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Sammelbeitrag Essstörungen - N°8

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    Hat hier jemand Erfahrung mit Selective Eating Disorder?

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      Zitat von Ahnungslos_ Beitrag anzeigen
      Es ist schon mal super und ein riesen Schritt, dass du siehst, dass es so nicht weitergehen kann und du das auch nicht mehr möchtest.
      Wie du selbst schon gesagt hast, ist in deinem Fall eine ambulante Therapie, glaube ich, nicht das richtige. Das beste wäre wohl wirklich, wenn du eine stationäre Therapie machst. Das Schuljahr kannst du wiederholen, dein Leben hingegen bzw Teile dessen, die du wegen der Essstörung verpasst, nicht. Und was bringt die ein Abitur, welches du gesund hättest besser abschließen können und wenn du danach zu nichts mehr in der Lage bist, oder sogar überhaupt nicht mehr lebst? Du solltest definitiv die Priorität auf deine Gesundheit setzen. Ein Grund mehr sind deine konkreten Selbstmordgedanken. Bringe erstmal dich wieder in Ordnung, bevor du dich um den Rest kümmerst, denn wenn du nicht in Ordnung bist, wird es dein Weg auch nicht sein. Wende dich am besten so schnell es geht an eine Beratungsstelle, einen Arzt, einen Psychologen oder sogar gleich in einer Klinik. Ich wünsche dir alles Liebe und viel Kraft! Das Abitur kann warten, dein Leben wiederum nicht.
      Danke erstmal für deine Antwort!
      Natürlich hast du vollkommen Recht mit dem was du sagst... aber allein dieser Gedanke, da irgendwo eingesperrt zu sein macht mich dezent panisch, zumal ich mich auch definitiv zu dick dafür fühle. Bin mir ziemlich sicher, dass die ganzen (vermutlich viel dünneren) Patienten dort mich extrem triggern werden. Hört sich jetzt echt total schwachsinnig an, aber ich kann überhaupt nicht damit umgehen, wenn ich irgendwo mal nicht ''die Dünnste'' bin.
      Dazu meine ich mir auch einreden zu müssen, dass man in der Klinik ''einfach so'' wieder normal isst. Und normal essen bedeutet Zunahme - das ist das letzte, wozu ich gerade bereit sein kann. Ich weiß gar nicht wie ich das jetzt ausdrücken soll..

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        Sie kontrollieren über computer...

        Er hat mir auch angeboten, das ich von seinem handy aus anrufen dürfte, man müsste es dann nur mal durchziehen... nd da liegt das problem!!! Mir fehlt der mut dazu... leider...

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          Zitat von TimBendzkoFan Beitrag anzeigen
          Sie kontrollieren über computer...

          Er hat mir auch angeboten, das ich von seinem handy aus anrufen dürfte, man müsste es dann nur mal durchziehen... nd da liegt das problem!!! Mir fehlt der mut dazu... leider...
          Was genau hindert dich? Wovor hast du Angst?
          Dein Lehrer gibt dir so viele Hilfestellungen, bitte nutze die! Geh direkt am ersten Schultag zu ihm, ruf mit ihm zusammen da an.
          Ich kann verstehen, dass du sagst, dass alleine die Gespräche schon gut tun. So ging es mir vor dreieinhalb am Anfang der ES auch, ich hab damals sehr viel mit meiner damaligen Klassenlehrerin geredet und selbst jetzt, wo sie ein Auslandsjahr macht, hab ich hin und wieder Kontakt mit ihr. Klar hilft es, zu wissen, da ist jemand da, der dir zuhört und so, aber glaub mir, dein Lehrer wird dir nicht langfristig helfen können. Er kann mit dir die ersten Schritte gehen, Hilfe zu suchen und für dich da sein, aber er kann keine Therapie ersetzen.

          Kommentar


            Zitat von Humaine Beitrag anzeigen
            Danke erstmal für deine Antwort!
            Natürlich hast du vollkommen Recht mit dem was du sagst... aber allein dieser Gedanke, da irgendwo eingesperrt zu sein macht mich dezent panisch, zumal ich mich auch definitiv zu dick dafür fühle. Bin mir ziemlich sicher, dass die ganzen (vermutlich viel dünneren) Patienten dort mich extrem triggern werden. Hört sich jetzt echt total schwachsinnig an, aber ich kann überhaupt nicht damit umgehen, wenn ich irgendwo mal nicht ''die Dünnste'' bin.
            Dazu meine ich mir auch einreden zu müssen, dass man in der Klinik ''einfach so'' wieder normal isst. Und normal essen bedeutet Zunahme - das ist das letzte, wozu ich gerade bereit sein kann. Ich weiß gar nicht wie ich das jetzt ausdrücken soll..
            Du bist nicht eingesperrt. Je nachdem, wie die Ärzte dich gesundheitlich einschätzen, bekommst du jeden Tag ca ein bis zwei Stunden Ausgang. Manchmal gibt es auch Ausflüge gemeinsam mit den anderen Patienten. Außerdem hat man meist so ein volles Programm, dass man sich über sowas gar nicht so viele Gedanken machen kann. Meist nach zwei Wochen darf man dann auch am Wochenende nach Hause, kommt aber natürlich auch auf den Zustand drauf an.
            Ich kenne das, aber glaub mir, davor musst du nicht allzu sehr Angst haben. Es ist ja nicht so, dass da nur hoch anorektische mit 30kg sind. Da sind auch viele, die bald entlassen werden und somit wieder eine gute, gesunde Figur haben und abgesehen davon, sind dort auch jene, die dort nicht wegen einer Essstörung sind, sondern beispielsweise nur wegen Depressionen. Diese sind also im Normalfall auch nicht überdurchschnittlich dünn.
            Dass du tierische Angst davor hast zuzunehmen, gehört, doof gesagt, nunmal leider so gut wie immer zu einer Essstörung dazu. Aber damit auch diese Ängste weggehen bzw. wenigstens deutlich gemindert werden, würdest du diese Therapie ja unter anderem beginnen. Die Leute dort wissen von den Ängsten und Problemen mit denen die Patienten dort hin kommen und können dann gemeinsam mit dir dagegen ankämpfen. Man nimmt ja auch keine 5kg an einem Tag zu. Tu dir und deiner Zukunft den Gefallen und mach das alles schnellst möglich.

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              Zitat von Humaine Beitrag anzeigen
              (...)

              Danke schon einmal, falls sich das überhaupt jemand durchliest.
              Hallo!

              Ich habe es mir auch durch gelesen, und ich finde, das klingt sehr, sehr ernst.

              Du bist schon so weit in dem Teufelskreis der Essstörung drin, ich wage mal zu behaupten, dass du da alleine nicht (mehr) rauskommst. Ebenso denke ich auch, dass eine ambulante Therapie nicht (mehr) ausreicht, und ich glaube, dass du das Abitur in diesem psychischen und physischen Zustand nicht schaffen wirst. Ich möchte dich nicht entmutigen, oder alles schwarz malen, das ist einfach nur meine Meinung anhand der Fakten, die du beschrieben hast.

              Ich würde dir unbedingt nahe legen, eine stationäre Therapie zu machen. Das Abi kann, wie Ahnungslos schon schrieb, warten. Ein gutes Abi/Studium/Berufsleben setzt immer Gesundheit voraus. Die Gesundheit hat meiner Meinung nach immer Vorrang.

              Deine bedenken, dass dich Mitpatienten triggern, kann ich nachvollziehen. Das ist sicher in vielen Kliniken so. Aber du wirst seitens der Therapeuten Unterstützung bekommen, wie du damit umgehen kannst, das Problem ist dem Klinikpersonal ja sicher nicht unbekannt.

              Es gibt gute Kliniken, die sich auf Essstörungen spezialisiert haben. Sicher können auch die nicht zaubern, es wird viel von dir verlangt, und du musst hart an dir arbeiten. Aber man kann dir Wege aufzeichnen, wie du aus dem Kreislauf herauskommst.

              So ein Klinikaufenthalt ist kein Zuckerschlecken, aber ich frage mal ganz provokativ: Was hast du denn zu verlieren? Es kann doch nur besser werden. Oder nicht?

              Hier ist ein Link von einer sehr guten Klinik. Die sind auf Essstörungen spezialisiert, haben gute Erfolgsquoten und sehr positive Bewertungen.

              http://www.schoen-kliniken.de/ptp/kkh/ros/

              Guck es dir einfach mal an. Denk drüber nach! Sprich mit deinen Eltern, mit deinen Freunden, mit Menschen, die dir nahe stehen und dich sicher unterstützen werden.

              Alles Gute für dich! Jarmila

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                Zitat von JarmilaJeunesse Beitrag anzeigen


                Hier ist ein Link von einer sehr guten Klinik. Die sind auf Essstörungen spezialisiert, haben gute Erfolgsquoten und sehr positive Bewertungen.

                http://www.schoen-kliniken.de/ptp/kkh/ros/
                Kleiner Tipp noch von mir, als Person, die von dort kommt - von Rosenheim würde ich dir abraten. Prien wäre definitiv die beste Entscheidung. Außerdem ist die Stadt schön und die Lage der Klinik ist ein Traum. Nur so nebenbei.

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                  Zitat von Ahnungslos_ Beitrag anzeigen
                  [...]
                  Darf ich fragen, ob du bereits in einer Klinik warst? Falls ja (was ich aufgrund deiner Antworten jetzt so einschätzen würde), wie lange warst du da und wie lange hat es ungefähr gedauert, bis du irgendeine (vor allem psychische) Verbesserung bemerkt hast?
                  Zugegebenermaßen war eine stationäre Therapie bisher für mich eigentlich gar keine Option, ich müsste ja ''nur'' noch 1,5 Jahre aushalten. War eigentlich immer der Meinung, dass das, was ich dort prinzipiell schaffen würde, zuhause ebenso gut schaffen könnte.

                  Zitat von JarmilaJeunesse Beitrag anzeigen
                  [...]
                  Das entmutigt mich nicht, ganz im Gegenteil. Es gibt mir eher einen Ansporn dafür, dass ich überhaupt irgendwann mal was ändere. Wie gesagt, meine Zukunft ist mir sehr, sehr wichtig, ebenso natürlich ein gutes Abitur.

                  Das Jahr gegebenenfalls zu wiederholen - damit kann ich mich irgendwie immer noch nicht anfreunden. Fühle mich extrem wohl in meinem Jahrgang, ich bin in so vielen ''Ausschüssen'' dabei und alle Planungen, die für die nächsten 1,5 Jahre gelaufen sind und all das Organisatorische, in das ich mich wirklich saumäßig reingekniet habe, wäre quasi umsonst... irgendwie wäre das total schade.

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                    Zitat von weckmichnicht Beitrag anzeigen
                    Was genau hindert dich? Wovor hast du Angst?
                    Dein Lehrer gibt dir so viele Hilfestellungen, bitte nutze die! Geh direkt am ersten Schultag zu ihm, ruf mit ihm zusammen da an.
                    Ich kann verstehen, dass du sagst, dass alleine die Gespräche schon gut tun. So ging es mir vor dreieinhalb am Anfang der ES auch, ich hab damals sehr viel mit meiner damaligen Klassenlehrerin geredet und selbst jetzt, wo sie ein Auslandsjahr macht, hab ich hin und wieder Kontakt mit ihr. Klar hilft es, zu wissen, da ist jemand da, der dir zuhört und so, aber glaub mir, dein Lehrer wird dir nicht langfristig helfen können. Er kann mit dir die ersten Schritte gehen, Hilfe zu suchen und für dich da sein, aber er kann keine Therapie ersetzen.

                    Das er eine therapie nicht ersetzen kann weiß ich... aber er gibt einem halt das gefühl, das man etwas wert ist... und irgendwie klammer ich mich daran fest...

                    Ich glaube ich habe angst, das die ganzen lügen auffliegen und ich dann noch mehr ärger habe/bekomme...

                    An Humaine: ich verstehe, das du ds nicht wegschmeißen willst... aber du kannst ja dann auch die schule wechseln und einen kompletten neustart machen...

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                      Zitat von Ahnungslos_ Beitrag anzeigen
                      Kleiner Tipp noch von mir, als Person, die von dort kommt - von Rosenheim würde ich dir abraten. Prien wäre definitiv die beste Entscheidung. Außerdem ist die Stadt schön und die Lage der Klinik ist ein Traum. Nur so nebenbei.
                      Ich spreche von der Klinik Roseneck in Prien, nur so nebenbei.

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                        Zitat von Humaine Beitrag anzeigen
                        ... ich bin in so vielen ''Ausschüssen'' dabei und alle Planungen, die für die nächsten 1,5 Jahre gelaufen sind und all das Organisatorische, in das ich mich wirklich saumäßig reingekniet habe, wäre quasi umsonst... irgendwie wäre das total schade.
                        Sicher wäre das schade, das stimmt. Aber "umsonst" wäre es nicht. Es sind Erfahrungen, die du gemacht hast, Erfolge, die du erzielt hast, usw. Weißt, was ich meine?

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                          Zitat von TimBendzkoFan Beitrag anzeigen
                          Das er eine therapie nicht ersetzen kann weiß ich... aber er gibt einem halt das gefühl, das man etwas wert ist... und irgendwie klammer ich mich daran fest...

                          Ich glaube ich habe angst, das die ganzen lügen auffliegen und ich dann noch mehr ärger habe/bekomme...
                          Natürlich, das verstehe ich auch. Aber er darf nunmal nicht dein "einziger Strohhalm" sein, du musst dich auch an etwas anderem festhalten können.
                          Wenn du das in Bezug auf deine Eltern meinst, da gibt es immer Mittel und Wege. Bist du gesetzlich krankenversichert? Wenn ja, dann ist das sogar relativ einfach, mit 16 kann man eine Therapie machen, ohne das Mitwissen bzw. ohne die Einverständnis der Eltern. Du müsstest lediglich ein bisschen nachforschen und die verschiedensten Therapeuten anrufen und nachfragen, ob die eine Therapie ohne Eltern anbieten würden. Wenn du privat versichert bist, weiß ich die Lage jetzt nicht ganz genau, aber das könntest du bei einer Beratungstelle herausfinden. Und was soll auffliegen? Bei einer Beratungsstelle geht das schonmal nicht, vor allem nicht, wenn es anonym ist, die kennen dich ja nicht wirklich und deine Eltern schon gar nicht. Und wenn du die Therapie machst und das alles mit deinem Therapeuten geklärt wäre, hat der Schweigepflicht, es sei denn, du würdest ihm von akuten Selbstmordgedanken erzählen.

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                            Zitat von weckmichnicht Beitrag anzeigen
                            Natürlich, das verstehe ich auch. Aber er darf nunmal nicht dein "einziger Strohhalm" sein, du musst dich auch an etwas anderem festhalten können.
                            Wenn du das in Bezug auf deine Eltern meinst, da gibt es immer Mittel und Wege. Bist du gesetzlich krankenversichert? Wenn ja, dann ist das sogar relativ einfach, mit 16 kann man eine Therapie machen, ohne das Mitwissen bzw. ohne die Einverständnis der Eltern. Du müsstest lediglich ein bisschen nachforschen und die verschiedensten Therapeuten anrufen und nachfragen, ob die eine Therapie ohne Eltern anbieten würden. Wenn du privat versichert bist, weiß ich die Lage jetzt nicht ganz genau, aber das könntest du bei einer Beratungstelle herausfinden. Und was soll auffliegen? Bei einer Beratungsstelle geht das schonmal nicht, vor allem nicht, wenn es anonym ist, die kennen dich ja nicht wirklich und deine Eltern schon gar nicht. Und wenn du die Therapie machst und das alles mit deinem Therapeuten geklärt wäre, hat der Schweigepflicht, es sei denn, du würdest ihm von akuten Selbstmordgedanken erzählen.

                            Bin bei der kassr versichert, wo ein elternteil von mir arbeitet... natürlich, er dürfte nichts sagen, aber wenn es probleme mit den eltern gibt müssen die doch auch mit ins boot geholt werden, oder??? Weil von da kommt ja irgendwie das problem... und da müsste jadann auch mit ihnen gesprochen werden...

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                              Zitat von TimBendzkoFan Beitrag anzeigen
                              Bin bei der kassr versichert, wo ein elternteil von mir arbeitet... natürlich, er dürfte nichts sagen, aber wenn es probleme mit den eltern gibt müssen die doch auch mit ins boot geholt werden, oder??? Weil von da kommt ja irgendwie das problem... und da müsste jadann auch mit ihnen gesprochen werden...
                              Selbst bei Problemen mit Eltern dürfen die nur miteinbezogen werden wenn du das OK dafür gibst.

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                                Hmm... ok... klingt eigentlich gar nicht so übel...

                                Habe ja noch eon bisschen zeit zum nachdenken, eh die ferien vorbei sind und ich wieder zur schule muss... wo das dann alles wieder extremer wird (mit leistungsdruck und selbstzweifeln und so)...

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