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Studentenwohnheim oder zu Hause leben?

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    Studentenwohnheim oder zu Hause leben?

    Wenn ihr nicht allzu weit von eurer Uni entfernt leben würdet würdet ihr dann gerne weiterhin zu Hause wohnen, oder würdet ihr trotzdem in ein Studentenwohnheim ziehen wollen?

    Mir geht es nicht so sehr um die Entfernung, da es mir nichts ausmacht etwas früher aufzustehen und ich ansonsten wohl auch nicht sehr viel schneller dort wäre. Ich überlege nur, was mir mehr Spaß machen würde.

    Zu Hause leben:
    - Man bekommt "das Beste von beidem": Unileben UND die Familie
    (...)

    Studentenwohnheim:
    - Man lernt mehr Leute kennen, hat ein "richtiges" Unileben, kann auf mehr Partys gehn
    (...)

    Was meint ihr??
    Zuletzt geändert von summerjam_; 09.06.2011, 23:30.

    #2
    Naja. Du kannst doch wenn du zu Hause wohnst trotzdem auf Parties gehen?! Also wenn das jetzt dein Argument für ein Studentenwohnheim ist ... Studentenwohnheim ist generell nix für mich, also wenn dann schon eine eigene Wohnung oder WG wäre auch ok.

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      #3
      Auch wenn ich wieder von manchen geschlagen werde aber ja ich bin Student und ja ich lebe zuhause bei meiner Mutter. Mir gehts jetzt weniger ums selbständig sein, sondern eher darum, dass ich mir eine Menge Geld erspare wenn ich zuhause bei meiner Mutter wohne und so brauche ich neben dem Studium nicht minijobben^^.

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        #4
        Mit Studentenheimen habe ich nur schlechte Erfahrungen gemacht. Sie waren alt, unsauber, hässlich und laut. Oft gibt es Gemeinschaftsküchen, die richtig unhygienisch sind. Mir ist die Lust aufs Kochen dort jedenfalls gänzlich vergangen. Es gibt allerdings auch neue Heime, die eher WG artig aufgebaut sind, also mit einzelnen Wohnungen. Sowas ist ganz okay. Man lernt natürlich auch schnell neue Leute kennen, aber man kann sich auch schwer zurück ziehen. Irgendwer klopft immer an der Tür und will Party machen

        Der Schlaf ist in der Regel auch wenig erholsam, weil man einfach alles hört. Irgendwer duscht immer nachts, streitet, hört laut Musik, hat Sex usw. Außerdem sind Heime selten billiger als WG Zimmer. Man spart sich zwar Inventar und Kaution, aber von der Miete her nicht unbedingt billiger. Du solltest diese Option also auch bedenken, denn auf Dauer ist ein Wohnheim für die wenigstens eine Lösung.

        Wenn ich könnte, würde ich sofort bei meinen Eltern wohnen. Ein großes Haus mit noch größerem Garten, Haustiere, immer voller Kühlschrank, Mama als Köchin und Putzfrau, was will man mehr?

        Natürlich kommt das aber immer auf die Umstände an. Wer mit seinen Eltern ohnehin in einer kleinen Wohnung lebt und vielleicht sogar ein schlechtes Verhältnis zu ihnen hat, keinen Freiraum besitzt und ständig kontrolliert wird, ist in einem Heim sicher besser aufgehoben.

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          #5
          Also das kann natürlich niemand für dich entscheiden. Wenn du zu Hause wohnst sparst du Geld. Leute lernst du dann auch so kennen an der Uni. Ist halt die Frage wo du besser lernen kannst. Zimmer im Wohnheim sind oft winzig.

          Meine Schwester studiert und sie lebt in einer WG und ist damit sehr glücklich. Da ist auch oft was los, sie lernte da auch von Anfang an Leute kennen und kann auch ganz gut lernen. Sie ist da sehr zufrieden.

          Ich mache Ausbildung und hab meine eigene Wohnung (was als Student ja eher schwierig ist). Ich würde aber durchdrehen wenn ich nicht alleine wohnen könnte. Also so ist jeder Mensch halt anders.

          Wie lang würdest du denn fahren?

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            #6
            In dem Fall würde ich zu Hause wohnen bleiben. Ich bin mit Beginn meines Studiums in eine WG gezogen, da ich, wäre ich zu Hause geblieben, jeden Tag 4 Stunden mit dem Zug unterwegs wäre, das war mir zu lange.

            Ins Studentenwohnheim wollte ich nie. Die sind hier zwar recht sauber, aber man müsste sich Bad und Küche mit vielen Leuten teilen, das ist schonmal nichts für mich. Zudem haben mir vieleKommilitonen berichtet, dass sie fast nie zum lernen kommen aufgrund des Lärms, und zum schlafen auch nicht.
            Außerdem wäre es auch fast genauso teuer gewesen wie meine WG wo ich jetzt wohne.

            Ist doch nichts dabei wenn man wärend des Studiums noch bei den Eltern wohnt. Andere Studenten lernt man ja auch in der Uni kennen, und mit denen weggehen kann man auch.

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              #7
              Ich würd zuhause wohnen. Weil Hotel Mama cool ist

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                #8
                Zitat von Gregor Beitrag anzeigen
                Auch wenn ich wieder von manchen geschlagen werde aber ja ich bin Student und ja ich lebe zuhause bei meiner Mutter. Mir gehts jetzt weniger ums selbständig sein, sondern eher darum, dass ich mir eine Menge Geld erspare wenn ich zuhause bei meiner Mutter wohne und so brauche ich neben dem Studium nicht minijobben^^.
                Meine Eltern würden mir einen husten, wenn ich denen nur auf der Tasche liegen würde.

                Am liebsten würde ich auch zuhause wohnen bleiben, ist halt doch am gemütlichsten^^ Außerdem versteh ich mich gut mit meiner Familie, meine Freunde sind hier und mein Freund.
                Allerdings gibt es nur eine Uni, bei der ich zuhause wohnen bleiben könnte.
                Ganz ehrlich? Eine Wohnung, einen WG-Platz oder einen Platz im Wohnheim zu bekommen ist echt schwierig, hab ich bei einer Freundin miterlebt. Die hat dann kurz vor knapp einen Wohnheimplatz bekommen mit Dusche auf dem Flur etc. Mittlerweile wohnt sie aber in einem besseren Wohnheim, quasi mit richtiger eigener Wohnung. Und sie versteht sich super mit ihrer Mitbewohnerin.

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                  #9
                  Ich wär auch zu Hause geblieben.

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                    #10
                    Würde ich bei mir in der Heimat studieren, würde ich auf jeden Fall zu Hause bei meinen Eltern wohnen!
                    Erstens, weil es praktisch kostenlos ist und zweitens sollte man viele andere Punkte nicht unterschätzen, wie zum Beispiel immer einen vollen Kühlschrank zu haben.
                    Ich wohne zwar jetzt in einer privaten WG, habe aber auch schon im Studentenwohnheim gewohnt. An sich war es nicht schlecht, aber gerade in stressigen Zeiten wäre man froh, wenn man seine Mutter bei sich hat, die die dreckige Wäsche gerade mitwäscht, für einen kocht und auch ansonsten mal unter die Arme greift.
                    Ich liebe das Studentenleben zwar trotzdem, aber wie gesagt, zu Hause wohnen nimmt einem schon viel ab.

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                      #11
                      Also einmal ist es relativ schwer an einen Wohnheimsplatz zu kommen, wenn man Eltern in der Nähe wohnen hat. Die sind eben recht begehrt, weil sie eine simple Lösung für Austauschstudenten/Studenten von weiter weg sind.

                      Mein Freund und ich wohnen beide im Studentenwohnheimen, allerdings in unterschiedlichen. Bei ihm ist es ein Gebäudekomplex mit vielen Wohnungen. Das sind quasi WGs für 2-4 Leute. Ist ganz cool, weil man auch näheren Kontakt mit den Mitbewohnern hat. Dafür wechseln diese oft, und man kann sich nicht aussuchen wer mit einem zusammen wohnt. Außerdem werden dort oft Party gefeiert, was dann sehr laut werden kann.
                      Ich wohne in einem sehr großen Wohnheim, wo ungefähr 500 Studenten leben. Das sind drei Hochhäuser. Dadurch ist es leiser (zumindest bei mir, weil ich recht weit oben und nicht zum Hof hin lebe). Ich wohne in einer WG mit 16 Leuten, dadurch hat man eher oberflächlichen Kontakt mit denen, zumal viele teilweise noch nicht mal Englisch können (wobei die das dann schnell lernen). Dafür hat man bei der Größe eine Putzfrau, wodurch es doch noch relativ sauber ist. Trotzdem schimmelt die Dusche oft, irgendwer lässt immer Geschirr stehen usw.

                      Dafür ist das ganze recht günstig und ich bin mit meinem Zimmer zufrieden. Ich bekomme wirklich auch nichts von meinen Nachbarn mit und man wird durchaus auch in Ruhe gelassen, wenn man will.

                      Also, ich rate dir: Da du ja in der Nähe wohnst, schaue sie dir unbedingt an bevor du da anziehst. Die meisten wohnen hier für max. 2 Jahre, weil es sonst irgendwann auch zu viel wird.
                      Dafür ist es eine schöne Erfahrung auszuziehen. Aber das wirst du noch früh genug machen. Und wenn du zuhause gut klar kommst, bleibe erst mal dort wohnen. Man findet unter den Kommilitonen eigentlich auch schnell mal welche, mit denen man dann (gerade zu Studienbeginn) eine WG gründen kann.

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                        #12
                        OK, es ist schön zu hören, dass so viele von euch mir empfehlen würden zu Hause zu wohnen.

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                          #13
                          Bei mir hat sich das Problem nicht gestellt, weil ich sowieso nicht mehr daheim wohne, seit ich 16 bin. Meine Mutter ist dann auch noch weiter weggezogen und ich wollte in der Stadt bleiben und ich hab ich sowieso schon alleine bzw. später in ner WG gewohnt.

                          Private WGs find ich am Besten, weil man sich da die Mitbewohner aussuchen kann. Ich bin über einen Arbeitskollegen meiner Mutter recht günstig an eine Wohnung gekommen (ist natürlich auch Glück) und konnte daraus recht leicht ne WG machen (alleine wär die Miete als Student einfach zu teuer).
                          Jetzt kann ich mir meine Mitbewohner einfach selber aussuchen und die Regeln auch selber bzw. in Absprache mit meinen Mitbewohnern aufstellen. Insofern ist das schon persönlicher als in so einem Wohnheim.

                          Bei uns in den Wohnheimen, die ich kenne, wohnt man alleine in ziemlich winzigen Zimmern, dafür ist meistens ein kleines Bad mit Toilette dabei. Die Küchen sind allerdings in der Regel Gemeinschaftsküchen auf den Fluren in den Stockwerken.
                          Ich persönlich fänds etwas nervig, ich wohn hier in meiner WG zu viert und es ist oft schon jemand am Kochen wenn man in die Küche will oder hat Besuch da und man hat öfter mal Trouble in der Wohnung. Das ist in so nem Wohnheim dann halt noch um einiges schlimmer. Partys etc. werden da natürlich auch um einiges häufiger gefeiert als in ner privaten WG und lauter ist es sicherlich auch, also wenn man mal lernen muss, ist man wahrscheinlich hin und wieder auch gezwungen, in die Bibliothek oder sonstwo hinzugehen, weil vor der Tür einfach ein Riesenlärm ist - war selbst schon auf Wohnheimpartys, also da ist auf den Fluren so ein Krach, dass kein normaler Mensch wirklich in Ruhe lernen oder schlafen kann - und das auch mal unter der Woche, weil viele Studenten freitags keine Uni haben; wer dann allerdings Freitag doch was geplant hat, ist dann echt mal blöd dran.

                          Dafür lernt man im Wohnheim sicher mehr Studenten kennen als in der Uni, zumindest wenn man an einer großen Uni studiert (wie ich), denn dann sind die Vorlesungen und Seminare einfach ziemlich unpersönlich, weil man ständig mit zig anderen Leuten zusammen ist.

                          Zu Hause wohnen wäre für mich keine Alternative, ich wohn aber nun auch schon seit fast 10 Jahren nicht mehr daheim und das würde mir einfach auf die Nerven gehen. Meine Mutter bemängelt so schon ständig meinen Lebensstil ("jedes Wochenende feiern und Alkohol trinken ist doch total übertrieben") oder meint, mein Zimmer wär unaufgeräumt, da hat man dann einfach mehr Freiheit, wenn man alleine wohnt. In ner WG muss man zwar natürlich Rücksicht auf die anderen nehmen, Gemeinschaftsräume sauber halten usw. aber es interessiert keinen, wann man wo feiern geht, wie viel man trinkt, wann man heimkommt, ob Klamotten im Zimmer rumliegen usw.
                          Find ich persönlich schon sehr angenehm

                          Es kommt natürlich auch auf die finanzielle Lage an. Ich muss jetzt nen Studienkredit aufnehmen, weil ich kein Bafög bekomme, meine Eltern können mir aber auch nichts geben. Da wäre daheim wohnen schon besser. Wenn man Bafög, Wohngeld etc. bekommt und die Eltern einem vieleicht noch ein bissl was zuschießen können und man noch einen kleinen Nebenjob hat, kann man schon gut über die Runden kommen. Ich wohn halt nun auch in München, was ja allgemein sehr teuer ist, woanders sind vor allem die Mietpreise auch humaner.

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                            #14
                            Ich wollte gern ausziehen, aber konnte es mir nicht leisten - in den ersten 2 Studienjahren war ich quasi 24/7 damit beschäftigt, in der Uni zu sein.

                            Wenn du das Geld dafür hast, kannst du ja ausziehen. ICh hatte es nicht - und daher musste ich viel länger als geplant zu Hause bleiben.

                            Aber jetzt ists mir egal, und wenn ich 3mal die Woche nachts putzen gehe - bei meinen Eltern ziehe ich nicht wieder ein


                            ... Ich würde sagen, bleib doch erstmal im ersten Semester etc zu Hause wohnen, schau dir an wie es ist zu studieren, such dir einen Nebenjob und dann denk drüber nach auszuziehen

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                              #15
                              Ich kenne so gut wie keine leute in meinem Bekanntenkreis, die während dem Studium zuhause bleiben wollen -> aus meiner Klasse ziehn 18 von 19 Leuten aus. Der Großteil davon ins Studentenheim.

                              Ich selbst zieh im Herbst ins Studentenheim, Toplage, erst 3 Jahre alt, Einzelzimmer - was will man mehr? Für mich gehört es zum Studentenleben einfach dazu, auszuziehen, ich glaub sonst würd ich irgendwann mal durchdrehn^^

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