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Schwierigkeiten mich in ein Gespräch einzubringen (zu schüchtern)

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    Schwierigkeiten mich in ein Gespräch einzubringen (zu schüchtern)

    Hallo,

    ich habe total oft Probleme mich in allerlei Gespräche einzubringen. Ich habe dieses Problem schon länger, aber seit ich abends weg gehe, ist alles noch viel schlimmer geworden. Ich hasse es an mir, aber ich kann einfach nicht aus meiner Haut raus. Egal wie sehr ich mich anstrenge und versuche mich irgendwie einzubringen, falle ich meistens gar nicht wirklich auf. Zur Zeit macht mich das extrem fertig, sogar soweit, dass ich lieber alleine zu Hause bleibe, als mit Freunden weg zu gehen.
    Ich würde das so gerne ändern, aber es funktioniert nicht. Wenn ich alleine mit meinen Freundinnen bin, geht es eher noch, da bin ich zwar auch meistens die Stille, aber ich bringe mich dennoch ein und habe meinen Spaß. Ich habe auch das Gefühl, respektiert zu werden.
    Sobald wir dann jedoch nicht mehr unter uns sind, sondern auch andere Leute da sind die ich nicht kenne, stehe ich meistens nur noch daneben und denke mir sag doch irgendwas. Aber ich bekomme einfach nichts heraus. Meistens habe ich das Gefühl, dass es e keinen interessiert was ich zu sagen habe, denn ich werde nicht weiter beachtet. Ich bin dann nur die Person, die daneben steht und nichts sagt. Ich denke mir dann immer, hoffentlich ist der Abend bald vorbei. ich sehe dann auf mein Handy oder sehe in der Gegend herum, weil ich hoffe es fällt dann nicht gar so auf. Oft denke ich mir zu Hause dann, bevor ich wieder mitgehe und mich e nur lächerlich mache, kann ich auch gleich zu Hause bleiben und einen Film ansehen. Ich glaube nur, dass ich auch langsam so den Kontakt zu meinen Freunden verliere, wenn ich nicht oft dabei bin.
    Es tut wirklich gut, sich das alles mal von der Seele zu reden.
    Ich habe auch noch Schulfreunde mit denen ich extra ein paar Mal ausgegangen bin.
    Bei Ihnen ist es aber fast noch schlimmer, denn die anderen drei sind einfach das komplette Gegenteil von mir. Aufgedreht, sind beliebt, reden mit Gott und der Welt. Meistens laufe ich nur einer hinter her, weil da wo wir zusammen furt gehen, fast niemanden kenne. Und wenn Sie jemanden trifft, den sie kennt, stehe ich nur daneben und bringe kein Wort heraus. Meistens stellt meine Freundin mich schon vor, aber mehr als ein kurzes Hallo wird nicht gewechselt. Vielleicht will sich dann auch einfach keiner mit mir unterhalten. Natürlich mag ich Sie, aber manchmal denke ich mir warum Sie überhaupt mit mir befreundet sind. Wir sind so verschieden.
    Naja auf jeden Fall tat es wirklich gut, das alles los zu werden, denn es belastet mich wirklich.
    Vielleicht hat jemand das gleiche Problem und kann mir ein paar Tipps geben.
    Wäre wirklich nett.

    #2
    Vielleicht kannst du einem guten Freund von diesem Problem erzählen. Wenn ihr dann zusammen unterwegs seid besteht die Möglichkeit, dass er bemerkt, dass du dich extrem zurückziehst und er beschäftigt sich mit dir, so dass ihr euch zu zweit unterhaltet oder er unterstützt dich dabei dich einzubringen.

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      #3
      Kenne ich nur zu gut, leider. Bei meinen Freundinnen habe ich kein Problem mich an Gesprächen zu beteiligen und auch hin und wieder (allerdings nicht beabsichtigt) im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. Aber sobald ich die Leute nicht so gut kenne (das reicht schon, wenn ich sie jeden Tag sehe, aber nie groß mit ihnen rede), finde ich es total schwierig etwas zu sagen. Und wenn ich mich dann endlich dazu gezwungen habe, interessiert es anscheinend keinen, oder noch besser, irgendjemand unterbricht mich einfach. Da versuche ich in letzter Zeit denjenigen darauf hinzuweisen, dass er mich unterbrochen hat, manche merken das nicht immer.
      Sonst stimme ich Lily zu, ich würde mich jemandem anvertrauen, der dir dann versucht in der entsprechenden Situation zu helfen.

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        #4
        Mir geht es da ähnlich, ich kann das nachvollziehen.
        Am Anfang würde ich - gut in Gruppen umzusetzen - mehr zuhören, aber es auch zeigen. Ich finde, dass es mir persönlich einfacher fällt dann auch mal was zum Gespräch beizutragen.

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          #5
          Ich hatte früher auch das gleiche Problem. Ich war auch eher ein verschlossener Mensch und habe es nicht auf die Reihe bekommen mich mit Fremden ungezwungen zu unterhalten. Zwar war es bei mir nicht ganz so extrem, aber ich kann mich doch ganz gut in deine Situation einfühlen.
          Hast du eine Freundin/Freund mit der/dem du darüber sprechen kannst. Wenn jemand Bescheid weeiß, wie schwer es dir fällt kann derjenige, dich das nächste Mal ein bisschen "pushen" und versuchen dich in ein Gespäch mit einzubinden. Das musst du dann auch zulassen.
          Und pack auf jeden Fall dein Handy weg. Ich glaube ich würde auch niemanden ansprechen, der sich null einbringt und dann noch sein Handy auspackt, um ständig auf die Uhr zu schauen. Das lässt dich nur noch unsicherer und vielleicht sogar ein wenig unsympathisch wirken.
          Außerdem wird es doch auch einen Grund haben, dass deine Freunde deine Freunde sind! Irgendwas an dir müssen sie ja sehr gerne an dir haben. Wieso sollte ein Fremder das nicht an dir mögen ? Versuch einfach dich daran zu erinnnern und mal über deinen Schatten zu springen. Zunächst mag das ein bisschen bedrohlich wirken, aber sobald man "Übung" hat, wird es leichter. Aus meiner Erfahrung kann ich dir nur noch sagen, dass es sich bei mir auch mit der Zeit gelegt hat. Man lernt einfach die eigenen Schwächen und Stärken mit den Jahren besser kennen und auch sich selbst zu akzeptieren. Es wird dann auch immer leichter das nach außen zu tragen.

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