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'Orchideenfächer'

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    #16

    Zitat von pumpkinspicedlatte Beitrag anzeigen
    gibt fächer, bei denen ich mir nicht zu 100% sicher bin, ob sie als eigenes studium sooooo sinnvoll sind.
    gibt auch fächer, bei denen ich mir wünschen würde, dass die ein oder andere veranstaltung in viele andere fächer integriert wäre.
    welche als Beispiel?

    Zitat von TaxiDriver Beitrag anzeigen
    gegenseitig beraten können oder als Forenbeiträge getarnte Marktforschung in den Äther blasen. Das wird echt super.
    vermische aber bitte nicht Unternehmensberater mit Wirtschaftsforschern. Das sind schon zwei Paar Stiefel.

    Zitat von TaxiDriver Beitrag anzeigen
    Über nen Bachelor ließe sich sicher streiten.
    weil? Das dann nur für Streetworker reicht?
    Die Einführung des BA geschah ja soweit ich weiss eben in Ausrichtung nach dem global dominierenden anglo-amerikanischen System, das nunmal eben gerade sehr praxisorientiert ist.
    Quietschpink macht lustig.........Gucci Gucci, Prada Prada? xD Brzzzz Brzzzz?
    Wenn Mädchen flennen, flenn ich mit. '-'
    »Stell’ Dir vor es geht...und keiner kriegt’s hin.« (W. Neuss)
    Was sitzt aufm Baum und winkt? ..... > Ein Huhu! ..... = LOL
    Ich weiss, dass ich ein Rad ab habe. Aber guck doch mal, wie schön es rollt...? Huiiiiiii!
    "Ich werde meinen nächsten Karneval nicht mehr erleben" (Karl Lauterbach zu Coronäh)

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      #17
      1. Ja, oder du lernst mal, was eine Polemik ist.

      2. Weils es, zumindest mir, als grundständiges Studium imho einfach ziemlich begrenzt vorkommen würde gegenüber anderen Sowi/Sozialen Arbeit BAs. Über den Sinn- und Unsinn des Bolognasystems könnte man noch 5 Fäden aufmachen. Allein schon praxisorientiert. Bestimmt hat man auch deswegen den Fachhochschülern eines der Praxissemester gestrichen.

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        #18
        Ich studiere Anglistik als Zweitfach :<
        "Where's the cue ball going?!"

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          #19

          Zitat von Caissa Beitrag anzeigen
          Ich studiere Anglistik als Zweitfach :<
          nützlich, sinnvoll, cool. Punkt.

          Nur als kleiner funfact: Vor zwei Stunden war Doku auf phoenix. Da hiess es über einen Ranger im Naturpark, er sei der Krokodil-Manager.
          Hey? Krokodil-Management? Das wär was als Fach!?

          Quietschpink macht lustig.........Gucci Gucci, Prada Prada? xD Brzzzz Brzzzz?
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          Ich weiss, dass ich ein Rad ab habe. Aber guck doch mal, wie schön es rollt...? Huiiiiiii!
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            #20
            Zitat von MarcMiuu Beitrag anzeigen
            weil? Das dann nur für Streetworker reicht?
            Du. Wir Sozialarbeiter haben einen Bachelor. Ein andere Begriff für Streetwork ist übrigens Straßen-Sozialarbeit. Ein extrem anspruchsvoller Beruf.

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              #21
              Zitat von Lindwurm Beitrag anzeigen
              Du. Wir Sozialarbeiter haben einen Bachelor. Ein andere Begriff für Streetwork ist übrigens Straßen-Sozialarbeit. Ein extrem anspruchsvoller Beruf.
              oh? Hm, ich habe taximan so verstanden, weil er unterschied zu "Sozialwissenschaftler in der Forschung" und meinte es als ironische Rückfrage.
              Da es auch btw Sozialpädagogen gibt, überlasse ich die Differenzierung lieber dir hier, anstatt ins Blaue zu googlen.

              Jetzt, mit Kenntnis dass du Sozialarbeiterin bist, leite ich aus deiner gestrigen Aussage ab, dass die studierten Theoretiker letztlich im quasi selben
              Berufsumfeld landen. Nun, Soziologie ist nach meinem Verständnis die Metaebene, also Arbeit aus einer gewissen Distanz. Es ist irgendwie ein interdisziplinäres Gleitmittel, das in vielen Disziplinen auftaucht. Bei Historikern, Psychologen, in der Wirtschaft, usw.

              Mit Orchideenfach hat es nichts zu tun. Im Gegenteil. Im übrigen taucht das Wort Orchideenfach auch oft auf, wo man die Praxisnähe nicht immer sofort vor Augen hat. Gestern habe ich gesagt, dass die Philosophie faktisch die Mutter aller Wissenschaften ist.
              Meistens neigen nicht wenige Menschen dazu, die Naturwissenschaften weniger zu hinterfragen, als geisteswissenschaftliche Fächer (sozialwissenschaftliche liegen vl dazwischen). Aber wäre man gemein, könnte man sogar Physikern mit Focus Astronomie denselben Vorwurf machen. So à "Ja, cool. Und was machste damit? In den Himmel starren?"
              Natürlich ist das Unsinn. Aber der Sinn und der Nutzen vieler Fächer ist nunmal nicht jeder/m immer ad hoc klar. Die Welt ist halt komplizierter.
              Quietschpink macht lustig.........Gucci Gucci, Prada Prada? xD Brzzzz Brzzzz?
              Wenn Mädchen flennen, flenn ich mit. '-'
              »Stell’ Dir vor es geht...und keiner kriegt’s hin.« (W. Neuss)
              Was sitzt aufm Baum und winkt? ..... > Ein Huhu! ..... = LOL
              Ich weiss, dass ich ein Rad ab habe. Aber guck doch mal, wie schön es rollt...? Huiiiiiii!
              "Ich werde meinen nächsten Karneval nicht mehr erleben" (Karl Lauterbach zu Coronäh)

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                #22
                Zitat von Lindwurm Beitrag anzeigen
                Die Leute können studieren was sie wollen, aber mir ist tatsächlich bis heute unklar wo Soziologen letzten Endes arbeiten.

                Bzw. Ich kenne nur Soziologen die dann letzten Endes als Sozialarbeiter arbeiten.
                Kommt auf den Studienschwerpunkt an. An meiner Uni war Soziologie z.B. sehr statistiklastig, sodass viele in Richtung Meinungsforschung gehen. Ich habe aber auch schon Soziologie Studierende in der Stadtplanung getroffen

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                  #23
                  Zitat von Schlaftrunken Beitrag anzeigen

                  Kommt auf den Studienschwerpunkt an. An meiner Uni war Soziologie z.B. sehr statistiklastig, sodass viele in Richtung Meinungsforschung gehen. Ich habe aber auch schon Soziologie Studierende in der Stadtplanung getroffen
                  Cool. Stadtplanung stell ich mir spannend vor.

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                    #24
                    Zitat von MarcMiuu Beitrag anzeigen
                    oh? Hm, ich habe taximan so verstanden, weil er unterschied zu "Sozialwissenschaftler in der Forschung" und meinte es als ironische Rückfrage.
                    Da es auch btw Sozialpädagogen gibt, überlasse ich die Differenzierung lieber dir hier, anstatt ins Blaue zu googlen.

                    Jetzt, mit Kenntnis dass du Sozialarbeiterin bist, leite ich aus deiner gestrigen Aussage ab, dass die studierten Theoretiker letztlich im quasi selben
                    Berufsumfeld landen. Nun, Soziologie ist nach meinem Verständnis die Metaebene, also Arbeit aus einer gewissen Distanz. Es ist irgendwie ein interdisziplinäres Gleitmittel, das in vielen Disziplinen auftaucht. Bei Historikern, Psychologen, in der Wirtschaft, usw.

                    Mit Orchideenfach hat es nichts zu tun. Im Gegenteil. Im übrigen taucht das Wort Orchideenfach auch oft auf, wo man die Praxisnähe nicht immer sofort vor Augen hat. Gestern habe ich gesagt, dass die Philosophie faktisch die Mutter aller Wissenschaften ist.
                    Meistens neigen nicht wenige Menschen dazu, die Naturwissenschaften weniger zu hinterfragen, als geisteswissenschaftliche Fächer (sozialwissenschaftliche liegen vl dazwischen). Aber wäre man gemein, könnte man sogar Physikern mit Focus Astronomie denselben Vorwurf machen. So à "Ja, cool. Und was machste damit? In den Himmel starren?"
                    Natürlich ist das Unsinn. Aber der Sinn und der Nutzen vieler Fächer ist nunmal nicht jeder/m immer ad hoc klar. Die Welt ist halt komplizierter.
                    Warum sollte ich Sozialarbeiter abwerten wollen? Das Einzige was ich gesagt habe, war, dass mir so ein Genderstudies-Master eben am sinnigsten bei Soziologen vorkommt.

                    "Orchideenfach" tauch da auf, wo Leute meinen, dass der gesamte akademische Betrieb möglichst "arbeitsnah" sein sollte und gewisse Disziplinen da ja eh keinen Platz hätten, was mmn halt einfach Schwachsinn ist.

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                      #25
                      Zitat von TaxiDriver Beitrag anzeigen
                      Das Einzige was ich gesagt habe, war, dass mir so ein Genderstudies-Master eben am sinnigsten bei Soziologen vorkommt.
                      "Orchideenfach" tauch da auf, wo Leute meinen, dass der gesamte akademische Betrieb möglichst "arbeitsnah" sein sollte und gewisse Disziplinen da ja eh keinen Platz hätten, was mmn halt einfach Schwachsinn ist.
                      ja sign.

                      Quietschpink macht lustig.........Gucci Gucci, Prada Prada? xD Brzzzz Brzzzz?
                      Wenn Mädchen flennen, flenn ich mit. '-'
                      »Stell’ Dir vor es geht...und keiner kriegt’s hin.« (W. Neuss)
                      Was sitzt aufm Baum und winkt? ..... > Ein Huhu! ..... = LOL
                      Ich weiss, dass ich ein Rad ab habe. Aber guck doch mal, wie schön es rollt...? Huiiiiiii!
                      "Ich werde meinen nächsten Karneval nicht mehr erleben" (Karl Lauterbach zu Coronäh)

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                        #26
                        Finde gerade solche Fächer machen eine Universität aus. Finde es total schade, dass es so wichtig geworden ist, Fächer zu studieren, nur um später einen tollen Job zu bekommen. Sich mit philosophischen Fragen auseinandersetzen ist doch ne tolle Sache. Sollten vielleicht mehr Menschen machen? Was doof ist, ist halt das jeder denkt er müsse studieren. Hochschulen sind ja noch ein gutes Ding dazwischen, weil es ja meistens schon Praxis Nähe ist, obwohl Unis ja inzwischen fast alles auch anbieten. Aber Ausbildungen in Deutschland sind doch wirklich gut, dann soll man doch da eine machen, wenn man etwas sehr Praxis nahes sucht. Den meisten Fächern, die an der Uni angeboten werden, fehlt es eben an guter Praxis, weil die meistens nur durch Praktika rein geschoben wird. Dann kann man das doch direkt ändern. Manche Menschen setzen sich eben gern mit sozialen Themen z.B. auseinander und dann sollen die das auch tun. Man kann ja an der Uni bleiben, man muss ja nicht irgendeinen von der Gesellschaft anerkannten Job sich nehmen. Es geht doch auch um die Freude daran und auch am Forschen an sich.

                        Klar man muss nicht unbedingt alles praktische von den reinen Wissenschaften trennen, es funktioniert ja auch gut so wie es ist, aber es sollte nicht jeder denken, um gut zu sein, geh ich studieren. Das ist nämlich Schwachsinn. Kommt doch ganz drauf an was man mag. Dann sollte man auch gar nicht sagen, das „Orchideenfächer“ sinnlos oder nutzlos sind. Genauso könnte man auch sagen Künstler sein ist sinnlos. Das sind dann schon wieder philosophische Fragen. Alle Fächer haben ihre Daseinsberechtigung und wenn es auch nur die Freude am Erlernen dieser ist.
                        Eine bekannte von mir hat hier z.B. Koreanistik studiert. Die kann total viele Sprachen und ist auch echt schlau, aber arbeitet im Büro von einem Bratwurstladen, weil sie da halt mehr verdient. Ja und? So lange sie glücklich ist, ist doch alles gut

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                          #27
                          Ich hätte nicht erwartet, dass so viele Beiträge zusammenkommen würden. Auf jeden Fall danke für eure Meinung zu diesem Thema!
                          Selber habe ich einen Bachelorstudiengang 'angewandte Sprachwissenschaften' absolviert und mache jetzt noch einen Master 'Dolmetschen'. Ich muss gestehen, dass ich meine Studienwahl bereue. Viele Kurse, die ich besucht habe, waren arbeitsmarktfern.
                          Ich denke darüber nach, in den kommenden Jahren noch irgendwas anderes zu studieren.

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                            #28
                            Weiß ja nicht, was Dolmetscher so machen... Würde jetzt einfach mal annehmen, dass sie dolmetschen. Das klingt wirklich nach ner Sache, die arbeitsmarktfern ist. Arbeitsmarktfern... the hell. Wenn du schon dolmetschen willst, dann erklär doch zumindest mal genauer warum das denn so war.

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                              #29
                              Versehentlich.
                              Wie gesagt, ich habe zuerst drei Jahre Französisch und Deutsch studiert. Dabei hätte ich diese Sprachen auch in meiner Freizeit erlernen können... Damals wollte ich aber unbedingt Deutsch studieren. Am liebsten hätte ich jedoch irgendwas anderes auf Deutsch studiert (also ein Auslandsstudium). Leider ist mir das aus finanziellen Gründen nicht gelungen.

                              In Belgien ist es selbstverständlich nach dem Bachelor sofort auch den Masterstudiengang abzuschliessen. Sonst ist das Diplom nichts wert (oder auf jeden Fall weniger wert). Deshalb habe ich mich für den Masterstudiengang 'Dolmetschen' entschieden. Die anderen Masterstudiengänge waren ja nicht unbedingt besser (Übersetzen, Journalismus usw.).

                              Ich glaube schon, dass ich irgendwo einen Job bekommen werde. Wahrscheinlich in der Verwaltung oder so... Gleichzeitig könnte ich dann noch irgendwas 'gescheites' studieren
                              Zuletzt geändert von IchlerneDeutsch; 21.11.2020, 22:57.

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                                #30
                                An sich ist der Dolmetschberuf übrigens ganz interessant, aber ich fürchte, Dolmetscher werden in Zukunft von künstlicher Intelligenz erstezt werden

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