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Sammelbeitrag Essstörungen - N°8

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    Zitat von ItsMe_x3 Beitrag anzeigen
    Die Sache ist die: Ich weiß nicht ob ich wirklich wieder gesund werden will. Seit fünf Jahren denke ich an nichts anderes mehr als an das Essen, Zunehmen, Hungern. Und wenn das alles therapiert wird, wenn die Gedanken weg sind, an was soll ich dann denken? Durch diese Krankheit habe ich alles verdrängt was im Leben Spaß macht, all meine Freunde verloren. Ich denke ständig daran das ich jemandem, der den Klinikaufenthalt dringender nötig hat, den Platz wegnehme. In der Klinik sind bestimmt alle so dürr und ich komme da mit meinem Normalgewicht daher, das ist doch alles scheiße.
    Und genau diesen nicht mehr vorhandenen Spaß möchtest du doch wieder haben, oder nicht?
    Zumindest lese ich das aus deinem Beitrag eindeutig als Wunsch heraus.

    Wenn du noch im Normalgewicht bist, musst du kaum an Gewicht zunehmen. Es geht für dich hauptsächlich darum, wieder ein halbwegs normales, gesundes Essverhalten zu erlernen und dich nicht mehr selbst zu verletzen. Und daraus resultiert dann eben wieder ein besseres Lebensgefühl, ein Mehr an Lebensfreude, die Möglichkeit Freundschaften zu schließen, sich Hobbies zu widmen usw. usf. Und das möchtest und vermisst du doch!
    Klar, es ist oberflächlich betrachtet für dich einfacher (und vorallem bist du daran gewöhnt), dich in die Esstörung und das selbstverletztende Verhalten zu flüchten. Aber genau diese dich zerstörenden Verhaltensweisen und Gedanken lernst du mithilfe der Therapie nach für nach im Zaum zu halten und schließlich ganz zu beseitigen.
    Ehrlich, jedes essgestörte Mädchen hat Angst davor, diese Störung "aufzugeben". Das ist vollkommen normal. Aber sobald du den Willen dazu hast, hast du auch Erfolg (auch wenn dieser aml z.T. von Rückschritten und Ängsten geprägt sein wird).
    Und der erste mutige, entscheidende und erfolgreiche Schritt war ja, dass du dich diesem Problem gestellt und um Hilfe gebeten hast (die du nun bald bekommst).
    Du bist auf dem richtigen Weg. Du musst jetzt weiterhin den Willen haben, ihn zu gehen.
    Dein Wille ist das stärkste und wichtigste Instrument, das du besitzt. Schmeiss ihn nicht in die Ecke sondern drück ihn fest an dich und behalte ihn. Die Therapeuten werden dir dabei eine wichtige Stütze sein, aber DU musst diese Hilfe annehmen und an dich und deinen Willen glauben. Sonst wird es leider nicht klappen.

    Und zum Thema "Platz wegnehmen": Wer starkes Untergewicht hat, bekommt ganz sicher irgendwo schnell einen Platz, das ist Pflicht! Zur Not wird so ein Patient dann auf einer anderen Station untergebracht und wird dann aber trotzdem natürlich so therapiert wie alle anderen essgestörten Patienten. So wird das gehandhabt.
    Du musst dir also keine Sorgen um andere essgestörte Mädchen machen.
    Mal ganz abgesehen davon, dass dein Essverhalten -Normalgewicht hin oder her- es absolut rechtfertigt, dass du einen Patz in der Klinik bekommst. Und dann auch noch das selbstverletzende Verhalten...Du hast also gleich mehrere Gründe, dort zu sein.

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      Zitat von Andrea88 Beitrag anzeigen
      Und genau diesen nicht mehr vorhandenen Spaß möchtest du doch wieder haben, oder nicht?
      Zumindest lese ich das aus deinem Beitrag eindeutig als Wunsch heraus.

      Wenn du noch im Normalgewicht bist, musst du kaum an Gewicht zunehmen. Es geht für dich hauptsächlich darum, wieder ein halbwegs normales, gesundes Essverhalten zu erlernen und dich nicht mehr selbst zu verletzen. Und daraus resultiert dann eben wieder ein besseres Lebensgefühl, ein Mehr an Lebensfreude, die Möglichkeit Freundschaften zu schließen, sich Hobbies zu widmen usw. usf. Und das möchtest und vermisst du doch!
      Klar, es ist oberflächlich betrachtet für dich einfacher (und vorallem bist du daran gewöhnt), dich in die Esstörung und das selbstverletztende Verhalten zu flüchten. Aber genau diese dich zerstörenden Verhaltensweisen und Gedanken lernst du mithilfe der Therapie nach für nach im Zaum zu halten und schließlich ganz zu beseitigen.
      Ehrlich, jedes essgestörte Mädchen hat Angst davor, diese Störung "aufzugeben". Das ist vollkommen normal. Aber sobald du den Willen dazu hast, hast du auch Erfolg (auch wenn dieser aml z.T. von Rückschritten und Ängsten geprägt sein wird).
      Und der erste mutige, entscheidende und erfolgreiche Schritt war ja, dass du dich diesem Problem gestellt und um Hilfe gebeten hast (die du nun bald bekommst).
      Du bist auf dem richtigen Weg. Du musst jetzt weiterhin den Willen haben, ihn zu gehen.
      Dein Wille ist das stärkste und wichtigste Instrument, das du besitzt. Schmeiss ihn nicht in die Ecke sondern drück ihn fest an dich und behalte ihn. Die Therapeuten werden dir dabei eine wichtige Stütze sein, aber DU musst diese Hilfe annehmen und an dich und deinen Willen glauben. Sonst wird es leider nicht klappen.

      Und zum Thema "Platz wegnehmen": Wer starkes Untergewicht hat, bekommt ganz sicher irgendwo schnell einen Platz, das ist Pflicht! Zur Not wird so ein Patient dann auf einer anderen Station untergebracht und wird dann aber trotzdem natürlich so therapiert wie alle anderen essgestörten Patienten. So wird das gehandhabt.
      Du musst dir also keine Sorgen um andere essgestörte Mädchen machen.
      Mal ganz abgesehen davon, dass dein Essverhalten -Normalgewicht hin oder her- es absolut rechtfertigt, dass du einen Patz in der Klinik bekommst. Und dann auch noch das selbstverletzende Verhalten...Du hast also gleich mehrere Gründe, dort zu sein.
      Danke für deine aufbauenden Worte, das muntert mich schon etwas mehr auf.. zumal nach dem Schock dass die Aufnahme schon so bald ist. Als mir das die Frau am Telefon gesagt hat, war das erste was ich daraufhin geantwortet hab: 'OHA so bald schon' Das ich an Gewicht nicht zunehmen brauche, weiß ich. Aber sobald ich wieder mehr esse, nehme ich doch automatisch zu, ob ich muss oder nicht. Zwar weiß ich auch, das genau diese Gedanken durch die Therapie verschwinden sollen, aber momentan denke ich die ganze Zeit nur daran. Bestimmt übertreibe ich jetzt total und es wird alles halb so schlimm, aber ich sehe mich körperlich einfach nicht krank genug das ich jetzt schon in eine Klinik soll.

      EDIT: War außer Vanessa eigentlich noch jemand in der Schön Klinik Roseneck?
      Zuletzt geändert von ItsMe_x3; 27.11.2013, 19:19.

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        Zitat von ItsMe_x3 Beitrag anzeigen
        Aber sobald ich wieder mehr esse, nehme ich doch automatisch zu, ob ich muss oder nicht.
        Da du bisher gehungert hast, wirst du mit einer normalen Ernährung sicher erstmal etwas zunehmen. Aber eben nicht annähernd so viel wie du jetzt denkst. Der Körper gewöhnt sich ja dann auch wieder an die normale Essenszufuhr und das Gewicht wird dann nicht -wie viele Essgestörte erstmal denken- immer weiter steigen sondern sich so einpendeln, wie es für deinen Körper eben richtig ist. Jeder Körper hat sein eigenes richtiges Gewicht, auf das er sich im Normallfall immer wieder einpendelt (solange man nicht dauerhaft viel zu wenig oder viel zu viel zu sich nimmt).
        Und im Idealfall hast du nach der Therapie dieses für deinen Körper perfekte Gewicht erreicht und hältst es.
        Dass du vor dem Zunehmen -und wenn es sich um noch so geringe Werte handeln wird- Angst hast, ist wirklich vollkommen normal (und alleine daran erkennst du schon, dass du eben "krank genug" bist). Aber diese Angst wirst du ja mithilfe der Therapie besänftigen oder am besten ganz beseitigen können. Du kannst nicht von dir verlangen, dass du jetzt vor der Therapie schon dazu in der Lage bist. Du musst und wirst es erst lernen.

        Ich wünsche dir auf jeden Fall schonmal viel Kraft und Erfolg! Denk immer daran, dass dein Wille das ist, was zählt!

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          Zitat von Andrea88 Beitrag anzeigen
          Da du bisher gehungert hast, wirst du mit einer normalen Ernährung sicher erstmal etwas zunehmen. Aber eben nicht annähernd so viel wie du jetzt denkst. Der Körper gewöhnt sich ja dann auch wieder an die normale Essenszufuhr und das Gewicht wird dann nicht -wie viele Essgestörte erstmal denken- immer weiter steigen sondern sich so einpendeln, wie es für deinen Körper eben richtig ist. Jeder Körper hat sein eigenes richtiges Gewicht, auf das er sich im Normallfall immer wieder einpendelt (solange man nicht dauerhaft viel zu wenig oder viel zu viel zu sich nimmt).
          Und im Idealfall hast du nach der Therapie dieses für deinen Körper perfekte Gewicht erreicht und hältst es.
          Dass du vor dem Zunehmen -und wenn es sich um noch so geringe Werte handeln wird- Angst hast, ist wirklich vollkommen normal (und alleine daran erkennst du schon, dass du eben "krank genug" bist). Aber diese Angst wirst du ja mithilfe der Therapie besänftigen oder am besten ganz beseitigen können. Du kannst nicht von dir verlangen, dass du jetzt vor der Therapie schon dazu in der Lage bist. Du musst und wirst es erst lernen.

          Ich wünsche dir auf jeden Fall schonmal viel Kraft und Erfolg! Denk immer daran, dass dein Wille das ist, was zählt!
          Ich wohne erst seit einem Monat wieder 'so richtig' daheim. Habe davor 3 Monate alleine in München gewohnt, was natürlich keine positiven Auswirkungen auf meine Essstörung und mein SVV hatte. Und seitdem ich eben wieder daheim wohne, muss ich auch mehr essen und habe auch ein paar Kilo zugenommen. Und ich bin immer +/- 1kg auf X Kilo, ich glaube sogar das mein Gewicht sich einigermaßen eingependelt hat, aber kann natürlich auch Wunschdenken sein. Danke, Kraft werde ich definitiv brauchen.

          Der Aufnahmetag kommt immer näher und immer wenn ich alleine bin habe ich Panikattacken, sowas hatte ich früher wirklich nur ganz selten, und seit einer Woche wirklich jeden Tag. Ich hoffe einfach nur das die restlichen Tage so schnell wie möglich vorbeigehen.

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            Zitat von ItsMe_x3 Beitrag anzeigen

            EDIT: War außer Vanessa eigentlich noch jemand in der Schön Klinik Roseneck?
            Hast du dich also doch für die Schön Klinik entschieden. Das freut mich wirklich sehr, du wirst dich bestimmt wohl fühlen.

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              Zitat von Kryptonite Beitrag anzeigen
              Hast du dich also doch für die Schön Klinik entschieden. Das freut mich wirklich sehr, du wirst dich bestimmt wohl fühlen.
              Jap. Nachdem was du mir erzählt hast, und auch meine Tante (sie hat da früher Praktika absolviert) von der Klinik geschwärmt hat dachte ich mir damit mache ich nichts falsch. Hab nur bisschen Bammel vor den Patienten dort, ich komme mit Leuten meines Alters nicht auf längere Zeit gut klar.. und dann auch noch 3-Bett-Zimmer.. naja.

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                Gibt es hier eigentlich jemanden der von Abführmitteln abhängig war und davon los bekommen ist? Das Abführmittel nix bringen war mir ja auch von Anfang an klar aber nach einem "schlechten" Tag etwas leichter zu sein ist ja so verlockend -.- und dann fängt der Teufelskreis an :'( also täglich und überdosiert. Ich hab beschlossen damit aufzuhören aber die körperlichen Symptome sind einfach so furchtbar psychisch hab ich mit dem scheiß eh schon abgeschlossen, am Ende hat mir dieses ein wenig leichter sein nix mehr gebracht weil ich es ja jeden Tag hatte und es einfach normal war, stattdessen war ein Tag ohne einfach wie zunehmen. Das letzte mal habe ich am Donnerstag welche genommen, wann gehn die schmerzen vorbei? Wann funktioniere ich wieder? Ich wurde sogar schon gefragt ob ich schwanger bin

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                  Zitat von Chalibah Beitrag anzeigen
                  Gibt es hier eigentlich jemanden der von Abführmitteln abhängig war und davon los bekommen ist? Das Abführmittel nix bringen war mir ja auch von Anfang an klar aber nach einem "schlechten" Tag etwas leichter zu sein ist ja so verlockend -.- und dann fängt der Teufelskreis an :'( also täglich und überdosiert. Ich hab beschlossen damit aufzuhören aber die körperlichen Symptome sind einfach so furchtbar psychisch hab ich mit dem scheiß eh schon abgeschlossen, am Ende hat mir dieses ein wenig leichter sein nix mehr gebracht weil ich es ja jeden Tag hatte und es einfach normal war, stattdessen war ein Tag ohne einfach wie zunehmen. Das letzte mal habe ich am Donnerstag welche genommen, wann gehn die schmerzen vorbei? Wann funktioniere ich wieder? Ich wurde sogar schon gefragt ob ich schwanger bin
                  Ich find es echt gut dass du dich dazu entschieden hast damit aufzuhören : )
                  Ich selber habe (zum Glück) keine Erfahrungen mit, aber vielleicht wäre es Ratsam diesbezüglich mal zu einem Arzt zu gehen. Ich glaub, der kann dir da besser helfen und auch feststellen inwieweit es deinen Körper geschadet hat und was man nun am besten tun sollte. Ich weiß, dass ist nochmal ein riesiger Schritt. Aber ich glaub auch ein wichtiger.

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                    Ich war ja am Samstag im Krankenhaus weil ich ohnmächtig geworden bin (als Reaktion auf Käse, ich Vertrag nämlich keinen Käse) und im Blutbild war alles in Ordnung, bis auf meine diversen mängel und natürlich den Antikörpern gehen käse, aber sonst nix, und auf abtasten war mein Bauch auch in Ordnung, also will ich jetzt eigentlich nicht nochmal zum Arzt. Ich ess jetzt einfach lauter Sachen die gut für die Verdauung sein sollen. Es tut immer noch weh aber es wurde über Nacht zum glück besser.

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                      Zitat von ItsMe_x3 Beitrag anzeigen
                      Jap. Nachdem was du mir erzählt hast, und auch meine Tante (sie hat da früher Praktika absolviert) von der Klinik geschwärmt hat dachte ich mir damit mache ich nichts falsch. Hab nur bisschen Bammel vor den Patienten dort, ich komme mit Leuten meines Alters nicht auf längere Zeit gut klar.. und dann auch noch 3-Bett-Zimmer.. naja.
                      Ich wohne ja nur ca. 20 Minuten von der Klinik weg und ich habe in meinem Umfeld auch nur positives über sie gehört.
                      Ich kann dir auch nur sagen, dass es zu viel verlangt wäre, dass du jetzt schon positiv denkst und die Ängste schon im Griff hast - unter anderem bist du ja genau dafür dann da. Ich denke auch nicht, dass du sonderlich viel zunehmen wirst. Die Leute dort sind ja nicht da, um dich zu mesten, sondern um dir wieder ein normales Essverhalten beizubringen etc. Und die Angst, dann sozusagen nichts mehr denken zu können, ist absolut verständlich. Allerdings wirst du dir danach über andere Dinge genug Kopf machen können - vor allem um deutlich mehr schöne!
                      Ich wünsche dir viel Kraft! Wie schon gesagt, halte dich an deinem Mut fest. : )

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                        ItsMe_x3: Ich lese hier immer nur stumm mit,da ich selbst nicht betroffen bin, aber ich viele Mädchen kenne, die Essstörungen haben. Zwei gute Freundinnen von mir und eine aus meiner Parralelklasse waren in Roseneck und alle waren begeistert. Die Klinik ist, was Essstörungen betrifft, eine der besten in ganz Deutschland. Generell sind die Schoen-Kliniken hervorragend (Bad Bramstedt zum Beispiel für Borderline). Meine Mama war wegen ihrer Depressionen in Bad Arolsen und auch heir hat es sehr geholfen. Was du schreibst, ist sehr typisch für Essstörungen und dass du Angst hast, die Krankheit aufzugeben, nachdem sie so lange dein Leben, deine Gedanken, dein Verhalten bestimmt hat, ist verständlich. Es ist zwar schädlich, aber es ist vertraut und so lange du dich ausschließlich mit deiner ES beschäftigst, musst du dich nicht mit anderen Dingen auseinandersetzen, zum Beispiel damit, warum du überhaupt krank geworden bist. Die Ursachen sind irgendwo tief in dir verwurzelt, vielleicht findest du sie in der Therapie heraus. Natürlich ist es in erster Linie wichtig, dass du wieder ein normales Essverhalten lernst, aber auch an der Ursache solltest du arbeiten. Das ist wie bei jeder Krankheit, nur die Symptome lindern reicht nicht. Wenn du dich besser verstehst, weißt, warum du so handelst wie du handelst, fällt dir auch das Essen wieder leichter. Ich verstehe auch, dass du bedenken hast, dass dort laute extrem dürrre Mädchen sind und du hast Normalgewicht. Natürlich vergleicht man sich mit anderen und konkurriert in gewisser Weise. Ich glaube, es ist nicht leicht, da ganz bei sich zu bleiben. Aber ich bin mir sicher, dass die Therapeuten mit diesen Situationen umgehen können und dich unterstützen. So eine Therapie ist kein Zuckerschlecken, sicher hast du das ein oder andere mal den Wunsch, alles hinzuschmeißen, aber versuch es. Ich glaube nämlich schon, dass du wieder gesund werden willst, wieder richtig leben willst, Spaß haben mit Freunden und auch wieder mit Genuss essen. Nutz die Chance, du hast doch im Grunde nicht viel zu verlieren, du kannst nur dazu gewinnen. Wann geht es los? Dienstag? Also morgen? Ich wünsch dir alles Gute, ganz viel Kraft und vor allem viel Erfolg.

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                          Zitat von JarmilaJeunesse Beitrag anzeigen
                          ItsMe_x3: Ich lese hier immer nur stumm mit,da ich selbst nicht betroffen bin, aber ich viele Mädchen kenne, die Essstörungen haben. Zwei gute Freundinnen von mir und eine aus meiner Parallelklasse waren in Roseneck und alle waren begeistert. Die Klinik ist, was Essstörungen betrifft, eine der besten in ganz Deutschland. Generell sind die Schoen-Kliniken hervorragend (Bad Bramstedt zum Beispiel für Borderline). Meine Mama war wegen ihrer Depressionen in Bad Arolsen und auch heir hat es sehr geholfen. Was du schreibst, ist sehr typisch für Essstörungen und dass du Angst hast, die Krankheit aufzugeben, nachdem sie so lange dein Leben, deine Gedanken, dein Verhalten bestimmt hat, ist verständlich. Es ist zwar schädlich, aber es ist vertraut und so lange du dich ausschließlich mit deiner ES beschäftigst, musst du dich nicht mit anderen Dingen auseinandersetzen, zum Beispiel damit, warum du überhaupt krank geworden bist. Die Ursachen sind irgendwo tief in dir verwurzelt, vielleicht findest du sie in der Therapie heraus. Natürlich ist es in erster Linie wichtig, dass du wieder ein normales Essverhalten lernst, aber auch an der Ursache solltest du arbeiten. Das ist wie bei jeder Krankheit, nur die Symptome lindern reicht nicht. Wenn du dich besser verstehst, weißt, warum du so handelst wie du handelst, fällt dir auch das Essen wieder leichter. Ich verstehe auch, dass du bedenken hast, dass dort laute extrem dürre Mädchen sind und du hast Normalgewicht. Natürlich vergleicht man sich mit anderen und konkurriert in gewisser Weise. Ich glaube, es ist nicht leicht, da ganz bei sich zu bleiben. Aber ich bin mir sicher, dass die Therapeuten mit diesen Situationen umgehen können und dich unterstützen. So eine Therapie ist kein Zuckerschlecken, sicher hast du das ein oder andere mal den Wunsch, alles hinzuschmeißen, aber versuch es. Ich glaube nämlich schon, dass du wieder gesund werden willst, wieder richtig leben willst, Spaß haben mit Freunden und auch wieder mit Genuss essen. Nutz die Chance, du hast doch im Grunde nicht viel zu verlieren, du kannst nur dazu gewinnen. Wann geht es los? Dienstag? Also morgen? Ich wünsch dir alles Gute, ganz viel Kraft und vor allem viel Erfolg.
                          Zitat von Ahnungslos_ Beitrag anzeigen
                          Ich wohne ja nur ca. 20 Minuten von der Klinik weg und ich habe in meinem Umfeld auch nur positives über sie gehört.
                          Ich kann dir auch nur sagen, dass es zu viel verlangt wäre, dass du jetzt schon positiv denkst und die Ängste schon im Griff hast - unter anderem bist du ja genau dafür dann da. Ich denke auch nicht, dass du sonderlich viel zunehmen wirst. Die Leute dort sind ja nicht da, um dich zu mesten, sondern um dir wieder ein normales Essverhalten beizubringen etc. Und die Angst, dann sozusagen nichts mehr denken zu können, ist absolut verständlich. Allerdings wirst du dir danach über andere Dinge genug Kopf machen können - vor allem um deutlich mehr schöne!
                          Ich wünsche dir viel Kraft! Wie schon gesagt, halte dich an deinem Mut fest. : )
                          Danke das Ihr mich aufbaut! ♥ Ich lasse das Ganze jetzt einfach auf mich zukommen, im allerschlimmsten Fall - was ich nicht glaube - kann ich das alles ja immer noch abbrechen. Ich will ein Leben haben. Ich will auch was mit Freunden unternehmen können ohne das ich ständige Minderwertigkeitskomplexe habe, obwohl ich sie schon mein Leben lang kenne. Ich will in den Spiegel schauen können ohne das mein Blick sofort auf meine Oberschenkel fällt. Ich habe einfach keine Lust mehr auf dieses Monster in mir drin!

                          @Ahnunglos_ Das heißt, das du entweder ziemlich nah an mir dran wohnst oder ca. 'ne Stunde weg, ich wohne auch ziemlich nah an der Klinik.
                          @JarmilaJeunesse Jap, morgen geht es los. Gleich um halb zehn fahren wir los.

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                            Zitat von ItsMe_x3 Beitrag anzeigen
                            Danke das Ihr mich aufbaut! ♥ Ich lasse das Ganze jetzt einfach auf mich zukommen, im allerschlimmsten Fall - was ich nicht glaube - kann ich das alles ja immer noch abbrechen. Ich will ein Leben haben. Ich will auch was mit Freunden unternehmen können ohne das ich ständige Minderwertigkeitskomplexe habe, obwohl ich sie schon mein Leben lang kenne. Ich will in den Spiegel schauen können ohne das mein Blick sofort auf meine Oberschenkel fällt. Ich habe einfach keine Lust mehr auf dieses Monster in mir drin!

                            @Ahnunglos_ Das heißt, das du entweder ziemlich nah an mir dran wohnst oder ca. 'ne Stunde weg, ich wohne auch ziemlich nah an der Klinik.
                            @JarmilaJeunesse Jap, morgen geht es los. Gleich um halb zehn fahren wir los.
                            Halte dir diese Ziele vor Augen. Du schaffst das ganz bestimmt! Glaub an dich. Ich wünsch dir auch ganz viel Glück und dass es dir etwas bringt!

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                              Zitat von ItsMe_x3 Beitrag anzeigen
                              Danke das Ihr mich aufbaut! ♥ Ich lasse das Ganze jetzt einfach auf mich zukommen, im allerschlimmsten Fall - was ich nicht glaube - kann ich das alles ja immer noch abbrechen. Ich will ein Leben haben. Ich will auch was mit Freunden unternehmen können ohne das ich ständige Minderwertigkeitskomplexe habe, obwohl ich sie schon mein Leben lang kenne. Ich will in den Spiegel schauen können ohne das mein Blick sofort auf meine Oberschenkel fällt. Ich habe einfach keine Lust mehr auf dieses Monster in mir drin!

                              @Ahnunglos_ Das heißt, das du entweder ziemlich nah an mir dran wohnst oder ca. 'ne Stunde weg, ich wohne auch ziemlich nah an der Klinik.
                              @JarmilaJeunesse Jap, morgen geht es los. Gleich um halb zehn fahren wir los.
                              Und dass du das alles willst sind die besten Vorraussetzungen das alles zu schaffen und das wirst du auch! : ) Seh es so - ab morgen beginnt dein neues, besseres und gesundes Leben.

                              Wir wohnen eine Stunde entfernt, glaube ich.

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                                Zuletzt geändert von Chuckslove97; 03.12.2013, 14:07.

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