Ankündigung

Einklappen

Einstellung des Forum

Liebe Mädchen-User*innen,

leider werden wir am 17.5. das Mädchen.de-Forum aufgrund von Sicherheitsbedenken abstellen.
Die Mädchen.de-Redaktion möchte sich auf diesem Wege von unseren treuen Useri*innen verabschieden und für all die gemeinsamen Jahre herzlich bedanken.

Doch wie sagt man so schön: niemals geht man so ganz!
Und Mädchen.de ist nach wie vor für dich da – außerdem erreichst du uns über unsere Social Kanäle, wie Facebook, Instagram und Pinterest.
Oder melde dich doch gleich für unseren Newsletter an und verpasse keine News mehr rund um die Themen Love, Beauty, Fashion und Gewinnspiele! Gehe dafür einfach auf www.maedchen.de/newsletter und trage dich direkt ein. Freue dich auf die spannendsten Artikel – gesammelt in deinem Postfach. Alles auf einen Blick.

Wir danken dir für dein Verständnis – see you
Mehr anzeigen
Weniger anzeigen

Sammelbeitrag Essstörungen - N°8

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Zitat von Emmichenjoy Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht genau, das Pro Ana Forum, in dem ich leider drin war und weshalb ich meine ES bekommen hab wurde gelöscht, das hat dann den ersten Anstoß gegeben, und einige Leute aus dem Forum haben mich beim Loskommen von der ES unterstützt... Außerdem fand ich normalgewichtige vorher zu dick, aber jetzt mag ich Rundungen ^^ Ich meine, man sollte doch schon sehen, ob man Männlein oder Weiblein ist, oder nicht?!
    Ich fühl mich einfach wieder wohl, esse Schokolade... weil ich weiß, das es mir gut tut, mir haben schon vor der ES welche gsagt, das ich zu dünn sei, dann ES aber jetzt möchte ich endlich mal ins Normalgewicht... War ich glaub ich noch nie...
    <3 Em
    Pro Ana ist der letzte Müll.
    Aber du schaffst das, ganz sicher. Ich wäre zu manchen Zeiten lieber gestorben, als zuzunehmen. Im anorektischen UG war das. Freiwillig, d.h. ohne diese Fress- und Bulimiephase hätte ich nie im Leben bis zu diesem NG zugenommen. Und ich stand gerade das erste Mal überhaupt in kurzer Hose vor dem Spiegel und will meine Beine nicht dünner haben. Selbst nach mehrmaligem hinschauen nicht.
    Also das ist wirklich zu schaffen, das Zunehmen fühlt sich absolut grottig an, aber jetzt ist es einfach so so gut, dass ich mein Gewicht behalte, mich auch mal etwas trauen kann und nicht die ewig gleichen Sachen zu essen. Für gesunde Leute ist es ganz normal, aber wenn man nach so einer Essstörungszeit diese Momente hat.. es ist geil, wenn ich das mal so sagen darf.
    Nicht aufgeben, egal wie schwer es ist. Gilt hier übrigends für alle!

    Kommentar


      Hallo an alle,

      ich dachte, es wird Zeit, dass ich mich auch mal regelmäßiger hier hin "verirre" anstatt nur ab und zu mitzulesen.

      Eine ES habe ich nun seit 2 Jahren und mittlerweile gewinnt sie die Überhand in meinem Leben.
      Dazu kommt, dass ich Borderline und Angststörungen habe, was das ganze verschlimmert, und sehnsüchtig auf einen freien Therapieplatz warte... leider kann das noch bis zu einem 3/4 Jahr dauern und ich habe fast das Gefühl, dass man mich vorher eher ins KH einweisen muss... zur Zeit dreht sich alles nur ums Essen, nicht essen, Abnehmen, Zunehmen. Ich erlaube mir nix mehr und fühle mich eigentlich dauerhaft schlecht und fett, eklig... alles eben.

      Kann mir vielleicht jemand helfen oder einen Rat geben, wie ich die Zeit bis zur Therapie halbwegs erträglich machen kann? :/ ich schaffe es einfach nicht.

      Kommentar


        Zitat von Sairas Beitrag anzeigen
        Hallo an alle,

        ich dachte, es wird Zeit, dass ich mich auch mal regelmäßiger hier hin "verirre" anstatt nur ab und zu mitzulesen.

        Eine ES habe ich nun seit 2 Jahren und mittlerweile gewinnt sie die Überhand in meinem Leben.
        Dazu kommt, dass ich Borderline und Angststörungen habe, was das ganze verschlimmert, und sehnsüchtig auf einen freien Therapieplatz warte... leider kann das noch bis zu einem 3/4 Jahr dauern und ich habe fast das Gefühl, dass man mich vorher eher ins KH einweisen muss... zur Zeit dreht sich alles nur ums Essen, nicht essen, Abnehmen, Zunehmen. Ich erlaube mir nix mehr und fühle mich eigentlich dauerhaft schlecht und fett, eklig... alles eben.
        Kann mir vielleicht jemand helfen oder einen Rat geben, wie ich die Zeit bis zur Therapie halbwegs erträglich machen kann? :/ ich schaffe es einfach nicht.
        Einen guten Rat habe ich nicht für die Wartezeit, aber letztendlich ist deine Eigenmotivation bei allem am wichtigsten. Es gibt nicht viele Möglichkeiten für die Zukunft mit ES. In ein paar Jahren kannst du entweder immernoch tief drinstecken, ein nicht gerade schönes "Leben" damit führen. Oder dir geht es besser und du hast Möglichkeiten gefunden, den Teufelskreis zu durchbrechen. Die Therapie kann dir natürlich dabei helfen, aber es kommt v.a. darauf an, wofür du dich jeden Tag entscheidest. Es gibt kein zu früh oder zu gesund, um selbst etwas gegen die ES zu tun. Jetzt könnte ich dir sagen, was immer meine Gedanken dabei waren, aber das wird dir leider nicht helfen, wenn du so in der ES festsitzt. Aber: mir geht es wirklich besser so. Es gibt viele Momente, in denen ich die ES richtig vermisse, aber dann denke ich mir, dass es da nichts Gutes dran gibt. Es frisst einen auf und jeden Tag wäre ich am liebsten im Bett liegen geblieben, oft schlimmeres. Also man muss es anpacken, wenn ich jetzt glücklich bin, ist es nicht das pseudo-Glück einer Abnahme, sondern einfach das Gefühl, dass ich lebe und wieder Spaß am Leben habe. Das heißt nicht, dass mir mein Körper egal geworden ist, nicht einmal ansatzweise. Aber ich finde mich schlanker und besser, als mit einem deutlich niedrigeren Gewicht. Die verzerrte Wahrnehmung fällt einem meistens ja überhaupt nicht auf, man sieht nur: fett. Auch wenn ich mich manchmal erschrocken habe, als ich im UG war und noch knochiger war, das währt nicht gerade lange. Jetzt sehe ich mich auch noch oft viel dicker, aber eben auch länger richtig. Bei dem Gewicht hätte ich das nie für möglich gehalten. Wenn man isst, obwohl die ES das absolut nicht will in dem Moment, ist das nicht gerade schön. Also einen Großteil der Zeit (gerade am Anfang) ist echt ein Gequäle. Aber wenn man das übersteht, fallen einem Dinge auf, die man durch die Blendung der ES garnicht bemerkt hätte. Das dauert lange und ist schwieriger, als komplett der ES zugewendet zu bleiben. Disziplin ist wichtig. Ich werde noch so lange brauchen, um sicherer zu werden mit allem, aber ich bereue es kein bisschen, das alles gewagt zu haben.
        Damit wollte ich dir zeigen, dass es sich echt lohnt, alles selbst in die Hand zu nehmen und den Kampf von ich vs. mein Körper vs. Essen in ich vs. Essstörung umzuwandeln.
        Wenn du von dir selbst sagst, dass du das Gefühl hast, es absolut nicht zu schaffen in der Wartezeit: lass dich einweisen. Egal, was für ein Gewicht du hast: man ist seelisch sowas von am Boden und körperlich ebenfalls. Da ist es erstmal besser, sich möglichst gut "wiederherstellen" zu lassen, bevor man selbst etwas ändern kann bzw. weiß, wie.
        Zuletzt geändert von DarkenedDays1; 17.01.2013, 06:14.

        Kommentar


          Zitat von Sairas Beitrag anzeigen
          Hallo an alle,

          ich dachte, es wird Zeit, dass ich mich auch mal regelmäßiger hier hin "verirre" anstatt nur ab und zu mitzulesen.

          Eine ES habe ich nun seit 2 Jahren und mittlerweile gewinnt sie die Überhand in meinem Leben.
          Dazu kommt, dass ich Borderline und Angststörungen habe, was das ganze verschlimmert, und sehnsüchtig auf einen freien Therapieplatz warte... leider kann das noch bis zu einem 3/4 Jahr dauern und ich habe fast das Gefühl, dass man mich vorher eher ins KH einweisen muss... zur Zeit dreht sich alles nur ums Essen, nicht essen, Abnehmen, Zunehmen. Ich erlaube mir nix mehr und fühle mich eigentlich dauerhaft schlecht und fett, eklig... alles eben.

          Kann mir vielleicht jemand helfen oder einen Rat geben, wie ich die Zeit bis zur Therapie halbwegs erträglich machen kann? :/ ich schaffe es einfach nicht.
          Ich denke, dass es vor allem wichtig ist, Freundschaften und soziale Kontakte in dieser Zeit zu pflegen. Freunde sind oft besser als jede Therapie, nur während der ES isoliert mit sich oft zu sehr.

          Ebenso wäre es wichtig, Hobbies zu pflegen oder nach neuen Hobbies zu suchen, die einen gedanklich ablenken und Freude bereiten können.

          Ich weiß wie schwierig das ist und ich muss mir das selbst immer wieder sagen, damit ich mich nicht zu sehr isoliere und gehen lasse.

          Kommentar


            Hallo ihr lieben (:

            Ich verfolge schon eine weile, was hier so geschrieben wird, hab mich aber bis jetzt nicht getraut auch etwas zu schreiben.

            Nun mach ich es aber doch, wenn wer fragen hatt fragt ruhig (:

            Bis vor einem halben jahr hatte ich auch eine ES. Es war wirklich sehr schwer es mir selbst einzugestehn, aber nun habe ich es geschafft darüber hinweg zukommen & es geht mir viel besser (:

            Kommentar


              Zitat von Schnauzaa Beitrag anzeigen
              Hallo ihr lieben (:

              Ich verfolge schon eine weile, was hier so geschrieben wird, hab mich aber bis jetzt nicht getraut auch etwas zu schreiben.

              Nun mach ich es aber doch, wenn wer fragen hatt fragt ruhig (:

              Bis vor einem halben jahr hatte ich auch eine ES. Es war wirklich sehr schwer es mir selbst einzugestehn, aber nun habe ich es geschafft darüber hinweg zukommen & es geht mir viel besser (:
              Hey
              So gings mir auch, ich habe erst monatelang mitgelesen.
              Das klingt aber gut, darf ich fragen, was es für eine ES ist (wenn man das überhaupt sagen kann), wie lange das alles ging und was deine Motivationspunkte waren? Und ich hab noch eine Frage: siehst du dich als (sehr) rückfallgefährdet?

              Das wollte ich allgemein mal fragen.
              Es gibt viele Leute, die echt gegen die ES gekämpft haben und sehr gut dabei sind, wieder normal(er) essen. Ist es möglich, dass die ES komplett aus einem verschwindet? Also generell jetzt. Bei irgendjemandem, der vielleicht nicht so lange extrem betroffen ist?
              Bei mir (und vielen anderen) wird das bestimmt nie ganz weggehen mit den Gedanken, scheint mir auch ertragbar, aber ob man überhaupt bei ES von einer gesamten Heilung sprechen kann, würde mich interessieren.

              Kommentar


                Ich glaub es tut mir nciht gut mich so viel mit dem Thema ES zu bschäftigen und so und deshalb hab ich mich auch schon hier abgemeldet...
                Ich wollte mich nur nochmal Bedanken bei euch allen und euch ganz viel Kraft wünschen um eure ES zu besiegen...
                Also bis dann

                Kommentar


                  Zitat von DarkenedDays1 Beitrag anzeigen
                  Hey
                  So gings mir auch, ich habe erst monatelang mitgelesen.
                  Das klingt aber gut, darf ich fragen, was es für eine ES ist (wenn man das überhaupt sagen kann), wie lange das alles ging und was deine Motivationspunkte waren? Und ich hab noch eine Frage: siehst du dich als (sehr) rückfallgefährdet?

                  Das wollte ich allgemein mal fragen.
                  Es gibt viele Leute, die echt gegen die ES gekämpft haben und sehr gut dabei sind, wieder normal(er) essen. Ist es möglich, dass die ES komplett aus einem verschwindet? Also generell jetzt. Bei irgendjemandem, der vielleicht nicht so lange extrem betroffen ist?
                  Bei mir (und vielen anderen) wird das bestimmt nie ganz weggehen mit den Gedanken, scheint mir auch ertragbar, aber ob man überhaupt bei ES von einer gesamten Heilung sprechen kann, würde mich interessieren.
                  Heij (:
                  Naja ich fand mich einfach zu dick (jetzt im nachhinein ist mir bewusst, dass ich das nie gewesen bin), wollte nur ein bisschen abnehmen & war aber nie zufrieden mit meinem körper , sodass ich immer weiter abnahm.
                  Mir ist meine ES lange nicht aufgefallen (2 jahre, obwohl es frauen / mädchen gibt, die noch viel, viel länger darunter leiden), dann wurde mir irgentwann bewusst, dass ich fast keine freunde mehr habe. Durch die ES dachte ich immer nur ans essen & sport & vergas meine sozialen kontakte total. Zum ersten mal fiel mir auf, dass ich eigentlich ziemlich einsam war & ich bemerkte, dass die beliebteste in unserer klasse sogar ein wenig pummelig war. Das war meine motivation wieder mehr & normal zu essen. Es dauerte schon noch eine ganze weile, aber mittlerweile traue ich mich sagen, dass ich halbwegs darüber hinweg bin. Manchmal habe ich schon noch tage an denen ich mit mir selbst hadere, aber ich glaube, dass ich nicht sehr rückfall gefährdet bin. Meine freunde sind eine große hilfe, sie sagen mir immer wieder, dass ich eine topfigur habe & dass ich wirklich mit mir zufrieden sein kann (:

                  Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, ich glaube es kommt drauf an, wie lange man eine Es gehabt hat. Aber ich glaube auch, dass es bei mir nie ganz verschwinden wird.

                  Kommentar


                    Zitat von Schnauzaa Beitrag anzeigen
                    Heij (:
                    Naja ich fand mich einfach zu dick (jetzt im nachhinein ist mir bewusst, dass ich das nie gewesen bin), wollte nur ein bisschen abnehmen & war aber nie zufrieden mit meinem körper , sodass ich immer weiter abnahm.
                    Mir ist meine ES lange nicht aufgefallen (2 jahre, obwohl es frauen / mädchen gibt, die noch viel, viel länger darunter leiden), dann wurde mir irgentwann bewusst, dass ich fast keine freunde mehr habe. Durch die ES dachte ich immer nur ans essen & sport & vergas meine sozialen kontakte total. Zum ersten mal fiel mir auf, dass ich eigentlich ziemlich einsam war & ich bemerkte, dass die beliebteste in unserer klasse sogar ein wenig pummelig war. Das war meine motivation wieder mehr & normal zu essen. Es dauerte schon noch eine ganze weile, aber mittlerweile traue ich mich sagen, dass ich halbwegs darüber hinweg bin. Manchmal habe ich schon noch tage an denen ich mit mir selbst hadere, aber ich glaube, dass ich nicht sehr rückfall gefährdet bin. Meine freunde sind eine große hilfe, sie sagen mir immer wieder, dass ich eine topfigur habe & dass ich wirklich mit mir zufrieden sein kann (:

                    Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, ich glaube es kommt drauf an, wie lange man eine Es gehabt hat. Aber ich glaube auch, dass es bei mir nie ganz verschwinden wird.
                    Du kannst wirklich stolz auf dich sein, dass du das geschafft hast. Hat deine Familie sehr viel davon mitbekommen? Das frage ich nur, weil es auch Leute gibt, deren Familien so gut wie nie zusammen essen und eine ES so gut wie garnicht auffällt.

                    Kommentar


                      Hallo ihr Lieben

                      ich hab mich lange nicht mehr hier gemeldet, aber trotzdem immer ziemlich kontinuierlich mitgelesen...
                      Ich hoffe, dass ich in Zukunft auch wieder öfter schreiben und antworten kann, irgendwelche Fragen beantworten kann anstatt mir nur die Gedanken von der Seele zu schreiben.
                      Doch genau das hab ich jetzt gerade unbedingt nötig^^

                      Mir geht es momentan schlechter. Ich hab ja meine ES schon seit gut 1 1/2 Jahren, hatte mein Zielgewicht letzten Sommer auch schon erreicht, aber dann ging es wieder rapide abwärts und ich bin seit ungefähr November fast an meinem Tiefpunkt (inzwischen wieder ein paar Gramm mehr, aber nicht viel^^).
                      Jetzt hat meine Therapeutin einen Schlussstrich gezogen und gesagt, es geht nicht mehr - ich habe auch unseren "Vertrag" gebrochen, wo wir festgelegt haben, wieviel ich pro Woche zunehmen muss usw.
                      So. Jetzt also Klinik. Meine Mutter hält die Filderklinik in Stuttgart für gut, die hat ein antroposophisches Konzept, am schnellsten würde ich wohl in die Klinik in Mannheim kommen, weil das die nächste ist...
                      Was meint ihr, habt ihr von der Filderklinik schonmal was gehört? Oder könnt ihr andere empfehlen?
                      Ich selbst bin vor allem total traurig und enttäuscht von mir selbst, weil ich es nicht geschafft habe alleine wieder zuzunehmen. Ich hatte es ja auch schonmal geschafft!! -.- Und außerdem find ich es halt total schade, dass ich nun wohl an Ostern nicht Skifahren gehen kann; dabei geht es nicht primär ums Skifahren, sondern eben auch um die Leute, die ich da treffe, das sind jedes Jahr die gleichen und letztes Jahr hat mir dieser Urlaub einfach SO gut getan... Deshalb bin ich immer noch fieberhaft am überlegen, ob es nicht noch irgendeine Alternative zur Klinik gibt. Ich bin ja auch nicht im schlimmen UG, sondern hab es einfach nur nicht geschafft zuzunehmen. Und das, obwohl ich mich die letzten Wochen so verdammt reingehängt habe
                      Ich hab aber auch noch ein Problem, und zwar folgendes:
                      Während meiner ambulanten Therapie hab ich begonnen, mein Gewicht hochzuschummeln, gerade als es so rapide runterging letzten Herbst. Dass das total scheiße ist, weiß ich selbst, aber ich bin nicht davon weggekommen, weil ich meine Eltern und meine Therapeutin einfach nicht enttäuschen wollte. Letztendlich war wohl das die ganze Zeit mein großer Fehler: Ich will nie jemanden enttäuschen, auch mich selbst nicht, aber eben auch meine Therapeutin, meine Eltern, Lehrer und Freunde, und ich denke meistens, dass ich es alleine schaffe. Tu ich ja eigentlich auch
                      Jedenfalls, wegen der Gewichtsschummelei: Was soll ich jetzt machen, wenn ich in die Klinik komme? Ich denk mal, dass ich da nicht wirklich schummeln kann, deswegen muss ich es irgendwie sagen. Wie zur Hölle soll ich das nur anstellen? Meine Eltern werden sooooo enttäuscht sein Ich seh einfach keinen Ausweg, ich weiß einfach gar nicht mehr was ich machen soll. Das ist halt auch noch ein Grund, warum ich nicht in die Klinik will.
                      Oh Mann, das ist alles so blöd und kompliziert momentan

                      Kommentar


                        Zitat von smileyLouLou Beitrag anzeigen
                        ..
                        Hey
                        Dass es dir schlechter geht, ist echt sehr schade, aber von der Klinik kannst du wirklich profitieren. Ich kann verstehen, dass du z.B. mit zum Skifahren willst, niemanden enttäuschen möchtest. Aber wenn du es so alleine nicht schaffst, ist es besser.. Zu der Gewichtssache: Irgendwann kommt es immer raus, wenn man schummelt und das ist auch gut so, so hart wie das klingt. Aber es geht darum, dass dir geholfen werden kann und dazu gehört in deinem Fall auch eine Zunahme. Wie deine Eltern reagieren, weiß ich nicht, aber sie und deine Freunde wollen mit Sicherheit auch nur, dass es dir besser geht. :*

                        Kommentar


                          Zitat von DarkenedDays1 Beitrag anzeigen
                          Hey
                          Dass es dir schlechter geht, ist echt sehr schade, aber von der Klinik kannst du wirklich profitieren. Ich kann verstehen, dass du z.B. mit zum Skifahren willst, niemanden enttäuschen möchtest. Aber wenn du es so alleine nicht schaffst, ist es besser.. Zu der Gewichtssache: Irgendwann kommt es immer raus, wenn man schummelt und das ist auch gut so, so hart wie das klingt. Aber es geht darum, dass dir geholfen werden kann und dazu gehört in deinem Fall auch eine Zunahme. Wie deine Eltern reagieren, weiß ich nicht, aber sie und deine Freunde wollen mit Sicherheit auch nur, dass es dir besser geht. :*
                          Hey danke für die schnelle Antwort! <3
                          Ich weiß von der Vernunft her eigentlich auch, dass mir eine Klinik nur guttut. Aber ich bin halt trotzdem ziemlich traurig deswegen, weil meine ganzen Ziele nun auf einmal unerreichbar sind bzw. weit nach hinten verschoben...
                          Klar, meine Eltern wollen nur, dass ich gesund werde und es mir gut geht. Aber wie kann ich ihnen das möglichst schonend beibringen, dass ich jetzt seit nem halben Jahr konsequent geschummelt habe?? Ich hab so ein verdammt schlechtes Gewissen, ich werd ihnen danach nicht mehr in die Augen schauen können... Ich hab echt keine Ahnung, wie ich das hinkriegen soll.

                          Wie läuft's denn momentan bei dir?? :*

                          Kommentar


                            ich muss auch mal (nochmal) einfach so reinplatzen ._.
                            Die letzen Tage geht´s mir echt richtig scheiße.
                            Liebeskummer ist bei mir eh immer so schlimm weil ich Wochenlang mies drauf in und wenn ich denjenigen dann teilweise täglich bei mir im Bus sehe... Oh man ich könnte schreien...
                            Aber das nicht so das Hauptproblem.. das zieht meine Laune nur noch weiter runter.
                            Ich habe vor Weihnachten Haufenweise Tests beim Arzt machen müssen, weil ich einmal in der Schule zusammengeklappt bin. Es kam raus dass ich auf diverse verschiedene Sachen allergisch bin bzw die nicht vertrage. Ich kann im Endeffekt nichts mehr Essen ohne nachdenken zu müssen was drinne ist.
                            Auf jeden Fall... Naja ich war dann auch krank und wenn ich Krank bin nehme ich eh immer ab.
                            Und jetzt.. seit Weihnachten habe ich das Gefühl dass ich echt jeden Tag nur noch ans Essen denke. Ich denke mir wenn ich den und den Sport mache... wie viel spare ich da ein oder so.
                            Weil es mir einfach so verdammt leicht fällt an Gewicht zu verlieren. Aber nachdem ich durch meine Eingeschränkte Ernährung so etwas ... naja eig. nicht "gebrauchen" kann... Mein Kreislauf ist halt somiet auch ständig im Keller wenn ich fast nichts esse. Das ist wie so ein Triumphgefühl.
                            Ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll. Mein ganzes Leben, so kommt es mir vor, läuft gerade aus dem Ruder und ich brauche wenigstens etwas was ich beherrschen kann.
                            Ich bin total im Normalgewicht gewesen sogar an der grenze zu unterem Normalgewicht. (Beim Arzt festegestellt, nicht dass jetzt jmd. meint das das Ergebnis von irgendwelchen BMI Zeugs errechnet wurde...)
                            Und ich weiß (!) dass ich nicht dick bin, aber trotzdem. Ich schau meine Freundin an, Leute in meiner Umgebung und mir fällt auf dass die trotzdem noch mal dünner sind und irgendwie hat sich das in meinem Kopf eingebrannt dass ich das auch schaffen kann :/ Wo ich ja eh so leicht an Gewicht verlieren kann und ach keine Ahnung ._.
                            Meine Eltern machen schon dauernd so Sprüche wie "Von was willste leben? Luft und Liebe oder was?" und merken halt gar nicht wie recht se eig. haben...
                            Das macht so fertig. Die denken ich esse wegen den Allergien so wenig...
                            Und dabei... Will ich gar nicht essen. Ich will ach keine Ahnung was ich eig. will aber ich bin einfach auch so verdammt wütend auf mich weil ich nie nie nie nie nie ein Problem mit meiner Figur hatte und jetzt doch irgendwie in so nem dummen Teufelskreis hänge.

                            Danke fürs aus"heulen" dürfen. LG

                            Kommentar


                              Zitat von smileyLouLou Beitrag anzeigen
                              Hey danke für die schnelle Antwort! <3
                              Ich weiß von der Vernunft her eigentlich auch, dass mir eine Klinik nur guttut. Aber ich bin halt trotzdem ziemlich traurig deswegen, weil meine ganzen Ziele nun auf einmal unerreichbar sind bzw. weit nach hinten verschoben...
                              Klar, meine Eltern wollen nur, dass ich gesund werde und es mir gut geht. Aber wie kann ich ihnen das möglichst schonend beibringen, dass ich jetzt seit nem halben Jahr konsequent geschummelt habe?? Ich hab so ein verdammt schlechtes Gewissen, ich werd ihnen danach nicht mehr in die Augen schauen können... Ich hab echt keine Ahnung, wie ich das hinkriegen soll.

                              Wie läuft's denn momentan bei dir?? :*
                              Ich glaube, sowas kann man nicht schonend rüberbringen.. du solltest es gerade heraus sagen, aber dazu vielleicht auch deine Gründe. dass du ihnen nicht eins reinwürgen wolltest und sie nicht enttäuschen willst, aber dass die ES stärker war usw. Besser wird es dadurch natürlich nicht. :/

                              Mir gehts gemischt.. in der letzten Zeit geht es eher bergauf, würde ich sagen. Aber kleine Dinge ziehen mich zumindest seelisch richtig runter. Trotzdem ist der Hass auf die Krankheit im Moment immens hoch. Es ist so in mir drin, die ganzen Denkmuster.. aber ich wills unbedingt schaffen jetzt.
                              <3

                              Kommentar


                                Zitat von DarkenedDays1 Beitrag anzeigen
                                Du kannst wirklich stolz auf dich sein, dass du das geschafft hast. Hat deine Familie sehr viel davon mitbekommen? Das frage ich nur, weil es auch Leute gibt, deren Familien so gut wie nie zusammen essen und eine ES so gut wie garnicht auffällt.
                                Ja, meiner familie ist es schon aufgefallen & sie haben alles getan, dass ich wieder mehr esse. Als ich meine ES hatte nervte mich das total, jetzt danach versteh ich, dass sie sich nur totale Sorgen gemacht haben. Ich war ein paar mal beim arzt, aber in einem krankenhaus / einer klinik / therapeuten war ich nie.
                                Meine mutter hat zwar oft angekündigt, bald macht sie mal einen termin aus, aber getan hat sie es nie. Sie sagte immer zu mir, dass ich es selbst schaffen kann ich muss an mich glauben & mit mir zufrieden sein. Warscheinlich war das auch ein weiterer motivationspunkt.

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X