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Sammelbeitrag Essstörungen - N°8

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    Chuckslove97:
    Lies doch bitte nochmal die Regeln des Threads im Startpost.

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      Hallo ihr Lieben.Ich habe ein Problem, ich wäre euch sehr dankbar wenn ihr euch die Zeit nehmt alles zu lesen.ich habe momentan ziemlich viel Stress in der Schule (Oberstufe) und jede Woche mindestens eine Klausur. Ich weiß nicht ob das hier jetzt so gut rein passt, jedenfalls esse ich in Stresszeiten am Tag manchmal nur Frühstück und einen Apfel oder so (kein Hunger/ignoriere das Hungergefühl/keine zeit) und es kommt vor dass ich innerhalb einer Woche 7kg abnehme. Eigentlich will ich sowieso abnehmen und freue mich dann auch total über das verlorene Gewicht, aber andererseits habe ich ein schlechtes Gewissen und zwing mich dann dazu, mir dann wieder alles anzufressen.Es ist eine Zwickmühle! Einerseits will ich abnehmen, und wenn ich es geschafft habe habe ich Angst, wieder normal zu essen (Jojo Effekt etc) und auf der anderen Seite weiß ich, dass es nicht gesund ist. Irgendwie weiß ich nicht mehr weiter...

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        Zitat von mademoiselleKelly Beitrag anzeigen
        Hallo ihr Lieben.Ich habe ein Problem, ich wäre euch sehr dankbar wenn ihr euch die Zeit nehmt alles zu lesen.ich habe momentan ziemlich viel Stress in der Schule (Oberstufe) und jede Woche mindestens eine Klausur. Ich weiß nicht ob das hier jetzt so gut rein passt, jedenfalls esse ich in Stresszeiten am Tag manchmal nur Frühstück und einen Apfel oder so (kein Hunger/ignoriere das Hungergefühl/keine zeit) und es kommt vor dass ich innerhalb einer Woche 7kg abnehme. Eigentlich will ich sowieso abnehmen und freue mich dann auch total über das verlorene Gewicht, aber andererseits habe ich ein schlechtes Gewissen und zwing mich dann dazu, mir dann wieder alles anzufressen.Es ist eine Zwickmühle! Einerseits will ich abnehmen, und wenn ich es geschafft habe habe ich Angst, wieder normal zu essen (Jojo Effekt etc) und auf der anderen Seite weiß ich, dass es nicht gesund ist. Irgendwie weiß ich nicht mehr weiter...
        Zeit fürs Essen sollte auf jeden Fall bleiben. Wenn du nicht wirklich appetit auf essen hast, dann greif zu kleinen Snacks wie Nüsse z.B., die helfen dir sogar beim lernen.
        Aber 7kg sind nicht gesund in einer Woche, wenn du so schnell abnimmst, wirst du bestimmt einen Jojo Effekt haben, also versuch es langsamer an zu gehen, und nicht mit einer Radikal Diät

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          Ich bin seit eintreten der Pubertät unzufrieden mit meiner figur.
          Manchmal esse ich Wochenlang total wenig und dann wieder normal oder viel.
          Immer wenn ich gegessen habe fühle ich mich oft schuldig und verachtenswürdig.
          Allerdings muss man sagen das ich mir selber eingestanden habe schlank zu sein.
          Trotzdem kann ich mich nicht akzeptieren.

          Immer wenn ich merke das ich viel zu wenig esse fange ich mich auch wieder.
          Mein einziger Antrieb nicht magersüchtig zu werden ist, dass ich mir mit einem Klinikaufenthalt zu dem meine Eltern und Mein Freund mich drängen würden mein Abitur in 1 1/2 jahren vermasseln könnte.

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            gibt es hier auch jemand der unter chew and spit "leidet"? :-/

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              Zitat von SophiadieWeisheit Beitrag anzeigen
              Ich bin seit eintreten der Pubertät unzufrieden mit meiner figur.
              Manchmal esse ich Wochenlang total wenig und dann wieder normal oder viel.
              Immer wenn ich gegessen habe fühle ich mich oft schuldig und verachtenswürdig.
              Allerdings muss man sagen das ich mir selber eingestanden habe schlank zu sein.
              Trotzdem kann ich mich nicht akzeptieren.

              Immer wenn ich merke das ich viel zu wenig esse fange ich mich auch wieder.
              Mein einziger Antrieb nicht magersüchtig zu werden ist, dass ich mir mit einem Klinikaufenthalt zu dem meine Eltern und Mein Freund mich drängen würden mein Abitur in 1 1/2 jahren vermasseln könnte.
              Treibst du eigentlich Sport? Das kann helfen, seinen Körper wieder mehr zu spüren, positive Veränderungen zu sehen (Körper wird straff, geformt) und sowieso erhöht Bewegung das Wohlbefinden. Das hat mir immer sehr geholfen, wenn ich nicht mehr essen wollte.

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                Hallo,
                Ich wollte mir das ganze jetzt mal endlich von der Seele reden.
                Also ich war Anfang des Jahres im Übergewicht. Dann habe ich gesund ein bisschen abgenommen (gesund essen und Sport). Währenddessen hat eine Freundin von mir, unteres Normalgewicht, ebenfalls versucht abzunehmen - sie sei ja so fett usw.
                Dann kam der Sommer. Ich war immer noch total unzufrieden mit mir selbst, habe mich sehr von meinen Freunden abgewendet und mich zurückgezogen. Seitdem sind meine allgemeinen Probleme schlimmer geworden, der Druck es allen recht zu machen ist immer mehr gestiegen. Ich wollte abnehmen, habe es aber nicht wirklich geschafft. Dann habe ich allerdings meinen (jetzigen) besten Freund kennengelernt, weswegen es mir dann zeitweise etwas besser ging.

                Kurz vor den Herbstferien hat es dann angefangen. Ich war fertig mit der Welt und habe aufgehört zu essen - bei 4-5x Sport in der Woche habe ich höchstens 1x am Tag etwas gegessen. Teilweise lag das auch an meinen privaten Problemen, aber ich wurde auch getriggert - zum Beispiel von einer Freundin, die Depressionen hat aber auch eine Essstörung entwickelt. Als dann die Herbstferien kamen hat das mit dem Essen weniger gut funktioniert, weil meine Mutter dann mittags kontrollieren konnte, ob ich esse. So hat dann auch irgendwann das kotzen angefangen.

                Mittlerweile bin ich im oberen Normalgewicht. Ich will eigentlich noch mehr abnehmen, habe aber Angst in eine Essstörung zu rutschen. Jedes mal wenn Kommentare über mein Gewicht kommen hasse ich das total, ich Rede auch mit niemandem darüber. Irgendwann konnte ich mich überwinden meinem besten Freund von dem kotzen zu erzählen, er hat zwar verständnisvoll reagiert aber mehr als "Ooh " hört man von ihm auch nicht, wenn ich ihm sage, dass es mir deswegen schlecht geht (klar was soll er groß sagen - aber meiner Meinung nach brauche ich dann auch garnichts zu sagen, oder?)

                Dann höre ich von der oben erwähnten Freundin ständig so Kommentare wie "Komm, dicke" oder "na Specki" oder sowas. Scheint sie lustig zu finden - ich nicht. Dann beschwert sie sich, dass ich total den trocken humur bekommen habe (!). Nach sowas geht es mir natürlich noch viel schlechter als sowieso. Andererseits esse ich mittags zum Beispiel nichts mehr. Seitdem zählt sie mir jeden Tag auf, wie ungesund das ist, redet von Süßigkeiten usw usw. Sie versteht einfach nicht, dass ich WEISS dass es ungesund ist, aber nicht anders kann. Es ist allerdings kein "Ich-mach-mir-sorgen-komm-iss-doch-was-gerede" sondern... Ja ich weiß nicht, irgendwie angreifend.

                Dazu kommt dass meine Wochenenden katastrophal sind. Dieses Wochenende habe ich zum Beispiel Samstag und Sonntag richtig viel gegessen, war die ganze Zeit am kotzen, habe Abführmittel genommen.. Zum Sport kann ich erst morgen wieder weil ich krank war. Das sind Tage, an denen ich mir vornehme, zum Beispiel abends nichts zu essen - und sobald ich etwas gegessen habe gebe ich den ganzen Plan auf und fresse mich total voll. An dem Wochenende habe ich jetzt auch zugenommen, das macht mich total fertig, weil ich mein Ziel Gewicht noch lange nicht erreicht habe...

                Naja speziell fragen wollte ich noch, hat jemand Tipps, sich nicht triggern zu lassen? (Von der Freundin mit der Essstörung)

                Und wie seht ihr das mit tumblr? Ich habe einen blog aber bin mir irgendwie unsicher. Einerseits geht es mir dadurch besser, andererseits sehe ich wieder diese ganzen Bilder von unglaublich dünnen Mädchen... Tigh gaps..Schlüsselbeine. Gefällt mir, triggern mich, aber ich glaube ohne würde es mir psychisch schlechter gehen weil ich eigentlich niemanden zum reden habe. Was meint ihr?

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                  Zu aller erst solltest du mit deiner 'Freundin' ein ernstes Gespräch führen, da das, was sie abzieht, einfach absolut nicht geht. Wenn sie das nicht einsieht oder keine Anstalten macht ihr Verhalten zu ändern, wäre es das beste, dich (erstmal) von ihr abzuwenden.
                  Ich weiß nicht, wie die Beziehung zu dir und deiner Mama ist, aber es wäre auch wichtig, mit ihr darüber zu reden. Auch, damit sie dein Essverhalten verstehen kann. Zusammen könnt ihr dann eine Lösung suchen. Was grundsätzlich eigentlich nie falsch ist, ist zum Psychologen zu gehen.
                  Probiere morgens, mittags und abends eine Kleinigkeit zu essen. Dazwischen sind kleine Snacks wie Nüsse, Naturjoghurt mit Marmelade oder auch mal ein Stück Schokolade oder ein Plätzchen gut. Dann ist die Wahrscheinlichkeit einen FA zu bekommen etwas geringer. Falls du trotzdem wieder kurz davor bist, geh ein bisschen spazieren, trink Tee, ess einen Apfel oder lenke dich andersweitig ab. Wenn das immer noch nichts bringt, solltest du etwas Süßes essen. Nimm dir ein kleines Stück Schokolade oder etwas, was du gerne magst, geh von der 'Gefahrenquelle' weg und iss das in Ruhe und versuche es zu genießen. Falls du danach immer noch in Gefahr bist, einen FA zu haben, mach das, was ich als erstes vorgeschlagen habe und/oder denke dir immer wieder 'So, jetzt hab ich was zu essen bekommen, jetzt ist doch gut. Wenn ich mehr esse, werde ich es bereuen.' Das Ablenken gilt auch für's Übergeben. Hör so gut es geht auf deinen Körper - wann er hunger hat, wann nicht mehr und wann er nach was Süßem verlangt. Darauf solltest du hören.
                  Wie gesagt, professionelle Hilfe ist dabei eigentlich nie schlecht. Außerdem klingt das, was du beschreibst, schon nach einer Essstörung. Und lieber jetzt dagegen ankämpfen, als später!

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                    ich habe ein problem und zwar bin ich zurzeit sehr unzufrieden mit meiner figur.. ich hatte im sommer ganz gut abgenommen und war relativ zufrieden, jetzt habe ich aber wieder zugenommen und bin so unzufrieden ich traue mich nicht mehr figurbetonte sachen anzuziehen .. viele finden meine figur schön aber ich muss mir auch manchmal sachen anhören wie "iss nicht so viel wir wollen ja nicht dass du noch fetter wirst" ich fühle mich selber unwohl und will unbedingt abnehmen aber ich schaffe es einfach nicht ..

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                      Zitat von lisabolkart Beitrag anzeigen
                      ich habe ein problem und zwar bin ich zurzeit sehr unzufrieden mit meiner figur.. ich hatte im sommer ganz gut abgenommen und war relativ zufrieden, jetzt habe ich aber wieder zugenommen und bin so unzufrieden ich traue mich nicht mehr figurbetonte sachen anzuziehen .. viele finden meine figur schön aber ich muss mir auch manchmal sachen anhören wie "iss nicht so viel wir wollen ja nicht dass du noch fetter wirst" ich fühle mich selber unwohl und will unbedingt abnehmen aber ich schaffe es einfach nicht ..
                      Dir ist aber bewusst das es in diesem Thread nicht ums abnehmen geht oder?

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                        Zitat von Ahnungslos_ Beitrag anzeigen
                        Zu aller erst solltest du mit deiner 'Freundin' ein ernstes Gespräch führen, da das, was sie abzieht, einfach absolut nicht geht. Wenn sie das nicht einsieht oder keine Anstalten macht ihr Verhalten zu ändern, wäre es das beste, dich (erstmal) von ihr abzuwenden.
                        Ich weiß nicht, wie die Beziehung zu dir und deiner Mama ist, aber es wäre auch wichtig, mit ihr darüber zu reden. Auch, damit sie dein Essverhalten verstehen kann. Zusammen könnt ihr dann eine Lösung suchen. Was grundsätzlich eigentlich nie falsch ist, ist zum Psychologen zu gehen.
                        Probiere morgens, mittags und abends eine Kleinigkeit zu essen. Dazwischen sind kleine Snacks wie Nüsse, Naturjoghurt mit Marmelade oder auch mal ein Stück Schokolade oder ein Plätzchen gut. Dann ist die Wahrscheinlichkeit einen FA zu bekommen etwas geringer. Falls du trotzdem wieder kurz davor bist, geh ein bisschen spazieren, trink Tee, ess einen Apfel oder lenke dich andersweitig ab. Wenn das immer noch nichts bringt, solltest du etwas Süßes essen. Nimm dir ein kleines Stück Schokolade oder etwas, was du gerne magst, geh von der 'Gefahrenquelle' weg und iss das in Ruhe und versuche es zu genießen. Falls du danach immer noch in Gefahr bist, einen FA zu haben, mach das, was ich als erstes vorgeschlagen habe und/oder denke dir immer wieder 'So, jetzt hab ich was zu essen bekommen, jetzt ist doch gut. Wenn ich mehr esse, werde ich es bereuen.' Das Ablenken gilt auch für's Übergeben. Hör so gut es geht auf deinen Körper - wann er hunger hat, wann nicht mehr und wann er nach was Süßem verlangt. Darauf solltest du hören.
                        Wie gesagt, professionelle Hilfe ist dabei eigentlich nie schlecht. Außerdem klingt das, was du beschreibst, schon nach einer Essstörung. Und lieber jetzt dagegen ankämpfen, als später!
                        Danke für deine Antwort! Wegen der Freundin werde ich denke ich wirklich mal mit ihr reden. Sie weiß zwar nicht wie wenig ich wirklich esse, aber wenn sie schon meint mein Essverhalten kommentieren zu müssen und mich im gleichen Zug zu beleidigen... Sie hat sowieso mein vertrauen verloren, also Tu ich mir da auch keinen zwang an wenn ich mich von ihr distanzierte.

                        Mit meiner Mutter habe ich kein gutes Verhältnis...möchte auf keinen fall mit ihr darüber reden, genau wie Psychologe. Ich denke ich Kriege das irgendwann alleine hin und meine Mutter würde sich sowieso nicht dafür interessieren bzw es nicht verstehen.

                        Ja ich glaube das mit den 3 Mahlzeiten probiere ich mal, vielleicht hilft das ja, wenn ich mein essen im voraus plane. Wenn das dann abwechslungsreich ist dürfte ich ja eigentlich keine Fressattacken kriegen...

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                          Zitat von TroubleLove Beitrag anzeigen
                          Danke für deine Antwort! Wegen der Freundin werde ich denke ich wirklich mal mit ihr reden. Sie weiß zwar nicht wie wenig ich wirklich esse, aber wenn sie schon meint mein Essverhalten kommentieren zu müssen und mich im gleichen Zug zu beleidigen... Sie hat sowieso mein vertrauen verloren, also Tu ich mir da auch keinen zwang an wenn ich mich von ihr distanzierte.

                          Mit meiner Mutter habe ich kein gutes Verhältnis...möchte auf keinen fall mit ihr darüber reden, genau wie Psychologe. Ich denke ich Kriege das irgendwann alleine hin und meine Mutter würde sich sowieso nicht dafür interessieren bzw es nicht verstehen.

                          Ja ich glaube das mit den 3 Mahlzeiten probiere ich mal, vielleicht hilft das ja, wenn ich mein essen im voraus plane. Wenn das dann abwechslungsreich ist dürfte ich ja eigentlich keine Fressattacken kriegen...
                          Das 'Ich denke, ich bekomme das alleine hin' ist eben genau der Fehler. Das sagen so, so viele und dann ist man schneller tief drinnen, als man Piep sagen kann. Aus welchem Grund möchtest du das denn nicht? Und hast du eineVertrauensperson, mit der deine Mama auch klar kommt, die ihr das vermitteln könnte? Ich denke wirklich, dass es wichtig ist, dass deine Mama davon weiß.

                          Es sollte auf jeden Fall besser werden. Hier mal ein bisschen Fisch/Fleisch, hier mal ein Salat, dort mal Nudeln. Du solltest wirklich gut variieren. Und wie gesagt, gönn dir auch mal was!

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                            Naja, ich weiß einfach genau dass meine Mutter mich nicht verstehen würde. Vermutlich würde es damit enden, dass sie mich zwingt irgendwelche Süßigkeiten zu essen, damit ich überhaupt was esse, und ich sonst nicht raus darf. Ich möchte nicht dass sie bescheid weiß, habe sonst aber auch keine Vertrauensperson..

                            Bis jetzt haben sich Zumindestens die fressattacken eingestellt, esse allerdings allgemein im moment sehr wenig weil ich nicht mehr runterkriege...

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                              Zitat von dontjudgemebitch Beitrag anzeigen
                              gibt es hier auch jemand der unter chew and spit "leidet"? :-/
                              Ich selbst nicht, habe aber eine Freundin, die das eine Zeit lang gemacht hat. Hast du damit im Moment Probleme?
                              Zitat von TroubleLove Beitrag anzeigen
                              Naja, ich weiß einfach genau dass meine Mutter mich nicht verstehen würde. Vermutlich würde es damit enden, dass sie mich zwingt irgendwelche Süßigkeiten zu essen, damit ich überhaupt was esse, und ich sonst nicht raus darf. Ich möchte nicht dass sie bescheid weiß, habe sonst aber auch keine Vertrauensperson.. Bis jetzt haben sich Zumindestens die fressattacken eingestellt, esse allerdings allgemein im moment sehr wenig weil ich nicht mehr runterkriege...
                              Hey TroubleLove erstmal kurz zu deiner Freundin: ich glaube, sie sieht dich in Sachen Essen/Figur als Art "Konkurrentin". Da sie aber selbst ein gestörtes Verhältnis zum Essen und ihrem Aussehen hat, bin ich mir zu 100% sicher, dass sie das nicht böse (gegen dich) meint, sondern das aus ihrem eigenen Anspruch/ihrer eigenen Krankheit heraus resultiert, am besten, dünnsten, was auch immer zu sein. Nichts desto trotz - falls sie ihr Verhalten nicht ändert, würde ich mich (wie schon erwähnt) von ihr distanzieren. Sowas kannst du momentan absolut nicht gebrauchen. Wenn du dich deiner Mutter nicht anvertrauen kannst, würde ich mich an deiner Stelle an eine Beratungsstelle wenden. Wenn du dafür zu schüchtern bist, kannst du auch erstmal eine Email an die nächstliegende Beratungsstelle schreiben oder anonym anrufen. Und falls es in deiner Nähe keine Beratungsstelle gibt, gibt es auch Onlineangebote (Telefon/Emailberatung). Falls du daran Interesse hast, kann ich dir da gerne die Infos schicken. Zu den Fressattacken: da stellt sich für mich erstmal immer die Frage, was für eine Art FA es ist. Bekommst du FAs, weil du zu wenig isst/Hunger hast oder quasi weil du psychischen "Essdruck" hast, der nicht unbedingt mit Hunger (oder Appetit) einhergehen muss? Zweiteres kommt zum Beispiel vor, wenn es einem schlechtgeht, man traurig ist, sich überfordert fühlt. Es ist meistens ein Versuch, irgendwas zu kompensieren. Für FA 1° (und auch, um diese vorzubeugen) wäre meiner Meinung nach die einzige Lösung: ausgewogen und regelmäßig essen. Ich weiß, dass das schwer ist. Aber glaub mir - je länger du weitermachst, desto schwieriger wird es am Ende, da wieder rauszukommen. Das mentale Korsett, in das man sich schnürt, wird über die Zeit immer enger und fester. Ich hatte irgendwann das Gefühl, dass ich da nie wieder rauskomme. Nicht, weil ich nicht wollte, sondern weil es einfach so drin war. Versuch für den Anfang doch, v.a. Lebensmittel zu essen, mit denen du dich am wohlsten fühlt. Danach kannst du immer noch die Menge steigern und deine Auswahl erweitern. Bei FA 2° ist es schon schwieriger. Da müsste man dann im Detail gucken, ob das in bestimmten Situationen oder bei bestimmten Emotionen auftritt, ob es als Ablenkung/Überschattung von anderem dienen soll. Grundsätzlich: wenn es als Reaktion auf irgendwas auftritt, muss man schauen, wie man die auslösende Situation/Emotion vermeiden bzw. besser handlen kann. Das ist allein aber nur schwer bis kaum schaffbar, da wäre professionelle oder zumindest familiäre Unterstützung ziemlich hilfreich. Falls du die FAs aber aus einer Art "Gewohnheit" heraus (ist total blöd ausgedrückt. Bei mir war es irgendwann so, dass ich das Gefühl hatte, mein Körper hat sich daran gewöhnt und verlangt danach, erinnert sich quasi und schreit: nochmal!, obwohl ich keinen Hunger hatte. Hab da noch kein gutes Wort für gefunden, was es am ehesten trifft ist Memoryfunktion.) hast (im Sinne einer Sucht wie: ich kann ohne den Stoff/Unmengen an Essen nicht leben und MUSS es jetzt haben), ist es wichtig, aus diesem Teufelskreis rauszukommen. Quasi wie eine Art Entzug. Das war für mich fast das schwerste und ich hatte glaube ich 21391233498234683 Rückfälle, aber irgendwann schafft man das. Und du auch. Egal, ob bezüglich FAs oder generell diesem Abnehmwahn. Du schaffst das und du bist nicht allein.

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                                Ich kämpfe jetzt auch schon seit über 4 Jahren (fast 5) mit einem sehr gestörtem Verhältnis zum Essen.
                                Das schlimmste für mich ist, dass ich schon genau weiß, dass ich krank bin, aber diese Krankheit eigentlich gar nicht wirklich los werden will. Aus Angst, mich dann nicht mehr kontrollieren zu können, das kann ich mir einfach nicht vorstellen.
                                Außerdem war ich nie auch nur ansatzweise im Untergewicht, weshalb körperlich Alles ok ist und Anderen auch Nichts auffällt.. Nur für die Psyche ist die ganze Sache so unglaublich anstrengend.

                                Keine Ahnung warum ich das jetzt überhaupt schreibe, aber ich denke, das geht Vielen hier so/ so ähnlich

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