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Schulzeit vs. Studenten- und Arbeitsleben

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    #31
    Ich studiere jetzt, aber ich vermisse manchmal doch die Schule, auch wenn wir nicht die beste Klassengemeintschaft hatten und es eigentlich eher mehr Gruppen innerhalb gab, haben wir uns doch relativ gut verstanden untereinander, es war alles viel geregelter

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      #32
      An schule vermisse ich vllt den ganzen tag rumalbern mit freunden, an uni am ehesten eine recht entspannte phase wo ich top das kraftsportler life leben konnte und lange semesterferien.
      Würde aber jetzt nicht mehr mit abeit tauschen wollen, habe aber auch sehr gute arbeitsbedingungen

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        #33
        Jaa ehh das wurde mir auch immer gesagt und ich habe es auch noch geglaubt und war zwei Jahre länger in der Schule als nötig! Ich bin nach Schulwechsel aber echt gern in die Schule gegangen und dachte jaa das ist sicher besser als Studium und Arbeit. Aber nein Studium ist das beste was es gibt. Ist nicht so dass es entspannter ist. Ich hab jeden Tag viel Uni und in den Ferien unbezahlte Praktika aber die Motivation ist doch ne ganz andere. Alles was ich mache hat einen größeren/greifbaren Sinn. In der Schule war das für mich am schlimmsten, ohne ein wirkliches Ziel zu lernen. In der Schule war ich die Meisterin im Spicken. Für das Abi hab ich dann aber doch gelernt, weil ich wissen wollte, ob ich lernen kann lol. Inzwischen bin ich ein Pro im Lernen und würde den Abistoff in wenigen Stunden schaffen.
        Zuletzt geändert von Eudaemonie; 22.03.2019, 22:35.

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          #34
          Zitat von Venom Beitrag anzeigen

          Trotzem ist Uni wesentlich mehr für mich. Es ist krank. Ich studiere im Zweifachbachelor und mein großes Fach sozusagen ist Germanistik. Ich wälze fette Schinken, lese viele Texte etc. Ich knie mich voll rein und bin die typische Vorbildstudentin - gehe überall hin und mache alles. Muss mein Studium in Regelzeit absolvieren, sonst kann ich es mir nicht mehr leisten (beziehe Bafög). Dazu kommt, dass bei uns die Anwesenheit nicht mehr als Studienleistung zählt, sodass in jedem Kurs noch extra Aufgaben dafür erledigt werden müssen (Protokolle, Essays, Referate, Sitzungsvorbereitungen usw.). Was natürlich besonders für die von Nachteil ist, die überall hingehen, weil sie noch mehr Zeit investieren müssen, während die, die nie hingehen sich darüber freuen. In meinem anderen Fach musste ich dieses Semester viel selbst entwickeln, das wird auch im nächsten Semester so weitergehen.

          Mein Veranstaltungsplan sieht tatsächlich sehr leer aus, aber die Vor- und Nachbereitung hauen es total raus. Dazu noch jobben, Haushalt und Fernbeziehung führen.
          Darf ich fragen, wo du studierst?

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            #35
            Zitat von Donatella Beitrag anzeigen

            Darf ich fragen, wo du studierst?
            So öffentlich will ich das eher nicht herumposaunen. Wieso ist das denn von Bedeutung?

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              #36
              Zitat von Venom Beitrag anzeigen

              So öffentlich will ich das eher nicht herumposaunen. Wieso ist das denn von Bedeutung?
              Scheinen was ähnliches zu machen und ich bin nicht ansatzweise dermaßen beschäftigt

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                #37
                Die Schule vermisse ich wirklich überhaupt nicht, abgesehen vielleicht noch von der Grundschule. Auf dem Gymnasium hatte ich bis einschließlich zur 13. Klasse so gut wie immer mittags Schluss (höchstens mal Sport nachmittags) und dementsprechend viel Freizeit, in der ich weder viel für die Schule tun musste noch habe ich da großartig was gemacht. Aber allgemein war Schule einfach nicht mein Ding...
                Habe eine schulische Ausbildung gemacht, die mir an sich jetzt auch nicht hundertprozentig gefallen hat - es war viel Aufwand mit Hausarbeiten, Ausarbeitungen von Referaten etc. neben 8 Stunden Unterricht täglich. Viele Inhalte bringen mir mittlerweile im Beruf nicht einmal was, einige Unterrichtsinhalte waren sowieso sinnlos. Dann war es finanziell auch nicht sonderlich einfach, sodass ich mit 2 Nebenjobs irgendwie über die Runden kommen musste.
                Zuvor habe ich 2 Jahre praktisch gearbeitet, erst mit einem 1,5-jährigen FSJ gearbeitet, später war ich als Schulbegleiterin tätig. Als FSJlerin hatte ich zwar meist so 40-45 Stunden wöchentlich, nebenbei jedoch keine Verpflichtungen wie Lernerei oder sonstigen Kram. Hinzu kommt, dass ich da noch nicht auf eigenen Beinen stand und Miete und Co. wegfielen. Als Schulbegleiterin hatte ich ganz gut Geld (musste zu Hause zwar einen Teil abtreten, aber sonst reichte das locker, um noch einiges zu sparen) dafür, dass ich einen Tag die Woche bis 15 Uhr und sonst nur bis maximal mittags gearbeitet habe. Auch hier war das mit der Freizeit ein Pluspunkt, abgesehen davon haben mir die Tätigkeiten Spaß gemacht.
                Insgesamt bin ich aber tatsächlich sehr zufrieden mit dem Berufsleben. Mit einer Wochenarbeitszeit von 39 Stunden inkl. einigen Überstunden und einem Fahrtweg von 1,5 Stunden pro Tag bleibt jetzt nicht mehr allzu viel Freizeit, zumal Haushalt und sonstige Verpflichtungen auch noch hinzukommen, allgemein komme ich damit aber gut zurecht. Gut finde ich, dass ich im Schichtdienst tätig bin und so oftmals auch Vormittage frei sind bzw. komplette Tage unter der Woche. Ist mir so lieber als die klassische 5-Tage-Woche mit einer Arbeitszeit von 8-17 Uhr... Ich liebe meinen Job und freue mich immer wieder auf die Arbeit - so erging es mir in der Schule nie.

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                  #38
                  Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
                  Scheinen was ähnliches zu machen und ich bin nicht ansatzweise dermaßen beschäftigt
                  Naja, trifft denn alles in meinem Beitrag auch auf dich zu?

                  Ansonsten kann es gut sein, dass ich mir mehr Aufwand mache als andere Studenten oder als nötig, aber wie gesagt. Ich mache Dinge nicht gerne halb, ich will auch Leistung erbringen. Egal, ob sich später keiner mehr drum schert - ich tue es für mich.

                  Aber wir wissen ja auch alle: Wir sind allesamt unterschiedlich und nicht nur wir sind das, sondern auch die Bundesländer, Städte und Unis.

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                    #39
                    Ich bin auch froh dass ich meine Schulzeit hinter mir hab ABER was ich schmerzlich vermisse ist dass ich nur mehr wenig Kontakt zum Großteil von meinem Freundeskreis habe!

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                      #40
                      Zitat von Venom Beitrag anzeigen


                      Aber wir wissen ja auch alle: Wir sind allesamt unterschiedlich und nicht nur wir sind das, sondern auch die Bundesländer, Städte und Unis.
                      Daher meine Frage.

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                        #41
                        Studentenleben ist im Semester immer so lange geil bis man dann merkt man sollte mal was für die Klausuren tun.

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                          #42
                          Zitat von Ninibene Beitrag anzeigen
                          Ich bin auch froh dass ich meine Schulzeit hinter mir hab ABER was ich schmerzlich vermisse ist dass ich nur mehr wenig Kontakt zum Großteil von meinem Freundeskreis habe!
                          Das ist nun einmal so und ich weiß nicht, wie man es ändern kann. Weiß nicht einmal, ob man es ändern soll.
                          Nicht ganz so scharf ist der Einschnitt in das Leben mit dem Ende des Studiums, aber ganz ähnlich. Der Freundeskreis läuft einfach auseinander, man findet Arbeit und lebt dann weit voneinander entfernt. Zu meinen Mitabiturienten habe ich nahezu keinerlei Kontakt, in meinem Fall ist das auch nicht weiter schlimm. Immerhin bemüht sich anerkennenswertweise die Schule, in jedem Jahr einen"Tag der Ehemaligen" zu arrangieren, aber es kommen nur wenige. Zu einigen meinen Mitstudenten habe ich noch Kontakt, aber ausnahmslos leben die jetzt mehr als 350 km entfernt. Man telefoniert mal miteinander, aber auch das wird seltener. Ein Engagierter hält da noch die Fäden in der Hand, so dass wir uns nicht völlig aus den Augen verloren haben.
                          Mein Tipp: selbst aktiv werden.

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                            #43
                            Zitat von sanddorn Beitrag anzeigen
                            Das ist nun einmal so und ich weiß nicht, wie man es ändern kann. Weiß nicht einmal, ob man es ändern soll.

                            Ich weiß, wie man das ändern kann.
                            Man findet richtige Freunde und bildet intensive, stabile und emotionale Beziehungen zu diesen auf, denen es nichts ausmacht, wenn man sich nicht alle 2 Stunden in der großen Pause über irgendwelchen Scheiß unterhalten kann.

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