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Sammelbeitrag Essstörungen - N°8

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    DarkenedDays1 Ja, es war verständlich.
    Zitat von Valeria-Sofi Beitrag anzeigen
    naja es sind 5 kleine Mahlzeiten. Sie enthalten auch viel Obst und Gemüse und sind eben vegetarisch, da ich Vegetarierin bin. aber sonst ist es halt komisch 5 mal am Tag zu essen und vorallem dann morgens und mittags doch relativ viel. also viel mehr als ich vorher gegessen habe, aber meiner mutter sagt dass es immer noch keine normalen portionen sind.
    wenn du noch mehr wissen willst, schreib mir einfach eine PN, das ist einfacher
    Ja, man verliert schnell den Blick dafür, was normale Portionen sind. Das kenne ich wirklich nur zu gut..
    Okay. Sonst habe ich erst mal keine Fragen (außer die mit dem Wiegen hast du nicht beantwortet (?)).
    Du kannst dich bei mir aber auch gern jeder Zeit melden, vorallem wenn du wieder da warst und berichten möchtest.
    --------------
    Eine Frage von mir: Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, nicht "Die Essgestörte" zu sein und i.wie kann/will ich auch gar nicht von der Krankheit loslassen.. Sie ist wie zu meiner Persönlichkeit gewurden. Wisst ihr wie ich das meine? Kennt ihr das Gefühl?

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      Zitat von TheBlackAngelx3 Beitrag anzeigen
      Eine Frage von mir: Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, nicht "Die Essgestörte" zu sein und i.wie kann/will ich auch gar nicht von der Krankheit loslassen.. Sie ist wie zu meiner Persönlichkeit gewurden. Wisst ihr wie ich das meine? Kennt ihr das Gefühl?
      Oh ja, und wie ich das kenne. Aber ich glaube, es gehört irgendwie dazu, dass man sich irgendwo immer damit definiert, ich weiß aber auch nicht wieso.
      Für mich wäre es eine Horrorvorstellung, wenn andere irgendwann nicht mehr wüssten, dass ich eine ES hatte/habe.

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        Zitat von TheBlackAngelx3 Beitrag anzeigen
        --------------
        Eine Frage von mir: Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, nicht "Die Essgestörte" zu sein und i.wie kann/will ich auch gar nicht von der Krankheit loslassen.. Sie ist wie zu meiner Persönlichkeit gewurden. Wisst ihr wie ich das meine? Kennt ihr das Gefühl?

        Ich kann das total gut verstehen!
        Ich definiere mich auch darüber und obwohl ich grad versuche zuzunehmen, kann ich nicht verhindern,dass ein Teil von mir sich freut,dass es NICHT klappt.
        Die Stimme in meinem Kopf nenne ich mein 2. Ich und am liebsten würd ich die Essstörung niemals loslassen,weil ich nicht weiß,wer oder was ich ohne sie bin, aber mittlerweile bin ich an nem Punkt, wo ich mich frage:

        Und wer ist diese esssgestörte Person? Klar, alle wissen es, alle schauen, wie ach so dünn man ja doch ist und ehrlich gesagt, ist mir das auch nicht immer unangenehm; manchmal freu ich mich sogar darüber.

        Aber jetzt lieg ich im Krankenhaus mit Nierenversagen, Blutarmut, Eisenmangel und weiß Gott was; ich hab meine beste Freundin, die mir nicht mehr vertraut, ich lüge und betrüge alle, meine Eltern sind nur noch traurig wegen mir. Ist es das,was mich ausmacht?
        Die ES macht meistens krank, einsam, egoistisch und man enttäuscht andere am laufenden Band. Ich möchte nicht mehr in den Spiegel sehen müssen und wissen, dass ich genau SO eine Person bin. Auch wenns schwer ist und ich vielleicht ewig brauchen werde, um sie zu überwinden.

        Sorry, für den langen Monolog, aber ich glaub,wir müssen da alle dran arbeiten uns nicht über die ES zu definieren,weil ohne sie wären bestimmt manche (ich wäre es zumindest) sicher bessere, glücklichere Persönlichkeiten. Daran glaub ich jetzt einfach mal

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          Zitat von TheBlackAngelx3 Beitrag anzeigen
          Eine Frage von mir: Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, nicht "Die Essgestörte" zu sein und i.wie kann/will ich auch gar nicht von der Krankheit loslassen.. Sie ist wie zu meiner Persönlichkeit gewurden. Wisst ihr wie ich das meine? Kennt ihr das Gefühl?
          Das kenne ich auch. Wobei ich aktuell wieder auf dem Dampfer bin, es gäbe kein Problem. Und schon mal gar kein Essproblem.
          Wo stehst du denn eigentlich zurzeit, so ES-mäßig? Und du bist ja echt süß... Ich hab vor ein paar Seiten gelesen, dass deine Ma und dein Freund deine (beste) Therapie sind und musste voll lächeln.
          Aber grundsätzlich finde ich es gar nicht so schlimm, wenn man die Krankheit nicht loslassen kann oder will. Die Frage ist nur, in welchem Rahmen man damit leben kann und sich arrangieren kann. Es geht natürlich nicht, dass man nur kleinste Winzmengen am Tag isst und man nur noch schwach ist (Und doch, natürlich ginge das, streng genommen. Jeder ist sein eigener Herr... Ich sprach eher davon, was lebenswert in meiner Vorstellung von einem mehr oder weniger angenehmen Leben ist) Ich sag mal so - das Überleben sollte schon gesichert sein und die Leistungsfähigkeit nicht allzu sehr eingeschränkt werden. Aber wenn man dann in einem gewissen Rahmen seine "Eigenheiten" bzgl Essen und Nahrungsauswahl auslebt, ist das zwar nicht förderlich im Sinne vom Aufbau eines normaleren Verhältnis dazu, aber man gefährdet sich zumindest nicht zu sehr und setzt sich nicht so derbe dem Druck aus, die ES UNBEDINGT besiegen zu müssen. Wobei es eigentlich langfristig natürlich schon das Ziel sein sollte, davon loszukommen... Hm. Das betrifft die meisten vermutlich eher weniger, denn wir sind allesamt noch sehr jung hier. Aber es gibt ja auch ältere Menschen, die schon lange mit ihrer ES zu tun haben. Und in Hinsicht darauf versuche ich mir mit diesen Gedanken den Druck rauszunehmen, mal ganz ohne das alles leben zu müssen. Okay, für Außenstehende stellt sich da wohl die Frage, was an unseren Krankheiten so "erhaltenswert" ist. Tja, objektiv betrachtet eigentlich gar nichts... Aber sie gibt jedem von uns in irgendeiner Form Sicherheit, Halt. Vielleicht auch Geborgenheit (in meinem Fall) und - jetzt dürft ihr lachen - Selbstbewusstsein. Selbstbewusstsein nicht hinsichtlich der ES, sondern so... grundsätzlich. Es geht einfach alles viel besser (oder es geht erst überhaupt), wenn ich das so durchgezogen habe, wie ich möchte.
          Und irgendwo hoffe ich ja auch, dass der Wille loszulassen irgendwann im Genensungsprozess von selbst aufkommt.
          Okay, man merkt, eher wirre als konstruktive und hilfreiche Gedanken. Entschuldigt.

          11einself: Das wollte ich dir schon seit gefühlt 10000 Seiten sagen, aber ich finde, du wirkst so viel befreiter und glücklicher, irgendwie! Ich find's echt krass, diesen Unterschied. Es ging dir so schlecht, als du noch richtig in der Scheiße gesteckt hast, da war nichts mehr übrig von irgendeiner Art von Freude am eigenen Leben... Und jetzt - wow! Das freut mich sosehr, wirklich Und ich wünsche dir nur das allerbeste, dass es so bleibt oder noch besser wird. Und ein Gedanke, den ich zu Weihnachten noch hatte: Ich weiß ja nicht, wie das bei dir ist, aber ich bin schnell überfordert damit, wenn ich bestimmte Dinge oder Mengen auf einmal oder in nur wenigen Tagen essen muss. Mein Tipp an dich wäre da vielleicht, dass du da etwas drauf achtest, es langsam oder zumindest in deinem Tempo anzugehen, damit der Schuss nicht nach hinten losgeht. Aber vielleicht brauchst du das auch gar nicht mehr
          (peinlicher Moment die 2. heute: du hast das allein gepackt, oder?)

          leichtathletik-maedchen: Ich weiß, dass dir das in deiner Situation Null weiterhilft, aber ich war mal in einer ähnlichen Situation. Ich hab, wie gesagt, nie erbrochen, aber diese (zumindest für mich empfunden) krassen FAs hatte ich auch. Und mit jedem verfickten Mal hasst man sich mehr... Was leider einen weiteren und noch einen und noch einen noch mehr begünstigt. Ein Teufelskreis im eigentlichen Sinne des Wortes. Irgendwann hatte ich übrigens wirklich ein körperliches Verlangen, ständig viel zu essen. Aus Wut, irgendwie. Wut auf mich... Als würde ich mich für all das bestrafen wollen, oder eher: bestrafen müsste. Denn irgendwann konnte ich das wirklich nicht mehr unterbinden. Mein einziger Gedanke war: Essen. Jetzt. Was? Woher? Wieviel? Ähnlich, wie DarkenedDays1 das beschrieben hat... Ich wollte in den Momenten, wo irgendwelche Gefühle aufkamen - egal welcher Art - diese komplett unterdrücken. Und es tut mir so weh zu lesen, wie schlecht es dir geht. Ich denke, dass ich das nur teilweise nachempfinden kann, aber meine Zeit damit war schon sowas von - entschuldigt - verfickt scheiße; eine der schlimmsten mit der ES überhaupt. Und sowas wünsche ich wirklich meinem schlimmsten Feind nicht... Da tut irgendwie alles weh (wie paradox, wo ich doch eigentlich nichts fühlen wollte). Und auch, wenn sich das für dich nicht so anfühlt und du das vielleicht auch schon lang nicht mehr gefühlt hast - es kann wieder besser werden. Du kannst das schaffen, verdammt. Du darfst nur nicht aufgeben! Lass dir bitte von niemandem - und schon gar nicht von dir selbst - einreden, du wärst deswegen weniger wert, schwach oder nicht liebenswert. Bitte verlier nicht den Glauben an dich, das ist so wichtig! Und ich weiß, dass du eigentlich nicht noch jemandem davon erzählen möchtest, aber was befürchtest du denn, wenn du z.B. eine anonyme Email schreibst? Einfach mal um zu sehen, wie die Leute auf dich reagieren? Dir kann doch gar nichts passieren, eigentlich!
          Gib nicht auf, bitte.
          Und meld dich bei mir, immer!

          Und an alle anderen hier: gebt nicht auf. Jede von euch kann das schaffen. Und es tut mir leid, dass ich nicht auf mehr Leute reagiere. Irgendwie ist in letzter Zeit ein wenig der Wurm drin.
          Und sorry & danke an jeden, der es bis hierher geschafft hat.

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            Zitat von TheBlackAngelx3 Beitrag anzeigen
            Eine Frage von mir: Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, nicht "Die Essgestörte" zu sein und i.wie kann/will ich auch gar nicht von der Krankheit loslassen.. Sie ist wie zu meiner Persönlichkeit gewurden. Wisst ihr wie ich das meine? Kennt ihr das Gefühl?
            Obwohl es mir ja schon besser geht, kann ich mir irgendwie auch nicht vorstellen, wieder die ''Normale'' zu sein. Ich will mich zwar ganz von der Krankheit loslassen, ich will das wirklich! Aber andererseits will ich auf keinen Fall mein NG erreichen, weil ich dann wieder so aussehe wie damals & das würde mich nur wieder zurück in die ES führen. Das weiß ich.
            Und irgendwie bin ich auch stolz drauf, dünner zu sein als die anderen Mädchen (z.B. die in der Klasse).. Das gibt mir das Gefühl, etwas erreicht zu haben, zwar auf die falsche Art & Weise, aber so ist es nunmal. Das zeigt mir aber, dass ich immer noch in der ES stecke, auch wenn es momentan ganz gut läuft. Hmh..

            Zitat von dieNo Beitrag anzeigen
            Das wollte ich dir schon seit gefühlt 10000 Seiten sagen, aber ich finde, du wirkst so viel befreiter und glücklicher, irgendwie! Ich find's echt krass, diesen Unterschied. Es ging dir so schlecht, als du noch richtig in der Scheiße gesteckt hast, da war nichts mehr übrig von irgendeiner Art von Freude am eigenen Leben... Und jetzt - wow! Das freut mich sosehr, wirklich Und ich wünsche dir nur das allerbeste, dass es so bleibt oder noch besser wird. Und ein Gedanke, den ich zu Weihnachten noch hatte: Ich weiß ja nicht, wie das bei dir ist, aber ich bin schnell überfordert damit, wenn ich bestimmte Dinge oder Mengen auf einmal oder in nur wenigen Tagen essen muss. Mein Tipp an dich wäre da vielleicht, dass du da etwas drauf achtest, es langsam oder zumindest in deinem Tempo anzugehen, damit der Schuss nicht nach hinten losgeht. Aber vielleicht brauchst du das auch gar nicht mehr
            (peinlicher Moment die 2. heute: du hast das allein gepackt, oder?)
            Vielen lieben Dank erstmal! <3
            Ja, es hat sich eindeutig etwas geändert, das merke ich ja selber, wenn ich mir meine alten Posts durchlese.. Es tut gut, wenigstens etwas mehr Kraft zu haben, es tut gut, sich sicherer zu fühlen.. Nicht mehr so sehr unter diesem Druck zu stehen, wenn man beispielsweise mal irgendwo ausgehen will, aber es ja wegen der ES fast nicht kann, weil man verrückt wird, wenn man dann essen muss. (War bei mir zumindest immer so :/ )
            Danke! Ich wünsche auch dir & allen anderen hier das Beste! <3
            Ein bisschen überfordert bin ich da auch, vor allem weil ich das öftere Essen noch nicht ganz gewohnt bin. Da kommt es schon vor, dass ich noch richtig satt vom Mittagssnack bin & abends keinen Hunger habe.. Gegessen wird trotzdem, aber es ist schon irgendwie eine Art Überforderung.. Gehe das Ganze also momentan noch etwas langsam an, dafür esse ich aber immer dann, wenn ich hunger habe oder wenn ich Lust auf etwas bestimmtes habe versuche ich, es mir nicht zu verbieten, sondern esse es einfach. Klappt bisher ganz gut, nur bei manchen Dingen sagt es immer noch ''nein'' ^^ (glücklicherweise nicht beim Süßkram )
            Ja, ich habe es eigentlich schon alleine geschafft. Meine Mutter hat mir ein bisschen versucht, zu helfen, aber ihre Methoden waren komplett fürn A**** , und daher habe ich es selber in die Hand genommen. Anfangs war sie natürlich voll und ganz dagegen (so à la ''Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser''), als sie merkte, dass ich ohne sie besser zurecht komme als mit ihr, ließ sie mich dann in Frieden.. Ich merkte einfach irgendwann, dass es so nicht mehr weitergehen kann.. Dass ich mir nur meinen Körper und mein Leben kaputt mache, wenn ich so lebe.. Gut, dass ich es erkannt habe. Ich habe nur echt total Angst davor, dass ich, wenn ich zugenommen habe, einen Rückschlag bekomme & dann wieder von Vorn anfangen muss.. Ich will echt nie wieder einen solchen Tiefpunkt erreichen.. :/

            Liebe Grüße <3

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              Zitat von leichtathletik-maedchen Beitrag anzeigen
              Verdammt! Du beschreibst exakt meine Situation! Und ich halte es nicht mehr aus, ehrlich nicht.

              Und das mit den Fressanfällen (und ab und zu kotzen) nennt man übrigens Binge Eating.

              Ich wünsch dir alles Gute! <3
              danke,ich wünsche Dir auch alles Gute

              Hast du ev. Lust mit mir Nachrichten zu schreiben,weil ich möchte nicht "meine Geschichte" hier rein schreiben(außerdem ist sie sehr lang...)

              Ich suche jemanden,mit dem ich mich immoment austauschen kann. Meine Freundinnen ,die auch Essstörung(en) haben,und mit denen ich mich öfters austausche sind zur Zeit leider beide stationär..

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                Zitat von TheBlackAngelx3 Beitrag anzeigen
                Ja, man verliert schnell den Blick dafür, was normale Portionen sind. Das kenne ich wirklich nur zu gut..
                Okay. Sonst habe ich erst mal keine Fragen (außer die mit dem Wiegen hast du nicht beantwortet (?)).
                Du kannst dich bei mir aber auch gern jeder Zeit melden, vorallem wenn du wieder da warst und berichten möchtest.
                naja ich war mir nicht so sicher ob ich das hier beantworten darf, aber bisher wurde ich noch nicht gewogen. sie meinte erst nächstes mal, wenn ich mich wirklich damit abgefunden habe und damit klar komme (:

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                  Zitat von dieNo Beitrag anzeigen
                  .. Aber sie gibt jedem von uns in irgendeiner Form Sicherheit, Halt. Vielleicht auch Geborgenheit (in meinem Fall) und - jetzt dürft ihr lachen - Selbstbewusstsein. Selbstbewusstsein nicht hinsichtlich der ES, sondern so... grundsätzlich. Es geht einfach alles viel besser (oder es geht erst überhaupt), wenn ich das so durchgezogen habe, wie ich möchte.
                  Das kann ich echt verstehen. Aber es ist das totale Fake-Selbstbewusstsein. Wirklich, als es mir besser ging und ich mich nicht länger verleiten lassen habe, war ich selbstbewusster. Ich weiß einfach, dass es das Härteste ist, zu essen, wenn es einem die ES verbietet. Manchmal muss ich mich richtig zwingen. Und ich habe auch kein Bock darauf, dass ich immer eine Distanz zu meinen Mitmenschen habe, die gesund sind. Es ist so, dass ich nach meiner Position/Rolle suche. Option 1 ist "die Essgestörte". In letzter Zeit habe ich ne Option 2 gefunden: "die, die stärker ist als die Stimme in ihrem Kopf und andere motiviert." Nr. 1 ist so verführerisch, mir geht es auch nicht gut vom Essen her. Aber es fühlt sich schon nicht schlecht an, wenn man hört, dass man anderen Mut macht, wenn man Dinge geschafft hat. Z.B. ein "verbotenes" Lebensmittel zu essen oder so. Dabei war es so, dass ich nie nie nie einen Plan hatte, wer ich bin, als was ich angesehen werden möchte. Die kranke, gebrechliche, dünne Essgestörte war dann mein Gedanke. Aber soll das Leben so traurig sein/weitergehen? Eigentlich will ich es genießen, meinen Traumberuf später ausüben, von meinenr Familie und meinen Freunden umgeben sein. Und ich selbst sein, nicht vor der Realität wegrennen und in meine kalte Welt aus Hungern flüchten. Dort erreicht mich nämlich nichts mehr. Klar, es fühlt sich wie ein Schutz an. Aber es ist eine Abhängigkeit, eine Sucht, in der ich immer mehr verschwunden bin und mich abgekapselt habe. Es ist so ungewiss für mich, was die Zukunft bringt, aber ich habe wirklich einen Plan, wie ich mal leben möchte. Und das ganz bestimmt nicht in einer Klinik nach der anderen und dann wegen Selbstmord garnicht mehr. Das Leben ist es wert, es kommt nur darauf an, sich darauf einzulassen. Immer, wenn ich einen schwierigen Moment ertragen habe, geheult habe, verzweifelt war, war ich umso stärker danach, wenn ich nicht in die ES gefallen bin. Leute, echt. Versucht das mal. Man fühlt sich wie im freien Fall, wenn man in Drucksituationen auch noch darauf achten muss, zu essen, nicht zurückzufallen. Aber wenn man das mal geschafft hat, weiß man, dass man aufgefangen wird. So gings mir teilweise, ich habe mich praktisch dadurch besser gefühlt, dass ich stärker war als das Verlangen, nicht zu essen. ( das mit dem Verlangen hat man ja eigentlich bei: ich esse nicht, da ich so meinem Verlangen nicht nachgebe -> bloß anders gedreht! ) Ich sags euch, wenn ihr euch da reinmanövriert habt, habt ihr auch die Kraft, wieder Fortschritte zu machen. Sorry für meinen inneren Gedankenwasserfall.

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                    Danke für eure Antworten.
                    --
                    dieNo Meine momentane ES sieht so aus: Ich fange erst sehr spät an zu essen, dann aber reichlich. Ich habe einen Tagesablauf, der es mir nicht ermöglicht, viel mit Freunden unterwegs zu sein, da ich so was wie Sportsucht entwickelt habe. Ich laufe täglich extrem viele Etagen und bin dazu dauerhaft i.wie in Bewegung. Gesundheitlich... naja ich habe Kreislaufprobleme und friere fast immer, aber meine Herzprobleme bin ich schon fast wieder los. Ich halte mein Gewicht (bin mir nicht sicher, aber ich glaube es is UG), allerdings nur, weil ich haargenau kcal und KH zähle. Ich wiege also jedes Gramm ab. Das schränkt mich zwar auch total ein, aber ich weiß genau, wenn ich damit aufhöre, fange ich sofort wieder an alles zu redzuieren, so wenig wie möglich zu essen und würde wahrscheinlich noch mehr Sport einplanen. Es ist also eigentlich wirklich nicht unmöglich so weiterzuleben. Das kcal zählen finde ich auch nicht schlimm. Ich kann essen, was ich möchte und weiß trotzdem, dass ich keine Angst haben brauch, dass es zu viel ist. Ich rate trotzdem niemanden, damit anzufangen! Bei mir war es aber der einzige mögliche Schritt, nicht immer weiter abzunehmen. Mein Freund kommt mit der ganzen Situation übrigens auch klar undversucht mich so gut es geht zu verstehen (er hat schon was im TV zu dem Thema gesehen und sich im Internet schlau gemacht). Es ist nicht immer leicht, aber eigentlich funktioniert es so.
                    --
                    Valeria-Sofi Okay. 'Verboten' wäre es nur, wenn du dein Gewicht angegeben hättest.
                    Zuletzt geändert von TheBlackAngelx3; 30.11.2012, 15:22.

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                      Wie oft steigt ihr auf die Waage?

                      In meinen schlimmsten Zeiten habe ich mich ca 30 mal am Tag gewogen..
                      Jetzt wiege ich mich einmal am Tag,morgens

                      Kommentar


                        Noch eine Frage,wer war schon alles stationär in Therapie?

                        Falls es jemaden interessiert:

                        Ich war schon zweimal in der Kinder-und Jugendpsychiatrie wegen Magersucht .
                        Bei´m ersten Aufenthalt wurde ich quasi gegen meinen Willen eingewiesen.
                        Ich musste 6 kg zunehmen,hatte gestelltes Essen und die ersten 14 Wochen durfte ich nicht mal für eine Stunde nachhause
                        Nach 19 Wochen habe ich die Therapie abgebrochen,bzw. bin abgehauen

                        4 Wochen später war das Gewicht wieder unten und ich total am Ende,sodass ich nochmal freiwillig zurück gekommen bin.
                        Ich musste wieder gestelltes Essen bekommen und zunehmen und sowas halt...

                        Nach der zweiten ,17 wöchigen stationären Therapie, wollten meine Eltenr mich nicht mehr zu hause wohnen haben:cryweil mein Gewicht immer noch nicht wirklich höher war..)
                        Also musste ich in eine therapeutische Wohngruppe für Essstörungen
                        Es war schrecklicher ,als beide Klinikaufenthalte zusammen...
                        Die Bedingung ,wieder zu Hause zu wohnen ,war (viel) zuzunehmen..
                        Irgendwann drehte sich die Esstörung ---ich aß ziemlich viel und nahm schnell 20 kg :cry:zu(vom Tiefpunkt bis zum Höchstgewicht).

                        Jetzt sitze ich hier mit meinen super fetten Gewicht -,- wenigstens habe ich gleich Training-.-

                        Danke für´s Lesen

                        Achso wer privat irgendwie über Magersucht,Esstörungen und Wege aus der ES schreiben möchte,kann mich sehr gerne anschreiben
                        ...ich suche nämlich Leute,die sich mit mir über ES austauschen...

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                          Maedchen223 Manchmal habe ich micht täglich gewogen, manchmal 4-5 mal in der Woche,.. Jetzt 2x am Wochenende. Wenn Ferien sind bestimmt wieder öfter, aber ich habe mich nie mehr als 1x am Tag gewogen, weil ich wusste, dass es nichts bringt, wenn ich schon gegessen und getrunken habe.
                          Ich war schon in stationärer Therapie. 2 Tage. Länger hätte ich es echt nicht ausgehalten. ^^

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                            Zitat von TheBlackAngelx3 Beitrag anzeigen
                            .. da ich so was wie Sportsucht entwickelt habe. Ich laufe täglich extrem viele Etagen und bin dazu dauerhaft i.wie in Bewegung. Gesundheitlich... naja ich habe Kreislaufprobleme und friere fast immer, aber meine Herzprobleme bin ich schon fast wieder los. ... Ich rate trotzdem niemanden, damit anzufangen! ...
                            Sportsucht gehört ziemlich oft dazu.. Bei mir ist es so, dass ich Sport einfach nur hasse. ^^ Dafür brauche ich aber immer Bewegung, ich kann es echt nicht aushalten, wenn ich länger als 20 Minuten untätig herumsitze.. Meistens gehe ich dann irgendwas aufräumen oder kochen oder tue irgendwas, um ja nicht zu ''gammeln''.. Finde ich auch furchtbar so, aber naja, immerhin habe ich keine Langeweile..
                            Frieren tue ich auch sehr oft, mittlerweile zwar etwas weniger, aber naja, auch nur wenn ich den ganzen Tag lang meinen Pulli anhabe..
                            *unterschreib* Ich rate auch ab!

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                              Zitat von Maedchen223 Beitrag anzeigen
                              Wie oft steigt ihr auf die Waage?

                              In meinen schlimmsten Zeiten habe ich mich ca 30 mal am Tag gewogen..
                              Jetzt wiege ich mich einmal am Tag,morgens
                              Manchmal ein, zwei Tage nicht. Dann einmal täglich, teilweise morgens und abends. Zu schlimmsten Zeiten auch unzählige Male.

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                                Zitat von Maedchen223 Beitrag anzeigen
                                Wie oft steigt ihr auf die Waage?

                                In meinen schlimmsten Zeiten habe ich mich ca 30 mal am Tag gewogen..
                                Jetzt wiege ich mich einmal am Tag,morgens
                                ich würde mich gerne wiegen, aber meine mutter hat mir die waage weggenommen und versteckt, ich hab sie aber wieder gefunden. dann hat sie sie mir nochmal weggenommen.. :// sie weiß nichts von meiner essstörung, sie war nur der meinung in meinem alter sollte man sich nicht so viele gedanken um das gewicht machen.

                                als ich die waage noch hatte, hab ich mich 10mal täglich gewogen, wenn ich kaum zuhause war nur morgens driekt nach dem aufstehen, auf die toilette gehen.

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