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Einzung in einer ( therapeutischen ) wohngruppe?

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    Einzung in einer ( therapeutischen ) wohngruppe?

    Hallo erstmal ☺️
    Auf jeden Fall habe ich etliche Fragen über eine Wohngruppe, aber erstmal zu meinem Standpunkt: Ich bin frisch aus der Klinik entlassen worden und habe jetzt beschlossen mit meinen Eltern in eine Wohngruppe einzuziehen. Ich habe Angst den ich habe schon am 25.06.2019 ein Besichtigungstermin. Kann mir jemand vielleicht erzählen wie’s in einer Wohngruppe ist oder was man da so macht ?

    Danke schonmal vorab für eure Hilfe ☺️
    Zuletzt geändert von annalena.e; 21.06.2019, 15:02.

    #2
    Hey, ich war auch mal in einer therapeutischen WG, allerdings ohne Eltern (wusste auch gar nicht, dass es so etwas gibt). Ich kann also nichts darüber sagen, wie es speziell in dieser WG ist.
    Bei uns war es so, dass wir eben zusammenlebten, wie in einer normalen WG - wir waren für alles selbst verantwortlich, putzen, kochen, etc.
    Es gab aber nebenher auch unterschiedliche Therapien, bei mir, da es sich um eine WG speziell für Essstörungen handelte, zB Ernährungsberatung, ab und an Termine zum gemeinsamen Essen, Psychotherapie, Kunsttherapie, Körpertherapie etc. Die Therapien fanden alle im selben Haus statt und die Gruppentermine eben mit den anderen, die ebenfalls in der WG wohnten.
    Es war auch rund um die Uhr ein Ansprechpartner da. Zudem gab es bestimmte Regeln, die einzuhalten, war nicht immer leicht, aber es hatte schon seinen Sinn und Zweck.
    Obwohl an der WG sicher nicht alles nur toll war und ich auch nicht so lange da war, hat es mir sehr geholfen, nach der Klinik nicht sofort wieder in den "normalen Alltag" entlassen zu werden (da besteht ja nochmal ein himmelweiter Unterschied, in der Klinik ist man in seiner geschützten Blase und muss sich nur um sich und seine Probleme kümmern, was außerhalb eben nicht so funktioniert), sondern so eine Art Übergangslösung zu haben und das in der Klinik Gelernte nochmal zu festigen.
    Der Besichtigungstermin wird sicher aufschlussreich, ich wünsch dir auf jeden Fall alles Gute!
    Wenn du noch irgendwelche Fragen hast, kannst du mir gerne schreiben.

    Kommentar


      #3
      Zitat von muirgheal Beitrag anzeigen
      Hey, ich war auch mal in einer therapeutischen WG, allerdings ohne Eltern (wusste auch gar nicht, dass es so etwas gibt). Ich kann also nichts darüber sagen, wie es speziell in dieser WG ist.
      Bei uns war es so, dass wir eben zusammenlebten, wie in einer normalen WG - wir waren für alles selbst verantwortlich, putzen, kochen, etc.
      Es gab aber nebenher auch unterschiedliche Therapien, bei mir, da es sich um eine WG speziell für Essstörungen handelte, zB Ernährungsberatung, ab und an Termine zum gemeinsamen Essen, Psychotherapie, Kunsttherapie, Körpertherapie etc. Die Therapien fanden alle im selben Haus statt und die Gruppentermine eben mit den anderen, die ebenfalls in der WG wohnten.
      Es war auch rund um die Uhr ein Ansprechpartner da. Zudem gab es bestimmte Regeln, die einzuhalten, war nicht immer leicht, aber es hatte schon seinen Sinn und Zweck.
      Obwohl an der WG sicher nicht alles nur toll war und ich auch nicht so lange da war, hat es mir sehr geholfen, nach der Klinik nicht sofort wieder in den "normalen Alltag" entlassen zu werden (da besteht ja nochmal ein himmelweiter Unterschied, in der Klinik ist man in seiner geschützten Blase und muss sich nur um sich und seine Probleme kümmern, was außerhalb eben nicht so funktioniert), sondern so eine Art Übergangslösung zu haben und das in der Klinik Gelernte nochmal zu festigen.
      Der Besichtigungstermin wird sicher aufschlussreich, ich wünsch dir auf jeden Fall alles Gute!
      Wenn du noch irgendwelche Fragen hast, kannst du mir gerne schreiben.
      Zuletzt geändert von annalena.e; 21.06.2019, 15:16. Grund: Vielen dank für deinen Kommentar. Das mit den Eltern meine ich darauf bezogen das wir es zusammmen entschieden haben.

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        #4
        Also, ich war 2 Jahre in einer therapeutischen WG.
        Gab bestimmte Regeln, zum Beispiel musste man sich immer an und abmelden wenn man ausging.
        Es gab eine Skills Gruppe, bei der einem bestimmte Skills beigebracht wurden, falls es einem wieder schlechter geht.
        1 - 2 Mal die Woche ging es einkaufen. Wer wollte durfte mit.
        Man durfte den ersten Monat noch nicht wochenends nach Hause, aber dann immer jedes 2. Wochenende und auch nur wenn das Zimmer aufgeräumt wurde und der Dienst erledigt wurde.
        Es gab Dienste, also wer wann was putzt und so.
        Wenn jemand am Wochenende zuhause blieb, dann fanden trotzdem Unternehmungen statt.
        Ein paar Mal im Jahr in den Ferien ging es auf Freizeit, bei uns war es meist der Bodensee.
        Besuch durfte man haben, der musste sich aber auch an und abmelden und wenn der Freund eines Mädchens zu Besuch kam, musste die Zimmertür einen Spalt offen bleiben.
        Medikamente wurden vor den Augen der Betreuer genommen.
        Die gingen auch mit zu Arztterminen, wenn es einem leichter fiel, wurde das auch seltener das Betreuer mitkamen.
        Man hatte einen Bezugsbetreuer, der sich um die Angelegenheiten von einem kümmerte (wie zum Beispiel behördliches...)
        Die Leute, die mit der Schule fertig waren mussten in die ATW, die einen therapeutischen Zweck hatte.

        Wenn man nach der ganzen Sache fit genug war, konnte man in eine Trainingswohnung ziehen und hin und wieder kam ein Betreuer vorbei, bis schließlich die Person fit genug war für ne eigene Wohnung.

        Fazit: Mir persönlich hat das alles nix gebracht, ich kam immer wieder in die Klinik.
        Allerdings hat es bei den allermeisten viel bewirkt.
        Man muss halt mitmachen und sich drauf einlassen.
        An sich also schon ein gutes System.
        Zu uns kamen die Jugendlichen übrigens, wenn ein Zusammenleben mit den Eltern nicht möglich war.

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          #5
          Ja bei mir ist das so : meine Eltern und bei mir ist so eine Spannung auf jeden Fall habe ich Angst das es wieder eskaliert. Ich bin ca jetzt 1-2 Wochen aus der klinik draußen

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