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Sammelbeitrag Essstörungen - N°8

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    Zitat von Sairas Beitrag anzeigen
    Das Problem ist eher, dass die ES bei mir "nur" Symptom von anderen Störungen ist... die ich so leicht leider nicht behandeln kann bzw. komme ich da nicht voran. Wenn das nicht geklärt ist, wird die ES wohl immer bleiben, da es das einzige ist, was mir dann irgendwie Halt gibt.

    Und Anfang des Jahres habe ich 2 Unverträglichkeiten festgestellt bekommen... seitdem kann ich auch nicht mehr essen, worauf ich wirklich Lust habe. Da macht das Essen gleich gar keinen Spaß mehr, obwohl ich immer gerne gegessen habe.
    Selbst wenn ich nun mein Lieblingsessen essen WILL, ich darf und kann nicht mehr, weil ich es nicht vertrage.

    Irgendwie war das auch ein Auslöser für den Rückfall.
    Darf ich fragen, was du denn nicht mehr verträgst?

    Ich glaube, du findest trotzdem neue Dinge, die dir schmecken.
    Und dass die ES einem 'Halt' gibt, habe ich auch immer gedacht, in Wahrheit ist sie dafür zuständig, dass dein Körper immer mehr und mehr leidet. Sie hilft dir kein Bisschen! Eine ES ist eher ein ''böser schwarzer Fleck'' in deinem Kopf, je mehr du abnimmst, desto größer wird er!

    Ein gesunder Körper und Spaß an deinem Leben gibt dir wirklich Halt und keine dumme Krankheit.

    Ich bin vor 3 Monaten auch rückfällig geworden, habe aber sogar wieder 2kg zugenommen, klar einerseits gehts mir scheiße deswegen, aber mittlerweile denke ich mir, ich bin nichts Besonderes mit dieser Krankheit, es leiden so viele an Magersucht, die Menschheit ist einfach nur genervt und denkt sich "schon wieder so ein ekeliges Skelett".
    Keiner denkt sich "wow, die hat ihren Körper unter Kontrolle, total super" !!

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      So ich habe schon seit längerem überlegt ob ich hier einmal reinschreiben soll oder nicht, aber jetzt habe ich eine Frage die mich schon seit längerem beschäftigt und ich hoffe dass ich hier eine Antwort bekomme.

      Also ich habe vor ca. 10 Wochen mit meiner "Recovery" von Magersucht begonnen,doch obwohl es schon so lange her ist dass ich wieder angefangen habe zu essen nehme ich trotzdem immer noch extremst viel zu obwohl ich jetzt eigentlich nicht übermässig viel esse. Das ganze entmutigt mich leider sehr, da ich Angst habe,dass das Zunehmen nie wieder aufhört. Wisst ihr wie lange das dauert bis sich mein Stoffwechsel wieder erholt hat? Wie lange hat es bei euch gedauert? Gibt es irgendwelche Tricks wie es schneller gehen könnte?

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        Zitat von Veggie_Mickey Beitrag anzeigen
        So ich habe schon seit längerem überlegt ob ich hier einmal reinschreiben soll oder nicht, aber jetzt habe ich eine Frage die mich schon seit längerem beschäftigt und ich hoffe dass ich hier eine Antwort bekomme.

        Also ich habe vor ca. 10 Wochen mit meiner "Recovery" von Magersucht begonnen,doch obwohl es schon so lange her ist dass ich wieder angefangen habe zu essen nehme ich trotzdem immer noch extremst viel zu obwohl ich jetzt eigentlich nicht übermässig viel esse. Das ganze entmutigt mich leider sehr, da ich Angst habe,dass das Zunehmen nie wieder aufhört. Wisst ihr wie lange das dauert bis sich mein Stoffwechsel wieder erholt hat? Wie lange hat es bei euch gedauert? Gibt es irgendwelche Tricks wie es schneller gehen könnte?
        Sowas dauert leider schon mehr als 2 Monate. Mit bis zu 5 Monaten kannst du da eigentlich locker mit rechnen. Du nimmst zwar zu, aber es wird trotzdem von Zeit zu Zeit weniger. Lass dich da auch nicht zu sehr verunsichern, denn man nimmt auch sehr viel an Wasser zu.
        Außerdem hat die Periode z.B. auch Einfluss drauf, wenn sie bei dir ausgeblieben ist.

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          Zitat von frozenpetal Beitrag anzeigen
          Sowas dauert leider schon mehr als 2 Monate. Mit bis zu 5 Monaten kannst du da eigentlich locker mit rechnen. Du nimmst zwar zu, aber es wird trotzdem von Zeit zu Zeit weniger. Lass dich da auch nicht zu sehr verunsichern, denn man nimmt auch sehr viel an Wasser zu.
          Außerdem hat die Periode z.B. auch Einfluss drauf, wenn sie bei dir ausgeblieben ist.
          5 Monate?!? Bis dort hin bin ich dann wahrscheinlich übergewichtig

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            Zitat von Veggie_Mickey Beitrag anzeigen
            5 Monate?!? Bis dort hin bin ich dann wahrscheinlich übergewichtig
            Nein, mach dir keine Sorgen!
            Es kommt auch drauf an, wie lange du im Untergewicht warst..

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              Ich bin seit 6 Monaten Essgestört . Mir kommen seid 5 Monaten meine Periode auch nicht mehr .Jetzt will ich versuchen aus der Essstörung rauszukommen weiß aber nicht wie ich jetzt essen soll ohne zuzunehmen . Ich hatte ca. ...kcal am Tag. Ich hoffe mir kann jemand helfen .

              P.S : Wenn hier Mädels sind die gerade eine esssstörung bekommen haben , hört auf damit , ana will euch umbringen .
              Zuletzt geändert von dieMeike; 28.03.2014, 06:18. Grund: Kcal Angabe entfernt

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                Zitat von princessrider Beitrag anzeigen
                Ich bin seit 6 Monaten Essgestört . Mir kommen seid 5 Monaten meine Periode auch nicht mehr .Jetzt will ich versuchen aus der Essstörung rauszukommen weiß aber nicht wie ich jetzt essen soll ohne zuzunehmen . Ich hatte ca. ...kcal am Tag. Ich hoffe mir kann jemand helfen .

                P.S : Wenn hier Mädels sind die gerade eine esssstörung bekommen haben , hört auf damit , ana will euch umbringen .
                Das hörst du jetzt bestimmt nicht gerne, aber du wirst wohl zunehmen müssen, damit du deine Periode wieder bekommst. Die hängt unter anderem von deinem Gewicht ab, wenn du wieder im Normalgewicht bist, dauert es ein Bisschen und alles hat sich wieder eingependelt.
                Ich hoffe wirklich sehr, dass du das schaffst
                Zuletzt geändert von dieMeike; 28.03.2014, 06:19. Grund: Kcal Angabe entfernt

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                  Zitat von RebellOhneGrund Beitrag anzeigen
                  Wie groß ist schon die Wahrscheinlichkeit je wieder wohl auf zu sein, wenn man sich niemanden anvertrauen kann? Wirklich niemanden. Früher konnte ich da wenigstens mit meinem Freund drüber reden, aber mittlerweile dümpel ich einfach nur noch vor mir her.
                  Ich bin im Untergewicht - was ich zwar die meiste Zeit bin, aber auch BMI>16,5...ich hab vor so 1,5 Jahren mit dem Kotzen angefangen und mittlerweile erlebe ich Phasen, in denen ichs mehrfach täglich tue. Ich weiß nicht mehr weiter. Es tut mir ehrlich gesagt einfach nur wahnsinnig weh in meiner Welt so zu leben, weil ich mich wieder immer mehr isoliere. Früher konnte ich wenigstens (so dumm es sich auch anhört, ich hoffe die Aussage triggert niemanden zu sehr) hungern, aber mittlerweile ist das für mich irgendwie unmöglich. Der Gedanke erneut mich an einen Psychologen oder irgendeiner Person zu wenden ist utopisch, dumm. Ich bin übrigens vor ein paar Jahren hier schon länger aktiv gewesen, aber unter anderem Nick, dessen Passwort ich nicht mehr weiß. Wer interessiert ist und ne Ahnung hat, der kann mir schreiben und nachfragen. Auch mache ich momentan meinen Schulabschluss und fange bereits im September eine Ausbildung an, erneut in eine Klinik (ich war davor in einer Jugendpsychatrie; vor 2 Jahren - fast 3 Monate) zu gehen würde mir genauso wenig bringen wie das erste Mal.
                  Warum ich das ehrlich gesagt gerade abtippe? Ich hab nicht den blassesten Schimmer. Ich bin einfach feige und muss das irgendwie mal loswerden. Hier hat damals ein Teil meiner ES angefangen und ich war hier phasenweise wie gesagt aktiv, vielleicht erhoff ich mir einfach wenigstens zurück, ein paar Leute zu haben, mit denen ich mich unterhalten kann. Ich "kenne" zwar aus der Klinikzeit und auch so ein paar Leute mit ner ES, aber trau mich nie das Thema anzuschneiden...
                  Ich hätte jetzt gesagt, versuche mal, mit Deinem Hausarzt zu sprechen, ob eine Möglichkeit weiß, an den Du Dich wenden kannst, seies einen Therapeut, Klinik oder eine Selbsthilfegruppe. Bei letzterem weiß ich leider mittlerweile, dass es nicht lo leicht ist eine Gruppe zu finden, wie sich das immer anhört.

                  Aber Du sagtest, Du seist in einer Klinik gewesen, hat Dir das nichts gebracht oder bist Du danach wieder abgestrützt?

                  Warum fällt es Dir so schwer, mit den Leuten, die Du in der Klinik kennengelernt hast drüber zu reden? Ich denke, das sind wahrscheinlich noch diejenigen, die am ehesten Verständnis dafür haben und vllt sogar einige Tipps haben, was Du machen kannst.

                  Ich wünsch Dir viel Glück.

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                    Mal eine Frage an die, die in einer Klinik waren oder eine Therapie außerhalb der Klinik gemacht haben:
                    Habt ihr euch selbst dazu entschlossen und es euren Eltern gesagt oder haben eure Eltern oder euer Arzt das beschlossen?
                    Und wart ihr dabei im UG oder NG?

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                      Zitat von princessrider Beitrag anzeigen
                      Ich bin seit 6 Monaten Essgestört . Mir kommen seid 5 Monaten meine Periode auch nicht mehr .Jetzt will ich versuchen aus der Essstörung rauszukommen weiß aber nicht wie ich jetzt essen soll ohne zuzunehmen . Ich hatte ca. ...kcal am Tag. Ich hoffe mir kann jemand helfen .

                      P.S : Wenn hier Mädels sind die gerade eine esssstörung bekommen haben , hört auf damit , ana will euch umbringen .
                      Ganz ehrlich, wenn ich schon lese "ana will euch umbringen" wird mir ganz schlecht.
                      Traurig, dass dieser Name immer noch als Begriff verwendet wird.
                      Ich verstehe glaube ich auch nicht recht, was du möchtest. Du möchtest essen ohne Gewicht zuzunehmen? Hoffentlich ist das ein schlechter Witz.
                      Ich weiß nicht, wie alt du jetzt bist und kann daher deine Menstruation nicht beurteilen, bei manchen Mädchen ist sie einfach in den ersten Jahren unregelmäßig. Da du aber schreibst, dass du essgestört bist, gehe ich nun einfach mal davon aus, dass deine Menstruation als Folge der Unterernährung ausgeblieben ist. Erste Maßnahme: Blutwerte wieder in Ordnung bringen durch geregelte Mahlzeiten.
                      Du sagst ja selbst, dass du aus der Essstörung rauskommen willst, dafür wirst du zunehmen müssen, sofern du untergewichtig bist. Kein Weg führt daran vorbei, tut mir leid.



                      Zitat von Swiftie13 Beitrag anzeigen
                      Mal eine Frage an die, die in einer Klinik waren oder eine Therapie außerhalb der Klinik gemacht haben:
                      Habt ihr euch selbst dazu entschlossen und es euren Eltern gesagt oder haben eure Eltern oder euer Arzt das beschlossen?
                      Und wart ihr dabei im UG oder NG?
                      Ich hab mich mehr oder weniger selbst dazu durchgerungen, habe allerdings die Therapie nach 32 Stunden abgebrochen. Ich war untergewichtig.
                      Jetzt versuche ich gerade erneut eine Therapie zu machen, aber das ist ja leider auch nicht so einfach bzw. schnell auf die Beine zu stellen.

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                        [QUOTE=19Hippo87;7778633]Ganz ehrlich, wenn ich schon lese "ana will euch umbringen" wird mir ganz schlecht.
                        Traurig, dass dieser Name immer noch als Begriff verwendet wird.
                        Ich verstehe glaube ich auch nicht recht, was du möchtest. Du möchtest essen ohne Gewicht zuzunehmen? Hoffentlich ist das ein schlechter Witz.
                        Ich weiß nicht, wie alt du jetzt bist und kann daher deine Menstruation nicht beurteilen, bei manchen Mädchen ist sie einfach in den ersten Jahren unregelmäßig. Da du aber schreibst, dass du essgestört bist, gehe ich nun einfach mal davon aus, dass deine Menstruation als Folge der Unterernährung ausgeblieben ist. Erste Maßnahme: Blutwerte wieder in Ordnung bringen durch geregelte Mahlzeiten.
                        Du sagst ja selbst, dass du aus der Essstörung rauskommen willst, dafür wirst du zunehmen müssen, sofern du untergewichtig bist. Kein Weg führt daran vorbei, tut mir leid..[QUOTE]
                        ich will ja Auch jetzt zunehmen , will eigentlich Auch Therapie machen , trau mich aber nicht .
                        Es ist klar das die Periode in den ersten Jahren unregelmäßig kommt ,aber sie fehlt halt seit den ersten Monaten wo ich das essen radikal abgestellt hab .
                        Aber danke für deine Antwort

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                          Kannst du denn benennen, was genau dich an der Therapie hindert? Wovor hast du Angst?

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                            Motivation?

                            Tut mir Leid, wenn ich hier einfach mal so 'reinplatze' und dazwischen schreibe ...
                            Irgendwie schon traurig, dass ich mich hier heute erst angemeldet habe und einer meiner ersten Forenbeiträge gleich hierher wandert, aber ich habe seit einigen Tagen still mitgelesen und erhoffe mir ein wenig Hilfe, bzw. Rat.

                            Seit letztem Sommer wollte ich einfach nur ein paar Kilos abnehmen, da ich ein wenig zugenommen hatte und mich nicht mehr wohl fühlte. Damals war ich allerdings immernoch im NG. Angefangen habe ich mit reiner Ernährungsumstellung, sprich mehr Obst und Gemüse, weniger Kalorien - explizit gezählt habe ich damals nicht.
                            Im November habe ich dann gemerkt, dass irgendwas sich verändert hat. Seitdem verbiete ich mir strikt Süßigkeiten, hochkalorisches, zähle diese auch und esse viel weniger als ich eigentlich müsste, wirklich viel viel viel zu wenig. Meine Eltern wissen nunmehr seit zwei Monaten von meiner Magersucht, sie helfen mir so gut es geht, aber da eine ambulante Therapie bei mir nicht mehr viel bringen würde (war schon bei zwei Therapeutinnen, die das beide meinten, genauso wie mein Hausarzt), geht es voraussichtlich nächste oder übernächste Woche in die Klinik.

                            Okay, dass ich eine stationäre Behandlung durchziehe, war meine Idee, ja. Aber ich habe in letzter Zeit überhaupt keinen Antrieb mehr, da auch wirklich hinzugehen ... an einigen Tagen denke ich, dass ich das hinkriege und schon wieder werden wird, an anderen bin ich so unglaublich deprimiert und schlapp, lasse so gut wie nichts und niemanden an mich ran.

                            Meine Fragen wären:
                            War jemand von euch schonmal in so einer Klinik für Essstörungen, und wenn ja, was waren dort eure Erfahrungen? Gab es spezielle Tagesabläufe?
                            Und an alle, die ihre ES halbwegs hinter sich gelassen haben, bzw. gerade dabei sind? Was ist eure Motivation, was treibt euch an?

                            Danke schonmal für Antworten.

                            Kommentar


                              Zitat von Rhiannon Beitrag anzeigen
                              Und an alle, die ihre ES halbwegs hinter sich gelassen haben, bzw. gerade dabei sind? Was ist eure Motivation, was treibt euch an?

                              Danke schonmal für Antworten.
                              Wenn du merkst, dass es dir so langsam besser geht und du das Essen halbwegs genießen kannst, dann steigt deine Motivation automatisch. Während der 'recovery' erlebt man natürlich auch Rückfälle, jedoch kann man wirklich sagen, dass die kleinen Momente, in denen du dich besser fühlst bzw. die während der ES unvorstellbar waren so viel ausmachen. Sich für eine Klink zu entscheiden ist ein guter Schritt, du kannst es ja versuchen. Schaden wird es dir bestimmt nicht.

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                                Stationäre Therapie ist immer so eine Sache.
                                Die einen finden sich dort gut zurecht, die anderen haben dort arge Probleme.
                                Ich denke du musst selbst heraus finden, ob es dir weiter helfen kann.
                                Im allgemeinen sind die Tagesabläufe recht streng und starr, genau wie das Ernährungsprogramm. Wie genau das alles in der Klinik aussieht, die du dir letztendlich aussuchst, erfährst du in einem Vorgespräch in der betreffenden Klinik.
                                Wobei du dir schon ausrechnen kannst, wie dein spezieller Tagesablauf aussehen wird, das hängt nämlich auch von deinem Zustand ab. Wenn dein Gesundheitszustand bei Beginn kritisch ist, wirst du noch nicht viel Freizeit haben und darfst unter Umständen nicht laufen sondern bekommst zunächst einen Rollstuhl.
                                Der Tag wird strukturiert von fünf oder sechs Mahlzeiten, die zu Beginn begleitet werden, dazu je nach Klinik verschiedene Therapien.
                                Wie gesagt, jeder muss für sich selbst schauen. Ich kenne Leute, die waren in der selben Klinik und haben trotzdem ganz unterschiedliche Meinungen. Und wenn im Laufe deines Aufenthalts festgestellt wird, dass du und das Konzept nicht zusammen passt, gehst du wieder nach Hause.

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