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Ausziehen ?

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  • random72
    hat ein Thema erstellt Ausziehen ?.

    Ausziehen ?

    Denke das Thema passt hier am besten rein, also sorry falls ich mich irre ^^
    Geht hauptsächlich an die älteren, erfahreneren User
    Habe bis jetzt mehrere Jobs ausprobiert, aber noch nicht wirklich was gefunden, was für mich passt.
    Und denke werde jetzt demnächst ne Ausbildung oder Studium anfangen.
    Hatte eigentlich geplant in den Alpen auf nem Hof zu arbeiten, aber das haut doch nicht so ganz hin.
    Jedenfalls fühle ich mich unwohl bei meinen Eltern zu wohnen, ich will ihnen nicht zur Last fallen

    Dachte ich suche mir einen Job mit relativ ordentlichem Einkommen und eben irgendwo eine Wg o.Ä. was gut finanzierbar ist.
    Am besten in der Stadt, wo ich dann auch studieren/ Ausbildung beginnen würde.
    Allerdings hab ich null Erfahrung damit und erkundige mich gerade ein wenig bei Bekannten und im Internet?
    Was sind eurer Meinung nach essentielle Dinge, die man vorplanen kann/sollte, um das ganze einigermaßen realistisch umzusetzen?
    Will mich da jetzt nicht Kopfüber reinstürzen nur um dann in paar Monaten Hilfe zu brauchen

  • rainsong
    antwortet
    Kommt natürlich darauf an wo du hinziehen willst. Die Mietkosten sind je nach Bundesland, Land und Stadt unterschiedlich.

    Du musst die Miete berechnen, GEZ, Strom, Internet/Telefon, Haftpflichtversicherung, Hausratversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Lebensmittel und Hobbys.

    Ich bin momentan am umziehen w. meiner Ausbildung, werde aber von meinem Vater und meiner anderen, elternlichen Seite unterstützt ("nur" bei der Mietzahlung), da ich mir mit meinem Gehalt eigentlich keine Wohnung leisten kann, aber trotzdem umziehen muss.

    (Ich verdiene 360 €, Miete kostet 440€, was hier schon das günstigste war.)

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  • Chinaski
    antwortet
    bei meiner kommilitonin sieht der speiseplan tatsächlich so aus, eine woche lang hat die mal reis mit ketchup gegessen . aber ich ess zwar viel tiefkühlpizza und reis, aber vernünftiges brot, aufschnitt, müsli, zum monat anfang sogar ein bisschen obst oder salat krieg ich trotzdem hin und ich bin mir sicher ich könnte mit besserem management und vor allem mit mehr mobilität (wohn leider bisschen abseits und die busse sind teuer, also kann ich schlecht in verschiedenen läden kaufen) auch eine bessere ernährung leisten. unbehandeltes tiefkühlgemüse ist genauso gut wie frischen, zumindest im winter, und super billig. kilo reis kriegst für nen euro. fleisch ist zwar gut teuer, aber geflügel geht noch rein. ist nicht die top abwechslungsreiche und gesunde ernährung die man gerne hätte, aber besser als von dir beschrieben geht es auf jeden fall.

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  • Bealynchen
    antwortet
    Okay, mit Nudeln mit Tomatensoße, Toast mit Margarine und Schokolade für 49 Cent geht das wahrscheinlich
    Das mit dem Essen gehen hatte ich überlesen.

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  • Chinaski
    antwortet
    Zitat von Bealynchen Beitrag anzeigen
    Du kommst aber doch trotz frische Sachen kaufen, alles selbst machen etc. mit 5 Euro am Tag echt nicht weit, selbst wenn du keinen Kaffee kaufst. Zumal du regelmäßig essen gehst. Das ist teuer!
    Irgendwie kann das so nicht ganz stimmen.
    ich muss zur zeit mit weniger auskommen. möglich ist es (wozu das unter umständen führen kann sie man ja anderswo, aber sein mal so dahingestellt) du isst dann halt nicht super fancy, und hunger hab ich nicht. eine kommilitonin von mir gibt pro woche 10€ für essen aus und die ist alles andere als zu dünn.
    essen gehen hat sie aus den 150€ ja rausgerechnet, das hat sie ja geschrieben

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  • Bealynchen
    antwortet
    Du kommst aber doch trotz frische Sachen kaufen, alles selbst machen etc. mit 5 Euro am Tag echt nicht weit, selbst wenn du keinen Kaffee kaufst. Zumal du regelmäßig essen gehst. Das ist teuer!
    Irgendwie kann das so nicht ganz stimmen.

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  • desconocida
    antwortet
    Zitat von Bealynchen Beitrag anzeigen
    desconocida, ich stimme grundsätzlich mit dir überein.
    Mit 20 ist es nicht unabdingbar, dass man sich "was aufbaut". Man kann von 1300 ganz gut leben und den Stress der Doppelbelastung durch Voll/Teilzeit arbeiten UND studium mit Pflichtterminen, Klausurenstress etc. möcht ich mir echt nicht antun.

    Dennoch würde mich brennend interessieren, wie du mit 300 Euro im Monat für Essen, Weggehen, Kaffeetrinken, Spaß haben etc. auskommst und v.a. mit nur 150 fürs Essen, wenn du auch noch regelmäßig essen gehst.
    Habe ich oben grundsätzlich erwähnt.
    Essen gehen zählt für mich zu Spaß/Freizeit, nicht für das eigentliche Essen einkaufen. Billige Sachen kaufen, immer frisch kochen, nie etwas wegwerfen, Rest einfrieren, zusammen kochen. Ich kaufe mir auch nie sowas wie Kaffee oder ein belegtes Brot für die Uni, sowas mach ich immer daheim. Dafür gehe ich halt hin und wieder Essen.
    So machen das die meisten, die ich kenne.

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  • Bealynchen
    antwortet
    desconocida, ich stimme grundsätzlich mit dir überein.
    Mit 20 ist es nicht unabdingbar, dass man sich "was aufbaut". Man kann von 1300 ganz gut leben und den Stress der Doppelbelastung durch Voll/Teilzeit arbeiten UND studium mit Pflichtterminen, Klausurenstress etc. möcht ich mir echt nicht antun.

    Dennoch würde mich brennend interessieren, wie du mit 300 Euro im Monat für Essen, Weggehen, Kaffeetrinken, Spaß haben etc. auskommst und v.a. mit nur 150 fürs Essen, wenn du auch noch regelmäßig essen gehst.

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  • eternal_sunshine
    antwortet
    Zitat von desconocida Beitrag anzeigen
    Naja, braucht man mit 20 ja auch nicht, oder? Ist ja nicht so wie als ob man immer auf Kosten der Eltern leben würde und nie sich etwas leisten könnte.
    Das nicht. Aber rückblickend hätte ich mir gewünscht, schon früher fertig studiert bzw. mehr gearbeitet und gespart zu haben. Wenn man, wie wir, ein Haus bauen möchte (und da ein ganz normales, kein Schnickschnack), kann man nicht früh genug vorsorgen. Wir wollen das Haus einerseits als Absicherung für das Alter, andererseits ist es dann etwas von Wert, was wir unseren Kindern mal vererben werden. Die können entweder drin wohnen oder es verkaufen/vermieten/whatever. Es ist eine super Anlage. Aber bis man es hat...


    Für mich ist das ein Studierender. Mein Cousin hat zB Jus studiert und nebenbei IMMER in einer Anwaltskanzlei gearbeitet. Der ist zwar erst mit 27 fertig geworden, aber hat jetzt natürlich auch ein viel höheres Einstiegsgehalt. Und der hat trotzdem immer ein gutes Sozialleben geführt.
    Hahaha Ich denke, es kommt auch auf die Grundsituation an. Hat man noch keinen Abschluss, studiert also seine "Zukunft" und arbeitet nebenbei, ist man Student. Hat man jedoch bereits einen Abschluss, arbeitet und studiert nebenbei noch was anderes (aus Interesse oder als Weiterbildung), so ist das für mich ein Berufstätiger. Genauso mein Freund, der nach der Matura und ein paar Ausbildungen/Kursen (kein Studium) schon 12 Jahre gearbeitet hat, als er nebenbei sein Studium - passend zum Job - angefangen hat, um seine Aufstiegschancen zu erhöhen. Also soviel zu den Begriffen in meinen Augen.


    Finde ich auch. Viele Leute finden das total daneben, dass die Eltern einen so unterstützen, und das verstehe ich nicht. Meine Eltern geben mir ja nicht alles Geld zum rausschmeißen und geben mir Geld bis sie im Grab liegen.
    Ich bin trotzdem froh drum, sonst hätte ich niemals mit 18 ausziehen können. Und ich habe so weit weg gewohnt, zur Uni bräuchte ich mit den Öffis 45min bis anderthalb Stunden. Wenn man jeden Tag um 8 Uni hat geht das einfach nicht. Zumindest für mich nicht.
    Kinder werden immer Kinder bleiben und im Notfall helfen die Eltern immer aus. Zudem sind sie ja ohnehin dazu verpflichtet, solange das Kind seinen gewählten Bildungsweg noch nicht abgeschlossen hat. Das ist ja nicht ohne Grund so. Und 20 ist echt kein Alter. Gerade aus der Schule draußen, bei Burschen kam dann noch Zivildienst/Heer... Dann schon auf ganz eigenen Beinen stehen? Obwohl man seine Ausbildung noch nicht hat? Nein, nein. Das ist falscher Stolz. Solange man die Eltern nicht komplett ausnutzt, sie belügt, voll auf Lernen kackt etc. ist alles in Ordnung.

    Oh Gott, ich hab früher auch über 'ne Stunde von daheim zur Uni gebraucht. Das habe ich genau ein halbes Jahr mitgemacht, dann war Schluss und ich zog aus. Ich hasse Pendeln.

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  • desconocida
    antwortet
    Zitat von eternal_sunshine Beitrag anzeigen
    Oh, ich schrieb nur, dass man nicht weit kommt. Auskommen schon, aber sich was Besseres aufbauen sicher nicht. Das meinte ich damit.
    Naja, braucht man mit 20 ja auch nicht, oder? Ist ja nicht so wie als ob man immer auf Kosten der Eltern leben würde und nie sich etwas leisten könnte.

    Zitat von eternal_sunshine Beitrag anzeigen
    Nun ja, er schrieb doch, dass er einen Job gefunden hat, in dem er ganz passabel verdient, und nebenbei studieren möchte. So jemand ist für mich kein Student, sondern ein Berufstätiger, der nebenbei studiert. So wie ich eben. Ich habe meine Ausgaben eh recht genau hingeschrieben, damit er sehen kann, worauf er z.B. verzichten könnte. Ich habe zum Beispiel zwei Pensionsversicherungen und eine Lebensversicherung. Das hält nicht jeder für nötig, für mich ist eine gewisse Sicherheit aber wichtig. Da kann er Abstriche machen. Auch muss man nicht unbedingt ins Fitnessstudio usw.
    Für mich ist das ein Studierender.
    Mein Cousin hat zB Jus studiert und nebenbei IMMER in einer Anwaltskanzlei gearbeitet. Der ist zwar erst mit 27 fertig geworden, aber hat jetzt natürlich auch ein viel höheres Einstiegsgehalt. Und der hat trotzdem immer ein gutes Sozialleben geführt.

    Zitat von eternal_sunshine Beitrag anzeigen
    Das habe ich gelesen, deswegen auch mein "Du kennst sicherlich die Mietpreise in Wien." Bealynchen hat das mit dem Osten geschrieben.
    Weiß eh, wollts nur schreiben für jemanden, der mitliest und sich nicht so auskennt.

    Zitat von eternal_sunshine Beitrag anzeigen
    Muss nicht sein, aber wenn sie es schon anbieten, kann man das doch bitte ruhig annehmen, solange man noch am Anfang seines Lebens steht. Ich finde, auch wenn er mit 20 auszieht, einen Job hat und nebenbei studiert, kann er guten Gewissens etwas Hilfe von seinen Eltern annehmen. Sicher hat man seinen Stolz und will keinem auf der Tasche liegen, aber solange man "noch nichts hat" (Beruf, Abschluss) und noch so jung und am Anfang steht, ist das völlig okay. Ein Kompromiss wäre, sie legen einen monatlichen Betrag auf ein Sparkonto, auf das er im Notfall zugreifen kann.
    Finde ich auch. Viele Leute finden das total daneben, dass die Eltern einen so unterstützen, und das verstehe ich nicht. Meine Eltern geben mir ja nicht alles Geld zum rausschmeißen und geben mir Geld bis sie im Grab liegen.
    Ich bin trotzdem froh drum, sonst hätte ich niemals mit 18 ausziehen können. Und ich habe so weit weg gewohnt, zur Uni bräuchte ich mit den Öffis 45min bis anderthalb Stunden. Wenn man jeden Tag um 8 Uni hat geht das einfach nicht. Zumindest für mich nicht.

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  • eternal_sunshine
    antwortet
    Zitat von desconocida Beitrag anzeigen
    Ein Normalsterblicher hält diesen Stress nicht aus.
    Wobei ich ja nicht im Dauerstress bin. Es ist nicht so, dass ich ständig von einem Ort zum anderen hetze. Ich muss nicht jeden Abend wohin. Ich muss auch nicht jeden Abend lernen oder was schreiben. So ist es auch nicht.

    Zitat von desconocida Beitrag anzeigen
    Warum schreibst du dann, dass man "unter 1300€ auf gar keinen Fall auskommt"?
    Oh, ich schrieb nur, dass man nicht weit kommt. Auskommen schon, aber sich was Besseres aufbauen sicher nicht. Das meinte ich damit.

    Verstehe mich nicht falsch, eh gut, wenn du deine Erfahrungen schilderst, aber ich denke das ist keine große Hilfe für einen Studenten, wenn er von einer erwachsenen Person, die mitten im Leben steht, die Ausgaben hört. Das könnte einen sicher erschrecken, und so viel kostet die Welt nicht.
    Nun ja, er schrieb doch, dass er einen Job gefunden hat, in dem er ganz passabel verdient, und nebenbei studieren möchte. So jemand ist für mich kein Student, sondern ein Berufstätiger, der nebenbei studiert. So wie ich eben. Ich habe meine Ausgaben eh recht genau hingeschrieben, damit er sehen kann, worauf er z.B. verzichten könnte. Ich habe zum Beispiel zwei Pensionsversicherungen und eine Lebensversicherung. Das hält nicht jeder für nötig, für mich ist eine gewisse Sicherheit aber wichtig. Da kann er Abstriche machen. Auch muss man nicht unbedingt ins Fitnessstudio usw.

    Ich lebe übrigens in Wien. Also kein Ostblock-Staat.
    Das habe ich gelesen, deswegen auch mein "Du kennst sicherlich die Mietpreise in Wien." Bealynchen hat das mit dem Osten geschrieben.

    Muss allerdings dazu sagen, dass ich nur einen kleinen Teil verdiene, und den Rest von meinen Eltern bekomme. Meine Mitbewohnerin arbeitet allerdings und die hat genauso viel Geld wie ich, ohne Unterstützung von den Eltern zu kommen.
    Manche Freunde von mir haben mehr Geld (ebenfalls von den Eltern), und die geben im Monat dementsprechend mehr aus. Muss aber nicht sein, sieht man ja.
    Muss nicht sein, aber wenn sie es schon anbieten, kann man das doch bitte ruhig annehmen, solange man noch am Anfang seines Lebens steht. Ich finde, auch wenn er mit 20 auszieht, einen Job hat und nebenbei studiert, kann er guten Gewissens etwas Hilfe von seinen Eltern annehmen. Sicher hat man seinen Stolz und will keinem auf der Tasche liegen, aber solange man "noch nichts hat" (Beruf, Abschluss) und noch so jung und am Anfang steht, ist das völlig okay. Ein Kompromiss wäre, sie legen einen monatlichen Betrag auf ein Sparkonto, auf das er im Notfall zugreifen kann.
    Zuletzt geändert von eternal_sunshine; 26.01.2016, 10:18.

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  • desconocida
    antwortet
    Zu deinem Leben äußere ich mich mal nicht, ich bleibe dabei: Ein Normalsterblicher hält diesen Stress nicht aus. Wenn du eine der Ausnahmen bist, ok. Vielleicht klappts ja doch irgendwie, aber vorstellen kann ich mir das bei aller Liebe nicht.

    Zitat von eternal_sunshine Beitrag anzeigen
    Ich kann nur schreiben, was ich ausgebe. Beispielsweise kaufe ich nicht gerne die billigen Lebensmittel. No-Name-Klamotten kommen mir auch nicht in die Tüte. Klar gebe ich da mehr aus als andere. Und klar ginge es erheblich billiger, aber ich habe für mich diesen Standard.
    Warum schreibst du dann, dass man "unter 1300€ auf gar keinen Fall auskommt"? Hier geht es um einen jungen Menschen, der ausziehen mag, natürlich muss man keine 1500€ im Monat verdienen, dass das möglich ist.
    Ich habe beispielsweise im Monat weniger als 800€ und damit bezahle ich mir alles (Wohnung, Klamotten, Essen, Freizeit, alles was sonst noch so anfällt). Ich bin eben der typische Student, der nicht jede Woche shoppen gehen kann, die billigsten Lebensmittel kauft (nur Frischware, weil das viel billiger ist, nie Tiefkühlprodukte), und lieber vorglüht als im Club noch Getränke zu bestellen.
    Was allerdings nicht geht ist eine Wohnung alleine. Das kann locker doppelt so viel kosten. Zum Glück hab ich ne super Mitbewohnerin.

    Verstehe mich nicht falsch, eh gut, wenn du deine Erfahrungen schilderst, aber ich denke das ist keine große Hilfe für einen Studenten, wenn er von einer erwachsenen Person, die mitten im Leben steht, die Ausgaben hört. Das könnte einen sicher erschrecken, und so viel kostet die Welt nicht.

    Ich lebe übrigens in Wien. Also kein Ostblock-Staat. Muss allerdings dazu sagen, dass ich nur einen kleinen Teil verdiene, und den Rest von meinen Eltern bekomme. Meine Mitbewohnerin arbeitet allerdings und die hat genauso viel Geld wie ich, ohne Unterstützung von den Eltern zu kommen.
    Manche Freunde von mir haben mehr Geld (ebenfalls von den Eltern), und die geben im Monat dementsprechend mehr aus. Muss aber nicht sein, sieht man ja.

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  • eternal_sunshine
    antwortet
    Zitat von desconocida Beitrag anzeigen
    Fitnessstudio? Freunde? Mindeststudienzeit?
    Das kauf ich dir nicht ab. Irgendwo muss ein Mensch neben dem ganzen Trubel auch mal entspannen können, und laut deinem Zeitplan ist das unmöglich.
    Entspannung, naja. Sowas wie "Chillen" kenne ich nicht und fühle mich aber gut so. Ich brauche keine freien Tage. Wenn bei mir jeden Tag was los ist, stresst mich das selten. Entspannen kann ich für mich genug, wenn ich in der Ubahn sitze und Musik höre oder lese. Das reicht mir vollkommen. Ich spare auch viel Zeit bei den Wegstrecken. Fahre z.B. nur 20 Minuten zur Arbeit, was für Wien ziemlich gut ist.

    Fitnessstudio gehe ich 2-3x wöchentlich (liegt auch auf dem Weg zur Arbeit) und bin in der Mindeststudienzeit. Man kann z.B. auch nebenbei auf dem Crosstrainer bisschen was durchlesen/lernen. Wie gesagt, mir fällt Lernen superleicht, und natürlich klappt das Studium besser, wenn man mit Herz und Seele dabei ist.

    Mit Freunden mache ich nicht allzu viel, da hast du Recht, das liegt aber auch daran, dass ich nicht mehr jede Woche raus muss, dafür bin ich schon zu alt, ich will das gar nicht mehr. Habe ich schon so gehandhabt, bevor ich das nebenberufliche Studium aufgenommen habe. Viele meiner Freunde sind gleichzeitig meine Arbeitskollegen, wir sehen uns also ohnehin auf der Arbeit, weiters gehe ich mit den Freunden gemeinsam trainieren. Wir gehen 1-2x im Monat abends auf ein Getränk oder in ein Restaurant, manchmal auch für ein Stündchen nach der Arbeit. Das ist immer gut drin. Ich kann auch gut einmal im Monat ein Wochenende (Samstag auf Sonntag) bei meinen Eltern verbringen.

    Außerdem gibt es auf der Uni viele LVs, die Anwesenheitspflicht haben. Da KANNST du doch gar nicht in Mindeststudienzeit das Studium abschließen.
    Kommt immer auf den jeweiligen Studiengang an, ob er als Vollzeit-, Fern- oder nebenberufliches Studium ausgelegt ist, wie flexibel man die LVs einteilen kann etc. Gerade nebenberufliche Studiengänge sind sehr jobfreundlich aufgebaut (logisch). Auch Fernstudiengänge sind gar kein Problem, wie man am Beispiel meines Freundes sehen kann.

    Manche Leute übertreiben schon ordentlich mit den Geldangaben. Ich weiß nicht, wie bei euch die Wohnungslage steht, deswegen äußere ich mich dazu nicht.
    Ich gebe pro Monat cirka 300€ aus (Essen, Kosmetika, Versicherung, Internet/Fernsehen, Feiern+Fortgehen), und bei mir geht das meiste definitiv für Fortgehen drauf. Ich gebe im Monat cirka 150€ für Essen aus, und dazu gehe noch sehr gerne mit meinem Freund essen. Also es geht auch mit noch weniger Geld.
    Ich kann nur schreiben, was ich ausgebe. Beispielsweise kaufe ich nicht gerne die billigen Lebensmittel. No-Name-Klamotten kommen mir auch nicht in die Tüte. Klar gebe ich da mehr aus als andere. Und klar ginge es erheblich billiger, aber ich habe für mich diesen Standard. Weiters gibst du nur 300 aus. Zahlst du keine Miete? Nicht jeder hat Eigentum oder kann zuhause wohnen. Du kennst die Mietpreise in Wien sicherlich. Eine passable 1-Zimmer-Wohnung zieht dir mindestens 500 Euro aus der Tasche. Meine Freundin wohnt auf 35m² in Meidling und zahlt warm über 600 Euro, exklusive Strom. Aber nicht jeder möchte in Meidling, Favoriten oder Simmering leben. Nicht jeder will in einer alten Schabracke hausen. Kann ich sehr gut verstehen. Dementsprechend mehr kann eine Wohnung in einer "besseren" Gegend kosten. Wie viel man dann noch wegsparen kann, kann man sich vorstellen, viel wird da nicht übrig bleiben, vor allem, wenn man noch "leben" will - sich mal was gönnen, mal ins Kino etc.

    Zitat von Langhaar Beitrag anzeigen
    Mit den meisten Studiengängen - gerade wenn man bei vielen Veranstaltungen Anwesenheitspflicht hat oder der Stoff so heftig ist, dass das Auslassen von VL nicht drin ist - ist es aber nicht vereinbar. Während meiner Studienzeit hatte ich oftmals von morgens um 8 oder 9 bis abends um 18 Uhr durchgehend Vorlesungen, Seminare und Tutorien plus dann noch die Zeit, die man danach noch am Schreibtisch saß, um alle Arbeitsblätter zu bearbeiten ("Zettel rechnen"). Da wär ein Nebenjob überhaupt nicht möglich gewesen.
    Analog auch jetzt bei der Ausbildung, die ich noch mache - von morgens früh bis abends spät unterwegs (vor allem durch lange Zugfahrtzeiten). Da bleibt keine Zeit mehr für Nebenjobs.
    Ja, bei meinem ersten Studium hatte ich auch solchen Zeitstress wie du. Ein fixer Nebenjob war mir damals auch nicht möglich. Habe sporadisch gejobbt. Jedoch ist trotzdem nicht jeder Studiengang so. Gibt genug, die nicht so schrecklich aufwändig sind. Es kommt natürlich darauf an, was man machen will und wofür man sich interessiert. Mich hätte Veterinärmedizin auch am allermeisten interessiert, aber das geht nebenberuflich nun mal nicht. Aber es gibt ganz viele andere Studiengänge, die ich spannend finde und die sich mit meinem Job und Leben vereinbaren lassen. Außerdem schrieb ich ja bereits, dass gerade nebenberufliche oder Fernstudiengänge extra so aufgebaut sind, dass Berufstätige das gut schaffen können.

    Und: selbst wenn es einen Engpass gäbe, in meinem Job gibt es Früh-, Spät-, Kurz-, Lang-, Nacht-, Feiertags- und WE-Schichten. Da kann meine Chefin gut und gerne mit den Diensten jonglieren, wenn ich mal tatsächlich z.B. vormittags frei brauche. Und wie gesagt, die Mindeststudienzeit ist schön, wenn ich sie weiterhin einhalten kann, aber schlichtweg nicht notwendig bei mir.

    Klar hat nicht jeder diese Möglichkeiten. Aber ich finde es auch nicht wirklich in Ordnung, hier so gegen mich zu reden. Es ist bei mir so, wie ich es schreibe. Vielleicht habe ich einfach viel Glück gehabt. Ich weiß, dass die Umstände bei mir optimal sind und dass es nicht jedem möglich ist. Aber ich glaube auch nicht, dass ich die Einzige bin, die das alles unter einen Hut bringt. Wie gesagt, ich kenne so einige Leute "wie mich". Ich bin total zufrieden damit, für mich bestehen keine Nachteile.
    Zuletzt geändert von eternal_sunshine; 26.01.2016, 10:04.

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  • Langhaar
    antwortet
    Zitat von eternal_sunshine Beitrag anzeigen
    Das habe ich schon richtig verstanden und bleibe dabei.

    Beispielsweise arbeite ich Vollzeit für 2000 netto, habe aber grundsätzlich viermal die Woche ab 14 Uhr frei (einmal ab 19 Uhr), Wochenende ist auch frei. Wenn ich Wochenenddienst habe, habe ich zwei Wochentage frei. Genug Zeit für viele Studiengänge oder Nebenjobs, mache ich auch so und es geht sich ohne Stress aus. Habe trotzdem noch genug Zeit für Haushalt, Erledigungen oder Freizeit. Ich springe außerdem regelmäßig ein (= bis 19 Uhr statt 14 Uhr).

    Es kommt immer auf den Job an. Mehr Geld bedeutet nicht, dass man wie ein Irrer 24/7 hackeln muss und für sonst nichts mehr Zeit hat.
    Mit den meisten Studiengängen - gerade wenn man bei vielen Veranstaltungen Anwesenheitspflicht hat oder der Stoff so heftig ist, dass das Auslassen von VL nicht drin ist - ist es aber nicht vereinbar. Während meiner Studienzeit hatte ich oftmals von morgens um 8 oder 9 bis abends um 18 Uhr durchgehend Vorlesungen, Seminare und Tutorien plus dann noch die Zeit, die man danach noch am Schreibtisch saß, um alle Arbeitsblätter zu bearbeiten ("Zettel rechnen"). Da wär ein Nebenjob überhaupt nicht möglich gewesen.
    Analog auch jetzt bei der Ausbildung, die ich noch mache - von morgens früh bis abends spät unterwegs (vor allem durch lange Zugfahrtzeiten). Da bleibt keine Zeit mehr für Nebenjobs.

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  • Bealynchen
    antwortet
    Interessant, dass du die Frage als Beleidigung auffasst.

    Ich wohne in München. Mit Wien vergleichbar. Wenn ich mit Freunden essen geh (und ich geh jetzt vom günstigsten Fall aus), dann zahl ich für's Mittagsgericht mindestens 5,90, ein Wasser 1,80. Bin ich bei 7.70 plus Trinkgeld 8.50. Dann darf ich an dem Tag aber sonst nix mehr essen, denn über dem täglichen Limit von 5 Euro (bei den von dir angegebenen 150 Euro) bin ich längst drüber...

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