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Sammelbeitrag Essstörungen - N°8

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    Zitat von Maudadott Beitrag anzeigen
    Ich kämpfe jetzt auch schon seit über 4 Jahren (fast 5) mit einem sehr gestörtem Verhältnis zum Essen.
    Das schlimmste für mich ist, dass ich schon genau weiß, dass ich krank bin, aber diese Krankheit eigentlich gar nicht wirklich los werden will. Aus Angst, mich dann nicht mehr kontrollieren zu können, das kann ich mir einfach nicht vorstellen.
    Außerdem war ich nie auch nur ansatzweise im Untergewicht, weshalb körperlich Alles ok ist und Anderen auch Nichts auffällt.. Nur für die Psyche ist die ganze Sache so unglaublich anstrengend.

    Keine Ahnung warum ich das jetzt überhaupt schreibe, aber ich denke, das geht Vielen hier so/ so ähnlich
    Irgendwie macht mich das gerade ein bisschen traurig zu lesen, dass du auch betroffen bist. Mir kommt es langsam schon fast so vor, als gäbe es mehr Leute mit einem gestörten Essverhalten, als mit einem gesunden Essverhalten. Darf ich fragen wie genau sich das bei dir äußert?
    Auch wenn körperlich bis jetzt alles ok ist und du das so schon seit fast fünf Jahren hast, kann es trotzdem passieren, dass du da irgendwann total reinrutscht. Weiß denn jemand davon?
    Mein Essverhalten war auch drei Jahre lang "nur" gestört und seit drei Jahren bin ich jetzt voll drin.
    Ich kann dir nur raten jetzt Hilfe zu lesen, je tiefer man drin ist, desto schwerer kommt man da raus. Aber das weißt du ja sicherlich alles selber.
    Das mit der Kontrolle ist so eine Sache. Es gibt den gesunden Menschenverstand, der einem nach einer gewissen Menge sagt, dass es jetzt reicht und es gibt die ungesunde Stimme, die einem sagt, dass jeder Bissen zu viel ist.
    Du wirst es auch noch kontrollieren können wenn du das gestörte Verhalten los lässt, aber eben in einem gesunden Maß.

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      Zitat von spiegelmoment Beitrag anzeigen
      Oh mein Gott
      Meine Tagen bleiben aus!!!! Jetzt schon 1,5 Monate überfällig.
      Ist das bei euch auch so (gewesen)? Und was mach ich jetzt?

      jaa ist bei mir genauso ich denke nicht, dass du dir Sorgen machen musst, weil der Körper nur gemerkt hat, dass man in dem Zustand keine Kinder bekommen sollte
      Bin sicherheitshalber aber trotzdem mal zum Frauenarzt gegangen

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        Zitat von Temmy Beitrag anzeigen
        Irgendwie macht mich das gerade ein bisschen traurig zu lesen, dass du auch betroffen bist. Mir kommt es langsam schon fast so vor, als gäbe es mehr Leute mit einem gestörten Essverhalten, als mit einem gesunden Essverhalten. Darf ich fragen wie genau sich das bei dir äußert?
        Auch wenn körperlich bis jetzt alles ok ist und du das so schon seit fast fünf Jahren hast, kann es trotzdem passieren, dass du da irgendwann total reinrutscht. Weiß denn jemand davon?
        Mein Essverhalten war auch drei Jahre lang "nur" gestört und seit drei Jahren bin ich jetzt voll drin.
        Ich kann dir nur raten jetzt Hilfe zu lesen, je tiefer man drin ist, desto schwerer kommt man da raus. Aber das weißt du ja sicherlich alles selber.
        Das mit der Kontrolle ist so eine Sache. Es gibt den gesunden Menschenverstand, der einem nach einer gewissen Menge sagt, dass es jetzt reicht und es gibt die ungesunde Stimme, die einem sagt, dass jeder Bissen zu viel ist.
        Du wirst es auch noch kontrollieren können wenn du das gestörte Verhalten los lässt, aber eben in einem gesunden Maß.
        Ohh bei mir ist das genauso. Ich esse eine Zeit lang am Tag nur einen Apfel und dann rappel ich mich auf und sage heute esse ich wieder normal. Dann esse ich normal und nehme zu, finde mich zu dick und esse wieder nur einen Apfel am Tag. Ich hasse das soo sehr. Für die Psysche ist das so unglaublich anstrengend, ich denke ich werde es bald mal mit einer Therapie versuchen.

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          Zitat von Temmy Beitrag anzeigen
          Mir kommt es langsam schon fast so vor, als gäbe es mehr Leute mit einem gestörten Essverhalten, als mit einem gesunden Essverhalten.
          Geht mir genauso. Ich habe keine Essstörung, sondern "nur" ein gestörtes Essverhalten bzw. eine gestörte Beziehung zum Essen und zu meinem Körper und ich merke, dass es da manchen Freundinnen von mir nicht anders geht. Auch wenn man es anfangs nicht denkt, da sie eben normal aussehen und auch oft normal essen, merkt man dann in Gesprächen etc doch, wie gestört eigentlich das Verhältnis zum Essen ist.
          Auch die Tatsache, dass ein Großteil meiner Freundinnen schon mal zumindest versucht hat, Essen zu erbrechen, ist irgendwie traurig.
          Auch hier im Forum (war schonmal unter einem anderen Namen angemeldet und habe mitgelesen) merkt man, dass sooo viele kein gesundes Essverhalten haben...
          Zuletzt geändert von rockamovya; 17.12.2013, 21:44.

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            Zitat von Temmy Beitrag anzeigen
            Irgendwie macht mich das gerade ein bisschen traurig zu lesen, dass du auch betroffen bist. Mir kommt es langsam schon fast so vor, als gäbe es mehr Leute mit einem gestörten Essverhalten, als mit einem gesunden Essverhalten. Darf ich fragen wie genau sich das bei dir äußert?
            Auch wenn körperlich bis jetzt alles ok ist und du das so schon seit fast fünf Jahren hast, kann es trotzdem passieren, dass du da irgendwann total reinrutscht. Weiß denn jemand davon?
            Mein Essverhalten war auch drei Jahre lang "nur" gestört und seit drei Jahren bin ich jetzt voll drin.
            Ich kann dir nur raten jetzt Hilfe zu lesen, je tiefer man drin ist, desto schwerer kommt man da raus. Aber das weißt du ja sicherlich alles selber.
            Das mit der Kontrolle ist so eine Sache. Es gibt den gesunden Menschenverstand, der einem nach einer gewissen Menge sagt, dass es jetzt reicht und es gibt die ungesunde Stimme, die einem sagt, dass jeder Bissen zu viel ist.
            Du wirst es auch noch kontrollieren können wenn du das gestörte Verhalten los lässt, aber eben in einem gesunden Maß.

            Ich kann verstehen, wie du dich fühlst, mir ging es hier bei einigen Usern (unter Anderem auch dir^^) genau so, es ist immer wieder traurig zu erfahren, wie viele da drin stecken.

            Also bei mir ist es nun so, seit ich ca. 13-14 bin (jetzt bin ich 18). Angefangen hat Alles damit, dass ich mich etwas zu dick fand, allerdings durchaus zu Recht, denn ich war damals knapp an der Grenze zum Übergewicht. Ich hab es dann auch geschafft, ein normales Gewicht zu erreichen, war vielleicht noch bisschen pummelig. Bis dahin war auch noch Alles in Ordnung.
            Nur hat dann dieser Gedanke des Abnehmens innerhalb kurzer Zeit solche Ausmaße angenommen, dass ich wirklich an Nichts sonst denken konnte. Sobald ich auch nur für 5 Sekunden alleine war, kam wieder das Thema Essen in mir hoch, ich hab mir krampfhaft ausgerechnet, wieviele Kalorien zusammen gekommen sind, was ich die nächsten Tage dann nur noch essen darf etc. . So ist das bis heute geblieben.
            Auch meine Selbstwahrnehmung ist total im Eimer. Als ich 16 war hatte ich mal ziemlich abgenommen, doch ich hab wirklich kein bisschen davon gesehen. Freundinnen haben schon gesagt, ich solle aufpassen, ich sei ja schon viel zu dünn geworden, doch ich konnte das wirklich nicht glauben, da war für mich einfach kein Unterschied da. Auch als ich dann wieder zugenommen hab, sah ich in meinen Augen genau so aus, wie zuvor.
            Von 16 bis heute ist die ganze Sache noch schlimmer geworden, Ich hab immer wieder Phasen in denen es schlimmer ist als sonst, da hab ich auch schon mehrmals versucht mich zu übergeben (zum Glück erfolglos, da will ich auf keinen Fall reinrutschen). Auch eine Phase mit extrem viel Sport hatte ich schon, da hab ich bis zu 4h am Tag sehr anstrengende Sportarten betrieben, und wenn ich mal "geschwächelt" habe, hab ich mich mit Nichts essen bestraft.
            Zur Zeit ist wieder eine dieser schlimmeren Phasen, dieses Mal hab ich wieder so abgenommen, dass Andere mich darauf angesprochen haben, in positiver Weise. Dieses Mal besteht der Unterschied nur darin, dass ich davon selbst auch was sehe, und jetzt hab ich sozusagen "Blut geleckt". Ich bin fast schon besessen davon, google andauernd irgendwelche bescheuerten "Thinspirations", vergleiche mich mit jedem einzelnen Mädchen, das ich sehe, und hab fast schon den Zwang mich dauernd im Spiegel/Schaufenster/.. zu "kontrollieren".


            Von der ganzen Sache weiß eigentlich Niemand zu 100%. Mein Freund weiß, dass das Thema Abnehmen für mich überdurchschnittlich wichtig ist, und dass das auch nicht mehr ganz normal ist. Nur den Umfang der Krankheit kennt er nicht. Sonst weiß auch Niemand davon.


            Sorry das der Text so ewig lang geworden ist, es ist irgendwie ziemlich schwer das verständlich zu erklären

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              Zitat von Maudadott Beitrag anzeigen
              Ich kann verstehen, wie du dich fühlst, mir ging es hier bei einigen Usern (unter Anderem auch dir^^) genau so, es ist immer wieder traurig zu erfahren, wie viele da drin stecken.

              Also bei mir ist es nun so, seit ich ca. 13-14 bin (jetzt bin ich 18). Angefangen hat Alles damit, dass ich mich etwas zu dick fand, allerdings durchaus zu Recht, denn ich war damals knapp an der Grenze zum Übergewicht. Ich hab es dann auch geschafft, ein normales Gewicht zu erreichen, war vielleicht noch bisschen pummelig. Bis dahin war auch noch Alles in Ordnung.
              Nur hat dann dieser Gedanke des Abnehmens innerhalb kurzer Zeit solche Ausmaße angenommen, dass ich wirklich an Nichts sonst denken konnte. Sobald ich auch nur für 5 Sekunden alleine war, kam wieder das Thema Essen in mir hoch, ich hab mir krampfhaft ausgerechnet, wieviele Kalorien zusammen gekommen sind, was ich die nächsten Tage dann nur noch essen darf etc. . So ist das bis heute geblieben.
              Auch meine Selbstwahrnehmung ist total im Eimer. Als ich 16 war hatte ich mal ziemlich abgenommen, doch ich hab wirklich kein bisschen davon gesehen. Freundinnen haben schon gesagt, ich solle aufpassen, ich sei ja schon viel zu dünn geworden, doch ich konnte das wirklich nicht glauben, da war für mich einfach kein Unterschied da. Auch als ich dann wieder zugenommen hab, sah ich in meinen Augen genau so aus, wie zuvor.
              Von 16 bis heute ist die ganze Sache noch schlimmer geworden, Ich hab immer wieder Phasen in denen es schlimmer ist als sonst, da hab ich auch schon mehrmals versucht mich zu übergeben (zum Glück erfolglos, da will ich auf keinen Fall reinrutschen). Auch eine Phase mit extrem viel Sport hatte ich schon, da hab ich bis zu 4h am Tag sehr anstrengende Sportarten betrieben, und wenn ich mal "geschwächelt" habe, hab ich mich mit Nichts essen bestraft.
              Zur Zeit ist wieder eine dieser schlimmeren Phasen, dieses Mal hab ich wieder so abgenommen, dass Andere mich darauf angesprochen haben, in positiver Weise. Dieses Mal besteht der Unterschied nur darin, dass ich davon selbst auch was sehe, und jetzt hab ich sozusagen "Blut geleckt". Ich bin fast schon besessen davon, google andauernd irgendwelche bescheuerten "Thinspirations", vergleiche mich mit jedem einzelnen Mädchen, das ich sehe, und hab fast schon den Zwang mich dauernd im Spiegel/Schaufenster/.. zu "kontrollieren".


              Von der ganzen Sache weiß eigentlich Niemand zu 100%. Mein Freund weiß, dass das Thema Abnehmen für mich überdurchschnittlich wichtig ist, und dass das auch nicht mehr ganz normal ist. Nur den Umfang der Krankheit kennt er nicht. Sonst weiß auch Niemand davon.


              Sorry das der Text so ewig lang geworden ist, es ist irgendwie ziemlich schwer das verständlich zu erklären
              Ich kann dich so gut verstehen. Bei mir ging es im gleichen Alter los.
              Vor allem den letzten Absatz könnte ich eins zu eins übernehmen. Mir geht es haargenau so.

              Redet dein Freund denn manchmal mit dir darüber, oder spricht dich darauf an?
              Ich finde es jedenfalls gut, dass du das ganze wenigstens hier mal raus lässt. Irgendwann frisst einen sowas sonst auf. Hast du schonmal über eine Therapie nachgedacht? Denn so wie es dir im Moment geht und vor allem das mit dem "Blut geleckt", hört sich richtig bedenklich an. Ich meine dort lernt man dann ja auch, die Krankheit los zu lassen.

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                Hallo ihr Lieben,

                ich bin jetzt schon seit einer Weile eine stille Mitleserin und will jetzt auch einfach mal meine Gedanken loswerden...
                Ich befinde mich jetzt seit circa einem halben Jahr in den Fängen einer ES. Angefangen hat eigentlich alles damit, dass ich Anfang des Jahres den Entschluss gefasst habe bis zum Sommer um die 3kg zu verlieren (Ich hatte Normalgewicht, aber hab mich einfach nicht sehr wohl gefühlt...)
                Ich hab mir nie besonders Gedanken um meine Ernährung gemacht, hab gegessen was ich wollte...das hat sich dann geändert, und ich habe begonnen zieeemlich gesund und bedacht zu essen. Verbunden mit sehr viel Sport haben sich dann auch schon bald erste Erfolge gezeigt, und ich habe schon bald mein eigentlich gesetztes Ziel erreicht.
                Aber wie das sicher einige kennen will man dann schnell mehr...bzw. weniger. Als Ansporn noch mehr abzunehmen hab ich mir meinen Studiumsbeginn im Oktober gesetzt.
                Ich wollte schön, zufrieden und fit in den neuen Lebensabschnitt in einer fremden Stadt starten.
                Also ging es so weiter mit dem Abnehmen...ich habe mir eine bestimmte Kalorienanzahl pro Tag gesetzt, die nicht ganz gesund ist, und jeden Tag mehrere Stunden Sport betrieben.
                Mit dem Studium und dem Leben klappt alles eigentlich ganz gut, aber ich komme mit dem Essen einfach nicht mehr klar...es hat sich von "sehr gesund" zu "zu wenig" und "nicht wirklich gesund" entwickelt...ich hab jetzt weitere 10kg unten und mein Gewicht liegt inzwischen im deutlichen UG. Ich bekomme meine Tage nicht mehr und friere durchgehend.
                Ich esse ungern in Gesellschaft (möchte mich nicht immer rechtfertigen, warum ich grade nicht essen kann, und und und...) und werde ständig auf mein Gewicht angesprochen.
                Meine Mutter hat mir offen gesagt, dass sie beginnt sich Sorgen zu machen...ich sehe sie jetzt nur noch jedes 2. - 3. Wochenende und mit der Unwissenheit wie es mir ergeht kommt sie nicht so klar.
                Jedenfalls möchte ich jetzt raus aus dieser ES. Ich will wieder fit sein um im Sport, und auch sonst, bessere Leistungen zu erbringen und will lernen mich wieder "normal" zu ernähren.
                Aaaaaber ich hab einfach so riesengroße, verdammte Angst zu schnell, zu viel zuzunehmen! Jetzt ist auch noch bald Weihnachten und ich fürchte mich vor nichts mehr, als vor den vielen Familienessen und davor mir wieder anhören zu müssen wie dünn ich doch bin.
                Diese Stimme in mir sagt einfach, dass jeder verdammte Bissen zu viel ansetzen wird und ich durch den Jojo - Effekt aufgehen werde wie ein Hefekloß...aber ich will ja auch zunehmen, weil ich gesund sein möchte.
                Ich bin wirklich verzweifelt...

                LG, Patricia

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                  Hallo
                  Bei mir ist es nun wieder so:
                  Seit es mir so schlecht geht habe ich angefangen wieder zu hungern oder ganz wenig zu essen. Ich kann essen nicht sehen oder riechen. Mir wird schlecht wenn ich nur in etwas rein beisse. Dinge die ich so gerne gegessen habe mag ich überhaupt nicht mehr.
                  Viele Personen die mich gut genug kennen haben mir schon ich gesagt hätte abgenommen oder manche haben mich auch gefragt. Meine Antwort darauf war kann gar nicht sein und Nein das bildest du Dir ein.
                  Ich kann es einfach nicht. Seh ich Menschen die essen in den Händen halten muss ich weg vn den. Meistens stehe ich daneben und bin dann sehr abweisend.
                  Letztens hatte ein Lehrer Kuchen dabei. Er hielt mir ein Stück hin aber ich sagte Nein danke kein hunger.
                  Mein blöder Kumpel drückte dann wieder einen dummen Spruch.
                  Außerdem habe ich immer ein schlechtes gewissen wenn ich zu viel gegessen habe und dann habe ich den ganzen Tag schlechte Laune.
                  Ich hasse mich dann immer dafür und fang dann immer an zu weinen.
                  Ich wollte es einfach erzählen

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                    Zitat von Temmy Beitrag anzeigen
                    Ich kann dich so gut verstehen. Bei mir ging es im gleichen Alter los.
                    Vor allem den letzten Absatz könnte ich eins zu eins übernehmen. Mir geht es haargenau so.

                    Redet dein Freund denn manchmal mit dir darüber, oder spricht dich darauf an?
                    Ich finde es jedenfalls gut, dass du das ganze wenigstens hier mal raus lässt. Irgendwann frisst einen sowas sonst auf. Hast du schonmal über eine Therapie nachgedacht? Denn so wie es dir im Moment geht und vor allem das mit dem "Blut geleckt", hört sich richtig bedenklich an. Ich meine dort lernt man dann ja auch, die Krankheit los zu lassen.

                    Sorry dass ich jetzt erst antworte, war sehr selten daheim in den letzten Tagen

                    Ja wir reden da schon ein bisschen darüber, vor Allem weil er auch bemerkt hat, dass es in letzter Zeit schlimmer ist. Aber ich finde es schwer mich da vollständig zu öffnen, weil er diese Gedanken selbst nur schwer nachvollziehen kann und ich ihm damit auch nicht weh tun möchte.
                    Therapie wäre natürlich eigentlich das beste, das weiß ich im Grunde schon.. Aber es fällt mir unheimlich schwer, mir ein Leben ohne diese Gedanken vorzustellen und ich weiß nicht, ob ich das überhaupt will.

                    Wie geht es dir denn momentan?

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                      Zitat von Maudadott Beitrag anzeigen
                      Sorry dass ich jetzt erst antworte, war sehr selten daheim in den letzten Tagen

                      Ja wir reden da schon ein bisschen darüber, vor Allem weil er auch bemerkt hat, dass es in letzter Zeit schlimmer ist. Aber ich finde es schwer mich da vollständig zu öffnen, weil er diese Gedanken selbst nur schwer nachvollziehen kann und ich ihm damit auch nicht weh tun möchte.
                      Therapie wäre natürlich eigentlich das beste, das weiß ich im Grunde schon.. Aber es fällt mir unheimlich schwer, mir ein Leben ohne diese Gedanken vorzustellen und ich weiß nicht, ob ich das überhaupt will.

                      Wie geht es dir denn momentan?
                      Kein Problem

                      Aber das ist ja schon mal gut wenn ihr manchmal darüber redet und er da ein Auge auf dich hat. Aber ich kann das trotzdem total nachvollziehen, dass du dich da nicht öffnen kannst. Vor allem, weil Außenstehende die nicht wirklich Ahnung davon haben, dass oft einfach nicht verstehen.
                      Aber stört dich das denn gar nicht dass du nicht einfach ohne dir Sorgen und Gedanken zu machen essen kannst? Oder hast du solche Gedanken gar nicht?

                      Ich kann mir mittlerweile nicht mehr wirklich vorstellen wie ich da rauskommen soll und hab eigentlich schon aufgehört zu kämpfen. Ich wüsste auch gar nicht an was ich denken soll wenn ich nicht mehr den ganzen Tag an Essen denke. Der einzige Grund, warum ich nicht noch mehr abnehme ist mein Freund, der mich jetzt auch schon zu dünn findet. Nur hab ich gerade echt Angst, dass das alles auseinander bricht. Dann ist mein ganzer Halt weg und es gibt nur noch zwei Optionen für mich, entweder in eine Klinik oder total abstürzen und Klinik kann ich mir zur Zeit einfach nicht erlauben ich hab doch noch nicht mal ne Ausbildung und muss meine Zukunft endlich in den Griff bekommen.

                      Ich will da raus, aber ich schaff es einfach nicht.

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                        Zitat von Temmy Beitrag anzeigen
                        Kein Problem

                        Aber das ist ja schon mal gut wenn ihr manchmal darüber redet und er da ein Auge auf dich hat. Aber ich kann das trotzdem total nachvollziehen, dass du dich da nicht öffnen kannst. Vor allem, weil Außenstehende die nicht wirklich Ahnung davon haben, dass oft einfach nicht verstehen.
                        Aber stört dich das denn gar nicht dass du nicht einfach ohne dir Sorgen und Gedanken zu machen essen kannst? Oder hast du solche Gedanken gar nicht?

                        Ich kann mir mittlerweile nicht mehr wirklich vorstellen wie ich da rauskommen soll und hab eigentlich schon aufgehört zu kämpfen. Ich wüsste auch gar nicht an was ich denken soll wenn ich nicht mehr den ganzen Tag an Essen denke. Der einzige Grund, warum ich nicht noch mehr abnehme ist mein Freund, der mich jetzt auch schon zu dünn findet. Nur hab ich gerade echt Angst, dass das alles auseinander bricht. Dann ist mein ganzer Halt weg und es gibt nur noch zwei Optionen für mich, entweder in eine Klinik oder total abstürzen und Klinik kann ich mir zur Zeit einfach nicht erlauben ich hab doch noch nicht mal ne Ausbildung und muss meine Zukunft endlich in den Griff bekommen.

                        Ich will da raus, aber ich schaff es einfach nicht.
                        Ich war lange Zeit nichtmehr so aktiv, wahrscheinlich kennen mich die Meisten nicht mal (mehr), aber mich macht es echt traurig, das von dir zu lesen.. Generell macht es mich traurig, wie viele ein gestörtes Essverhalten haben- hast du ja auch schon einige Seiten vorher geschrieben.

                        Weiß jemand eigentlich, ob sparkling_dream ab und an mal aktiv ist/war?

                        Kommentar


                          Zitat von KimCrumby Beitrag anzeigen
                          Ich war lange Zeit nichtmehr so aktiv, wahrscheinlich kennen mich die Meisten nicht mal (mehr), aber mich macht es echt traurig, das von dir zu lesen.. Generell macht es mich traurig, wie viele ein gestörtes Essverhalten haben- hast du ja auch schon einige Seiten vorher geschrieben.

                          Weiß jemand eigentlich, ob sparkling_dream ab und an mal aktiv ist/war?
                          doch ich kenn dich noch,obwohl ich nur stumme leserin war und jetzt einen neuen account habe.
                          ich weiß nicht ob sie hier im forum aktiv ist/war,aber auf ihrem blog ist sie es (letzter post am 31.12.13, da schreibt sie auch einiges bezüglich des essens)
                          Zuletzt geändert von WieSonnemitRegen; 05.01.2014, 17:46.

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                            Zitat von WieSonnemitRegen Beitrag anzeigen
                            doch ich kenn dich noch,obwohl ich nur stumme leserin war und jetzt einen neuen account habe.
                            ich weiß nicht ob sie hier im forum aktiv ist/war,aber auf ihrem blog ist sie es (letzter post am 31.12.13, da schreibt sie auch einiges bezüglich des essens)
                            ok, danke.

                            Kommentar


                              Zitat von WieSonnemitRegen Beitrag anzeigen
                              doch ich kenn dich noch,obwohl ich nur stumme leserin war und jetzt einen neuen account habe.
                              ich weiß nicht ob sie hier im forum aktiv ist/war,aber auf ihrem blog ist sie es (letzter post am 31.12.13, da schreibt sie auch einiges bezüglich des essens)
                              Wie heißt denn ihr Blog?

                              Ich habe ja auch schon seit knapp 1,5Jahren eine ES.
                              Zwischenzeitlich war ich nur noch ein paar wenige Kilos von meinem Wunschgewicht entfernt und hab dann wieder zugenommen.
                              Von meiner ES wissen nur mein Freund und eine gute Freundin. Mein Freund hat es sich eig schon von Anfang an gedacht und will mir helfen da rauszukommen und meine Freundin hat selber eine ES, war auch schon in der Klinik. Nun will sie mir eben helfen da nicht weiter reinzugeraten, will mit mir essen gehen, mir zu einer Thearpie raten usw. Natürlich finde ich das alles total nett, aber ich hab so dermaßen Probleme damit in der Öffenlichkeit zu essen und außerdem denke ich eh immer, dass ich nichts essen kann, wiel ich sonst noch dicker werde... Ich meine ich zähle bei jedem Essen und bei jedem Getränk die Kalorien, treibe viel Sport. Vor circa acht Monaten habe ich leider, wegen eines Forums für Essgestörte die sich alle triggern, angefangen mich zu übergeben. In letzter Zeit meinem Freund zuliebe weniger, aber aufhören ist eben schwer. Wobei ich das auch einfach nicht mehr will, deswegen esse ich stellenweise gar nichts bis zu einer sehr niedrigen Kalorienmenge. Denn mittlerweile habe ich es wieder so weit im Griff mich nur noch selten und dann nur bei einer hohen Kalorienmenge zu übergeben.
                              So könnte man also sagen, dass ich iwas zwischen Magersucht und Bulimie habe, wobei die Magersucht doch überwiegt.
                              Ich bin echt nicht stolz darauf, aber ich schäme mich auch zu sehr dafür, als dass ich eine Therapie machen könnte und eine KLinik erst recht nicht, dafür wiege ich auch noch zu viel...glaube ich

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                                Hallo, ich bins wieder Nach einem Rückfall möchte ich wieder gegen die ES ankämpfen. Zumindest will das ein Teil von mir, der andere möchte noch mehr abnehmen um gesund werden zu dürfen. Hört sich total verdreht an,ich versteh mich oft selber nicht.

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