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Wirklich gleichgestelltes Abitur?

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    Wirklich gleichgestelltes Abitur?

    Hei Leute,

    ich besuche in Moment die 11 Klasse eines Fachgymnasiums für Wirtschaft in Niedersachsen. Es ist nicht grad ein Zuckerschlecken, aber meine Noten reichen aus um versetzt zu werden.

    Nun ist es so das ein Freund von mir in Hamburg auf das Fachgymnasium geht und in Gegensatz zu mir ziemlich gut zu sein scheint. (Ich war immer besser als er)
    Wenn ich mir seine Aufgaben an sehe, kommt mir manchmal echt das Lachen. Alles was wir gerade machen kriegen die erst in der 12 oder 13 Klasse oder gar nicht. Sie haben viel weniger Fächer als wir und Stunden sowieso. Die habe sogar ein extra Fach, wo ihnen ein Lehrer beiseite steht und ihn hilft wenn sie mal nichts verstanden haben im Unterricht. Ich dachte aber immer, dass die Oberstufe in Deutschland (jetzt aufs Fachgymnasium bezogen) gleich ist. Immerhin wird ja Zentralabitur geschrieben mit gleichen Arbeiten und Themen oder doch nicht ?
    Und um dort aufgenommen zu werden braucht man nur die normale mittlere Reife während wir hier in Niedersachsen den erweiterten Sekundarabschluss I vorzeigen müssen. Unfair oder ?

    Ich glaube mal gehört zu haben, dass es dort leichter ist, weil der Ausländeranteil so hoch ist und deshalb mehr Rücksicht genommen werden muss und das, das Hamburger Abitur nicht überall anerkannt wird stimmt das so?
    Nunja ich hab schon über ein Schulwechsel nachgedacht, aber um dort aufgenommen zu werden verlangen die echt viel (jetzt nicht aufs schulische bezogen).

    Ich hoffe ihr könnt mich da etwas aufklären.


    P.S. unsere Lehrer wissen selber nicht warum das so ist. Sie sagen immer nur es ist gleich wir bilden es uns nur ein ...


    LG
    Zuletzt geändert von Mademoiselle-Dafnee; 28.01.2011, 18:40.

    #2
    Bildung ist Ländersache und deswegen wird der Stoff, der in den Schulen behandelt wird, auch in jedem Bundesland vom jeweiligen Kultusministerium ausgewählt. Daher schreibt man auch nicht in ganz Deutschland dasselbe Abitur, wodurch natürlich die Schwierigkeitsgrade auch variieren können.
    Man kann sich jetzt streiten, wo es schwieriger ist; teilweise ist das natürlich auch subjektives Empfinden. Die Problematik habe ich aber schon öfter gehört; mein Exfreund z.B. hat sein Fachabitur in Bayern gemacht und in Hessen studiert und vieles, was er schon im Fachabitur (z.B. in Mathe) hatte, kam dort in Hessen erst im Studium dran und seine Kommilitonen, die in Hessen (Fach-)Abitur gemacht hatten, hatten teilweise davon noch nie was gehört.
    Ich kenne auch jemanden, der in Bayern in der Schule in manchen Fächern ziemlich mies war und dann nach NRW gegangen ist, wo er plötzlich in denselben Fächern total gut war. Es scheint also doch einen Unterschied zu geben, auch wenn ich das persönlich nicht weiß, weil ich immer nur in Bayern zur Schule gegangen bin.

    Und natürlich kann das auch je nach Schule variieren, wenn an der einen Schule beispielsweise bestimmte Förderprogramme oder Zusatzunterricht angeboten wird und an anderen Schulen nicht.
    Zuletzt geändert von tequila_sunrise; 29.01.2011, 13:28.

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      #3
      Zentralabitur ist nur aufs jeweilige Bundesland bezogen. Nicht auf den gesamten Bund - Bildung ist halt Ländersache.

      Allerdings glaube ich nicht, dass es am Bundesland liegt, sondern eher an der Schule selbst.
      Natürlich ist das irgendwie unfair, aber wer weiß, vielleicht erwarten sie einfach in anderen Bereichen mehr.

      Achso, und allgemeine Hochschulreife ist allgemeine Hochschulreife. Genauso mit Fachhochschulreife. Wenn man den offiziellen Wisch kriegt, hat man Abitur und damit kann man genau das gleiche machen wie mit einem Abitur von sonstwoher.

      Ich hatte mal einen Bekannten, der auf eine andere Schulform n(mit gleichwertigem Abitur) gegangen ist und die haben nichtmal ansatzweise das gemacht, was wir gemacht haben - natürlich habe ich mich darüber auch aufgeregt, aber was soll man machen?


      tequila_sunrise
      : In NRW zählt in der Oberstufe die sonstige Mitarbeit 50% und man kann Fächer "mündlich" wählen, dann zählt die SoMi-Note eben 100%, weil man die Klausuren nicht mitschreibt - wenn dein Bekannter mündlich ganz gut drauf war, könnte es zB daran gelegen haben
      Zuletzt geändert von dieMeike; 29.01.2011, 14:41.

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        #4
        Zitat von dieMeike Beitrag anzeigen
        Ich hatte mal einen Bekannten, der auf eine andere Schulform n(mit gleichwertigem Abitur) gegangen ist und die haben nichtmal ansatzweise das gemacht, was wir gemacht haben - natürlich habe ich mich darüber auch aufgeregt, aber was soll man machen?
        Sich mal irgendwie dagegen organisieren.
        Die Bildungspolitik ist Bullsh...

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          #5
          Zitat von dieMeike Beitrag anzeigen
          tequila_sunrise: In NRW zählt in der Oberstufe die sonstige Mitarbeit 50% und man kann Fächer "mündlich" wählen, dann zählt die SoMi-Note eben 100%, weil man die Klausuren nicht mitschreibt - wenn dein Bekannter mündlich ganz gut drauf war, könnte es zB daran gelegen haben
          Kann durchaus sein, wobei er sich bei uns mündlich immer sehr zurück gehalten hat ;D
          Es handelt sich in dem Fall auch nicht um ein normales Gymnasium, sondern die Berufsoberschule, weiß nicht, wie das da gehandhabt wird. Er meinte jedenfalls, dass dort BWR viel einfacher sei; hier hatte er halt arge Probleme, da er aufgrund seiner Ausbildung auf den Wirtschafts-Zweig musste, aber vorher noch nie Rechnungswesen gehabt hat. Hier musste er sich für einen Punkt schon sehr abquälen, wohingegen er dort laut seinen Aussagen plötzlich problemlos auf einer 2 (Note) stand.
          Wobei ich mir auch nicht vorstellen kann, dass die Unterschiede SO gravierend sind, dass jemand, der in einem Bundesland total abkackt, woanders plötzlich ein Einserschüler wird.
          Aber Unterschiede scheint es auf jeden Fall zu geben.


          Edit: Übrigens denke ich schon, dass es am Bundesland liegt, denn im jeweiligen Kultusministerium sitzt dann (vereinfacht gesagt) ein Kerl und der eine, der für bspw. NRW zuständig ist, sagt dann halt, dass Logarithmen in der 11. Klasse behandelt werden sollten, der für Hessen sagt dann, dass man es erst in der 12. Klasse machen sollte und der für Niedersachsen sagt dann vielleicht, das gehört gar nicht ins Abitur, sondern erst ins Studium.
          Ist jetzt natürlich extrem vereinfacht dargestellt
          Aber dadurch können sich dann natürlich schon Unterschiede in den einzelnen Bundesländern ergeben. Ich denke schon, dass bei der Auswahl auch auf andere Bundesländer geschaut wird, damit die Unterschiede nicht zu gravierend sind, aber Menschen sind natürlich unterschiedlicher Meinung und gewichten einzelne Themen anders.

          Und wie gesagt gibt es auch Unterschiede in den einzelnen Schulen. Die einen bieten dann z.B. noch Zusatzunterricht für Mathe an, wo man 2 Stunden in der Woche extra hingehen und Fragen stellen kann und wo dann gezielt auf die Schulaufgaben vorbereitet wird und andere Schulen tun das nicht und lassen die Schüler quasi allein mit ihrer Problematik.
          Zuletzt geändert von tequila_sunrise; 29.01.2011, 15:18.

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            #6
            Zitat von tequila_sunrise Beitrag anzeigen
            Kann durchaus sein, wobei er sich bei uns mündlich immer sehr zurück gehalten hat ;D
            Es handelt sich in dem Fall auch nicht um ein normales Gymnasium, sondern die Berufsoberschule, weiß nicht, wie das da gehandhabt wird. Er meinte jedenfalls, dass dort BWR viel einfacher sei; hier hatte er halt arge Probleme, da er aufgrund seiner Ausbildung auf den Wirtschafts-Zweig musste, aber vorher noch nie Rechnungswesen gehabt hat. Hier musste er sich für einen Punkt schon sehr abquälen, wohingegen er dort laut seinen Aussagen plötzlich problemlos auf einer 2 (Note) stand.
            Wobei ich mir auch nicht vorstellen kann, dass die Unterschiede SO gravierend sind, dass jemand, der in einem Bundesland total abkackt, woanders plötzlich ein Einserschüler wird.
            Aber Unterschiede scheint es auf jeden Fall zu geben.
            Oh, bevor es das Zentralabi gab, waren die Unterschiede in NRW gravierend. Wobei ich nicht glaube, dass sich das groß geändert hat. Meine Schule war zB die "schwerste" in der Umgebung, obwohl es genauso ein Gymnasium war wie die anderen. Ist man von unserer Schule zu einem Koop-LK an ein anderes Gymnasium gegangen, war man meistens ungefähr 2-3 Punkte besser. Ist man gar an die Gesamtschule gekommen, konnte man sich zurücklehnen und mindestens 3-4 Punkte besser kassieren.

            Ist halt irgendwie doch noch von Schule zu Schule unterschiedlich, obwohl alle für die Oberstufe das selbe Curriculum hatten.
            Nun, mit dem Zentralabi, ist es wohl etwas besser geworden, aber im Endeffekt kann man mit den besseren Vornoten trotdem noch ein besseres Abi auf vielen Gesamtschulen machen als auf Gymnasien.

            PS: Ein Freund von mir, wahrlich nicht dumm, stand auf dem Gymnasium immer kurz vorm Sitzen bleiben. Hat auf eine Gesamtschule gewechselt und ein Abi von 1,8 oder 1,9 oder so hingelegt.

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              #7
              Zitat von dieMeike Beitrag anzeigen
              Oh, bevor es das Zentralabi gab, waren die Unterschiede in NRW gravierend. Wobei ich nicht glaube, dass sich das groß geändert hat. Meine Schule war zB die "schwerste" in der Umgebung, obwohl es genauso ein Gymnasium war wie die anderen. Ist man von unserer Schule zu einem Koop-LK an ein anderes Gymnasium gegangen, war man meistens ungefähr 2-3 Punkte besser. Ist man gar an die Gesamtschule gekommen, konnte man sich zurücklehnen und mindestens 3-4 Punkte besser kassieren.

              Ist halt irgendwie doch noch von Schule zu Schule unterschiedlich, obwohl alle für die Oberstufe das selbe Curriculum hatten.
              Nun, mit dem Zentralabi, ist es wohl etwas besser geworden, aber im Endeffekt kann man mit den besseren Vornoten trotdem noch ein besseres Abi auf vielen Gesamtschulen machen als auf Gymnasien.

              PS: Ein Freund von mir, wahrlich nicht dumm, stand auf dem Gymnasium immer kurz vorm Sitzen bleiben. Hat auf eine Gesamtschule gewechselt und ein Abi von 1,8 oder 1,9 oder so hingelegt.

              Kann ich mir durchaus vorstellen, dass es ohne Zentralabi ziemliche Unterschiede gab. Immerhin hat die Schule dann ja quasi uneingeschränkte Freiheit, was genau wie schwer ins Abi genommen und wie darauf vorbereitet wird.
              In Bayern gibt es ja schon lange das Zentralabitur, ich kann auch insofern nicht von gravierenden Unterschieden in den Schulen berichten.
              Natürlich war ich nicht auf allen Gymnasien, aber zumindest auf zweien und die kamen mir vom Schwierigkeitsgrad her ähnlich vor, auch wenn die eine Schule davon angeblich die schwerste Bayerns sein soll, aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass mir die andere Schule dann leichter vorkam.
              Ich finde es auch insofern schon sinnvoll, wenigstens pro Bundesland Zentralabitur zu machen, damit die Schulen auf denselben Stoff vorbereiten müssen und die Schüler dieselben Aufgaben vor sich liegen haben.
              Meiner Meinung nach sollte das auch deutschlandweit vereinheitlicht werden, um genau solche Diskussionen und das Gefühl, besser oder schlechter gestellt zu sein, zu vermeiden.

              Woran liegt es denn, dass bei euch die Unterschiede zwischen dem Gymnasium und der Gesamtschule so gravierend sind?

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                #8
                Obwohl am ende jeder das selbe Abi hat, weist jeder ein anderes Fachwissen vor.
                Aber es wär doch sinnvoller jeden auf gleicher Ebene vorzubereiten.
                Also ich hab keine Lust wenn ich jetzt anfange zu studieren und dann Sachen gemacht werden die ich in der Oberstufe noch nie hatte, aber andere es aus dem FF können.
                Wird sowas nicht diskutiert ? Und Studium ist es auch Ländersache?

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                  #9
                  Nicht nur die verschiedenen Bundesländer machen alles anders sondern sogar die gleiche Schule kann jedes Jahr anders unterrichten. Da sprech ich aus Erfahrung weil ich die Matura/Abiturabschlussklasse der Hak (kaufmännische Schule in Österreich) wiederholt habe. Im ersten Jahr hatte ich wenn ich es im gesamten sehe mehr Stress als im Wiederholungsjahr. Im ersten Jahr wurden die kaufmännischen Fächer mit einem elektronischen Notensystem benotet. D.h. es hat nicht nur gezählt welche Note man auf die Schularbeit / Klausur hatte, sondern es zählten immer die Punkte von der Schularbeit und von Tests, ja sogar Hausübungen wurden benotet!!. Das brach vielen das Genick (inkl. mir) und in einem kaufmännischen Fach stand ich im ersten Semester auf 2-3 und nur wegen einer Leistung im zweiten Semester hatte ich am ende ne 5 weil ich da so wenig Punkte bekommen habe !!. In den Nebenfächern hatte ich auch mehr zu tun, außer in Geschichte und Politische Bildung. Jo im Wiederholungsjahr war vieles anders. Die kaufmännischen Fächer wurden viel chilliger unterrichtet da wir einen anderen Lehrer bekommen haben und dieser benotete zum Glück traditionell (d.h. ohne elektronisches Notensystem). Wir machten eine Schularbeit und paar Hausübungen und sonst nichts. In Mathe aber machten wir doppelt soviel wie im ersten Jahr, da meine neue Klasse mit dem Stoff schon viel weiter war und in Geschichte und PB machten wir auch viel mehr. Dafür gingen die anderen Nebenfächer chilliger zu wie z.B. Informatik. Außerdem fand im ersten Jahr ein freiwilliges Französisch Fach neben dem Französisch statt und im zweiten Jahr nicht mehr (Da zu wenig Teilnehmer). Und weil immer alle sagen man macht im Wiederholungsjahr eh nur das gleiche. Zu 80 % haben wir was ganz anderes gemacht als im ersten Jahr (leider). Kam mir wirklich eher vor wie in einer neuen Schulstufe als in einem Wiederholungsjahr. Soviel zu mir. Sry dass der Text zu lange wurde aber ich wollte damit verdeutlichen, dass selbst die gleiche Schule immer anders unterrichtet.

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