Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Wie mit Trennung umgehen?

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Wie mit Trennung umgehen?

    Hey, habe mich jetzt auch dazu entschlossen hier mal einen Beitrag zu verfassen, auch wenn ich sonst eher stille Mitleserin war...Die Sache ist die: Ich habe mich gestern nach 8 Monaten von meinem Freund getrennt (mein erster richtiger Freund, haben zsm extrem viele Erfahrungen gesammelt, erstes Mal, erster Kuss usw...) Ich habe mich getrennt weil es in letzter Zeit irgendwie nicht mehr so lief, haben weniger geschrieben und er hatte mich in der Vergangenheit auch mehrmals verletzt weil er im allgemeinen seeehr viel Kontakt zu sehr vielen Mädchen (bestimmt ca 20) hat und dann auch mit einer Händchen hielt und mit einer anderen....naja bestimmte Sachen geschrieben hat. Ich hab verdammt viel eingesteckt, zu viel wahrscheinlich. Wir hatten dann vor gut einem Monat eine Beziehungspause und ich hab in der Zeit sehr viel geweint, er unterbrach die dann aber frühzeitig und wir haben wie vorher weitergemacht...irgendwie hab ich mich dann aber nicht mehr richtig wohlgefühlt und das ganze hat mich kein Stück mehr glücklich gemacht, weshalb ich mich dann gestern entschloss das ganze zu beenden...er wollte genau dasselbe tun, aber ich hab den Schritt dann letztendlich vor ihm gemacht. War aber keine besonders nette Art Schluss zu machen, das gebe ich zu und deswegen haben wir das ganze dann noch mal über WhatsApp geklärt...bzw. Ich hab mich einer Erklärung ihm gegenüber schuldig gefühlt...wir gehen jz im Guten auseinander aber besser geht es mir deswegen nicht. Mir ist klar dass es normal ist, dass es jetzt wehtut, aber das macht es irgendwie auch nicht besser. Ich bin so zwiegespalten, einerseits denke ich mir, dass ich auch jahrelang ohne ihn überlebt hab und das deshalb auch in Zukunft können werde aber andererseits fehlt er mir so sehr als Bezugsperson. Ich will echt nie wieder eine Beziehung mit ihm eingehen, dazu war das ganze viel zu verletzend für mich...ich wünsche mir einfach dass der Schmerz ganz schnell vorbeigeht, nur weiß ich, dass das nicht so einfach wird...davor hatte ich eine Kindergartenbeziehung(dafür dass es eine war, hielt es aber schon beachtlich lange, 3 Monate...) und mich von diesem Verlust zu erholen hat mich auch 7 Monate gekostet (Okay da hab ich auch viel falsch gemacht; mir das weinen verboten, mit niemandem geredet usw...) aber dennoch frage ich mich, wenn mich das schon so mitgenommen hat, wie sehr wird mich das Ende dieser echten Beziehung mitnehmen? Wie lange hab ich dann daran zu arbeiten bis es vorbei geht? Zumal ich meinen Ex jeden Tag in der Schule sehen muss...Ich weiß nicht wo mir der Kopf steht, ich weine andauernd, weil es mir danach ein bisschen besser geht und ich mich ruhiger fühle, aber eigentlich würde ich die nächsten Monate am liebsten einfach vorspulen bis ich ‚geheilt‘ bin...
    Hattet ihr schon einmal eine Trennung und wenn ja wie seid ihr damit umgegangen?
    (btw Danke an alle, die sich dieses Monster von Text durchgelesen haben)

    #2
    Ich habe mich damals mit allen möglichen Drogen vollgepumpt und Dauerparty gemacht.
    Und bin mit Typen ins Bett an die ich mich gar nicht erinnern kann.

    Würde ich aber nicht weiter empfehlen.
    Menschen sind dazu da um geliebt zu werden. Dinge sind dazu da um benutzt zu werden. Der Grund für all das Chaos in der Welt ist, dass Dinge geliebt und Menschen benutzt werden. (Dalei Lama)

    Kommentar


      #3
      Wenn man in ner Beziehung ist verändert man sich schon gewissermaßen. Deswegen braucht man nach einer Trennung auch einige Zeit, um erstmal wieder so leben zu können, wie man vor dieser Beziehung gelebt hat. Das wichtigste ist eigentlich, dass man den Ex erstmal mindestens ein paar Monate lang meidet (auch social media) und sich wieder eher auf Freunde, Hobbies und andere Dinge, die während der Beziehung zu kurz gekommen sind konzentriert. Der Rest kommt einfach mit der Zeit, da muss man leider erstmal durch die Phase durch, wo es einem noch Scheiße geht.
      Meine Trennung (hatte erst bisher eine) war alles andere als schön. Mit mir wurde nach 7 Monaten über WhatsApp Schluss gemacht und auch der Kontakt zu meiner Ex (hätte ich meiden sollen) hat danach für einige Schmerzen gesorgt. Ich würde sagen, so richtig abgeschlossen hatte ich mit dem ganzen wahrscheinlich nach 9 Monaten ungefähr. Allerdings ist das ganze eben eine stetige Entwicklung. Irgendwann geht es dir von Tag zu Tag besser, bis du nur noch hin und wieder an die Person denkst und dir nichts mehr davon weh tut.
      Wünsche dir alles Gute.

      Kommentar


        #4
        Ich bin auch der Meinung das Zeit und Distanz entscheidend sind.... ausserdem von den Dingen trennen die einen an den anderen erinnern....

        Es ist dann ein langsamer Prozess bis es einem besser geht.

        Kommentar


          #5
          Zitat von Knallgirl Beitrag anzeigen
          Ich habe mich damals mit allen möglichen Drogen vollgepumpt und Dauerparty gemacht.
          Und bin mit Typen ins Bett an die ich mich gar nicht erinnern kann.

          Würde ich aber nicht weiter empfehlen.
          JAA kenne ich so ähnlich-
          aber es gibt überhaupt keine angenehme / gute Art damit umzugehen, egal was man macht es tut immer weh!
          -- don´t be afraid!
          DIFFERENT but CUTE!

          Kommentar


            #6
            Was mir geholfen hat:
            -Bewusst weinen, sich Zeit nehmen, die Trauer zuzulassen. Also auch, wenn man nicht weinen kann/will, ab und an traurige Musik anmachen (vielleicht ein bisschen Alkohol) und die Gefühle rauslassen
            -Darüber reden, mit Freunden oder den Eltern oder sonstwem.
            -Wenn es irgendwie möglich ist, sich mit dem Ex aussprechen. Ich glaube, es ist deutlich schwieriger, darüber hinwegzukommen, wenn man im Streit auseinandergeht und wütend aufeinander ist, als wenn man sich mit Respekt behandelt und auch danach zumindest noch Hallo sagen und lächeln kann.
            -Sachen, die dich an ihn erinnern (Fotos, Geschenke etc.) wegpacken.
            -Ablenkung! Freunde anrufen, die du vielleicht wegen ihm vernachlässigt hast. Auf Partys gehen, neue Leute kennenlernen. Neue Typen daten, auch wenn es nicht die große Liebe wird. Flirten. Merken, dass man auch für andere begehrenswert ist.
            -Den Kontakt so gut es geht reduzieren.

            Mir hat auch schreiben immer sehr geholfen, aber das hat wohl jeder was anderes. Insgesamt finde ich aber, die Trauer in Kreativität umzuwandeln hilft immer ungemein. Oder sich halt in irgendwelche Projekte zu stürzen, Sport machen oder was auch immer einem Freude macht.

            Ansonsten muss man wohl einfach akzeptieren, dass es jetzt weh tut und sowas zum Leben dazugehört.

            Kommentar


              #7
              Wie schon Siw Malmquist sagte: Liebeskummer lohnt sich nicht mein Darling. Schade um die Tränen in der Nacht, weil schon morgen dein Herz darüber lacht.
              Es hilft glaub echt nur Zeit.
              Zuletzt geändert von Sofia11; 13.03.2019, 20:31.

              Kommentar


                #8
                Zitat von muirgheal Beitrag anzeigen
                Was mir geholfen hat:
                -Bewusst weinen, sich Zeit nehmen, die Trauer zuzulassen. Also auch, wenn man nicht weinen kann/will, ab und an traurige Musik anmachen (vielleicht ein bisschen Alkohol) und die Gefühle rauslassen
                -Darüber reden, mit Freunden oder den Eltern oder sonstwem.
                -Wenn es irgendwie möglich ist, sich mit dem Ex aussprechen. Ich glaube, es ist deutlich schwieriger, darüber hinwegzukommen, wenn man im Streit auseinandergeht und wütend aufeinander ist, als wenn man sich mit Respekt behandelt und auch danach zumindest noch Hallo sagen und lächeln kann.
                -Sachen, die dich an ihn erinnern (Fotos, Geschenke etc.) wegpacken.
                -Ablenkung! Freunde anrufen, die du vielleicht wegen ihm vernachlässigt hast. Auf Partys gehen, neue Leute kennenlernen. Neue Typen daten, auch wenn es nicht die große Liebe wird. Flirten. Merken, dass man auch für andere begehrenswert ist.
                -Den Kontakt so gut es geht reduzieren.

                Mir hat auch schreiben immer sehr geholfen, aber das hat wohl jeder was anderes. Insgesamt finde ich aber, die Trauer in Kreativität umzuwandeln hilft immer ungemein. Oder sich halt in irgendwelche Projekte zu stürzen, Sport machen oder was auch immer einem Freude macht.

                Ansonsten muss man wohl einfach akzeptieren, dass es jetzt weh tut und sowas zum Leben dazugehört.
                Mir hat es nie geholfen, sich nochmal auszusprechen. Das Bedürfnis, der Drang war immer da, und wenn ich jetzt so darüber nachdenke, hätte ich immer noch offene Fragen und eine Menge Vorwürfe. Aber das sind auch schon die zwei Probleme: 1. Hatte ich nach keinem Gespräch jemals das Gefühl, dass nun alles klar ist und das, was von beiden Seiten falsch gemacht wurde, deutlich herausgestellt wurde. Man wird NIE zufrieden sein. Zudem war der Wunsch, nochmal mit der Person zu sprechen, gleichzeitig immer heimliche Sehnsucht, denjenigen nochmal zu sehen, ihm nochmal nah zu sein, sich nochmal zu fragen, warum das denn jetzt so mies ausgehen musste. Das tut nicht gut. 2. Ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass es in einem Streit endet, weil eine Trennung nunmal nahezu immer mit Enttäuschung, Trauer, Wut etc. einhergeht. Das ist völlig kontraproduktiv.

                Den Rest finde ich ganz gut. Individuell muss man dann eben schauen, was einem in dem Moment hilft und Linderung verschafft. So hab ich zb Geschenke erst zusammengeräumt und in einen Schrank gestellt, ihm dann das meiste vor die Füße geknallt und den Rest verbrannt oder weggeworfen (sorry, so ist das.)
                Der für mich wichtigste Punkt ist es, alle Social Media Aktivitäten der Person aus den Augen zu verlieren, ganz gezielt. Verbiete dir selber, in seinem Leben nach Hinweisen auf seinen Zustand, seine Gefühle zu dir oder eine eventuelle Neue zu suchen. Egal, was du siehst, es wird Rätsel aufwerfen und wehtun. Wenn nix gepostet wird, umso schlimmer, man zerbricht sich nur den Kopf. Es führt zu NICHTS.

                Und: Lenk dich ab, definitiv, vereinsame nicht, triff deine Freunde und Freundinnen, geh feiern, lern neue Menschen kennen. Aber gleichzeitig achte darauf, dass du nicht verlernst, allein und mit dir selbst zufrieden zu sein. Tu bewusst Gutes für dich, nimm dich auch mal raus und finde Möglichkeiten, einen klaren Kopf zu bekommen und durchzuatmen. Das kann alles Mögliche sein... Sport (gerade sowas wie schwimmen, laufen gehen oder einfach nur ausgedehnte Spaziergänge machen oder bloßes Rennen), Badewanne und Gesichtsmaske, Lesen, Kochen...

                Kommentar


                  #9
                  Zitat von Donatella Beitrag anzeigen

                  Mir hat es nie geholfen, sich nochmal auszusprechen. Das Bedürfnis, der Drang war immer da, und wenn ich jetzt so darüber nachdenke, hätte ich immer noch offene Fragen und eine Menge Vorwürfe. Aber das sind auch schon die zwei Probleme: 1. Hatte ich nach keinem Gespräch jemals das Gefühl, dass nun alles klar ist und das, was von beiden Seiten falsch gemacht wurde, deutlich herausgestellt wurde. Man wird NIE zufrieden sein. Zudem war der Wunsch, nochmal mit der Person zu sprechen, gleichzeitig immer heimliche Sehnsucht, denjenigen nochmal zu sehen, ihm nochmal nah zu sein, sich nochmal zu fragen, warum das denn jetzt so mies ausgehen musste. Das tut nicht gut. 2. Ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass es in einem Streit endet, weil eine Trennung nunmal nahezu immer mit Enttäuschung, Trauer, Wut etc. einhergeht. Das ist völlig kontraproduktiv.
                  Da gebe ich dir recht. Man wird niemals alle Gründe herausbekommen oder zu einem "zufriedenstellenden" Ergebnis kommen. Ich meinte auch eher sowas wie, dem anderen klar zu machen, dass man ihm nicht sauer ist und dass man dankbar für die gemeinsame Zeit ist. Kein langes Gespräch, um nach den Gründen zu suchen oder sich gegenseitig Vorwürfe zu machen, sondern einfach klarstellen, dass es jetzt vorbei ist, aber dass es schön war und man nicht alles schlechtredet, nur weil es jetzt zu Ende ist. Mir hat es sehr geholfen, meinem Ex das mitzuteilen, nachdem ich die Trennung ein wenig verarbeitet hatte. Aber das ist natürlich sehr situationsabhängig und manchmal schlicht nicht möglich, weil man es selbst eben nicht so fühlt.

                  Aber gleichzeitig achte darauf, dass du nicht verlernst, allein und mit dir selbst zufrieden zu sein. Tu bewusst Gutes für dich, nimm dich auch mal raus und finde Möglichkeiten, einen klaren Kopf zu bekommen und durchzuatmen. Das kann alles Mögliche sein... Sport (gerade sowas wie schwimmen, laufen gehen oder einfach nur ausgedehnte Spaziergänge machen oder bloßes Rennen), Badewanne und Gesichtsmaske, Lesen, Kochen...
                  Das finde ich auch ganz wichtig.

                  Kommentar


                    #10
                    Es hat auch seine Vorteile, ein gefühlskalter, bindungsunfähiger Mensch zu sein.
                    4 1/2 Jahre Beziehung zack vorbei.. und ich fühl... einfach... nichts...

                    Kommentar


                      #11
                      Zitat von Addic_TED Beitrag anzeigen
                      Es hat auch seine Vorteile, ein gefühlskalter, bindungsunfähiger Mensch zu sein.
                      4 1/2 Jahre Beziehung zack vorbei.. und ich fühl... einfach... nichts...
                      Dafür, dass du bindungsunfähig bist, hat es aber ganz schön lange gehalten...

                      Kommentar


                        #12
                        Zitat von somewhereatnight Beitrag anzeigen
                        (btw Danke an alle, die sich dieses Monster von Text durchgelesen haben)
                        Danke, ich lese sogar Bücher. Dennoch wäre es nicht schlecht, auf Absätze nicht komplett zu verzichten. Gut strukturierte Texte lesen sich nun einmal besser als ein zäher Brei.

                        In der Sonne der untergehenden Kultur werfen selbst Zwerge lange Schatten - Karl Kraus

                        Kommentar


                          #13
                          Zitat von muirgheal Beitrag anzeigen

                          Dafür, dass du bindungsunfähig bist, hat es aber ganz schön lange gehalten...
                          Geht meistens so lange gut, bis das 'H' oder 'K' Wort angesprochen wird..

                          Kommentar


                            #14
                            Wichtig ist, dass du mit jemandem darüber redest. Alles allein in sich hineinzufressen ist nie eine gute Lösung.

                            Kommentar

                            Lädt...
                            X