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Versprechen Jungfrau zu bleiben

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    Versprechen Jungfrau zu bleiben

    Letztens bei Stern TV hab ich einen interessanten Bericht gesehen.
    Es ging darum, dass junge Mädchen gemeinsam mit ihren Vätern auf eine Messe gehen und dort (aus religiösen Gründen) das Verprechen ablegen, bis zur Ehe Jungfrau zu bleiben. Das können sie, soweit ich mich erinnere, ab der 2. Klasse tun, unabhängig davon, ob ihnen wirklich bewusst ist, was sie da versprechen. Das Fazit war, dass das Versprechen von den meisten Mädchen letztendlich nicht eingehalten wurde. Die Eltern von dem Mädchen aus dem Bericht behaupten übrigens, selbst bis zur Ehe Jungfrau geblieben zu sein.
    Mich würde jetzt eure Meinung dazu interessieren.
    Ich persönlich finde, dass die Mädchen in diesem jungen Alter sehr stark von ihren Eltern beeinflussbar sind und dass der eigentliche Wille zum Ganzen von den Eltern kommt, die ihrer Tochter aber lieber die Freiheit geben sollten, die Entscheidung in entsprechendem Alter selbst zu treffen, ohne dafür ein (sinnloses) Verprechen zu geben.
    Was denkt ihr?

    #2
    Ich finde allein schon den Gedanken daran abartig. Nicht das Prinzip, bis zur Ehe Jungfrau zu bleiben (obwohl ich das auch schon moralisch falsch finde), sondern, dem Vater selbiges zu versprechen und das auch noch in einer großen Messe. Und wie immer sind von der einschränkenden Sexualmoral natürlich hauptsächlich die Mädchen betroffen.

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      #3
      Tja Religion halt.
      Größter Schwachsinn den es gibt.

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        #4
        Ich finds bescheuert.1.) Was bringt es den Eltern, wenn man bis zur Ehe Jungfrau bleibt?
        2.) Man kann es eh nicht "überprüfen", wenn das Versprechen nicht eingehalten wird.
        3.) Die Eltern beeinflussen einen, dabei hat man das Recht auf eine eigene Meinung.
        4.) usw.

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          #5
          Zitat von Mohnstrudel Beitrag anzeigen
          Ich finde allein schon den Gedanken daran abartig. Nicht das Prinzip, bis zur Ehe Jungfrau zu bleiben (obwohl ich das auch schon moralisch falsch finde), sondern, dem Vater selbiges zu versprechen und das auch noch in einer großen Messe. Und wie immer sind von der einschränkenden Sexualmoral natürlich hauptsächlich die Mädchen betroffen.
          Das sehe ich auch so. Ein Kind von 7 oder 8 Jahren kann kaum so etwas für sich selbst entscheiden, wenn es noch nicht mal wirklich weiß was Sex ist. Man sollte doch kein schlechtes Gewissen haben müssen wenn man sich selbst befriedigt oder Sex mit seinem Freund hat. Wir leben hier zivilisiert und für mich ist das alles der größte Schwachsinn, der größte Scheiß und sowas sollte es meiner Meinung nach einfach nicht geben!

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            #6
            In der 2. Klasse hätte ich bei so was vermutlich sogar mitgemacht. Ich hab sogar noch mit 10 gedacht, dass ich meine Kinder adoptieren will, nur um keinen Sex haben zu müssen.

            Schrecklich so was.

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              #7
              Zitat von choux Beitrag anzeigen
              Das sehe ich auch so. Ein Kind von 7 oder 8 Jahren kann kaum so etwas für sich selbst entscheiden, wenn es noch nicht mal wirklich weiß was Sex ist. Man sollte doch kein schlechtes Gewissen haben müssen wenn man sich selbst befriedigt oder Sex mit seinem Freund hat. Wir leben hier zivilisiert und für mich ist das alles der größte Schwachsinn, der größte Scheiß und sowas sollte es meiner Meinung nach einfach nicht geben!
              Das größte Problem ist meiner Meinung nach diese "Sex ist schmutzig - Sex ist Heilig Ambievalenz", die sich immer in konservativen/stark religiösen Köpfen findet. Auf der einen Seite ist (vor allem weibliche) Sexualität etwas, vor dem die jungen Mädels geschützt werden müssen, etwas Schmutziges, denn davon kann man ja schwanger werden, Krankheiten haben, usw. und der selbstbestimmte Umgang damit wird Frauen nicht zugetraut, daher müssen sie von der Familie (meist männlichen Verwandten) davor geschützt werden - wie auch hier: Mädchen verspricht dem Vater, Jungfrau zu bleiben.
              Auf der anderen Seite ist Sex etwas ganz Heiliges, Besonderes, das man nur mit der einzig wahren großen Liebe tun sollte, also dem Menschen, den man heiratet, ein großartiges Geschenk. Wieder eine krankhafte Ansicht, Mädchen werden sozusagen auf ihre Sexualität reduziert und diese ist quasi das größte, das Frauen ihrem Mann schenken können, mehr haben sie nicht vorzubringen. Intelligenz, Kreativität, Talente, soziale Fähigkeiten - who cares? Der Wert einer Frau wird einzig an ihrer Sexualität (bzw. sexuellen Enthaltsamkeit) gemessen.

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                #8
                Noch ein Grund, Religionen zu hassen. Die Eltern, die ihr Kind zu so einem Versprechen leiten, könnte ich glatt ohrfeigen.

                Kommentar


                  #9
                  Zitat von Mohnstrudel Beitrag anzeigen
                  Das größte Problem ist meiner Meinung nach diese "Sex ist schmutzig - Sex ist Heilig Ambievalenz", die sich immer in konservativen/stark religiösen Köpfen findet. Auf der einen Seite ist (vor allem weibliche) Sexualität etwas, vor dem die jungen Mädels geschützt werden müssen, etwas Schmutziges, denn davon kann man ja schwanger werden, Krankheiten haben, usw. und der selbstbestimmte Umgang damit wird Frauen nicht zugetraut, daher müssen sie von der Familie (meist männlichen Verwandten) davor geschützt werden - wie auch hier: Mädchen verspricht dem Vater, Jungfrau zu bleiben.
                  Auf der anderen Seite ist Sex etwas ganz Heiliges, Besonderes, das man nur mit der einzig wahren großen Liebe tun sollte, also dem Menschen, den man heiratet, ein großartiges Geschenk. Wieder eine krankhafte Ansicht, Mädchen werden sozusagen auf ihre Sexualität reduziert und diese ist quasi das größte, das Frauen ihrem Mann schenken können, mehr haben sie nicht vorzubringen. Intelligenz, Kreativität, Talente, soziale Fähigkeiten - who cares? Der Wert einer Frau wird einzig an ihrer Sexualität (bzw. sexuellen Enthaltsamkeit) gemessen.
                  Wunderbarer Post
                  Du drückst genau das aus, was ich denke, ich kann dir nur voll und ganz zustimmen

                  Kommentar


                    #10
                    Ich denke auch,dass diese Mädchen gar nicht wissen,was sie versprechen. Ich finde,sie sollten selbst entscheiden,wann sie dafür bereit sind-unabhängig von diesem Versprechen. Außerdem würde ich sowas nie machen,denn auf einmal steht ein süßer Typ vor denen und schon wars das mit dem Versprechen

                    Kommentar


                      #11
                      Zitat von belli Beitrag anzeigen
                      Wunderbarer Post
                      Du drückst genau das aus, was ich denke, ich kann dir nur voll und ganz zustimmen
                      Finde ich auch, besser hätte es glaube ich keine/r sagen können

                      Zitat von Raito Beitrag anzeigen
                      Noch ein Grund, Religionen zu hassen. Die Eltern, die ihr Kind zu so einem Versprechen leiten, könnte ich glatt ohrfeigen.
                      Seh ich genauso Religion ist meiner Meinung nach sowieso schwachsinnig. Man glaubt an etwas bzw. an jemanden, den man weder sehen noch hören noch sonstwas, aber der angeblich so viel wunderbares bewirken kann.. Sobald man Opfer eines furchtbaren Verbrechens geworden ist, geht der Glaube sowieso flöten. Und für sowas hauen sich die Menschen seit Jahrhunderten die Köpfe ein, so ein sinnloser Scheiß
                      ..und dann soll man noch sein Leben nach irgendwelchen Büchern richten, ich glaub ich spinne

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                        #12
                        Find ich absolut nicht ok, denn das Kind weiß ja noch gar nicht worum es da geht und kann darum auch nicht bewusst dafür oder dagegen entscheiden.
                        So was, ist dann unverantwortlich von den Eltern, die sich dann aufregen, wenn die Tochter dann doch Sex hatte, obwohl sie das Gelübde abgelegt hatte.

                        Ich finde, so eine Entscheidung (die ich nicht treffen könnte noch wöllte), soll erst berechtigt sein zu treffen, wenn das Kind eine gewisse Reife erlangt hat.

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                          #13
                          Zitat von Mohnstrudel Beitrag anzeigen
                          Das größte Problem ist meiner Meinung nach diese "Sex ist schmutzig - Sex ist Heilig Ambievalenz", die sich immer in konservativen/stark religiösen Köpfen findet. Auf der einen Seite ist (vor allem weibliche) Sexualität etwas, vor dem die jungen Mädels geschützt werden müssen, etwas Schmutziges, denn davon kann man ja schwanger werden, Krankheiten haben, usw. und der selbstbestimmte Umgang damit wird Frauen nicht zugetraut, daher müssen sie von der Familie (meist männlichen Verwandten) davor geschützt werden - wie auch hier: Mädchen verspricht dem Vater, Jungfrau zu bleiben.
                          Auf der anderen Seite ist Sex etwas ganz Heiliges, Besonderes, das man nur mit der einzig wahren großen Liebe tun sollte, also dem Menschen, den man heiratet, ein großartiges Geschenk. Wieder eine krankhafte Ansicht, Mädchen werden sozusagen auf ihre Sexualität reduziert und diese ist quasi das größte, das Frauen ihrem Mann schenken können, mehr haben sie nicht vorzubringen. Intelligenz, Kreativität, Talente, soziale Fähigkeiten - who cares? Der Wert einer Frau wird einzig an ihrer Sexualität (bzw. sexuellen Enthaltsamkeit) gemessen.
                          So gut hätte ich mich nicht ausdrücken können, das ist genau meine Meinung. Es wird den Mädchen ein Bild in die Köpfe gemeißelt, dass nicht stimmt, dass Sex nämlich schmutzig sei und ferner noch, dass ihnen die Fähigkeit aberkannt wird, darüber selbst entscheiden zu können.

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