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Sammelbeitrag Essstörungen - N°6

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    Zitat von 19Hippo87 Beitrag anzeigen
    Ich bin nicht mehr in Therapie, weil mir eine Therapie nicht hilft. Ich kenne die Gründe für mein Verhalten und weiß, dass es manchmal die vernünftigste Alternative ist, dieses Verhalten beizubehalten, anstatt mir beispielsweise einfach das Leben zu nehmen.
    "Gesund werden" ist etwas, was man mir definieren müsste. Ich habe mitlerweile ein gesundes Gewicht, insofern bin ich körperlich gesund. Psychisch sicher nicht, aber das war ich ja vorher auch nicht.
    Ich glaube man ist nie "gesund"..ich glaube eine ES entsteht aus Problemen..egal in welchem Zusammenhang man das sehen mag.

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      @ Hippo

      Dann ist es vielleicht doch besser wenn du dich einfach wiegst , bevor es dir dann den ganzen Abend absolut beschissen geht oder du auch noch Streit mit deinem Freund bekommst.

      Wie lange brauchst du zu ihm hin ?
      Vielleicht würde es ja gehen wenn du dich zu Hause vor dem losfahren wiegst und dann gleich sofort wenn du da bist. Da dürfte sich vom Gewicht her ja nicht so viel getan haben. Dann siehst du den Unterschied von deiner zu seiner Waage und kannst ihn dir merken.

      Trotzdem einen schönen Abend wünsch ich dir

      Kommentar


        Zitat von Schokokex Beitrag anzeigen
        @ Hippo

        Dann ist es vielleicht doch besser wenn du dich einfach wiegst , bevor es dir dann den ganzen Abend absolut beschissen geht oder du auch noch Streit mit deinem Freund bekommst.

        Wie lange brauchst du zu ihm hin ?
        Vielleicht würde es ja gehen wenn du dich zu Hause vor dem losfahren wiegst und dann gleich sofort wenn du da bist. Da dürfte sich vom Gewicht her ja nicht so viel getan haben. Dann siehst du den Unterschied von deiner zu seiner Waage und kannst ihn dir merken.

        Trotzdem einen schönen Abend wünsch ich dir
        Danke. Ich glaub es ist im allgemeinen grad der ganze Abend, der mich so wuschig macht.
        Wir sind ja erst heute Nacht bei ihm, daher kann ich mich auch nicht direkt vorher wiegen...
        Meine Stimmung ist grad ziemlich auf dem Nullpunkt. Vor mir steht ein Abend mit Menschen, die mir rein gar nichts bedeuten (bis auf meinen Freund), mit denen ich über nichts richtiges reden kann, ohne Alkohol und vorraussichtlich mit Fleischbergen, die ich nicht esse, weil da keiner so wirklich Salat isst steh ich also schon ziemlich alleine da.
        Um 0 Uhr wünschen wir allen ein frohes Neues und gehen zu ihm, wo wir dann schlafen. Morgen ist er dann arbeiten wenn ich aufwache und um 23 Uhr bin ich wieder zu Hause. Juchu.... -.-

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          Ich lebe schon seit ca. einem Jahr mit meiner Essstörung. Es gibt gute Tage, an denen ich fast normal esse, aber es gibt auch schlechte Tage, an denen ich entweder gar nichts oder zu viel esse (und mich danach übergebe). Ich kann auch gar nicht sagen, welche Essstörung ich genau habe, da ich manchmal tagelang hungere (-> Magersucht), esse und kotze (-> Bulimie) oder mich einfach nur vollfresse (-> Fresssucht). Es gibt auch Momente, in denen ich mir einrede, dass ich nicht krank bin, aber ich weiß, dass ich es bin. Ich würde so eine Essstörung wirklich niemandem wünschen und ich würde den ganzen Pro Ana/Pro Mia Sche*ß am liebsten verbrennen. Menschen, die sich selbst zu einer Krankheit zwingen wollen und andere da hinein ziehen? Ähm naja, aber jedem das Seine, ne. ^^

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            Zitat von likeaskyscraper Beitrag anzeigen
            Ich lebe schon seit ca. einem Jahr mit meiner Essstörung. Es gibt gute Tage, an denen ich fast normal esse, aber es gibt auch schlechte Tage, an denen ich entweder gar nichts oder zu viel esse (und mich danach übergebe). Ich kann auch gar nicht sagen, welche Essstörung ich genau habe, da ich manchmal tagelang hungere (-> Magersucht), esse und kotze (-> Bulimie) oder mich einfach nur vollfresse (-> Fresssucht). Es gibt auch Momente, in denen ich mir einrede, dass ich nicht krank bin, aber ich weiß, dass ich es bin. Ich würde so eine Essstörung wirklich niemandem wünschen und ich würde den ganzen Pro Ana/Pro Mia Sche*ß am liebsten verbrennen. Menschen, die sich selbst zu einer Krankheit zwingen wollen und andere da hinein ziehen? Ähm naja, aber jedem das Seine, ne. ^^

            Das klingt nach Magersucht, dem Purging-Typus. Das heißt, dass du zusätzlich noch erbrichst. Oder du hast eine Mischform aus Anorexie und Bulimie. Ich finde diese Pro-Sachen einfach nur schlimm. Dadurch werden gerade jüngere, labile Leute noch stärker in diese Krankheit reingezogen und es wird ihnen als rosaroter Mädchen- Ich-hab-mich-unter-Kontrolle-Traum verkauft. Die reinste Gehirnwäsche.
            Bist du denn in Therapie oder denkst du darüber nach?


            @IchliebePudding: Ja so ist es wirklich. Glaube mir, wenn du ich auf der Straße sehen würdest, würdest du ganz sicher nicht denken, dass ich essgestört bin. Stell dir doch mal vir, eine 120 kg- Frau beginnt mit anorektischen Verhaltensweisen. Mit 90 kg ist sie immernoch stark im ÜG, isst aber fast nichts mehr. Da kommt es nicht darauf an, wie klapperdürr man ist. Obwohl das nach einiger Zeit natürlich wahrscheinlich der Fall sein wird, wenn man nichts ändert. Und dann geht das Gewicht vielleicht wieder nach oben, es geht für einige Zeit. Dann holt einen die Krankheit wieder ein und man hat trotzdem NG. Diese ICD-Kriterien mögen ja wirklich stimmen, in meinem Fall z.B. bei der depressiven Episode treffen die zu 100% zu. Aber du bist eben nicht "offiziell" magersüchtig, wenn das Gewicht nicht zutrifft. Das ist mMn Schwachsinn und stachelt einen doch noch mehr an, unter diesen vielgenannten 17,5 -BMI zu kommen. Damit rutscht man dann wohl endgültig ab.

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              Zitat von miarose Beitrag anzeigen
              Danke dir erstmal für deine Antowrt.
              Ich wurde von der Frau beim Gespräch schon ein bisschen darauf eingestellt.
              In der Thera gibts auch 6 mal Essen (wie soll ich das schaffen? )
              Begleitung zur toilette und so...
              Ich hab ein wenig angst wirklich ehrlich zu sein ...

              Außerdem sind alle Leute auf der Station älter als ich.
              Aber ich will einfach wieder gesund werden!
              Man kann es schaffen,6 mal am Tag zu Essen bzw. man muss!
              Die haben und hätten mir sonst ALLES gestrichen oder bei extremem UG Zwangsernährung!

              Am Anfang musste ich gestelltes Essen auf meinem Zimmer essen,dann nach 6 Wochen oder so mit den anderen Patienten.
              Dann darf man irgendwann immer mehr selbst bestimmen...

              Manchmal musste ich aber einfach auf "Durchzug" stellen,manchmal ging es nicht anders...

              Jetzt bin ich wieder bei einem Gewicht,wo meine Eltern und der Klinikchef wollen,dass ich wieder auf Station komme.
              Ich finde das so scheiße!!
              Das Gewicht ist im leichten Untergewicht....und schon soll ich wieder auf Station?
              NEIN-

              Gleich kommen Gäste zu Silvester.
              Es gibt viel Essen,ich habe garkeinen Hunger,ABer garnichts essen geht auch nicht...:cry:

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                Zitat von DarkenedDays Beitrag anzeigen
                Das klingt nach Magersucht, dem Purging-Typus. Das heißt, dass du zusätzlich noch erbrichst. Oder du hast eine Mischform aus Anorexie und Bulimie. Ich finde diese Pro-Sachen einfach nur schlimm. Dadurch werden gerade jüngere, labile Leute noch stärker in diese Krankheit reingezogen und es wird ihnen als rosaroter Mädchen- Ich-hab-mich-unter-Kontrolle-Traum verkauft. Die reinste Gehirnwäsche.
                Bist du denn in Therapie oder denkst du darüber nach?
                Ich bin leider auch durch "Pro Ana" da hinein gekommen. Nein, ich bin nicht in Therapie und denke über sowas auch gar nicht nach, da ich (noch) nicht vorhabe, irgendjemandem etwas über meine Essstörung zu erzählen.

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                  Zuerst einmal allen ein frohes neues Jahr!

                  Zitat von 19Hippo87 Beitrag anzeigen
                  Es war gar nichts umsonst. Du hast abgenommen, dein Gewicht ist noch in Ordnung.
                  Wenn du dein Essverhalten langsam umstellst und nicht ins Fressen verfällst sondern dir eine gesunde Ernährungsweise aneignest, bleibt alles so, wie es sein soll.
                  Gerade das ist das Problem: Ich kann entweder gar nichts essen, oder ich stopfe alles in mich hinein. Und dann fühle ich mich noch schlechter.
                  Erbrechen kann ich irgendwie nicht...aber akzeptieren, dass ich viel gegessen habe, kann ich auch nicht. Und das macht mich alles irgendwie verrückt..

                  Zitat von STERNSCHNUPPE Beitrag anzeigen
                  Liebe PhantomDerOper,

                  Natürlich könntest du dich auch einer Freundin, die übergewichtig ist, anvertrauen. Aber wenn dir dabei nicht ganz wohl ist, dann musst du das natürlich nicht.
                  Mit deinen Eltern darüber zu reden, finde ich, ist ne gute Idee. Auch wenn es schwer fällt und auch für diese nicht einfach sein wird. Meine Eltern haben sich auch Vorwürfe gemacht, aber letztendlich haben wir gemeinsam einen Lösung gefunden - die ambulante Therapie.
                  Auch wenn diese bei dir schon mal eher misslungen ist, so muss das nicht heißen, dass das wieder der Fall wäre. Vielleicht warst auch mit deiner Therapeutin einfach nicht auf einer Wellenlänge, überleg es dir auf jeden Fall nochmal gründlich. Schaden wird es nicht.
                  Ansonsten kann ich dir noch raten, ein paar Internetforen sozusagen Selbsthilfeforen aufzusuchen, aber pass auf, viele dieser Foren dienen nicht zur "Heilung", sondern triggern dich nur und lassen dich noch mehr in dieses Loch hineinsinken.
                  Auf meiner Homepage, die ich dir geschickt habe, findest du auch eine Homepage unter dem Bereich "Essstörungen", vielleicht hilft dir diese.

                  Aber bevor du was unternimmst, s olltest du dir klar werden, ob du überhaupt etwas ändern willst. Du hast erkannt, dass das alles nicht normal ist, aber wenn du es ändern willst - was ich dir natürlich empfehlen würde - brauchst du einen starken Willen. Aber ich bin mir sicher, dass du es auch schaffen könntest.

                  Meld dich einfach mal
                  Dankeschön für deine liebe Antwort!
                  Ich werde auf jeden Fall über das alles nachdenken..einerseits will ich ja, dass ich "damit" aufhöre, aber andererseits..geht es einfach nicht.
                  (die Homepage ist übrigens richtig gut! Ist es deine? Wenn ja, großes Lob!
                  und danke für dein liebes Angebot, werde ich machen )

                  Zitat von dieNo Beitrag anzeigen
                  Hallo PhantomDerOper!

                  Schön, dass du den Mut gefunden hast, hier reinzuschreiben!
                  Vorab etwas, was mir direkt aufgefallen ist: "Ich möchte für mich "perfekt" sein. Damit keiner einen Grund hat, mich zu kritisieren.." Aber wenn du perfekt sein möchtest, damit andere dich nicht kritisieren, machst du es doch schon gar nicht mehr für dich, oder sehe ich das falsch? Ich weiß, dass es praktisch sinnlos ist, mit einer Essgestörten zu diskutieren, aber:
                  Du musst nicht perfekt oder so wenig/unauffällig/was auch immer sein, um existieren zu dürfen! (Wobei ich mir sicher bin, dass das evtl. kommende Untergewicht dich nicht schöner machen wird.) Ich kann den Groll, den du gegen die Menschen hegst, die dich gemobbt haben, gut verstehen und auch den Drang, keine Angriffsfläche für sie zu bieten; aber angenommen, du wirst immer weniger - dann haben sie genau das erreicht, was sie wollten. Sie haben dich mit ihrem unreifen und asozialem Verhalten kleingekriegt. Du bist krank, schwach und nicht mehr in der Lage, dich zu wehren. Was erschwerend hinzukommt, ist, dass du deinen eigenen Ansprüchen irgendwann auch nicht mehr gerecht werden kannst... was deinem Unterbewusstsein noch mehr Grund geben wird, "dich" zu hassen. Und du merkst: Je dünner du wirst, desto dicker fühlst du dich.
                  Auch dir vielen lieben Dank für deine Antwort..ich hätte echt nicht gedacht, dass ihr hier so lieb zu einem seid.. Hab' mir also umsonst Sorgen gemacht.
                  Ich weiß, dass das alles eigentlich Schwachsinn ist. Immerhin ist es mein Leben, und wieso sollte ich mir das wegen ein paar idiotischen, primitiven Leuten kaputt machen?
                  Aber dann kommt wieder die Angst, dass ich..einfach nicht gut genug bin.
                  Und gerade das ist doch so betrachtet auch Quatsch. Schließlich muss man nicht perfekt sein, um leben zu dürfen. Um zu genießen. Um geliebt zu werden. Trotzdem möchte ich es einfach versuchen. Perfekt sein. Doch was bringt mir das eigentlich? Eigentlich gar nichts. Aber gleichzeitig doch so viel. Es ist einfach ein Wahnsinn.. (es tut mir wirklich soo leid, dass ich so wirr schreibe..das ergibt alles keinen Sinn..sind nur Widersprüche..aber so geht es mir tatsächlich gerade..)

                  Zitat von dieNo Beitrag anzeigen
                  "Aber ich möchte doch auch einfach nur dünn sein..so wie alle anderen.."Dieser Satz impliziert doch, dass wenn du dünn bist, alles gut wird, sie dich in Ruhe lassen, oder? Das wird es aber nicht. Gedanklich bist du jetzt schon krank, da werden dann die körperlichen Folgen erschwerend noch hinzukommen.
                  Dass du nicht mit deinen Eltern sprechen möchtest, um sie nicht zu belasten kann ich gut verstehen. Aber meinst du nicht, dass es für sie schlimmer wäre, mitanzusehen, wie du dich 1. mit diesen Gedanken und diesem Problem quälst und 2. du irgendwann so schwach bist, dass du kaum noch was machen kannst, und trotzdem nicht damit aufhören kannst? Ich nehme mal an: Deine Eltern lieben dich. Und du würdest ihnen damit das Herz brechen, wenn sie mit ansehen müssten, wie es dir immer schlechter geht und du nichts sagst, sie dir nicht helfen können. Ich rechne dir das hoch an, dass du keine Last für andere darstellen möchtest; das spricht für dich als Person und für deinen Charakter. Aber du darfst sagen, dass es dir nicht gutgeht, dass dich was beschäftigt. Du musst nicht perfekt und unauffällig sein, um liebenswert zu sein. Du wirkst nämlich wirklich sehr lieb... das mal nur so am Rand.
                  Weißt du, dass du mich mit deinem Text wirklich fast zu Tränen gerührt hast?
                  Ich finde es sehr nett von dir, dass du mir das hoch anrechnest, aber ehrlich gesagt solltest du das nicht tun: Hätte ich mehr Rücksicht auf mein Umfeld genommen und nicht so egoistisch gedacht, hätte ich schon von Anfang an nicht damit angefangen, oder?..

                  Zitat von dieNo Beitrag anzeigen
                  ...ich weiß, dass diese Worte deine Gedanken und deine Gefühle gegenüber dir und deinem Problem nicht ändern können, denn schließlich braucht jeder irgendein Ventil für seine Gefühle, Ängste etc. Aber diese Verhaltensmuster oder Prinzipien, die du entwickelst oder entwickelt hast, werden irgendwann zur Sucht werden, wenn sie's nicht im gewissen Maße schon sind... Und ich kann dir sagen, dass das absolut nicht okay ist, wie du dich fühlst. Es geht dir nicht gut und du bist es wert, dies auch wichtig und ernst zu nehmen. Ach man, wenn ich sowas lese, würde ich so gerne irgendwas schreiben, was dich oder andere davon abhält, sich so kaputt zu machen in der Hoffnung, man wäre dann okay (für andere) ... Aber das geht nicht.
                  Vielleicht nicht ändern, aber es hilft mir wirklich, das Gefühl zu haben, von jemandem verstanden zu werden,deshalb: Dankeschön
                  Etwas, das ich wirklich schade finde, ist, dass so viele Menschen so große Vorurteile gegenüber Essgestörten haben. Es ist schrecklich, sowas wie "Die ist doch selber schuld, krank geworden zu sein..hahah" oder "Pech für sie, sie hat sich das doch selbst ausgesucht" hören zu müssen, wenn über wirklich kranke Menschen gesprochen wird. Ich muss ehrlich sagen, dass ich das vor ein paar Jahren auch noch gedacht habe. Weil ich mich mit diesem Thema nicht näher auseinandergesetzt habe. Weil ich nicht davon betroffen war. Und dafür schäme ich mich heute.

                  Zitat von dieNo Beitrag anzeigen
                  Deshalb noch zu guter Letzt: Bestände die Möglichkeit, dich einem Vertrauenslehrer o.ä. anzuvertrauen? Ich weiß, was es für ein großer Schritt ist, sich nach einer ambulanten Therapie (denn ob du's glaubst oder nicht: Ich bin mir sicher, dass du die brauchen wirst.) umzusehen bzw. überhaupt einen Gedanken daran zu verschenken, denn schließlich "geht es einem ja gut, so schlimm ist es ja doch wieder nicht". Deswegen wäre es als mittelfristige Lösung erstmal sinnvoll, dass du jemanden in deine Gefühle einweihnst, dich anvertrauen kannst.
                  Das glaube ich eher nicht, sogar damit habe ich schlechte Erfahrungen gemacht..ich weiß, nur weil es einmal nicht "klappte", heißt das nicht, dass das wieder nicht klappen muss. Aber ich glaube, ich würde mich eher meinen Eltern anvertrauen, als einem Vertrauenslehrer..

                  Noch einmal vielen, vielen Dank für deinen lieben Text!

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                    Hallo miteinader!

                    Das neue Jahr begonnen.. Zeit, die MS endlich zu besiegen!!
                    Ich war vor einem Jahr in Therapie, doch letztes Jahr bin ich mit dem Gewicht immer rauf und runter gedümpelt.. Das soll jetzt ein Ende haben! Ich versuche ab heute, jeden Tag auf mindestens 2000kcal zu kommen. Eher mehr.

                    Daher die Frage: Wer schliesst sich mir an?

                    Das soll jetzt nicht dazu da sein, sich Esspläne o. Ä. zu posten, sondern dient lediglich der Motivation und gegenseitigen Unterstützung. Bitte schreibt jedoch nur, wenn ihr euch auch wirklich versucht, daran zu halten.. =)

                    Liebe Grüsse Karambole

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                      @likeaskyscraper (?) :
                      Da sieht man doch mal, was diese Seiten mit einem anrichten. Ok, musst du ja wissen. Nur wenn du merkst, dass du alleine echt nicht mehr da rauskommst, solltest du dir echt Hilfe holen. Je eher desto besser, obwohl viele ( wie auch ich) ja denken, dass sie noch nicht "krank genug" wären. Und genau dieser Gedanke entsteht eben durch die Krankheit. Ich hoffe für dich, dass du es so schaffst.


                      Zitat von Maedchen223 Beitrag anzeigen
                      Man kann es schaffen,6 mal am Tag zu Essen bzw. man muss!
                      Die haben und hätten mir sonst ALLES gestrichen oder bei extremem UG Zwangsernährung!

                      Am Anfang musste ich gestelltes Essen auf meinem Zimmer essen,dann nach 6 Wochen oder so mit den anderen Patienten.
                      Dann darf man irgendwann immer mehr selbst bestimmen...

                      Manchmal musste ich aber einfach auf "Durchzug" stellen,manchmal ging es nicht anders...

                      Jetzt bin ich wieder bei einem Gewicht,wo meine Eltern und der Klinikchef wollen,dass ich wieder auf Station komme.
                      Ich finde das so scheiße!!
                      Das Gewicht ist im leichten Untergewicht....und schon soll ich wieder auf Station?
                      NEIN-

                      Gleich kommen Gäste zu Silvester.
                      Es gibt viel Essen,ich habe garkeinen Hunger,ABer garnichts essen geht auch nicht...:cry:
                      Diese Panik vor dem Silvesteressen hatte ich auch, aber es hielt sich zum Glück in Grenzen und ich habe mich ganz ok damit gefühlt. Wie ist es dir ergangen?
                      Wie lange warst du denn in der Klinik und seit wann bist du zu Hause?



                      Schande, ich habe gerade echt etwas Angst. Es gibt Lasagne, und zwar sehr sehr viel davon. Ich würde am liebsten irgendwas kleineres essen, weil ich mich heute morgen nur bei meiner Freundin gewogen habe und die Waage ja ganz anders geht. Ich schiebe echt Panik und ich glaube, dass ich total überfordert bin mit dem Essen im Moment. Und zwar allgemein. Ich hatte etwas zugenommen, im NG. Das sind jetzt wieder so gut wie runter, und das hatte ich mir ja auch nur vorgenommen. Aber jetzt denke ich wieder, dass ich ja "zur Vorsicht" noch etwas abnehmen könnte, damit es nicht gleich wieder so viel wird, wenn ich wieder normaler esse. Ich habe schon wieder richtig Angst vor dem essen. -.-

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                        Bin schon wieder zurück, ich wollte unbedingt nach Hause.
                        Gestern Abend habe ich ganz gut überstanden. Als die Teller ausgeteilt wurden, habe ich direkt bescheid gegeben, dass ich keinen brauch und damit war das dann auch in Ordnung.
                        Der Abend war erträglich, wenn auch nicht so schön, wie wenn man ihn mit Menschen verbracht hätte, die einem mehr bedeuten.

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                          Zitat von 19Hippo87 Beitrag anzeigen
                          Bin schon wieder zurück, ich wollte unbedingt nach Hause.
                          Gestern Abend habe ich ganz gut überstanden. Als die Teller ausgeteilt wurden, habe ich direkt bescheid gegeben, dass ich keinen brauch und damit war das dann auch in Ordnung.
                          Der Abend war erträglich, wenn auch nicht so schön, wie wenn man ihn mit Menschen verbracht hätte, die einem mehr bedeuten.
                          Das ist gut
                          Klingt blöd aber ich musste mehrmals dran denken ob dein Abend sehr schlimm wird ...

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                            Zitat von PhantomDerOper Beitrag anzeigen
                            Auch dir vielen lieben Dank für deine Antwort..ich hätte echt nicht gedacht, dass ihr hier so lieb zu einem seid.. Hab' mir also umsonst Sorgen gemacht.
                            Ich weiß, dass das alles eigentlich Schwachsinn ist. Immerhin ist es mein Leben, und wieso sollte ich mir das wegen ein paar idiotischen, primitiven Leuten kaputt machen?
                            Aber dann kommt wieder die Angst, dass ich..einfach nicht gut genug bin.
                            Und gerade das ist doch so betrachtet auch Quatsch. Schließlich muss man nicht perfekt sein, um leben zu dürfen. Um zu genießen. Um geliebt zu werden. Trotzdem möchte ich es einfach versuchen. Perfekt sein. Doch was bringt mir das eigentlich? Eigentlich gar nichts. Aber gleichzeitig doch so viel. Es ist einfach ein Wahnsinn.. (es tut mir wirklich soo leid, dass ich so wirr schreibe..das ergibt alles keinen Sinn..sind nur Widersprüche..aber so geht es mir tatsächlich gerade..)


                            Weißt du, dass du mich mit deinem Text wirklich fast zu Tränen gerührt hast?
                            Ich finde es sehr nett von dir, dass du mir das hoch anrechnest, aber ehrlich gesagt solltest du das nicht tun: Hätte ich mehr Rücksicht auf mein Umfeld genommen und nicht so egoistisch gedacht, hätte ich schon von Anfang an nicht damit angefangen, oder?..


                            Vielleicht nicht ändern, aber es hilft mir wirklich, das Gefühl zu haben, von jemandem verstanden zu werden,deshalb: Dankeschön
                            Etwas, das ich wirklich schade finde, ist, dass so viele Menschen so große Vorurteile gegenüber Essgestörten haben. Es ist schrecklich, sowas wie "Die ist doch selber schuld, krank geworden zu sein..hahah" oder "Pech für sie, sie hat sich das doch selbst ausgesucht" hören zu müssen, wenn über wirklich kranke Menschen gesprochen wird. Ich muss ehrlich sagen, dass ich das vor ein paar Jahren auch noch gedacht habe. Weil ich mich mit diesem Thema nicht näher auseinandergesetzt habe. Weil ich nicht davon betroffen war. Und dafür schäme ich mich heute.


                            Das glaube ich eher nicht, sogar damit habe ich schlechte Erfahrungen gemacht..ich weiß, nur weil es einmal nicht "klappte", heißt das nicht, dass das wieder nicht klappen muss. Aber ich glaube, ich würde mich eher meinen Eltern anvertrauen, als einem Vertrauenslehrer..

                            Noch einmal vielen, vielen Dank für deinen lieben Text!
                            In Wahrheit sind wir alle abgrundtief böse ...
                            Ach Quatsch. Warum sollten wir dich oder allgemein andere nicht aufnehmen? Ich lese auch schon seit Jahren mit und gehöre nicht zu den Stammschreibern. Die sind aber alle ganz lieb hier
                            Ich find's immer wieder schade, zu sehen, wie viele es eigentlich betrifft. Wobei die Dunkelziffer wahrscheinlich noch viel größer ist...
                            "Ich weiß, dass das alles eigentlich Schwachsinn ist. Immerhin ist es mein Leben, und wieso sollte ich mir das wegen ein paar idiotischen, primitiven Leuten kaputt machen?"
                            Darauf hast du in der Regel keinen Einfluss. Du hast es dir ja nicht ausgesucht...
                            "Aber dann kommt wieder die Angst, dass ich..einfach nicht gut genug bin." ...und genau deswegen ist es wichtig, dass du das als ernsthafte Krankheit wahrnimmst und nicht versuchst, das kleinzureden. Es ist ja nicht das nicht-Essen allein, es ist ja eben die Emotion, die man damit verbindet bzw. das, was man damit versucht, zu kompensieren. In deinem Fall die Angst, nicht zu genügen, nicht gut genug zu sein (so hab ich's aufgefasst.).
                            Hm... Man könnte es vielleicht deinen inneren Anspruch an dich selbst nennen, oder? Ohne das weiter begründen zu müssen. Kannst du erklären, warum das übermäßige Dünnsein für dich Perfektion ist? Oder ist es eher die Kontrolle über dich selbst? Oder die "Beste" sein zu wollen? Was gehört für dich noch dazu? Den Teil, dass du genauso dünn sein willst wie Andere, hab ich verstanden...
                            Ist nicht so schlimm ^^. Falls du keine Lust hast, meine unendliche Flut an Fragen zu beantworten, würd ich dir das nicht übel nehmen
                            "Hätte ich mehr Rücksicht auf mein Umfeld genommen und nicht so egoistisch gedacht, hätte ich schon von Anfang an nicht damit angefangen, oder?.."
                            So, wie ich dich verstanden habe, hast du damit unter anderem angefangen, um perfekt zu sein. Das impliziert für mich, dass Andere sich darum nicht mehr kümmern brauchen, denn derjenige ist ja perfekt. Verstehst du? Um keine Probleme zu bereiten, nicht anzuecken. Um ihnen weniger zur Last zu fallen...? Ich weiß, generell neigen wir alle dazu, alles, was uns betrifft schlecht zu machen. Aber so rum könnte man es auch sehen... Und ich kann mich nur wiederholen: In letzter Konsequenz hast du keinen Einfluss darauf. Mach dir dafür keine Vorwürfe. Klar, man muss ehrlich sehen: DU bist diejenige, die nicht isst. Die sich immer wieder entscheidet, dies und jenes nicht zu essen, obwohl es gesundheitlich gesehen wichtig wäre. Aber man muss auch sehen, dass es nunmal eine Krankheit ist. Damit will ich dir und niemand Anderem die Verantwortung für das eigene Verhalten absprechen, aber man darf den Aspekt, dass es primär eine psychische Krankheit ist.
                            Hm, das kann ich gut verstehen. Aber man muss dazu sagen, dass es für Außenstehende einfach verdammt schwer nachzuvollziehen ist. Klar, es gibt immer die, die sich darüber lustig machen und es nicht ernst nehmen, aber ich erlebe auch in meinem Umfeld, dass viele die Gedanken einfach nciht nachvollziehen können. Ich habe vor kurzem einer Freundin erzählt, dass es jemanden in meinem Kopf gibt, der mir sagt, dass ich nicht essen soll, bevor mein Magen Stunden geknurrt hat oder keine Scheibe Brot mit irgendwas essen soll, sondern nur Gemüse oder was auch immer. Und den Hass, den man gegenüber sich selbst empfindet, wenn man's dann dennoch getan hat, kann sie erst recht nicht verstehen...
                            Oh! Das ist ja echt Mist!... Dann hoffe ich, dass du das gegenüber deinen Eltern mal ansprichst, denn wie gesagt: Ich glaube, sie wären unsagbar traurig, wenn du's nicht tun würdest. Weil sie dich lieben. Aber das musst du für dich selbst wissen
                            Nicht dafür

                            (Du kannst mir auch gerne jederzeit ne PN schicken, weswegen auch immer.)

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                              Hey,
                              ich hab mich entschieden, hier auch mal was zu schreiben.
                              Zum Anfang: Ich werde im April 15 und habe seit ziemlich genau einem Jahr eine Essstörung. Nur in den letzten Monaten ist das ganze schlimmer geworden, meine Mum hat mich auch letztendlich zu einer Psychologin geschleppt. Gut, ich will ja auch was ändern, aber ich bin halt nicht so der Typ, der einer fremden Person sein komplettes Leben erzählt.
                              Naja, ich war da jetzt zweimal und mir wurde geraten, in die Tagesklinik zu gehen, die im selben Gebäude liegt. Aber das würde bedeuten, weg von meiner Klasse, weg von meinen Freunden (okay, eher von meinem Freund). Also fiel das schonmal weg.
                              Meine Mum hat gemeint, wenn sich mein Essverhalten nicht bessert, schickt sie mich in eine Klinik & das wäre der Horror!! Ich will ja schon, dass sich was ändert, aber ich will das alleine hinbekommen.
                              Zu meinem Essverhalten: Am Anfang hab ich einfach wenig gegessen & wenn, dann so gut wie jedes mal danach erbrochen. Aber das hab ich jetzt die letzten 2 Wochen nicht mehr gemacht (ich bin stolz), ich esse jetzt nur so wenig wie möglich. Nur manchmal schaff ich es nicht, mich zu beherrschen & stopf alles in mich rein was nur geht. Ich glaube, einige von euch kennen das nur zu gut.

                              Oh Gott, ich glaub das wird viel..
                              So viel zur Orientierung. Jetzt zu meinem zurzeit größten Problem: Seit ca. 6 Monaten hab ich meinen Freund. Er ist echt toll, unterstützt mich soweit er nur kann, hört mir zu, versteht mich, ach er ist so.. Und mit ihm hatte ich auch mein erstes Mal. Vor ca. 3-4 Monaten, ich weiß grad nicht mehr genau. Wir verhüten bis jetzt nur mit Kondom, ich hatte/hab vor, mir die Pille Anfang 2012 (also demnächst) zu holen.
                              Ich hab nur die schlimme Befürchtung, dass ich schwanger bin. Wir haben ganz am Anfang ein paar mal ohne Kondom Sex gehabt, aber immer nur ganz kurz & er ist dabei auch nie gekommen. Ja ich merk selber, ich klinge wie eine 14-Jährige, die zum dumm zum Verhüten. Vielleicht bn ich das ja auch.. Naja, aber ändern kann ich jetzt auch nichts mehr.
                              Meine Tage hatte ich noch nie regelmäßig; immer nur alle 2-4 Monate. Und seit fast 4 Monaten sind sie bis jetzt ausgeblieben. Ich mach morgen/übermorgen einen Test & ich hoffe so sehr, dass er negativ ist. Das wäre echt das Schlimmste, was mir passieren könnte..
                              Wenn ich schwanger wäre & die 12Wochen, die man abtreiben kann, schon vorbei sind, kann das Kind überhaupt überleben, wenn ich so wenig esse??

                              Ich glaub, das ist jetzt echt viel zu viel & ich glaub auch kaum, dass sich jemand die Mühe macht, aber wenn doch, wäre es echt so superlieb, wenn ihr antworten würdet.

                              Könntet ihr das bitte NICHT ZITIEREN ?? Danke.
                              Schönen Abend euch allen.

                              Ach ja: Hab ihr eigentlich (noch) regelmäßig eure Tage? Würd mich mal interessieren.
                              Zuletzt geändert von LovleyLenas; 01.01.2012, 18:20.

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                                Zitat von 19Hippo87 Beitrag anzeigen
                                Ich bin nicht mehr in Therapie, weil mir eine Therapie nicht hilft. Ich kenne die Gründe für mein Verhalten und weiß, dass es manchmal die vernünftigste Alternative ist, dieses Verhalten beizubehalten, anstatt mir beispielsweise einfach das Leben zu nehmen.
                                "Gesund werden" ist etwas, was man mir definieren müsste. Ich habe mitlerweile ein gesundes Gewicht, insofern bin ich körperlich gesund. Psychisch sicher nicht, aber das war ich ja vorher auch nicht.
                                Tut mir leid für die späte Antwort.

                                Schade, dass dir die Therapie nicht hilft. Vielleicht hattest du keinen guten Therapeut?

                                Ich war ein wenig geschockt, als ich gelesen habe, dass du seit 10 Jahren essgestört bist.

                                Du sagst, dass du ein gesundes Gewicht hast (ich nehme mal an, NG?), aber dann schreibst du, dass du in den 5 Tagen ein Viertel deines Grundumsatzes gegessen hast. :-/ Und ein paar Seiten vorher, dass du dich unbedingt wiegen musst. DAS ist auf jeden Fall nicht mehr gesund.

                                Mit dem Fettmarkierten bin ich nicht so einverstanden. Du kannst zwar ein gesundes Gewicht haben, aber das muss nicht heissen, dass du auch körperlich fit bist.

                                Ich habe nun auch ein fast gesundes Gewicht, trotzdem muss ich noch mit den Folgen der ES leben. Sie hat starke Spuren hinterlassen. Ich habe meine Periode nicht mehr, ich habe Haarausfall, Eisenmangel, trockene Haut, blasse Haut, schlechte Durchblutung etc.
                                Und spätestens dann habe ich bemerkt, was ich mir selber angetan habe.

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