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Sammelbeitrag Essstörungen - N°8

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    Zitat von pumpkinspicedlatte Beitrag anzeigen
    hmmmm danke auf jeden fall. bin mir nach wie vor nicht sicher, ob ich überhaupt vom verhalten her in den bereich der essstörungen fale. gestörtes verhalten dem essen gegenüber ja, körperschemastörung eh, aber ich weiß im grunde, dass ich viel zu dünn bin. und hab nie aktiv das ziel gehabt, abzunehmen, dünn zu werden, meine ernährung einzuschränken oder kalorien zu sparen. bin halt immer ne ziemlich dünne gewesen (wies meine schwester, meine mutter, ihre schwester..... auch alle waren) und durch zu viel stress einfach noch weiter abgerutscht.
    denke aber das mtit dem ernährungsplan werd ich vielleicht mal allein versuchen, also zumindest ein paar tage im voraus so zu planen, dass ich wenigstens genug esse, um zuzunehmen und versuche, mich einfach damit abzufinden, dass es das beste ist.
    Finde aber gerade der Graubereich ist schwer, weil man sich da leicht denkt "ist doch nicht so schlimm, ich bin ja gar nicht wirklich essgestört etc.etc."
    Letztendlich ist es ja egal, ob du nun eine bestimmte Diagnose hast oder nicht, du bist zu dünn, hast ne Körperschemastörung und hast Angst vor dem zunehmen, das hört sich für mich schon nach Essstörung an.
    edit: Und falls es dich beruhigt, wenn du vorher schon dünn warst und eh "dünne Gene" hast, denke ich nicht, dass du plötzlich dick wirst. Kenne eigentlich niemanden, der vor der ES dünn war, dann zugenommen hat und plötzlich dick wurde.
    Zuletzt geändert von muirgheal; 17.06.2019, 13:10.

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      Zitat von pumpkinspicedlatte Beitrag anzeigen
      hmmmm danke auf jeden fall. bin mir nach wie vor nicht sicher, ob ich überhaupt vom verhalten her in den bereich der essstörungen fale.
      seh ich nicht so. du hast angst dick zu werden die dich am zunehmen hindert, auch wenn es eigentlich notwendig wäre. das ist auf jeden fall nicht gesund.

      kann ja sein dass du pathologische muster nicht bewusst mit dem ziel erworben hast untergewichtig zu sein, ergebnis ist aber genau das und du kommst ja nun so ohne weiteres nicht raus und das nicht (nur) aus bequemlichkeit, sondern aus angst

      Zitat von pumpkinspicedlatte Beitrag anzeigen
      leichter gesagt als getan. aber ich werds versuchen
      selbstverständlich. ist bei mir auch so n auf und ab damit. aber solange mir diese angst im nacken sitzt wird halt immer n grund geben nicht ordentlich zu essen.

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        Weil ich grade im Raucher-Thread dran erinnert wurde, dachte ich schreib mal ein kleines Update und Review zu meiner Hypnosetherapie, vielleicht interessieren sich ja andere auch für diese Therapievariante und finden das ganz interessant.
        Ich hatte bis jetzt vier Sitzungen, aber meine Therapeutin meinte dass wir schon eher überdurchschnittlich weit gekommen sind in der Zeit weil ich sehr gut darauf anspreche, das ist aber stark individuell. Ihre persönliche Philosophie (ich drück das so aus weil mir da bis jetzt jeder Therapeut seine eigene Variante erzählt hat) ist, dass meine ES absolut gar nichts mit meiner Psyche zu tun hat. Sie ging sogar so weit zu behaupten, ich sei "psychisch gesund", bin mir nicht zu hundert Prozent sicher ob ich das so unterschreiben würde, aber ich find's jedenfalls toll dass sie nicht in meiner Kindheit rumstochern will sondern sich auf das Körperliche konzentrieren möchte. Für sie hat mein Dauerhunger etwas mit meinem Nervensystem zu tun und nicht mit meiner Psyche.
        In den bisherigen Sitzungen habe ich gelernt, in diesen tranceartigen Zustand zu kommen, und meinem Körper in diesem Zustand zu erlauben, das zu tun was sich für ihn richtig anfühlt. Später wird sie mir in diesem Zustand auch Suggestionen eingeben, aber das ist ein Schritt den sie nicht gleich am Anfang machen will, und ich glaube dass das ein Punkt ist den viele Therapeuten überstürzen. Wie der Körper dann reagiert kann teilweise sehr befremdlich sein, und man muss willens sein das wirklich zuzulassen, wenn einem das peinlich ist oder so und man dagegen ankämpft wird es nicht funktionieren. Bei mir legt sich zuerst im Sitzen immer der Kopf in den Nacken, sie meint das liegt daran dass dabei die Muskeln auf irgendwelche bestimmten Nervenstränge drücken und die sozusagen massieren, und genau das brauch ich angeblich, weil wenn an bestimmten Stellen das Nevensystem was hat wirkt sich das aufs Hungergefühl aus ladidah medizinisches halbesotrisches Blahblah ich versteh nur die Hälfte davon aber wer heilt hat recht.
        Danach fangen meine Finger an zu zucken, und irgendwann gehen meine Hände nach oben und legen sich auf meinen Brustkorb, einmal hab ich mich dann auch vorgebeugt und bin quasi im Sitzen in so eine halb-Embryostellung gegangen. Zweimal hab ich angefangen zu weinen und konnte nicht sagen warum. Das ist schon etwas unheimlich und nicht immer unbedingt angenehm, aber ich spüre dass da etwas sein muss sonst würd ich nicht so stark reagieren. Zuhause soll ich auch regelmäßig üben, momentan geht es also in erster Linie darum, meinen Körper überhaupt an die Hypnose zu gewöhnen und dafür empfänglich zu machen, und meinem Nervensystem dort Spannung und Entspannung zu geben wo es das braucht. Wenn das alles gut hinhaut kommen dann die Suggestionen.

        Die Frage der Fragen, geht es mir schon besser? Jein. Die letzte Woche ist relativ gut gelaufen, aber schwer zu sagen ob das an der Therapie lag oder daran dass ich viel zu tun hatte und abgelenkt war. Gestern und heute waren wieder Binges, allerdings nicht so große. Ich glaube die Tendenz geht in die richtige Richtung, trotzdem hab ich ein Kilo zugenommen seit ich in Therapie bin also meeeh.
        An sich hab ich ein gutes Gefühl bei der Sache, die Sitzungen strengen mich sehr an, aber ich denke das ist ganz gut weil ich dadurch merke dass sich etwas tut. Halte euch gern auf dem Laufenden wenn Interesse da ist.

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          Zuletzt geändert von Strict.; 11.07.2019, 14:33. Grund: unnötig

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            Zuletzt geändert von muirgheal; 12.07.2019, 16:35. Grund: hat sich erledigt ;)

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              Zitat von muirgheal Beitrag anzeigen
              .
              Sorry, nehme alles zurück. :b
              Zuletzt geändert von Strict.; 12.07.2019, 16:38.

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                Zitat von muirgheal Beitrag anzeigen
                PS: Ja, Essstörungen sind eine komplexe Erkrankung, da muss man manchmal auch 100 Euro pro Sitzung hinblättern, um gesund zu werden.
                Oder rund 22 Whopper. Ne du, dann lieber selbst verfressen als es einem Therapeut in den Rachen werfen.

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                  Zitat von Strict. Beitrag anzeigen
                  Sorry, nehme alles zurück. :b
                  Danke

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                    Zitat von Rubble Master 2000 Beitrag anzeigen

                    Oder rund 22 Whopper. Ne du, dann lieber selbst verfressen als es einem Therapeut in den Rachen werfen.
                    du sagst das so einfach als ob einfach los essen so einfach wäre.

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                      Hallo ihr Lieben!

                      Ich habe soeben zufällig den Account hier wieder entdeckt und dann auch noch den Thread hier. Vielleicht kennt mich ja noch wer oder meinen ersten Account Kookaburra (eh nicht ).

                      Warum ich schreibe? Vor 8 Jahren, mit 14, bin ich an Bulimie erkrankt. Die Jahre danach waren ein Kampf, ups und downs, ein Selbstmordversuch, zwei gescheiterte Thera-Versuche, sämtliche physische und psychische Folgen der Krankheit und jetzt 8 Jahre später sitze ich hier und würde sagen ich bin „kuriert“.
                      Meiner Meinung nach wird man nach so einer Krankheit nie mehr ganz gesund, für einen trockenen Alkoholiker bleibt Alkohol ja auch für immer ein Risiko. Aber man kann lernen, damit umzugehen.
                      Ja, ich hab manchmal noch super gestörte Gedanken, die Stimme, die mich verleiten möchte ist immer noch da, aber ich gebe ihr keine Macht mehr, sie kontrolliert mich nicht mehr. Ich selbst hab jetzt die Macht über mich und diese blöde Stimme kann mich mal kreuzweise! Denkt die echt, ich höre noch mal auf die?!


                      Seit ca 1,5 Jahren geht es mir nun schon sehr sehr gut, ich kann das Essen und vor allem aber das Leben genießen und habe meinen Weg gefunden, mit allem umzugehen. Manchmal würde ich mein damaliges Ich einfach nur in den Arm nehmen wollen, mir selbst sagen, dass alles irgendwann gut wird und sich jeder Kampf lohnt, egal wie schwer und aussichtslos er scheint.


                      Ich hab mir eure Texte hier noch nicht durchgelesen, werde es gleich nachholen, wollte euch aber schon mal etwas Mut zusprechen. Es wird besser, glaubt mir!
                      Ansonsten würde ich sagen, bin ich offen für Fragen oder Anliegen und hoffe, dass es euch allen gerade so gut wie möglich geht! <3

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                        Zitat von weckmichnicht Beitrag anzeigen
                        Hallo ihr Lieben!

                        Ich habe soeben zufällig den Account hier wieder entdeckt und dann auch noch den Thread hier. Vielleicht kennt mich ja noch wer oder meinen ersten Account Kookaburra (eh nicht ).

                        Warum ich schreibe? Vor 8 Jahren, mit 14, bin ich an Bulimie erkrankt. Die Jahre danach waren ein Kampf, ups und downs, ein Selbstmordversuch, zwei gescheiterte Thera-Versuche, sämtliche physische und psychische Folgen der Krankheit und jetzt 8 Jahre später sitze ich hier und würde sagen ich bin „kuriert“.
                        Meiner Meinung nach wird man nach so einer Krankheit nie mehr ganz gesund, für einen trockenen Alkoholiker bleibt Alkohol ja auch für immer ein Risiko. Aber man kann lernen, damit umzugehen.
                        Ja, ich hab manchmal noch super gestörte Gedanken, die Stimme, die mich verleiten möchte ist immer noch da, aber ich gebe ihr keine Macht mehr, sie kontrolliert mich nicht mehr. Ich selbst hab jetzt die Macht über mich und diese blöde Stimme kann mich mal kreuzweise! Denkt die echt, ich höre noch mal auf die?!


                        Seit ca 1,5 Jahren geht es mir nun schon sehr sehr gut, ich kann das Essen und vor allem aber das Leben genießen und habe meinen Weg gefunden, mit allem umzugehen. Manchmal würde ich mein damaliges Ich einfach nur in den Arm nehmen wollen, mir selbst sagen, dass alles irgendwann gut wird und sich jeder Kampf lohnt, egal wie schwer und aussichtslos er scheint.


                        Ich hab mir eure Texte hier noch nicht durchgelesen, werde es gleich nachholen, wollte euch aber schon mal etwas Mut zusprechen. Es wird besser, glaubt mir!
                        Ansonsten würde ich sagen, bin ich offen für Fragen oder Anliegen und hoffe, dass es euch allen gerade so gut wie möglich geht! <3
                        Ich bin nicht betroffen, kenne dich aber noch. Ich freue mich sehr für dich, du hast sehr viel Stärke und Durchhaltevermögen bewiesen! Das macht echt Mut, finde ich. Danke für den Beitrag!

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                          Zitat von RisingSunshine Beitrag anzeigen
                          du sagst das so einfach als ob einfach los essen so einfach wäre.
                          Ist es! Futterluke auf, Essen rein, Futterlucke zu - klappt bei mir zu jeder Tages- und Nachtzeit.

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                            Petition dafür diesem User in diesem Thread Hausverbot zu erteilen.

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                              Zitat von Aspartam Beitrag anzeigen
                              Petition dafür diesem User in diesem Thread Hausverbot zu erteilen.
                              Machst du dich etwa über meine Essstörung lustig?

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                                Zitat von Rubble Master 2000 Beitrag anzeigen
                                Machst du dich etwa über meine Essstörung lustig?
                                Ich glaub du hast Empathiestörung falsch geschrieben Hase.

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