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Schulzeit vs. Studenten- und Arbeitsleben

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    Schulzeit vs. Studenten- und Arbeitsleben

    IHR WERDET DIE SCHULE SOOO VERMISSEN!!1!!

    An dem Tag, an dem man mir mein Abiturzeugnis überreicht hat, war ich so unfassbar glücklich, dass dieser Lebensabschnitt überstanden ist. Das hat sich bis heute nicht geändert. Das Einzige, was ich wirklich vermisse, sind die ganzen liebenswerten Idioten, die mir die Schultage versüßt haben. Wenn ich mir aber überlege, dass ich mit denen eh noch immer in Kontakt stehe, fällt auch der Aspekt weg. Bin also definitiv pro Uni, pro den eigenen Interessen nachgehen, pro FREIHEIT.

    Wie siehts bei euch aus?

    #2
    Ich fand das Uni-Leben angenehmer. Da gab es keine "Zwangsgemeinschaft" so wie auf der Schule, sondern da konnte man seinen Kontaktkreis doch mehr den eigenen Wünschen anpassen.
    Vielleicht habe ich das aber auch so anders empfunden, weil ich altersmäßig so deutlich unter dem Durchschnitt war, dass ich als Klassen-/Jahrgangsküken nicht dazu gehörte. Der Altersunterschied war zwar auf der Uni auch nicht anders, aber man gehörte dann doch mehr dazu, als in der Schule.

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      #3
      Pro Studentenleben, da man unentschuldigt fehlen kann und meistens keine Anwesenheitspflicht besteht.

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        #4
        Zitat von Strict. Beitrag anzeigen
        Pro Studentenleben, da man unentschuldigt fehlen kann und meistens keine Anwesenheitspflicht besteht.
        Was sich aber im math./nat. Bereich furchtbar rächen kann. Viele scheitern, weil sie die studentischen Freiheiten zu großzügig auslegen.

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          #5
          Zitat von Strict. Beitrag anzeigen
          Pro Studentenleben, da man unentschuldigt fehlen kann und meistens keine Anwesenheitspflicht besteht.
          Bei mir genau andersrum.
          Ich muss zu gut wie jeder Veranstaltung und wenn man fehlt muss es entschuldigt sein, früher in der Schule war das alles halb so wild, zumindest in den letzten Jahren.


          Aber ja, bin froh aus der Schule raus zu sein. Außerdem is Uni nicht so fordernd, alles entspannter.
          Der Anker für den alten Mann.

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            #6
            Zitat von sanddorn Beitrag anzeigen
            Was sich aber im math./nat. Bereich furchtbar rächen kann. Viele scheitern, weil sie die studentischen Freiheiten zu großzügig auslegen.
            Stimmt. Finde aber in Informatik hat das ganz gut geklappt. Was die IT spezifischen Dinge angeht, so sind die online Ressourcen viel besser als die Scripte der Profs. Und bei Mathe war es so, dass der Prof eh nur von seinem Script abgeschrieben hat. Mit Büchern für "Mathe für Informatiker" war man da ganz gut bedingt. Nur zu den Praktika, zu denen sollte man schon gehen. Bei allen anderen Ingenieurfächern und Naturwissenschaften, ist Anwesenheit schon wichtiger.

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              #7
              Zitat von SMD Beitrag anzeigen
              Ich muss zu gut wie jeder Veranstaltung und wenn man fehlt muss es entschuldigt sein
              Grausam

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                #8
                Zitat von Strict. Beitrag anzeigen
                Grausam
                Fairerweise muss man sagen dass ich nur Freitag/Samstag studier.
                Der Anker für den alten Mann.

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                  #9
                  Ich kann Schule, FSJ (also etwas wie "Arbeit") und Unileben vergleichen. Während allen Phasen gab/gibt es zusätzlich meinen Nebenjob.

                  Es ist natürlich ganz generell abhängig von dem, was man so braucht und will und was man für ein Mensch ist. Jede dieser Lebensphasen hat/hatte so ihre Vor- und Nachteile für mich.

                  Schule:
                  + Vergleichsweise "viel" Freizeit und wenig zutun, dadurch weniger Stress (als Uni)
                  + Wenig Verpflichtungen haben und in diesem Zusammenhang das Wohnen bei meinem Vater
                  - Altbekannter Kontaktkreis und nicht die Möglichkeit gehabt, aus dem auszubrechen, was andere von mir denken
                  - Die ständige Erinnerung an schlechte Zeiten (Schlimmes Mobbing vom Kindergarten bis 8/9 Klasse)

                  FSJ:
                  + Kopf frei haben, keine Lernerei, dadurch noch weniger Stress
                  + Neuer Kontaktkreis, neue Erfahrungen
                  + Viel über mich gelernt, Herausforderungen gemeistert und über mich hinaus gewachsen
                  - Körperlich anstrengend, wenig Schlaf gehabt
                  - Auf Dauer wäre es geistig zu stumpf geworden

                  Uni:
                  + Neuer Kontaktkreis und endlich richtige Freunde
                  +/- Viel Freiheit, viel Selbstbestimmung und wenig Vorgaben/Hilfen
                  +/- Alleine wohnen
                  - Wahnsinnig stressig und endlos viele Verpflichtungen, Erledigungen und Aufgaben
                  - Kaum Zeit für Entspannung und Hobbys
                  - Finanzielle Sorgen


                  Das wäre mal so eine grobe Auflistung. Ich bin froh, aus der Schule und dem sozialen Umfeld ebendieser raus zu sein, aber ich vermisse die wenigen Aufgaben und Verpflichtungen. Das FSJ war ein Jahr entspannende Pause für mein Hirn und eine äußerst wertvolle und schöne Erfahrung für mich, aber das eine Jahr hat dann auch gereicht. Das Studentenleben hingegen stresst mich ungemein, allerdings fühle ich mich angekommener. Das ist mein Weg zu dem, was ich mal will und wenn es vorbei ist, werde ich sicherlich auch froh über das Ende dieser Phase sein. Ich freue mich auf die Zeit, in der ich einen festen Job habe und mit beiden Beinen im Leben stehe und wo ich vielleicht anfange, mich mit meiner Familienplanung auseinanderzusetzen.

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                    #10
                    Zitat von Strict. Beitrag anzeigen
                    Stimmt. Finde aber in Informatik hat das ganz gut geklappt. Was die IT spezifischen Dinge angeht, so sind die online Ressourcen viel besser als die Scripte der Profs. Und bei Mathe war es so, dass der Prof eh nur von seinem Script abgeschrieben hat. Mit Büchern für "Mathe für Informatiker" war man da ganz gut bedingt. Nur zu den Praktika, zu denen sollte man schon gehen. Bei allen anderen Ingenieurfächern und Naturwissenschaften, ist Anwesenheit schon wichtiger.
                    Wichtiger als die Vorlesungen fand ich die Tutorien, die es zu fast allen Vorlesungen gab.

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                      #11
                      Zitat von SMD Beitrag anzeigen
                      Fairerweise muss man sagen dass ich nur Freitag/Samstag studier.
                      Dann halb so wild. Erinnere mich noch an die Schulzeit. Kamst du 5 Minuten zu spät, hat dich der Lehrer schief angeguckt. Wenn's blöd lief musstest du vor der Tür bleiben. Und wehe du hast mal dein Handy rausgeholt oder - je nach Lehrer- ungefragt getrunken. Musstest dich immer schön melden und fragen "darf ich was trinken?" "Darf ich auf Toilette?" Diese autoritären Spacken.

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                        #12
                        Zitat von Strict. Beitrag anzeigen
                        Dann halb so wild. Erinnere mich noch an die Schulzeit. Kamst du 5 Minuten zu spät, hat dich der Lehrer schief angeguckt. Wenn's blöd lief musstest du vor der Tür bleiben. Und wehe du hast mal dein Handy rausgeholt oder - je nach Lehrer- ungefragt getrunken. Musstest dich immer schön melden und fragen "darf ich was trinken?" "Darf ich auf Toilette?" Diese autoritären Spacken.
                        Meine letzte Schule war die Oberstufe(?, quasi , die letzten 5 Jahre vorm Abi halt) und da war das mit meinen Lehrern absolut nicht so. Zu spät kommen war meistens n 'sorry Bus' und dann war alles gut, trinken hat auch keinen gestört und Toilette ebenso wenig, da stand man halt einfach auf und is gegangen, da wurde man eher blöd angemacht wenn man dafür extra aufgezeigt hat.

                        Also viel Unterschied merk ich nicht zum Studium ehrlich gesagt, aber bin trotzdem froh, dass es vorbei ist.
                        Der Anker für den alten Mann.

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                          #13
                          Zitat von SMD Beitrag anzeigen
                          Meine letzte Schule war die Oberstufe(?, quasi halt, die letzten 5 Jahre vorm Abi halt) und da war das mit meinen Lehrern absolut nicht so. Zu spät kommen war meistens n 'sorry Bus' und dann war alles gut, trinken hat auch keinen gestört und Toilette ebenso wenig, da stand man halt einfach auf und is gegangen, da wurde man eher blöd angemacht wenn man dafür extra aufgezeigt hat.
                          Da haben die bei uns wohl ganz klar ihre Machtposition ausgenutzt.

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                            #14
                            Zitat von Venom Beitrag anzeigen
                            Ich freue mich auf die Zeit, in der ich einen festen Job habe und mit beiden Beinen im Leben stehe und wo ich vielleicht anfange, mich mit meiner Familienplanung auseinanderzusetzen.
                            Vielleicht solltest Du zwischen Studienende und Berufsleben eine kleine Pause einlegen. Ähnlich wie beim FSJ hast Du dann noch einmal eine Chance Deine Selbstfindung voranzutreiben.

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                              #15
                              Zitat von sanddorn Beitrag anzeigen
                              Vielleicht solltest Du zwischen Studienende und Berufsleben eine kleine Pause einlegen. Ähnlich wie beim FSJ hast Du dann noch einmal eine Chance Deine Selbstfindung voranzutreiben.
                              Hatte ich eigentlich nicht vor, aber man weiß ja nie, wie das Leben spielt. Wer weiß, vielleicht mache ich das. In puncto Selbstfindung ist es allerdings nicht nötig. Wenn, dann eher in Richtung Entspannung und Rauskommen aus dem eintönigen Alltag.

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