Ankündigung

Einklappen

Einstellung des Forum

Liebe Mädchen-User*innen,

leider werden wir am 17.5. das Mädchen.de-Forum aufgrund von Sicherheitsbedenken abstellen.
Die Mädchen.de-Redaktion möchte sich auf diesem Wege von unseren treuen Useri*innen verabschieden und für all die gemeinsamen Jahre herzlich bedanken.

Doch wie sagt man so schön: niemals geht man so ganz!
Und Mädchen.de ist nach wie vor für dich da – außerdem erreichst du uns über unsere Social Kanäle, wie Facebook, Instagram und Pinterest.
Oder melde dich doch gleich für unseren Newsletter an und verpasse keine News mehr rund um die Themen Love, Beauty, Fashion und Gewinnspiele! Gehe dafür einfach auf www.maedchen.de/newsletter und trage dich direkt ein. Freue dich auf die spannendsten Artikel – gesammelt in deinem Postfach. Alles auf einen Blick.

Wir danken dir für dein Verständnis – see you
Mehr anzeigen
Weniger anzeigen

Sammelbeitrag Essstörungen - N°8

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Zitat von Y_S Beitrag anzeigen
    Ich hab gerade solche Panik. Ich hab Bulimie, seit einem halben Jahr. & vorhin hatte ich einen FA & hab alles wieder rausbekommen aber jetzt hab ich auf einmal so einen Druck auf der Brust & ein Stechen im Herz. Irgendwie hab ich echt Angst, atmen fällt mir auch schwer. Was soll ich machen? Scheiße, ich hab so angst:/ Tut mir leid das ich so reinplatze..
    Ich hab zwar keine Bulimie mehr, aber ich habe auch so komische Stiche in der Brust, die manchmal so extrem sind, dass ich sie richtig im Herzen spüre und kaum noch atmen kann. Keine Ahnung woher das kommt, weil ich das eigentlich erst bekommen habe, als es mir besser ging und ich echt genug gegessen habe.

    Kommentar


      Zitat von Y_S Beitrag anzeigen
      Ich hab gerade solche Panik. Ich hab Bulimie, seit einem halben Jahr. & vorhin hatte ich einen FA & hab alles wieder rausbekommen aber jetzt hab ich auf einmal so einen Druck auf der Brust & ein Stechen im Herz. Irgendwie hab ich echt Angst, atmen fällt mir auch schwer. Was soll ich machen? Scheiße, ich hab so angst:/ Tut mir leid das ich so reinplatze..
      Erstmal: tief durchatmen, ganz ruhig! Alles ist okay. Ja, solche Situationen sind scheiße, wenn irgendwie mal wieder alles danebengegangen ist, was nur danebengehen kann und man das Gefühl hat, dass alles den Bach runtergeht und es nie wieder gut werden wird. Aber das ist nicht das Ende der Fahnenstange, es gibt immer einen Weg. Und es ist noch nicht zu spät.
      Und ich denke, du weißt, woher das Stechen in der Brust kommt. Das Übergeben ist halt wirklich eine immense Anstrengung für deinen Körper, v.a., wenn es schon so lange läuft. (Ich spare mir an dieser Stelle, mögliche Langzeitschäden aufzulisten. Ich denke, derer bist du dir bewusst.) Sieh das doch vielleicht als Zeichen? Oder ggf. als Chance, einen neuen Versuch in Richtung Genesung zu starten? Wie sieht's denn bei dir mit therapeutischer Betreuung oder generell Gesprächspartnern aus? Hast du dich bereits jemandem anvertraut? Wenn nicht - kannst du dir vorstellen, mit jemanden zu sprechen und mit diesem Vertrauten vielleicht mal über eine Therapie nachzudenken? Denn so kann es doch nicht weitergehen, oder?
      Das allerwichtigste im Moment ist - gib nicht auf! Selbst wenn du dich entscheiden solltest, wirklich gesund werden zu wollen und aktiv dagegen anzugehen (damit meine ich, ehrlich davon überzeugt zu sein, gesund werden zu wollen - nicht das alleinige, vernünftige Wissen, dass man eigentlich was tun sollte.), wird es immer wieder Rückschläge geben. Leider. Aber du kannst das schaffen, wie absolut jede hier!

      Kommentar


        Zitat von leichtathletik-maedchen Beitrag anzeigen
        Hab ich ja eigentlich auch. Also es soll jetzt nicht so rüberkommen, da ich total unglücklich oder so bin. Es geht mir ja wirklich besser als in meinen schlimmeren Phasen,
        aber ich merke halt, dass ich wirklich JEDEN gottverdammten Tag kämpfen muss.
        Außerdem bekomm ich ständig blöde Kommentare zu hören und kann mit niemandem so richtig darüber reden - außer mit meiner besten Freundin, aber die hat selbst eine ES und genug Probleme -.
        Weißt du, es ist manchmal einfach so schwer allen vorzutäuschen, dass wirklich alles okay ist.
        Ist es denn nötig was vorzutäuschen? Ich vertrete die Meinung das es jedem mal schlecht gehen darf und jeder mal seine Laune rauslassen sollte.
        Kommentare werden immer wieder kommen aber daran wirst und sollst du wachsen.

        Und gerade so ne ES ist ja auch nicht einfach weg. Man hat ja sein ganzes Leben lang damit zu kämpfen. Mal weniger und mal richtig heftig.
        Was spricht dagegen sich Hilfe zu suchen? Bist du in Behandlung? Beratungsstelle?

        Kommentar


          Zitat von dieNo Beitrag anzeigen
          Erstmal: tief durchatmen, ganz ruhig! Alles ist okay. Ja, solche Situationen sind scheiße, wenn irgendwie mal wieder alles danebengegangen ist, was nur danebengehen kann und man das Gefühl hat, dass alles den Bach runtergeht und es nie wieder gut werden wird. Aber das ist nicht das Ende der Fahnenstange, es gibt immer einen Weg. Und es ist noch nicht zu spät.
          Und ich denke, du weißt, woher das Stechen in der Brust kommt. Das Übergeben ist halt wirklich eine immense Anstrengung für deinen Körper, v.a., wenn es schon so lange läuft. (Ich spare mir an dieser Stelle, mögliche Langzeitschäden aufzulisten. Ich denke, derer bist du dir bewusst.) Sieh das doch vielleicht als Zeichen? Oder ggf. als Chance, einen neuen Versuch in Richtung Genesung zu starten? Wie sieht's denn bei dir mit therapeutischer Betreuung oder generell Gesprächspartnern aus? Hast du dich bereits jemandem anvertraut? Wenn nicht - kannst du dir vorstellen, mit jemanden zu sprechen und mit diesem Vertrauten vielleicht mal über eine Therapie nachzudenken? Denn so kann es doch nicht weitergehen, oder?
          Das allerwichtigste im Moment ist - gib nicht auf! Selbst wenn du dich entscheiden solltest, wirklich gesund werden zu wollen und aktiv dagegen anzugehen (damit meine ich, ehrlich davon überzeugt zu sein, gesund werden zu wollen - nicht das alleinige, vernünftige Wissen, dass man eigentlich was tun sollte.), wird es immer wieder Rückschläge geben. Leider. Aber du kannst das schaffen, wie absolut jede hier!

          Wow, mir gehts genau so wie dus geschrieben hast. Ich fühl mich einfach so verloren, es fühlt sich so an als hätte ich mich selbst schon aufgegeben. Keine Ahnung, ich nehm mir jeden Tag vor das ich morgen aufhöre aber es klappt einfach nicht. Aber diese unglaublichen Schmerzen grade machen mir einfach so richtig angst. Ich will keine Langzeitschäden, ich will nicht jung sterben. Aber ich kann einfach nicht aufhören, alles geht den Bach runter. Ich hab mich noch niemand anvertraut & ich weis auch nicht ob ich es kann. Ich hab einfach angst vor den reaktionen, ich hab angst was sie dann von mir denken & ich hab angst wie es weitergeht wenn ich mit der Bulimie abschließe muss. Aber andererseits weis ich ja das es so nicht weitergehen kann & ich will das auch nicht mehr:/ Aber ich hab einfach nicht das Gefühl das ich wirklich stark genug dazu bin, es da rauszuschaffen.. Danke!

          Kommentar


            Zitat von twiggytwenty Beitrag anzeigen
            Ist es denn nötig was vorzutäuschen? Ich vertrete die Meinung das es jedem mal schlecht gehen darf und jeder mal seine Laune rauslassen sollte.
            Kommentare werden immer wieder kommen aber daran wirst und sollst du wachsen.

            Und gerade so ne ES ist ja auch nicht einfach weg. Man hat ja sein ganzes Leben lang damit zu kämpfen. Mal weniger und mal richtig heftig.
            Was spricht dagegen sich Hilfe zu suchen? Bist du in Behandlung? Beratungsstelle?
            Ich hab schon unglaublich dafür gekämpft, dass ich mehr Selbstbewusstsein bekomme und das hat auch wirklich etwas geklappt, aber mich verletzen solche Kommentare sehr. Wenn jemand etwas gemeines gegen mich sagt, dann tue ich zwar so als würde so als würde ich auf seine/ihre Meinung nicht viel legen, aber tief in mir drin bin ich verletzt.
            Aber, wie gesagt, ich schaffe es jeden Tag mehr etwas mehr von meinen "wahren" Emotionen zu zeigen.

            Ich ärgere mich sehr, dass ich mir früher keine hilfe genommen habe. Dann wäre ich jetzt wahrscheinlich raus. Aber meine Familie etc. denken, dass alles wieder okay ist, weil ich wirklich im absolusten Mittelbereich des NG bin. Sie können ja schlecht wissen, dass die Gedanken teilweise noch da sind und würde blöd vorkommen, wenn ich mir JETZT Hilfe hole.
            Außerdem rede ich mir immer noch ein, dass ich es alleine schaffe.Ich hab schließlich schon einen großen Teil wirklich alleine geschafft..

            Kommentar


              Zitat von leichtathletik-maedchen Beitrag anzeigen
              Ich hab zwar keine Bulimie mehr, aber ich habe auch so komische Stiche in der Brust, die manchmal so extrem sind, dass ich sie richtig im Herzen spüre und kaum noch atmen kann. Keine Ahnung woher das kommt, weil ich das eigentlich erst bekommen habe, als es mir besser ging und ich echt genug gegessen habe.
              Ja, es ist unglaublich grade, ich hab des Gefühl als würde ich gleich nicht mehr Atmen können:/

              Kommentar


                Zitat von Kryptonite Beitrag anzeigen
                ...fühle mich erdrückt von den ganzen Leuten, den Lehrern, dem Schulkiosk, dem ganzen Semester, das ich aufarbeiten muss(te), den Eindrücken und Erinnerungen und merke wie sich Panikattacken anbahnen.
                Was soll ich mit mir anfangen? Wenn ich schon die Schule nicht bewältigen kann, was soll ich dann machen? Als wäre ich dann in der Lage, mir eine Arbeit zu suchen?
                Ich kann doch nicht nichts tun? (...)
                Mir ist alles einfach zu viel, ich kann nicht mehr.
                Den Teil kann ich so gut nachempfinden. Und es tut mir so schrecklich leid, wie sich das bei dir entwickelt hat...
                Aber wenn wir das jetzt mal ganz nüchtern betrachten: Was hast du denn im Grunde genommen für eine Wahl? Entweder es nimmt wieder alles seinen Lauf und diese beschissene Krankheit frisst dich auf, oder... ja, oder du versuchst es weiter. Glaub mir, ich weiß, dass du im Moment das Gefühl hast, keine Kraft mehr zu haben. Keine Kraft für irgendwas. Sei es aufstehen, lächeln, sich was zu essen machen (und es dann auch wirklich zu essen, ohne zu schummeln) oder an's Telefon zu gehen. So ging bzw. geht es mir teilweise auch. Aber du bist noch so jung. Du hast theoretisch noch alle Möglichkeiten, irgendwann ein gesundes, normal(er)es Leben zu führen. Und vielleicht brauchst du einfach eine helfende Hand, die dir dabei zur Seite steht, diese Chance zu nutzen. Es wenigstens zu versuchen. Bist du denn aktuell noch in Therapie? Falls nicht, wäre das meiner Meinung nach immens wichtig in deiner Situation.
                Zitat von leichtathletik-maedchen Beitrag anzeigen
                Außerdem rede ich mir immer noch ein, dass ich es alleine schaffe.Ich hab schließlich schon einen großen Teil wirklich alleine geschafft..
                Und wenn du auf dem letzten Stück noch Hilfe brauchst? Oder es dir zumindest helfen würde, du dich weniger 'quälen' müsstest..?
                Zuletzt geändert von dieNo; 17.09.2012, 20:58.

                Kommentar


                  Zitat von Kryptonite Beitrag anzeigen
                  Hallo ihr Lieben,

                  tut mir leid, dass ich mich nicht melde. Mir geht es im Moment nicht gut.
                  Ich habe wirklich versucht, das Leben zu genießen. Ne Zeit lang war alles wirklich ganz okay und dann kommen die Depressionen und die ES und BANG machen mir schön nen Strich durch die Rechnung.
                  SVV und Rückfälle vom Feinsten. Teilweise hab ich das Gefühl, ich stehe wieder ganz am Anfang.
                  Seit letzter Woche ist wieder Schule. Und ich krieg's einfach nicht auf die Reihe.
                  Ich werde unruhig, kratze mir die Haut auf, fühle mich erdrückt von den ganzen Leuten, den Lehrern, dem Schulkiosk, dem ganzen Semester, das ich aufarbeiten muss(te), den Eindrücken und Erinnerungen und merke wie sich Panikattacken anbahnen.
                  Was soll ich mit mir anfangen? Wenn ich schon die Schule nicht bewältigen kann, was soll ich dann machen? Als wäre ich dann in der Lage, mir eine Arbeit zu suchen?
                  Ich kann doch nicht nichts tun? Ich kann doch nicht daheim sitzen und fressen, hungern, wiegen, einkaufen, mich schneiden, bis ich wieder mal bereit für die Klinik bin, und das ganze wieder und wieder und wieder... ?
                  Mir ist alles einfach zu viel, ich kann nicht mehr.
                  Ich kann mich den anderen beiden da nur anschließen.
                  Aber ich wünsch dir gaaaaaaanz viel Kraft, du verdienst es so sehr, endlich gesund zu werden! <3
                  Fühl dich gedrückt! :**

                  Kommentar


                    Zitat von Y_S Beitrag anzeigen
                    Wow, mir gehts genau so wie dus geschrieben hast. Ich fühl mich einfach so verloren, es fühlt sich so an als hätte ich mich selbst schon aufgegeben. Keine Ahnung, ich nehm mir jeden Tag vor das ich morgen aufhöre aber es klappt einfach nicht. Aber diese unglaublichen Schmerzen grade machen mir einfach so richtig angst. Ich will keine Langzeitschäden, ich will nicht jung sterben. Aber ich kann einfach nicht aufhören, alles geht den Bach runter. Ich hab mich noch niemand anvertraut & ich weis auch nicht ob ich es kann. Ich hab einfach angst vor den reaktionen, ich hab angst was sie dann von mir denken & ich hab angst wie es weitergeht wenn ich mit der Bulimie abschließe muss. Aber andererseits weis ich ja das es so nicht weitergehen kann & ich will das auch nicht mehr:/ Aber ich hab einfach nicht das Gefühl das ich wirklich stark genug dazu bin, es da rauszuschaffen.. Danke!
                    Aber ganz sicher bist du stark genug dazu! Aber hallo, was denkst du denn? Ich glaube, es ist doch eher die Angst, sich bewusst gegen die ES zu entscheiden - also endgültig (was nicht heißt, dass man nicht rückfällig wird.). Das loszulassen, was einem soviel 'Halt' und 'Sicherheit' gegeben hat. Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Nur du merkst doch selbst, dass es dich kaputtmacht. Und zwar nicht erst in 2 Jahren, sondern jetzt. In diesem Moment. Und auch in jedem anderen Moment, in dem du zu wenig isst, Abführmittel überdosierst oder dich übergibst. Und vielleicht brauchst auch du einfach jemanden, der das mit dir durchsteht. Mit dem du dich gemeinsam gegen die Krankheit stellen kannst. Und wenn du dir nicht vorstellen kannst, mit jemandem aus deinem Freundeskreis oder deiner Familie zu sprechen, würde ich dir vielleicht zu einer anonymen Telefon- oder Mailberatung raten. Am allerbesten wär's natürlich, wenn's eine Beratungsstelle bei dir vor Ort gäbe. Ist das denn der Fall? und selbst wenn es die nicht gibt - wenn du den Mut aufbringen würdest und zu deinem Hausarzt gehen würdest, könnte er dich dann zu geeigneten Fachleuten überweisen. Denn Fakt ist - du brauchst Hilfe. Jetzt.

                    Kommentar


                      Zitat von dieNo Beitrag anzeigen
                      Aber ganz sicher bist du stark genug dazu! Aber hallo, was denkst du denn? Ich glaube, es ist doch eher die Angst, sich bewusst gegen die ES zu entscheiden - also endgültig (was nicht heißt, dass man nicht rückfällig wird.). Das loszulassen, was einem soviel 'Halt' und 'Sicherheit' gegeben hat. Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Nur du merkst doch selbst, dass es dich kaputtmacht. Und zwar nicht erst in 2 Jahren, sondern jetzt. In diesem Moment. Und auch in jedem anderen Moment, in dem du zu wenig isst, Abführmittel überdosierst oder dich übergibst. Und vielleicht brauchst auch du einfach jemanden, der das mit dir durchsteht. Mit dem du dich gemeinsam gegen die Krankheit stellen kannst. Und wenn du dir nicht vorstellen kannst, mit jemandem aus deinem Freundeskreis oder deiner Familie zu sprechen, würde ich dir vielleicht zu einer anonymen Telefon- oder Mailberatung raten. Am allerbesten wär's natürlich, wenn's eine Beratungsstelle bei dir vor Ort gäbe. Ist das denn der Fall? und selbst wenn es die nicht gibt - wenn du den Mut aufbringen würdest und zu deinem Hausarzt gehen würdest, könnte er dich dann zu geeigneten Fachleuten überweisen. Denn Fakt ist - du brauchst Hilfe. Jetzt.
                      Ich will einfach irgendwie keinen mit meinen Problemen belasten, ich will nicht das sich irgendjemand um mich sorgen macht. Ich hab Angst, was passiert wenn ich mich jemand anvertraue bzw. was derjenige dann von mir denkt & ich hab immer das Gefühl das ich "nicht krank genug bin". Ich weis auch nicht mehr weiter. Ja, ich glaube eine Beratungsstelle ist in ner stadt ca. 30 min mit dem Zug von mir entfernt. Ja, ich hab mich schonmal erkundigt. Ist aber länger her & ich habs bis jetzt noch nicht geschafft da hin zu gehn. Was wenn mich jemand sieht? Was sag ich meinen Eltern wo ich hingehe? & wenn ich nichtmal mit meinen eigenen Freunden drüber reden kann, wie soll es mit einem Fremden gehn?!

                      Kommentar


                        Zitat von Y_S Beitrag anzeigen
                        Ja, es ist unglaublich grade, ich hab des Gefühl als würde ich gleich nicht mehr Atmen können:/
                        Ich kenne das auch.
                        Ich habe mich nie übergeben, aber durch die ES Wassereinlagerungen im Herz bekommen, wahrscheinlich liegt es daran. Durch meine Ernährungsumstellung und mehr essen ist das Wasser schon so gut wie weg, nur noch bisschen was Festgesetztes. Aber es schlägt viiiel zu langsam, hoffe das es bei dir nicht auch schon so 'ne Auswirkungen hat. Ich kann dir nur eins raten: Geh zum Arzt und lass dein Herz durchchecken!

                        Kommentar


                          Zitat von Y_S Beitrag anzeigen
                          Ich will einfach irgendwie keinen mit meinen Problemen belasten, ich will nicht das sich irgendjemand um mich sorgen macht. Ich hab Angst, was passiert wenn ich mich jemand anvertraue bzw. was derjenige dann von mir denkt & ich hab immer das Gefühl das ich "nicht krank genug bin". Ich weis auch nicht mehr weiter. Ja, ich glaube eine Beratungsstelle ist in ner stadt ca. 30 min mit dem Zug von mir entfernt. Ja, ich hab mich schonmal erkundigt. Ist aber länger her & ich habs bis jetzt noch nicht geschafft da hin zu gehn. Was wenn mich jemand sieht? Was sag ich meinen Eltern wo ich hingehe? & wenn ich nichtmal mit meinen eigenen Freunden drüber reden kann, wie soll es mit einem Fremden gehn?!

                          Manchmal ist es wirklich viel eifnacher, mit jemand Fremden zu reden.
                          ich hab mich auch einigen Freunden anvertraut, aber am besten konnte ich mit dem reden, den ich am wenigsten gut kannte und mit dem ich nur über Chat in Kontakt stehe, da war das irgendwie viel einfacher für mich, mich zu öffnen, weil er mich nicht jeden Tag sieht.

                          Kommentar


                            TheBlackAngelx3 Danke. Ich hoff nicht, das es so schlimm ist. & dir viel Glück weiterhin(:

                            Zitat von clariiss Beitrag anzeigen
                            Manchmal ist es wirklich viel eifnacher, mit jemand Fremden zu reden.
                            ich hab mich auch einigen Freunden anvertraut, aber am besten konnte ich mit dem reden, den ich am wenigsten gut kannte und mit dem ich nur über Chat in Kontakt stehe, da war das irgendwie viel einfacher für mich, mich zu öffnen, weil er mich nicht jeden Tag sieht.
                            Wirklich? Mein Problem ist halt, das ich mir glaube ich schon immer viel zu viele Gedanken darüber gemacht haben, was die Leute von mir denken/ob sie mich mögen/meine 'Beliebtheit' zu wahren.

                            Kommentar


                              Zitat von Y_S Beitrag anzeigen
                              Ich will einfach irgendwie keinen mit meinen Problemen belasten, ich will nicht das sich irgendjemand um mich sorgen macht. Ich hab Angst, was passiert wenn ich mich jemand anvertraue bzw. was derjenige dann von mir denkt & ich hab immer das Gefühl das ich "nicht krank genug bin". Ich weis auch nicht mehr weiter. Ja, ich glaube eine Beratungsstelle ist in ner stadt ca. 30 min mit dem Zug von mir entfernt. Ja, ich hab mich schonmal erkundigt. Ist aber länger her & ich habs bis jetzt noch nicht geschafft da hin zu gehn. Was wenn mich jemand sieht? Was sag ich meinen Eltern wo ich hingehe? & wenn ich nichtmal mit meinen eigenen Freunden drüber reden kann, wie soll es mit einem Fremden gehn?!
                              Du musst diesen Fremden praktisch nie wiedersehen. Der macht da nur seinen Job. Und sein Job ist es, dir so gut es geht zu helfen. Und das war's. Ich kann verstehen, dass du Angst hast, mit deinen Freunden darüber zu sprechen, 'verurteilt' oder gar ausgelacht/nicht ernst genommen zu werden (was meist aber eher ein Zeichen für Überforderung ist). Das musst du ganz für dich selbst wissen... Ich kann dir nur aus meiner Erfahrung sagen - wäre meine eine Freundin vor 1,2 Monaten nicht dabei gewesen, hätte ich bei unserer Beratungsstelle nicht geklingelt.
                              Und ich glaube ehrlich gesagt, dass es für die Menschen, die dich lieben, viel schlimmer wäre, zu sehen, wie du langsam kaputt gehst und immer kränker wirst und einfach nichts sagst, anstatt dich anzuvertrauen. Ich glaube, das ist für viele Angehörige noch viel schlimmer - die Ohnmacht gegenüber der Situation. Aber indem du sie 'einweihst', ist es immerhin keine unausgesprochene Tatsache mehr. In meinem Fall hat das viel Vertrauen und Nähe geschaffen. Und ich musste mich damit nicht mehr verstecken, mein Umfeld (zumindest das zu Hause) konnte mein Verhalten einordnen.
                              Im Zweifelsfall hast du da Infomaterial für ein Schulprojekt gesucht, oder eben über die Therapeutinnen Infos eingeholt. Deinen Eltern kannst du im Zweifelsfall sagen, du triffst dich mit 'ner Freundin zum Shoppen. Das dauert in der Regel ja auch nicht stundenlang. Vielleicht suchst du dir mal die Nummer raus und trägst sie erstmal eine Weile bei dir. Vielleicht findest du dann irgendwann den Mut, mal anzurufen und nach einem Termin oder einem Zeitraum, in dem du kommen kannst, zu fragen. Bei uns waren die übrigens sehr, sehr nett. Du brauchst wirklich keine Angst haben!
                              Und was heißt hier nicht krank? Du erbrichst praktisch alles Gegessene, dir fehlen infolgedessen dauerhaft ein Großteil der Nährstoffe und dir fehlt Flüssigkeit, dir geht's körperlich wie psychisch absolut beschissen. Aber du kannst nicht aufhören, es ist wie eine Sucht, ein Zwang. Siehst du, dass das krank ist? Dabei ist unwesentlich, wieviel du wiegst.

                              Kommentar


                                Zitat von Y_S Beitrag anzeigen

                                Wirklich? Mein Problem ist halt, das ich mir glaube ich schon immer viel zu viele Gedanken darüber gemacht haben, was die Leute von mir denken/ob sie mich mögen/meine 'Beliebtheit' zu wahren.

                                Ja wirklich, ich hatte auch erst Probleme das zu erzählen, weil ich nicht wollte, dass andere denken, ich würde nur rumjammern und nach aufmerksamtkeit suchen....

                                bei eienr richtigen beratung und therapie war ich allerdings auch noch nicht, mir fehlt die zeit und ich wüsste (genau wie du) nicht, was ich meinen eltern da sagen soll...

                                alles gute dir! Das beste ist wirklich, einfach mal mit jemandem zu reden, und wenn du dieser person wichtig bist, wird sie dir auch zuhören!

                                wenn du magst kannst du mir auch ne nachricht schicken

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X