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Sammelbeitrag Essstörungen - N°8

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    Die letzten Tage waren sehr schwer, aber der Tag heute endet jetzt wirklich schlecht.
    Mein Haustier ist heute nach tagelanger Behandlung gestorben und ich bekomme nun wirklich gar nichts mehr runter. Hab über die Tage schon morgens beim Blick auf die Waage gemerkt, wie sehr es mir zusetzt, aber heute... Bin sehr froh, dass mein Freund Verständnis hat und mich gerade nicht mit Essen nervt, aber eigentlich kann es so nicht weiter gehen...

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      Zitat von frozenpetal Beitrag anzeigen
      Während der 'recovery' erlebt man natürlich auch Rückfälle, jedoch kann man wirklich sagen, dass die kleinen Momente, in denen du dich besser fühlst bzw. die während der ES unvorstellbar waren so viel ausmachen.
      Danke, ich werde versuchen, mich auf diese Momente zu konzentrieren ... wobei es bestimmt nicht leicht werden wird. Aber aller Anfang ist schwer.



      @ 19Hippo87:

      Danke auch für deine Antwort. Na ja, ich bin nicht im lebensbedrohlichen UG, aber starkes Untergewicht habe ich schon ... weißt du, ob man dort auch Sporttherapien bekommt, um wieder an Muskelmasse aufzubauen?

      Oh Gott, das tut mir furchtbar Leid! Was für ein Haustier hattest du denn?
      Wäre vielleicht nicht sehr angebracht, das zu schreiben, aber klar bekommt man da nicht sonderlich viel runter, das würde jedem, wirklich jedem so gehen. :/

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        Wie gesagt, es kommt immer auf die Klinik an, die du dir aussuchst. Muskelmasse ist aber meist eines der ersten Dinge, die du wieder zunimmt, sobald dein Körper genug Nährstoffe bekommt.
        Ich würde mir im Netz verschiedene Kliniken anschauenschauen und mich dann danach entscheiden, es am besten passt. Schau nur nicht nach den Mahlzeiten, die Kalorienzufuhr ist überall enorm, aber das hat ja auch seinen Sinn. Schau lieber nach den Therapieangeboten und der Zielgruppe. Kliniken, die das einfach auf der Psychosomatischen Station behandeln solltest du nicht nehmen. Die Klinik am Korso ist beispielsweise auf Essstörungen spezialisiert. Danach dann ambulant weiter in Therapie, eine Klinik ist kein Allheilmittel.


        Ja, ist einfach scheiße. Ein Chamäleon hatte ich. Problem ist einfach, dass jetzt eine Hand voll Gewicht runter ist durch den Stress, gerade beim einkaufen hab es dann doch noch Diskussionen, weil meine Hose runter rutscht und ich sollte doch was kaufen, was ich esse. Jetzt hat er sich wieder beruhigt und akzeptiert es, heute ist Essen einfach nicht drin. Vielleicht geht es mir ja morgen wieder besser...

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          Okay, das ist gut. Mir fällt es inzwischen schon schwer, mir die Haare zu föhnen oder einen Zopf zu machen, weil ich einfach keine Kraft mehr habe. ._.
          In welche Klinik ich komme, ist inzwischen schon entschieden, wir warten noch auf einen Rückruf, wann genau es losgehen soll. Voraussichtlich nächste Woche. :/ Die Klinik bietet Einzel - und Gruppentherapien an, außerdem noch diverse Freizeitangebote (wenn man denn dann darf).

          Das hoffe ich für dich. :/ Klar wird morgen garantiert nich alles wieder auf einmal super rosig sein, aber ich drück die Daumen, dass es dir ein wenig besser geht.

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            Ich finde es auf jeden Fall gut, dass du es einsiehst und dir Hilfe holst. Drück dir die Daumen für die Klinik. Weißt du schon, wie lange dein Aufenthalt vorgesehen ist?

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              Die Klinik hat sich gestern gemeldet ... und jetzt darf ich doch noch bis Ende April warten, weil anscheinend ein paar Entlassungen gestrichen wurden.
              Nein, noch nicht, aber ich glaube das Minimum eines Aufenthalts beträgt in der Regel immer mindestens 6 Wochen. Und dann kommt es ja immer noch darauf an, wie schnell und gut ich zunehme und wie das mit den Therapien so funktioniert. Zwei Monate vielleicht? Kann grad nur schätzen.

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                Okay, dachte das hätten sie vielleicht schon gesagt. Ich kenne ehrlich gesagt niemanden, der unter zwölf Wochen drin war, und das dann auch schon nur durch einen vorzeitigen Abbruch.

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                  Leider noch nicht, ich denke, das kommt im Vorstellungsgespräch, wenn ich da bin. - Die Klinik ist nämlich ein bisschen weiter weg von meinem Zuhause. 12 Wochen? Na ja, was sein muss, muss sein. Ziel ist es, schließlich wieder gesund zu werden. Habe nur Angst vor Heimweh, weil mich aufgrund der Entfernung niemand so regelmäßig besuchen kann ... aber Ablenkung gibt es da hoffentlich genug.

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                    Du wirst da sicher volles Programm haben, da wird das Heimweh schnell vergehen.
                    Ja, ist eine lange Zeit, aber du musst ja so zwei Kilos mehr pro Monat rechnen, von daher braucht es eben Zeit. Ausserdem lernst du meist auch viel über den Umgang mit dir selbst.

                    Bei mir läuft es immer noch nicht wieder rund, hab es heute wieder nicht hinbekommen was zu essen und hab Sport gemacht, der Körper hat sich mit fünf Stunden schlaf bedankt. Voll mist, mal schauen, wie das wieder hin kommt.

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                      Ich muss das jetzt einfach mal los werden...
                      Ich bin gerade einfach enttäuscht von mir selber.
                      In den letzten Jahren habe ich so oft gekämpft und war manchmal so stolz auf mich.
                      Es war der Wahnsinn, als ich es geschafft habe, Butter auf ein Brot zu schmieren und zu essen. Butter! Schmeckt beschissen, aber egal, ich kann es essen!
                      Es hat sich gut angefühlt, durch Sport meinen Körper neu formen zu können, einfach trotz meiner Gewichtszunahme nicht dick zu sein und jetzt die Muskeln aufzubauen. Das Gewicht hat mich immer noch massiv gestört und oft habe ich schlimme Dinge gedacht, aber das Prinzip zu Essen und Sport zu machen hat ganz gut funktioniert.
                      Es hat mir gut getan, dass nicht mehr jeder in meinem Umfeld von meiner Krankheit wusste. Dass mir Menschen gesagt haben, ich solle mit dem Sport ein wenig acht geben, dass ich nicht abnehme, weil ich schon sehr dünn sei und dabei keinen Gedanken an Magersucht verschwendet haben.
                      Schön war es, wenn mir Leute ganz unbedarft Essen angeboten haben, ohne diesen mitleidigen Blick.
                      Und doch...
                      Es fällt mir jetzt so verdammt schwer, mich im Griff zu haben. Es ist außer Kontrolle geraten.
                      (...)
                      Ich weiß, ich mache mir alles kaputt.
                      Und trotzdem habe ich gerade nicht die Kraft etwas daran zu ändern.
                      Zuletzt geändert von dieMeike; 07.04.2014, 07:47. Grund: Teil entfernt, der gegen die Regeln des Forums verstößt.

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                        Zwei Kilos pro Monat ... das wären bei mir umgerechnet gut 3 bis 4. ._. Je nachdem, wie mein Zielgewicht festgelegt wird. Umgang mit mir selbst ist gut, der fällt mir schwer. Hatte heute beim Abendessen schon wieder fast ne Heulattacke. :/

                        Das tut mir Leid für dich. Nichts gegessen, so wirklich überhaupt rein gar nichts? Und dann noch Sport ... ich würde dir raten, wenigsten den weg zulassen. Klar, du solltest dich schon irgendwie ablenken, aber funktioniert das nicht irgendwie anders? Lesen? Verabreden? :/



                        Zitat von 19Hippo87 Beitrag anzeigen
                        Ich muss das jetzt einfach mal los werden...
                        Ich bin gerade einfach enttäuscht von mir selber.
                        In den letzten Jahren habe ich so oft gekämpft und war manchmal so stolz auf mich.
                        Es war der Wahnsinn, als ich es geschafft habe, Butter auf ein Brot zu schmieren und zu essen. Butter! Schmeckt beschissen, aber egal, ich kann es essen!
                        Es hat sich gut angefühlt, durch Sport meinen Körper neu formen zu können, einfach trotz meiner Gewichtszunahme nicht dick zu sein und jetzt die Muskeln aufzubauen. Das Gewicht hat mich immer noch massiv gestört und oft habe ich schlimme Dinge gedacht, aber das Prinzip zu Essen und Sport zu machen hat ganz gut funktioniert.
                        Es hat mir gut getan, dass nicht mehr jeder in meinem Umfeld von meiner Krankheit wusste. Dass mir Menschen gesagt haben, ich solle mit dem Sport ein wenig acht geben, dass ich nicht abnehme, weil ich schon sehr dünn sei und dabei keinen Gedanken an Magersucht verschwendet haben.
                        Schön war es, wenn mir Leute ganz unbedarft Essen angeboten haben, ohne diesen mitleidigen Blick.
                        Und doch...
                        Es fällt mir jetzt so verdammt schwer, mich im Griff zu haben. Es ist außer Kontrolle geraten.
                        Ich weiß, ich mache mir alles kaputt.
                        Und trotzdem habe ich gerade nicht die Kraft etwas daran zu ändern.

                        Der Anfang deines Textes hat mich gerade so gefreut, das klang echt gut!
                        Diesen Blick kenne ich. Der ist echt beschissen. ._.

                        Woher dieser plötzliche Sinneswandel, wenn ich fragen darf? Wegen deinem Haustier? Oder hat einfach irgendwas in deinem Kopf ausgesetzt, hast einen Tag auf Essen verzichtet und dann einfach so weitergemacht? Sport an sich wäre ja nicht so schlimm, wenn du nebenbei normal essen würdest, bzw. etwas mehr, da du durch Sport Kalorien verbrauchst.
                        Was ist AFM? Und was für 5-er Schritte? :/
                        Das du es weißt, ist schonmal ein ganz kleiner Schritt Richtung Einsicht und das ist ein ganz kleiner Schritt Richtung Besserung. Ich würde dir einfach raten, dich jemandem anzuvertrauen, über das Problem zu reden. Mit Freunden oder Eltern, jemandem, dem du bedingungslos vertraust. Dadurch könnte neue Motivation kommen.
                        Was könnte dir denn neue Kraft geben?
                        Zuletzt geändert von dieMeike; 07.04.2014, 07:48. Grund: Teil aus Zitat entfernt, der gegen die Regeln des Forums verstößt.

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                          Hey Leute.
                          Ich muss mich einfach mal wieder richtig aussprechen. Ich leide schon seit einiger Zeit an einer leichten Form von Bulimie. Das ganze lief so ab, dass ich unter der Woche immer so wenig wie möglich gegessen habe und auch Kalorien gezählt habe, manchmal auch normale Mahlzeiten ausgekotzt habe, weil ich abnehmen wollte, am Wochenende aber dann meist FAs bekommen habe. Teilweise hab ich gekotzt, teilweise auch nur die nächsten Tage gehungert, um nicht zuzunehmen. Ich hab zwar so mein Gewicht gehalten, aber nie abgenommen. Ich hab zwar NG, würde aber trotzdem das ein oder andere Kilo gerne abnehmen. Nunja, irgendwann hat es Klick gemacht und mir ist bewusst geworden, dass es so nicht weitergehen kann. Durch die FAs kann ich so einfach nicht abnehmen. Deshalb hab ich meine Strategie jetzt geändert: Ich zähle zwar weiterhin Kalorien, esse aber meist mindestens meinen Grundumsatz. Dadurch habe ich die FAs bisher auch fernhalten können. Inzwischen ist auch mein Denken nicht mehr ganz so gestört- ich esse mehr oder weniger, was ich will und so, dass ich satt bin, halte mich aber eben an meine Kalorienvorgabe, dh wenn ich schon genug gegessen habe, aber nochmal Hunger bekomme, ess ich halt nur noch Gemüse. Aber Schokolade, Butter usw. sind nicht generell tabu, aber halt alles in Maßen. Ich ess auch manchmal mehr als meinen Grundumsatz, ohne gleich ein mega schlechtes Gewissen zu haben oder den typischen "Jetzt ist auch schon alles egal"-Gedanken zu bekommen. Ich schau halt, dass ich an solchen Tagen nicht über meinen Gesamtumsatz komme. Allerdings habe ich Angst, so nicht abnehmen zu können. An sich bin ich nicht mehr so streng mit mir, aber ich habe Angst, dass ich alles zu locker sehe und deshalb nicht weiter abnehme. Ich fühle mich auch viel dicker als sonst, obwohl ich ja eigentlich gar nicht zugenommen haben kann. Außerdem kann ich immer noch nicht normal vor anderen Leuten essen, was auch schon seit langem ein immer größeres Problem bei mir wird, langsam ist es mir aber peinlich,weil sich bestimmt jeder denkt: "Wieso ist sie denn immer noch so dick, wenn sie nie etwas isst?"
                          Ich weiß, der Beitrag ist sinnlos, aber ich muss mich mal jemandem mitteilen. Auch für Tips bin ich immer dankbar.
                          Zuletzt geändert von noire; 06.04.2014, 20:32.

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                            Zitat von noire Beitrag anzeigen
                            Hey Leute.
                            Ich muss mich einfach mal wieder richtig aussprechen. Ich leide schon seit einiger Zeit an einer leichten Form von Bulimie. Das ganze lief so ab, dass ich unter der Woche immer so wenig wie möglich gegessen habe und auch Kalorien gezählt habe, manchmal auch normale Mahlzeiten ausgekotzt habe, weil ich abnehmen wollte, am Wochenende aber dann meist FAs bekommen habe. Teilweise hab ich gekotzt, teilweise auch nur die nächsten Tage gehungert, um nicht zuzunehmen. Ich hab zwar so mein Gewicht gehalten, aber nie abgenommen. Ich hab zwar NG, würde aber trotzdem das ein oder andere Kilo gerne abnehmen. Nunja, irgendwann hat es Klick gemacht und mir ist bewusst geworden, dass es so nicht weitergehen kann. Durch die FAs kann ich so einfach nicht abnehmen. Deshalb hab ich meine Strategie jetzt geändert: Ich zähle zwar weiterhin Kalorien, esse aber meist mindestens meinen Grundumsatz. Dadurch habe ich die FAs bisher auch fernhalten können. Inzwischen ist auch mein Denken nicht mehr ganz so gestört- ich esse mehr oder weniger, was ich will und so, dass ich satt bin, halte mich aber eben an meine Kalorienvorgabe, dh wenn ich schon genug gegessen habe, aber nochmal Hunger bekomme, ess ich halt nur noch Gemüse. Aber Schokolade, Butter usw. sind nicht generell tabu, aber halt alles in Maßen. Ich ess auch manchmal mehr als meinen Grundumsatz, ohne gleich ein mega schlechtes Gewissen zu haben oder den typischen "Jetzt ist auch schon alles egal"-Gedanken zu bekommen. Ich schau halt, dass ich an solchen Tagen nicht über meinen Gesamtumsatz komme. Allerdings habe ich Angst, so nicht abnehmen zu können. An sich bin ich nicht mehr so streng mit mir, aber ich habe Angst, dass ich alles zu locker sehe und deshalb nicht weiter abnehme. Ich fühle mich auch viel dicker als sonst, obwohl ich ja eigentlich gar nicht zugenommen haben kann. Außerdem kann ich immer noch nicht normal vor anderen Leuten essen, was auch schon seit langem ein immer größeres Problem bei mir wird, langsam ist es mir aber peinlich,weil sich bestimmt jeder denkt: "Wieso ist sie denn immer noch so dick, wenn sie nie etwas isst?"
                            Ich weiß, der Beitrag ist sinnlos, aber ich muss mich mal jemandem mitteilen. Auch für Tips bin ich immer dankbar.
                            Der Beitrag ist nicht sinnlos.

                            Erst einmal: Ich finde es sehr gut, dass du von alleine aus der Bulimie herausgefunden hast und es selbst regeln konntest, das an sich schaffen nicht alle. Respekt.
                            Nach deinem Grundumsatz zu essen, ist an sich okay ... allerdings könnte dein Körper im schlimmsten Fall auf Sparflamme schalten und dann wärst du im Hungerstoffwechsel ... was bedeuten würde, dass du, wenn du dein Wunschgewicht erreicht hast und wieder normal isst, wieder zunehmen könntest. Empfehlenswert wäre es, wenn du ca. 500 Kalorien unter deinem Gesamtumsatz zu dir nehmen würdest ... nebenbei kannst du dan ja Sport, bzw. Workouts machen, um das Abnehmen ein wenig zu unterstützen.
                            Ich kann dich beruhigen: Durch deine Methode nimmst du auf jeden Fall ab! Und zwar auf eine gesunde, langsame und effektive Weise. Abnehmen tut man eben nicht plötzlich nach wenigen Tagen, da muss man Geduld haben und am Ball bleiben.
                            Das mit dem dicker werden schlag dir mal bitte ganz schnell aus dem Kopf! Das ist nicht gut, wirklich nicht gut. Denk mal logisch: Wenn du etwas weniger isst als sonst und du nebenbei noch etwas Sport treibst, kannst du gar nicht dicker werden. Im "schlimmsten" Fall hast du noch nicht abgenommen, aber das braucht eben Zeit.

                            Kannst du gar nicht vor Leuten essen? Ich würde versuchen langsam anzufangen. Wenn du mit Freunden in der Schule bist, kannst du ja an einem Apfel knabbern und dich dann langsam steigern, was die Menge / Art von Essen angeht. Oder habe ich das Problem jetzt falsch verstanden?
                            Und: Keiner denkt sowas! Die wenigsten achten darauf, was andere essen, wenn sie selbst mit essen beschäftigt sind. Und da du normalgewichtig bist, wird dich wirklich niemand für 'dick' halten oder so etwas denken.

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                              Zitat von Rhiannon Beitrag anzeigen
                              Zwei Kilos pro Monat ... das wären bei mir umgerechnet gut 3 bis 4. ._. Je nachdem, wie mein Zielgewicht festgelegt wird. Umgang mit mir selbst ist gut, der fällt mir schwer. Hatte heute beim Abendessen schon wieder fast ne Heulattacke. :/

                              Das tut mir Leid für dich. Nichts gegessen, so wirklich überhaupt rein gar nichts? Und dann noch Sport ... ich würde dir raten, wenigsten den weg zulassen. Klar, du solltest dich schon irgendwie ablenken, aber funktioniert das nicht irgendwie anders? Lesen? Verabreden? :/






                              Der Anfang deines Textes hat mich gerade so gefreut, das klang echt gut!
                              Diesen Blick kenne ich. Der ist echt beschissen. ._.

                              Woher dieser plötzliche Sinneswandel, wenn ich fragen darf? Wegen deinem Haustier? Oder hat einfach irgendwas in deinem Kopf ausgesetzt, hast einen Tag auf Essen verzichtet und dann einfach so weitergemacht? Sport an sich wäre ja nicht so schlimm, wenn du nebenbei normal essen würdest, bzw. etwas mehr, da du durch Sport Kalorien verbrauchst.
                              Was ist AFM? Und was für 5-er Schritte? :/
                              Das du es weißt, ist schonmal ein ganz kleiner Schritt Richtung Einsicht und das ist ein ganz kleiner Schritt Richtung Besserung. Ich würde dir einfach raten, dich jemandem anzuvertrauen, über das Problem zu reden. Mit Freunden oder Eltern, jemandem, dem du bedingungslos vertraust. Dadurch könnte neue Motivation kommen.
                              Was könnte dir denn neue Kraft geben?
                              Es ist einfach so viel los... und seit Oktober warte ich jetzt auf meinen ambulanten Therapieplatz, habe mich deswegen mit meiner Krankenkasse angelegt und es geht einfach nicht vorwärts.
                              Das ist so frustrierend und ich kann nichts machen ausser abwarten.
                              (...) und weiss genau, welche Schäden das anrichten kann und trotzdem schaffe ich es nicht, wenigstens auf Sport zu verzichten. Wenn ich das Gefühl habe, mich nicht genug bewegt zu haben, laufe ich unsere Treppe auf und ab. Bescheuert so was...(...)
                              Aber ich weiss, wenn ich noch fünf abnehme, dann sieht es auch auf der Arbeit jeder.
                              Ich weiss nicht, einerseits macht es mir Angst. (...) Angst, weil ich weiss, ich kann nicht schnell genug aufhören. Angst, weil mein Freund das nicht wieder durchmachen kann.
                              Und trotz dieser Angst, fühlt es sich so trügerisch beruhigend an, sich dem ganzen wieder hinzugeben.
                              Zuletzt geändert von dieMeike; 07.04.2014, 07:50. Grund: Teil entfernt, der gegen die Regeln des Forums verstößt.

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                                Zitat von 19Hippo87 Beitrag anzeigen
                                Es ist einfach so viel los... und seit Oktober warte ich jetzt auf meinen ambulanten Therapieplatz, habe mich deswegen mit meiner Krankenkasse angelegt und es geht einfach nicht vorwärts.
                                Das ist so frustrierend und ich kann nichts machen ausser abwarten.
                                (...) und weiss genau, welche Schäden das anrichten kann und trotzdem schaffe ich es nicht, wenigstens auf Sport zu verzichten. Wenn ich das Gefühl habe, mich nicht genug bewegt zu haben, laufe ich unsere Treppe auf und ab. Bescheuert so was...
                                (...) Aber ich weiss, wenn ich noch fünf abnehme, dann sieht es auch auf der Arbeit jeder.
                                Ich weiss nicht, einerseits macht es mir Angst.(...) Angst, weil mein Freund das nicht wieder durchmachen kann.
                                Und trotz dieser Angst, fühlt es sich so trügerisch beruhigend an, sich dem ganzen wieder hinzugeben.
                                Seit Oktober ist wirklich eine reichlich lange Zeit ... sieht die Krankenkasse nicht ein, dass es nötig ist, auch nach Besserung noch mit einer ambulanten Therapie weiterzumachen? Gerade um solche Rückfälle zu verhindern, oder dann wenigstens therapeutische Hilfe zu haben? Das ist echt nicht fair. :/
                                Kannst du dann versuchen, etwas nahrhafteres zu dir zu nehmen? Smoothies oder andere Drinks? Nüsse? Vollkornbrot? Oder scheitert es an der Kalorienzahl und nicht an dem Volumen/der Menge des Essens?
                                AFM bringen doch deinen kompletten Körper durcheinander! Schädigt deinen Magen, deine Gesundheit ...
                                Die Angst ist immerhin noch vorhanden - wenn es dir gleichgültig wäre, wäre das viel beängstigender. Ich mache mir Sorgen. Denk doch mal an deine Zukunft, wie soll die aussehen, wenn du so weiter machst? Irgendwann arbeitet dein Körper einfach nicht mehr weiter, du kippst um, landest im Krankenhaus, kannst nicht mehr arbeiten, verbaust dir dein ganzes Leben ... ist da nicht ein kleiner Funken Motivation auf Besserung, wenn du mal darüber nachdenkst? So versuche ich immer, mir zu helfen. :/
                                Zuletzt geändert von dieMeike; 07.04.2014, 07:51. Grund: Teil aus Zitat entfernt, der gegen die Regeln des Forums verstößt.

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