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Ich bin am liebsten alleine - warum versteht das niemand?

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  • Schokokex
    hat ein Thema erstellt Ich bin am liebsten alleine - warum versteht das niemand?.

    Ich bin am liebsten alleine - warum versteht das niemand?

    Hallo Ihr Lieben

    Ich bin gerade sehr nachdenklich...
    Wie der Titel schon sagt, bin ich am allerliebsten alleine.

    Und mir ist das nicht nur am liebsten, ich brauche das regelrecht, wenn ich zu lange unter Menschen bin, dann hab ich das Gefühl verrückt zu werden, ich stehe mächtig unter Stress und bin gereizt . Ich habe dann das Gefühl eine große Last drückt auf meine Brust und ich bin kurz vorm Ersticken.

    In der Schule ist es durch den Unterricht noch erträglich, aber wenn ich zb länger mit Freunden unterwegs bin, dann habe ich nach ein paar Stunden immer die Nase voll. Davor fand ich es zwar schön und hatte auch Spaß, aber irgendwann will ich dann immer nur noch nach Hause.

    Ich habe auch nicht sonderlich oft Lust etwas mit anderen zu Unternehmen, wenn dann freue ich mich aber auch richtig darauf.

    Es gibt nur wenige Menschen, deren Anwesenheit ich wirklich gut ertragen kann, von denen wird mir dann auch nie zu viel .

    Bei ein paar anderen Personen dagegen, werde ich schon alleine dadurch, dass sie da sind total kirre.

    Ich gehe sehr gerne stundenlang alleine spazieren oder lese oder mache irgendwas mit den Händen, wie häkeln oder iwas basteln . Hauptsache ich bin dabei alleine und kann Nachdenken.

    Wenn ich mehrere Tage hintereinander viel mit anderen Menschen zu tun hatte, dann wird mir immer alles zu viel und ich will nur noch weg und mich irgendwo verkriechen.
    Wenn meine Familie nicht da ist und ich das ganze Haus für mich alleine habe, dann bin ich am allerglücklichsten.

    Vll ist es noch wichtig dazuzusagen, dass ich sehr wahrscheinlich unter Depressionen leide.

    Und ich finde einfach niemand, der mich versteht...
    Viele meiner Freunde haben sich da schon daran gewöhnt, andere schauen mich immer an, als wäre ich bescheuert, wenn sie hören, dass ich das ganze Wochenende alleine zu Hause war. Von so ziemlich allen die ich kenne weiß ich auch, dass es sie ganz verrückt macht, wenn sie zu wenig unter Leute kommen.

    Das größte Problem aber ist meine Familie .
    Vor allem meine Mutter versteht einfach nicht, dass ich wenn ich nach der Schule nach Hause komme einfach nur noch meine Ruhe haben möchte und dass ich total unausstehlich werde, wenn sie dann ständig in mein Zimmer kommt oder mir die Gesellschaft von anderen dann aufgezwungen wird (zb. wenn wir Besuch bekommen oder sie irgendwas für alle gemeinsam geplant hat).
    Oft kommt es dann zu Streit und dann bin ich erst Recht gestresst und werde immer zickiger.

    Und bin ich damit wirklich so unnormal ?

    liebe Grüße

  • Micro-Silver
    antwortet
    also da ja shcon das thema ist ich bin auch recht "menschenscheu" XD
    bin am liebsten alleine

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  • LovelyDestiny
    antwortet
    Ich bin genauso.
    Eine Zeit lang bin ich gerne unter Menschen, aber ziemlich bald hab ich dann genug davon und will nachhause in mein Zimmer, mich selbst beschäftigen und auch nicht von irgendjemandem (eltern...) gestört werden.

    Von mir denken auch viele ich hätte einen an der Waffel, aber ich bin gerne allein und denke über alles mögliche nach.
    Meine beste Freundin ist aber genauso, deswegen ist sie auch meine beste Freundin. Wir machen was gemeinsam, aber lassen uns dann auch mal eine Zeit lang in Ruhe.
    Ich brauche das, sie braucht das.

    Warum sollte es nicht in Ordnung sein, gerne Zeit mit sich selbst zu verbringen ohne andere. Ich bin oft lieber alleine als unter Menschen. Obwohl ich definitiv nicht depressiv bin. Sondern eher das Gegenteil

    Mach dir mal keine Sorgen. Vielleicht ist das ja auch nur eine Phase

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  • leopard_girl16
    antwortet
    Mir geht es ganz genau so wie dir. Obwohl ich theoretsch lieber zu den Menschen gehören will, die aus sich heraus gehen und super viele Kontakte haben, sieht es praktisch ganz anders aus. Wenn ich länger mit meinen Freundinnen unterwegs bin, werde ich mit der Zeit total motzig und unausstehlich, und dann haben die meisten genug von mir, weil ich so viel meckere. Dabei wäre ich gerne nicht so eine Nervensäge!!!:cry:

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  • MrsHangover
    antwortet
    Zitat von KeksInLove Beitrag anzeigen
    Geht mir auch so, ich bin einfach lieber alleine und meine Eltern verstehen das nicht, ständig soll ich mich mit jemandem Treffen, aber ich sag immer kurz vorher ab, weil ich regelrecht Angst habe. In der Schule - okay, da kann ich gut mit meinen Leuten, aber außerhalb nicht.
    So geht es mir auch.
    ich habe viele Freunde, sage aber trotzdem immer kurz vorher ab, wenn ein Treffen ansteht. Ich hasse es unter Menschen zu kommen.
    Um ehrlich zu sein, war ich seit 10 Tagen nicht mehr draußen (gut, um den Müll rauszubringen schon, aber da sind ja keine Menschen). Ich habe einfach eine panische Angst davor, von anderen angeschaut zu werden.

    Meist ist es bei mir dann so, dass wenn ich doch einmal rausgehe, ich gleich wieder Panikattacken bekomme.
    So hab ich mich zum Beispiel von einer Freundin zum Culcha Candela Konzert mitnehmen lassen. War ein Festival und deshalb recht billig, da war mir von vorneherein klar, dass viele Menschen da sein werden.- Aber als auf einmal so extrem viele Menschen um mich rumstanden, da wäre ich fast umgekippt.. ich hatte echt so eine panische Angst... zum Glück waren meine Freunde da..
    Ist mir da auch nicht zum ersten Mal passiert.. sonder geschieht immer mal wieder. Vor drei Jahren aufm Markt in Sienna bin ich sogar wirklich umgekippt.

    Ich wei´ß nicht genau, woran es liegt. Aber ich genieße es wirklich sehr, einfach für mich zu sein und meinen Gedanken nachzuhängen.
    Dabei zu zeichnen oder Gedichte zu schreiben.

    Unter anderen Menschen fühle ich mich eher unwohl und beobachtet.

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  • dont_trust_me
    antwortet
    ich kenn das nur zu gut, da ich auch depressionen habe.
    bin dann in eine klinik gekommen, unter anderem wegen den depressionen & musste da über einen monat mit 2 mädchen ein zimmer teilen, ich war also nie alleine, hatte immer jemandem um mich herum. am anfang fand ich das unerträglich, ich wollte nur alleine sein, aber mit der zeit habe ich mich drangewöhnt, denn wenn du mit den richtigen leuten zusammen bist, willst du garnicht mehr so gerne alleine sein. jetzt bin ich wieder zuhause & meistens alleine & ich muss sagen ich vermisse es mit mehreren in einem zimmer zu schlafen & immer jemandem zum reden zu haben.

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  • BurtonStar
    antwortet
    Bei mir ist das auch so. Ich bin irgendwie lieber alleine und unternehme nichts. Dann kriege ich aber wieder so blöde Kommentare an den Kopf geworfen, dass ich keine Freunde hätte, nur weil ich nicht jedes Weekend ausgehe mit ihnen.

    Ich finds ehrlich gesagt auch feiner, öfters alleine zu sein, denn Unternehmungen können ganz schön stressig sein, und wenn es mehrere leute sind, dann kann da wieder was schief laufen usw.

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  • dieMmaja
    antwortet
    ich muss zwar auch manchmal alleine sein,mir wird auch nie langweilig wenn ich mich einfach nur mit mir und der welt "beschäftige" z.B spezieren gehe oder so, aber es ist nicht so, dass ich mich unter meschen unwohl fühle. Ích mag das Gefühl was zusammen zu machen, das verschafft finde ich zusammenhalt. So nach dem Motto; Wir sind alle gleich

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  • Zess
    antwortet
    Sozialphobie könnte auch eine mögliche Ursache sein.

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  • Weltenbummlerin
    antwortet
    Mir geht's geich wie dir! Wir sind nicht unnormal!
    Ich geniesse auch am liebsten die Einsamkeit, ich fühl mich dann einfach wohl und beschäftigen kann ich mich auch immer sehr gut. Einfach das zu machen, was mir gefällt, find ich toll. Ich muss auf niemanden Rücksicht nehmen!

    Mit der Schule komme ich mittlerweile ganz gut klar. Ich merke jedoch, dass ich extrem schnell genervt bin von meinen Schulkolleginnen und -kollegen. Runter in den Aufenthaltsraum gehe ich nicht gerne, zwinge mich aber immer dazu. Ich versuche, am Leben anderer teilzunehmen, obwohl's mir immer schwer fällt. Über mich rede ich selten, ich bin verschlossen, hab einfach Angst, dass mich jemand verletzen könnte. Wenn mich jemand verletzt hat, zerbreche ich fast an diesen Worten, die ich gehört habe, ich wirke dann immer ganz verstört, die Tränen fliessen ohne Ende. Teilweise kann ich mich kaum mehr beruhigen, habe dann auch Selbstmordgedanken, es ist für mich so, als würde mir den Boden unter meinen Füssen wegnehmen! Sogar nach einer Woche kann ich problemlos noch darüber weinen. Weinen tu ich immer heimlich, niemand weiss vom Geschehenen, ich will mich dazu auch nicht äussern. Vertrauen ist mir sehr wichtig, erst dann kann ich mich öffnen. Leider vertrau' ich keinem Menschen zu 100% auf dieser Welt...
    Urlaub mit meiner Familie oder auch Wochenende sind der reinste Horror für mich. Ich habe dann immer das Gefühl, dass ich belästigt werde. Meine Mum will mit mir reden - ich seh's eher als Ausquetscherei an - ruft mich andauernd und ich bin einfach nur genervt davon.

    Viele sagen mir auch, dass ich selten lache und unglücklich wirke, wenn ich unter Menschen bin.

    Nach beendeter Schule hab ich mich entschlossen, einen Beruf zu lernen, der viel mit Menschen zu tun hat. Bin mittlerweile in der Ausbildund zur Krankenschwester (2. Lehrjahr) und mir fällt es immer noch schwer, auf meine Patienten zuzugehen. Am Teamleben nehm' ich selten teil, ich fühl' mich einfach nicht wohl unter diesen "weissen Menschen", allerdings gefallen mir die Tätigkeiten der Krankenschwester. Ich werde mich einfach durch die Ausbildung kämpfen, obwohl ich merke, dass ich dem Druck kaum standhalten kann. Ich pack das schon...

    Ich habe auch unheimlich Mühe, mich in neuen Situation zurecht zufinden. Schnell komme ich an meine Grenzen und mir wird alles zu viel. Ein gutes Beispiel ist die Autoprüfung, die ich gerade absolviere: Mein erster Fahrlehrer hatte keine Nerven für mich, andauernd musste ich laute, harte Worte von ihm einstecken, bis ich endlich den Mut hatte, den Fahrlehrer zu wechseln. Unzählige Tränen habe ich wegen diesem Fahrlehrer geweint! Nun sind bereits 3 Wochen vergangen und erste heute konnte ich mich überwinden, einer neuen Fahrlehrerin anzurufen. Ist im Grunde keine grosse Sache, doch es war wie ein Hürdenlauf für mich. Als ich dann den Anruf beendet hab, war ich der glücklichste Mensch auf Erden. Im Nachhinein hab' ich mir dann sagen müssen, dass der Anruf ja gar keine Hexerei war!
    Zuletzt geändert von Weltenbummlerin; 11.09.2010, 14:58.

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  • NatisWorld
    antwortet
    Oh ja, so bin ich auch, na ja ähnlich.

    Ich kann schon gut mit anderen Leuten zusammen arbeiten und so, aber danach möchte ich dann meine Ruhe und alleine sein.

    Was ich auch nicht mag, ist, wenn die Leute mir zu nahe kommen, also zu viele persönliche Dinge fragen und so weiter. Auf der Arbeit bemühe ich mich aber schon ins Team zu finden und da klappt das dann meisten. In der Berufsschule bin ich lieber alleine, da ich mit den meisten aus meiner Klasse nichts anfangen kann.

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  • Schokokex
    antwortet
    Zitat von Zess Beitrag anzeigen
    Np.*smile* Charaktertypen, wie der deine sind mir eh sympathisch, darum mach ich mir dafür auch mal etwas mehr Mühe, denn ich bin jemand der sehr viel arbeitet und froh ist, wenn die Leute dann auch mal Distanz brauchen. Am besten Du suchst Dir auch solche Leute, wie mich, die viel arbeiten, vor allem im Sozialbereich, da diese sozial bereits durch ihren Beruf befriedigt werden und in der Freizeit dann auch gar kein Bedürfnis auf weggehen, Freunde usw haben.
    Da hast du wohl ziemlich Recht, teilweise habe ich das auch schon ziemlich stark gemerkt.
    Darf ich fragen was genau du arbeitest ?

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  • Zess
    antwortet
    Danke für deine Mühe
    Np.*smile* Charaktertypen, wie der deine sind mir eh sympathisch, darum mach ich mir dafür auch mal etwas mehr Mühe, denn ich bin jemand der sehr viel arbeitet und froh ist, wenn die Leute dann auch mal Distanz brauchen. Am besten Du suchst Dir auch solche Leute, wie mich, die viel arbeiten, vor allem im Sozialbereich, da diese sozial bereits durch ihren Beruf befriedigt werden und in der Freizeit dann auch gar kein Bedürfnis auf weggehen, Freunde usw haben.

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  • Schokokex
    antwortet
    Zitat von lolli-lady Beitrag anzeigen
    Machst du eine Therapie?
    Nein, aber vll sollte ich das wirklich tun ...

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  • Schokokex
    antwortet
    Zitat von Zess Beitrag anzeigen
    Tendiert ihr generell eher zum Maskulinen?
    Nein, überhaupt nicht

    Zitat von Zess Beitrag anzeigen
    Dann ist es eine Sache der Gewohnheit. Seid ihr mit Einsamkeit aufgewachsen, so ist dies bereits zu eurem natürlichen Lebensraum geworden und seid davon abhängig.
    Eigentlich auch überhaupt nicht


    Zitat von Zess Beitrag anzeigen
    Leidet ihr generell viel an Stimmungsschwankungen? Das könnte auf Borderlinesyndrom schließen.
    Ja manchmal mehr, manchmal weniger. Aber oft schon extrem. Ehrlich gesagt erkenne ich mich auch in fast allen Symptomen wieder ...

    Zitat von Zess Beitrag anzeigen

    Ich kann euch noch den Rat geben zu überlegen, ob ihr gar der Misanthropie entspringt. Misanthropie ? Wikipedia
    Nein, zum Glück überhaut nicht

    Zitat von Zess Beitrag anzeigen
    Autismus wäre auch eine mögliche Diagnose. Autismus ? Wikipedia
    kenne ich auch einiges von mir , aber ich denke nicht,dass ich wirklich davon betroffen bin.

    Danke für deine Mühe

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