrauch von Jugendlichen.

      Kommentar


        #4
        [QUOTE=Evamaria15;1074077]Sexualität ist ein ganz heißes Thema und der Jugendleiter bewegt sich hier in einem Spannungsfeld zwischen grundverschiedenen Ansichten seitens der Eltern, unterschiedlichen Entwicklungsständen und Erfahrungen seitens der Kinder und Jugendlichen und seiner eigenen Sexualität und Vorstellung. Das Sexualstrafrecht (siehe §§172-184f StGB) möchte daher die ungestörte sexuelle Entwicklung der heranwachsenden Kinder und Jugendliche schützen, die für eine freie Selbstbestimmung nötig sind. Unter der sexuellen Selbstbestimmung ist die Freiheit (individuelles Freiheitsrecht als Rechtsgut) zu verstehen, über Ort, Zeit, Form und Partner sexuellen Verhaltens frei entscheiden zu können, ohne dass Dritte hier bestimmend eingreifen und dazwischen funken.
        Die Übernahme der Aufsichtspflicht beinhaltet daher auch die Kinder und Jugendlichen entsprechend dem im Sexualstrafrecht genannten Punkten zu schützen.


        Wie bereits zum Thema Aufsichtspflicht verschiedentlich erwähnt macht auch das Sexualstrafrecht Unterschiede in der Bewertung der Erheblichkeit einer Tat abhängig von:
        • jeweilige Situation
        • Alter des Minderjährigen und der sexuellen Vorerfahrung
        • Alter des Täters.

        Die Gesetzgebung teilt in vier Schutzaltersstufen ein:
        • Kinder bis 14 Jahren
        • Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren
        • Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren
        • Volljährige ab 18 Jahren.

        ------------------------------------------------------------------------------------------------[quote]
        Kinder bis unter 14 Jahren
        • Jede sexuelle Handlung an Kindern unter 14 Jahren ist strafbar. Dies betrifft sexuelle Handlungen von Jugendlichen oder Erwachsenen mit Kindern unter 14 Jahren.
        • Der Versuch allein ist schon strafbar und es spielt auch keine Rolle, ob es mit Einverständnis des Kindes geschah oder des Erziehungsberechtigten.
        • Das Strafmass richtet sich nach der schwere der Tat. (Geldstrafe oder Freiheitsstrafe in § 176 StGB und mindestens Freiheitsstrafe in den Fällen von §§ 176a, 176b)
        • Die sexuelle Betätigung (z.B. Doktorspiele) von Kindern unter 14 Jahren untereinander ist nicht strafbar. Für den Gruppenleiter/die Gruppenleiterin läge keine Aufsichtspflichtverletzung vor. Sofern der/die GruppenleiterIn jedoch dies zulassen und sich daraus für eines der Kinder Schäden ergeben würden, kann der/die Gruppenleiterin dafür haftbar gemacht werden.
        • Dreckige Witze oder das Reden über sexuelle Dinge in zotenhafter bzw. unschöner Art und Weise sind keine sexuellen Handlungen. Aber aus pädagogischen Gesichtspunkten sollten diese nicht vom Betreuer unterstützt werden.

        § 176a StGB
        Schwerer sexueller Missbrauch von Kindern
        (1) Der sexuelle Missbrauch von Kindern wird in den Fällen des § 176 Abs. 1 und 2 mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft, wenn der Täter innerhalb der letzten fünf Jahre wegen einer solchen Straftat rechtskräftig verurteilt worden ist.



        (2) Der sexuelle Missbrauch von Kindern wird in den Fällen des § 176 Abs. 1 und 2 mit Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren bestraft, wenn
        1. eine Person über achtzehn Jahren mit dem Kind den Beischlaf vollzieht oder ähnliche sexuelle Handlungen an ihm vornimmt oder an sich von ihm vornehmen lässt, die mit einem Eindringen in den Körper verbunden sind,
        2. die Tat von mehreren gemeinschaftlich begangen wird oder
        3. der Täter das Kind durch die Tat in die Gefahr einer schweren Gesundheitsschädigung oder einer erheblichen Schädigung der körperlichen oder seelischen Entwicklung bringt.

        (3) Mit Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren wird bestraft, wer in den Fällen des § 176 Abs. 1 bis 3, 4 Nr. 1 oder Nr. 2 oder des § 176 Abs. 6 als Täter oder anderer Beteiligter in der Absicht handelt, die Tat zum Gegenstand einer pornographischen Schrift (§ 11 Abs. 3) zu machen, die nach § 184b Abs. 1 bis 3 verbreitet werden soll.

        (4) In minder schweren Fällen des Absatzes 1 ist auf Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren, in minder schweren Fällen des Absatzes 2 auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen.

        (5) Mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren wird bestraft, wer das Kind in den Fällen des § 176 Abs. 1 bis 3 bei der Tat körperlich schwer misshandelt oder durch die Tat in die Gefahr des Todes bringt.

        (6) In die in Absatz 1 bezeichnete Frist wird die Zeit nicht eingerechnet, in welcher der Täter auf behördliche Anordnung in einer Anstalt verwahrt worden ist. Eine Tat, die im Ausland abgeurteilt worden ist, steht in den Fällen des Absatzes 1 einer im Inland abgeurteilten Tat gleich, wenn sie nach deutschem Strafrecht eine solche nach § 176 Abs. 1 oder 2 wäre.

        Jugendliche zwischen 14 und unter 16 Jahren
        • Jugendliche über 14 Jahren bekommen vom Gesetzgeber bereits eine gewisse Eigenverantwortlichkeit zugestanden.
        • Sexuelle Handlungen zwischen Aufsichtspersonen mit Jugendlichen unter 16 Jahren sind strafbar (§ 174 StGB), es wird jedoch ebenfalls das Verhalten des Jugendlichen dabei berücksichtigt, was sich ggf. strafmildernd auswirken kann. (§ 174 StGB Abs.4). Dabei wird unterschieden nach der "Erheblichkeit" der Tat.
        • Das Ausnutzen von Zwangslagen ist ebenfalls strafbar (§ 182 StGB Abs.1)
        • Das Ermöglichen von sexuellen Handlungen mit Jugendlichen unter 16 Jahren ist zu verhindern. Der/die GruppenleiterIn darf also keinen Vorschub leisten, es nicht zulassen, erlauben oder sonst irgendwie Gelegenheiten dafür schaffen. (§ 180 StGB). Klassisch wäre z.B. das Erlauben von gemischtgeschlechtlichen Übernachtungszelten bzw. Zimmern.
        • Z.B.: Ein über 14jähriger Junge/Mädchen, der/die eine unter 14jährige bestimmt, sexuelle Handlungen vorzunehmen, kann in den Bereich strafrechtlicher Verfolgung gelangen. Die Schuldfähigkeit und damit die Strafbarkeit ist bei Kindern unter 14 Jahren ausgeschlossen, aber ab 14 Jahren gegeben.







        Jugendliche zwischen 16 und unter 18 Jahren
        • Es dürfen keine sexuellen Handlungen von Jugendlichen mit unter 16jährigen geduldet werden. Dies ist analog wie zuvor genannt. Zum einen macht sich der Jugendleiter strafbar, weil er es zugelassen hat, zum anderen der Jugendliche über 16 Jahre selbst.
        • Besteht ein Abhängigkeitsverhältnis zwischen einem Jugendlichen unter 18 Jahren und einem Erwachsenen so sind sexuelle Handlungen strafbar, da hier ein besonderes Vertrauens- und Abhängigkeitsverhältnis ausgenutzt wird (§ 174 Abs. Ziffer 2 und 3).
        • Ansonsten gibt es keine weitere Regelung. D.h. eine intime Beziehung zwischen einem 16 und 17jährigen Jugendlichen zu Gleichaltrigen, oder zu einem Erwachsenen (z.B. JugendleiterIn) wäre also zulässig, außer wenn ein Abhängigkeitsverhältnis (Machtstellung) unterstellt werden kann und die sexuellen Handlungen unter Zwang (Nötigung) erfolgten. Jedoch sollte sich der/die JugendleiterIn überlegen, ob ein intimes bzw. sexuelles Verhältnis zu einem/einer über 16 jährigen TeilnehmerIn für die Gruppendynamik gut wäre. Ein intimes Verhältnis zwischen Jugendleiter/in und TeilnehmerIn unter 16 Jahren ist auf jeden Fall strafbar.



        Zitat von Evamaria15 Beitrag anzeigen
        Volljährige ab 18 Jahren


        Diese sind für ihr Tun und die Folgen selbst verantwortlich, was aber nicht heißen soll, dass volljährigen Teilnehmern auf einer Freizeit / in einer Gruppe nun alles erlaubt wäre, was nicht strafbar ist. Die Freizeitordnung und Gruppenordnung sind trotzdem einzuhalten, die ein miteinander zwischen Minderjährigen und Volljährigen gewährleisten.


        Begriffserläuterungen

        Was sind überhaupt sexuelle Handlungen?
        Der Begriff der sexuellen Handlung (früher hieß es einmal "unzüchtige Handlungen") ist definiert in § 184f StGB (vor dem 1.4.2004 §184c).




        Sexuelle Handlungen können vor (ohne Körperkontakt zB. Striptease, Selbstbefriedigung), oder an einem Kind/Jugendlichen (mit Körperkontakt zB. Petting, Geschlechtsverkehr) vorgenommen werden. Soweit so klar.
        Aber ehrlich gesagt, sind die weiteren Erläuterungen nicht ganz so eindeutig. Was heißt denn nun "von einiger Erheblichkeit" und wo liegt die Schwelle der Erheblichkeit? Sie muss sicherlich eine starke Beziehung zum Geschlechtlichen beinhalten. Dabei ist die obere Schwelle der sexuellen Handlung, die dann von der Nötigung zur Vergewaltigung übergeht noch recht eindeutig zu benennen. Der Beischlaf oder das Eindringen gegen den Willen des Opfers ist stets eine Vergewaltigung (§ 177 StGB generell, §176a in Bezug auf Kinder). Wo liegt jedoch die untere Grenze?
        Dies kann nur dahingehend versucht werden zu erahnen, wenn man die bisherige Rechtssprechung betrachtet.

        Die Rechtsprechung hat hier bisher als erheblich angesehen (vgl. : Tröndle/Fischer Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 50 Aufl. 2001, § 184c Rdnr. 7)
        • Entblößen und Betasten des Geschlechtsteils oder der weiblichen Brust;
        • Anfassen des nackten Körpers in der Nähe des Geschlechtsteils;
        • heftige sexuelle Zudringlichkeit;
        • Greifen in die Schambehaarung;
        • auch in bekleidetem Zustand vorgenommene beischlafähnliche Bewegungen bei einem Kind;
        • gewaltsamer Zungenkuss;
        • Onanieren;

        Als nicht erheblich sind in der Rechtsprechung bisher angesehen worden: (vgl. : Tröndle/Fischer Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 50 Aufl. 2001, § 184c Rdnr. 8) bloße Taktlosigkeiten, Geschmacklosigkeiten und Handlungen, die nicht als sexuell bedeutsam empfunden werden wie
        • übliche Küsse und Umarmungen oder Streicheln des Körpers;
        • ein misslungener Kussversuch;
        • Berühren des nackten Oberschenkels eines Kindes;
        • flüchtiger Griff an die Genitalien einer bekleideten Person;
        • flüchtige Berührung der Brust.


        Gilt nun ein Zungenkuss bereits als sexuelle Handlung mit einiger Erheblichkeit?
        In verschiedenen Publikationen wird dies einmal bejaht, einmal verneint. Bei der Strafrechtsreform 1998/1999 wurde unter dem Kapitel "Sexueller Missbrauch von Kindern" folgender Fall geschildert: "So macht sich z.B. ein Achtzehnjähriger grundsätzlich durch einen Zungenkuß mit seiner knapp 14jährigen Freundin strafbar, selbst wenn das Mädchen einverstanden ist." Auf diesen Fall stehen immerhin 6 Monate Freiheitsentzug. Allerdings hat sich der Gesetzgeber damals nicht leicht getan und die Meinungen gerade zu diesem Fall gingen wohl auch auseinander.
        Es gibt jedoch keine einheitliche Rechtsprechung. Und der eine Richter kann ganz anders entscheiden wie ein anderer Richter auch wenn beide Fälle nahezu identisch sein sollten.
        Fazit:

        Gerade weil es so schwierig ist die Erheblichkeitsschwelle zu bestimmen und weil die gleiche Tätigkeit in der Rechtssprechung ganz unterschiedlich gewertet werden kann ( die Tätigkeit richtet sich nach der Situation des Falls, nach dem Alter und dem Verhalten des Opfers bzw. des Täters und der sexuellen Vorerfahrung des Minderjährigen), hat der Jugendleiter im Umgang mit "seinen" Kindern alles zu unterlassen, was auch nur im Ansatz den Verdacht eines sexuellen Missbrauchs bzw. Zulassen von sexuellen Handlung aufkommen lassen könnte.
        Sehr schnell kann der Jugendleiter vor erheblichen Problemen stehen, die sich schwer aus der Welt schaffen lassen, weil durch enttäuschte Zuneigung, Rache, oder unterschiedlicher Interpretationen, der Jugendleiter selbst in Verdacht geraten kann.
        "Bitte Vorsicht also bei übertriebenem "In-den-Arm-nehmen", "Gute-Nacht-Küssen", "Auf-den-Schoß-sitzen", "Streicheln", "Trösten" etc., aber auch bei der Behandlung von Verletzungen an empfindlichen Körperstellen. In den Erzählungen der begeisterten Kinder zu Hause wird in der Euphorie oder auch aus Eifersucht gerne übertrieben. Manch gutgemeintes Verhalten eines Betreuers kann so möglicherweise auch ganz anders interpretiert werden."
        ( Quelle: "Aufsichtspflicht", Stefan Obermeier, Seminarskript 1999, Seiten 48f)
        Anhang:

        Noch ein paar allgemeine Fragen und Versuch einer jeweiligen Antwort. Einige Punkte sind sicherlich unterschiedlich zu sehen. Es besteht auch kein Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit.
        Dürfen Pornos in der Gruppe angesehen werden?

        Nein: Die entsprechenden Hefte oder Filme dürfen nicht überlassen, angesehen, oder zugänglich gemacht werden. Dies ist im § 184 StGB gesetzlich verboten. Allein den Eltern (Personen Berechtigte) bleibt dies vorbehalten. Du musst die entsprechenden Hefte bzw. Filme auf jeden Fall einsammeln. Du kannst mit den entsprechenden Kindern/Jugendlichen ausmachen, ob diese Hefte den Eltern übergeben werden, oder ob es den Kids lieber ist, diese zu vernichten. Manch einem wird dies vielleicht lieber sein. Gehören die Hefte /bzw. Filme jedoch den Eltern, dann dürfen diese natürlich nicht vernichtet werden, sondern müssen den Eltern nach der Freizeit / Gruppenstunde durch Dich zurückgegeben werden. Wurden die Hefte bei einer Altpapiersammlung gefunden, dann können diese von den verantwortlichen Erwachsenen sofort vernichtet werden.
        Ist ein Saunabesuch oder Nacktbaden erlaubt?

        Es ist nicht verboten, aber es gibt Risiken. Sollte es durch Einzelne dabei zu sexuellen Berührungen kommen, kannst Du als Jugendleiter dafür belangt werden. Grundsätzlich soll das Schamgefühl und die freie Entscheidung hierüber von jedem/jeder respektiert werden. Gerade bei Kindern/Jugendlichen, die sich in der Pubertät befinden ist hier Vorsicht geboten, denn das entblößen und damit preisgeben seiner Nacktheit und Sexualität ist aufgrund der unterschiedlichen und individuellen sexuellen Entwicklung gerade in diesem Alter besonders groß. Und wenn festgestellt wird, dass von Einzelnen die Aktion ausgenutzt wird, oder mit eindeutig sexuellem Hintergrund gesehen wird, dann ist davon abzuraten.
        Und auch hier gilt: nicht alles was erlaubt ist, ist auch gut, bzw. muss gut sein. Schließlich gibt es ja noch viele andere Alternativprogramme.
        Sind Partyspiele mit Körperkontakt erlaubt?

        Diese sind nicht verboten. Aber auch hier gilt, dass bei Spielen mit "erheblichem" Körperkontakt vorsichtig umgegangen werden muss. Nicht alle Kinder und Jugendliche möchten gerne berührt werden. Wenn Du bemerkst, dass einige Kinder / Jugendliche mit dem ein oder anderen Spiel Schwierigkeiten haben, dann brich das Spiel ab.
        Beim Spielen gilt generell, dass niemand zu einem Spiel gezwungen werden darf. Bei Spielen mit Körperkontakt (z.B. Partyspiele, einige Spielarten aus den kooperative Abenteuerspielen), sind hier noch größere Überlegungen bei der Auswahl der geeigneten Spiele für die Gruppe erforderlich. Auch hier wird es den ein oder andere Jugendleiter geben, der wahrscheinlich gänzlich auf Spiele verzichtet, die "zu viel" Körperkontakt mit sich bringen, gerade wenn es sich um gemischte Gruppen handelt. Die Erfahrung hat auch gezeigt, dass das ein und dasselbe Spiel in verschiedenen Gruppen ganz unterschiedlich ankommen kann. Es kommt darauf an, wie vertraut eine Gruppe bereits schon mit einander ist und wie die Gruppenzusammensetzung ist.
        Darf ich eine Aufklärungsstunde in der Gruppe durchführen?

        Eigentlich nein. Die Sexualaufklärung ist in erster Linie den Eltern vorbehalten. Würde jedoch eine ausdrückliche vorherige Zustimmung der Erziehungsberechtigten vorliegen, dann wäre das etwas anderes. Z.B. wird den Eltern mitgeteilt, dass die Gruppe einen Besuch bei Pro Familia plant mit den und den Inhalten, oder dass ein Referent von der Aidsberatung eingeladen wird, können die Eltern entscheiden, ob ihr Kind daran teilnehmen darf oder nicht. Auf Fragen der Kinder/Jugendlichen zu bestimmten Sexualthemen darf der Jugendleiter jedoch altersentsprechend antworten. Diese sollten jedoch weitgehend wertfrei und auch nicht moralisierend sein, sondern so, dass sich die Kinder/Jugendlichen ihre eigene Meinung bilden können.
        Darf ich bei einer Disco eine Kuschelecke, oder einen abgedunkelten Raum zulassen?

        Nein. Das Verschaffen von Gelegenheit für sexuelle Handlungen (z.B. Petting) durch das zur Verfügung stellen von unbeaufsichtigten Räumen ist nach § 180 StGB strafbar. Und ob es dem Jugendleiter gelingt, diese Räume permanent zu überwachen und sofort einzuschreiten ist doch mehr als unrealistisch. Auf einer Freizeit muss auch durchgesetzt werden, dass die jeweiligen Schlafzelte/Räume nur dem jeweils zugewiesenen Geschlecht (sozusagen als "Schutzräume") vorbehalten bleiben.
        In den Gemeinschaftsräumen darf es keine unbeaufsichtigten Kuschelecken geben, oder gar "Kuschelzelte" eingerichtet werden, auch wenn die Mädchen und Jungen hoch und heilig versprechen ganz artig zu sein. Siehe auch nächste Frage.
        Darf ich einer Unterbringung von Mädchen und Jungen in einem Schlafraum zustimmen?

        Nein. Gemeinsame, gemischtgeschlechtliche Übernachtungsräume (Zelt, Schlafraum) duldet der Gesetzgeber bei Minderjährigen nicht, da hier die Möglichkeit (Vorschub) geschaffen wird, ggf. sexuelle Handlungen durchzuführen (§ 180 StGB). Der Gesetzgeber mutet den Jugendleitern auch Kontrollgänge des Nachts zu um zu verhindern, dass sich Jungen zu den Mädchen "rüberschleichen" oder umgekehrt. Das kann ganz schön stressig sein. Und unbeliebt kann man sich dabei auch noch machen. Selbst wenn auch schon das Alter der Jugendlichen über 16 Jahre liegen sollte, gab es Fälle, wo der Jugendleiter zu Unterhaltszahlungen verpflichtet wurde, weil den jeweils beteiligten über 16jährigen Jugendlichen die nötige Einsicht/Weitsicht und Freiwilligkeit fehlten.
        Lässt es sich jedoch nicht vermeiden, dass z.B. in einer Berghütte oder einem Unterstand irgendwo gemeinsam übernachtet werden muss, dann muss mindestens ein Betreuer mit in diesem Raum übernachten.

        Einen guten Artikel zu diesem Thema hat Maik zur Verfügung gestellt
        Gemischt schlafen? Jungen und Mädchen auf Freizeiten
        Muss eine gemischte Gruppe immer von einem weiblichen und einem männlichen Mitarbeiter betreut werden?

        Eigentlich ja. Es gibt Situationen in einer Gruppe, wo es einfach notwendig sein wird, dass für ein Mädchen eine weibliche Betreuerin, für die Jungen ein männlicher Betreuer da ist. Eine solche Situation könnte eine aufgetretene Verletzung sein, oder aber auch das Spenden von Trost in irgendwelchen Situationen. Sehr schnell kann es hierbei zu Situationen kommen, die im Nachhinein fehlinterpretiert werden. Auch allein schon dahingehend, dass es Themen gibt, die Mädchen nur mit weiblichen Mitarbeiterinnen, bzw. die Jungs nur mit männlichen Betreuern besser bereden können, ist das Vorhandensein von einem männlichen wie auch einem weiblichen Betreuer einfach wichtig.

        Bei gemischten Freizeiten, wo Jungen und Mädchen teilnehmen, müssen auf jeden Fall weibliche wie auch männliche Mitarbeiter in der notwendigen Anzahl dabei sein
        mehr via http://www.maedchen.de/forum/sex/460...ml#post7360516
        Zuletzt geändert von elfenkrieger; 28.08.2013, 11:49.

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          #5
          Zitat von elfenkrieger Beitrag anzeigen


          Mit wieviel Jahren hattest du dein erstes mal?!?
          Klingt jetzt so als wärs schockierend, dass sie scheinbar unter 16 war?

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            #6
            Zitat von Oiseau Beitrag anzeigen
            Klingt jetzt so als wärs schockierend, dass sie scheinbar unter 16 war?
            unter 14 find ich schockierend bzw hätte/würde/könnte ich nie machen... Selbst wenn ich genausoalt wäre...

            Im thema hier gehts ja speziell um den fall 14-16 ... Was drüber ist ist eh fast immer erlaubt





            Zitat von Neongirly Beitrag anzeigen
            Werde nie verstehen warum sich der Gesetzgeber beim Recht der sexuellen Selbstbestimmung so stark einmischt. Wir werden nur noch bevormundet.

            Hätte ich mit dem Sex gewartet bis ich 16 bin wäre ich schon an Sexentzug gestorben und andere die einvernehmlichen Sex haben anzeigen ist eh das allerletzte asoziale Verhalten.
            Das geht doch keinen was an.

            Was anderes ist es wenn jemand zum Sex gezwungen wird.
            Aber das ist ja eh in jedem Alter Strafbar und muss daher nicht explizit heraus gehoben werden.
            Sex ab 14 ist eine relativ vernünftige Lösung; Bei uns ist das echt liberal...
            Zumindest besser als im Vatikan wo Sex mit noch jüngeren gesetzlich geduldet ist (google das mal)... in den USA ist es glaube ich erst ab 18 erlaubt mit über 18 jährigen zu schlafen

            Das mit dem Zwingen ist bei Minderjährigen explizit geschrieben weils speziell darum geht druck auszuüben ( "Ich trenn mich von dir wenn du nicht...") ... dabei ist es nur fürs strafmaß entscheidend ob man dauernd angebaggert oder zu Sex/Nacktfotos genötigt wird... aber wiegesagt selbst der Versuch ist strafbar


            Mit wieviel Jahren hattest du dein erstes mal?!?
            Zuletzt geändert von elfenkrieger; 28.08.2013, 11:44.

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              #7
              ich muss dazu ganz ehrlich sagen, dass ich das mindestalter 14 in ordnung finde, denn ich selbst hatte mein erstes mal auch mit 15, mein freund war damals noch 14 aber ich hab mich ab dem alter dann doch so weit entwickelt gefühlt um selbst entscheiden zu können ob ich das nun will oder nicht, wir haben uns einfach zeit gelassen bis wir beide dachten das wäre der richtige augenblick und ich habe es bis heute nicht bereut, (wir sind immernoch zusammen) ich kenne aber auch leute die sich mit 12 schon so frühreif fühlten und den ganzen tag von nichts anderem gesprochen haben, andererseits gibt es auch menschen die mit 16 noch nicht weit genug entwickelt sind, ich denke das hängt einfach von der person und deren entwicklung ab, ein pauschales alter kann man da nicht einfach mal so in den raum werfen...

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                #8
                Ich finde auch große altersunterschiede okay wenn sie ihn wirklich interessant findet und neugierig ist wie der sex mit einem älteren jungen/mann ist... ich mein in der phase sollte man alles ausprobieren wozu man selber wirklich bereit ist...

                Wieviele schwärmen für irgendwelche star idole / schauspieler / sportler die wesentlich älter als ich sind?!? Eben! Wnen die sympathie und atraktivität stimmt ist alles drin...

                Aber muss jede(r) mit sich selbst vereinbaren

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                  #9
                  Zitat von elfenkrieger Beitrag anzeigen
                  Wieviele schwärmen für irgendwelche star idole / schauspieler / sportler die wesentlich älter als ich sind?!? Eben! Wnen die sympathie und atraktivität stimmt ist alles drin...
                  Udo-Jürgens-Syndrom?

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                    #10
                    Zitat von sanddorn Beitrag anzeigen
                    Udo-Jürgens-Syndrom?
                    eher george-clooney syndrom oder was meinst du

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                      #11
                      im ausgangstopic ähnliche paragraphen:


                      ergänzungen zu ähnlichen paragraphen:
                      Zitat von Passihh Beitrag anzeigen
                      Ich hoffe das steht da drinne



                      1.) mit 18 lieber nicht mehr eure 17jährige Freundin ins Kino einladet und dabei sexuelle Handlungen vollzieht. Da könnte man nämlich auf die Idee kommen, das sei eine "sexuelle Handlung gegen Entgeld" -> §182 II StGB (Alte Version: Tätermindestalter von 21 Jahren)

                      2.) Es ist auch strafbar, wenn eine "Zwangslage" ausgenutzt wurde. Dabei ist man eben nicht von der Definition der Zwangslage im Sinne der sexuellen Nötigung/Vergewaltigung ausgegangen. Sondern nur, dass die Person eine solche Stellung hat, dass sie gegenüber dem anderen überlegen ist. Das heißt, ein 15jähriger Millionärssohn sollte sich lieber überlegen, ob er mit der 14jährigen Tochter eines Hartz-IV-Empfängers rumknutscht. Dabei ist es EGAL ob der 15jährige seine Stellung aktiv ausnutzt oder ausnutzen will. Gedacht war es damals, dass ein Erwachsener einen Jugendlichen unter 16 Jahren eben nicht durch seine Stellung ausnutzen kann. Sexuelle Beziehungen zwischen verschiedenen sozialen Stellungen sollten also jetzt auch bei gleichaltrigen unterlassen werden, sicher ist sicher.

                      Wer sich für die Uraltversion interessiert hier der §182 i.d.F. vom 1.1.1991, nicht gültig auf dem Gebiet der ehemaligen DDR:

                      §182 - Verführung

                      (1) Wer ein Mädchen unter sechzehn Jahren dazu verführt, mit ihm den Beischlaf zu vollziehen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

                      (2) Die Tat wird nur auf Antrag verfolgt. Die Verfolgung der Tat ist ausgeschlossen, wenn der Täter die Verführte geheiratet hat.

                      (3) Bei einem Täter, der zur Zeit der Tat noch nicht einundzwanzig Jahre alt war, kann das Gericht von einer Bestrafung nach dieser Vorschrift absehen.

                      Wie man sieht reichlich altertümlich. Mit den Stimmen der CDU, FDP und der oppositionellen SPD modernisiert.

                      3.) wenn ihr 18 seid solltet ihr lieber auch eure 17jährige Freundin nicht nackt oder in "erregender" Pose fotografieren. Da die Strafvorschrift auf den USA übernommen wurde weiß man ja, wie sehr interpretierbar diese Vorschrift sein kann. Wenn man also nicht auf die Gnade des Ex-Freundes der aktuellen Freundin hoffen will sollte man auf ein Foto verzichten. Das selbe gilt, wenn die Freundin so aussieht, als können sie noch unter 18 Jahre sein. Der Gegenbeweis ist ausgeschlossen. Man sollte also lieber auf ein Nacktfoto oder eine "erregende" Pose im Bikini verzichten, wenn das Mädel noch unter 25 Jahre alt ist. Wenn man ansonsten nämlich an einen erzkonservativen StA kommt könnte man Probleme bekommen, da zählt dann die persönliche Meinung der Dame/des Herren StA mehr als das, was der Gesetzgeber als "schutzwürdig" ansieht - natürlich sieht die Gesetzgebung von CDU und SPD nicht die Darsteller als schutzwürdig an, denn die sind über 18 - viel mehr findet man die MORAL schutzwürdig, es sei ja "ibaba" wenn jemand unter 18 aussieht. (Darum haben die Teen-Pornovideos mit Darstellern ab 18, die wie 16 aussehen, ja auch so einen großen Absatz... erinnert etwas an die 50er...) Da gibts noch so einige interessante Dinge, so ist die Frage, WER sich denn jetzt strafbar macht schwierig zu beantworten. Besonders "lustig": Man darf "jugendpornographische" Schriften besitzen, wenn man davon in Besitz gekommen ist als man noch keine 18 Jahre alt war - man muss es aber selber hergestellt(!) haben. Hat es die Freundin in Eigenproduktion(!) hergestellt und bekommt man es als unter18jähriger übergeben ist es hingegen genauso strafbar(!), als wenn man es erst mit 18 übergeben bekommen hätte. Klingt bescheuert, ist es auch.

                      Besonders spannend ist es ja auch, das nicht wie bisher die Kinderpornographie diese A) ein Straftatbestand darstellen muss und/oder B) dabei pornographisch sein muss. Es reicht die "widernatürlich geschlechtsbezogene Haltung" - was das jetzt auch immer bedeuten mag. Nehme ich mir die angewandte Definition der Landesmedienanstalten an komme ich dabei zu folgendem Ergebnis: Stellt Pro7 in ihrem Sexreport dar, wie ein 11/12/13jähriger Junge sich unter der Decke masturbiert (und dafür Schläge vom Vater bekommt - da sind wir wieder bei den 50ern) ist das ganze ab sofort strafbar, auch wenn die Darstellung der sexuellen Handlung (an sich selber!) dabei eben nicht pornographisch ist, heißt dass sie nüchtern und kühl dargestellt wird und eben nicht dazu gedacht ist bzw. Gefahr dazu läuft den Zuseher sexuell zu erregen. Es reicht die "widernatürlich geschlechtsbezogene Haltung", und per Definition ist jede "sexuell offene" Haltung soetwas, auch EGAL ob der Darsteller oder der Produzierende soetwas gewollt hat. Ich bin mir sicher das früher oder später der BGH da noch so einiges dazu zu sagen hat...
                      --> §184b f. StGB
                      Ihr seid dann übrigens auch "besonders schwere Straftäter". Das heißt, dass eure Telekommunikation komplett überwacht und aufgezeichnet werden darf. --> §100a StPO

                      Hier jetzt die Gesetzestexte:

                      § 182
                      Sexueller Mißbrauch von Jugendlichen

                      (1) Wer eine Person unter achtzehn Jahren dadurch missbraucht, dass er unter Ausnutzung einer Zwangslage
                      1. sexuelle Handlungen an ihr vornimmt oder an sich von ihr vornehmen lässt oder
                      2. diese dazu bestimmt, sexuelle Handlungen an einem Dritten vorzunehmen oder von einem Dritten an sich vornehmen zu lassen,

                      wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

                      (2) Ebenso wird eine Person über achtzehn Jahren bestraft, die eine Person unter achtzehn Jahren dadurch missbraucht, dass sie gegen Entgelt sexuelle Handlungen an ihr vornimmt oder an sich von ihr vornehmen lässt.

                      (3) Eine Person über einundzwanzig Jahre, die eine Person unter sechzehn Jahren dadurch mißbraucht, daß sie
                      1. sexuelle Handlungen an ihr vornimmt oder an sich von ihr vornehmen läßt oder
                      2. diese dazu bestimmt, sexuelle Handlungen an einem Dritten vorzunehmen oder von einem Dritten an sich vornehmen zu lassen,

                      und dabei die fehlende Fähigkeit des Opfers zur sexuellen Selbstbestimmung ausnutzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

                      (4) Der Versuch ist strafbar.

                      (5) In den Fällen des Absatzes 3 wird die Tat nur auf Antrag verfolgt, es sei denn, daß die Strafverfolgungsbehörde wegen des besonderen öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung ein Einschreiten von Amts wegen für geboten hält.

                      (6) In den Fällen der Absätze 1 bis 3 kann das Gericht von Strafe nach diesen Vorschriften absehen, wenn bei Berücksichtigung des Verhaltens der Person, gegen die sich die Tat richtet, das Unrecht der Tat gering ist.

                      § 184c
                      Verbreitung, Erwerb und Besitz jugendpornographischer Schriften

                      (1) Wer pornographische Schriften (§ 11 Abs. 3), die sexuelle Handlungen von, an oder vor Personen von vierzehn bis achtzehn Jahren zum Gegenstand haben (jugendpornographische Schriften),
                      1. verbreitet,
                      2. öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht oder
                      3. herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, ankündigt, anpreist, einzuführen oder auszuführen unternimmt, um sie oder aus ihnen gewonnene Stücke im Sinne der Nummer 1 oder Nummer 2 zu verwenden oder einem anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen,

                      wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

                      (2) Ebenso wird bestraft, wer es unternimmt, einem anderen den Besitz von jugendpornographischen Schriften zu verschaffen, die ein tatsächliches oder wirklichkeitsnahes Geschehen wiedergeben.

                      (3) In den Fällen des Absatzes 1 oder des Absatzes 2 ist auf Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren zu erkennen, wenn der Täter gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung solcher Taten verbunden hat, und die jugendpornographischen Schriften ein tatsächliches oder wirklichkeitsnahes Geschehen wiedergeben.

                      (4) Wer es unternimmt, sich den Besitz von jugendpornographischen Schriften zu verschaffen, die ein tatsächliches Geschehen wiedergeben, oder wer solche Schriften besitzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft. Satz 1 ist nicht anzuwenden auf Handlungen von Personen in Bezug auf solche jugendpornographischen Schriften, die sie im Alter von unter achtzehn Jahren mit Einwilligung der dargestellten Personen hergestellt haben.

                      (5) § 184b Abs. 5 und 6 gilt entsprechend.
                      via http://www.maedchen.de/forum/sex/46096-strafbar.html

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                        #12
                        http://de.wikipedia.org/wiki/Schutzalter

                        Schutzalter 14 Jahre[Bearbeiten]

                        Mit Ausnahme der nachfolgend genannten Sonderfälle liegt das Schutzalter in Deutschland gemäß § 176StGB bei 14 Jahren. Sexuelle Handlungen mit Kindern unter 14 Jahren sind in Deutschland als sexueller Missbrauch von Kindern grundsätzlich verboten. Strafrechtlich verantwortlich ist diesbezüglich jeder mindestens 14 Jahre alte Täter; der Versuch ist strafbar. Es gab im Jahre 2003 über 2800 aufgrund von § 176 StGB verurteilte Personen.
                        Was für ausnahmen?!?

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                          #13
                          was will man(n) machen, wen sie sagt das sie 18 wär, aber erst 14/15 ist?

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                            #14
                            aber der 1% reicht aus oder disco/clup die es nicht genau nimmt und man lern nicht nur da mädels kennen sondern überal real oder im netz und man kann bei vielen nicht sagen ob sie 14 ist oder 18 und andersrum

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                              #15
                              bei punkt 1 einst stimm ich dir zu
                              punkt 2 kann sie selbst betrunken sein oder noch kein führerschein/auto haben
                              und 3 man kann noch mit 30 bei eltern wohnen

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