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Warum bin ich nicht so wie die anderen?

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    Warum bin ich nicht so wie die anderen?

    Hallo,

    Ich habe sehr lange überlegt, ob es eine gute Idee ist diesen Text hier reinzuschreiben. Und nun habe ich mich entschieden es doch zu tun, da ich mit niemandem im reallive darüber reden möchte.

    Mein Problem ist, dass ich manchmal denke als wäre lebe ich auf einem völlig anderen Planeten.
    Denn ich habe manchmal das Gefühl als wäre ich nicht normal. Ich glaube , es liegt auch daran, dass es von meinen Eltern in der Vergangenheit schon sehr oft gesagt wurde, ich sei psychisch krank.

    Doch es gibt auch folgende weitere Gründe dafür:
    In letzter Zeit denke ich, dass ich irgendwie anders bin als andere Mädchen in meinem Alter.
    Beispielsweise hatte ich noch nie richtig was mit Jungs zutun, hatte noch nie einen Freund ect.
    Dann gehe ich fast nie mit Freunden aus, da ich irgendwie keine habe, außer 2 Personen mit denen ich nur selten Kontakt habe. Die eine sehen ich zurzeit 1-3 Mal im Monat, da sie viele weitere Freunde hat und deswegen kaum Zeit hat sich mit mir zu treffen. Die andere Person (mit der ich vor etwa 6 Jahren eng befreundet war) hat auch viel zutun.
    Da mich aber auch viele Kontakte sehr überfordern und ich nie weiß worüber ich mit anderen reden soll, glaube ich dass ich auch nicht so das Bedürfnis habe mich jeden Tag mit Freunden zu treffen, was ja alle in meinem Alter machen.
    Ich wurde ich mehrere Jahren in der Grundschule und auch auf einer anderen Schule (auf der ich 2 Jahre lang im Ausland war) gemobbt, wodurch ich sehr viel Selbstbewusstsein verloren habe und meine Noten noch schlechter wurden.
    Auch hatte ich mit 13/14 Jahren ganz andere Interessen, als andere Mädchen in meinem Alter damals und war schon immer sehr verträumt gewesen. Deshalb hatte ich oft in der Schule vom Unterricht nichts mitbekommen und meine Schulnoten waren schon immer schlecht.

    Bin ich irgendwie psychisch krank oder ist das normal?

    #2
    Das ist vollkommen normal, da brauchst du dir absolut keine Sorgen zu machen.
    So wie ich das bei dir verstehe, würde ich vermuten, dass du einfach nur eher introvertiert bist.

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      #3
      Solange du dich so magst und wohlfühlst, seh ich keinen Grund warum es unnormal oder gar krank sein sollte.
      Ich bin auch froh, wenn sich mein enger Freundeskreis auf maximal ne Hand voll Leute beschränkt, bei mehr hätte ich das Gefühl mich zerreißen zu müssen, um allen gerecht zu werden und mit allen Zeit zu verbringen.
      Solang man selbst es so okay findet, ist es doch absolu in Ordnung.

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        #4
        Die Frage im Titel kann man so beantworten: Weil du ein eigenes Leben hast & nicht das von den anderen.

        Du bist zwar nicht wie die meisten in deinem Alter, zumindest was die Dinge betrifft, die du beschrieben hast, aber das ist absolut nicht schlimm. Außerdem bist du ganz sicher nicht die Einzige mit diesem Problem.
        Wenn du nicht das Bedürfnis hast, dich mit Freunden zu treffen, ist das okay. Es ist schließlich DEINE Zeit. Du hast bestimmt andere Beschäftigungen, die dir Spaß machen und wenn nicht, solltest du dir unbedingt was suchen. Deine Hobbys sollen dir Freude bereiten & nicht irgendeinem Trend entsprechen.
        Du solltest dich nicht ständig mit anderen vergleichen, sondern zufrieden mit deinem Leben sein!

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          #5
          Sieh es doch mal positiv, du bist eben besonders und gehst nicht in der Masse unter und das ist nichts schlimmes. Es ist doch auch schön anders zu sein, nicht so wie diese Mitläufer Typen die zu allem ja und Amen sagen. Solange es dir dabei gut gehst und du dich nicht mit dem Druck belastest dass du so werden musst wie der Rest ist alles okay.

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            #6
            Meiner Schwester gehts glaub genauso :/

            Wenn du dich so wohlfühlst wie es ist dann ises doch kein Problem :P Würde dir trotzdem mal empfehlen Kontakte aufzubauen, das Leben ist einfach viel schöner mit Freunden Man erlebt mehr, hat mehr Spaß usw.. du musst ja auch nicht 24/7 mit den labern. Wir sitzen manchmal auch einfach nur nebeneinander und chillen einfach Außerdem können sie dir ab und zu das Leben erleichtern..

            Wenn du mit Jungs nichts zu tun haben willst zwingt dich auch keiner was mit den anzufangen Deswegen braucht man sich nicht als psychisch krank oder so bezeichnen lassen.

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              #7
              Zitat von fakeBlondine Beitrag anzeigen
              Sieh es doch mal positiv, du bist eben besonders und gehst nicht in der Masse unter
              Naja, als stilles Mäuschen geht man in Masse unter....


              @TE, gehört eben zu dir, dass du deine Zeit brauchst um mit Jemandem "warm" zu werden. Gibt es öfter, mach dir deshalb keinen Kopf.

              Falls du "Freunde" suchst, findest du diese dort wo du auf Gleichgesinnte stößt. Sportvereine, Foren, etc. Dort einfach Zeit verbringen und irgendwann taust du dann auf. "Freunde" und "Partner" kommen von alleine. Ist beides nichts was man erzwingen sollte.

              Psychisch krank bist du deswegen noch langen nicht.

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                #8
                für mich hörst du dich wie eine ganz normale person an. nur weil man nicht viele freunde hat und auch nicht braucht bedeutet das noch lange nicht das man krank ist xD

                jeder mensch ist komplett anders vom wesen, es ist unklug sich mit anderen zu vergleichen und so sein zu wollen wie sie mit dem Ergebnis unglücklich zu werden. sei einfach du, damit wirst du am glücklichsten sein

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                  #9
                  Hör einfach mal in dich selbst hinein und frag dich, ob du mit deinem jetzigen Leben zufrieden bist oder nicht. Solange du glücklich bist, ist auch alles in Ordnung. Und wenn es nicht so ist, dann versuch deine Situation Schritt für Schritt zu ändern: Versuche offener zu werden, mal selbst auf Leute zuzugehen, usw.

                  Ich bin ebenfalls ein Mensch der gerne alleine ist und musste erst kürzlich wieder erfahren, dass man sich sogar im Verwandtschaftskreis deswegen das Maul über mich zerreißt. Das hat mich im ersten Moment selbstverständlich irgendwie verletzt, aber im Endeffekt ist es mir eigentlich egal. Ich hab mich in der Vergangenheit schon viel zu oft von anderen verunsichern lassen und mich deshalb teilweise auch dazu gezwungen "sozialer zu werden". Und hat sich meine allgemeine Lebensqualität dadurch verbessert, dass ich tagein tagaus etwas mit Freunden unternahm? Nein. Mir war's eher lästig.

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                    #10
                    Hört sich für mich normal an.
                    Du musst mit 12,14,16 noch keinen Freund gehabt haben.

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                      #11
                      Das war bei mir auch so, bzw. ist immer noch so. Ist völlig normal.

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                        #12
                        Keine Sorge, psychisch krank bist du nicht. Du wirkst nur sehr traurig, weil du dich in die Sache so hineinsteigerst. Es gibt viele Jugendliche, die nicht ins Klischee passen, weil sie andere Interessen haben als die meisten anderen. Ist doch nicht schlimm. Und überhaupt: Wer sagt was normal und anormal ist?

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                          #13
                          Zitat von Floraona Beitrag anzeigen
                          (...)

                          Zunächst einmal:

                          Wer in die Fussstapfen anderer tritt, hinterlässt keine eigenen.

                          Sei einfach so, wie du bist und lasse dich nicht von den anderen verunsichern. Bei mir war es auch immer so, dass ich meine eigenen Projekte durchgezogen habe.

                          Ich hatte es damals auch abgelehnt, mich für Mainstreamhobbys zu interessieren. Während andere auf Partys gingen, Freundschaften hatten, Tanzkurse oder den Führerschein machten, saß ich stundenlang an meinem Schreibtisch und untersuchte z.B. ob es mehr Primzahlen gibt, die, wenn man sie durch 4 teilt, einen Rest von 1 oder 3 übrig lassen.


                          Tipp: Sei einfach so, wie du bist und lass dich auf keinen Fall verunsichern.

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                            #14
                            Mir geht es auch so. Nur bin ich eigentlich vollkommen zufrieden damit, im echten Leben habe ich auch nur zwei Freunde (versuche aber gerade, Freundschaft zu einem Jungen an meiner Schule aufzubauen, was mir wirklich schwer fällt) und das reicht mir, ich würde gar keinen großen Freundeskreis haben wollen. Einen Freund hatte ich aber leider auch noch nie, niemand schien sich je wirklich ernsthaft für mich zu interessieren und vice versa. Außer was besagten Jungen angeht, auch wenn er bis jetzt auch noch nicht in diese Richtung interessiert scheint, aber wie gesagt, ich arbeite daran.Was mit eventuell einfällt, ist Asperger. Ich habe bald einen Termin beim Psychologen und lass mich auf das Syndrom untersuchen (ich will dir hier nichts unterstellen, ich kenne dich ja gar nicht). Soweit ich weiß nennt man es ja auch 'wrong planet syndrome', ich komme mir tatsächlich oft so vor, als käme ich von einem anderen Planeten, aber dann eben auf soziale Normen und Regeln bezogen, in der Hinsicht bin ich wirklich inkompetent. Ich verbringe meine Freizeit auch sehr viel lieber damit, Mathe- und Physikbücher zu lesen, anstatt feiern zu gehen oder sonst was. Ich genieße es ehrlich gesagt, nicht in dieses typische Klischee einer Jugendlichen zu passen. Ich wurde aber auch nie sonderlich gemobbt und habe zu Glück viel Kontakt zu meinen Freunden (jetzt durch die Oberstufe jedoch weniger als vorher). Das tut mir wirklich leid für dich Ich hoffe sehr dass sich deine Situation bessert
                            Zuletzt geändert von fermatslasttheorem; 27.09.2015, 14:41.

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                              #15
                              “Selfishness is not living as one wishes to live, it is asking others to live as one wishes to live. And unselfishness is letting other people's lives alone, not interfering with them. Selfishness always aims at creating around it an absolute uniformity of type. Unselfishness recognizes infinite variety of type as a delightful thing, accepts it, acquiesces in it, enjoys it. It is not selfish to think for oneself. A man who does not think for himself does not think at all. It is grossly selfish to require of one's neighbor that he should think in the same way, and hold the same opinions. Why should he? If he can think, he will probably think differently. If he cannot think, it is monstrous to require thought of any kind from him. A red rose is not selfish because it wants to be a red rose. It would be horribly selfish if it wanted all the other flowers in the garden to be both red and roses.”

                              Oscar Wilde, The Soul of Man and Prison Writings

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