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"Jungs sind gut in Naturwissenschaften, Mädchen in Geisteswissenschaften"

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    #16
    Zitat von CaseusCattus Beitrag anzeigen
    Geschichte und Politik konnte ich nie auseinander halten und war für mich nie interessant (jeweils - GW)
    Du konntest die nicht auseinander halten ? Also du kennst den unterschied zwischen Geschichte und Politik nicht ? Oder verstehe ich das falsch ?
    I'm telling you, the government has a car that runs on water men!

    - Steven Hyde

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      #17
      Zitat von Bellastardust Beitrag anzeigen
      Du konntest die nicht auseinander halten ? Also du kennst den unterschied zwischen Geschichte und Politik nicht ? Oder verstehe ich das falsch ?
      Ich kenne den Unterschied. Aber vom Unterricht und den Themen her erkenne ich ihn nicht wirklich. Das kann aber auch daran liegen, dass wir immer die gleichen Lehrer in den betreffenden Fächern hatten und für mich generell Lehrer und der Unterricht an sich das größte Unterscheidungskreterium ist.

      Hätte ich nur Lehrer gehabt mit denen ich sowohl vom persönlichen als auch von der Art zu unterrichten her super klar komme hätte ich ohne Probleme mit 1.0 (abgesehen von Sport) abschneiden können.

      Hätte ich im Gegenzug das genaue Gegenteil an Lehrern gehabt, hätte ich wahrscheinlich Probleme bekommen überhaupt mit 4,0 abzuschließen.

      Ich hatte Glück in der Oberschule und somit meinen Realschulabschluss mit 1,6 geschafft.

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        #18
        Ich bin in beidem jetzt nicht generell gut, aber noch eher in Geisteswissenschaften, weil ich es meistens weniger langweilig finde und vor allem nicht so komplizierter. In Naturwissenschaften stößt man immer irgendwann auf Rechnen, Formeln und komplizierten Stoff, den man vor allem verstehen muss, was nicht geht, wenn es nicht gut erklärt ist und man kein Talent dafür hat.
        Geisteswissenschaften haben oft noch eher mit dem alltäglichen Leben zu tun, weil mir solche Formeln, Chemie usw zu wissenschaftlich sind.

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          #19
          Ich denke mal, gerade beim Thema Naturwissenschaften spielt auch die Motivation durch den Lehrer eine sehr große Rolle. In der Mittelstufe hatten wir einen, bei dem wusste eigentlich keiner, wozu/warum man das alles überhaupt lernt, rein theoretisch halt alles. Damit es mit dem Stoff vorwärts ging, lief der Unterricht praktisch nur mit den Jungs ab, nicht weil sie vielleicht begabter waren, sondern eher "bei der Stange" blieben. Erst in der 11 kamen dann richtige Veränderungen, weil unser neue Lehrer die Themen völlig anders anging und anhand der gewählten Anschauungsbeispiele zeigte, dass meinetwegen die Ingenieure bei neuen Eisenbahnstrecken genau vor denselben Problem stehen. Die Stoffvermittlung war richtig spannend, und es ist echt unglaublich, wie viele Mädchen dann naturwissenschaftliche Leistungskurse wählten.
          Mein letzter Urlaub in Tunesien war viel schöner als der in Donesien!
          ________

          Fool: If a man's brains were in's heels, were't not in danger of kibes?
          Lear: Ay, boy.
          Fool: Then, I prithee, be merry; thy wit shall not go slip-shod.
          Lear: Ha, ha, ha!

          (William Shakespeare, King Lear, I, V, 8-13)

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            #20
            Meiner Erfahrung nach ist da schon was dran, obwohl es immer Ausnahmen gibt, aber ich habe eher erlebt, dass Jungs sich mehr für Naturwissenschaften interessieren. Unabhängig davon, ob sie so viel besser als ihre Freundinnen, Schwestern, Mitschülerinnen darin sind. In meiner Klasse finden beispielsweise so gut wie alle Mädchen Chemie und Biologie langweilig, nur sehr wenige finden Mathe ganz interessant und nur eine mag Physik, obwohl mehrere in den betreffenden Fächern gut oder durchschnittlich sind. Wir haben eigentlich keine Mädchen in der Klasse, die tatsächlich schlecht in Bio oder Physik sind, und in den anderen Fächern liegen die Leistungen bei den Mädchen auch besser, auch wenn sie sich nicht dafür interessieren. Hingegen finden eigentlich alle Jungen in der Klasse Physik spannend, einige mögen auch Bio und Chemie, aber das heißt nicht, dass sie besonders viel für die Prüfungen lernen, die Hausaufgaben machen oder von Natur aus talentiert dafür sind. Aber Interesse ist in meiner Klasse und auch im weiteren Bekanntenkreis eigentlich bei den Jungen viel stärker und öfter zu finden als bei Mädchen.

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              #21
              Ich bin weiblich und war/bin in beidem talentiert.

              Erwiesenermaßen sind bestimmte Fähigkeiten bei Männern und Frauen besser/schlechter ausgeprägt, jedoch erfordert das höchstens etwas mehr Übung, um gleichauf zu sein.

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                #22
                Da spielt gelegentlich auch die Konditionierung rein.
                Wenn Mädchen oft genug / zu oft zu hören bekommen "Mädchen brauchen nicht rechnen zu können", kommt es auch schnell zu Desinteresse in Mathematik, es sei denn, dass so eine dumme Aussage den Widerspruchsgeist anstachelt "Denen werde ich es jetzt aber zeigen!".

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                  #23
                  Zitat von Fandango Beitrag anzeigen
                  Ich bin weiblich und war/bin in beidem talentiert.

                  Erwiesenermaßen sind bestimmte Fähigkeiten bei Männern und Frauen besser/schlechter ausgeprägt, jedoch erfordert das höchstens etwas mehr Übung, um gleichauf zu sein.
                  Der ist-Stand sagt ja nichts darüber aus, ob das so sein muss. Erwiesenermaßen werden Mädchen und Jungen im Bildungssystem und privat unterschiedlich behandelt. Da wundert es nicht, dass sie sich unterschiedlich Entwicklen.

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                    #24
                    Ich bin in Naturwissenschaften immer eher mäßig gut gewesen. Ich denke aber dieses Klischee basiert auch sehr auf dem Frauen- und Männerbild der Gesellschaft. Natürlich ist es wahrscheinlicher, dass Mädchen schlechter sind oder sich weniger Mühe geben in Naturwissenschaften, wenn ihnen mitgegeben wird, "dass das eher nichts für sie ist". Kenne aber sehr viele Mädchen, die diesem Klischee entgegen stehen.

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                      #25
                      Ich bin ein Mädchen und gut in Geisteswissenschaften. In Naturwissenschaften eher nicht.
                      Ich war zumindest eine Schülerin, die in Geisteswissenschaften (Geschichte, Religion, Erdkunde, Wirtschaftslehre) ihre Stärken hatte, in den Naturwissenschaften aber meist die "Gnaden-3" mit irgendeinem Schnitt zwischen 3,3 und 3,6 hatte, den ich mit einem freiwilligen Referat auf die 3 bringen konnte.

                      Aber Mathe war in unserer Klasse generell ein Problemfach bei vielen, Physik auch, Chemie etwas besser und Bio bei den meisten ein Nebenfach, in dem mit wenig Aufwand relativ ordentliche Noten erzielbar waren, um das Zeugnis zu verbessern.

                      Vermutlich hängt das am Klischeedenken, die Jungs waren in den Naturwissenschaften eher vereinzelt besser. Einen klaren "Klassenbesten" hatten wir gar nicht.

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                        #26
                        Wenn der Lehrer diese Einstellung hat, wird er sich auch bei seinem Unterricht weitergeben.
                        Selbst wenn es schwerer ist für einen der Beiden, kann man ja selbst etwas dagegen unternehmen. Dann lerne ich eben für gewisse Fächer mehr als für andere. Ich denke man kann da einen möglichen Unterschied schon leicht ausgleichen wenn man das möchte.
                        Bin aber auch der Meinung man sollte sich auf das konzentrieren, was man selbst möchte und was man voraussichtlich in seinem späteren leben braucht.

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