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    #16
    Inzwischen ist bei mir die Schule UND die Ausbildung nach Hause verlegt werden, bis zum Ende der Osterferien (vorerst).
    Habe jetzt schon genug Aufgaben geschickt bekommen, dass ich ein paar Tage gut beschäftigt bin.
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      #17
      Gehe nicht mehr zur Schule, aber jedenfalls wäre ich zur Zeit lieber in der Schule als schon zu studieren. Für die meisten Schüler, abgesehen jetzt von der Oberstufe, ist es wahrscheinlich wirklich mit den geschlossenen Schulen wie "Extraferien", Schule ist allgemein entspannter in Hinblick auf den Klausurenstoff.

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        #18
        Zitat von Patrixid Beitrag anzeigen
        Gehe nicht mehr zur Schule, aber jedenfalls wäre ich zur Zeit lieber in der Schule als schon zu studieren. Für die meisten Schüler, abgesehen jetzt von der Oberstufe, ist es wahrscheinlich wirklich mit den geschlossenen Schulen wie "Extraferien", Schule ist allgemein entspannter in Hinblick auf den Klausurenstoff.
        glaub ich tbh nicht, also mit den extraferien. spätestens nach einer woche langweilen die sich zu tode, gerade weil geschäfte und sonst was zu haben und sie sich eigentlich auch nicht in größeren gruppen treffen und was unternehmen können... und gerade für die jüngeren, die vor dem fernseher geparkt oder mit dem handy allein gelassen werden, bestimmt nicht geil. oder die älteren, die jetzt den ganzen tag zuhause auf ihre geschwister aufpassen müssen, weil die eltern arbeiten und die kleinen zuhause sind...

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          #19
          Zitat von pumpkinspicedlatte Beitrag anzeigen

          glaub ich tbh nicht, also mit den extraferien. spätestens nach einer woche langweilen die sich zu tode, gerade weil geschäfte und sonst was zu haben und sie sich eigentlich auch nicht in größeren gruppen treffen und was unternehmen können... und gerade für die jüngeren, die vor dem fernseher geparkt oder mit dem handy allein gelassen werden, bestimmt nicht geil. oder die älteren, die jetzt den ganzen tag zuhause auf ihre geschwister aufpassen müssen, weil die eltern arbeiten und die kleinen zuhause sind...
          Ja, gut. Ich meine aber jetzt nur auf den schulischen Teil bezogen. Also ich wäre jetzt viel lieber in der Schule, da hat man nicht diesen immensen Druck, v.a. bei der Schule ist es halt viel leichter den Stoff einfach ein wenig zu kürzen oder Leistungskontrollen irgendwie online durch Tests durchzuführen, in der Uni kann man ja jetzt nicht einfach den Stoff "kürzen". Da werden die Klausuren auch geschrieben, wenn ein Krieg ausbricht.

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            #20
            Zitat von Patrixid Beitrag anzeigen

            Ja, gut. Ich meine aber jetzt nur auf den schulischen Teil bezogen. Also ich wäre jetzt viel lieber in der Schule, da hat man nicht diesen immensen Druck, v.a. bei der Schule ist es halt viel leichter den Stoff einfach ein wenig zu kürzen oder Leistungskontrollen irgendwie online durch Tests durchzuführen, in der Uni kann man ja jetzt nicht einfach den Stoff "kürzen". Da werden die Klausuren auch geschrieben, wenn ein Krieg ausbricht.
            in einigen bundesländern fallen selbst die staatsexamensprüfungen gerade aus... also klar i know what you mean, aber ist jetzt nicht so, dass es an der schule leicht wäre, mit der situation umzugehen. sehe ja gerade die situation aus der anderen perspektive.

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              #21
              Meine Schule ist seit Anfang März geschlossen. Wir bekommen in einigen Fächern über E-Mail Kapitel genannt, die wir wiederholen, üben oder uns neu anschauen sollen. Außerdem schicken manche Lehrer ab und zu bestimmte Aufgaben im Buch, die wir machen sollen. Dazu schicken die Lehrer per E-Mail eine Kopie der jeweiligen Buchseite, weil wir nicht extra noch in die Schule fahren sollten, um die Bücher nach Hause zu holen, sondern von einem Tag auf den anderen geschlossen wurde.
              Prüfungen finden keine statt, aber es müssen nicht alle nachgeholt werden, weil die Lehrer sich jetzt auf die für die Benotung gesetzlich vorgeschriebene Mindestzahl an Schularbeiten in den Hauptfächern beschränken. Geplant waren wie immer eigentlich mehr. Referate werden nicht gehalten, sondern nur ausgearbeitet und als Handout und Quiz an die Klasse verschickt.
              Als Ersatz für Kunst- und Sportunterricht bekommen wir jetzt theoretische Themen, die man wie die anderen Fächer zu Hause mit Textblättern und Aufgaben durchgeht.
              In Englisch und Mathematik haben die Lehrer angeboten, bestimmte Skype-Zeiten auszumachen, wo jeder teilnehmen darf, der das aktuelle Thema nicht versteht oder Fragen hat.
              Von mir aus könnte es so gerne noch bis Ende des Schuljahres weitergehen, ich finde es perfekt und für mich klappt das wunderbar. Ich habe mich vorher noch nie so wohlgefühlt bei schulischen Sachen. Meine Klasse hat den Lehrern zum größten Teil positive Rückmeldungen gegeben.

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                #22
                findet ihr homeschooling besser oder würdet ihr lieber ganz normal in die schule gehen?

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                  #23
                  Zitat von Angelina Beitrag anzeigen
                  findet ihr homeschooling besser oder würdet ihr lieber ganz normal in die schule gehen?
                  Ich bevorzuge (inzwischen) auf jeden Fall das normale zur Schule gehen.
                  Da hat man einen festen Ablauf, kann direkt bei den Lehrern nachfragen, und trifft auch Freunde / Mitschüler.

                  Zuhause habe ich gerade ein wenig Probleme mich auf die Aufgaben die ich machen muss zu konzentrieren.
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                    #24
                    Ich habe auch schon länger jetzt keine Schule mehr und liebe es, zu Hause zu lernen. Meistens setze ich mich mit meinem Bruder und meinen Cousins zusammen (keine Sorge, wir wohnen alle zusammen und treffen uns nicht) und oft ist noch meine Mutter in der Nähe, die Home Office macht. Jeder macht für sich seine Aufgaben, aber es ist trotzdem nicht so einsam und irgendwie macht Lernen mehr Spaß, wenn man es nicht alleine macht. Auch wenn normalerweise jeder auf seine Sache konzentriert ist, wird ab und zu geredet und die Situation aufgelockert. So macht es mir mehr Spaß und ist viel motivierender. Vor allem geht die Zeit schneller rum als in der Schule UND das Schönste ist, man erspart sich den Hin- und Rückweg, also pro Weg spart man schon einiges an Zeit, die man sinnvoller nutzen kann.
                    Also ich bevorzuge definitiv Homeschooling. Nicht nur wegen meiner Familie, ich finde auch, dass ich zu Hause in dem Umfeld, wo ich mich wohlfühle, besser lerne und die Methoden finde ich besser. Ich mag Frontalunterricht nur sehr selten, und hasse Powerpoint, Overhead-Projektor, Gruppenarbeit, Präsentationen und solche Sachen. Ich lerne lieber mit Schulbüchern und Arbeitsmaterial und fühle mich wohler beim Erledigen von Aufgaben, wenn meine Klasse mich dabei nicht beobachtet und man es wirklich nur für sich alleine erledigt und alles so schreibt und gestaltet, wie man am besten lernen kann. Ich bin definitiv ein visueller Lerntyp (obwohl Abfragen und darüber reden auch gut ist), was in der Schule zu kurz kommt, auch wenn es vielleicht nicht so klingt. Man hat in der Schule kaum die Möglichkeit, den Lernstoff für sich allein in Ruhe durchzulesen, zu markieren und übersichtlich zu gestalten und aufzuschreiben. Darüber reden kommt auch eher kurz, da hilft es mir viel mehr, mal über bestimmte Kapitel mit Familienmitgliedern zu reden und ihnen das Gelernte zu erzählen. In der Schule ist es meiner Meinung nach kein freies Reden über den Stoff, sondern man ist immer in dieser Situation, dass man bewertet wird (nicht unbedingt Noten, aber z.B. wenn man mit Mitschülern redet, hat man immer im Hinterkopf, ob der andere einen kritisiert, komisch findet oder Ähnliches, passt auf, was man sagt und so).
                    Die ersparte Zeit für Schulwege kann man durch Homeschooling auch besser nutzen, entweder zum Lernen oder für Ausruhen, Hobbys, Zeit mit Familie, was man so machen will. Nicht zu vergessen: Freie Zeiteinteilung, man kann selbst rausfinden, wie oft und wie lange man am besten Pause macht und wie man die Pause verbringt. Mir persönlich hilft es auch, 5 Minuten am Handy im Internet zu surfen, obwohl ja davon abgeraten wird, in Lernpausen am Bildschirm zu sein. Allerdings komme ich nach einer Handypause besser wieder ins Lernen rein, als wenn ich mir eine richtige Beschäftigung suche, weil ich diese Beschäftigung sonst vermisse. Wenn ich zum Beispiel "nur 20 Minuten" mich mit einem Hobby beschäftige, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ich nachher nur noch daran denke und mich auf die Schulsachen nicht konzentrieren kann, sobald ich versuche, wieder zu lernen.
                    Zuletzt geändert von iPanda; 24.03.2020, 15:45.

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                      #25
                      Ich hab kein Basketball Training mehr, sehe meine Freunde nicht mehr,... und wir haben schon eine Woche keine Schule, aber werden jetzt “Homeschool” machen müssen. Das heißt die Lehrer schicken uns Aufgaben und wir müssen die bearbeiten und die Lösungen zurück schicken und dann bekommen wir Noten, die als mündliche Note/für den Allgemeinen Teil zählen. Ist meiner Meinung nach nicht das aller beste, haben jetzt schon viel zu viele Aufgaben und mehr als wir in einer Schulstunde bei denen schaffen würden und alle sitzen bis 5 Uhr Abends noch dran, aber wir müssen einfach das beste daraus machen. Und so live Videochats sind definitiv auch nicht das beste, vorallem nicht, wenn du zwei Brüder hast, die das auch machen müssen und das Wifi sowieso schlecht ist.
                      BLEIBT ALLE GESUND UND FIT (und zuhause)...

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                        #26
                        wir müssen alle zuhause bleiben und bekommen da aufgaben zum machen und stoff zum selber lernen. sport und trainings fallen natürlich auch alle aus

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                          #27
                          Irgendwie spüre ich durch den Onlineunterricht eine totale Entschleunigung beim Lernen. Über dieses Konzept wurde mal in einer Doku berichtet, wo sie Schüler zeigten, die auf abgelegenen Inseln Live-Stunden mit ihrer Klasse auf dem Festland haben. Da dachte ich mir noch: "Cool, das könnte man doch auch hier mal testen!" Und siehe da...
                          Die Resonanz ist bisher durchgehend positiv, fast jeder könnte sich solche Lernformen sogar dauerhaft für die Zukunft vorstellen. Klar, vom Stoff her wird uns nichts geschenkt, und jeder weiß, dass Home-Schooling keine Spaßveranstaltung bedeutet (dazu gab es vorher ganz klare Ansagen), aber alle verspüren insgesamt deutlich weniger Druck, Unterricht im Zimmer läuft eben doch viel entspannter ab. Vor allem bin ich von unseren Lehrern total überrascht, da entdecken anscheinend jetzt viele beim Präsentieren ihre kreative Ader, du merkst richtig, wie sie zu ihrem Fach stehen.
                          Mein letzter Urlaub in Tunesien war viel schöner als der in Donesien!
                          ________

                          Johann Wolfgang von Goethe neulich in einem Interview zur Coronakrise: "Von hier und heute geht eine neue Epoche der Weltgeschichte aus, und ihr könnt sagen, ihr seid dabei gewesen."

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                            #28
                            Zitat von alessamarie Beitrag anzeigen
                            Irgendwie spüre ich durch den Onlineunterricht eine totale Entschleunigung beim Lernen. Über dieses Konzept wurde mal in einer Doku berichtet, wo sie Schüler zeigten, die auf abgelegenen Inseln Live-Stunden mit ihrer Klasse auf dem Festland haben. Da dachte ich mir noch: "Cool, das könnte man doch auch hier mal testen!" Und siehe da...
                            Die Resonanz ist bisher durchgehend positiv, fast jeder könnte sich solche Lernformen sogar dauerhaft für die Zukunft vorstellen. Klar, vom Stoff her wird uns nichts geschenkt, und jeder weiß, dass Home-Schooling keine Spaßveranstaltung bedeutet (dazu gab es vorher ganz klare Ansagen), aber alle verspüren insgesamt deutlich weniger Druck, Unterricht im Zimmer läuft eben doch viel entspannter ab. Vor allem bin ich von unseren Lehrern total überrascht, da entdecken anscheinend jetzt viele beim Präsentieren ihre kreative Ader, du merkst richtig, wie sie zu ihrem Fach stehen.
                            Das sehe ich auch so. Homeschooling ist viel individueller anpassbar, man hat ein entspanntes Umfeld ohne Druck, erspart sich den Schulweg und ist an keine oder nur wenig feste Unterrichtszeiten gebunden. Schließlich sind Menschen sehr verschieden - manche lernen am besten direkt für zwei, drei Stunden nach dem Aufstehen, manche mit Pausen in kleinen Portionen über den ganzen Tag verteilt. Der eine kann gut auf dem Sofa Vokabeln lernen, andere brauchen einen Schreibtisch, um sich zu konzentrieren. Zu Hause hat man einfach mehr Möglichkeiten, so zu lernen, wie es am besten für einen funktioniert.
                            Davon abgesehen fallen schulische Probleme wie Mobbing, Gruppenzwänge oder so weg, falls das ein Thema ist.

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                              #29
                              Zitat von iPanda Beitrag anzeigen
                              Mir persönlich hilft es auch, 5 Minuten am Handy im Internet zu surfen, obwohl ja davon abgeraten wird, in Lernpausen am Bildschirm zu sein. Allerdings komme ich nach einer Handypause besser wieder ins Lernen rein, als wenn ich mir eine richtige Beschäftigung suche, weil ich diese Beschäftigung sonst vermisse. Wenn ich zum Beispiel "nur 20 Minuten" mich mit einem Hobby beschäftige, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ich nachher nur noch daran denke und mich auf die Schulsachen nicht konzentrieren kann, sobald ich versuche, wieder zu lernen.
                              Das ist bei mir auch so. Ich fand es schon immer komisch, wenn z.B. Ratgeber empfehlen, dass man zwischendurch mal eine halbe Stunde Pause macht und sich mit einem Hobby beschäftigt. Diese halbe Stunde geht viel zu schnell rum und danach kann ich mich erst recht nicht auf die Schulsachen konzentrieren. Wenn ich morgens noch nichts anderes gemacht habe, klappt das besser, dann bringe ich die Schulsachen hinter mich und kann danach was machen, das Spaß macht. Sobald ich mich mit einem Hobby oder so beschäftige, kann ich mich gar nicht mehr in die Stimmung bringen, Schulsachen zu lesen oder mich auf etwas zu konzentrieren, da sind meine Gedanken ganz woanders und ich nicht mehr aufnahmefähig genug.
                              Pausen sind wichtig, spätestens wenn man länger als eine Stunde am Stück lernt, aber ich esse oder trinke dann höchstens was oder bin kurz am Handy, ruhe mich aus, etc, anstatt auf andere Gedanken zu kommen.

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                                #30
                                Zitat von Emika Beitrag anzeigen
                                Das sehe ich auch so. Homeschooling ist viel individueller anpassbar, man hat ein entspanntes Umfeld ohne Druck, erspart sich den Schulweg und ist an keine oder nur wenig feste Unterrichtszeiten gebunden. Schließlich sind Menschen sehr verschieden - manche lernen am besten direkt für zwei, drei Stunden nach dem Aufstehen, manche mit Pausen in kleinen Portionen über den ganzen Tag verteilt. Der eine kann gut auf dem Sofa Vokabeln lernen, andere brauchen einen Schreibtisch, um sich zu konzentrieren. Zu Hause hat man einfach mehr Möglichkeiten, so zu lernen, wie es am besten für einen funktioniert.
                                Davon abgesehen fallen schulische Probleme wie Mobbing, Gruppenzwänge oder so weg, falls das ein Thema ist.
                                Deshalb sehe ich die Coronakrise hier als echte Chance. Gut ist ja vor allem an der Sache, dass solche für uns ja neuen Lernformen endlich mal über einen längeren Zeitraum in der Praxis getestet werden können. Vielleicht brauchte es ja erst diesen Anstoss, um über echte Alternativen nachzudenken. Ich bin sicher, nach den "Coronaferien" werden alle Schulen über die Erfahrungen diskutieren und Ergebnisse auch an das Kultusministerium gehen. Ok, fünf Tage die Woche nur Home-Schooling dürfte sich wohl kaum realisieren lassen, doch eine Teilverlagerung wäre sicher problemlos machbar.
                                Mein letzter Urlaub in Tunesien war viel schöner als der in Donesien!
                                ________

                                Johann Wolfgang von Goethe neulich in einem Interview zur Coronakrise: "Von hier und heute geht eine neue Epoche der Weltgeschichte aus, und ihr könnt sagen, ihr seid dabei gewesen."

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