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perfektion kennt keine grenzen...

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  • happyunhappy
    hat ein Thema erstellt perfektion kennt keine grenzen....

    perfektion kennt keine grenzen...

    hey
    kennt ihr das gefühl (gehe mal davon aus, ja aber was solls), ihr wollt einfach in allem die beste sein, sei es schule, sport, klamotten, aussehen, figur, etc... und dass wenn ihr eines dieser kriterien eurer meinung nach nicht erfüllt, dass ihr dann total geknickt seid? also wenn ich mit dem falschen fuß aufgestanden bin gehts mir immer so und das kann einem total auf die nerven gehen...
    LG meli

  • Melody
    antwortet
    -
    Zuletzt geändert von Melody; 09.01.2020, 00:34.

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  • Krawallkröte
    antwortet
    Zitat von childofbodom Beitrag anzeigen
    Krawallkröte

    im trying. ist ja ein super plan, muss man sich aber trotzdem aneignen, die denkweise, und das ist ein längerer prozess :}
    Das wird schon kleine Schritte führen auch zum Erfolg

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  • childofbodom
    antwortet
    Krawallkröte

    im trying. ist ja ein super plan, muss man sich aber trotzdem aneignen, die denkweise, und das ist ein längerer prozess :}

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  • Krawallkröte
    antwortet
    Zitat von childofbodom Beitrag anzeigen
    Krawallkröte ja ... nur das ist das Problem mit dem Vergleichen, man macht es ja nicht absichtlich, ich zumindest nicht. Läuft eher unterbewusst ab. Klar wenn ich mir alte Bilder anschaue macht das etwas Mut, aber leider hab ich noch keinen wirklich guten Weg gefunden den Perfektionismus bei aktuellen Bildern ganz abzustellen. Hat sicherlich noch mit schlechtem Selbstwertgefühl zu tun, das zieht alles nen riesigen Rattenschwanz mit sich. Aber ich versuche schon gnädiger mit mir zu sein. (:
    Vielleicht solltest du den Blick auf andere Werke von einem anderen Blickwinkel sehen. Anstatt zu denken "man so gut werde ich nie sein" vielleicht eine Sache herauspicken die dir gefällt...z.b ein gewisser Stil den du dir aneignest.....also es nicht als demotivation sehen sondern als Chance dich weiterzuentwickeln.

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  • Lindwurm
    antwortet
    Zitat von Imagician Beitrag anzeigen
    Die_Lotta meine Aussage bezog sich auf die Natur (Flora und fauna)...gebe dir bei deiner Aussage natürlich recht mit der Arbeit....da sollte nicht gepfuscht werden oder Potential nicht ausgeshöpft werden
    Gerade da. Guck dir doch Mal an was alles um uns herum krabbelt, läuft, fliegt und schwimmt. Die Natur ist doch der Wahnsinn.
    Allein der Sonnenaufgang ist doch pure Perfektion.
    ​​​​

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  • SecondBlondy
    antwortet
    Zitat von Krawallkröte Beitrag anzeigen
    childofbodom es gibt immer jemanden der besser ist......egal obs ein Instrument ist oder beim Sport oder Kunst, etc .....sich zu vergleichen kann einen nicht glücklich machen.

    Es ist besser sich selbst als Vergleich zu nehmen...sich z.b etwas gezeichnetes von letztem Jahr oder noch früher anzusehen um dann die Erfolge die man gemacht hat zu realisieren. Ich finde das baut einen mit am besten auf.
    ja deshalb auch der beste Part von Kontra K: Es geht nicht um Perfektion, aber darum besser zu werden
    Nicht besser als der Rest, sondern besser als du selbst

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  • childofbodom
    antwortet
    Krawallkröte ja ... nur das ist das Problem mit dem Vergleichen, man macht es ja nicht absichtlich, ich zumindest nicht. Läuft eher unterbewusst ab. Klar wenn ich mir alte Bilder anschaue macht das etwas Mut, aber leider hab ich noch keinen wirklich guten Weg gefunden den Perfektionismus bei aktuellen Bildern ganz abzustellen. Hat sicherlich noch mit schlechtem Selbstwertgefühl zu tun, das zieht alles nen riesigen Rattenschwanz mit sich. Aber ich versuche schon gnädiger mit mir zu sein. (:

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  • Krawallkröte
    antwortet
    childofbodom es gibt immer jemanden der besser ist......egal obs ein Instrument ist oder beim Sport oder Kunst, etc .....sich zu vergleichen kann einen nicht glücklich machen.

    Es ist besser sich selbst als Vergleich zu nehmen...sich z.b etwas gezeichnetes von letztem Jahr oder noch früher anzusehen um dann die Erfolge die man gemacht hat zu realisieren. Ich finde das baut einen mit am besten auf.

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  • childofbodom
    antwortet
    Also ich bin leider in einigen Hinsichten auch zu perfektionistisch. Vor allem wenn es ums Zeichnen geht, was super schnell frustrierend werden kann.
    Manchmal muss man echt n Gang zurückschalten, teilweise war ich durch Vergleiche mit anderen Zeichnern (internet usw) so demotiviert, dass ich
    monatelang nichts zu Papier gebracht habe.
    In der Schule hatte ich das Problem nicht so, mir war es jetzt nicht mega wichtig überall so mega krass zu sein, vor allem dann im Abi nicht. Ich glaube
    durch so eine eher lockere Art hatte ich oft sogar bessere Ergebnisse als Leute, die sich mega reingesteigert haben überall gut zu sein.
    Fange jetzt mein Studium an und bin gespannt wies da wird.
    Als ich jünger war hatte ich auch noch Probleme mit Perfektionismus bezogen auf Make Up, das hat sich aber mittlerweile größtenteils gelegt. (:

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  • Yuni
    antwortet
    Ich kann so einen allgemeinen Perfektionismus überhaupt nicht verstehen. Wenn man in einem oder mehreren Bereichen gerne alles perfekt haben will, ist das für mich gut verständlich. Viele wollen aber nicht bloß ihr Zimmer, ein Hobby oder einen anderen Aspekt perfekt hinbekommen, sondern gleich überall perfekt sein: nur Einser im Zeugnis, ein Zimmer wie aus dem Möbelkatalog, immer perfekt aussehen, perfekt sportlich, musikalisch, technisch und künstlerisch begabt sein und immer nur gewinnen. Ein bisschen Perfektionismus ist sinnvoll, aber man sollte nicht übertreiben. Niemand kann in allem gut sein. Ich verstehe auch nicht, wieso man in etwas perfekt sein will, wofür man sich weniger interessiert, kenne aber auch Leute, die nicht mal was für Mode übrig haben und trotzdem immer top kombinierte und trendige Sachen anhaben wollen.

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  • Crescent
    antwortet
    Ich würde mich nicht als perfektionistisch bezeichnen, kenne das Gefühl aber auch. Zum Glück hält das bei mir nie allzu lange an und einige Zeit später bin ich mit der Sache, um die es ging, dann doch zufrieden. Ein Beispiel ist Zeichnen. Ich habe es mein ganzes Leben lang meist gerne und regelmäßig gemacht. Nie wäre ich auf die Idee gekommen, nicht gut zeichnen zu können, immerhin mochte ich meine Zeichnungen meistens und wurde auch gelobt. Es gab zwar immer Leute, die besser als ich zeichneten, aber die Hauptsache war, dass ich zufrieden war und zu Papier bringen konnte, was ich wollte. Irgendwann habe ich begonnen, YouTube zu nutzen und wollte mir als Inspiration Zeichenvideos ansehen. Dort gibt es Massen von Nutzern, die so realistisch zeichnen können, dass es einem Foto gleicht. Das wird oft dargestellt, dass es einfach aussieht oder als Tutorial gezeigt, als ob man es ebenso gut nachzeichnen könnte. Es ist eine Sache, im Kunstmuseum wunderschöne Bilder zu sehen, was mich nie verunsichert hat, eine andere Sache ist es, Leuten im gleichen Alter auf Video zuzusehen, wie sie fotoähnliche Bilder fabrizieren und dabei noch alles erklären, aber man selbst bekommt es niemals so hin.
    Trotz detailreicher Instruktionen wurde es bei mir nicht annähernd so wie im Video.
    Schlussendlich hat dieser Wahn irgendwann nachgelassen und ich habe mich wieder auf meine eigenen Zeichnungen und den Spaß dabei konzentriert anstatt auf YouTube-Videos und "unrealistisch realistische Zeichnungen". Ich habe auch eingesehen, dass nicht jeder, der gut zeichnen kann, unbedingt auch fotorealistisch zeichnen muss und festgestellt, dass ich an meinem eigenen Stil ohnehin mehr Freude habe als krampfhaft zu versuchen, dass alles wie ein Foto aussieht.
    Zuletzt geändert von Crescent; 23.08.2019, 19:46.

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  • Die_Lotta
    antwortet
    Auch die Natur kennt beide Extreme. Einerseits die vollständige Durchmischung (also Stillstand und perfekte Harmonie) und andererseits die vollständige Polarisierung. Die Realität liegt immer dazwischen.

    Evolution ist das Prinzip der Veränderung, wobei irgendwann die positive Auswahl übrig bleibt. In der Praxis wird das natürlich nicht erreicht, es strebt aber immer in dieser Richtung. Geordnete Strukturen werden immer komplexer (udn somit spezialisierter), dennoch strebt alles gleichzeitig nach Verfall. Verfall ist Harmonie und die erreichen wir erst, wenn wir tot sind und unsere Bestandteile sich gleichmässig vermischen. Nicht nur die organischen.

    Wir streben einerseits nach Perfektion und andererseits nach Harmonie und nur wenn beide Komponenten im Einklang sind, dann haben wir das Potential, uns auch langfristig wohl zu fühlen. Harmonie ist gut, aber auf Dauer langweilig. Perfektion ist gut, aber unerreichbar und wenn wir uns ständig daran messen, dann versagen wir.

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  • Imagician
    antwortet
    Die_Lotta meine Aussage bezog sich auf die Natur (Flora und fauna)...gebe dir bei deiner Aussage natürlich recht mit der Arbeit....da sollte nicht gepfuscht werden oder Potential nicht ausgeshöpft werden

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  • Die_Lotta
    antwortet
    Zitat von Imagician Beitrag anzeigen
    Nur ohne Perfektion kann es immer eine Entwicklung geben. Perfektion wäre ein unerwünschter Stillstand
    Die gibt es auch mit Perfektion, da sich die ständig Rahmenbedingungen ändern.

    Ich möchte zum Beispiel nicht von einem Chirurgen operiert werden, der von Perfektion nichts hält (auch wenn er sie in der Praxis nicht 100%ig erreicht). Wer hingegen bei seiner Arbeit nicht Perfektion vor Augen hat, der pfuscht letztenlich meist nur herum. Wenn ich Ziele habe, dann orientiere ich mich am perfekten Ziel und suche keine drittklassige Lösung für ein vielleicht vierklassiges Ziel. Das Ergebnis selber wird immer eine Annäherung sein und nie die Perfetion selber. Warum also mögliches Potential verschenken?

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