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Wie wichtig ist euch eine Ausbildung?

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    Wie wichtig ist euch eine Ausbildung?

    Es gibt manche Jugendliche, die heutzutage nicht mehr in die Schule gehen wollen, meist halten das Lernen für etwas uncooles und unwichtiges.


    - Keine Ausbildung?
    - Kein Problem, Such nen Job
    - Kein Job?
    - Kein Problem es gibt immer noch die Sozialhilfe.


    Was haltet ihr von einer Ausbildung?
    Wie wichtig ist euch eine Ausbildung?
    Seid ihr stolz auf eure aktuelle oder abgeschlossene Ausbildung? Seid ihr stolz dass ihr die Schwierigkeiten in der Ausbildung überwinden konntet?
    Gibts Moment, in denen ihr eure Ausbildung aufgeben wolltet?

    Erzähl uns etwas von eurer Ausbildung.






    -----------------------------------------------------------------------------------------


    Edit:

    Hi Leute, ich freue mich eure Feedbacks bekommen zu haben.


    ist ja Zeit für mich, um euch meine long long Story in der Ausbildung zu erzählen.


    Naja, ich hatte schon 3 Lehrstellen im technischen Bereich. Und wie lächerlich, keine davon ist abgeschlossen, jetzt bin ich immer noch eine ohne-abgeschlossene-Ausbildung Erwachsene. bitte nicht fragen, ob ich mich schäme.

    Klingt traumatisch oder?

    Erste Lehrstelle als Hochbauzeichnerin, zweite Informatikerin, 3. Konstrukteurin

    Fragt auch nicht, warum ich erhalten habe, trotz 2 Lehrabbrüche. Dafür muss ich doch was drauf haben : P . (Mittelfinger an Leute, denen gerade eine komische idee vorkommt)



    Zu meiner Story:

    All diese Ausbildungen bzw Lehrstellen habe für eine homosexuelle Fernbeziehung aufgegeben. Ich war total verknallt, so verknallt dass ich geistig blind geworden war. So verliebt dass ich gedacht habe, ich hätte wirklich sogar mein einziges Leben aufgegeben, wenn ich ohne sie weiterhin leben müsste. Halt, beschimpft mich "noch" nicht, werft mich noch nicht vor, solange ihr meine Situation noch nicht verstehen könnt.

    Eine Ausrede dafür? na klar, ich war doch recht jung, und ich durfte dumm sein. : P


    Glaubt mir, in früheren Jahren baute ich das Haus meines geistigen Lebens nicht gern mit Goldsteinen. Ich hatte nie was Grosses vor, ausser einer Liebe. Genug zum Leben, genug zum Essen, genug um meine Grundbedürfnisse erfüllen zu können, reichte mir damls schon. Ich legte viel Wert auf meines Liebesleben. Kann nicht sagen, ich war damals so alleine, so dass ich einer Fernbeziehung meine Liebe vertrauen musste. Nein, es war nur... weil ich damals noch an Mirakel glaubte, das, was täglich in dieser Welt passiert, drauf wartete von Zeit zu Zeit, bis auf einmal musste dann enttäuscht akzeptieren, dass es mich nie betreffen würde.

    Jetzt bin ich 23 jahre alt. Nicht mehr jung für eine Lehrstelle, aber nicht alt genug, um meine Zukunft aufzugeben. Vor etwa zwei Jahren habe ich Vollgas gegeben, eine Lehrstelle als Informatikerin zu finden, und bin wieder im 2.Lehrjahr einer Lehrstelle im IT-Bereich.


    Ich habe mir schonmal gedacht, dass ich wirklich aufgeben musste, und dass ich wirklich nicht mehr konnte. Aber ich habe alles gemacht, um Leute zu beweisen, dass ich mehr als nur Mistbauen kann. Eine Ausbildung ist mir jetzt sehr wichtig, ich will sie abschliessen, damit ich meiner Mutter sagen kann, dass ihre Tochter wirklich schon erwachsen ist, dass sie schon für sich wirklich sorgen kann,und dass sie diesmal feststellen kann, den richtigen Weg ausgewählt zu haben.

    Ich hoffe ich kann verwirklichen all was ich erwähnt habe.


    Leute, bitte, wünscht mir Glück und Erfolg!

    sowie ich euch jetzt wünsche.

    Viel Glück und Erfolg in eurer Ausbildung (Lehrstelle). Egal in welchem Bereich!
    45
    Wichtig! die Basis damit man beruflich weiter kommt!
    95,56%
    43
    mittelmässig wichtig! ich brech ab wenn es mir nicht gefällt.
    4,44%
    2
    Gar nicht wichtig! Schule und Lehrstelle sind allgemein scheisse
    0%
    0
    Zuletzt geändert von nonstop; 27.03.2010, 22:49.

    #2
    eine ausbildung ist wichtig um später genug geld zu verdienen um sein leben finanzieren zu können.leute die keine ausbildung machen,weil sie kein bock drauf haben sind doof.
    ich möchte nicht auf kosten des staates leben.gibt natürlich auch menschen,die nichts dafür können.so wie ich:
    ich hab eine ausbildung als verkäuferin abgeschlossen.mein betrieb hat mich nicht übernommen,weil die mich nicht mehr wollten.ist eine längere geschichte,falls jemand sich dafür interessiert schreib ich nochmal auf.jedenfalls bin ich nicht schuld dran.
    auf dem arbeitsmarkt gibt so gut wie keine vollzeitjobs.auf die neben- und aushilfsjobs gibts nur absagen.aus welchen gründen auch immer.genannt werden in absagen keine.
    somit bekomme ich alg 1.hab ja auch laufende kosten die bezahlt werden wollen,z.b. GEZ.
    das ist aber sooo wenig.
    durch zufall wurde ich in meinem stammzeitschriftenladen gefragt,ob ich einen nebenjob machen möchte.natürlich hab ich gleich ja gesagt.
    im sommer beginne ich dann eine neue ausbildung zur sozialassistentin.da gibts dann später zwar auch nicht so viele jobs,weiß ich von meiner ma die hat was ähnliches gelernt,aber ich hab dadurch trotzdem mehr möglichkeiten.
    ja,lebe zwar im moment auch kosten anderer aber ich tu was dafür,dass es nicht so bleibt.

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      #3
      Hm, also ich denke ich kann da von 2 Seiten sprechen. Ich bin das, was man eine Problemschülerin nennen kann.

      Ich habe einen Schulabschluss, auf den ich sehr stolz bin. Ich finde, ein Schulbaschluss, egal welcher, ist einfach eine Grundlage, einfach sehr wichtig, ohne einen Abschluss geht einfach nichts. Ich denke es ist die Voraussetzung um überhaupt eine Ausbildung dann machen zu können.

      Ich bin im Moment in meiner 2. Ausbildung. Meine 1. Ausbildung war sinnlos, es war an einer Berufsfachschule, die sehr schlecht war, Lehrer hatten keine Lust, machten oft keinen Unterricht, Klasse von der Vorbildung sehr unterschiedlich, waren kleine Klassen, aber individuelle Förderung gabs trotzdem nicht. Waren eig 3 Jahre für den Müll. Musste es aber machen (von den Eltern her). Hatte ziemliche Probleme, da ich einfach nur weg wollte, waren einige Sachen, die da liefen.

      Ich kann alle die verstehen, die einfach keinen Bock mehr auf Schule haben. Klar gibts dafür viele Gründe, da spielen sehr viele eine Rolle. Ich weiß das. Ich kann mich echt in die Leute teilweise schon reinversetzen. Wenn ich so sehe/höre/lese was an vielen Schulen so abgeht kann ich das echt verstehen, wenn die Schüler einfach nicht mehr wollen, können oder sonst was. Gibt viele, die an der Schule kaputt gehen.

      Jetzt in meiner 2. Ausbildung bin ich glücklich. Das ist genau das was ich wollte. Komme auf Arbeit super klar, in der Berufsschule muss ich aber immer aufpassen, dass ich nicht in irgendwelche alte Muster zurückfalle. Oft ist das nicht leicht, auch in schwierigen Situationen nicht durch die Wand zu wollen wie früher, sondern einfach gelassen bleiben. Ich bin charakterlich schon viel weiter gekommen.

      Ich denke, eine Ausbildung ist wichtig, doch ist es keine Schande, auch mal abzubrechen und sich neu zu orientieren. Es ist keine Schande nach der Schule nicht gleich eine Ausbildung zu beginnen, viele sind da einfach noch nicht reif fürs Berufsleben oder wissen nicht was sie im Leben machen möchten. An sich kein Problem, so eine Findungsphase braucht jeder und sollte auch jedem eingestanden werden, doch trotzdem ist es wichtig, dann auch mal in die Gänge zu kommen und eine Ausbildung zu machen. Find nur schade, dass es viele Eltern gibt, die ihre Kinder in eine bestimmte Richtung drängen, Ausbildung abbrechen nicht zulassen usw.

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        #4
        Ich bin wohl ein schlechter Mensch, weil ich nach dem Motto "Keine Ausbildung - Kein Problem, such 'nen Job" lebe.
        Aber das war die bisher klügste Entscheidung meines Lebens. Ich hab nur vier Arbeitstage in der Woche, davon nur einmal ganztags, und bekomm trotzdem mehr Geld als bei einer 40-Stunden-Woche. Ich hab den besten Arbeitsplatz erwischt, den man sich irgendwie vorstellen kann.
        Anstatt mich weiterhin in der Schule psychisch kaputt machen zu lassen krieg ich jetzt mein eigenes Zaster und das nicht zu knapp. Die Atmosphaere am Arbeitsplatz ist toll und es macht mir wahnsinnigen Spaß.
        Was will man mehr?

        EDIT:
        Zu dem "Leute, die die Ausbildung abbrechen, sind doof": "Doof" wär's von mir gewesen, noch zwei weitere Jahre an der Schule zu bleiben, nur um hinterher weniger zu verdienen als ich's jetzt tu.

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          #5
          Langfristig gesehen ist eine Ausbildung immer besser. Die meisten Menschen arbeiten zwar nicht in dem Job, den sie mal gelernt haben, aber trotzdem ist es leichter einen zu kriegen. Insbesondere wenn man keine Lust darauf hat, Kisten durch die Gegend zu schieben. Ich will nicht sagen, dass das wa schlechtes ist, das ist ehrlich Arbeit, es wär nur nicht mein Ding. Ich bin mehr der Schreibtisch-Mensch.
          Ich habe keine Ausbildung im klassischen Sinn, ich studiere. Aber ich merk das jetzt schon, wenn's um Ferienjobs geht. Wenn man sich irgendwo bewirbt, wird sofort gesagt: "Keine Ausbildung? Dann wollen wir Sie nicht." Und selbst wenn es nur darum geht, Kisten durch die Gegend zu schieben. Für mich ist das nicht so die Sache, weil ich ja sozusagen, noch in Ausbildung bin und da deswegen keiner meckert und das versteht, ich tu ja was, aber die meisten Arbeitgeber assozieren, in einem bestimmten Alter keine Ausbildung zu haben, mit faul sein und das will man natürlich nicht.
          Wenn man dann, um es mal langfristiger zu betrachten, das Pech hat, mit 30 arbeitslos zu werden, und dann noch nicht mal 'ne Ausbildung in Was-auch-immer nachweisen kann, stellt einen keiner mehr ein. Und dann noch 'nen Ausbildungsplatz zu kriegen, ist auch nicht viel einfacher.
          Ich kann gut verstehen, wenn viele direkt nach der Schule erst mal keinen Bock haben und statt dessen lieber jobben oder reisen oder sonstwas, aber das Leben endet nicht mit 20 sondern mit 80, also ist ein bisschen langfristige Planung schon angebracht.

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            #6
            Ich lege sehr viel Wert auf eine gute Ausbildung. Es geht hier nicht um einen speziellen Schulabschluss, sondern einfach um die Tatsache, dass man den Willen hat, sich zu bilden und weiterzukommen.
            Ich habe sehr hohe Ansprüche und Ziele im Leben und wie das überall so ist: Von nichts kommt nichts. Und deshalb bin ich auch bereit viel Zeit und auch Geld in meine Ausbildung zu investieren um hinterher den Lebensstandart und den Beruf zu haben, den ich haben will.

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              #7
              Ausbildungen sind in vielen Bereichen völliger Quatsch. Ich bin ausgebildete Kauffrau für Bürokommunikation und ich bin sicher nicht stolz darauf. Ich frage mich ernsthaft, wieso man 2 - 3 Jahre nur sauweng Geld verdient und zur Berufsschule latschen muss, um zu lernen, wie man kopiert, telefoniert und ein Fax verschickt. Vor allem ist die Berufsschule völliger Blödsinn, weil man da hirnlosen Scheiß wie "wie viele Rollen darf ein genormter Bürostuhl haben" und sowas wie "Bringe folgende Abläufe in die richtige Reihenfolge: a) Briefumschlag öffnen, b) Sortieren der Post, c) Leerkontrolle usw.".

              Für mich völlig schwachsinniger Blödsinn. In manchen Bereichen finde ich es okay, z.B. als Krankenschwester oder irgendwas handwerkliches. Aber grad Ausbildungen wie Bürokauffrau, Industriekauffrau usw. sollten echt abgeschafft oder mal nicht so idiotenmäßig gestaltet werden. Es kann doch nicht sein, dass man so einen Schwachsinn lernt und vor allem, wenn ich jetzt in einem anderen Betrieb arbeiten würde, hätte ich von meiner Ausbildung nicht viel, weil ich da auch erst die Abläufe etc. kennen lernen muss. Und telefonieren, kopieren und faxen ist wohl wirklich nicht so schwer, dass man dafür eine jahrelange Ausbildung braucht. In anderen Ländern klappt das ja auch ohne wunderbar.

              Naja, weil man eben eine Ausbildung braucht, um einen Job zu bekommen, muss man sich halt damit abfinden. Ich hab meine Zeit damit verplempert, weil ich danach mein Abi gemacht habe und nun studiere. Darauf bin ich stolz, da musste ich auch was leisten.
              Ein besoffener Affe würde eine Ausbildung im Büro nicht minder gut bewältigen wie ein unterdurchschnittlich intelligenter Mensch. Und es regt mich ernsthaft auf, dass man Menschen so einen Scheiß zumutet.

              Ich hab das hinter mir und bin verdammt froh, dass ich an der Uni lernen muss und nicht alles direkt weiß und kann - endlich ein Anspruch!

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                #8
                mir ist eine ausbildung schon sehr wichtig. also ich red von mir persönlich. was andere machen ist mir relativ egal, aber ich denk schon, dass man mit einer guten ausbildung einfach mehr chancen hat. ich habe einen ausbildungsplatz für dieses jahr bekommen und bin sehr froh darüber, wüsste gar nicht was ich sonst machen sollte.

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                  #9
                  Seh das mit den Büroberufen genauso! Die Sachen, die man da in der Berufsschule hat kriegt man natürlich auch bei der täglichen Arbeit im Betrieb mit. Klar in vielen Berufen gehört die Theorie aber schon dazu, das stimmt schon auch. Finds jetzt nicht schlimm, denn wo soll man die Grenze ziehen zwischen Berufsschule ist nötig oder nicht nötig?

                  ja klar kann man Glück haben und auch ohne Ausbildung nen guten Job finden. Aber ob man den für immer behält ist nie gesagt und wenn man halt ne Ausbildung hat sind die Chancen schon höher wieder Arbeit zu finden.

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                    #10
                    Ausbildung ist mir absolut wichtig!

                    Abitur habe ich, das halbe Studium auch, der Rest kommt noch.

                    Es geht nicht nur um Geld, sondern auch darum, was machen zu können was man selbst möchte. Je schlechter die Ausbildung, desto mehr bestimmen andere über einen selbst.

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                      #11
                      Ich finde eine Ausbildung ist das wichtigste überhaupt! Was soll man denn ohne Ausbildung im Leben? Auf Staatskosten leben? Davon halte ich gar nichts.
                      Dazu gehört meiner Meinung nach auch schon ein guter Schulabschluss. Mit einem Hauptschulabschluss erreicht man heute nichts, und selbst mit einem Realschulabschluss ist es schwer, einen guten Job zu finden.
                      Ich gehe noch zur Schule, will aber nächstes Jahr eine Ausbildung machen bevor ich studiere. Manche sind ja der Meinung es sei Zeitverschwendung vor dem Studium eine Ausbildung zu machen... Verstehe ich ehrlich gesagt nicht, ich find es gut, wenn man eine abgeschlossene Ausbildung und ein Studium hat. So hat man bessere Chancen einen guten Job zu bekommen, finde ich. Außerdem kann man dann entweder in seinem Ausbildungsberuf arbeiten, oder im Studienberuf, wenn man nicht zufällig das selbe studiert. Ich bin mir noch nicht 100% sicher, was ich studiere, aber mir wärs am liebsten wenn ich beides irgendwie verknüpfen kann.

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                        #12
                        Zitat von sn00py Beitrag anzeigen
                        Ich finde eine Ausbildung ist das wichtigste überhaupt! Was soll man denn ohne Ausbildung im Leben? Auf Staatskosten leben? Davon halte ich gar nichts.
                        Dazu gehört meiner Meinung nach auch schon ein guter Schulabschluss. Mit einem Hauptschulabschluss erreicht man heute nichts, und selbst mit einem Realschulabschluss ist es schwer, einen guten Job zu finden.
                        Das nehm ich jetzt schon fast persönlich.
                        Es gibt durchaus auch Leute, die auch ohne Matura nicht von HarzIV leben müssen. Und "Was soll man ohne Ausbildung im Leben?" klingt shcon richtig abwertend, bitte.

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                          #13
                          Zitat von sn00py Beitrag anzeigen
                          ich find es gut, wenn man eine abgeschlossene Ausbildung und ein Studium hat. So hat man bessere Chancen einen guten Job zu bekommen, finde ich
                          Das Problem ist, wenn du eine Ausbildung abgeschlossen hast, hast du noch keinerlei Berufserfahrung - Ausbildung zählt dazu nämlich nicht. Wenn du danach ein Studium machst, das ja minimum 3 Jahre dauert, bist du aus deinem Ausbildungsberuf vollkommen "draußen". Auch wenn es ein idiotensicherer Beruf ist, wie im Büro oder so, werden Arbeitgeber einfach Bewerber bevorzugen, die in dem Beruf auch schon fest gearbeitet haben und auf dem aktuellen Stand sind, denn Techniken und Arbeitsmethoden verändern sich ja auch und sind unter Umständen nicht mehr so wie vor ein paar Jahren bzw. der Arbeitgeber traut dir evtl. nicht zu, dass du die Aufgaben trotzdem bewältigen kannst.

                          Und wenn du was völlig anderes studierst als du gelernt hast, dann interessiert später kaum jemanden, ob du vor x Jahren so ne Ausbildung gemacht hast.
                          Ich studiere Grundschullehramt und ich glaube kaum, dass es irgendjemanden jucken wird, dass ich gelernte Kauffrau für Bürokommunikation bin. Ich bin jetzt auch schon seit 3 Jahren draußen und ich glaube, mehr als einen Nebenjob würde ich mit meiner Ausbildung nicht bekommen. Und für meinen späteren Beruf als Lehrerin ist es völlig irrelevant, ob ich mal so ne dämliche Ausbildung gemacht habe oder nicht.

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                            #14
                            Persönlich halte ich von einer Ausbildung fast genausoviel wie von einem Praktikum. Nämlich gar nichts.
                            Leider ist es so, dass eine Ausbildung für die berufliche Karriere für viele Arbeitgeber zur Grundvorrausetzung einer Festanstellung gehören.

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                              #15
                              Zitat von HulaHoopUndKontorsion Beitrag anzeigen
                              Das nehm ich jetzt schon fast persönlich.
                              Es gibt durchaus auch Leute, die auch ohne Matura nicht von HarzIV leben müssen. Und "Was soll man ohne Ausbildung im Leben?" klingt shcon richtig abwertend, bitte.
                              Ich hab dich doch gar nicht angesprochen, warum nimmst du das dann persönlich? Ich hab auch nicht gesagt, dass das Matura/Abitur Pflicht im Leben ist, ist es auch nicht. Aber wenn man sich den Arbeitsmarkt in Deutschland anguckt, ist es einfach schwer mit einem Hauptschulabschluss einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Und selbst mit einem guten Realschulabschluss ist das nicht immer einfach. Wenn ichs nicht von genug Leuten wüsste, würde ich das doch nicht behaupten. Ja, was willst du ohne eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium? Mir persönlich reicht ein Schulabschluss allein nicht, ich will ja auch weiterkommen. Das soll jeder so machen, wie er es selbst für richtig hält. Für mich ist das nichts.

                              Edit: Habe mir eben mal deinen Beitrag von der ersten Seite durchgelesen. Hast du denn einen Abschluss? Und was arbeitest du jetzt? Nur aus Interesse.


                              Zitat von tequila_sunrise Beitrag anzeigen
                              Das Problem ist, wenn du eine Ausbildung abgeschlossen hast, hast du noch keinerlei Berufserfahrung - Ausbildung zählt dazu nämlich nicht. Wenn du danach ein Studium machst, das ja minimum 3 Jahre dauert, bist du aus deinem Ausbildungsberuf vollkommen "draußen".
                              Aber interessiert das dann keinen mehr, wenn man schon eine abgeschlossene Ausbildung hat?? Es gibt doch auch viele die zuerst eine Ausbildung im Krankenhaus machen, bevor sie Medizin studieren (mal als Beispiel). Ich wollte nämlich eine Ausbildung zur Fotografin machen, weil ich später bei der Presse arbeiten möchte und mir wurde gesagt, dass so eine Ausbildung dann ganz nützlich wäre.

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