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    Zitat von Chinook Beitrag anzeigen
    na dann schläfst du doch nicht mehr? dann gehst du doch eher später ins bett.

    die bloße anzahl an stunden find ich jetzt auch nicht sooohooo dramatisch. viel wichtiger ist ja halt die schlafqualität, wie ausgeruht du dich am morgen fühlst (I kno, dass ist mit depressionen so eine sache....).

    traurig aber wahr, der vor 12uhr schlaf ist am erholsamsten. wenn geht würd ich irgendwie früher ins bett? schon dadurch könnte sich dein stundenbedarf senken. und wenn nicht ist das doch echt nichts schlimmes 12 h zu schlafen wenn du dich danach besser fühlst. da würde ich mich echt nicht dran stoßen an deiner stelle. viel wichtiger finde ich dass du mit den wachen stunden einigermaßen was gutes für dich anstellst. bisschen struktur, hobbies, sport. irgendwas halt was einen bisschen aus der depression holt, ablenkt, biiiiisschen (wenigstens) die stimmung hebtusw.
    Das ist ja das Problem: Vor 3 Uhr werde ich nicht müde, selbst wenn ich an dem Tag viel gemacht hab und wenn ich aufwache fühle ich mich einfach fertig und müde und hab das Bedürfnis weiterzuschlafen Ja, bloß was machen am Tag? Ich versuche meist, mindestens 1 Mal am Tag spazieren zu gehen und ich hole meinen Bruder meist von der Schule ab.

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      Zitat von die_Katze Beitrag anzeigen

      Ich brauche immer mehr, würde ich sagen.
      Am Anfang bin ich so gegen 2 Uhr nachts eingeschlafen und bin gegen 11.15 Uhr aufgewacht
      Mittlerweile schlaf ich gegen 3 oder 4 Uhr ein und penn bis um 12.30 Uhr.
      Ich hab auch nen ziemlich abgefuckten Schlafrhythmus und wenn es Arbeit und Uni erlauben, steh ich nicht vor Mittags auf, oft erst gegen Nachmittags. Ich hab mich damit abgefunden, dass ich eher ein Nachtmensch bin, war ich schon immer irgendwie. Ich bekomm nachts auch Arbeiten besser getan, vor allem wenn es sich um geistige oder kreative Arbeit handelt, und nutze das auch aus, insgesamt bin ich nachts einfach fitter und tagsüber immer müde. Wie gesagt, ich hab mich damit abgefunden und ich finde es nichts Schlimmes, nur weil es die meisten anders machen. Wenn ich dagegen Morgens Uni hab oder arbeiten muss schlaf ich trotzdem erst ziemlich spät ein und bin dann dementsprechend übermüdet, das sollte ich wohl auch in den Griff bekommen
      Wenn du dich daran störst, spricht nichts dagegen, es zu ändern, vielleicht wieder versuchen den Wecker zu stellen, ein bisschen früher aufstehen und demenstprechend auch früher müde sein. Ich weiß, ist leichter gesagt, als getan, aber zu schaffen, vor allem wenn man aus dem Bett MUSS (sonst drückt man doch wieder bloß Snooze...)

      Aber du schläfst doch stundenmäßig jetzt nicht länger als am Anfang?
      Wenn du trotzdem das Gefühl hast du brauchst immer mehr Schlaf, würd ich mal zum Arzt gehen, das kann ganz verschiedene Ursachen haben, aber auch an den Tabletten liegen.

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        Also bei mir war das früher so, das ich erst gegen 6 Uhr Morgens ins Bett gegangen bin und dann bis 14h geschlafen habe.

        Mitleweile hat es sich so eingendelt das ich um Mitternacht sehr Müde werde und dann gegen 1 Uhr ins Bett gehe.
        Früher war ich Nachts wesentlich fitter.

        Und es gibt Tage wie heute wo ich nach wenig Schlaf um Halb 8 Aufgstehen musste.
        An diesen Tagen kann man mich weg werfen. Die Dröhn ich lethargisch durch bis wieder Schlafenszeit ist.

        Es ist übrigens bewiesen das es Tagmenschen (Lerchen) und Nachtmenschen (Eulen) gibt.
        Warum man sich den Aufstehwünschen der Lerchen fügen muss bleibt ein Rätsel.
        Meine Nachtmensch-Freundin spricht auch von der Diktatur der Lerchen.

        Im Schlafen aber schlägt sie uns alle.
        Am Wochenende bringt sie es Fertig abends um 21h ins Bett zu gehen und bis 15h des nächsten Tages zu schlafen.
        Dann Aufstehen / Frühstücken und danach manchmal wieder ins Bett bis zum Abendessen und so.
        In der Woche bekommt sie aber ihre Ausbildung auf die Reihe.
        Manche Menschen sind nicht böse. Sie sind nur wütend und tun dann böse Dinge.

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          Also stundenmäßig ist es mega unterschiedlich, Mal 12 Stunden, mal 4 Stunden.
          Ist halt mega anstrengend, zumal ich den Tag fast nicht mitbekomme.

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            die_Katze und wenn du erst einmal versuchst, etwas regelmäßiger zu schlafen (wie gesagt, Wecker stellen und dann auch was geplant haben, sodass du aufstehen musst) und dann den Tag über Aktivitäten planst? Dass du Spazieren gehst ist ja schonmal super. Ansonsten vielleicht Hausarbeiten, die du dir die Woche über einteilst? Mittags/Abends was kochen und dafür einkaufen? Mir hilft es schon, zu wissen, dass ich meinen Haushalt geregelt bekomme und es schadet ja auch nicht was Ordentliches zu Essen zu haben
            Und dann noch irgendein Hobby, Musik machen, Zeichnen, Basteln, Sportverein, was auch immer dir Spaß macht...
            Blöde Frage, musst es mir auch nicht beantworten, aber gehst du zur Schule/Arbeit/Uni oder so etwas ähnliches?

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              Zitat von Knallgirl Beitrag anzeigen
              Also bei mir war das früher so, das ich erst gegen 6 Uhr Morgens ins Bett gegangen bin und dann bis 14h geschlafen habe.

              Mitleweile hat es sich so eingendelt das ich um Mitternacht sehr Müde werde und dann gegen 1 Uhr ins Bett gehe.
              Früher war ich Nachts wesentlich fitter.

              Und es gibt Tage wie heute wo ich nach wenig Schlaf um Halb 8 Aufstehen musste.
              An diesen Tagen kann man mich weg werfen. Die Dröhn ich lethargisch durch bis wieder Schlafenszeit ist.

              Es ist übrigens bewiesen das es Tagmenschen (Lerchen) und Nachtmenschen (Eulen) gibt.
              Warum man sich den Aufstehwünschen der Lerchen fügen muss bleibt ein Rätsel.
              Meine Nachtmensch-Freundin spricht auch von der Diktatur der Lerchen.

              Im Schlafen aber schlägt sie uns alle.
              Am Wochenende bringt sie es Fertig abends um 21h ins Bett zu gehen und bis 15h des nächsten Tages zu schlafen.
              Dann Aufstehen / Frühstücken und danach manchmal wieder ins Bett bis zum Abendessen und so.
              In der Woche bekommt sie aber ihre Ausbildung auf die Reihe.
              Ist halt echt scheiße, weil ich nachts auch piepsleise sein muss, sonst wecke ich alle anderen.
              Wenn ich mit meiner Familie spreche, dann meinen sie es liegt an mangelnder Tagesstruktur.
              War bei meiner Familie immer so.

              Wenn ich ein Problem habe, wird es relativiert.
              Als ich meiner Mutter sagte, ich weine so krass viel und ich glaube, ich habe Depressionen ist sie nicht wirklich drauf eingegangen.
              Wenn ich meinem Stiefvater sage, mich lähmt meine Müdigkeit und ich könne nichts dagegen tun, tut er alles ab nach dem Motto ich wäre faul und müsse mir nur einen Wecker stellen, dabei habe ich es damit versucht und es hat absolut nicht geklappt.
              Oder wenn ich anfange zu lispeln heißt es "Sprich normal" oder es wird sich drüber lustig gemacht.
              Dabei kann ich es nicht kontrollieren.
              ​​​​​​Meine Familie hat so eine Stell dich nicht so an Mentalität, dass man keine Lust hat, über die eigenen Probleme zu reden.

              Generell wird alles verharmlost.
              Letztes Jahr z.B. habe ich plötzlich Probleme bekommen, zu laufen.
              Das hat sich so sehr verschlechtert, dass ich zum Schluß kaum mehr laufen konnte und für einige Zeit im Rollstuhl saß.
              Vor allem bekommt man von außen noch ordentlich Vorurteile ab.
              Grade am Anfang als ich noch relativ gut zumindest von außen betrachtet laufen konnte, habe ich mitbekommen, wie andere mich verächtlich musterten.
              Hinterher musste ich es ihnen erklären und es stellte sich raus, die dachten, ich simuliere, obwohl es mir wahnsinnig schwer fiel zu laufen.
              War dann lange in der Uniklinik Ulm/Donau um mich untersuchen zu lassen und ich habe mithilfe von einer Physiotherapie wieder laufen gelernt.

              Entschuldigung, dass es so ein Text wird, aber ich musste mich kurz auskotzen.
              Zuletzt geändert von die_Katze; 10.10.2018, 22:37.

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                Zitat von muirgheal Beitrag anzeigen
                die_Katze und wenn du erst einmal versuchst, etwas regelmäßiger zu schlafen (wie gesagt, Wecker stellen und dann auch was geplant haben, sodass du aufstehen musst) und dann den Tag über Aktivitäten planst? Dass du Spazieren gehst ist ja schonmal super. Ansonsten vielleicht Hausarbeiten, die du dir die Woche über einteilst? Mittags/Abends was kochen und dafür einkaufen? Mir hilft es schon, zu wissen, dass ich meinen Haushalt geregelt bekomme und es schadet ja auch nicht was Ordentliches zu Essen zu haben
                Und dann noch irgendein Hobby, Musik machen, Zeichnen, Basteln, Sportverein, was auch immer dir Spaß macht...
                Blöde Frage, musst es mir auch nicht beantworten, aber gehst du zur Schule/Arbeit/Uni oder so etwas ähnliches?
                Heute Mittag habe ich das Wohnzimmer und die Küche gesaugt und bin in die Stadt gegangen, später war ich noch in der Drogerie.
                Ich bin derzeit leider arbeitslos, aufgrund jahrelanger psychischer Erkrankungen, will mich auch aufraffen und kläre gerade mit dem Arbeitsamt meinen Platz in einer Behinderteneinrichtung, da ich mit den körperlichen Symptomen derzeit nichts "normales" machen kann.
                Aber die melden sich seit Wochen nicht.
                Werde da mal wieder anrufen müssen.
                Das ist so eine widersprüchliche Institution, wollen die Menschen zum Arbeiten bringen, aber bekommen selbst nichts auf die Reihe.
                Geld bekomme ich auch keines, da ich nicht die Anforderungen dafür habe.
                Tja, da sitze ich mit meinen Erkrankungen und andere bekommen das Geld förmlich in den Rachen geschmissen.
                Habe da schon Menschen mit den teuersten Autos vorfahren gesehen.

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                  Zitat von die_Katze Beitrag anzeigen
                  Wenn ich ein Problem habe, wird es relativiert.
                  Als ich meiner Mutter sagte, ich weine so krass viel und ich glaube, ich habe Depressionen ist sie nicht wirklich drauf eingegangen.
                  Wenn ich meinem Stiefvater sage, mich lähmt meine Müdigkeit und ich könne nichts dagegen tun, tut er alles ab nach dem Motto ich wäre faul und müsse mir nur einen Wecker stellen, dabei habe ich es damit versucht und es hat absolut nicht geklappt.
                  Oder wenn ich anfange zu lispeln heißt es "Sprich normal" oder es wird sich drüber lustig gemacht.
                  Dabei kann ich es nicht kontrollieren..
                  Ist ja oft so, das Jugendliche von Erwachsenen nicht ernst genommen werden.
                  Denn die denken man stellt sich nur an und hat keine Ahnung vom Leben
                  und überhaupt spinnt man eben, weil man in der Pubertät ist.
                  Das legt sich noch und ausserdem was können Jugendliche schon für Probleme haben, sagen sie sich.
                  Manche Menschen sind nicht böse. Sie sind nur wütend und tun dann böse Dinge.

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                    Zitat von die_Katze Beitrag anzeigen

                    Heute Mittag habe ich das Wohnzimmer und die Küche gesaugt und bin in die Stadt gegangen, später war ich noch in der Drogerie.
                    Ich bin derzeit leider arbeitslos, aufgrund jahrelanger psychischer Erkrankungen, will mich auch aufraffen und kläre gerade mit dem Arbeitsamt meinen Platz in einer Behinderteneinrichtung, da ich mit den körperlichen Symptomen derzeit nichts "normales" machen kann.
                    Aber die melden sich seit Wochen nicht.
                    Werde da mal wieder anrufen müssen.
                    Das ist so eine widersprüchliche Institution, wollen die Menschen zum Arbeiten bringen, aber bekommen selbst nichts auf die Reihe.
                    Geld bekomme ich auch keines, da ich nicht die Anforderungen dafür habe.
                    Tja, da sitze ich mit meinen Erkrankungen und andere bekommen das Geld förmlich in den Rachen geschmissen.
                    Habe da schon Menschen mit den teuersten Autos vorfahren gesehen.

                    Naja, das klingt doch nach einem ziemlich erfolgreichen Tag oder nicht? Oder was meinst du genau, dass du vom Tag nichts mitbekommst?
                    Ich wünsche dir viel Glück, dass du den Platz bekommst! Die Zeit dahin ist jetzt sicher nicht einfach, aber da muss man einfach immer versuchen, das Beste draus zu machen und irgendwie die Zeit noch zu überbrücken, so schwer es ist. Einfach jeden Tag neu angehen und schauen, was du machen kannst, damit es dir ein Stückchen besser geht.

                    Auch wenn ich voll verstehe, dass es dich nervt, dass du kein Geld bekommst, es bringt auch nix, neidisch auf andere zu sein oder missgünstig. Die sind die und du kennst deren Geschichte genau so wenig, wie sie deine. Am meisten hilft es in so einer Situation wohl, sich auf sich selbst zu konzentrieren und das Beste aus seiner eigenen Situation zu machen.

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                      muirgheal Da hast du Recht… Neidisch sein ist Zeitverschwendung.
                      Ich habe nur leider davon zu viel, also von der Zeit.
                      Manchmal lese ich, manchmal schaue ich Netflix, aber es bleibt zu viel Zeit zum Denken.
                      Man denkt über die Schulzeit nach und was man anders hätte machen können.
                      Im Ernst, meine Persönlichkeit damals war purer Cringe.
                      Oder über die Menschen, die einen gehasst haben und was für Gründe sie dafür hatten.
                      Ich habe mich einfach permanent verarschen lassen.
                      Das mit dem Nachdenken kam lustigerweise erst mit der Zeit und der Depression.
                      Sie war einfach auf einmal da.
                      ​​

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                        Zitat von die_Katze Beitrag anzeigen
                        muirgheal Da hast du Recht… Neidisch sein ist Zeitverschwendung.
                        Ich habe nur leider davon zu viel, also von der Zeit.
                        Manchmal lese ich, manchmal schaue ich Netflix, aber es bleibt zu viel Zeit zum Denken.
                        Man denkt über die Schulzeit nach und was man anders hätte machen können.
                        Im Ernst, meine Persönlichkeit damals war purer Cringe.
                        Oder über die Menschen, die einen gehasst haben und was für Gründe sie dafür hatten.
                        Ich habe mich einfach permanent verarschen lassen.
                        Das mit dem Nachdenken kam lustigerweise erst mit der Zeit und der Depression.
                        Sie war einfach auf einmal da.
                        ​​
                        Oh, ich kenne das so gut, glaub mir. Ich freue mich schon drauf, wenn ich nächste Woche wieder einen vollen Tagesplan hab.
                        Aber, ganz ehrlich, meine Persönlichkeit damals war auch sehr... seltsam. Nicht nur zu Schulzeiten, bis vor einem halben Jahr noch, kommt mir vor. (Und jetzt immer noch wahrscheinlich) Manchmal fallen mir Sachen ein und ich schäme mich deshalb in Grund und Boden oder habe solche Schuldgefühle, auch wenn jetzt nix mehr zu ändern ist. Bist also nicht allein damit, dass man sich da so Gedanken drum macht.
                        Ich weiß auch nicht, was man dagegen tun kann. Meine ehemalige Therapeutin meinte mal, dass ich eben ein nachdenklicher Mensch bin und das man das akzeptieren muss; es nicht versuchen soll zu ändern, sondern lieber die Gedanken auf anderes, wichtigeres lenken. Aber das ist leider nicht so einfach. Am besten hilft es mir, so gut es geht den Tag über beschäftigt zu sein. Mir Dinge zu suchen, die mich geistig beschäftigen, aber eben auf eine interessante Art. Wenn ich dann wieder über so etwas nachdenke, versuche ich die Dinge von einer anderen Perspektive zu sehen. Oder, wenn es geht, jemanden, dem man vertraut, davon erzählen, oft sieht ein Außenstehender alles nicht so schlimm und schafft es, einen ein bisschen zu beruhigen.
                        Und vielleicht hilft es dir zumindest ein bisschen, zu wissen, dass alle Leute zu Schulzeiten seltsam waren. Wirklich.
                        Und die, die dich damals verarscht haben, schämen sich heute wahrscheinlich auch dafür.
                        Im Endeffekt, so abgenutzt diese Phrase auch ist, ist das ganze Leben ein Lernprozess, zumindest wenn wir es zulassen. Und wir lernen leider nicht durch die schönen, glücklichen Zeiten am meisten, sondern durch die Dinge, die uns weh tun.

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                          Zitat von muirgheal Beitrag anzeigen

                          Oh, ich kenne das so gut, glaub mir. Ich freue mich schon drauf, wenn ich nächste Woche wieder einen vollen Tagesplan hab.
                          Aber, ganz ehrlich, meine Persönlichkeit damals war auch sehr... seltsam. Nicht nur zu Schulzeiten, bis vor einem halben Jahr noch, kommt mir vor. (Und jetzt immer noch wahrscheinlich) Manchmal fallen mir Sachen ein und ich schäme mich deshalb in Grund und Boden oder habe solche Schuldgefühle, auch wenn jetzt nix mehr zu ändern ist. Bist also nicht allein damit, dass man sich da so Gedanken drum macht.
                          Ich weiß auch nicht, was man dagegen tun kann. Meine ehemalige Therapeutin meinte mal, dass ich eben ein nachdenklicher Mensch bin und das man das akzeptieren muss; es nicht versuchen soll zu ändern, sondern lieber die Gedanken auf anderes, wichtigeres lenken. Aber das ist leider nicht so einfach. Am besten hilft es mir, so gut es geht den Tag über beschäftigt zu sein. Mir Dinge zu suchen, die mich geistig beschäftigen, aber eben auf eine interessante Art. Wenn ich dann wieder über so etwas nachdenke, versuche ich die Dinge von einer anderen Perspektive zu sehen. Oder, wenn es geht, jemanden, dem man vertraut, davon erzählen, oft sieht ein Außenstehender alles nicht so schlimm und schafft es, einen ein bisschen zu beruhigen.
                          Und vielleicht hilft es dir zumindest ein bisschen, zu wissen, dass alle Leute zu Schulzeiten seltsam waren. Wirklich.
                          Und die, die dich damals verarscht haben, schämen sich heute wahrscheinlich auch dafür.
                          Im Endeffekt, so abgenutzt diese Phrase auch ist, ist das ganze Leben ein Lernprozess, zumindest wenn wir es zulassen. Und wir lernen leider nicht durch die schönen, glücklichen Zeiten am meisten, sondern durch die Dinge, die uns weh tun.
                          Habe mir vorgenommen, regelmäßig nach dem Aufstehen direkt spazieren zu gehen, dass ich keine Chance hab um wieder einzuschlafen.

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                            Nochmal zum Thema andere verstehen einen nicht.Meine Schwester sagt immer, das ich nicht ständig meine Depression als Ausrede nutzen soll so wenig zu regeln.
                            Dabei liegt das ja an der Depression, das ich so wenig schaffe.
                            Manche Menschen sind nicht böse. Sie sind nur wütend und tun dann böse Dinge.

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                              Zitat von Knallgirl Beitrag anzeigen
                              Nochmal zum Thema andere verstehen einen nicht.Meine Schwester sagt immer, das ich nicht ständig meine Depression als Ausrede nutzen soll so wenig zu regeln.
                              Dabei liegt das ja an der Depression, das ich so wenig schaffe.
                              So sind Außenstehende, wenn sie das nicht selbst durchleben.
                              Kommen mit so Sachen wie "Stell dich nicht so an" oder "Anderen geht es schlimmer"
                              Man bekommt einfach kein Verständnis, wenn man nicht so Krankheiten hat wie Krebs.
                              Vielleicht kommt sie nicht damit klar, dich so leiden zu sehen und will es nicht wahrhaben?

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                                Zitat von die_Katze Beitrag anzeigen

                                So sind Außenstehende, wenn sie das nicht selbst durchleben.
                                Kommen mit so Sachen wie "Stell dich nicht so an" oder "Anderen geht es schlimmer"
                                Man bekommt einfach kein Verständnis, wenn man nicht so Krankheiten hat wie Krebs.
                                Vielleicht kommt sie nicht damit klar, dich so leiden zu sehen und will es nicht wahrhaben?
                                Das komische ist, das sogar so eine Sozialpädagogin mal meinte, ich würde immer meine Depression als Ausrede benutzen.
                                Manche Menschen sind nicht böse. Sie sind nur wütend und tun dann böse Dinge.

                                Kommentar

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