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    Soll hab' mich jetzt alles (nochmal!) durchgelesen, und ja, es klingt stimmig.
    Eine Teil der Begründungen von Knallgirl (und nein, ich hab' nix gegen dich!) hab' ich von meinen Kollegen schon Mal gehört.
    Dabei war er so findig, wenn es darum ging, im Aussendienst an Alk zu kommen. Da war auch keine Mühe groß genug. Hab' oft gestaunt, wo der überall eingekehrt ist - unbemerkt, trotz Uniform.

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    was ich evtl Fragen wollte, ich bekomme für meine Antriebslosigkeit Venlafaxin 225mg. Kann mich td zu nix Aufraffen.....
    Kennt die jemand?
    Kann Spuren von Erdnüssen, Ironie und Unsinn enthalten.

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      Zitat von lost-boy Beitrag anzeigen
      was ich evtl Fragen wollte, ich bekomme für meine Antriebslosigkeit Venlafaxin 225mg. Kann mich td zu nix Aufraffen.....
      Kennt die jemand?
      Ich hab bisher häufiger Duloxetin (Cymbalta) als Venlafaxin bei Patienten eingesetzt (auf Empfehlung der Psychiater hin, ich bin ja Internistin), aber das ist ja die gleiche Gruppe. Meine Patienten sind wohlgemerkt vermutlich 3mal so alt wie du, aber ich fand bisher die Antriebssteigerung unter Cymbalta zum Teil beeindruckend!

      Zitat von Knallgirl Beitrag anzeigen
      Du verstehst mein Problem nicht.
      Was ist denn dein Problem?
      Zuletzt geändert von dieMeike; 23.08.2018, 11:09.

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        Zitat von dieMeike Beitrag anzeigen
        Was ist denn dein Problem?
        Ein Beispiel:
        Freundin hat sich am Wochenede den Fuss verknackst und konnte nicht mehr laufen.
        Aber ihre Ausbildung hat nach den Ferien wieder angefangen und sie muss ja Montag zur Schule.
        Nebenbei hatte ich nach dem Klogang eine starke Blutung (musste damit schon mal ins Krankenhaus).
        Dann noch eine Augenentzündung.

        Auswirkung: Extreme emotionale Belastung

        Folge: Alkoholkonsum bereits direkt nach dem Aufstehen bis zum Schlafengehen über 3 Tage

        Wunsch: Würde gerne lernen wie ich besser mit solchen Situationen emotional umgehen kann

        Folge: Dies leistet aber nur die VT
        In einer Suchtklinik würde ich vieleicht lernen nichts zu trinken.
        Aber meine Minderbelastbarkeit bleibt ja erhalten.
        Ich will das aber möglichst schnell behandelt wissen.
        Das ist für mich wichtiger als mein Alkohbolkonsum.
        Würde ich in einer VT lernen wie ich in Stresssituationen stabiler bleiben kann
        würde ich auch weniger trinken. Vieleicht auch gar nicht.
        Mit der Suchttherapie verliere ich nur wertvolle Zeit.

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          Zitat von Knallgirl Beitrag anzeigen

          Ein Beispiel:
          Freundin hat sich am Wochenede den Fuss verknackst und konnte nicht mehr laufen.
          Aber ihre Ausbildung hat nach den Ferien wieder angefangen und sie muss ja Montag zur Schule.
          Nebenbei hatte ich nach dem Klogang eine starke Blutung (musste damit schon mal ins Krankenhaus).
          Dann noch eine Augenentzündung.

          Auswirkung: Extreme emotionale Belastung

          Folge: Alkoholkonsum bereits direkt nach dem Aufstehen bis zum Schlafengehen über 3 Tage

          Wunsch: Würde gerne lernen wie ich besser mit solchen Situationen emotional umgehen kann

          Folge: Dies leistet aber nur die VT
          In einer Suchtklinik würde ich vieleicht lernen nichts zu trinken.
          Aber meine Minderbelastbarkeit bleibt ja erhalten.
          Ich will das aber möglichst schnell behandelt wissen.
          Das ist für mich wichtiger als mein Alkohbolkonsum.
          Würde ich in einer VT lernen wie ich in Stresssituationen stabiler bleiben kann
          würde ich auch weniger trinken. Vieleicht auch gar nicht.
          Mit der Suchttherapie verliere ich nur wertvolle Zeit.
          Das ist Quatsch.
          Aber davon mal abgesehen: Bist du sicher, dass die dich in der Verhaltenstherapie überhaupt aufnehmen, wenn du noch trinkst? Häufig ist das überhaupt die Voraussetzung, dass man trocken ist.

          Im Entzug ist ja grad das Prinzip, dass man lernt, etwas anderes zu machen als saufen, wenn man eigentlich zur Flasche greifen würde.

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            Wenn du aber jedesmal, wenn dir jemand was, was dir unsinnig vorkommt, vorschreibt dann gleich die Flinte ins Korn wirfst und dann erstmal bockig bist, bist du wieder bereit bist dir selbst zu helfen oder dir helfen zu lassen verlierst du aber genausoviel Zeit und zusätzlich noch Chancen.

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              na wie viel zeit hast n bisher vertan, also seit du dieses alkoholproblem hast? ohne, dass sich deine situation verbessert hat. sind das nicht schon jahre?

              ​​​​

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                Zitat von dieMeike Beitrag anzeigen

                Das ist Quatsch.
                Aber davon mal abgesehen: Bist du sicher, dass die dich in der Verhaltenstherapie überhaupt aufnehmen, wenn du noch trinkst? Häufig ist das überhaupt die Voraussetzung, dass man trocken ist.
                Das ist eben die Schizophrenie.
                Die setzen eine Suchttherapie voraus. die aber nicht funktionieren kann wenn das Problem nicht bereits durch die VT gelöst wurde.
                Ohne VT keine Suchtbewältigung möglich und ohne Suchtherapie keine VT.
                Hinzu kommt, das man bei der Suchttherapie noch mehr unter Druck gesetzt wird als man eh schon steht.
                Die machen Blutkontrollen und erwarten Abstinenz, vergrössern das Problem also nur.
                Da man bei Druck wieder zur Flasche greift usw.

                Man wird also gezwungen sein Leben selber in den Griff zu bekommen.


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                  Nein, einfach nein. Die Verhaltenstherapie ist nicht dafür da, dir den Alkohol abzugewöhnen. Das musst du eben vorher schon gemacht haben, damit du überhaupt in der Lage sein kannst, die Therapie vernünftig anzunehmen. Es ist nicht sinn einer Verhaltenstherapie, Dinge mit dir zu besprechen, die zu deinem Verhalten führen, damit du dir dann abends ne Flasche Wodka reinziehst deshalb.

                  In der Suchttherapie, die eben genau deshalb voran steht, lernst du erstmal, einfach nicht zu saufen, wenn dich irgendwas akut bedrückt, sondern irgendwas anderes zu machen.
                  Zuerst musst du den Entzug machen, sonst gibts für dich keine Verhaltenstherapie. Das ist einfach so und du wirst es nicht ändern.
                  Auch wenn du der Meinung bist, dass das mit der Alkoholabhängigkeit, die du ja nun schon eine lange Zeit hast, von alleine weggeht, wenn nur alle anderen Umstände in deinem Leben sich auf magische Weise ohne weiteres auflösen.
                  Zuletzt geändert von dieMeike; 23.08.2018, 23:36. Grund: Rechtschreibung und Grammatik ;)

                  Kommentar


                    Die Suchttherapie soll dir helfen, deinen Alltag (wo eine Augenentzündung oder eine kranke Freundin dazu gehört) ohne Alk zu bewältigen, dass du dich in der VT auf die "richtigen" Probleme konzentrieren kannst, dass du da nicht Zeit damit verplemperst, deinen Alltag auf die Reihe zu kriegen
                    A fire in the dark for the fool's gonna find his way
                    Gonna run and never get away

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                      Zitat von Scarecrow Beitrag anzeigen
                      Die Suchttherapie soll dir helfen, deinen Alltag (wo eine Augenentzündung oder eine kranke Freundin dazu gehört) ohne Alk zu bewältigen, dass du dich in der VT auf die "richtigen" Probleme konzentrieren kannst, dass du da nicht Zeit damit verplemperst, deinen Alltag auf die Reihe zu kriegen
                      Ich bin ja bereits in der Suchtberatung die fahren da auch immer dieselbe Leier.

                      Aber ich habe ja gar keine anderen Probleme.
                      Dann würde auch eine Suchttherapie reichen.
                      Da ich aber nicht ganz aufhören möchte mit trinken würde ich das lieber in der VT lernen.

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                        Zitat von Knallgirl Beitrag anzeigen
                        Da ich aber nicht ganz aufhören möchte mit trinken würde ich das lieber in der VT lernen.
                        Träum weiter.

                        In der Sonne der untergehenden Kultur werfen selbst Zwerge lange Schatten - Karl Kraus

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                          Zitat von dieMeike Beitrag anzeigen
                          Nein, einfach nein. Die Verhaltenstherapie ist nicht dafür da, dir den Alkohol abzugewöhnen. Das musst du eben vorher schon gemacht haben, damit du überhaupt in der Lage sein kannst, die Therapie vernünftig anzunehmen. Es ist nicht sinn einer Verhaltenstherapie, Dinge mit dir zu besprechen, die zu deinem Verhalten führen, damit du dir dann abends ne Flasche Wodka reinziehst deshalb.

                          In der Suchttherapie, die eben genau deshalb voran steht, lernst du erstmal, einfach nicht zu saufen, wenn dich irgendwas akut bedrückt, sondern irgendwas anderes zu machen.
                          Zuerst musst du den Entzug machen, sonst gibts für dich keine Verhaltenstherapie. Das ist einfach so und du wirst es nicht ändern.
                          Auch wenn du der Meinung bist, dass das mit der Alkoholabhängigkeit, die du ja nun schon eine lange Zeit hast, von alleine weggeht, wenn nur alle anderen Umstände in deinem Leben sich auf magische Weise ohne weiteres auflösen.
                          Dann bin ich da wieder mal raus und das war mein letzter Versuch und bestätigt meine schlechten Erfahrungen nur.

                          Ich kenne Leute die Kiffen und trotzem eine VT machen. Die erwähnen das Thema da gar nicht erst.
                          Weil eine Freundin mal raus geflogen ist. als sie sagte das sie kifft.
                          Obwohl sie gute Fortschritte machte hies es nun sie müsse erst zur Suchttherapie.

                          Und die Mutter meiner Freundin ist selber Psychologin.
                          Kennt mich besser und ist auch meiner Meinung.

                          Ich will ja nur, das auch die Tage an denen ich mal nichts trinke lebenswert sind.
                          Und dazu muss ich emotional stabiler sein.

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                            Zitat von Knallgirl Beitrag anzeigen
                            Ich will ja nur, das auch die Tage an denen ich mal nichts trinke lebenswert sind.
                            Und dazu muss ich emotional stabiler sein.
                            Du erwartest also allen Ernstes, kontrolliert trinken zu können, wenn du nicht einmal ansatzweise emotinal stabil bist? Mit welchem Willen willst du das denn schaffen?

                            Nein, entweder hast du den Wunsch nach Alkohol im Griff oder der Alkohol hat dich im Griff. Du aber träumst von Alternativen.
                            In der Sonne der untergehenden Kultur werfen selbst Zwerge lange Schatten - Karl Kraus

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                              Dann werd doch trocken. und dann kannst du in der Therapie deine Tage lebenswert machen.

                              ... Aber naja gut, hier kämpft man gegen Windmühlen. Eigentlich hast du offenbar noch nicht wirklich den Punkt gefunden, dass du dich wirklich verändern bzw. aus deiner Komfort-Zone ausbrechen möchtest.

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                                Es tut mir auch leid, das ich mich hier so geoutet habe.
                                Wer sich in einem Forum äussert, muss natürlich mit antworten rechnen. Nur sind eure nicht hilfreich.
                                Meine Freundin heult fast, wenn ich ihr erzähle was die Psychologen und Berater mir alles antun um mir eine Therapie so schwer wie möglich zu machen.
                                Sie versteht mein Problem.
                                Aber wenn diese Fachkräfte schon keine Hilfe sind (und das waren sie noch nie), dann eure Ratschläge erst recht nicht.

                                Daher räume ich jetzt den Thread und überlasse anderen ihre Probleme zu schildern.

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