Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Ich würde gerne so sein wie ihr...

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Ich würde gerne so sein wie ihr...

    Ich habe mich dazu entschlossen hier eine kleine Nachricht zu hinterlassen. Warum genau, das weiß ich selber nicht.

    Mein Leben fing eigentlich ganz schön an. Wie das der meisten Kinder in unserem schönen Staat. Alles war in Ordnung, bis ich zum ersten Mal in die Schule ging. Von Anfang an war ich ein Außenseiter. Ich war zu schüchtern, um mit anderen Mitschülern zu reden. Wegen meiner Scheu vor anderen Menschen wurde ich als "seltsam" bzw. "komisch" betrachtet. Es dauerte nicht lange und andere Klassenkameraden fingen an mich zu hänseln, was mich dazu veranlasste mich komplett zurückzuziehen. Die ersten zwei Schuljahre wurde ich zumindest nicht verprügelt oder ähnliches, sondern "nur" systematisch ausgeschlossen.
    Dann änderte sich das Ganze allerdings. Wenn sie nicht wussten, was sie gerade machen sollten, verprügelten sie mich. Alleine war ich zu schwach um mich gegen mehrere zu wehren. Irgendwie überstand ich diese vier Jahre dann doch und hoffte auf dem Gymnasium würde alles besser werden, jedoch wurde ich wieder enttäuscht. Dieses Mal ging es sogar so weit, dass ich schon verachtet und nicht mehr als Mensch behandelt wurde. Erwachsene unterschätzen es, wie herzlos zwölf- oder dreizehnjährige Kinder sein können. Immer mehr zog ich mich in mein Zimmer zurück. Es scheint mir so als hätte ich 90% meiner Freizeit in den letzten 5 Jahren in meinem Haus verbracht. Mit meinen Eltern konnte ich darüber nicht sprechen, weil ich mich zu sehr schämte, wobei noch anzumerken ist, dass mein Vater als ich zwei Jahre alt war, abgeschoben wurde. Meine Mutter hat sich stets bemüht und wollte nur das Beste für mich. Sie wurde oft beleidigt, weil sie ein Kind mit einem Ausländer hatte und das obwohl behauptet wird, dass alles so viel besser wäre als wie vor 70 Jahren, falls ihr versteht was ich meine. Meistens arbeitete sie von früh bis spät, sie war sozusagen mit ihrer Arbeit verheiratet. Unter tags war ich entweder allein oder mein Großvater war hier, den ich aber nie sehr mochte und immer noch verachte. Warum das so ist möchte ich hier nicht nennen. Mit den Jahren wurde es in der Schule für die Meisten immer schwieriger, nicht für mich. Immer hatte ich sehr gute Noten und meine Mutter war sehr stolz auf mich. Die Schule hasste ich sehr und lernte eigentlich kaum, nichtsdestotroz waren meine Noten stets gut und ich freute mich über eine gute Note nur, weil ich hoffte, dass ich so Anerkennung von meiner Mutter bekommen würde. Auch dies war häufig nicht der Fall, da sie an Depressionen leidet und extrem launisch sein kann. Sie sagte zwar stets, dass sie mich sehr lieben und immer für mich da sein würde, doch mir schien das überhaupt nicht so. In irgendein dummes Heim wollte ich nicht gehen, also tat ich das, was ich am besten konnte und schwieg.
    Ende 2007/Anfang 2008 schottete ich mich dann endgültig von der Außenwelt ab. Zu dieser Zeit wünschte ich mir zum ersten Mal in meinem Leben, dass ich der Welt den ganzen Schmerz, den sie mir zugefügt hatte, zurückgeben könnte. Ich war ein Verlierer, ein Niemand, den keiner beachtete. Einmal war ich krank und konnte aufgrund dessen zwei Tage nicht in die Schule gehen. Normalerweise wird es immer notiert, wenn ein Schüler fehlt, doch in meinem Fall trat dies nicht ein, da es garkeinem auffiel, dass ich krank war. Das hat mir wirklich das Herz gebrochen, denn es zeigte wie egal ich jedem Menschen war. Sogar den Lehrern war ich egal.
    Ich hatte es längst aufgegeben mich anzupassen, weil ich nie so sein könnte wie die Anderen. Mittlerweile musste ich mich auch schon als "kranker Nerd" bezeichnen lassen, was noch vergleichsweise harmlos war, nur weil ich c++ etc. beherrschte und mich auch sonst gerne für den Computer interessierte. Alle meine Fähigkeiten wurden als schlecht und lächerlich dargestellt. SIE nahmen mir ALLES.

    Meine Würde
    Mein Lachen
    Meine Wünsche
    Meine Freude am Leben
    Meine Persönlichkeit

    Sie haben alles in mir umgebracht. Nur mein Körper ist noch nicht zerstört worden. Ganz gewiss bin ich kein Mensch, der Gewalt als eine richtige Lösung ansieht, doch sie verstehen es nicht. Sie verstehen kein "Bitte hör auf!". Ich könnte sie stundenlang anflehen, dass sie mir doch bitte meine Seele zurückgeben sollen. Warum können wir nicht alle miteinander glücklich sein? Was habe ich EUCH angetan, dass ihr mir das antut. Ihr habt euren Spaß am Leben und lacht alle so herzhaft. Wie gerne würde ich so sein wie ihr. Ich war Einer von euch, aber jetzt klebt Blut an euren Händen, welches ihr nie abwaschen werden könnt.

    Im März 2009 war ich dann endgültig am Ende. Es ging einfach nicht mehr. Dieser Schmerz steckte zu tief in mir. Wegrennen wollte ich, doch ich scheiterte an meiner eigenen Schwäche. Was hätte sich meine Mutter wohl angetan, wenn ihr Ein und Alles nicht mehr hier wäre. Angeblich war ich ja der einzige Grund, warum sie noch lebe, also änderte ich, bereits 50km von Zuhause entfernt, meine Meinung und kam wieder nach Hause. Das ganze geschah an einem Samstag, weswegen es meiner Mutter natürlich gleich auffiel, dass ich weg war. "Ich geh nur kurz raus, um etwas frische Luft zu schnappen", sagte ich zu ihr bevor ich ging. Na ja, dieser Spaziergang dauerte dann vier Stunden. Mit dem Zug nach ******** und wieder zurück. Anschließend fackelte sie nicht lange und schleppte mich zu einem Psychologen, dem ich dann dies alles hier erzählte und er gab mir irgendein Antidepressivmittel, dessen Namen ich leider vergessen habe. Für ein paar Wochen sollte ich dieses einnehmen und es anschließend für ein paar Wochen nicht mehr, um zu sehen, ob ich mich irgendwie anders fühle. Ich tat wie mir befohlen, doch ich spürte nicht den geringsten Unterschied.
    In dieser Zeit wollte ich sogar die Schule abbrechen und musste diverse Gespräche mit hunderten Leuten durchlaufen, wie ich auf die absurde Idee käme dies zu tun. "Ich kann nicht mehr", sagte ich, doch sie scheuchten mich zurück in die Schule und ich ließ es über mich ergehen.
    Dieses Gebäude ist für mich schlimmer als ein Vernichtungslager (Entschuldigung für diesen Ausdruck, aber es ist so). Die Schule ließ man mich auch nicht wechseln. Sie gaben mir nicht einmal die Chance aus dieser Krise zu entkommen. Jeder meiner Hilfeschreie wurde eiskalt ignoriert. Wie können es diese Leute eigentlich wagen zu sagen ich wäre frei oder ein freier Mensch. Wenn schon, dann ist es eine verregnete Freiheit.
    Im September dieses Jahres fing die Schule wieder an und ich betrat brav meine Vernichtungsstätte, aus der ich nie entkommen würde. Dieses Jahr ist mein letztes Schuljahr, also steht das Abitur an. Angst davor es nicht zu bestehen habe ich keine, denn der "kranke Nerd" hat wenigstens etwas im Kopf. Genau deswegen verstehe ich nicht, warum man grundlos so einen Hass gegen Andere hegen kann. Anfangs dachte ich mir, dass ich stark genug wäre, um dieses Schuljahr durchzustehen und danach Informatik zu studieren. Alles würde besser werden. Ich würde ein liebes Mädchen finden, das mich so liebt, wie ich bin und die restlichen 60-80 Jahre meines Lebens würden halbwegs gut verlaufen. Aber sind wir doch einmal ehrlich. Einmal Außenseiter, immer Außenseiter. Ich war ein Verlierer in der Grundschule, ein Niemand an meinem Gymnasium und ich werde auch an der Uni nicht wahrgenommen werden, selbst wenn ich einen IQ von 250 hätte. Mädchen werden sich für einen hässlichen Typen, wie ich es bin, sowieso nie interessieren. Haben sie auch noch nie. Nicht, dass ich es nicht probiert hätte, aber ich bin halt kein "cooler" Junge, der Eine nach der Anderen aufreißt. Ich bin nicht eingebildet genug, um ein Mädchen zu beeindrucken, nicht einmal für eine Nacht.
    Es würde niemanden interessieren, ob ich morgen tot wäre oder nicht. Jetzt reicht's! Das Maß ist voll. Alles hat man mir genommen. Ich verabschiede mich aus diesem Leben und niemand wird mich daran hindern. Wann genau ich es machen werde, das ist mir noch nicht klar, dass es passieren wird allerdings schon. Sagt nicht, dass es mein Fehler ist und meine Inkompetenz. Schimpft mich keinen Psycho oder Freak, denn ich bin EUER PRODUKT!
    Hoffentlich werde ich dort oben meinen Frieden finden, falls es so etwas überhaupt gibt.

    #2
    ehm..hör mal, das ist doch jetzt nicht sowas wie ein abschiedsbrief oder? (siehe letzter satz)
    @mods: was ist zu tun?

    Kommentar


      #3
      Kopiert

      Kommentar


        #4
        Der Text hat mich gerade total bewegt und mir sind sogar die Tränen gekommen.

        "Ich war ein Verlierer in der Grundschule, ein Niemand an meinem Gymnasium und ich werde auch an der Uni nicht wahrgenommen werden, selbst wenn ich einen IQ von 250 hätte. Mädchen werden sich für einen hässlichen Typen, wie ich es bin, sowieso nie interessieren. Haben sie auch noch nie. Nicht, dass ich es nicht probiert hätte, aber ich bin halt kein "cooler" Junge, der Eine nach der Anderen aufreißt. Ich bin nicht eingebildet genug, um ein Mädchen zu beeindrucken, nicht einmal für eine Nacht.
        Es würde niemanden interessieren, ob ich morgen tot wäre oder nicht."

        Andere sagen du bist ein Verlieren. Nur, weil andere dich aussschließen, dich nicht leiden könne, dich ignorieren? Warscheinlich kenne diese Menschen deine Persönlickeit nicht. Wir leben in einer verdammt oberflächlichen Welt, was sehr schade ist. Du kommst schüchtern und dadurch auch abweisend rüber. So interessiert sich nunmal keinr für dich, es ist ihnen im Prinzip egal was du bist, was du tust.

        Wer sagst, dass du der hässliche Typ bist, für den du dich hälst? Man kann aus jedem Menschen etwas machen. Außerdem gibt es für jeden Deckel einen Topf, wenn ich manchmal in die Innenstadt gehe und sehe was für Leute eine total hübsche Freundin haben...Du fällst einfach nicht auf, daran könnte es liegen, natürlich muss es nicht so sein, das kann ich nicht beuurteilen.

        Muss man denn zwingend eingebildet sein um eine abzubekommen? Es gibt Typen, deren Aussehen zwar nicht an Georg Clooney heranreicht, die aber trotzdem nicht nur eine abbekommen. Kein Mädchen (mal abgesehn von den ganz KuuHlEEn BiaaTcheEEs) möchte einen Freund, der sich für den tollsten hält.

        Du hast weiter oben geschrieben, du wüsstest nicht was deine Mutter tun würde, wenn du plötzlich weg bist. Und weiter unten ist es angeblich jedem egal. Einen Menschen würdest du verletzen. Quasi das Herz rausreißen. Möchtest du das?
        Klar, ich versteh dich absolut, doch alles was runter geht, geht auch wieder hoch. Glaubs mir einfach.

        Kommentar


          #5
          Zitat von jlogirl35 Beitrag anzeigen
          ehm..hör mal, das ist doch jetzt nicht sowas wie ein abschiedsbrief oder? (siehe letzter satz)
          @mods: was ist zu tun?

          Kommentar


            #6
            Okay. Ich glaub jetzt nicht, dass ich deine Meinung ändern kann. Aber ich möchte gern was dazu gesagt haben:
            Mein Leben hat ziemlich ähnlich angefangen wie deins. Ich war in der Volksschule die, die die Jungs im Auftrag von Hauptschülern (Jaa, richtig gelesen) zusammengeschlagen haben. Ich war in der ersten Klasse Gymnasium die, die alle nur arrogant und eingebildet fanden. Ich war in der dritten Klasse Gymnasium die, die sich selbst verletzt hat, ohne dass es irgendeine Sau bemerkt hat, und wenn, hätte es keinen interessiert. Ich war in der fünften Klasse Gymnasium die, die sich mit Magersucht herumgeschlagen hat, ohne dass irgendeine Klassenkameradin ihr dabei geholfen hätte (nicht, dass sie es nicht bemerkt hätten. Sie haben einfach zugeschaut, besorgt über mich geredet, aber kein Schwein hat auch nur einmal verständnisvoll mit mir darüber geredet). Und jetzt, in der sechsten Klasse, bin ich die, die jeden Tag am Schulklo heult, die sich in der Freistunde dort den Finger in den Hals steckt, die nach Hause kommt und wahllos diverse Schmerzmittel aus dem Medikamentenschrank schluckt, in der Hoffnung, sie könnte umkippen oder zumindest ein kleines bisschen high werden.
            Und, mir geht's in noch einem Punkt wie dir: Ich halt die Schule nicht mehr aus. Ich hasse meiner Klasse, ich hab Panik vor meinen Lehrern, ich werd verrückt sobald ich dieses Haus betrete. Das hab ich meinen Eltern gesagt, geschätzte 100x. Sie machen nix. Ich darf die Schule nicht wechseln, und sie wollen zwar mal mit meinem Klassenvorstand sprechen, aber das schieben sie auch schon Ewigkeiten vor sich her.
            Ich frag mich eigentlich täglich, warum meine Klassenkameraden nicht kapieren, dass es mir dreckig geht. Oder besser gesagt: Warum es ihnen, selbst wenn sie es kapieren, egal ist.
            Aber weißt du, warum ich weitermache? Weil die Schule, und auch nicht die Uni, nicht das Ende vom Leben ist. Such dir eine Perspektive. Etwas, wovon du weißt, dass es dir in der Zukunft helfen kann. Ich zum Beispiel will die Schule fertig machen, dann meinen eigenen Haushalt führen, Kinder haben. Ohne irgendwelche vermeintlichen Freunde. Aber ich weiß, dass es mir helfen wir, auf eigenen Füßen zu stehen, mit einer Familie, um die ich mich kümmern kann. Das will ich erreichen.
            Und bevor du dich von der nächsten Brücke schmeißt, denk bitte noch einmal drüber nach, ob du dein Leben wirklich beenden willst, nur, weil du mit deinen Schul- und evtl. Unikollegen nicht klarkommst. Denn dein Leben ist nicht abhängig vom Verhalten anderer. Es ist abhängig von dir, und von dem, was du daraus machst.
            Und dass du etwas daraus machen kannst, dessen bin ich mir gewiss.

            Kommentar


              #7
              Ich muss ehrlich sagen, dass mir die Tränen kamen, als ich deinen Brief gelesen habe. Ich weiß, dass es bestimmt sehr, sehr schlimm für dich ist aber halte doch bitte, bitte noch dieses eine Jahr aus. Rede mit deiner Mutter, zeig ihr diesen Brief, rede mit deinen Lehrern, mit Vertrauenslehrern. Natürlich ist es ein schlechtes Gefühl, verachtet zu werden und nicht wahrgenommen zu werden, aber du darfst jetzt nicht aufgeben. Denk doch an deine Mutter, was soll sie denn ganz alleine machen, ohne Famile? Sie wird nicht mehr glücklich im Leben und wird sich die Schuld für vieles (alles) geben und wird sich wahrscheinlich ihr lebenlang selbst hassen, und das willst du doch nicht oder? Denk daran, lass die Leute reden, in 10 Jahren wirst du zurück gucken und lachen, weil du eben etwas im Kopf hast und etwas erreichen kannst im Leben mit deiner Inteligenz. Ich denke auch nicht, dass der Spruch "Einmal Außenseiter, immer Außenseitet stimmt" ich kenne eine menge Menschen, bei denen es ähnlich war und irgendwann (meistens nach einem Schulwechsel) hatte es sich geändert. Du bist nicht weniger Wert als andere, alle sind gleich wert, aber deine Mitschüler sind die schwachen. Sie suchen sich einen, der schüchtern und in ihren Augen "anders" ist, damit sie selbst als "Helden" dastehen und gut ankommen. Die sind oberflächlich. Versuch sie noch das eine Jahr auszuschalten und geh zu einem richtigen Pyschologen, mit dem du auch über alles reden kannst und der dir nicht Medizin verschreibt, aber rede vor allem mit deiner Mama. Sie soll sehen, dass es dir nciht gut geht und mit dir und deinen Lehrern versuchen, deine Probleme aus der Welt zu schaffen. Wenn es gar nicht mehr geht, dann hilft nur ein Schulwechsel! Das mit den Mädchen hat sicher nicht damit zutun, dass du ein "Nerd" oder sowas bist sondern, einfach dass du schüchtern bist oder die Richtige noch nicht dabei war. Das passiert nicht nur dir, dass passiert so vielen (guck mal hier im Forum, wieviel darüber schreiben, dass sie sich einen Freund/ eine Freundin wünschen). Klar ist es nicht deine Schuld, aber gib dem Leben eine Chance. Betrachte es mal aus einer anderen Perspektive, denk an dich schönen Dinge, an die Zukunft. Willst du wirklich solange umsonst geleidet haben? Willst du wirklich deine Mutter so traurig machen, in dem du dich selbst umbringst? Will du wirklich nciht mal an deine Zukunft denken, die soviel neues, gutes mit sich bringen wird denken? Willst du dein ganzes Leben aufgeben, weil Menschen die dich nicht kennen, sich eine dumme Meinung bilden?


              Ich denke du solltest wirklich, wirklich nicht an Selbstmord oder sowas denken. Ich will jetzt nicht böse sein, aber denk bitte auch nicht an sowas wie ein Amoklauf. Denk daran, wir ernten was wir säen.

              Ich wünsch dir auf jeden Fall ganz, ganz viel Kraft und Geduld.

              Kommentar


                #8
                Deine Geschichte ist wirklich gut geschildert.. Es ist hart auf der Welt, das ist klar.
                Auch wenn es manchmal nicht nach deinen Wünschen läuft solltest du stark sein.
                Nach jeder Tiefphase kommt auch eine Bessere Phase. Ich weiß wie das ist, ein "Verlierer" zu sein, ein "Außenseiter" zu sein. Nicht nur du hast sowas erlebt, sondern viele, nicht nur ein paar. Es ist einfach traurig wie schlimm Menschen sein können. Doch dies musst du durchstehen..es ist schwer, aber du schaffst das schon. Halte durch auch wenn du am Boden bist..

                Kommentar


                  #9
                  Weißt du, ich habe selbst zwei selbstmordversuche hinter mir. damals war ich fest davon überzeugt, dass es mir niemals besser gehen würde und das ganze leben vollkommen für den arsch ist.
                  Und siehe da - ich lebe immer noch. Knapp war es, aber ich lebe, und das schon mehrere jahre seit meinem zweiten versuch. ob ich mich immer noch umbringen will? selten. zeiten werden besser, auch, wenn man es nicht glauben will. hätte mir damals jemand gesagt "auch dir wird es einmal wieder besser gehen", ich hätte ihm augenblicklich den hals durchgeschnitten. und heute lebe ich vor mich hin, freue mich meines daseins und frage mich, wie dumm ich damals gewesen sein konnte, dieses messer an meinen arm anzusetzen.

                  Kommentar


                    #10
                    Wie gut ich dich verstehen kann... Mir gehts da doch ganz ähnlich im Moment.
                    Aber versuchs wirklich, durchzuziehen... Danach beim Studium gibts warscheinlich "viele",denen es genauso geht. Ich werde auch gemobbtt, als "nerd" bezeichnet, weil ich gerne am PC sitze und Informatikerin werden will. Das passt einfach nicht ins Bild einer "normalen" frau. Die haben Schuhe zu kaufen und Taschen zu sammeln...
                    Auch, wenn dus jetzt nicht glauben wirst: es kommen bessere Zeiten, auch ,wenn das noch dauert.

                    Und,dass du niemals eine Freundin finden wirst,ist doch auch schwachsinn. Ich bin auch Außenseiterin,habe kaum Freunde und trotzdem einen Partner.

                    Versuch bitte, eine Therapie zu machen (und diese nicht nur mit Tabletten sondern mit Gesprächen und so!).
                    Kopf hoch,es kommen wieder bessere Zeiten,auch wenns im Moment nicht danach aussieht.

                    Kommentar


                      #11
                      ich kann dich verstehen...
                      aber stell dir vor du würdest dich umbringen...
                      dann würdest du deiner mutter das herz brechen...
                      es wird alles weider einmal gut, vllt nicht heute oder morgen aber vllt. in einer woche? einem monat? einem jahr?
                      du warst doch schon so stark... gott hat dir das leben geschenkt und nicht einfach "so"
                      es ist ein GESCHENK verschwend es nicht...

                      machst du noch was ausserhalb der schule? wenn nein, trau dich doch ma in nen verein zu gehen oder so...



                      LEB DEIN LEBEN!!!!!!!

                      Kommentar


                        #12
                        Zitat von little_miss_sunshine_lady Beitrag anzeigen
                        ich kann dich verstehen...
                        aber stell dir vor du würdest dich umbringen...
                        dann würdest du deiner mutter das herz brechen...
                        es wird alles weider einmal gut, vllt nicht heute oder morgen aber vllt. in einer woche? einem monat? einem jahr?
                        du warst doch schon so stark... gott hat dir das leben geschenkt und nicht einfach "so"
                        es ist ein GESCHENK verschwend es nicht...

                        machst du noch was ausserhalb der schule? wenn nein, trau dich doch ma in nen verein zu gehen oder so...



                        LEB DEIN LEBEN!!!!!!!
                        Hab 7 Jahre lang Tischtennis gespielt wurde aber auch dort gemobbt. Das gleiche gilt für Fußball.

                        *edit*

                        Ich will mich hier nicht wie ein Opfer anhören, das immer ausgeschlossen wird oder so. Im Gegenteil, ich schäme mich sogar dafür, dass ich nichts so wirklich auf die Reihe bringe :/.
                        Zuletzt geändert von HumanityIsOverrated; 30.11.2009, 19:03.

                        Kommentar


                          #13
                          Zitat von HumanityIsOverrated Beitrag anzeigen
                          [...]ich schäme mich sogar dafür, dass ich nichts so wirklich auf die Reihe bringe :/.
                          Das darfst du nicht. Ich gebs zu, ich hab mir nicht den gesamten Text durchgelesen, aber ich glaube, mir geht bzw. ging es ziemlich so wie dir. Ich war als Kind immer scheu und schüchtern, wurde in der Schule gemobbt, hatte kein Selbstvertrauen usw. aber du musst an dich glauben! Zieh das durch, was du machen willst und die anderen können dir scheiß egal sein und das musst du ihnen auch ganz klar zeigen. Sei vielleicht mal arrogant oder unfreundlich, aber du bist auch nur ein Mensch und wenn sie dich fertig machen, dann darfst du auch unfreundlich zu ihnen sein. Und zeige ihnen, dass du Selbstbewusstsein hast, auch wenn das vielleicht gerade nicht stimmt, aber sei dir bewusst darüber, dass jeder Mensch Probleme hat und du sicher nicht alleine bist.
                          Aber du darfst nicht aufgeben! Scheißegal was kommt,irgendwann wird es 100% (!!!) anders und du würdest damit niemandem einen gefallen tun und ganz ehrlich? Ich finde es ziemlich mutig, dass du das hier in der Community alles schreibst. Ich hätte mich das niemals getraut.

                          sry, bisschen wirr

                          Kommentar


                            #14
                            Omg, ich bin gerade wirklich am heulen...

                            Wenn du magst kannst du mir ja eine PN schicken, ich würde dir gerne helfen.

                            Kommentar


                              #15
                              Zitat von HumanityIsOverrated Beitrag anzeigen

                              Ich will mich hier nicht wie ein Opfer anhören, das immer ausgeschlossen wird oder so. Im Gegenteil, ich schäme mich sogar dafür, dass ich nichts so wirklich auf die Reihe bringe :/.
                              Das brauchst du aber nichts. Du kannst nichts dafür. Du kannst noch so toll sein, wenn leute einen Grund wollen, dich zu mobben,dann finden sie einen. Und wenn nicht,dann suchen sie so lange ,bis sie einen Grund haben...
                              Glaub mir, du kannst das nicht ändern. Es liegt definitiv nicht an dir oder deinem verhalten, es liegt an den Leuten und dem Gruppenzwang und dem "coolheitsgefühl", wenn sie in ner Gruppe auf dich losgehn.
                              Es ist total krank,was die machen und sie sind- jeder einzeln gesehen. viel viel schwächer,als du.
                              Jeder, der so etwas ausshällt, ist stark.

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X