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Sammelbeitrag Essstörungen - N°8

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    Zitat von eXpress Beitrag anzeigen
    *SCHREI* Mai, meine Süße =) =) =)
    voll gut von dir zu lesen, wie gehts dir???
    Oh meine Süße! Es tut mir so verdammt leid, dass ich so lange nichts von mir hören lassen hab! Mir ging es sooo schlecht und es ist so viel passiert! Aber ich habe nie aufgehört an dich und den Rest hier zu denken, und das meine ich wirklich ernst!
    Wie geht´s dir/euch denn?

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      Zitat von Maii Beitrag anzeigen
      Oh meine Süße! Es tut mir so verdammt leid, dass ich so lange nichts von mir hören lassen hab! Mir ging es sooo schlecht und es ist so viel passiert! Aber ich habe nie aufgehört an dich und den Rest hier zu denken, und das meine ich wirklich ernst!
      Wie geht´s dir/euch denn?
      Alles erzählen! )

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        Zitat von DarkenedDays1 Beitrag anzeigen
        Alles erzählen! )
        Okay! Bei Unklarheiten bitte fragen !
        Ich war ja drei Monate in der Klinik und danach ging es mir ziemlich gut, hatte ein normales Gewicht erriecht und war darauf sehr stolz, vor allem ging es mir wirklich gut damit. Welche neue Kraft man dann hat, welche Gedanken und was für ein tolles Lebensgefühl! Wirklich unfassbar! Auf jeden Fall habe ich nach der Klinik 2 Monate normal weiter gemacht, habe gegessen und den Plan aus der Klinik eingehalten. Nach 3 Wochen, als ich aus der KLinik entlassne wurde, war auch meine Therapie hier zu Hause beendet (was gut war, weil diese Frau eigentlich ziemlich unfähig war, was ich leider erst nach der Klinik bemekt habe, als mir klar wurde, was "Therpaie" wirklich heißt). Ich hab trotzdem gekämpft und gegessen, meinen Alltag versucht auf die Reihe zu bekommen.. wie gesagt, 2 Monate ging es gut, bis ich einfach wieder aufgehört habe. Ich wollte nur einmal kurz testen, ob ich es noch schaffe, einen Tag gar nichts zu essen. Ich hab in meinem Leben noch nie etwas so stark bereut! Ich habe aufgehört zu essen, konnte nicht mehr anfangen, hatte in ein paar Monaten wieder alles runtergehungert, was ich in der Klinik geschafft habe zuzunehmen.
        Wieder war ich in dem Teufelskreis drin und in den alten Verhlatensmustern gefangen. Zu Hause habe ich keinerlei Unterstützung bekommen, wurde eher noch darin gestärtk und gelobt, dass ich wieder so dünn gworden bin und es doch echt toll aussieht. Irgendwann habe ich mich komplett aus dem Lebne zurückgezogen und merkte, dass ich mich selbst immer mehr verlieren und mir mehr udn mehr fremd wurde, bin ich Angst bekam. Doch dann war es schon längts zu spät. Ich habe versucht mir das Leben zu nehmen und meine ehemalige Klassenlehrerin hat mich wirklich aufgefangen, ich mäöchte nicht darüber nachdenken, wie es ausgegangen wäre, wä#re sie nicht da gewesen. Sie war immer bei mir. hat mich begleiotet, schon klurz vor der KLinik und hat damit auhc nicht nahc der Klinik aufgehört. Sie wurde für mich eine Mama. Sie wollte dass ich zu ihrer Freundin (einen Therapeutin) gehe, weil sie gesagt hat, dass sie Angst und Sorgen um mich hat. Sie ist zwar eine Psychologie und Pädagogiklehrerin, hat viele Seminare mitgemacht und hat wirklich viel Ahnung von Menschen, die Hilfe brauchen und hat und arbeitet auh mit Suchtkranken in einer Beratung, jedoch hätte sie mir nicht die Hilfe anbieten können, sie ich brauchte. Ich wollte nicht zu ihrer Freundin, wie man das so kennt: Ne, ich brauche keine Hilfe, ch schaffe das schon, ich bin nicht krank genung, ich will nicht, dass andere sich Sorgen machen und und und) Irgendwann hatte ich so einen Absturtzt, dass ich keine andere Wahl mehr hatte. Schon einen Tag später saß ich zusammen mit meiner Lehrerin bei ihrer Freundin und das tu ich heute noch. Sie ist super und ich bin unglaublich froh, dass ich das gemacht habe! Sie sind immer für mich da, wenn ich sie brauche und vor allem wissen sie imme rgenau, was ich brauche und kommen im genau richtigen Moment. Meine Mutter hat mich rausgeschmissen, hatte MOmantelang kein zu Hause und das war die shclimmste Zeit in meinem Leben und dachte wirklich, dass es jetzt das Ende sei. Doch ich lebe, bin stolz und froh, habe noch viel zu kömpfen, das weiß ich, aber ich weiß auch, dass es sich lohnt, dass das geht, man muss nur wollen und die Hilfe, die Hände, die einem gereicht werden, annehmen!!!

        Sorry, ist ziemlich lang geworden und das war nur ne kleine Zusammenfassung!

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          Zitat von Maii Beitrag anzeigen
          ...
          Oh man, krass. Ich kann also froh sein, dass du überhaupt noch lebst... Gott sei Dank. Ich freu mich, dass du jetzt ne gute Anlaufstelle hast, ich wünsch dir das Allerbeste, dass du da weiterhin kriegst, was du brauchst.
          Wenn deine Mutter dich rausgeschmissen hat, wo wohnst du dann jetzt?

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            Zitat von eXpress Beitrag anzeigen
            Oh man, krass. Ich kann also froh sein, dass du überhaupt noch lebst... Gott sei Dank. Ich freu mich, dass du jetzt ne gute Anlaufstelle hast, ich wünsch dir das Allerbeste, dass du da weiterhin kriegst, was du brauchst.
            Wenn deine Mutter dich rausgeschmissen hat, wo wohnst du dann jetzt?
            Bei meinem Papa, mit seiner Freundin und den 3 Kindern, alles Jungs.
            Für mich ist das alles total schwer gewesen, wiel ich hatte über 6 Jahre keinen Kontakt zu meinem Vater, weil er damals einfach gegangen ist. Manchmal fühle ich mich wie adoptiert

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              Zitat von Maii Beitrag anzeigen
              Bei meinem Papa, mit seiner Freundin und den 3 Kindern, alles Jungs.
              Für mich ist das alles total schwer gewesen, wiel ich hatte über 6 Jahre keinen Kontakt zu meinem Vater, weil er damals einfach gegangen ist. Manchmal fühle ich mich wie adoptiert
              Darf ich fragen, warum dich deine Mutter rausgeschmissen hat?

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                Zitat von DarkenedDays1 Beitrag anzeigen
                Darf ich fragen, warum dich deine Mutter rausgeschmissen hat?
                Sie hat mich nie unterstützt, Jahrelang nicht und iwann habe ich herausgefunden, dass sie mein Tagebuch gelesne und es abfotgrafiert hat. Ich habe sie darauf angesprochen, bin natürlich vollkommen zusammengerbochen und das endetete dann mit Sätzen und Worter meienr Mutter: "Du hast mein Leben zerstört, du mit deiner scheiß Magersucht, verpiss dich doch!"
                Ich habe für diese Frau alles getan, nachdem mein Vater uns einfach verlassne hat. Ich habe mich für sie komplett aufgegebn und bin dadurch so krank geworden. Habe Sachen leisten müssen, die in dem alter damals nie hätte schaffen können und auhc nicht dürfen.

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                  Zitat von Maii Beitrag anzeigen
                  Sie hat mich nie unterstützt, Jahrelang nicht und iwann habe ich herausgefunden, dass sie mein Tagebuch gelesne und es abfotgrafiert hat. Ich habe sie darauf angesprochen, bin natürlich vollkommen zusammengerbochen und das endetete dann mit Sätzen und Worter meienr Mutter: "Du hast mein Leben zerstört, du mit deiner scheiß Magersucht, verpiss dich doch!"
                  Ich habe für diese Frau alles getan, nachdem mein Vater uns einfach verlassne hat. Ich habe mich für sie komplett aufgegebn und bin dadurch so krank geworden. Habe Sachen leisten müssen, die in dem alter damals nie hätte schaffen können und auhc nicht dürfen.
                  Oh mein Gott, auch wenn dir das nichts bringt: mir tut das alles echt alles leid. Ich glaube, wenn meine Mutter das auch noch bringen würde, wäre ich noch viel schneller hier weg.

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                    Zitat von DarkenedDays1 Beitrag anzeigen
                    Oh mein Gott, auch wenn dir das nichts bringt: mir tut das alles echt alles leid. Ich glaube, wenn meine Mutter das auch noch bringen würde, wäre ich noch viel schneller hier weg.
                    Ich frage ich auch immer noch, woher man diese Kraft nimmt, die man tagtäglich wieder haben und aufbringen muss. Ich weiß nicht was es ist, aber irgendwas kämpft immer in einem Menschen, ob es nurnoch der Wille ist? Keine Ahnung.

                    Fühlst dich zu Hause auch unwohl? Weißt du, welcher Satz mir immer geholfen hat?
                    "Daheim ist nicht dort, wo du hineingeborne wurdest, sondern da, wo du dich wohl, angenommen und willkommen fühlst!" Toll, oder? Ich habe mir meine eigene Wunschfamilie zusammengebastelt. Der einzige UNterschied ist, dass ich sie nicht immer bei mir habe und auch niemals alle zusammen. Aber es hilft mir trotzdem sehr dabei, mich unabhängig zu machen, lernen auf mich slebst zu achten. Darauf, was ich brauche und wonwem. Ich kann immer wechseln und mir von dem das holen, was ich brauche. Das Annehme ist schwer, abwer ich habe es gelernt oder lerne es noch.
                    Es ist gemein, man in sein Umfeld hineingeboren ist und dadurch eine nicht so angeneme Biografie erleben muss, aber man kann es ändern, selbst in die Hand nehmen, weil man für sich selbst verantwortlich ist. Das ist das schöne!

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                      Zitat von Maii Beitrag anzeigen
                      Ich frage ich auch immer noch, woher man diese Kraft nimmt, die man tagtäglich wieder haben und aufbringen muss. Ich weiß nicht was es ist, aber irgendwas kämpft immer in einem Menschen, ob es nurnoch der Wille ist? Keine Ahnung.

                      Fühlst dich zu Hause auch unwohl? Weißt du, welcher Satz mir immer geholfen hat?
                      "Daheim ist nicht dort, wo du hineingeborne wurdest, sondern da, wo du dich wohl, angenommen und willkommen fühlst!" Toll, oder? Ich habe mir meine eigene Wunschfamilie zusammengebastelt. Der einzige UNterschied ist, dass ich sie nicht immer bei mir habe und auch niemals alle zusammen. Aber es hilft mir trotzdem sehr dabei, mich unabhängig zu machen, lernen auf mich slebst zu achten. Darauf, was ich brauche und wonwem. Ich kann immer wechseln und mir von dem das holen, was ich brauche. Das Annehme ist schwer, abwer ich habe es gelernt oder lerne es noch.
                      Es ist gemein, man in sein Umfeld hineingeboren ist und dadurch eine nicht so angeneme Biografie erleben muss, aber man kann es ändern, selbst in die Hand nehmen, weil man für sich selbst verantwortlich ist. Das ist das schöne!
                      Ich glaub, das viele Menschen einfach doch noch den "Kampfgeist" in sich haben, auch wenn er verloren zu sein scheint. Sonst wäre es auch nicht möglich, sich aus solchen schlimmen Phasen (teilweise) zu befreien. Mit etwas Glück und diesem Überlebenstrieb bin ich noch hier. Wäre das Glück nicht gewesen, zwar nicht, aber es ist schon gut, dass es jetzt so gekommen ist. Wenn man wirklich ein bisschen in Richtung Gesundheit geht, erfährt und fühlt man Dinge, die man wirklich nie für möglich gehalten hätte. Das meintest du ja auch, man versteht erst wieder, was es wirklich heißt, zu leben und nicht nur in seiner eigenen kranken Welt dahin zu vegetieren.
                      Nein, nicht so wirklich. Aber der Satz ist schön, ich habe glücklicherweise auch (wieder) Orte, an denen ich mich richtig wohl und willkommen fühle. Das war lange nicht so, aber man kann es wirklich so sehen: Home is, where the heart is.

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                        Zitat von DarkenedDays1 Beitrag anzeigen
                        Ich glaub, das viele Menschen einfach doch noch den "Kampfgeist" in sich haben, auch wenn er verloren zu sein scheint. Sonst wäre es auch nicht möglich, sich aus solchen schlimmen Phasen (teilweise) zu befreien. Mit etwas Glück und diesem Überlebenstrieb bin ich noch hier. Wäre das Glück nicht gewesen, zwar nicht, aber es ist schon gut, dass es jetzt so gekommen ist. Wenn man wirklich ein bisschen in Richtung Gesundheit geht, erfährt und fühlt man Dinge, die man wirklich nie für möglich gehalten hätte. Das meintest du ja auch, man versteht erst wieder, was es wirklich heißt, zu leben und nicht nur in seiner eigenen kranken Welt dahin zu vegetieren.
                        Nein, nicht so wirklich. Aber der Satz ist schön, ich habe glücklicherweise auch (wieder) Orte, an denen ich mich richtig wohl und willkommen fühle. Das war lange nicht so, aber man kann es wirklich so sehen: Home is, where the heart is.
                        Schön gesagt, geschrieben, wie auch immer.. es stimmt absolut!
                        Das "Gemeine" ist, dass wir unsere Kraft, die so versteckt scheint, insgeheime gegen uns wenden und nicht für uns.Jedoch merken wir das nicht, dass wir die Kraft besitzen und denken, dass wir keine mehr ins uns haben. Lernen wir, diese Kraft, die ins uns ist und auch mit jedem Schicksalsschlag wächst, für uns zu nutzen, wow! Wir können die Götter der Erde sein, überspitzt gesagt. Wir hätten eine Lebensqualitä und ein Gefühl von mehreren.
                        Aus jedem Rückschlag lernt man mehr und mehr und jede Wunde, so tief sie auch sein mag, kann man fruchtbar machen. Ich mache es und entdecke so viele neue Seiten an mir, bie denen ich gedacht hätte, sie schon längst verloren oder nie gehabt zu zu haben.

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                          Zitat von Maii Beitrag anzeigen
                          Schön gesagt, geschrieben, wie auch immer.. es stimmt absolut!
                          Das "Gemeine" ist, dass wir unsere Kraft, die so versteckt scheint, insgeheime gegen uns wenden und nicht für uns.Jedoch merken wir das nicht, dass wir die Kraft besitzen und denken, dass wir keine mehr ins uns haben. Lernen wir, diese Kraft, die ins uns ist und auch mit jedem Schicksalsschlag wächst, für uns zu nutzen, wow! Wir können die Götter der Erde sein, überspitzt gesagt. Wir hätten eine Lebensqualitä und ein Gefühl von mehreren.
                          Aus jedem Rückschlag lernt man mehr und mehr und jede Wunde, so tief sie auch sein mag, kann man fruchtbar machen. Ich mache es und entdecke so viele neue Seiten an mir, bie denen ich gedacht hätte, sie schon längst verloren oder nie gehabt zu zu haben.
                          Genau so ist es. Man muss ja schließlich auch eine ungeheuer große Kraft in Form von Hass aufbringen, um sich selbst so zu schaden. Wenn man diese Kraft umwandelt, ist es großartig.
                          So gehts mir auch. Ich war fest davon überzeugt, dass nie wieder irgendwas gut werden wird, nicht einmal für 5 Minuten. Und siehe da: mit ordentlich Anstrengung geht das.

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                            Zitat von DarkenedDays1 Beitrag anzeigen
                            Genau so ist es. Man muss ja schließlich auch eine ungeheuer große Kraft in Form von Hass aufbringen, um sich selbst so zu schaden. Wenn man diese Kraft umwandelt, ist es großartig.
                            So gehts mir auch. Ich war fest davon überzeugt, dass nie wieder irgendwas gut werden wird, nicht einmal für 5 Minuten. Und siehe da: mit ordentlich Anstrengung geht das.
                            Genau zu einem das und mir fällt noch was ein... die Kraft wenden wir ja auch nicht nur gegen uns, sondern die müssen wir alleine halten..
                            Stell dir mal vor... alle sachen, die du erleben musstest, packst du auf einen Berg. und dann packst du den hinter eine Schranke, die machst du zu.. so dass nichts von dem zu dir "kullert", viel mehr dich nicht überschüttet.
                            Diese Kraft.. diese Schranke.. die bist du! Du bist diejenige, die die Schranke zuhalten musst.. das ist zum einen die Verdrängung und auch zum anderen, das Unwissen, die Hilflosigkeit, die uns dazubewegen, diese Sachen zu unterdrücken, "weg" machen zu wollen, weil sie eben schmerzhaft sind, wenn sie hochkommen.
                            Müssten wir die Schranke nict mehr halten.. wie schön das wäre! und man kann damit anfangen, sie ersteinmal mit jemandem zusammen zu halten, damit das Päckchen erstmal leichter wird, fpür jeden. Für dich slebst udn auch für den, der zuschauen muss. Das ista uch oftmals nicht leicht.. sie wollen helfen, sind aber hilflos und überfordet.. aber leiden tun sie in der Regeln auch mit.
                            Zuletzt geändert von Maii; 02.01.2013, 16:26.

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                              Zitat von Maii Beitrag anzeigen
                              Genau zu einem das und mir fällt noch was ein... die Kraft wenden wir ja auch nicht nur gegen uns, sondern die müssen wir alleine halten..
                              Stell dir mal vor... alle sachen, die du erleben musstest, packst du auf einen Berg. und dann packst du den hinter eine Schranke, die machst du zu.. so dass nichts von dem zu dir "kullert", viel mehr dich nicht überschüttet.
                              Diese Kraft.. diese Schranke.. die bist du! Du bist diejenige, die die Schranke zuhalten musst.. das ist zum einen die Verdrängung und auch zum anderen, das Unwissen, die Hilflosigkeit, die uns dazubewegen, diese Sachen zu unterdrücken, "weg" machen zu wollen, weil sie eben schmerzhaft sind, wenn sie hochkommen.
                              Müssten wir die Schranke nict mehr halten.. wie schön das wäre! und man kann damit anfangen, sie ersteinmal mit jemandem zusammen zu halten, damit das Päckchen erstmal leichter wird, fpür jeden. Für dich slebst udn auch für den, der zuschauen muss. Das ista uch oftmals nicht leicht.. sie wollen helfen, sind aber hilflos und überfordet.. aber leiden tun sie in der Regeln auch mit.
                              Das ist wirklich wahr, man belastet letztendlich ja auch andere Leute damit. Manchmal lege ich es auch genau darauf an, aber ich weiß zB. auch, wie ich manche Freunde damit fertiggemacht habe und dafür schäme ich mich richtig.

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                                Okay, nun steht es fest: Meine Mutter ist Bulimikerin.
                                Als ich heute Mittag nach Hause kam, war meine Mutter mal wieder nach dem Essen im Bad verschwunden und während ich mir im Flur die Schuhe auszog, hörte ich wieder das altbekannte Würgen und Spucken. Ich habe dann zu meinem Vater leise gesagt: "Sag mal, die kotzt doch.." Dann bat er mich, mich hinzusetzen und er erzählte mir so einiges. Unter anderen, dass sie das schon seit 10 Jahren macht und sie mit der Zeit immer schwächer wird, antriebsloser, depressiver und immer mehr Haare verliert. Ach man, das kann doch nicht wahr sein! Er sagte, sie sei total stur und er traue sich gar nicht, sie auf die Bulimie anzusprechen weil er genau weiß, wie es enden würde: Sie würde komplett ausrasten, ihn zusammenbrüllen, Vorwürfe machen á la "Was belauschst du mich?!?" und so weiter. Ich fühle mich so hilflos! Ich weiß nun, dass meine Mutter Bulimie hat, kann aber wohl nichts dagegen machen. Und alle aus der Familie wussten es, - nur ich nicht. Ich war die ganze Zeit so naiv und glaubte ihr die Geschichte mit der Mund- bzw. Nasendusche. Mich macht das jetzt total fertig, ich kann damit null umgehen. Irgendwie kann ich es auch nicht glauben. Oder will es nicht. Das passt einfach nicht zu ihr, man, das ist doch so schädlich!
                                Tut mir Leid für das Rumgewinsel, aber gerade bin ich wirklich völlig aufgelöst, mich nimmt das extrem mit.
                                Ganz liebe Grüße,
                                Nadine

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