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Zu emotional für diese Welt

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    #16
    Zitat von dav1d Beitrag anzeigen
    Wie konnte ich eigentlich den Thread verpassen? Wtf.

    Die wahrscheinlich wichtigste Aussage hier:


    Könnte nicht mehr zustimmen. Man muss erst im reinen mit sich selbst sein, ansonsten füllt diese Leere nämlich nur dieser eine Mensch.
    Oh stimmt, den gibt's ja echt schon ein paar Tage.
    Gott, alleine in dem Zitat 2 Schreibfehler von mir, haha. Man merkt, dass ich müde bin heute

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      #17
      Uff. Danke für die ganzen ausführlichen Antworten.
      @Chinaski
      "bist du dir selbst nicht genug?"
      Überhaupt nicht. Gar nicht- ich kritisiere so gut wie alles an mir. Einfach, weil ich mich ständig mit anderen vergleiche, was so ziemlich das ungesundeste ist, was man machen kann.
      Und ja, professionelle Hilfe will ich mir eh schon lange holen. Aber irgendwie ist das echt einfach wie bei dir, ich wills alleine schaffen.
      Hätte da nur meinen Bruder, der so ziemlich das selbe in meinem Alter durchgemacht hat. Er wohnt leider mehr als 300 km entfernt und drückt mich eigentlich immer nur weg wenn ich in anrufe, weil er wohl so gestresst sei. Kanns ihm aber nicht übel nehmen.

      @LemonBreeze
      "Aber es gibt unglaublich viele Menschen, die sich Andere binden, weil sie sonst einsam sind oder sich vorkommen, als seien sich nichts wert."

      Weiß gar nicht ob ichs im Startpost geschrieben hab, aber ich entwickel sogar Gefühle für x Typen, die mir minimale Aufmerksamkeit geben. Ich bin ne Person, die ständig von anderen "wertgeschätzt" werden will, weil ich mir diese Wertschätzung nicht selber geben kann.

      @dav1d
      Und wie komme ich ins reine mit mir selbst? Überall liest man "du musst anfangen dich selbst zu lieben bla", aber ich hab einfach keine Idee wie ich das anstellen soll.

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        #18
        Es ist nichts schlimmes daran, sich professionelle Hilfe zu holen, wenn es einem echt nicht gut geht. Dadurch, dass dir jemand hilft, bist du selbst nicht weniger stark.

        Zitat von _Unkreativ Beitrag anzeigen
        @LemonBreeze
        "Aber es gibt unglaublich viele Menschen, die sich Andere binden, weil sie sonst einsam sind oder sich vorkommen, als seien sich nichts wert."

        Weiß gar nicht ob ichs im Startpost geschrieben hab, aber ich entwickel sogar Gefühle für x Typen, die mir minimale Aufmerksamkeit geben. Ich bin ne Person, die ständig von anderen "wertgeschätzt" werden will, weil ich mir diese Wertschätzung nicht selber geben kann.

        @dav1d
        Und wie komme ich ins reine mit mir selbst? Überall liest man "du musst anfangen dich selbst zu lieben bla", aber ich hab einfach keine Idee wie ich das anstellen soll.
        Klar, Wertschätzung anderer macht süchtig und jeder freut sich darüber. Aber seien wir ehrlich, das schiebt nur das eigentliche Problem auf und Typen in deinem Alter werden auf Dauer nicht dazu fähig sein, ständig dein Selbstwertgefühl zu füttern. Dann machst du dich, wie du ja selbst erkannt hast, nur von ihnen abhängig und das kann schwer schiefgehen.

        Ich bezweifle irgendwie, dass dir hier so viele direkt einen Rat geben können. Sich selbst zu lieben ist keine Voraussetzung für eine Beziehung oder so, aber tu es einfach für dich, du wirst dein ganzes Leben lang mit dir selbst verbringen, dann soll es dir auch angenehm sein.

        Wie man es anstellen soll? Äh, keine Ahnung. Das ist wieder so ein Punkt, der ist bei mir durch's Alter auch besser geworden, aber ich kann dir ja jetzt nicht einfach raten, mal 3 Jahre zu warten. Ehrlich gesagt ist mein Verhältnis zu mir selbst so ambivalent, dass ich selbst noch nichtmal weiß, ob ich mich gut finde oder nicht (gehört zu den Dingen, an denen ich noch arbeiten muss), da kann ich dir dementsprechend auch nicht wirklich helfen.
        Ich glaube aber, dass es mir geholfen hat, einfach viele Geschehnisse zu reflektieren, mir Positives klarzumachen. Ich habe außerdem vor etwas mehr als 3 Jahren angefangen, immermal Tagebuch zu schreiben, zunächst einfach, weil ich gerne mal schreibe und die Idee vom Festhalten diverser Geschehnisse und Gedanken gefällt. Aber mir persönlich hat das oft geholfen, meine Gedanken zu ordnen und mich an schlechten Tagen besser zu fühlen.

        Versuche einfach nicht, es dir in der Situation bequem zu machen. Ich kenne Menschen, die sind extrem zynisch und selbstironisch geworden, da es ihre Zweifel gesellschaftstauglicher macht. Wir neigen dazu, uns auf unserer Situation auszuruhen und von negativen Erfahrungen bestätigt zu fühlen. Habe da mal auf Reddit (von allen Websites, haha), ein gutes Zitat zu gefunden, das mir echt zu denken gegeben hat, vielleicht hilft es dir ja auch.

        Those of us with scars on our esteem (most of us!) have an annoying tendency to seek confirmation of what we believe to be true about ourselves. Even if we believe terrible things about ourselves, it's incredibly uncomfortable to have that view challenged. So we turn our backs on experiences that would challenge those views ("this person sees me as someone worthy of love and respect") and chase experiences that confirm them ("this person believes that there is some inborn, ineffable quality that makes me unlovable.")
        You aren't unlovable. If you seek to love, then you are lovable. You just have to find people who also seek to love.

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          #19
          Sich selbst komplett zu lieben, ist unmöglich. Ich selber bin noch weit davon entfernt, so ehrlich bin ich zu mir selbst wenigstens. Eine sehr lange Zeit habe ich das alles komplett ignoriert und ruhen lassen. Doch letzten Winter fing ich an, alles zu reflektieren, was ich über Jahre hinweg ignoriert hatte - glaub mir - das willst du nicht. Viel mehr musst du anfangen Situationen zu reflektieren, ob gut oder schlecht. Du musst dir selbst klar machen, was du in deinem Leben für dich willst, wo du hin willst. Steck dir diese Ziele ab und tue alles dafür, was in deiner Macht steht. Wenn es dann noch immer nicht reicht - hast du wenigstens ALLES getan.

          Übrigens ist eine.. sehr gute Freundin.. fest davon überzeugt, dass man in allem etwas positives sehen kann. Man soll das schätzen, was man bereits hat und nicht meckern, über das, was man nicht hat. Schätze, dass du lebst, genug zu Essen hast, genug zu trinken, eine Familie, Freunde, ein Zuhause und was sonst nicht alles. Ihre Mentalität hätte ich nur zu gerne.
          Du bist sehr emotional? Nichts schlimmes, nein, eher etwas sehr großes. Ich bin so ziemlich das Gegenteil davon, ich überspiele Dinge, ignoriere sie und sehe sie als gleichgültig an. Das zeigt nur, dass du sehr viel über dein Leben nachdenkst - das ist gut. Nun musst du aber auch die Motivation und die Kraft nehmen, alles umzusetzen, was du dir so sehr wünschst. Diese Kraft kann dir zwar auch ein anderer Mensch geben, das weiß ich nur zu gut, allerdings ist das gefährlich, denn wenn diese Person weg fällt, fällt alles mit weg.
          Jede Niederlage ist gegenstandslos, wenn du sie nicht als solche anerkennst, sondern nach vorne blickst.

          Leider kann man dir nichts präziseres geben. Der Rest liegt in deinen Händen.

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            #20
            Zitat von sasalein Beitrag anzeigen
            Warum schiebt ihr das alle auf das Alter bzw die Pubertät? Ich bin 19, fast 20 und längst aus der Pubertät raus. Nicht, dass das sonderlich "alt" wäre, aber mir geht es ja heute noch sehr ähnlich wie ihr...
            Ich habs nicht darauf geschoben, sondern halte es für nen Faktor der das Chaos in ihrem Kopf und die Intensität ihrer Emotionen einfach noch extrem verstärkt und das trägt ja dann schon nen guten Teil dazu bei, wie schlimm man das ganze in dem Moment empfindet oder wie aussichtslos.

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              #21
              Schöne Grüße, du bist/ ihr seid genau gleich wie alle anderen Menschen auch lol.
              Andere Menschen sind nicht weniger emotional, sondern haben nur die Kontrolle über ihre Emotionen, anstatt ihren Emotionen Kontrolle über sich selbst zu geben.
              Dass das in der Pubertät fehlt ist total in Ordnung, eine Entschuldigung dafür, dass man daran nichts ändert, ist es jedoch nicht.
              LG

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                #22
                Zitat von random72 Beitrag anzeigen
                Schöne Grüße, du bist/ ihr seid genau gleich wie alle anderen Menschen auch lol.
                Andere Menschen sind nicht weniger emotional, sondern haben nur die Kontrolle über ihre Emotionen, anstatt ihren Emotionen Kontrolle über sich selbst zu geben.
                Dass das in der Pubertät fehlt ist total in Ordnung, eine Entschuldigung dafür, dass man daran nichts ändert, ist es jedoch nicht.
                LG
                Hä? Ich wills doch ändern?
                Wie kann man das bessern? Ich will nicht wegen jedem Scheiß rumheulen, auch wenns einfacher ist in Selbstmitleid zu verfallen.
                Der ganze Thread geht eigentlich darum, dass ichs ändern will.

                @dav1d, Lemonbreeze

                Danke für die Antworten, haben mich echt zum nachdenken gebracht.

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                  #23
                  Zitat von _Unkreativ Beitrag anzeigen
                  Und ja, professionelle Hilfe will ich mir eh schon lange holen. Aber irgendwie ist das echt einfach wie bei dir, ich wills alleine schaffen.
                  wenn du dir hilfe holst, schaffst dus halt immernoch allein. jemanden zu haben der dir hilft das kokrete problem rauszufiltern, dir anleitungen oder ansätze gibt, dir ne richtung vorschlägt bedeutet nicht, dass du das selber behebst. die arbeit kann er dir nicht abnehmen.
                  Zitat von random72 Beitrag anzeigen
                  Dass das in der Pubertät fehlt ist total in Ordnung, eine Entschuldigung dafür, dass man daran nichts ändert, ist es jedoch nicht.
                  LG
                  niemand sucht entschuldigungen, du clown. dass es den meisten menschen so geht ist wohl auch bewusst. top n beitrag mit grüßen anfangen und beenden.

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