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Erdöl bohren und fordern

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    Erdöl bohren und fordern

    Kann einer mir helfen?? Ich muss ein Vortrag halten und ich hab schon paar Informationen im Internet gefunden. Findet ihr, dass dieser Text reichen würde? (Danke fürs Lesen, falls einer sich die Mühe macht)
    0der Weiß vllt. jemand etwas über dieses Thema?

    __________________________________________________

    Die Bohrtechnik
    Die meisten Bohrungen werden senkrecht in die Tiefe getrieben. Beim dabei am
    häufigsten angewendeten so genannten Rotary-Verfahren wird der Bohrmeissel über
    ein drehendes Bohrgestänge angetrieben. Mit zunehmender Tiefe wird die Bohrung
    jeweils mit Futterrohren ausgekleidet und damit stabilisiert.
    Um den Ausbruch einer unter Druck stehenden Lagerstätte zu verhindern, wird die
    Bohrung mit einer selbsttätigen Abschlussvorrichtung (Blow-out-preventer) versehen.
    Das vom Meissel zertrümmerte Gestein, das sog. Bohrklein, wird mittels einer Spülflüssigkeit
    abtransportiert. Diese Flüssigkeit übernimmt dabei gleichzeitig die Aufgabe,
    die Bohrwerkzeuge kontinuierlich zu schmieren, zu kühlen und durch ihren Druck
    Wassereintritte in die Bohrung sowie Ölaustritte aus der Lagerstätte zu verhindern.
    Die austretende Spülflüssigkeit wird vom Bohrklein gereinigt und wieder zurück in das
    Bohrloch gepumpt.
    Mit schrägen oder abgeknickten Bohrungen lassen sich auch schwer zugängliche
    Erdölvorkommen erreichen.


    Förderung mit natürlichem Druck
    Nicht jedes Ölvorkommen lässt sich gleich gut nutzen. Dünnflüssiges Öl, das unter
    hohem Druck steht und grosse Mengen an gelöstem Gas enthält, steigt ohne weiteres
    Zutun von allein im Bohrloch auf. In den Ölfeldern des Mittleren Ostens reicht der
    natürliche Druck oft aus, um das Öl über Jahre hinweg ohne zusätzliche Massnahmen
    an die Oberfläche sprudeln zu lassen.
    Förderung mit Pumpen
    Mit der Zeit lässt der Druck in der Lagerstätte jedoch nach. Sobald das Öl nicht mehr
    von selbst zur Oberfläche fliesst, kommen so genannte Plungerpumpen zum Einsatz.
    Das vertraute Bild der langsam auf- und abwippenden «Pferdeköpfe» prägt Ölbohrungen
    rund um die Welt.
    Förderung mit Gasdruck
    Viele Lagerstätten enthalten neben Erdöl auch Erdgas. Vor allem in abgelegenen Förderorten
    kann das Gas nicht vermarktet werden, da die nötige Infrastruktur zu kostspielig
    ist. Man kann sich das vorhandene Erdgas jedoch für die Ölförderung zunutze
    machen. Wird es ins Gestein rund um das Förderrohr gepresst, vermischt sich das Gas
    mit dem im Untergrund vorhandenen Öl zu einem leichten Schaum, der ohne weitere
    Unterstützung im Bohrloch aufsteigt.
    Förderung mit Wasserdruck
    Lässt der Druck im Inneren der Lagerstätte weiter nach, wird Wasser eingepresst,
    welches das noch vorhandene Öl nach oben ins Förderrohr drückt.
    Förderung mit Dampf und Chemikalien
    Durch Dampfinjektionen und unter Zugabe von Chemikalien kann die Oberflächenspannung
    des Erdöls gesenkt werden, so dass es sich leichter vom Gestein löst und
    die Ausbeute weiter steigt.
    Versiegen der Quelle
    Irgendwann versiegt die Ölquelle trotz aller Tricks, auch wenn noch längst nicht alles
    Öl an die Oberfläche gepumpt worden ist. In den feinsten Poren des Gesteins wird ein
    grosser Teil des Erdöls von starken Kräften zurückgehalten. Allen Hilfsmitteln zum
    Trotz lassen sich selten mehr als 50% des im Gestein gespeicherten Erdöls gewinnen.
    Das ist jedoch schon deutlich mehr als noch vor 20 Jahren, als man sich noch mit
    einer Ausbeute von 25% zufrieden geben musste.
    Zuletzt geändert von Chickenburger; 10.02.2011, 15:21.
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