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  • desconocida
    antwortet
    Zitat von Bealynchen Beitrag anzeigen
    Du wohnst im Osten bzw. einer anderen strukturschwachen Gegend, oder?
    Nö, ich wohne sogar in Wien.
    Warum diese bescheuerte Beleidigung?^^

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  • Bealynchen
    antwortet
    Zitat von desconocida Beitrag anzeigen
    EDIT:
    Manche Leute übertreiben schon ordentlich mit den Geldangaben. Ich weiß nicht, wie bei euch die Wohnungslage steht, deswegen äußere ich mich dazu nicht.
    Ich gebe pro Monat cirka 300€ aus (Essen, Kosmetika, Versicherung, Internet/Fernsehen, Feiern+Fortgehen), und bei mir geht das meiste definitiv für Fortgehen drauf. Ich gebe im Monat cirka 150€ für Essen aus, und dazu gehe noch sehr gerne mit meinem Freund essen. Also es geht auch mit noch weniger Geld.
    Du wohnst im Osten bzw. einer anderen strukturschwachen Gegend, oder?

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  • desconocida
    antwortet
    @eternal sunshine

    Ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass es für einen Normalsterblichen NICHT möglich ist, so zu leben wie du. Vielleicht ist es irgendwo möglich, dann muss man aber in allen anderen Sachen ordentlich zurück stecken.
    Fitnessstudio? Freunde? Mindeststudienzeit?
    Das kauf ich dir nicht ab. Irgendwo muss ein Mensch neben dem ganzen Trubel auch mal entspannen können, und laut deinem Zeitplan ist das unmöglich.

    Außerdem gibt es auf der Uni viele LVs, die Anwesenheitspflicht haben. Da KANNST du doch gar nicht in Mindeststudienzeit das Studium abschließen.

    EDIT:
    Manche Leute übertreiben schon ordentlich mit den Geldangaben. Ich weiß nicht, wie bei euch die Wohnungslage steht, deswegen äußere ich mich dazu nicht.
    Ich gebe pro Monat cirka 300€ aus (Essen, Kosmetika, Versicherung, Internet/Fernsehen, Feiern+Fortgehen), und bei mir geht das meiste definitiv für Fortgehen drauf. Ich gebe im Monat cirka 150€ für Essen aus, und dazu gehe noch sehr gerne mit meinem Freund essen. Also es geht auch mit noch weniger Geld.
    Zuletzt geändert von desconocida; 25.01.2016, 13:58.

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  • Bealynchen
    antwortet
    Klaro, wenns nicht anders geht und man sich selber damit nicht kaputt macht (und auch die Noten nicht drunter leiden. Immerhin bringts einem nicht viel, ein Studium mit 3,8 abzuschließen )

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  • eternal_sunshine
    antwortet
    Zitat von Bealynchen Beitrag anzeigen
    Das klingt ja recht optimistisch bei dir.

    Nimms mir nicht krumm, ich bin trotzdem nach wie vor skeptisch.
    Ich zB könnte das auf keinen Fall!
    Hab alleine 19 SWS plus Vorbereitungszeit für Referate und Präsentationen plus lernen für Klausuren etc.
    Aber mit Sicherheit gibt es Lern-/Arbeits-/Zeitmanagement-Typen, die das können.

    Naja, ich kenne mich ja schon länger und weiß, dass ich gut organisiert und stressresistent bin. Zudem sehe ich an meinem Umfeld, dass es auch bei anderen klappt. Bezweifle aber nicht, dass wieder andere Probleme damit haben. Ausschließen sollte man es trotzdem nicht gleich, wenn man einen "Traum" hat.

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  • Bealynchen
    antwortet
    Das klingt ja recht optimistisch bei dir.

    Nimms mir nicht krumm, ich bin trotzdem nach wie vor skeptisch.
    Ich zB könnte das auf keinen Fall!
    Hab alleine 19 SWS plus Vorbereitungszeit für Referate und Präsentationen plus lernen für Klausuren etc.
    Aber mit Sicherheit gibt es Lern-/Arbeits-/Zeitmanagement-Typen, die das können.

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  • eternal_sunshine
    antwortet
    Zitat von Bealynchen Beitrag anzeigen
    Und wie viel brauchst du dann länger mit deinem Studium? Und mit welchen Noten, wenn ich fragen darf?
    Ganz normal in der Zeit, sehr gute Noten. Allerdings lerne ich auch schon immer äußerst leicht/schnell. Wenn sich jemand schwer tut, braucht er sicherlich mehr Lernzeit. Was man aber auch sagen muss, ich stresse mich nicht, denn ich habe ja bereits einen Studienabschluss, somit "muss" ich nicht in Mindestzeit fertig werden. Klappt trotzdem gut.

    Mein Freund arbeitet jeden Tag bis 17 Uhr (auch Vollzeit, bei 2700 netto), macht aber ein Fernstudium, d.h. er hatte immer etwa zweimal im Semester Blockveranstaltungen am Wochenende, sonst aber nie was. Er schrieb Arbeiten meist nebenher an Wochenenden oder abends mal, zur Prüfungszeit nahm er sich so zwei Wochen Urlaub zum Lernen. Er schreibt gerade an seiner Masterarbeit und schließt diesen Juni ab (nach Mindestzeit und mit guten Noten). Er hatte immer genug Freizeit, außer eben unmittelbar vor den Prüfungen. Aber den Rest des Jahres/Semesters hatten wir genug Zeit für uns.

    Also es geht auch, wenn man noch weniger Zeit hat als ich. Hängt aber wie gesagt von vielen Faktoren ab. Was für ein Lerntyp ist man? Lernt man leicht/schnell? Welche Arbeitszeiten hat man? Wie flexibel ist man im Job? Wie viel Unterstützung zur Weiterbildung kommt vom Arbeitgeber? Was hat man neben dem Job noch so zu tun? Welches Studium macht man? Ist es ein "normales" Studium oder Fernstudium? Ist es ein "seichtes" oder ein "anspruchsvolles" Studium? Wie ist es aufgebaut? Wie flexibel kann man die LVs und Prüfungen einteilen? Sind Praktika zu absolvieren? Und und und.

    Was ich mit meinem "Täusch dich nicht" sagen wollte, war eigentlich nur, dass es nicht unrealistisch ist, ein Studium erfolgreich neben einem guten Vollzeit-Job zu schaffen. Ich kenne recht viele, die einen tollen Job mit gutem Gehalt haben, aber ein (weiteres) Studium erfolgreich nebenbei machen. Ich habe drei Arbeitskolleginnen, die nebenbei die Psychotherapie-Ausbildung machen. Die eine geht momentan nach der Arbeit (also nach 14 Uhr) zum Praktikum bis 18 Uhr. Die hat das Glück, dass sie es so flexibel einteilen kann. Eine andere hat gerade ihren Master abgeschlossen und hatte - abgesehen von den letzten Wochen - nie Stress. Die hat auch immer nachmittags ihr Praktikum gemacht und den Rest nebenher.

    Der Vorteil ist halt, dass man in dem Fall keinen Druck hat, schnell fertig zu werden, weil man ja eh schon einen Job bzw. einen Abschluss hat. Wenn es sich da wirklich mal nicht zeitig ausgehen sollte, verschiebt man es halt um ein Semester. Kein Drama.

    Selbstverständlich kann man neben einem Vollzeit-Job kein Medizin- oder ähnlich größeres Studium absolvieren. Allein schon die erforderlichen Praktika würden zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Viele FH-Studiengänge sind ebenfalls nicht möglich (ich denke da an die Gesundheitsstudiengänge, wo man fast durchgehend im Praktikum ist). Aber es bleiben noch genug Studiengänge übrig, die nicht allzu viel Lernzeit und auch nicht viel Praktikumszeit beanspruchen. Aufbauende Master-Studiengänge werden meist so angeboten, dass man sie nebenberuflich absolvieren kann. Einige Studiengänge gibt es sowohl als Vollzeitstudium als auch nebenberuflich zu absolvieren, oder eben als Fernstudiengänge.

    Vieles ist möglich, man darf nicht gleich alles ausschließen. Man muss halt recherchieren, welche Möglichkeiten sich anbieten. Manches geht, manches nicht.
    Zuletzt geändert von eternal_sunshine; 25.01.2016, 11:47.

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  • Bealynchen
    antwortet
    Und wie viel brauchst du dann länger mit deinem Studium? Und mit welchen Noten, wenn ich fragen darf?

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  • eternal_sunshine
    antwortet
    Zitat von Bealynchen Beitrag anzeigen
    Ich meinte nicht, dass das Geld nicht reicht, sondern dass die Zeit nicht reicht, ausreichend was fürs Studium zu tun...
    Das habe ich schon richtig verstanden und bleibe dabei.

    Beispielsweise arbeite ich Vollzeit für 2000 netto, habe aber grundsätzlich viermal die Woche ab 14 Uhr frei (einmal ab 19 Uhr), Wochenende ist auch frei. Wenn ich Wochenenddienst habe, habe ich zwei Wochentage frei. Genug Zeit für viele Studiengänge oder Nebenjobs, mache ich auch so und es geht sich ohne Stress aus. Habe trotzdem noch genug Zeit für Haushalt, Erledigungen oder Freizeit. Ich springe außerdem regelmäßig ein (= bis 19 Uhr statt 14 Uhr).

    Es kommt immer auf den Job an. Mehr Geld bedeutet nicht, dass man wie ein Irrer 24/7 hackeln muss und für sonst nichts mehr Zeit hat.

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  • Bealynchen
    antwortet
    Ich meinte nicht, dass das Geld nicht reicht, sondern dass die Zeit nicht reicht, ausreichend was fürs Studium zu tun...

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  • eternal_sunshine
    antwortet
    Zitat von Bealynchen Beitrag anzeigen
    Mit nem job, in dem du 16-1800 netto verdiens, wirst du aber nicht studieren können..
    Täusch dich mal nicht.


    @random72:
    Vielleicht hilft dir mein Beispiel.

    Ich verdiene ca. 2000 netto. Fixe Ausgaben bei mir sind Versicherungen (insg. 150), Sparanlagen (insg. 250), Handy/TV/Internet (insg. 50), Fitnessstudio (20), Betriebskosten/Strom (insg. 370), Taschengeld für meinen Bruder (50). Insgesamt also 890.

    Bleiben 1110. Dann noch ca. 400 Euro für Essen/Haushalt/Kosmetika (für zwei Personen). Hab dann also ca. 700 zur freien Verfügung übrig. Davon überweise ich dann immer was auf mein Sparkonto und gebe den Rest für Restaurants, Kino, Klamotten usw. aus. Meistens kann ich so 500 Euro auf das Sparkonto legen.

    Ich weiß ja nicht, welche Fixkosten du hast. Aber mit 1300 kommt man nicht sehr weit. Außerdem: Rechne immer damit, dass du mehr ausgeben wirst, als du ausrechnest. Es kommen viele Kleinigkeiten im Alltag hinzu, die sich zusammen läppern. Abgesehen von unvorhergesehenen größeren Ausgaben.

    Du solltest also auf jeden Fall einen guten Teil pro Monat nebenbei wegsparen können. Idealerweise hast du verschiedene Sparanlagen. Ich habe z.B. Langzeitsparanlage für den Pensionsantritt, dann einen Bausparer mit 6 Jahren Laufzeit, zwei Fonds mit 2-3 Jahren Laufzeit (diese Laufzeit wäre optimal = höchstmöglicher Gewinn, man kann aber jederzeit an das Geld) und das Sparkonto, auf das ich immer Zugriff habe, wenn es mal dringend ist.
    Zuletzt geändert von eternal_sunshine; 24.01.2016, 19:41.

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  • mausidiedrich
    antwortet
    Ich kann dir jetzt schon sagen, dass es schwierig für dich wird! Denn abgesehen von der Kaltmiete, musst du noch Strom, Internet (willst du bestimmt haben), GEZ und Essen bezahlen. Ich selber habe eine 1-Zimmer Wohnung, wo ich 347,00€ Kalt bezahle, aber noch 17,00€ GEZ, 30,00€ für Strom, 150€ Essen, 19,90€ für Internet und 50€ für meine beiden Katzen im Monat ausgebe. Da komme ich immer auf 600-650€ im Monat, wenn ich wirklich an allem Spare.

    Also überleg es dir wirklich gut!

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  • SpankyHam
    antwortet
    Hm. Als ich meine Schule abgeschlossen habe, war für mich klar, dass ich studieren möchte und auch auf jeden Fall ausziehen. Ich habe also 3-4 Monate noch zu Hause gewohnt und gearbeitet, damit ich mir Möbel und sonstiges kaufen kann und wie twiggy sagt eben 'nen Polster habe. Lebe jetzt seit 6 Monaten nicht mehr zu Hause und es ist schon schwierig mit Studium und Arbeit und ab und zu ess ich halt mal 3, 4 Tage nur Nudeln. Aber ich bin zufrieden so wie es ist. Meine Eltern haben mich finanziell unterstützt, wofür ich ihnen so, so, so dankbar bin. Ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist.

    Random, ich find's sehr löblich, dass du keine Hilfe möchtest, aber das ist alles sau schwer und das Geld ist schneller weg als man schauen kann. Für den Start könntest du die Unterstützung deiner Eltern ruhig annehmen. Aber wenn du das nicht möchtest, dann versuch dein Ding alleine!

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  • random72
    antwortet
    [QUOTE=TwinkleTwinkle;8471657]
    Zitat von random72 Beitrag anzeigen
    Ich denke je nach Schichtzulagen etc. wäre das bestimmt irgendwas zwischen 1300-1800 Euro, die nach den Steuern übrig bleiben.[/QOTE]

    Was ist denn das bitte für ein Job und wo kann ich mich dafür bewerben?

    Warum ausziehen wenn die Möglichkeit besteht weiter bei den Eltern zu bleiben. Wenn du ein Studium oder eine Ausbildung anfängst solltest du dich auch mehr darauf konzentrieren als auf das überleben. Bevor du einfach rausmaschierst solltest du mit deinen Eltern reden!
    Produktionshelfer mit Dreischicht ^^
    Für meine Eltern ist das kein Problem, die wollen mir auch mein Essen bezahlen etc.
    Aber ich bin jung und sturr und will keine Hilfe annehmen, bevor ichs nicht alleine versucht habe :b

    Zitat von b_rabbit Beitrag anzeigen
    Das es da billiger ist als hier in BW war mir klar, aber nicht soviel.

    Aber du wirfst grad leider die nächste Frage auf .
    Wie soll man auf 8 qm leben? Oo
    Ich lebe auch in Baden Württemberg

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  • b_rabbit
    antwortet
    Das man eher nach oben hin staut weiß ich. Ich hab ja bspw auch n Hochbett und n selbstgebauten Schrank, weil ne Deckenhöhe von min. 3,5 m auch sinnvoll genutzt werden sollte.
    Meinte jetzt auch nicht wie man da einrichtungestechnisch drin wohnt sondern vom Gefühl her.
    Ich wohn ja auf nem Verbindungshaus; lernen, saufen, musizieren und Spiele spielen machen wir in seperaten Räumen.
    Aber mein Zimmer ist doch im Zweifel mein Rückzugsort, mein Ruhepol. Das Gefühl von Enge wäre für mich da irgendwie absolut kontraproduktiv.

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