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    Zitat von Chinook Beitrag anzeigen
    wenn das nur zum spaß an der freude ist und ihr kein zertifikat bekommt, dann braucht es nicht unbedingt eine prüfung
    Es ist ja so. Ich muss da niemanden was nach weisen und habe auch keine Verwendung für ein Zertifikat.
    Ich will einfach nur die Sprache können. Mehr nicht....
    Das ganze dient keinen beruflichen Zielen oder so.

    Zitat von Chinook Beitrag anzeigen
    gute bessserung!
    na ich würde so ne lerngruppe oderso einfach mal in den raum werfen. ist doch auch nicht selten so, dass man erst so richtig mit leuten was anzufangen weiß, wenn man sie näher kennen lernt. in so einer (semi)professionellen umgebung gibt man sich doch ohnehin anders, als bei nem lockeren treffen. du magst doch auch gerne asiatischen anime. kann mir vorstellen, dass es nicht nur dir so geht. und wenn nicht, dann haste halt ne handvoll leute kennen gelernt mit denen du nie wieder zu tun hattest, aber immerhin seid ihr im stoff ein wenig voran gekommen.
    Zur Zeit sind alle noch sehr introvertiert und niemand stellt Fragen im Unterricht.
    Daher mag ich mich auch nicht melden wenn mir was nicht klar ist.

    Was nun meine Therapie betrifft ist mir mitlerweile egal was ich mache.
    Hauptsache es bewegt sich etwas.
    Ich gehe wohl erst mal 2 Wochen Diagnostik Stationär.
    Danach sehe ich weiter.
    Bin da schon auf der Warteliste.

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      Grade eben vor 5 Minuten in den Nachrichten von Deutschlandfunk gehört.




      In Deutschland werden nach Ansicht von Experten zu viele Medikamente gegen Depressionen verordnet.

      Zuletzt seien sieben Mal so viele Antidepressiva verschrieben worden wie noch vor 25 Jahren, erklärte die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie in Berlin. Die Menge der Medikamente würde ausreichen, um 3,8 Millionen Menschen das ganze Jahr über mit Tabletten zu versorgen. Die Fachleute bemängelten zudem, dass viele Menschen mit einer Depression gar nicht behandelt würden. Zugleich erhielten auch Personen Antidepressiva, bei denen gar keine entsprechende Diagnose vorliege.


      Hier der Link zu dem Text: https://www.deutschlandfunk.de/mediz...news_id=929767
      Schreibfehler in meinen Texten sind nicht von mir,
      sondern von meiner übereifrigen Fehlerkorrektur.

      Tell me I can't do something -- you know I'm gonna be doing it.

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        Zitat von AndreaC-99 Beitrag anzeigen
        Grade eben vor 5 Minuten in den Nachrichten von Deutschlandfunk gehört.




        In Deutschland werden nach Ansicht von Experten zu viele Medikamente gegen Depressionen verordnet.

        Zuletzt seien sieben Mal so viele Antidepressiva verschrieben worden wie noch vor 25 Jahren, erklärte die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie in Berlin. Die Menge der Medikamente würde ausreichen, um 3,8 Millionen Menschen das ganze Jahr über mit Tabletten zu versorgen. Die Fachleute bemängelten zudem, dass viele Menschen mit einer Depression gar nicht behandelt würden. Zugleich erhielten auch Personen Antidepressiva, bei denen gar keine entsprechende Diagnose vorliege.


        Hier der Link zu dem Text: https://www.deutschlandfunk.de/mediz...news_id=929767
        Kann ich mir gut vorstellen. Aus eigenen Erfahrungen kann ich sagen, dass einen von manchen Ärzten ganz schnell irgendwelche "Bomben" verschrieben werden, man teilweise regelrecht dazu gedrängt wird, Medikamente zu nehmen, obwohl man lieber erstmal ohne probieren würde...

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          Zitat von muirgheal Beitrag anzeigen

          Kann ich mir gut vorstellen. Aus eigenen Erfahrungen kann ich sagen, dass einen von manchen Ärzten ganz schnell irgendwelche "Bomben" verschrieben werden, man teilweise regelrecht dazu gedrängt wird, Medikamente zu nehmen, obwohl man lieber erstmal ohne probieren würde...
          Das ist auch der Grund, warum ich liber zu Psychotherapeuten gehe als Psychiatern. Die probieren es in der Regel immer ohne Medikamnte oder höchstens was pflanzliches.

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            Zitat von Nayeela Beitrag anzeigen

            Das ist auch der Grund, warum ich liber zu Psychotherapeuten gehe als Psychiatern. Die probieren es in der Regel immer ohne Medikamnte oder höchstens was pflanzliches.
            Ehhhm...also wir Psychotherapeuten dürfen sowieso rein gar nichts verschreiben was erklären sollte warum "wir es ohne Medis probieren" - das ist keine persönliche Wahl sondern ein Muss. Wir sind keine Mediziner oder Pharmakologen und dafür gar nicht ausgebildet oder befugt. Psychotherapeuten arbeiten normalerweise immer mit einem Neurologen, Psychiater oder Mediziner zusammen, der die Medikation der Patienten in gegenseitiger Absprache übernimmt. Wer "was pflanzliches" verschreibt, ist entweder kein Psychotherapeut oder hat schlichtweg keine Ahnung von der Behandlung akuter psychischer Krankheiten. Mit Baldrian kommt man halt irgendwann auch nicht mehr weit lol.

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              Was mich immer wundert ist, das Hausärzte Psychopharmaka verschreiben dürfen, da diese doch gar keine Komeptenz haben eine psychatrische Diagnose zu erstellen.

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                Diagnose stellen und Medikation auswählen kann jeder Mediziner mit der staatlichen Zulassung zum Arzt. Ein Hausarzt ist allerdings kein ausgebildeter Therapeut - die Gesprächstherapie wird ziemlich sicher jemand anderes übernehmen. Aber diesen Diagnosekatalog abfragen und ein Fazit daraus ziehen kann jeder Arzt. Der Unterschied der Kompetenzen liegt also nicht in der Diagnose und Medikation, sondern der therapeutischen nicht-pharmakologischen Behandlung.

                http://seismart.de/gesundheit/krankh...nnvoll-ist-es/

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                  Zitat von warheart Beitrag anzeigen
                  Wer "was pflanzliches" verschreibt, ist entweder kein Psychotherapeut oder hat schlichtweg keine Ahnung von der Behandlung akuter psychischer Krankheiten. Mit Baldrian kommt man halt irgendwann auch nicht mehr weit lol.
                  Ja "lol" oder gar "rotfl" ist schon ziemlich richtig, aber man darf die Wirksamkeit von Phytopharmaka nicht unterschätzen. Nichtsdestotrotz sind sie wegen ihrer weitgehend undifferenzierten Wirkung zur Behandlung von psychischen Erkrankungen völlig ungeeignet. Baldrian, Johanniskraut, Melisse oder Hopfen können vielleicht schlafanstoßend wirken, aber das war es dann auch schon. Depressionen oder bipolare Störungen bzw. manische Depressionen stören sich nicht daran, die sind beim wach werden wieder da und irgendwann kann es dann für eine "richtige" Therapie auch zu spät sein.
                  Schreibfehler in meinen Texten sind nicht von mir,
                  sondern von meiner übereifrigen Fehlerkorrektur.

                  Tell me I can't do something -- you know I'm gonna be doing it.

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                    Zitat von AndreaC-99 Beitrag anzeigen

                    Ja "lol" oder gar "rotfl" ist schon ziemlich richtig, aber man darf die Wirksamkeit von Phytopharmaka nicht unterschätzen. Nichtsdestotrotz sind sie wegen ihrer weitgehend undifferenzierten Wirkung zur Behandlung von psychischen Erkrankungen völlig ungeeignet. Baldrian, Johanniskraut, Melisse oder Hopfen können vielleicht schlafanstoßend wirken, aber das war es dann auch schon. Depressionen oder bipolare Störungen bzw. manische Depressionen stören sich nicht daran, die sind beim wach werden wieder da und irgendwann kann es dann für eine "richtige" Therapie auch zu spät sein.
                    Nein keineswegs und ich bin auch der Meinung dass oft viel zu leichtfertig, das falsche Medikament oder die falsche Dosis verschrieben wird. Ist mir als Patient ja auch schon untergekommen.

                    Aber wenn mir dann jemand mit "Psychotherapeuten verschreiben nichts oder pflanzliches" kommt, dann kann man ja eben auch mal sagen, dass das seinen Grund hat warum die nichts verschreiben - nämlich nicht weil sie sich das aussuchen - und sicherlich erst recht nichts Pflanzliches über ne mild beruhigende und schlaffördernde Wirkung kommen wie du schon richtig gesagt hast die Kräuterchen ja auch nicht hinaus. Guter Schlaf ist wichtig, ja - aber wenn es sich nicht nur um eine milde Verstimmung handelt, ist das halt auch echt nur ein Aspekt und wird einen nicht "kurieren".

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                      Zitat von AndreaC-99 Beitrag anzeigen
                      Grade eben vor 5 Minuten in den Nachrichten von Deutschlandfunk gehört.




                      In Deutschland werden nach Ansicht von Experten zu viele Medikamente gegen Depressionen verordnet.

                      Zuletzt seien sieben Mal so viele Antidepressiva verschrieben worden wie noch vor 25 Jahren, erklärte die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie in Berlin. Die Menge der Medikamente würde ausreichen, um 3,8 Millionen Menschen das ganze Jahr über mit Tabletten zu versorgen. Die Fachleute bemängelten zudem, dass viele Menschen mit einer Depression gar nicht behandelt würden. Zugleich erhielten auch Personen Antidepressiva, bei denen gar keine entsprechende Diagnose vorliege.


                      Hier der Link zu dem Text: https://www.deutschlandfunk.de/mediz...news_id=929767
                      Heißt erstmal gar nix, weil es nicht so unwahrscheinlich ist, dass es 3,8 Millionen depressive Menschen in Deutschland gibt. Zudem werden Antidepressiva nicht nur gegen Depressionen eingesetzt, also was genau ist the point

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                        Zitat von Donatella Beitrag anzeigen

                        Heißt erstmal gar nix, weil es nicht so unwahrscheinlich ist, dass es 3,8 Millionen depressive Menschen in Deutschland gibt. Zudem werden Antidepressiva nicht nur gegen Depressionen eingesetzt, also was genau ist the point
                        Die haben in erster Linie von "Medikamenten, die gegen Depressionen verordnet werden" gesprochen. Der "off-label-Einsatz" von Medikamenten, hier speziell Antidepressiva, ist eine Grauzone. Wobei die Krankenkassen nicht einmal verpflichtet sind die Kosten zu übernehmen wenn keine ausreichende Indikationsstellung vorliegt. Welche Intention die Nachrichtenredaktion vom D-Radio für diese Meldung hatte, kann ich dir natürlich nicht beantworten. Ich hatte das nur zufällig in dem Moment in den Nachrichten gehört als ich hier in dem thread gelesen hatte und ich fand es bemerkenswert, dass heute 7x mehr Antidepressiva verschrieben werden als vor 25 Jahren. Woran liegt das? Ist es ein gesellschaftliches Problem oder ist unsere Generation aus anderen Gründen anfälliger für psychische Erkrankungen? Die Frage wirst du bestimmt auch nicht beantworten können, aber man kann ja mal drüber nachdenken.
                        Schreibfehler in meinen Texten sind nicht von mir,
                        sondern von meiner übereifrigen Fehlerkorrektur.

                        Tell me I can't do something -- you know I'm gonna be doing it.

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                          Naja vor 25 Jahren waren Antidepressiva aber auch einfach noch nicht so weit entwickelt und viel stigmatisierter. Wäre es damals schon so selbstverständlich gewesen an das gute Zeug zu kommen wie heute wären die Zahlen wahrscheinlich auch etwas anders.
                          Ich will überhaupt nicht abstreiten dass es viele Ärzte gibt die Psychopharmaka etwas zu leichtfertig verschreiben und halte das ebenfalls für problematisch, aber es ist sicher nicht so als wären die Menschen vor 25 Jahren siebenmal so glücklich gewesen wie heute.

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                            Depressionen hat es immer schon gegeben. Nur früher hat man nicht so darüber gesprochen.
                            Die Kranken haben es öfter verheimlicht oder wussten nicht worunter sie litten.
                            Zudem hatte Psychatrie früher einen schlechten Ruf.
                            Man galt schlicht als irre und wurde weg gesperrt und gequält.
                            Im übrigen gibt es auch heute immer noch wenig Verständnis für psychische Erkrankungen.

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                              Zitat von Knallgirl Beitrag anzeigen
                              Depressionen hat es immer schon gegeben. Nur früher hat man nicht so darüber gesprochen.
                              Die Kranken haben es öfter verheimlicht oder wussten nicht worunter sie litten.
                              Zudem hatte Psychatrie früher einen schlechten Ruf.
                              Man galt schlicht als irre und wurde weg gesperrt und gequält.
                              Im übrigen gibt es auch heute immer noch wenig Verständnis für psychische Erkrankungen.

                              Ganz früher wurden die Menschen oft ein Leben lang in eine Nervenheilanstalt gesperrt, von der Euthanasie während der NS-Zeit Mal abgesehen, bei der Kranke und behinderte Menschen vergast wurden.
                              ​​​​​​

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                                Vielleicht klingt es blöd,doch gibt es jemanden,der privat über seine Erfahrungen und Probleme sprechen möcht?

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