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Sammelbeitrag Essstörungen - N°8

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    Zitat von eindorfbengel Beitrag anzeigen
    Gar nicht mal so eindeutig. So mancher fühlt sich wohl, wenn er von zuhaus weg ist. Gerade bei Jugendlichen, die ja nicht bestimmen können, wie es zuhause zugeht.

    Wenn Du aber meinst, dass Du da hin willst und hin gehörst, ist das ja ok. Man wird Dir sicherlich nichts in den Weg legen.
    Meine Eltern haben ja das letzte Wort; muss also bis Stufe 4 warten und dann schauen wie Mama und Papa das sehen. Meine einzige Befürchtung ist, dass sie mich noch hier lassend, wenn das mit dem zunehmen so schnell geht wie bisher.
    Ich war irgendwie nie der Mensch, der froh war, wenn man von Zuhause weg ist. Dazu mag ich einfach alles dort viel zu sehr. Und gerade jetzt, wo ich dort sein könnte und endlich von vorne anfangen kann, irgendwie nur umso mehr.

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      Zitat von Rhiannon Beitrag anzeigen
      Meine einzige Befürchtung ist, dass sie mich noch hier lassend, wenn das mit dem zunehmen so schnell geht wie bisher.
      Sei mal froh, wenn es eher langsam mit dem Zunehmen geht. Es hat schon Frauen gegeben, die sind nach dem Untergewicht ins Übergewicht gekommen, weil sie zum schnellen Zunehmen soviel gegessen haben, dass sie sich an grosse Nahrungsmengen als Normalität gewöhnt haben. Dann waren sie natürlich erschreckt und wollten ganz schnell wieder ganz viel abnehmen...

      Du hast bei einer langsamen Veränderung Gelegenheit, Dich nach und nach an den anderen Zustand anzupassen und so auf ein wirklich gesundes Normalmass einzupendeln.

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        Zitat von Rhiannon Beitrag anzeigen
        Wenn ich weiterhin so zunehme, wie ich es momentan tue, ist das in ca zwei Wochen ... was an sich ja keine sooo lange Zeitspanne. Aber ich wollte Montag nochmal mit der Therapeutin reden, die meine vertritt. Und mut meinen Eltern, wenn es soweit sein sollte. :/
        Ich verstehe was du meinst, allerdings ist die Krankheit eben nicht "nur" körperlich sondern auch seelisch und selbst wenn du nach außen hin wieder "normal" aussiehst, heißt das leider nicht dass du auch seelisch damit abgeschlossen hast.

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          Zitat von eindorfbengel Beitrag anzeigen
          Îst der beste Weg.

          Der beste Weg, auf schöne, runde 100 kg Körpergewicht zu kommen. Denn 3.000 kcal entsprechen dem Grundumsatz bei einem Gewicht von 100 kg.
          Solange man diesen Betrag nicht täglich umsetzt, wird bei dieser Energieaufnahme der Überschuss angespart. So entsteht Gewicht.

          Ich würde nun nicht denken, dass ein magersüchtiges Mädchen aus dem Untergewicht gleich anschliessend schnell ins Übergewicht kommen sollte. Was für ein "Gesundwerden" soll das sein?

          Solche Diätplane entwickeln 15-jährige Mädchen selbst aus ihrem Wissen oder verantwortungslose raffgierige Geschäftemacher.
          Niemand sonst propagiert sowas als Ernährungsberatung.
          Ich denke man sollte sich erstmal genau darüber informieren bevor man so etwas schreibt.
          Ich habe auch im ersten Moment gedacht was das wieder für ein Mist sein soll, aber nachdem mich jetzt etwas mehr damit beschäftigt habe finde ich es gar nicht mehr so schwachsinnig.
          Klar ist das sicher nicht etwas für jeden, aber ich habe einige Erfahrungsberichte gelesen die eben zeigen dass man nicht gleich vom Untergewicht ins Übergewicht rutscht.
          Also erstmal informieren bevor man so einen Stuss zusammen schreibt.

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            Hallo,

            ich melde mich, da ich nicht mehr weiter weiß. Ich bin total verzweifelt, weil mir bewusst geworden ist, dass mein Essverhalten mittlerweile eher einer Essstörung gleicht und ich weiß nicht was ich dagegen tun kann. Auch wenn es in diesem Forum eher weniger um die Essstörung meiner Art geht, hoffe ich, dass mir vielleicht jemand einen Tipp geben kann.

            Ich bin 19 und habe ein Gewicht, dass eher im unteren Normalgewicht liegt. Trotzdem kann ich meinen Körper absolut nicht annehmen und bin seit einem Jahr (Auslöser war, dass ich ca 2 Kilo zugenommen hatte - also fast nichts...) in einem Teufelskreis gefangen.

            Ich will unbedingt abnehmen und verbiete mir, zu essen bzw zähle strikt Kalorien. Natürlich endet das ganze dann nach spätestens einer Woche in Essanfällen, nach denen ich mich selbst einfach nur hasse - und als Folge noch mehr esse... Daraufhin verbiete ich mir wieder alles usw.

            Es ist so schrecklich! Mittlerweile ist es so weit gekommen, dass ich diese Essanfälle aber auch schon aus purer Gewohnheit bekomme, ohne vorher "Diät" gemacht zu haben, einfach weil ich mittlerweile bestimmte Situationen und Stressabbau ans Essen gekoppelt habe. Ich esse auch oft heimlich, weil es mir schon fast unangenehm ist, vor anderen zu essen, obwohl ich wirklich nicht übergewichtig bin. Ich weiß ganz genau, wie falsch das alles ist und auch in welchen Situationen es zu so einem Essanfall kommt aber ich kann es trotzdem nicht stoppen, ich fühle mich so hilflos!

            Es ist, als würde etwas anderes von mir Besitz ergreifen, dass mich dazu bringt, mein Gehirn auszuschalten und einfach nur zu essen, bis ich das Gefühl habe ich platze gleich, ohne Hunger gehabt zu haben. Zum Glück habe ich mich bisher nicht getraut, mich danach auch zu übergeben. Dafür hungere ich die nächsten Tage dann und bekomme darauf hin wieder einen Essanfall.

            Ich fühle mich einfach nur so eklig und verstehe nicht, wie es so weit kommen konnte. Ich hasse mittlerweile alles an meinem Körper und noch mehr hasse ich es, dass ich es scheinbar nicht mal aushalte, simple 2 Kilo abzunehmen um mich wieder wohl zu fühlen.

            Was kann ich tun, um mit all dem aufzuhören - dem emotionalem, heimlichen Essen, den fremdgesteuerten Fressanfällen und dem krankhaften Kalorienzählen und Hungern darauf?

            Vielen Dank schonmal.

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              Hallo ihr Lieben,

              Erstmal will ich euch sagen, dass es mir echt super geht. Ich bin so stolz auf mich. ICH HAB'S GESCHAFFT!!! Vor einem Jahr war ich noch in der Klinik, heute bin ich eine selbstbewusste junge Dame, hab meine Traumausbildung, bin von daheim ausgezogen und bekomme mein Leben auf die Reihe. Endlich, nach 3 Jahren zwischen Waage, Klinik, Kotzen, Therapie, Untergewicht und Psychatrie.
              Es waren auf keinen Fall verlorene Jahre, im Gegenteil. Ich habe so viel gelernt und Erfahrungen gemacht, die ich niemals missen wollen würde.
              Wären die Essstörungen und Depressionen nicht gewesen, wäre ich nicht die, die ich heute bin. Und ich kann inzwischen wirklich sagen, ich finde mich super, so wie ich bin und liebe mein Leben, auch wenn's sauhart sein kann. Und das fühlt sich so unbeschreiblich gut an, so verdammt gut, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.

              Nun aber zu meiner eigentlichen Frage. Ich habe im Moment ein großes Appetit-Problem. Eigentlich hatte ich IMMER einen guten Appetit, ich habe immer soooo gerne gegessen und bin eine totale Genuss-Esserin. Ich kenne das von mir gar nicht.
              Und ich kann es auch nicht mit der Psyche in Verbindung bringen, denn im Moment habe ich die geilste Zeit meines Lebens und bin total zufrieden mir.
              Aber ich muss mir das Essen in letzter Zeit im wahrsten Sinne des Wortes reinwürgen. Mir wird schon schlecht, wenn ich es rieche und es schmeckt alles wie Pappe und ich bekomm's kaum runter, egal was und wie gerne ich es eigentlich immer gegessen hab.
              Oft habe ich Hunger, aber es schmeckt mir dann nichts und es kostet mich Überwindung, etwas zu essen, weil mir dann davon schlecht wird.
              Und das ist ein echtes Problem, weil mein schlechter Kreislauf sich sofort meldet, wenn ich nicht regelmäßig esse und das nervt... Ich hab im Moment echt viel um die Ohren, da kann ich das echt nicht brauchen...

              Kennt das jemand? Wie kann ich da dagegensteuern, bzw. was kann ich tun, damit ich wieder einen besseren Appetit bekomme?

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                Zitat von Kryptonite Beitrag anzeigen
                Hallo ihr Lieben,

                Erstmal will ich euch sagen, dass es mir echt super geht. Ich bin so stolz auf mich. ICH HAB'S GESCHAFFT!!! Vor einem Jahr war ich noch in der Klinik, heute bin ich eine selbstbewusste junge Dame, hab meine Traumausbildung, bin von daheim ausgezogen und bekomme mein Leben auf die Reihe. Endlich, nach 3 Jahren zwischen Waage, Klinik, Kotzen, Therapie, Untergewicht und Psychatrie.
                Es waren auf keinen Fall verlorene Jahre, im Gegenteil. Ich habe so viel gelernt und Erfahrungen gemacht, die ich niemals missen wollen würde.
                Wären die Essstörungen und Depressionen nicht gewesen, wäre ich nicht die, die ich heute bin. Und ich kann inzwischen wirklich sagen, ich finde mich super, so wie ich bin und liebe mein Leben, auch wenn's sauhart sein kann. Und das fühlt sich so unbeschreiblich gut an, so verdammt gut, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.

                Nun aber zu meiner eigentlichen Frage. Ich habe im Moment ein großes Appetit-Problem. Eigentlich hatte ich IMMER einen guten Appetit, ich habe immer soooo gerne gegessen und bin eine totale Genuss-Esserin. Ich kenne das von mir gar nicht.
                Und ich kann es auch nicht mit der Psyche in Verbindung bringen, denn im Moment habe ich die geilste Zeit meines Lebens und bin total zufrieden mir.
                Aber ich muss mir das Essen in letzter Zeit im wahrsten Sinne des Wortes reinwürgen. Mir wird schon schlecht, wenn ich es rieche und es schmeckt alles wie Pappe und ich bekomm's kaum runter, egal was und wie gerne ich es eigentlich immer gegessen hab.
                Oft habe ich Hunger, aber es schmeckt mir dann nichts und es kostet mich Überwindung, etwas zu essen, weil mir dann davon schlecht wird.
                Und das ist ein echtes Problem, weil mein schlechter Kreislauf sich sofort meldet, wenn ich nicht regelmäßig esse und das nervt... Ich hab im Moment echt viel um die Ohren, da kann ich das echt nicht brauchen...

                Kennt das jemand? Wie kann ich da dagegensteuern, bzw. was kann ich tun, damit ich wieder einen besseren Appetit bekomme?
                oh, freut mich das von dir zu hören! :> Ich erinner mich an dein Aussehen und deine Posts und es ist wirklich toll, dass du das alles auf die Reihe bekommen hast. :-)

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                  Zitat von Kryptonite Beitrag anzeigen
                  Hallo ihr Lieben,

                  Erstmal will ich euch sagen, dass es mir echt super geht. Ich bin so stolz auf mich. ICH HAB'S GESCHAFFT!!! Vor einem Jahr war ich noch in der Klinik, heute bin ich eine selbstbewusste junge Dame, hab meine Traumausbildung, bin von daheim ausgezogen und bekomme mein Leben auf die Reihe. Endlich, nach 3 Jahren zwischen Waage, Klinik, Kotzen, Therapie, Untergewicht und Psychatrie.
                  Es waren auf keinen Fall verlorene Jahre, im Gegenteil. Ich habe so viel gelernt und Erfahrungen gemacht, die ich niemals missen wollen würde.
                  Wären die Essstörungen und Depressionen nicht gewesen, wäre ich nicht die, die ich heute bin. Und ich kann inzwischen wirklich sagen, ich finde mich super, so wie ich bin und liebe mein Leben, auch wenn's sauhart sein kann. Und das fühlt sich so unbeschreiblich gut an, so verdammt gut, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.

                  Nun aber zu meiner eigentlichen Frage. Ich habe im Moment ein großes Appetit-Problem. Eigentlich hatte ich IMMER einen guten Appetit, ich habe immer soooo gerne gegessen und bin eine totale Genuss-Esserin. Ich kenne das von mir gar nicht.
                  Und ich kann es auch nicht mit der Psyche in Verbindung bringen, denn im Moment habe ich die geilste Zeit meines Lebens und bin total zufrieden mir.
                  Aber ich muss mir das Essen in letzter Zeit im wahrsten Sinne des Wortes reinwürgen. Mir wird schon schlecht, wenn ich es rieche und es schmeckt alles wie Pappe und ich bekomm's kaum runter, egal was und wie gerne ich es eigentlich immer gegessen hab.
                  Oft habe ich Hunger, aber es schmeckt mir dann nichts und es kostet mich Überwindung, etwas zu essen, weil mir dann davon schlecht wird.
                  Und das ist ein echtes Problem, weil mein schlechter Kreislauf sich sofort meldet, wenn ich nicht regelmäßig esse und das nervt... Ich hab im Moment echt viel um die Ohren, da kann ich das echt nicht brauchen...

                  Kennt das jemand? Wie kann ich da dagegensteuern, bzw. was kann ich tun, damit ich wieder einen besseren Appetit bekomme?
                  Ich finde es so toll sowas von dir zu lesen, vor allem weil es mir Mut macht, dass man da auch wirklich wieder rauskommen kann.

                  Zu deiner Frage:
                  Ich kenne es von meiner Schwester und meinem Freund (beide ein gesundes Essverhalten) dass sie manchmal einfach Phasen haben in denen sie keinen Appetit haben, darauf folgen dann aber meistens Phasen in denen sie umso mehr Appetit haben und sich das ganze somit ausgleicht.
                  Vor meine Essstörung kannte ich das mit der Appetitlosigkeit eigentlich nur wenn ich krank wurde oder es mir psychisch einfach nicht gut ging.
                  Probiers einfach mal mit den Sachen die du am liebsten isst, vielleicht kommt der Appetit dann ja doch noch während dem Essen. Das hat bei mir immer geholfen.
                  Ich würde dir einfach raten mal abzuwarten und wenn der Appetit nicht wieder kommt mal zum Arzt zu gehen und das abklären zu lassen, das ist ja nie verkehrt.
                  Zuletzt geändert von Temmy; 08.07.2014, 13:02.

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                    Wow, toll zu lesen, grad jetzt wo ich selbst in der psychatrie bin

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                      Zitat von Kryptonite Beitrag anzeigen
                      Hallo ihr Lieben,

                      Erstmal will ich euch sagen, dass es mir echt super geht. Ich bin so stolz auf mich. ICH HAB'S GESCHAFFT!!! Vor einem Jahr war ich noch in der Klinik, heute bin ich eine selbstbewusste junge Dame, hab meine Traumausbildung, bin von daheim ausgezogen und bekomme mein Leben auf die Reihe. Endlich, nach 3 Jahren zwischen Waage, Klinik, Kotzen, Therapie, Untergewicht und Psychatrie.
                      Es waren auf keinen Fall verlorene Jahre, im Gegenteil. Ich habe so viel gelernt und Erfahrungen gemacht, die ich niemals missen wollen würde.
                      Wären die Essstörungen und Depressionen nicht gewesen, wäre ich nicht die, die ich heute bin. Und ich kann inzwischen wirklich sagen, ich finde mich super, so wie ich bin und liebe mein Leben, auch wenn's sauhart sein kann. Und das fühlt sich so unbeschreiblich gut an, so verdammt gut, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.

                      Nun aber zu meiner eigentlichen Frage. Ich habe im Moment ein großes Appetit-Problem. Eigentlich hatte ich IMMER einen guten Appetit, ich habe immer soooo gerne gegessen und bin eine totale Genuss-Esserin. Ich kenne das von mir gar nicht.
                      Und ich kann es auch nicht mit der Psyche in Verbindung bringen, denn im Moment habe ich die geilste Zeit meines Lebens und bin total zufrieden mir.
                      Aber ich muss mir das Essen in letzter Zeit im wahrsten Sinne des Wortes reinwürgen. Mir wird schon schlecht, wenn ich es rieche und es schmeckt alles wie Pappe und ich bekomm's kaum runter, egal was und wie gerne ich es eigentlich immer gegessen hab.
                      Oft habe ich Hunger, aber es schmeckt mir dann nichts und es kostet mich Überwindung, etwas zu essen, weil mir dann davon schlecht wird.
                      Und das ist ein echtes Problem, weil mein schlechter Kreislauf sich sofort meldet, wenn ich nicht regelmäßig esse und das nervt... Ich hab im Moment echt viel um die Ohren, da kann ich das echt nicht brauchen...

                      Kennt das jemand? Wie kann ich da dagegensteuern, bzw. was kann ich tun, damit ich wieder einen besseren Appetit bekomme?
                      Erstmal, was du schreibst gibt mir Mut, dass sich auch bei mir etwas ändern kann, wobei ich hier immer mal wieder ein paar Beiträge von dir gelesen habe und meine, mitbekommen zu haben, dass es bei dir ein sehr langer Weg war und ich wohl auch noch einiges vor mir habe. Aber gerade das zeigt doch, dass man nicht aufgeben darf, auch wenn es manchmal auswegslos erscheint...

                      Das, was du schreibst kenne ich so ähnlich, aber auch vor meiner ES hatte ich Phasen, in denen ich einfach nicht viel Appetit hatte, auch wenn es mir ansonsten sehr gut ging. Ich denke das ist auch bei gesundem Essverhalten ganz normal und gleicht sich dann wieder aus, indem man danach einfach wieder ein wenig mehr Appetit hat. Ich kenne das gleiche auch von einigen gesunden Freundinnen/Freunden von mir, die teilweise fast gar keinen Appetit trotz Hunger haben, einige Zeit später aber dann dafür mehr Appetit als Hunger. Ich würd mir da nicht allzu großen Stress machen.
                      Was du aber probieren kannst, ist mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt zu essen, oft ist es ja so, dass es bei großen Portionen anfangs noch schmeckt, man aber nach ein paar Gabeln keine Lust mehr drauf hat bzw. einem dann schlecht wird.
                      Und immer abwechslungsreich essen und verschiedene Speisen ausprobieren.
                      Ich habe auch gehört, dass Ingwer (als Tee oder Gewürz), sowie Hopfen-, Kümmel- und Schafgarbentee appetitanregend wirken sollen. Vielleicht kannst du das ja mal ausprobieren, wenn du sicher bist, dass es nicht an der Psyche liegt

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                        Das Thema hier ist ja nicht mehr ganz so belebt, aber ich wollte mal reinhorchen, wie es euch so geht?

                        Falls es wen interessiert, bei mir läuft's nicht so, wie ich es gerne hätte. Ich war Anfang Oktober auf Studienfahrt in Italien und an sich war es so eine wundervolle Woche, nur die Essenssituationen waren dezent scheiße und meine Klasse hat von meiner ES wohl doch mehr mitbekommen, als es mir recht ist... Naja und seit wir zurück sind wird es auch nicht gerade besser, vor allem wegen der Schule nicht. Aber wenn ich Glück hab, bekomm ich nächste Woche einen kleinen Nachteilausgleich und ich hoffe, dass sich der Stress dann ein wenig legt und es wieder etwas bergauf geht.

                        Und ich wünsche euch natürlich allen eine schöne Adventszeit!

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                          Zitat von weckmichnicht Beitrag anzeigen
                          Das Thema hier ist ja nicht mehr ganz so belebt, aber ich wollte mal reinhorchen, wie es euch so geht?

                          Falls es wen interessiert, bei mir läuft's nicht so, wie ich es gerne hätte. Ich war Anfang Oktober auf Studienfahrt in Italien und an sich war es so eine wundervolle Woche, nur die Essenssituationen waren dezent scheiße und meine Klasse hat von meiner ES wohl doch mehr mitbekommen, als es mir recht ist... Naja und seit wir zurück sind wird es auch nicht gerade besser, vor allem wegen der Schule nicht. Aber wenn ich Glück hab, bekomm ich nächste Woche einen kleinen Nachteilausgleich und ich hoffe, dass sich der Stress dann ein wenig legt und es wieder etwas bergauf geht.

                          Und ich wünsche euch natürlich allen eine schöne Adventszeit!
                          Nachteilausgleich?

                          Bei mir laufts auch ned gut.. Viele Lehrer sprechen mich schon an, Mitschüler starren nur noch, mir ist kalt und kann mich kaum konzentrieren.. ich will da endlich raus und ENDLICH wieder attraktiv ausschaun

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                            Zitat von simsa Beitrag anzeigen
                            Nachteilausgleich?

                            Bei mir laufts auch ned gut.. Viele Lehrer sprechen mich schon an, Mitschüler starren nur noch, mir ist kalt und kann mich kaum konzentrieren.. ich will da endlich raus und ENDLICH wieder attraktiv ausschaun
                            Oh Gott, wie erklär ich das jetzt am besten? Das ist halt, wenn aufgrund einer Krankheit ein paar andere Regelungen für einen Schüler festgesetzt werden und das ist halt echt individuell. Bei mir zum Beispiel wird jetzt erstmal versucht, dass ich die Hausaufgaben nicht/nicht sofort/nicht so ausführlich machen muss, weil ich das nachmittags echt nicht mehr gebacken krieg. Ich hab bloß Angst, dass man mir das als Faulheit auslegen wird...

                            Darf ich fragen, wie lange du die ES schon hast und ob du in Therapie bist? Ich kenn das Gefühl, aber im Endeffekt machen sich die anderen ja auch nur Sorgen und wollen dir helfen. Wissen deine Lehrer denn bescheid?

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                              Euch alles Gute und viel Kraft! Irgendwann schaffen wir das!

                              Mir gehts psychisch grad richtig mies was sich auf das Essen auswirkt. Selbst auf der Arbeit (Kindergarten) krieg ich kaum was runter. Wenn ich was esse ist es ungesundes Zeug. Meine Kollegin hab ich eingeweiht. Sie versucht mir zwar zu helfen aber das bringt nicht wirklich was.

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                                Ich habe mich schon länger nicht mehr gemeldet ... aber ich bin gerade nach einem zweiten Klinikaufenthalt wieder Zuhause & habe einfach gemerkt, dass ich das nochmal total gebraucht habe. Momentan läuft alles gut und ich hoffe, das bleibt auch so.

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