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    #31
    Zitat von Chinook Beitrag anzeigen
    viel erfolg dabei aileen
    Danke . Ich bin durchaus zuversichtlich, bleibt mir ja nix anderes übrig. Die ersten Schritte sind gesetzt, der Rest hat jetzt Zeit - ich bin schon stolz auf mich, weil ich mich dazu überwinden konnte, meinem Arzt die Situation vernünftig zu schildern.

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      #32
      Ein Therapeut befindet sich ganz in der Nähe meiner Arbeitsstelle. Er macht einen kompetenten Eindruck und hat einen guten Ruf, praktiziert seit rund 40 Jahren. Er wirkte auch sehr nett am Telefon, ich habe das Gefühl, mit dem könnte ich reden. Es gibt eine Vorlaufzeit, aber das wäre für mich in Ordnung. Ich durfte ihm am Telefon mit ein paar Stichworten beschreiben um was es geht, das war alles in Ordnung.

      Macht es jedoch Sinn, zu einem Therapeuten in der Nähe des Jobs zu gehen? Ich bin etwas unsicher: Ich möchte nicht von jemandem hören, der mich dort ein- und ausgehen sieht, dass ich geisteskrank sei oder derartige Fragen hören. Es ist leider in dieser Region so, dass die Leute sehr gern reden und ich keine Lust habe, deswegen unter Umständen auf der Arbeit (ich habe einen Beruf mit viel Kundenkontakt und breiter Laufkundschaft, man kennt mich) Probleme zu bekommen. Oder sehe ich das alles viel zu eng und male Gefahren aus, die es in Wahrheit nicht gibt?

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        #33
        Zitat von die-Aileen Beitrag anzeigen
        Macht es jedoch Sinn, zu einem Therapeuten in der Nähe des Jobs zu gehen? Ich bin etwas unsicher: Ich möchte nicht von jemandem hören, der mich dort ein- und ausgehen sieht, dass ich geisteskrank sei oder derartige Fragen hören. Es ist leider in dieser Region so, dass die Leute sehr gern reden und ich keine Lust habe, deswegen unter Umständen auf der Arbeit (ich habe einen Beruf mit viel Kundenkontakt und breiter Laufkundschaft, man kennt mich) Probleme zu bekommen. Oder sehe ich das alles viel zu eng und male Gefahren aus, die es in Wahrheit nicht gibt?
        pro tipp: höre auf, durch solche aussagen wie diese zu unterstellen, jeder in therapie wäre geisteskrank. ich weiß, dass das nicht deine absicht oder deine eigentlich gemeinte aussage war, aber genau durch sowas stigmatisierst du psychische erkrankungen und das nutzen von therapieangeboten (!!!!) nur selbst noch weiter.

        tipp 2, wie schon in unendlich vielen anderen threads: hör auf, dir den kopf darüber zu zerbrechen, was andere leute denken könnten. erstens denken andere leute viel weniger als man annimmt. zweitens solltest du dich vielleicht ohnehin von den leuten fernhalten, die meinen, du seist geisteskrank, weil du professionelle hilfe beanspruchst. drittens, probleme auf der arbeit deshalb halte ich für sehr unwahrscheinlich. sollte es aus irgendeinem extrem unwahrscheinlichen grund dazu kommen, dass du auf der arbeit von vorgesetzten darauf angesprochen wirst: sag, wie es ist (du hast aufgeund familiärer probleme einen redebedarf, der professioneller unterstützung bedarf) oder du sagst eben, dass das deine private angelegenheit ist und niemanden etwas angeht.
        klischee der dummen schönheit

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          #34
          Vielen Dank!

          Immerhin bin ich schon soweit, dass ich die Notwendigkeit erkannt habe und die Therapeuten abtelefoniere. Und dieser war derjenige, der mir einfach spontan irgendwie sympathisch und kompetent erschien und mir am Telefon schon Mut machte, dass nichts vergebens ist und man alles in den Griff bekommen kann. Ich sollte mir echt weniger Gedanken machen, das ist bei mir schon ausgeprägt und tut nicht gut. Es kann eigentlich nur besser werden, aber ich male mir oft solche Szenarien aus - wahrscheinlich, weil ich durch meine Eltern und zum Schluss meinen Vater oft nieder gemacht worden bin. Tut mir leid, wenn das stigmatisierend rüber kam, war auch nicht meine Absicht. Formulieren ist nicht wirklich meine Stärke, weil ich oft "nach der Mundsprache" schreibe.

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            #35
            pumpkinspicedlatte hat eigentlich schon alles gesagt. Ich möchte nur noch eine kleine Ergänzung schreiben. Depressionen sind z.B. inzwischen der 2 häufigste Grund für Krankschreibungen. Es ist inzwischen auch in Deutschland wirklich recht normal, dass Leute sich in therapeutische Behandlung begeben, um Probleme professionel aufzuarbeiten. Auch wenn der Gang zum Therapeuten in Deutschland noch nicht ganz so normal ist, wie z.b. in Teilen der USA, sind wir inzwischen jedoch weit davon entfernt, zu denken dass jemand geisteskrank ist, nur weil er einen besucht. Ansonsten gilt wie pumpkinspicedlatte auch schon richtig geschrieben hat
            "Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch noch etwas Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. - Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist."- Douglas Adams

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              #36
              ...
              "Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch noch etwas Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. - Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist."- Douglas Adams

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                #37
                Noch eine wahrscheinlich dumme, aber mir unter den Nägeln brennende Frage: Da ich Medikamente für mich eigentlich ablehne und auch keinen Wert drauf lege, in die Psychiatrie überwiesen zu werden (es geht mir nicht direkt schlecht, ich möchte wie gesagt nur mit familiären Problemen abschließen): Ist die Angst berechtigt, in die Psychiatrie eingewiesen zu werden oder gegen seinen Willen Therapiemaßnahmen zu erhalten, die man gar nicht möchte? Ich möchte ja nur Gesprächstherapie und keine Welle lostreten, nach der ich am Ende irgendwo in die Psychiatrie komme. Das macht mir zur Zeit ein bisschen Angst.

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                  #38
                  Zitat von die-Aileen Beitrag anzeigen
                  Noch eine wahrscheinlich dumme, aber mir unter den Nägeln brennende Frage: Da ich Medikamente für mich eigentlich ablehne und auch keinen Wert drauf lege, in die Psychiatrie überwiesen zu werden (es geht mir nicht direkt schlecht, ich möchte wie gesagt nur mit familiären Problemen abschließen): Ist die Angst berechtigt, in die Psychiatrie eingewiesen zu werden oder gegen seinen Willen Therapiemaßnahmen zu erhalten, die man gar nicht möchte? Ich möchte ja nur Gesprächstherapie und keine Welle lostreten, nach der ich am Ende irgendwo in die Psychiatrie komme. Das macht mir zur Zeit ein bisschen Angst.
                  nein, deine angst ist nicht berechtigt. für eine zwangseinweisung gibt es sehr hohe hürden in deutschland, weil sie deine grundrechte sehr stark einschränken. ein paar familiäre probleme reichen nicht aus. in der regel sind zwangseinweisungen in eine psychiatrische anstalt nur bei solchen fällen zulässig, in denen der patient eine gefahr für sich oder andere darstellt. und wie gesagt, ein psychotherapeut darf dir ohnehin keine medikamente verschreiben.
                  klischee der dummen schönheit

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                    #39
                    Zitat von pumpkinspicedlatte Beitrag anzeigen

                    nein, deine angst ist nicht berechtigt. für eine zwangseinweisung gibt es sehr hohe hürden in deutschland, weil sie deine grundrechte sehr stark einschränken. ein paar familiäre probleme reichen nicht aus. in der regel sind zwangseinweisungen in eine psychiatrische anstalt nur bei solchen fällen zulässig, in denen der patient eine gefahr für sich oder andere darstellt. und wie gesagt, ein psychotherapeut darf dir ohnehin keine medikamente verschreiben.
                    Danke . Das hilft mir schon sehr und ist beruhigend.

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                      #40
                      Zitat von die-Aileen Beitrag anzeigen
                      Macht es jedoch Sinn, zu einem Therapeuten in der Nähe des Jobs zu gehen? Ich bin etwas unsicher: Ich möchte nicht von jemandem hören, der mich dort ein- und ausgehen sieht, dass ich geisteskrank sei oder derartige Fragen hören. Es ist leider in dieser Region so, dass die Leute sehr gern reden und ich keine Lust habe, deswegen unter Umständen auf der Arbeit (ich habe einen Beruf mit viel Kundenkontakt und breiter Laufkundschaft, man kennt mich) Probleme zu bekommen. Oder sehe ich das alles viel zu eng und male Gefahren aus, die es in Wahrheit nicht gibt?
                      Du würdest nicht glauben, wie viele Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen Psychotherapie machen. Falls dich jemand mal ansprechen sollte, wäre eine ehrliche, vage Antwort am besten. Bestreite es nicht, aber du musst keine Details oder den Grund nennen. Es reicht zu sagen, dass du wegen ein paar Problemen mal eine Therapie ausprobieren willst.

                      Zitat von die-Aileen Beitrag anzeigen
                      Noch eine wahrscheinlich dumme, aber mir unter den Nägeln brennende Frage: Da ich Medikamente für mich eigentlich ablehne und auch keinen Wert drauf lege, in die Psychiatrie überwiesen zu werden (es geht mir nicht direkt schlecht, ich möchte wie gesagt nur mit familiären Problemen abschließen): Ist die Angst berechtigt, in die Psychiatrie eingewiesen zu werden oder gegen seinen Willen Therapiemaßnahmen zu erhalten, die man gar nicht möchte? Ich möchte ja nur Gesprächstherapie und keine Welle lostreten, nach der ich am Ende irgendwo in die Psychiatrie komme. Das macht mir zur Zeit ein bisschen Angst.
                      Laut deinen Beiträgen möchtest du über familiäre Probleme reden, fühlst dich weder depressiv noch vermutest du eine schwerwiegende psychische Krankheit bei dir. Man kann sich natürlich täuschen, aber überleg dir mal, wie wahrscheinlich es wäre, dass der Therapeut dich für so gefährdet hält, dass er dir dringend empfiehlt, dir beim Arzt Psychopharmaka verschreiben zu lassen? Es stimmt schon, Medikamente werden von manchen Psychiatern und Therapeuten sehr schnell vorgeschlagen, wenn man depressive Anzeichen hat. Aber man kann auch ablehnen. Zum Beispiel Antidepressiva können bereits bei einer leichten depressiven Episode verschrieben werden, wenn der Patient einverstanden ist, aber man kann auch entscheiden, ohne Medikamente lieber andere Behandlungsmethoden auszuprobieren. Psychopharmaka haben schließlich oft starke Nebenwirkungen und sind sehr schwierig abzusetzen.
                      Über Dinge wie Zwangseinweisung oder unfreiwillige Medikation musst du dir wirklich keine Gedanken machen. Das passiert, wenn der Patient akut suizidgefährdet ist oder die ernsthafte Gefahr besteht, dass er sich selbst oder anderen Menschen was antut, irgendwas in Brand setzt oder so.

                      Ich habe das Gefühl, du kannst dir unter Psychotherapie nicht wirklich etwas vorstellen oder hast einige falsche Vorstellungen. Das solltest du bei deiner ersten Therapieeinheit auch ansprechen. Es ist wichtig, dass man Bedenken äußert, damit du dich bei der Therapie sicher fühlst. Wenn du wirklich Angst hast, du könntest direkt zwangseingewiesen werden, wenn du was Falsches sagst, wirst du dich bestimmt nicht sehr wohlfühlen.

                      Psychotherapeuten dürfen übrigens gar keine Medikamente verabreichen/verschreiben, dazu muss man einen Arzt aufsuchen. Er kann das höchstens empfehlen.

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                        #41
                        Zitat von die-Aileen Beitrag anzeigen
                        Macht es jedoch Sinn, zu einem Therapeuten in der Nähe des Jobs zu gehen? Ich bin etwas unsicher: Ich möchte nicht von jemandem hören, der mich dort ein- und ausgehen sieht, dass ich geisteskrank sei oder derartige Fragen hören. Es ist leider in dieser Region so, dass die Leute sehr gern reden und ich keine Lust habe, deswegen unter Umständen auf der Arbeit (ich habe einen Beruf mit viel Kundenkontakt und breiter Laufkundschaft, man kennt mich) Probleme zu bekommen. Oder sehe ich das alles viel zu eng und male Gefahren aus, die es in Wahrheit nicht gibt?
                        Tut mir leid, wenn ich das so ausdrücke, aber falls du wirklich solche negativen Reaktionen bekommst, wenn dich jemand sieht, sind das Arschlöcher. Wir können dir hier nicht guten Gewissens versprechen, dass dein Umfeld positiv reagieren würde, weil wir die Leute nicht kennen und es viele Idioten auf der Welt gibt, aber du solltest keine Gedanken daran verschwenden und die Therapie durchziehen, ohne auf die "Meinung" von Leuten zu hören, die Psychotherapie stigmatisieren. Lass dir von niemandem einreden, man müsse sich dafür schämen oder es sei ein Tabuthema, Psychotherapie zu machen.

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                          #42
                          Danke für alles. Mein früheres bzw. jetzt teilweise noch vorhandenes Umfeld ist wirklich schwierig in einer Mischung aus rückständig, vorurteilsbehaftet, ein wenig rechtskonservativ (Land) und sehr katholisch, zudem oft sehr neidisch und gemein aufgrund Strukturschwäche der Gegend, wo viele Angst haben, jemand könnte ihnen was nehmen - es ist neben meiner Familie/meinen Eltern der Hauptgrund für die Therapie bzw. die von mir gesehene Notwendigkeit. Ich kann einfach nicht mehr und muss/will was machen, um mich kommenden Aufgaben bzw. meinem Leben zu stellen und zu wissen, wie es weitergeht. Eigene Kinder sind auch ein Thema und ich will ihnen keine Mutter sein, die selbst psychisch instabil ist und an ihrer Vergangenheit knabbert.

                          Da ich bisher noch nichts mit Therapien zu tun gehabt hatte, hatte ich auch keinerlei Vorstellungen, wie so etwas abläuft und was es ist. Als ich anrief, hat die Arzthelferin mit mir wohl auch ihre liebe Not gehabt, mit dieses und jenes zu erklären. Aber sie war sehr einfühlsam und nett, passend zum guten Ruf der Praxis.

                          Ich habe jetzt beim erwähnten Therapeuten einen Termin für den 20. April vereinbart, ein Montag. Wahrscheinlich nimmt mein Freund sich frei, fährt mich dort hin und holt mich auch wieder ab.

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                            #43
                            Zitat von die-Aileen Beitrag anzeigen
                            Noch eine wahrscheinlich dumme, aber mir unter den Nägeln brennende Frage: Da ich Medikamente für mich eigentlich ablehne und auch keinen Wert drauf lege, in die Psychiatrie überwiesen zu werden (es geht mir nicht direkt schlecht, ich möchte wie gesagt nur mit familiären Problemen abschließen): Ist die Angst berechtigt, in die Psychiatrie eingewiesen zu werden oder gegen seinen Willen Therapiemaßnahmen zu erhalten, die man gar nicht möchte? Ich möchte ja nur Gesprächstherapie und keine Welle lostreten, nach der ich am Ende irgendwo in die Psychiatrie komme. Das macht mir zur Zeit ein bisschen Angst.
                            Das ist jetzt schon fast ein bisschen paranoid. Eine Zwangseinweisung ist der allerletzte Ausweg. Jemanden mit deinen Beschwerden in ne Klinik zu stecken ist, wie jemanden, der in der Ortschaft 60 gefahren ist, in den Knast zu stecken. Und selbst wenn ein Arzt einen stationären Aufenthalt für sinnvoll hielte, könnte er es nur vorschlagen und du könntest jederzeit nein sagen.
                            Andersrum gesehen, warum sollte man jemanden wie dich in ne Psychiatrie stecken? Wegen ein paar Minderwertigkeitskomplexen und weil du dir übertrieben viele Gedanken um die Meinung anderer machst? Warum sollte man jemanden, der ein stabiles soziales Umfeld und einen regelmäßigen Job hat und sein Leben auf die Reihe kriegt, da rausreißen und für mehrere Wochen in eine Klinik stecken?
                            Von dem, wie du deine Probleme geschildert hast, denke ich eher nicht, dass ein Klinikaufenthalt bei dir nötig oder sinnvoll wäre. Ich denke, das wird bei dir ganz klassisch laufen wie bei den meisten. Eine einfache, ambulante Therapie mit regelmäßigen Gesprächsterminen.

                            Was Medikamente angeht, ich finde es falsch, Medikamente aus Prinzip abzulehnen. Hättest du eine Herzrhythmusstörung würdest du ja auch Medikamente nehmen, um das zu behandeln, oder? Und ähnlich ist es mit Psychopharmaka. Oft ist die Ursache für psychische Probleme eine körperliche, also z.B. eine Störung im Homonhaushalt. Bei Depressionen meist ein Mangel an Serotonin, bei Psychosen geht man von einem Überschuss an Dopamin aus. Da kommt man dann natürlich mit Willenskraft alleine manchmal gar nicht raus. Dann ist es schon sinnvoll, mit Medikamenten zu unterstützen(!). Bei manchen ist das nötig, um eine Therapie überhaupt möglich zu machen. Aber auch das ist natürlich alles freiwillig. Der Arzt kann dich nicht zwingen, Medikamente einzunehmen.
                            Außerdem sollte man ein realistisches Bild davon haben. Viele stellen es sich so vor, dass einen Psychopharmaka zu hirnlosen Zombies machen. Das ist halt einfach Bullshit. Ja, manche Sachen hauen ziemlich rein, manche Antipsychotika machen ziemlich erschöpft und müde, bei Antidepressiva ist es oft aber sogar andersherum. Wer vorher kraftlos im Bett lag und sich nicht mal mehr die Zähneputzen konnte, kann vielleicht wieder einen halbwegs geregelten Alltag auf die Reihe kriegen. Ich will es jetzt nicht verharmlosen, natürlich haben die auch Nebenwirkungen, wie andere Medikamente auch und wie bei jedem Medikament muss man halt zwischen Risiko und Nutzen abwägen.

                            Wie jemand weiter oben schon gesagt hat - auch das ist der Sinn solcher "Kennenlerngespräche": du darfst deine Ängste da offen aussprechen. Das ist sogar sehr wichtig, dass der Therapeut dich besser einschätzen kann. Hab ein bisschen Vertrauen zu deinem Therapeuten. Natürlich kann es anfangs schwer sein, sich zu öffnen und intime Probleme und Ängste einem Fremden preiszugeben, aber auch wenns für einen selber dämlich klingt, für einen Profi kann es sehr aufschlussreich sein.
                            A fire in the dark for the fool's gonna find his way
                            Gonna run and never get away

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                              #44
                              Zitat von die-Aileen Beitrag anzeigen
                              Da ich bisher noch nichts mit Therapien zu tun gehabt hatte, hatte ich auch keinerlei Vorstellungen, wie so etwas abläuft und was es ist.
                              Tatsächlich oft gar nicht mal so unähnlich wie dem, was man aus dem Fernsehen kennt. Man liegt zwar nicht immer auf ner Couch, meistens sitzt man einfach auf Sesseln oder Stühlen und redet, der Therapeut leitet das Gespräch. Und wichtig ist auch zu wissen, dass man jederzeit sagen darf, wenn einem etwas zu weit geht oder wenn man sich unwohl fühlt.
                              A fire in the dark for the fool's gonna find his way
                              Gonna run and never get away

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                                #45
                                die-Aileen sprich auf jeden fall auch deine vorbehalte gegenüber der therapie an wenn wir dir die bedenken noch nicht restlos nehmen konnten. der therapeut sollte mit dir darüber sprechen

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