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    als ein Kälbchen kurz nach der Geburt gestorben ist

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      gestern, weil ich schmerzen habe und deshalb nicht einschlafen konnte... und dann hab ich noch angefangen, mich selbst zu bemitleiden und über alles andere nachzudenken.

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        Letzten Dienstag

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          Gestern Abend, weil ich sauer war, auf die Assistentin, die nicht in der Lage ist, Termine einzuhalten, weswegen ich nachts um halb 10 noch nen Vortrag vorbereiten durfte...Und weil ich sauer war auf mich, weil ich einmal nicht meinem Kontrollzwang nachgegeben hab und dann sowas...
          I am not crazy. My reality is just different than yours

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            Gerade eben bzw. jetzt gerade. Weiß nicht, ich fühle mich fehl am Platz in dieser Welt, habe keine Freude mehr an alltäglichen und normalen Dingen und sehe nichts, was mich eigentlich hält. Ich hab nichts im Leben... Nichts. Und trotzdem bin ich noch da. Wieso? Gott, ich klinge wie ein Teenie in seiner Pubertätskrise. Was ist nur los mit mir, warum fühle ich mich plötzlich so leer?

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              Heute Nacht, mir wird grad wieder alles zu viel, ich bekomme nichts mehr auf die Reihe. Wie konnte ich bloß glauben, dass alles besser wird?

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                Gestern. Naja da gab es viele Gründe.. Naja also ich war drei Monate freiwillig in der Psychiatrie. Und da wurde herausgefunden das ich krank bin. Eines der Krankheiten sind Depression und Manie. Mal bin ich in Hochstimmung du von ein auf die andere Sekunde bin ich dann wieder depressiv. Und dann noch andere Sachen, aber ich will jetzt nicht alles aufzählen, weil es darum nicht geht.. Naja.. jetzt muss ich irgendwann in eine therapeutische Einrichtung wo ich dagegen bin. Aber meine Meinung interessiert keinen.. Erst sagte das Jugendamt sie würden mich nicht zwingen. Jetzt zwingen sie mich. Von wegen sie interessieren sich für Jugendliche. Ich durfte nicht mal mit reden. Und naja jetzt haben die eine Einrichtung gefunden und die ist weit weg von hier und vor allem meinen Freunden. Die denken so helfen sie mir, aber sie machen nur mein Leben kaputt. Ich habe eine Freundin in na Wohngruppe besucht und ich fühlte mich gar nicht wohl da. Nicht wegen den Menschen da. Und naja ich habe ja diesen Selbsthass in mir.. ich fühle mich nicht gut genug... Ich hasse meinen Charakter so sehr.. und mir ist aufgefallen das ich früher mitfühlender gewesen. Mir kommt es so vor als wär ich die Jahre wegen den ganzen Erfahrungen die ich gemacht habe kälter geworden.. ich habe drei Freundinnen gefragt. Eine sagt nein. Eine sagt sie kann es nicht beurteilen, aber ich sehe sie ja auch nicht so oft. Und eine sagt ja. Aber ich habe auch angefangen meine Meinung zu sagen. Ich weiß nicht fühle mich einfach wegen diese Erfahrungen so kalt... früher war ich ganz anders. Schüchterner. Einfühlsam. Ich war nicht so wie jetzt. Aber damals war ich konzentriert drauf zu lernen meine Meinung zu sagen und selbstbewusster zu werden. Aber ich wollte nicht kälter werden. Es fühlt sich so an als hätt ich mich in den letzten Jahren selbst verloren... Und da gibt's so ne komplizierte Sache mit nem Jungen.. darüber will ich aber nicht so hier im Internet reden.. Es ist wie ne Zwickmühle.. Das alles hätt ich früher nicht zugelassen.. ich bin so enttäuschter und Jahr zu Jahr enttäusche ich mich immer mehr... Am meisten zuhause... Ich hasse mich so abgrundtief... die wollen mir helfen mit meinen Symptomen umgehen zu können. Ich kann mit meinem Selbsthass aber umgehen. Schließlich will ich leben. Ich habe keine Suizidgedanken. Und wie sollen die mir helfen... Es reicht mir zu wissen das sie mit mir die Krankheit nicht besiegen können... Also will ich da auch nicht hin... Und warum soll das mir helfen... Ich werde immernoch genauso sein wie ich jetzt gerade bin... Also können sie mir nicht helfen... Ich werde mich immer hassen, denn ich bin so wie ich bin... Diese Worte "DU bist gut so wie du bist" usw... Das alles will ich nicht hören. Denn "ich" bin der Meinung ich bin nicht gut so wie ich bin. Ich muss mich immernoch selber mögen. Aber wenn ich weiterhin diesen Charakter besitze werde ich es niemals tun... Jahr zu Jahr werde ich immer schlimmer.... Ich wollte Selbstbewusst werden... Zwar ist meine Unsicherheit geblieben... Aber so.. so wollt ich nicht werden... Und dann sehe ich meine Figur.. Ich werde niemals schlank sein bis zum 18. Geburtstag... der ist im September... Ich finde einfach kein Sportverein... Niemals werde ich dünn sein... Immer wenn ich abnehmen will kommen festtage oder freunde die mir alles anbieten.. und dann sehe ich meinen Style... und muss damit leben das ich niemals bis zum Rücken lange wunderschöne Haare bekommen werde was ein Mädchen wunderschön macht... Was Jungs wollen... Und niemals werde ich die perfekte größe als Oberweite bekommen. Ich habe die kleinste Größe... Seit ich klein war habe ich mich darauf gefreut... nicht mal das bekomm ich... Keine dünnen beine wo ich sexy Shorts tragen könnte. Nie ein Nabelpiercing wofür ich mich erst jetzt plötzlich interessiere. Und nie wird ich weiße Jeans tragen können mit diesen Schlitzen die von Instagram... Und ich bin so kompliziert... Ich bin nicht mehr dieselbe.... Ich wollte eigentlich in ne andere Richtung mich verändern... Aber Jahr zu Jahr wird alles schlimmer... ich bin anders als alle... Nicht positiv sondern negativ. Wegen meinen Krankheiten... Ich habe nicht mal ne beste Freundin... Bei zwei bin ich grad nicht sicher... Und eine aus dem Internet kommt mir wie meine bf vor aber sie hat bestimmt bei ihren richtigen Freunden ne bf schon... Ich werde nie ne richtige beste Freundin haben... ne eigene... Ich hasse mich so sehr... Falls ihr das liest und auch Depressionen habt... wie geht ihr mit eurem Selbsthass um...? Wie geht ihr damit um wenn ihr nach euren Schwächen fragt und sie auch noch bestätigt bekommt..? Wie geht ihr damit um wenn ihr gesagt bekommt "du bist gut so wie du bist"... fühlt ihr euch dann auch unverstanden..? Das hier... das habe ich das Gefühl das es nur die verstehen können die auch krank sind... Ich habe in na Psychiatrie gelernt, dass selbst wenn wir uns nicht austauschen durften es aber trotzdem getan haben nur sie es verstehen... Um ehrlich zu sein... meine komplizierten Gefühle kann nur Papa verstehen... Er ist Tod.. weshalb kann und will ich nicht sagen... Aber er ist immer bei mir... Er kann fühlen was ich fühle meine Gedanken lesen und meine Sichtweise sehen... Naja grad ist meine Laune neutral. Das war das warum ich geheult habe. Ich bin enttäuscht von mir. Und frage mich ob ich jemals die Chance habe ein neuer Mensch zu werden. Und dafür muss ich tun was mich glücklich macht. Und das kann ich nicht wenn ich in die Wohngruppe komme...

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                  Ich hab mir gestern Nacht ausversehen mit dem plastikding von meinen augrntropfen ins Auge gepiekst. Tat zwar nicht weh aber mein Auge hat 10 Minuten lang getränt

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                    Zitat von Kimmi8 Beitrag anzeigen
                    Gestern. Naja da gab es viele Gründe.. Naja also ich war drei Monate freiwillig in der Psychiatrie. Und da wurde herausgefunden das ich krank bin. Eines der Krankheiten sind Depression und Manie. Mal bin ich in Hochstimmung du von ein auf die andere Sekunde bin ich dann wieder depressiv. Und dann noch andere Sachen, aber ich will jetzt nicht alles aufzählen, weil es darum nicht geht.. Naja.. jetzt muss ich irgendwann in eine therapeutische Einrichtung wo ich dagegen bin. Aber meine Meinung interessiert keinen.. Erst sagte das Jugendamt sie würden mich nicht zwingen. Jetzt zwingen sie mich. Von wegen sie interessieren sich für Jugendliche. Ich durfte nicht mal mit reden. Und naja jetzt haben die eine Einrichtung gefunden und die ist weit weg von hier und vor allem meinen Freunden. Die denken so helfen sie mir, aber sie machen nur mein Leben kaputt. Ich habe eine Freundin in na Wohngruppe besucht und ich fühlte mich gar nicht wohl da. Nicht wegen den Menschen da. Und naja ich habe ja diesen Selbsthass in mir.. ich fühle mich nicht gut genug... Ich hasse meinen Charakter so sehr.. und mir ist aufgefallen das ich früher mitfühlender gewesen. Mir kommt es so vor als wär ich die Jahre wegen den ganzen Erfahrungen die ich gemacht habe kälter geworden.. ich habe drei Freundinnen gefragt. Eine sagt nein. Eine sagt sie kann es nicht beurteilen, aber ich sehe sie ja auch nicht so oft. Und eine sagt ja. Aber ich habe auch angefangen meine Meinung zu sagen. Ich weiß nicht fühle mich einfach wegen diese Erfahrungen so kalt... früher war ich ganz anders. Schüchterner. Einfühlsam. Ich war nicht so wie jetzt. Aber damals war ich konzentriert drauf zu lernen meine Meinung zu sagen und selbstbewusster zu werden. Aber ich wollte nicht kälter werden. Es fühlt sich so an als hätt ich mich in den letzten Jahren selbst verloren... Und da gibt's so ne komplizierte Sache mit nem Jungen.. darüber will ich aber nicht so hier im Internet reden.. Es ist wie ne Zwickmühle.. Das alles hätt ich früher nicht zugelassen.. ich bin so enttäuschter und Jahr zu Jahr enttäusche ich mich immer mehr... Am meisten zuhause... Ich hasse mich so abgrundtief... die wollen mir helfen mit meinen Symptomen umgehen zu können. Ich kann mit meinem Selbsthass aber umgehen. Schließlich will ich leben. Ich habe keine Suizidgedanken. Und wie sollen die mir helfen... Es reicht mir zu wissen das sie mit mir die Krankheit nicht besiegen können... Also will ich da auch nicht hin... Und warum soll das mir helfen... Ich werde immernoch genauso sein wie ich jetzt gerade bin... Also können sie mir nicht helfen... Ich werde mich immer hassen, denn ich bin so wie ich bin... Diese Worte "DU bist gut so wie du bist" usw... Das alles will ich nicht hören. Denn "ich" bin der Meinung ich bin nicht gut so wie ich bin. Ich muss mich immernoch selber mögen. Aber wenn ich weiterhin diesen Charakter besitze werde ich es niemals tun... Jahr zu Jahr werde ich immer schlimmer.... Ich wollte Selbstbewusst werden... Zwar ist meine Unsicherheit geblieben... Aber so.. so wollt ich nicht werden... Und dann sehe ich meine Figur.. Ich werde niemals schlank sein bis zum 18. Geburtstag... der ist im September... Ich finde einfach kein Sportverein... Niemals werde ich dünn sein... Immer wenn ich abnehmen will kommen festtage oder freunde die mir alles anbieten.. und dann sehe ich meinen Style... und muss damit leben das ich niemals bis zum Rücken lange wunderschöne Haare bekommen werde was ein Mädchen wunderschön macht... Was Jungs wollen... Und niemals werde ich die perfekte größe als Oberweite bekommen. Ich habe die kleinste Größe... Seit ich klein war habe ich mich darauf gefreut... nicht mal das bekomm ich... Keine dünnen beine wo ich sexy Shorts tragen könnte. Nie ein Nabelpiercing wofür ich mich erst jetzt plötzlich interessiere. Und nie wird ich weiße Jeans tragen können mit diesen Schlitzen die von Instagram... Und ich bin so kompliziert... Ich bin nicht mehr dieselbe.... Ich wollte eigentlich in ne andere Richtung mich verändern... Aber Jahr zu Jahr wird alles schlimmer... ich bin anders als alle... Nicht positiv sondern negativ. Wegen meinen Krankheiten... Ich habe nicht mal ne beste Freundin... Bei zwei bin ich grad nicht sicher... Und eine aus dem Internet kommt mir wie meine bf vor aber sie hat bestimmt bei ihren richtigen Freunden ne bf schon... Ich werde nie ne richtige beste Freundin haben... ne eigene... Ich hasse mich so sehr... Falls ihr das liest und auch Depressionen habt... wie geht ihr mit eurem Selbsthass um...? Wie geht ihr damit um wenn ihr nach euren Schwächen fragt und sie auch noch bestätigt bekommt..? Wie geht ihr damit um wenn ihr gesagt bekommt "du bist gut so wie du bist"... fühlt ihr euch dann auch unverstanden..? Das hier... das habe ich das Gefühl das es nur die verstehen können die auch krank sind... Ich habe in na Psychiatrie gelernt, dass selbst wenn wir uns nicht austauschen durften es aber trotzdem getan haben nur sie es verstehen... Um ehrlich zu sein... meine komplizierten Gefühle kann nur Papa verstehen... Er ist Tod.. weshalb kann und will ich nicht sagen... Aber er ist immer bei mir... Er kann fühlen was ich fühle meine Gedanken lesen und meine Sichtweise sehen... Naja grad ist meine Laune neutral. Das war das warum ich geheult habe. Ich bin enttäuscht von mir. Und frage mich ob ich jemals die Chance habe ein neuer Mensch zu werden. Und dafür muss ich tun was mich glücklich macht. Und das kann ich nicht wenn ich in die Wohngruppe komme...
                    Das klingt ja mal gar nicht angenehm... Laut dem, was ich dem Text entnehmen kann, leidest du an bipolaren Störungen mit einem Ultradian Rapid Cycling. Ausserdem hast du ein enorm schlechtes Selbstwertgefühl, aber glaub' mir, das kenne ich. Du fühlst dich wertlos und von allen Missverstanden. Vielleicht habe das nur ich, aber ich fühle mich oft ausgenutzt... Wie ein Sündenbock. Als wäre ich ein wertloses Stück Dreck, an dem man einfach mal seinen Frust auslassen kann. Irgendwie habe ich dann angefangen, mir eine Schutzschicht zuzulegen, damit ich unverletzlich werde. Früher war ich für alle das schüchterne, schwache Mädchen, das soforr zu weinen beginnt. Heute bin ich das immer noch, aber nur, wenn ich alleine bin. Wenn ich unter Leuten bin, ersetze ich meine ganze sensibilität durch arroganz, und wie auch du, habe ich angefangen, meine Meinung zu sagen. Wenn mir was nicht passt, raste ich erstmals richtig aus, und später, wenn ich alleine bin, breche ich in Tränen aus. Teilweise gebe ich auch anderen das Gefühl, schlecht zu sein, nur, damit ich mich besser fühle, und das gsnz unbewusst. [Genau wegen diesem niedrigen Selbstwertgefühl habe ich übrigens auch gestern das letzte mal geweint.] Wie ich damit umgehe... Keine Ahnung. Ich lasse diesen Selbsthass einfach sich in mich hineinfressen. Vermutlich ist das falsch, aber ich weigere mich, mich jemandem anzuvertrauen, niemand, den ich kenne, würde das verstehen. Vermutlich hat dir dieser Beitrag jetzt nicht wirklich weitergeholfen... Aber es ist schön, zu wissen, damit nicht alleine zu sein. Was mit dieser Wohngruppe ist... Vielleicht passt dir, wenn es nicht an den Leuten liegt, die Umgebung oder das Gefühl, eine psychische Krankheit zu haben, nicht. Vermutlich eher letzteres. Du willst dich nicht noch abnormaler fühlen, als du dich sonst schon fühlst. (So abnormal bist du übrigens auch nicht, viele Leute die ich kenne, haben mit Selbsthass zu kämpfen, auch wenn sie es nicht einsehen wollen.) Vielleicht reicht es ja auch einfach, wemn du eine Therapie machst. Oder wenn du jemanden findest, der dich wirklich versteht. Oder, wie verrückt das jetzt auch klingen mag, schreibe Briefe an deinen Vater. Schreib' alles, was dich belastet, in diesen Brief, denn, wenn du spürst, das er bei dir ist, kann das helfen. Vermutlich bist du momentan in der depressiven Phase. Vielleicht kann es dir auch helfen, wenn du einfach mal rausgehst und joggst, oder, falls du so unsportlich wie ich bist, einfach ganz normal läufst. Ich weiss nicht wieso, aber mir hilft das oft, einfach mal auf andere Gedanken zu kommen. Naja, wie auch immer, ich hoffe, ich konnte dir helfen, dich ein ganz kleines bisschen besser zu fühlen.

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                      https://soundcloud.com/shin-kunraku/...hony-the-verve

                      nostalgie pur

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                        sonntag abend / Montag morgens ... ich war unendlich traurig. ein freund von mir..
                        er war plötzlich sauer auf mich und versteht einfach kein spaß. ich habe einfach zuviel angst wegen kann möglich freundschaft abgebrochen.

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                          Vorhin, weil wieder die Erinnerung an mein verstorbenes Meerschweinchen hochkam...

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                            http://youtu.be/uU1z9UReOQY

                            liege auf meinem bett gerade so auf der seite und 1 träne von meinem rechten auge ist in mein linkes auge gerollt
                            Zuletzt geändert von Valerica; 24.03.2016, 12:38.

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                              Zitat von xxMisaki-Chanxx Beitrag anzeigen
                              Das klingt ja mal gar nicht angenehm... Laut dem, was ich dem Text entnehmen kann, leidest du an bipolaren Störungen mit einem Ultradian Rapid Cycling. Ausserdem hast du ein enorm schlechtes Selbstwertgefühl, aber glaub' mir, das kenne ich. Du fühlst dich wertlos und von allen Missverstanden. Vielleicht habe das nur ich, aber ich fühle mich oft ausgenutzt... Wie ein Sündenbock. Als wäre ich ein wertloses Stück Dreck, an dem man einfach mal seinen Frust auslassen kann. Irgendwie habe ich dann angefangen, mir eine Schutzschicht zuzulegen, damit ich unverletzlich werde. Früher war ich für alle das schüchterne, schwache Mädchen, das soforr zu weinen beginnt. Heute bin ich das immer noch, aber nur, wenn ich alleine bin. Wenn ich unter Leuten bin, ersetze ich meine ganze sensibilität durch arroganz, und wie auch du, habe ich angefangen, meine Meinung zu sagen. Wenn mir was nicht passt, raste ich erstmals richtig aus, und später, wenn ich alleine bin, breche ich in Tränen aus. Teilweise gebe ich auch anderen das Gefühl, schlecht zu sein, nur, damit ich mich besser fühle, und das gsnz unbewusst. [Genau wegen diesem niedrigen Selbstwertgefühl habe ich übrigens auch gestern das letzte mal geweint.] Wie ich damit umgehe... Keine Ahnung. Ich lasse diesen Selbsthass einfach sich in mich hineinfressen. Vermutlich ist das falsch, aber ich weigere mich, mich jemandem anzuvertrauen, niemand, den ich kenne, würde das verstehen. Vermutlich hat dir dieser Beitrag jetzt nicht wirklich weitergeholfen... Aber es ist schön, zu wissen, damit nicht alleine zu sein. Was mit dieser Wohngruppe ist... Vielleicht passt dir, wenn es nicht an den Leuten liegt, die Umgebung oder das Gefühl, eine psychische Krankheit zu haben, nicht. Vermutlich eher letzteres. Du willst dich nicht noch abnormaler fühlen, als du dich sonst schon fühlst. (So abnormal bist du übrigens auch nicht, viele Leute die ich kenne, haben mit Selbsthass zu kämpfen, auch wenn sie es nicht einsehen wollen.) Vielleicht reicht es ja auch einfach, wemn du eine Therapie machst. Oder wenn du jemanden findest, der dich wirklich versteht. Oder, wie verrückt das jetzt auch klingen mag, schreibe Briefe an deinen Vater. Schreib' alles, was dich belastet, in diesen Brief, denn, wenn du spürst, das er bei dir ist, kann das helfen. Vermutlich bist du momentan in der depressiven Phase. Vielleicht kann es dir auch helfen, wenn du einfach mal rausgehst und joggst, oder, falls du so unsportlich wie ich bist, einfach ganz normal läufst. Ich weiss nicht wieso, aber mir hilft das oft, einfach mal auf andere Gedanken zu kommen. Naja, wie auch immer, ich hoffe, ich konnte dir helfen, dich ein ganz kleines bisschen besser zu fühlen.
                              Danke dein Text hat mir geholfen. Es tut gut sich austauschen zu können. Ja ich hasse es auch vor anderen zu heulen. Das habe ich an Karfreitag gemerkt als ich bei meiner Familie war deutlich gemerkt. Ich hatte normale gute Laune als Mama und ich bei meiner Oma angekommen sind. Dann haben Oma und ich kurz diskutiert/gestritten und dann bin ich hoch gegangen und habe geheult, weil ich mich ungerecht behandelt gefühlt habe. Seitdem war ich wieder richtig empfindlich und hatte immer mal wieder Höhen und Tiefen und wenn die Tiefen wiederkamen wenn ich mich kaum grad abgelenkt hatte, hatte ich das Gefühl das ich nicht glücklich sein darf. Und dann irgendwann halt hat mein Onkel mit seinem kleinen Sohn aufm Boden getobt und das hat mich halt an mein Papa erinnert. Und dann war ich wieder traurig und bin dann statt nach oben ins Zimmer nebenan wo keiner mehr war gegangen und habe das Bild von Papa, meinen Bruder und mir genommen saß mich hin und hab geheult, weil ich ihn wieder vermisst habe. Ich hatte mir einfach vorgestellt wie Papa und ich weiterhin getobt hätten. Zwar jetzt nicht mehr aber k.a. Únd dann kam mein Onkel und hat mir ins Gewissen geredet. Er hat mir so vieles gesagt was mich zum Nachdenken gebracht hat. Er hat mir auch gesagt das man in der Familie heulen darf. Ich wollte den anderen ihre Laune nicht verderben habe ich gesagt. Mein Onkel sagte vielleicht aber die sind erwachsene Leute die können damit umgehen. Und ich sollte da nicht mit Papa reden sondern mit den Leuten die da sind. Mit denen ich drüber sprechen kann. Das sie wissen das es mir schlecht geht mit Papa das sie meine Geschichte wissen und wie ich in dem Punkt bin. Schließlich haben sie auch erlebt in den ersten Jahren wenn es um Papa ging und ich mich manchmal an ihn erinnert habe habe ich richtig geheult und meine Familie hat mich in der Zeit wenn ich um Papa getrauert habe nicht aus dem Loch holen können... Sie wissen das ich in Behandlung bin und wie es mir zurzeit geht und das ich krank bin. Es ist okay... und dann habe ich mich zur Familie hingesetzt. Ich wollte immer ein Familientreffen haben weil ich finde das wir uns zu wenig sehen. Er hat gesagt ich sollte diese Chance nutzen, weil wir jetzt alle zusammen sind. Und dann fing ich in der Familie wieder an zu heulen. Und in diesem Moment habe ich gemerkt das ich das unangenehm finde vor allen zu heulen.. Dann hat mir mein anderer Cousin seine Hand gegeben. Weißt du was ich in der Psychiatrie am Anfang gemacht habe? Wenn ich vor anderen beinah geheult hätte und nicht heulen wollte hab ich plötzlich wegen jeder scheiße die ich nicht mal witzig fand angefangen zu lachen. Ich habe im Zimmer geheult. Ich habe am Tisch versucht nicht zu heulen und es zu verstecken. Wenn ich zu lange traurig war habe ich irgendwann zu gute Laune gehabt und oft gelacht. Alle dachten ich wäre ein glückliches Mädchen was macht die hier und haben sich gewundert, weil die alle halt traurig waren. Dabei war ich nicht glücklich. In der Runde hab ich plötzlich angefangen zu Lachen nachdem ich im Zimmer geheult hab und dann uns alle versammelt haben. Und dabei angefangen zu heulen. Beides gleichzeitig. Das war mega peinlich und ich ging erstmal raus aus dem Wohnzimmer. So... was ich dir damit sagen will ist... du brauchst deine Traurigkeit nicht verstecken... Es ist okay wenn du vor allen anderen heulst. Und was auch immer du erlebt hast das du dich so sehr hasst.. diese kalte Schale... die brauchst du nicht. Ich verstehe dich nur zu gut. Auch wenn mir mein Selbsthass und meine Erfahrungen nur das Gegenteil gebracht haben. Wenn ich ehrlich bin.. in der Hauptschule wo ich ein Jahr in der 10 war, also vorher ging ich in die Realschule.. ich wollte es in der Hauptschule besser machen. Ich wollte nicht wieder ausgelacht werden. Ich hab das Gefühl ich war etwas arrogant. Das hab ich mich öfters gefragt ob ich so wirkte. Meine ganze Klasse außer eine die früher auch in meiner alten Klasse von na Realschule war hat mich gehasst. Okay eher wegen anderen Sachen wofür ich nichts kann. Weißt du... es ist nicht gut den Selbsthass hinein zu fressen glaub es mir. Dir würde es besser gehen würdest du dich einer guten Freundin anvertrauen oder am besten deinen Eltern. Vertrau mir erst wird es dir vllt schwer fallen, weil du dich dran gewöhnt hast es zu verstecken. Aber du wirst erleichtert sein. Mein Papa hat auch alles in sich hinein gefressen... Er hat nie mit uns geredet.... Mach bitte nicht den gleichen Fehler... Vielleicht können wir ja im Privatchat mehr drüber reden wenn du willst.. wir kennen uns zwar nicht, aber wenn es dir so schwer fällt deine Gefühle zu zeigen... dann bin ich hier gerne für dich da...

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                                Vorhin, wegen familiären Problemen

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