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Depression

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    Zitat von AndreaC-99 Beitrag anzeigen

    Die haben in erster Linie von "Medikamenten, die gegen Depressionen verordnet werden" gesprochen. Der "off-label-Einsatz" von Medikamenten, hier speziell Antidepressiva, ist eine Grauzone. Wobei die Krankenkassen nicht einmal verpflichtet sind die Kosten zu übernehmen wenn keine ausreichende Indikationsstellung vorliegt. Welche Intention die Nachrichtenredaktion vom D-Radio für diese Meldung hatte, kann ich dir natürlich nicht beantworten. Ich hatte das nur zufällig in dem Moment in den Nachrichten gehört als ich hier in dem thread gelesen hatte und ich fand es bemerkenswert, dass heute 7x mehr Antidepressiva verschrieben werden als vor 25 Jahren. Woran liegt das? Ist es ein gesellschaftliches Problem oder ist unsere Generation aus anderen Gründen anfälliger für psychische Erkrankungen? Die Frage wirst du bestimmt auch nicht beantworten können, aber man kann ja mal drüber nachdenken.
    Da spielen so viele Sachen rein, die wichtigsten haben Aspartam und Knallgirl schon genannt:
    - Mehr Medikamente, zum Teil besser verträglich
    - Die Leute gehen auch mit psychischen Problemen eher zum Arzt, die Ärzte diagnostizieren auch öfter psychische Erkrankungen

    dazu kommen noch andere größere und kleinere Faktoren, z.B. andere Altersgruppen. Früher konnte man sich wohl kaum vorstellen, dass ein Kind schon depressiv sein kann. Und auch das Alter macht anfällig, da man da oft vereinsamt bzw. viele nicht damit klar kommen, dass sie nicht mehr so können wie früher und die Bevölkerung wird immer älter. Natürlich kommt auch immer mehr gesellschaftlicher Druck dazu, vom Arbeitgeber, aus den Medien etc. Das Bildungsniveau steigt, auch Akademiker sind tendenziell anfälliger für psychische Erkrankungen. Auch ist nachgewiesen dass durch soziale Medien vor allem junge Leute stärker betroffen werden, z.B. dieser ständige Vergleich von Oberflächlichkeiten, wer ist die schönste, schlankste, wer war am längsten im Gym kann bei vielen zu verminderten Selbstwertgefühlen und Selbstzweifeln führen bis hin zur Depression.

    Auch Krankenkassen haben ein Interesse an kranken Patienten. Vor allem dann, wenn sie nicht krank sind, sondern vor allem dann, wenn z.B. auf dem Papier aus einer "schwierigen Phase" oder "depressiven Verstimmung" eine Depression, dass man mehr staatliche Förderung abgreifen kann.
    A fire in the dark for the fool's gonna find his way
    Gonna run and never get away

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      Bei mir war die Einschleichphase überhaupt nicht grausam. Ich vertrage es bestens!
      Frühere (ältere) Antidepressiva hatten zum Teil ganz blöde Nebenwirkungen wie zum Bspl. starke Mundtrockenheit.

      Es ist allgemein unterschiedlich wer was verträgt.

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        Im November gehe ich übrigens für 2 bis 3 Wochen auf Station für eine ausführliche Diagnostik.

        Vieleicht erfahre ich dann endlich was mit mir los ist und was man dagegen tun kann.
        Mein Tageskonsum beträgt eine Flasche Brandtwein und das macht mir langsam Angst.

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          Zitat von Knallgirl Beitrag anzeigen
          Mein Tageskonsum beträgt eine Flasche Brandtwein und das macht mir langsam Angst.
          tu dir einen gefallen und pass auf dich auf liebes. bis november ist es noch ne weile hin.

          ich wünsche dir so dass du es mit der aussicht wenigstens bis dahin erstmal ein bisschen einzuschränken schaffst!

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            Zitat von Chinook Beitrag anzeigen

            tu dir einen gefallen und pass auf dich auf liebes. bis november ist es noch ne weile hin.

            ich wünsche dir so dass du es mit der aussicht wenigstens bis dahin erstmal ein bisschen einzuschränken schaffst!
            Ich versuch jeden Tag, aber zöger es immer noch hinaus.
            Vieleicht klappt es ja Morgen.

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              Zitat von Knallgirl Beitrag anzeigen

              Ich versuch jeden Tag, aber zöger es immer noch hinaus.
              Vieleicht klappt es ja Morgen.
              naja wer immer morgen sagt bei dem wirds auch immer bei morgen bleiben tbh

              vllt kannst ja aber nicht das nicht trinken rauszuzögern sondern versuchst es erstmal damit das trinken rauszuzögern. wenn du den dran verspürst 10min warten 30min ne stunde. dich da so weit treiben wie du kannst bis du nachgibt. jede minute in der du nicht trinkst trinkst du nichts. feier das ab. und wenn nur noch ein schluck in der flasche bleibt ist es auch nicht eh egal ob der jetzt mehr oder weniger ist. jeder tropfen weniger is n knaller.

              evtl kannst du dir irgendwelche regeln aufstellen. keine ahnung, nicht trinken bis ich nicht ne viertel stunde um den pudding gelaufen bin, 2 portionen gemüse hatte, 3 folgen meiner serie gesehen hab, 6 grüne autos vorbei gefahren sind. was auch immer klappt (mach ich mit rauchen oft so ist irgendwie einfacher weil man die verantwortung dann bisschen aus der hand gibt. va mit diesen zufalls sachen wie mit den autos). wenn du nachschub kaufst mach einen umweg hin und zurück so weit du dir zutraust.

              und wenn du schon trinkst, sorg dafür dass zumindest der körperliche schaden so gering wie möglich bleibt. viel wasser und salz (wenn nötig auch mal n bisschen pur schnell runter). weiß ja nicht wie du so isst aber halt zeug mit hoher (mikro) nährstoffdichte möglichst bevor du anfängst zu trinken. wenn der körper erstmal damit beschäftigt ist alkohol abzubauen dann nimmt er nicht mehr allzu gut auf.
              sowas ist auch self-care. mach was du kannst auch hier dass es psychisch nicht komplett bergab geht. entspannende sachen so weit es geht. spazieren gehen (auch alkoholisiert, who cares). naschen. angenehme musik/musik die angenehme gefühle auslöst hören. lieblingsfilm gucken. rumtanzen. und wenn du rock bottom erreichst halt fenster aufmachen und natürliches licht reinlassen, ist besser als in ner stickigen bude zu sitzen.

              mach alles was du iiiiiiiirgendwie gebacken bekommst was dir gut tun könnte. auch wenn es dir albern oder sinnlos vorkommt, weil ja eh alles schlimm ist und du ja eh trinkst. besser wie nischt ganz bestimmt.
              Zuletzt geändert von Chinook; 09.10.2018, 16:31.

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                Zitat von Chinook Beitrag anzeigen

                naja wer immer morgen sagt bei dem wirds auch immer bei morgen bleiben tbh

                vllt kannst ja aber nicht das nicht trinken rauszuzögern sondern versuchst es erstmal damit das trinken rauszuzögern. wenn du den dran verspürst 10min warten 30min ne stunde. dich da so weit treiben wie du kannst bis du nachgibt. jede minute in der du nicht trinkst trinkst du nichts. feier das ab. und wenn nur noch ein schluck in der flasche bleibt ist es auch nicht eh egal ob der jetzt mehr oder weniger ist. jeder tropfen weniger is n knaller.

                evtl kannst du dir irgendwelche regeln aufstellen. keine ahnung, nicht trinken bis ich nicht ne viertel stunde um den pudding gelaufen bin, 2 portionen gemüse hatte, 3 folgen meiner serie gesehen hab, 6 grüne autos vorbei gefahren sind. was auch immer klappt (mach ich mit rauchen oft so ist irgendwie einfacher weil man die verantwortung dann bisschen aus der hand gibt. va mit diesen zufalls sachen wie mit den autos). wenn du nachschub kaufst mach einen umweg hin und zurück so weit du dir zutraust.

                und wenn du schon trinkst, sorg dafür dass zumindest der körperliche schaden so gering wie möglich bleibt. viel wasser und salz (wenn nötig auch mal n bisschen pur schnell runter). weiß ja nicht wie du so isst aber halt zeug mit hoher (mikro) nährstoffdichte möglichst bevor du anfängst zu trinken. wenn der körper erstmal damit beschäftigt ist alkohol abzubauen dann nimmt er nicht mehr allzu gut auf.
                sowas ist auch self-care. mach was du kannst auch hier dass es psychisch nicht komplett bergab geht. entspannende sachen so weit es geht. spazieren gehen (auch alkoholisiert, who cares). naschen. angenehme musik/musik die angenehme gefühle auslöst hören. lieblingsfilm gucken. rumtanzen. und wenn du rock bottom erreichst halt fenster aufmachen und natürliches licht reinlassen, ist besser als in ner stickigen bude zu sitzen.

                mach alles was du iiiiiiiirgendwie gebacken bekommst was dir gut tun könnte. auch wenn es dir albern oder sinnlos vorkommt, weil ja eh alles schlimm ist und du ja eh trinkst. besser wie nischt ganz bestimmt.
                Mir ist schon klar, das ich mir selber in die Tasche Lüge, aber es sind auch schwierige Zeiten gerade.
                Wobei ich denke, das auch in anderen Zeiten es nichts ändern würde.

                Mein Problem ist es einfach, das ich mich ohne Alkohol sehr schlecht fühle.
                Ich habe dann Entzug und Depressionen und komme gar nicht mehr klar.
                Nach ein paar Tagen wird das normal wieder besser. aber soweit muss man erst mal kommen wieder.

                Ich werde mal versuchen ob ich deine Tips verwenden kann. Danke.

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                  Bin grad übel im Bitchmode uff.
                  Heut Mittag wieder 2 bis 3 Minuten geheult, vorhin einen Horrorfilm reingezogen, um meinen Hass etwas in den Griff zu bekommen.
                  Schlafe mittlerweile 12 Stunden am Tag und versuche ab heute, es in den Griff zu bekommen.
                  Aber je weniger ich schlafe, desto mieser drauf bin ich.
                  Wenn ich dagegen mindestens 10 Stunden schlafe, dann bin ich immer noch schlecht drauf, aber es geht.

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                    Zitat von die_Katze Beitrag anzeigen
                    Schlafe mittlerweile 12 Stunden am Tag und versuche ab heute, es in den Griff zu bekommen.
                    Aber je weniger ich schlafe, desto mieser drauf bin ich.
                    Wenn ich dagegen mindestens 10 Stunden schlafe, dann bin ich immer noch schlecht drauf, aber es geht.
                    gibt es irgendeinen grund aus dem du weniger schlafen möchtest? passt so viel schlaf nicht in deinen alltag, schaffst du nicht alles was du vorhast, fehlt es dir an struktur (stehst du sehr spät auf) oder wird es immer mehr was du brauchst und du musst dich irgendwann bremsen nicht den ganzen tag zu verschlafen?

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                      Zitat von Knallgirl Beitrag anzeigen
                      Nach ein paar Tagen wird das normal wieder besser. aber soweit muss man erst mal kommen wieder.
                      na wenn nichts anderes zu bewerkstelligen ist dann eben babyschritte. du musst jetzt keine hauruck-aktionen starten, du hast ja was in aussicht. sei stolz auf jeden kleinen erfolg den du erreichst. und wenn du nur besser gegessen hast oder bisschen sport gemacht hast oder mehr wasser als den tag zuvor hattest.

                      kann gut verstehen, dass sich das jetzt wie ein riesen berg anfühlt den du abzuarbeiten hast. brichs auf kleine aufgaben runter und fang da an wo du die größte erfolgschancen siehst.

                      und denk immer dran dass du es schonmal geschafft hast weniger zu trinken. dann schaffst du das jetzt auch.

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                        Zitat von Chinook Beitrag anzeigen

                        gibt es irgendeinen grund aus dem du weniger schlafen möchtest? passt so viel schlaf nicht in deinen alltag, schaffst du nicht alles was du vorhast, fehlt es dir an struktur (stehst du sehr spät auf) oder wird es immer mehr was du brauchst und du musst dich irgendwann bremsen nicht den ganzen tag zu verschlafen?
                        Ich brauche immer mehr, würde ich sagen.
                        Am Anfang bin ich so gegen 2 Uhr nachts eingeschlafen und bin gegen 11.15 Uhr aufgewacht
                        Mittlerweile schlaf ich gegen 3 oder 4 Uhr ein und penn bis um 12.30 Uhr.

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                          Zitat von Chinook Beitrag anzeigen

                          na wenn nichts anderes zu bewerkstelligen ist dann eben babyschritte. du musst jetzt keine hauruck-aktionen starten, du hast ja was in aussicht. sei stolz auf jeden kleinen erfolg den du erreichst. und wenn du nur besser gegessen hast oder bisschen sport gemacht hast oder mehr wasser als den tag zuvor hattest.

                          kann gut verstehen, dass sich das jetzt wie ein riesen berg anfühlt den du abzuarbeiten hast. brichs auf kleine aufgaben runter und fang da an wo du die größte erfolgschancen siehst.

                          und denk immer dran dass du es schonmal geschafft hast weniger zu trinken. dann schaffst du das jetzt auch.
                          Es wird nur jedes mal schwieriger mit dem Aufhören. Da hat sich eine Sucht entwickelt. Für Heute bin ich aber optimistisch.
                          Erst mal nur für Heute.

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                            Zitat von die_Katze Beitrag anzeigen

                            Ich brauche immer mehr, würde ich sagen.
                            Am Anfang bin ich so gegen 2 Uhr nachts eingeschlafen und bin gegen 11.15 Uhr aufgewacht
                            Mittlerweile schlaf ich gegen 3 oder 4 Uhr ein und penn bis um 12.30 Uhr.
                            Das sind 8,5 bis 9,5 Stunden. Ich schlafe meistens um die 11 Stunden.

                            Schlafentzug soll ja gegen Depressionen helfen. Funktioniert wohl nicht bei jedem.
                            Schon mal was von Narkolepsie gehört?

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                              na dann schläfst du doch nicht mehr? dann gehst du doch eher später ins bett.

                              die bloße anzahl an stunden find ich jetzt auch nicht sooohooo dramatisch. viel wichtiger ist ja halt die schlafqualität, wie ausgeruht du dich am morgen fühlst (I kno, dass ist mit depressionen so eine sache....).

                              traurig aber wahr, der vor 12uhr schlaf ist am erholsamsten. wenn geht würd ich irgendwie früher ins bett? schon dadurch könnte sich dein stundenbedarf senken. und wenn nicht ist das doch echt nichts schlimmes 12 h zu schlafen wenn du dich danach besser fühlst. da würde ich mich echt nicht dran stoßen an deiner stelle. viel wichtiger finde ich dass du mit den wachen stunden einigermaßen was gutes für dich anstellst. bisschen struktur, hobbies, sport. irgendwas halt was einen bisschen aus der depression holt, ablenkt, biiiiisschen (wenigstens) die stimmung hebtusw.

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                                Zitat von Knallgirl Beitrag anzeigen

                                Es wird nur jedes mal schwieriger mit dem Aufhören. Da hat sich eine Sucht entwickelt. Für Heute bin ich aber optimistisch.
                                Erst mal nur für Heute.
                                YOU GO GIRL!!!!

                                ​​​​​das freut mich auf jeden fall für dich. viel liebe und erfolg dir!

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