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Keinen Spaß mehr am Leben - Was ist los mit mir?!

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    Keinen Spaß mehr am Leben - Was ist los mit mir?!

    Hallo liebe Community,

    Ich habe seit langem ein Problem, was mir sehr zu schaffen macht. Ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll...
    Ich habe einfach keine Lust irgendwas zu tun und bin in letzter Zeit emotional total... gleichgültig.
    Mir fehlt einfach der Spaß an Allem, egal was ich versuche zu tun. Immer wenn ich mich an ein neues Hobby wage, höre ich nach drei bis vier Wochen wieder auf, weil es mir dann einfach zu Langweilig wird. (Gut bin auch ein sehr sprunghafter Mensch.) Egal wie sehr ich mir vornehme Hausaufgaben oder so zu machen oder mein Zimmer aufzuräumen, rede ich mir selber ein, dass ich keine Zeit hätte, dabei sitze ich 2-3 Stunden auf dem Bett und mache gar nichts. Egal wie sehr ich mir vornehme mehr Kontakt mit meiner Mama zu pflegen, endet es damit, dass ich ihr immer versuche aus dem Weg zu gehen. Dabei ist sie so ein lieber Mensch un meine Mama halt.
    Mit anderen Leuten habe ich auch so meine Probleme. Ich LIEBE es viele Leute in meinem Umfeld zu haben, mit ihnen zu reden und neue Kontakte zu schließen, andererseits bin ich viel lieber alleine und hab meine Ruhe. Und wenn ich eine längere Zeit alleine bin bekomme ich Panikattacken (welche ich schon seit ich klein bin habe.)
    Wenn ich mich verabrede, verspüre ich keine Freude, egal was wir machen, mir ist dab3i immer so komisch.

    Irgendwie kann ich auch nicht mehr richtig weinen oder lachen. Es ist meistens nur so ein halbherziges Lachen, nur um zu verdeutlichen, dass ich den Witz verstanden habe.
    Essen ist für mich in letzter Zeit auch so... meh... Ich verspüre gar keinen richtigen Appetit mehr.

    Die einzigen Dinge wo ich richtig aufblühe sind Videos bearbeiten, Serien/Filme schauen oder Schauspielern.
    Vor allem wenn ich Serien schaue versuche ich mich sofort in den Protagonisten hineizuversetzen und lache laut, wenn etwas Lustiges passiert, flenne richtig wenn etwas Berührendes geschieht.
    Einige kennen bestimmt "The Legend of Korra"? Diese Sendung hat jetzt vor ca. einem Monat geendet und ich lag letzte Woche nachts im Bett und habe geheult (richtig geheult), weil das Ende -meiner Meinung nach - wunderschön war.

    Wieso ist das so? Wie komme ich aus dieser Situation heraus? Ich meine, es kann doch nicht normal sein im echten Leben so lustlos zu sein und beim Fernsehen so euphorisch.
    Ich fühle mich so, als ob ich meine Jugend nicht lebe.

    Freue mich über jede Antwort.
    Zuletzt geändert von Kya_; 26.01.2015, 18:02.

    #2
    Die Figuren der Serien sind so etwas wie ein Ersatz für dein eigenes, nicht vorhandenes Leben. Du lebst dann vielleicht deren Leben, statt dein eigenes.

    Es gäbe so ein paar einfache Dinge, die du selbst ändern könntest. Beispielsweise führt Bewegung / Sport in der Natur zu einer Verbesserung deines psychischen Wohlbefindens und würde vermutlich auch deinen Appetit anregen.

    Stimmungsschwankungen solltest du dir aber zugestehen. Manchmal scheinst du Menschen um dich zu brauchen, und manchmal bist du eben lieber alleine. Es gibt keine Norm, wie du deine Jugend leben solltest.

    Vielleicht solltest du auch überlegen, mit wem du über deine Situation reden kannst. Impulse von aussen können hilfreich sein.

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      #3
      Zitat von Friendly_Girl Beitrag anzeigen
      Es gäbe so ein paar einfache Dinge, die du selbst ändern könntest. Beispielsweise führt Bewegung / Sport in der Natur zu einer Verbesserung deines psychischen Wohlbefindens und würde vermutlich auch deinen Appetit anregen.

      Stimmungsschwankungen solltest du dir aber zugestehen. Manchmal scheinst du Menschen um dich zu brauchen, und manchmal bist du eben lieber alleine. Es gibt keine Norm, wie du deine Jugend leben solltest.
      Na ja, spazieren und wandern tu ich öfter, sogar ganz lange Strecken mit Umwegen durch Felder und so. Zu Hause mache ich Yoga und Workouts für mich selbst.

      Und das mit den Menschen um mich rum ist eher ein Dauerzustand. Es halt nicht MAL so, sondern IMMER so.
      Und klar gibt es kein Norm wie ich meine Jugend zu Leben habe, aber trotzdem habe ich dieses innerliche Leeregefühl. Ich will doch schon gerne die letzten paar Jahre ohne große Verantwortung leben und auch Fehler machen von denen ich 'weiser' werde, eine Beziehung habe und dort Erfahrungen sammeln - aber ich schaffe es nie mich zu überwinden. Und wenn ich es tue, dann fühl ich... Gar nichts.

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        #4
        Also ich bin ja da nicht Expertin und studiere auch nich Psychologie, aber du scheinst wie verlernt zu haben, Dinge bei dir selbst wahrzunehmen.


        Zitat von Kya_ Beitrag anzeigen
        Na ja, spazieren und wandern tu ich öfter, sogar ganz lange Strecken mit Umwegen durch Felder und so. Zu Hause mache ich Yoga und Workouts für mich selbst.
        Wie nimmst du deinen Körper wahr, wenn du Sport machst? Kannst du da auf Details achten, und die geniessen? Wenn du draussen bist, es ist kalt, und der Wind schmerzt im Gesicht... geniesst du es, wenn du wieder rein in die Wärme kannst? (nur als Bsp.)

        Fühlst du etwas bezüglich deiner Lustlosigkeit und Gefühllosigkeit? Weinst du über deine Situation? Ganz sicher gibt es bei dir auch Lust und Frust, die du wahrnehmen kannst. Aber vielleicht solltest du dich weniger mit Serien usw. ablenken.

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          #5
          Zitat von Kya_ Beitrag anzeigen

          Wieso ist das so? Wie komme ich aus dieser Situation heraus? Ich meine, es kann doch nicht normal sein im echten Leben so lustlos zu sein und beim Fernsehen so euphorisch.
          Ich fühle mich so, als ob ich meine Jugend nicht lebe.

          Freue mich über jede Antwort.
          Weil wir Menschen so sind, dass wir neben starken Aktiv-Phasen auch mal Erholungsphasen für die Seele brauchen. Als Du Kind warst, war Dir das nicht so bewust, weil Du Dich da noch nicht unter den Leistungsdruck gesetzt hast, der Dir jetzt einredet, Du könntest immer was tun und anstreben.

          Dass Du vielleicht häufiger weinst, deutet darauf hin, dass Du im Moment empfindlicher als sonst bist. Du kannst es vielleicht auch so sehen: Du bist gerade verletztlicher und die unterbewussten Mechanismen in Dir achten darauf, Dich mehr von Risiken abzuschirmen, damit Du Dir in der Welt draussen keine Verletzungen holst.

          Dein Körper und Deine Seele möchten sich zur Zeit mit Dir selbst beschäftigen. Also gönne ihnen das. Nutze dabei auch die Gelegenheit, Alleinsein auszuhalten zu lernen. Langeweile ist ok!
          Wenn in Dir etwas ist, dass dir sagt: "ich möchte 2-3 Stunden an die Decke starren", dann starre eben 2-3 Stunden an die Decke.

          Wenn Deine Seele alles bekommen hat, was sie durch diese Phase sucht, dann kommst Du da auch wieder heraus ;-)

          Zitat von Friendly_Girl Beitrag anzeigen
          Also ich bin ja da nicht Expertin und studiere auch nich Psychologie, aber du scheinst wie verlernt zu haben, Dinge bei dir selbst wahrzunehmen.
          Ja, dafür spricht einiges. Aber das ist auch normal. Die heute Rund-um-die-Uhr-Erziehung von Kindern durch Erwachsene hat viel dazu beigetragen, dass Jugendliche und Erwachsene das heute nicht mehr können.

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            #6
            Hätte von mir stammen können dieser Text - allerdings vor knapp 2 Jahren, als ich ne schwere depressive Episode hatte, und müsste ich was "diagnostizieren", dann würde ich bei dir auch recht sicher auf eine Depression tippen. Ich hab immernoch Probleme damit, muss nem straffen Plan im Alltag folgen, damit ich überhaupt was auf die Reihe kriege, wie Studium, Hausarbeit, Kochen, Einkaufen etc, dazu muss ich mich jedesmal regelrecht zwingen und auch viel mit Freunden zu machen belastet mich immernoch sehr, ich bin dann schon den ganzen Tag vorher angespannt, wie als müsste ich es hinter mich bringen, obwohl es natürlich dann, wenns soweit ist, immer sehr lustig und schön ist - aber alles, was über lesen, Serien & Musikhören hinausgeht, kostet mich viel, viel psychische Kapazität.
            Mir hilft meditieren, Achtsamkeitstraining und eben wirklich nen Plan machen, was ich alles machen muss und was ich machen möchte - und den auch einhalten, egal wie sehr es einen anfangs sträubt. Es wird wieder besser, man muss halt irgendwie wieder lernen, Motivation aus solchen Dingen zu ziehen.

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