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Wie schaffe ich es, diese Gedanken/Gefühle abzuschalten?

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    Wie schaffe ich es, diese Gedanken/Gefühle abzuschalten?

    Es ist immer wieder ein Kampf.

    Als ich 13 war, fing es an. Ich fühlte mich zu fett, wie so viele Mädchen. Obwohl ich im Nachhinein sagen kann, dass ich dürr war. Egal, jedenfalls hatte ich da eben meine Phasen und habe zeitweise wirklich tagelang gehungert, um abzunehmen. Als ich etwa 16 war, war es so, dass ich trotz Abnehmen immer noch unzufrieden mit mir war und mich jeden Abend in den Schlaf geheult habe. Ich war wirklich ein Wrack.

    Irgendwann war ich schon zu müde, um noch länger zu kämpfen und habe mich gezwungen, Selbstbewusstsein aufzubauen. Das hat auch ganz gut geklappt. Sogar so gut, dass ich zwischendurch ins Gegenteil umgeschlagen habe und extremst arrogant war. Ich hab zeitweise wirklich geglaubt, die Beste auf der Welt zu sein.

    Irgendwann so mit 18 hat sich das alles eingependelt. Ich habe zugenommen, hatte aber immer noch eine nette Figur. Ich war zufrieden und hab das auch ausgestrahlt. Seitdem habe ich im Prinzip ein gutes Selbstbewusstsein. Ich weiß, was ich bieten kann und ich hab genug Bestätigung. Meine Figur ist völlig normal.

    Nur leider gibt es ein Problem. Trotz aller Vernunft und allem Schein, kann ich gewisse Gedanken nicht loslassen:

    Das ist zum Beispiel das schlechte Gewissen nach JEDER Mahlzeit. Ich esse es zwar, aber fühle mich schuldig und echt eklig danach. Auch, wenn es ein Salat ist. Oder wenn ich nur eine kleine Portion esse. Sobald ich das Gefühl "satt" habe, fühle ich mich einfach richtig fett. Aber ich habe auch schon bei einzelnen Bissen ein schlechtes Gewissen. Es geht also nicht drum, dass ich wirklich fresse, sondern ich fühle mich schon unwohl bei Kleinigkeiten.

    Oder das sind Eifersuchtsgedanken bzw. Motivation, abzunehmen, sobald ich eine Frau mit schöner Figur sehe. Was auch auffällig ist: Sobald ich mit meinem Freund streite - und dabei ist das Thema ganz egal - habe ich das Bedürfnis, zu hungern und abnzunehmen. Als würde mein Hirn glauben, wir würden nicht streiten, wenn ich dünner wäre.

    Ich fühle mich in Streitsituationen irgendwie minderwertig. Normalerweise laufe ich in kurzen Hosen etc. rum zuhause. Aber sobald wir streiten, fühle ich mich extrem unwohl in meiner Haut und laufe raus, um mir eine lange Hose anzuziehen. Außerdem lege ich auch meine Brille ab. Irgendwie hab ich während Streits das dringende Bedürfnis, schön zu sein. Ganz komisch.

    Es ist schon so, dass ich auch öfter gute Tage habe, mich das Bäuchlein oder das bisschen Hüftspeck nicht stören. Aber ich weiß, dass das nur an meiner guten Laune liegt und ich mich im tiefsten Inneren hasse. Das sage ich niemandem. Meine Freunde kennen mich als Sonnenschein. Im Studentenheim wurde ich sogar als "Lichtgestalt" betitelt, da ich wohl vor anderen beste Laune und Fröhlichkeit verkörpere. Es merkt keiner, wie es mir geht.

    Ich hab schon versucht, mit einer guten Freundin zu sprechen. Aber wie es so ist, ist diese Freundin selber etwas stattlicher, trägt Größe 42 oder 44, während ich 36 habe. Und deswegen nimmt sie mich nicht ernst. Klar bin ich nicht fett. Aber ich hab sehrwohl meine Problemzonen und egal, wie man aussieht, es geht drum, dass ich zutiefst unzufrieden bin. Als ich das Thema mal angeschnitten habe, hieß es nur, dass ich spinne oder dass ich aufhören soll mit dem Blödsinn. So nach dem Motto "Du hast eh 'ne tolle Figur, hör auf, zu jammern, schau mich an, bla bla".

    Leider ist diese Person momentan auch meine beste Freundin, an jemand anderen möchte ich mich auch gar nicht wenden. Man wird einfach zu schnell abgewimmelt, wenn man ein Problem a la "Ich fühle mich hässlich/fett" hat.

    Gut, ihr denkt euch vielleicht, ich könnte ja meine Ernährung umstellen und mehr Sport treiben, um abzunehmen, wenn ich so unzufrieden bin. Klar, könnte ich. Allerdings ist meine Sorge, dass das nichts bringen wird. Ich kenne mich und wie gesagt, vor Jahren war ich noch viel dünner und hielt mich trotzdem für fett. Abnehmen würde also nicht helfen.

    Ich mache mir Sorgen wegen meiner Gedankengänge (siehe oben). Ich habe die Jahre viel versucht, um selbstbewusster zu werden. Und ich dachte, ich habe es geschafft. Aber langsam merke ich, dass ich einfach nur gelernt habe, mit meinem nicht vorhandenen Selbstbewusstsein umzugehen. Deswegen heule ich jetzt auch nicht mehr jeden Tag, es ist einfach anstrengend. Ich verhalte mich selbstbewusst, aber im tiefsten Inneren fühle ich mich immer noch extrem minderwertig und das gefällt mir nicht.

    Was kann ich denn noch tun? Es ist wirklich deprimierend.

    #2
    Ich verstehe dich.
    Nach meiner Meinung hört sich das so an,als hättest du vielleicht die Äußerlichkeit überwunden ( keine dürre Gestalt mehr),aber die innerliche,seelische Seite ist noch mittendrin (deine Gedanken,ect.)
    Gäbe es eine Möglichkeit,dass du dich vielleicht deiner Famile anvertraust?

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      #3
      Zitat von TheLiverly Beitrag anzeigen
      Ich verstehe dich.
      Nach meiner Meinung hört sich das so an,als hättest du vielleicht die Äußerlichkeit überwunden ( keine dürre Gestalt mehr),aber die innerliche,seelische Seite ist noch mittendrin (deine Gedanken,ect.)
      Gäbe es eine Möglichkeit,dass du dich vielleicht deiner Famile anvertraust?
      Niemals, ich verstehe mich zwar prächtig mit meiner Familie, aber vertraute Gespräche gab es bei uns nie.

      Ich habe es auch schon bei meinem Freund und 2 anderen Freundinnen (vor längerer Zeit) versucht, aber die wissen ja selbst nicht, was sie mir raten sollen. Da kommt nie was Hilfreiches.

      Zum Psychologen gehe ich sicher auch nicht, weil ich dort jedesmal automatisch total gut gelaunt und vernünftig bin, und mich frage, wieso ich überhaupt dort bin (war wegen Angststörung dort).

      Ich bräuchte irgendwie Tricks, wie ich wirklich, wirklich, wirklich zu Selbstbewusstsein komme. Und ich denke, sowas bekommt man am besten von Leuten, die es selbst hinter sich haben.

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        #4
        Wenn du das schon seit mehreren Jahren so hast - das klingt schon nach ner Essstörung, die du ja anscheinend auch kurzzeitig hattest. Es ist natürlich schön, dass du es geschafft hast, jetzt wieder gesund zu essen, allerdings denkst du ja immer noch drüber nach und es scheint dein Denken auch teilweise zu beherrschen.
        Ich glaube, Freunde und Familie können dir da nicht viel helfen, die werden dir wahrscheinlich sagen "Ach was du bist genau richtig" und dem wirst du wahrscheinlich nicht viel Glauben schenken können. Wahrscheinlich werden sie auch erstmal ziemlich schockiert sein, dass es dir eben doch nicht so gut geht. Natürlich solltest du es ihnen sagen, aber ich glaube nicht, dass sie dir helfen können, sondern nur unterstützen.

        Ich würde therapeutische Hilfe suchen. Die können dir sicherlich besser helfen, dein Selbstbewusstsein aufzubauen. Hast du dsa schon mal getan.

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          #5
          Tschuldigung, deinen Beitrag habe ich nicht mehr gelesen.
          Ja, so geht es mir beim Psychologen auch oft. Aber wie will man alleine Selbstbewusstsein aufbauen? Das geht nur sehr, sehr schwer und da sind Rückschläge programmiert. Nur, dass man dann ganz alleine damit umgehen muss.
          Hast du mal überlegt, deine Gedanken aufzuschreiben, wenn es dir akut schlecht geht? Und das dann mit zum Psychologen zu nehmen?

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            #6
            Zitat von lalumiere21 Beitrag anzeigen
            Niemals, ich verstehe mich zwar prächtig mit meiner Familie, aber vertraute Gespräche gab es bei uns nie.

            Ich habe es auch schon bei meinem Freund und 2 anderen Freundinnen (vor längerer Zeit) versucht, aber die wissen ja selbst nicht, was sie mir raten sollen. Da kommt nie was Hilfreiches.

            Zum Psychologen gehe ich sicher auch nicht, weil ich dort jedesmal automatisch total gut gelaunt und vernünftig bin, und mich frage, wieso ich überhaupt dort bin (war wegen Angststörung dort).

            Ich bräuchte irgendwie Tricks, wie ich wirklich, wirklich, wirklich zu Selbstbewusstsein komme. Und ich denke, sowas bekommt man am besten von Leuten, die es selbst hinter sich haben.
            Ich habe soetwas zwar selber noch nicht erlebt,aber ich glaube nicht,dass es am Selbstbewustsstein liegt.
            Solche Gedanken kann man nicht von heute auf morgen abschalten,und ich denke,dass du dir dieser Tatsache sehr wohl bewusst bist.
            Aber selbst Selbstbewusstsein kann,so denke ich zumindest,dir da nicht raushelfen.
            Die einzige Lösung,die mir einfallen würde ist,dass du dich damit konfrontierst.

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              #7
              Zitat von creyleen Beitrag anzeigen
              Tschuldigung, deinen Beitrag habe ich nicht mehr gelesen.
              Ja, so geht es mir beim Psychologen auch oft. Aber wie will man alleine Selbstbewusstsein aufbauen? Das geht nur sehr, sehr schwer und da sind Rückschläge programmiert. Nur, dass man dann ganz alleine damit umgehen muss.
              Hast du mal überlegt, deine Gedanken aufzuschreiben, wenn es dir akut schlecht geht? Und das dann mit zum Psychologen zu nehmen?

              Hab ich mir schon gedacht, aber wenn der Termin ansteht und es mir dementsprechend gut geht, sind mir meine Gedanken teilweise so peinlich und ich denke mir immer, dass ich beim Schreiben einfach übertrieben habe.

              Aber du hast schon Recht, es ist sicher fast unmöglich, von selber selbstbewusster zu werden. Das Lustige ist ja, wenn jemand anderes dasselbe Problem hat, hab ich die besten Tipps, mir fällt auf jedes Gegenargument wieder ein Argument ein. Ich kann anderen total gut helfen, aber bei mir selber prallen meine Ideen ab.

              Wenn ich hier im Forum jemandem solche Tipps gebe, denke ich mir im Inneren: Oh Mann, was ich für einen Scheiß daherrede... Aber bei den anderen scheint's zu helfen.

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                #8
                Zitat von TheLiverly Beitrag anzeigen
                Ich habe soetwas zwar selber noch nicht erlebt,aber ich glaube nicht,dass es am Selbstbewustsstein liegt.
                Solche Gedanken kann man nicht von heute auf morgen abschalten,und ich denke,dass du dir dieser Tatsache sehr wohl bewusst bist.
                Aber selbst Selbstbewusstsein kann,so denke ich zumindest,dir da nicht raushelfen.
                Die einzige Lösung,die mir einfallen würde ist,dass du dich damit konfrontierst.

                Und wie genau würdest du dir diese Konfrontation vorstellen? Hast du da vielleicht Ideen?

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                  #9
                  Zitat von lalumiere21 Beitrag anzeigen
                  Hab ich mir schon gedacht, aber wenn der Termin ansteht und es mir dementsprechend gut geht, sind mir meine Gedanken teilweise so peinlich und ich denke mir immer, dass ich beim Schreiben einfach übertrieben habe.

                  Aber du hast schon Recht, es ist sicher fast unmöglich, von selber selbstbewusster zu werden. Das Lustige ist ja, wenn jemand anderes dasselbe Problem hat, hab ich die besten Tipps, mir fällt auf jedes Gegenargument wieder ein Argument ein. Ich kann anderen total gut helfen, aber bei mir selber prallen meine Ideen ab.

                  Wenn ich hier im Forum jemandem solche Tipps gebe, denke ich mir im Inneren: Oh Mann, was ich für einen Scheiß daherrede... Aber bei den anderen scheint's zu helfen.
                  Meinen eigenen Ratschlägen kann ich auch leider nie entsprechen, so toll ich sie auch immer für andere finde... das ist ziemlich frustrierend, aber meine Probleme mal beiseite.^^
                  Also Selbstbewusstsein aufbauen kann man ja theoretisch, wenn man z.B. in ne Disko geht, wen anspricht und der dann drauf angeht. Nur, was, wenn jemand dann keinen guten Tag hat und nicht drauf angeht? Dann zieht einen das sofort tiefer..

                  Meine Gedanken sind mir dann auch immer peinlich. Oder wenn ich versuche, über meine Gefühle zu schreiben und das dann jemandem zu schicken... mein Rat: schreib auf, bis du das Gefühl hast, das war jetzt alles. Dann guck es nicht mehr an, scheiß auf eventuelle Rechtschreib- oder Logikfehler, falte das Blatt und steck es irgendwie in nen Umschlag. Dann weißt du bestimmt nicht mehr so genau, was du geschrieben hast und du kannst so nen Umschlag leichter abgeben als das Blatt, wo du dann einzelne Punkte immer wieder siehst. So mach ich es jedenfalls: Augen zu und durch!

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                    #10
                    Zitat von lalumiere21 Beitrag anzeigen
                    Und wie genau würdest du dir diese Konfrontation vorstellen? Hast du da vielleicht Ideen?
                    Du solltest leicht damit anfangen.
                    Vielleicht damit,dass du dir Gedanken über alles machst.
                    Dir fragen stellst,ect.
                    Danach kannst du deine Gedanken auf Papier bringen.
                    Auch,wenn du den Gedanken wahrscheinlich nicht mögen wirst,aber es würde vielleicht ganz gut sein,wenn du dich jemanden anvertrauen würdest.
                    Jemanden,zu dem du Vertrauen hast.Und vielleicht sollte deine Wahl nicht auf diese Freundin fallen,welche anscheinend denkt,dass du nur hören wolltest,dass du nicht dick bist.
                    Vielleicht wäre eine anonyme Beratungstselle das Richtige für dich?

                    Kommentar


                      #11
                      Zitat von creyleen Beitrag anzeigen
                      Meinen eigenen Ratschlägen kann ich auch leider nie entsprechen, so toll ich sie auch immer für andere finde... das ist ziemlich frustrierend, aber meine Probleme mal beiseite.^^
                      Also Selbstbewusstsein aufbauen kann man ja theoretisch, wenn man z.B. in ne Disko geht, wen anspricht und der dann drauf angeht. Nur, was, wenn jemand dann keinen guten Tag hat und nicht drauf angeht? Dann zieht einen das sofort tiefer..
                      Das mit dem Ansprechen mache ich sowieso. Ich habe keine Hemmungen, Leute anzusprechen. Wenn sie blöde Sprüche loslassen (was aber nur ganz selten der Fall ist), mache ich mir auch nichts draus. Da denke ich mir dann, ach, die wollen doch nur ihr Ego pushen, indem sie andere niedermachen. Es ist gar nicht so, dass mir Beleidigungen von anderen was ausmachen, das nehm ich eher nicht ernst. Es sind eher meine eigenen Gedanken oder eben Bilder in Werbungen, die mich wieder grübeln lassen.

                      Meine Gedanken sind mir dann auch immer peinlich. Oder wenn ich versuche, über meine Gefühle zu schreiben und das dann jemandem zu schicken... mein Rat: schreib auf, bis du das Gefühl hast, das war jetzt alles. Dann guck es nicht mehr an, scheiß auf eventuelle Rechtschreib- oder Logikfehler, falte das Blatt und steck es irgendwie in nen Umschlag. Dann weißt du bestimmt nicht mehr so genau, was du geschrieben hast und du kannst so nen Umschlag leichter abgeben als das Blatt, wo du dann einzelne Punkte immer wieder siehst. So mach ich es jedenfalls: Augen zu und durch!
                      Stimmt, wenn man die Hälfte schon wieder vergessen hat, fällt es einem sicher leichter. Aufschreiben kann ich sowieso ganz gut. Wenn ich nur meine alten Tagebücher noch hätte. Da stände sicher noch viel Aufschlussreiches drin.

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                        #12
                        Zitat von TheLiverly Beitrag anzeigen
                        Du solltest leicht damit anfangen.
                        Vielleicht damit,dass du dir Gedanken über alles machst.
                        Dir fragen stellst,ect.
                        Danach kannst du deine Gedanken auf Papier bringen.
                        Auch,wenn du den Gedanken wahrscheinlich nicht mögen wirst,aber es würde vielleicht ganz gut sein,wenn du dich jemanden anvertrauen würdest.
                        Jemanden,zu dem du Vertrauen hast.Und vielleicht sollte deine Wahl nicht auf diese Freundin fallen,welche anscheinend denkt,dass du nur hören wolltest,dass du nicht dick bist.
                        Vielleicht wäre eine anonyme Beratungstselle das Richtige für dich?

                        Irgendwer muss wahrscheinlich herhalten, sei es nun jemand aus dem Freundeskreis oder aus einer Beratungsstelle. Ich dachte da jetzt spontan an eine Stelle, die auf Essstörungen spezialisiert ist, allerdings halte ich mich dann doch nicht für essgestört, weil ich ja esse, nur eben mit diesen Schuldgefühlen dabei.

                        Oh und du hast Recht, ich schäme mich vor mir selbst für manche Gedanken, es ist echt peinlich.

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                          #13
                          Mir fällt gerade ein. Wie gesagt, wenn jemand zu mir sagt, ich sei hässlich oder fett, macht mir das absolut nichts aus. Es sind die "indirekten Hinweise". Wenn zum Beispiel unser Freundeskreis zusammensitzt und die Jungs über irgendein tolles Mädchen reden, DANN fühle ich mich schlecht. Oder wenn ein platonischer Freund von mir verliebt ist und von ihr erzählt, DANN fühle ich mich minderwertig (manchmal frage ich mich sogar, wieso er sich in sie und nicht in mich verliebt hat - und das, obwohl ich absolut nichts von meinen Freunden will, bin ja selber vergeben ). Oder eben die Werbung, die indirekt zeigt, was die Leute sehen wollen.

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                            #14
                            Zitat von lalumiere21 Beitrag anzeigen
                            Irgendwer muss wahrscheinlich herhalten, sei es nun jemand aus dem Freundeskreis oder aus einer Beratungsstelle. Ich dachte da jetzt spontan an eine Stelle, die auf Essstörungen spezialisiert ist, allerdings halte ich mich dann doch nicht für essgestört, weil ich ja esse, nur eben mit diesen Schuldgefühlen dabei.

                            Oh und du hast Recht, ich schäme mich vor mir selbst für manche Gedanken, es ist echt peinlich.
                            Allerdings kann selbst das der Beginn einer Esstörung sein.
                            Ich dachte da für den Anfang vielleicht an eine Beratunsgstelle im Internet,da dir die Anonymität sicher zusagen würde und du dich womöglich leichter fallen lassen könntest.
                            Das wäre ein Anfang,der weitergeführt werden kann-

                            Kommentar


                              #15
                              Zitat von TheLiverly Beitrag anzeigen
                              Allerdings kann selbst das der Beginn einer Esstörung sein.
                              Ich dachte da für den Anfang vielleicht an eine Beratunsgstelle im Internet,da dir die Anonymität sicher zusagen würde und du dich womöglich leichter fallen lassen könntest.
                              Das wäre ein Anfang,der weitergeführt werden kann-
                              Also meinst du einfach ein entsprechendes Forum oder schon eine richtige (Online)Beratung? Oder Kombination?

                              Hast Recht, schriftlich fällt mir sowas sehr viel leichter. Allein schon, weil ich Zeit habe, nachzudenken, wie ich was sage.

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