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Ich bin unglücklich.

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    Ich bin unglücklich.

    Hallo liebe Mädchen.de Community,
    ich dachte mir, wende ich mich mal mit meinem Problem an euch.
    Es geht um folgendes:

    Ich bin seit einigen Monaten nicht mehr glücklich, das heißt nicht, dass ich immer und unentwegt unglücklich bin, sondern einfach, das mein Grund-Gemütszustand ein unglücklicher ist.
    Ich bin rastlos, unruhig und gleichgültig gegenüber fast allem, fast nichts schafft es mich tiefer zu tangieren und ich bin mir selber unwichtig (Probleme anderer berühren mich mehr, als meine eigenen).
    Ich weiß aber nicht woran das liegt, bzw warum es so ist, wie es momentan ist.

    Mein Jahr war bisher nicht unbedingt das Schönste, aber es war alles machbar. Meine Trennung habe ich verarbeitet, aber mehr wirklich schlechtes ist mir auch gar nicht passiert. Schule läuft, ich habe Freunde, ein super Elternhaus und auch ansonsten eigentlich alles was man sich wünschen kann..

    Ich bin ratlos und weiß nicht warum ich momentan bin wie ich bin..

    Liebe Grüße,
    Xerxes

    #2
    Ich denke keiner hier kann dir wirklich helfen. Du musst einfach mal rausfinden was dir Spaß macht und Freude bereitet. Oder du lässt dir professionell helfen ^^

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      #3
      Ich bin seit einigen Monaten nicht mehr glücklich, das heißt nicht, dass ich immer und unentwegt unglücklich bin, sondern einfach, das mein Grund-Gemütszustand ein unglücklicher ist.
      Geht's dir auch direkt so, wenn Du morgens aufwachst? Oder entwickelt sich dieser Zustand immer erst im Laufe des Tages?

      Mein Jahr war bisher nicht unbedingt das Schönste, aber es war alles machbar.
      Es war alles machbar für dich (in dem Sinne, dass es keine nennenswerten "Spuren" hinterlassen hat) oder ist das der Versuch einer objektiven Bewertung (man kann den Satz ja mitunter auch im Sinne von "Ich darf mich nicht sonderlich beschweren, andere haben es schwerer im Leben" verstehen)?

      Was ich dir auf jeden Fall raten würde: Geh' zum Hausarzt und lass' dich mal abchecken (bzw. vor allem ein Blutbild machen) - so eine Schweremütigkeit kann häufig auch körperliche Ursachen (z.B. Eisenmangel oder Schilddrüsenstörungen) haben bzw. dadurch entscheidend forciert werden.

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        #4
        Zitat von _Linus_ Beitrag anzeigen
        Geht's dir auch direkt so, wenn Du morgens aufwachst? Oder entwickelt sich dieser Zustand immer erst im Laufe des Tages?
        Mit dem aufstehen geht das sofort los.

        Zitat von _Linus_ Beitrag anzeigen
        Es war alles machbar für dich (in dem Sinne, dass es keine nennenswerten "Spuren" hinterlassen hat) oder ist das der Versuch einer objektiven Bewertung (man kann den Satz ja mitunter auch im Sinne von "Ich darf mich nicht sonderlich beschweren, andere haben es schwerer im Leben" verstehen)?
        Eher letzteres.

        Zitat von _Linus_ Beitrag anzeigen
        Was ich dir auf jeden Fall raten würde: Geh' zum Hausarzt und lass' dich mal abchecken (bzw. vor allem ein Blutbild machen) - so eine Schweremütigkeit kann häufig auch körperliche Ursachen (z.B. Eisenmangel oder Schilddrüsenstörungen) haben bzw. dadurch entscheidend forciert werden.
        Danke, werde ich mal machen.

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          #5
          Wenn es schon seit Monaten so geht schliesse ich mal eine Winterdepression aus. Vielleicht lebst du einfach nur dein alltägliches Leben vor dich hin, erledigst deine Aufgaben und Pflichten aber dir fehlen Ziele und Herausforderungen? So etwas macht lethargisch und gleichgültig. Nimm dir etwas vor, setz dir ein Ziel und wenn du es erreichst wird es dich zufrieden und glücklicher machen. Es ist egal ob du dabei sportliche Leistungen erzielst, ein Bild malst, eine tolle Party organisierst oder ein Möbelstück konstruierst. Tu einfach was, lebe bewusster, sei kreativ.

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            #6
            Eher letzteres.
            Ganz generell kann ich dir sagen: Man kann und sollte sich in puncto Leidensfähigkeit mit niemandem vergleichen. Man kann das, was anderen passiert, auch nicht wirklich mit dem, was einem selbst passiert, ins Verhältnis setzen. Jeder Mensch ist anders - jeder Mensch reagiert anders, jeder Mensch hat andere Prioritäten, andere Stärken, andere Schwächen. Leid, was andere Menschen erfahren und was sie an den Rand der Verzweifelung treibt, könnte für dich, wenn Du es erfahren würdest, recht belanglos sein. Das macht andere Menschen nicht zu schwächeren Menschen, dich nicht zu einem stärkeren Menschen. Umgekehrt gilt das natürlich genauso! Damit will ich sagen: Ganz egal, wie "gut" (Elternhaus, Freunde, Schule) deine Rahmensituation auch sein mag - Du hast trotzdem das "Recht", traurig bzw unglücklich sein zu dürfen. Wenn Du dich aus schlechtem Gewissen heraus dazu zwingst, diese Gefühle nicht zuzulassen, wird sich deine Situation eher verschlechtern als verbessern.

            Wenn dein Zustand keine körperlichen Ursachen haben sollte, dann wird es wohl eine andere Ursache haben müssen - vermutlich eine Ursache, derer Du dir (noch) nicht bewusst bist.

            Gibt es irgendwas, was Du dir wünschst? Etwas, von dem Du dir vorstellen könntest, dass es dafür sorgen würde, dass Du zumindest nicht mehr unglücklich (zwischen Unglücklichsein und Glücklichsein gibt es ja noch etliche Grautöne - wenn ich mir deinen Avatar so anschaue, gehe ich davon aus, dass Du selbst bestens weißt: Only a Sith deals in absolutes! ) bist?

            Da deine Trennung das Einzige ist, was Du konkret nennst: Gibt es einen zeitlichen Zusammenhang zwischen der Trennung und dem Beginn deines Unglücklichseins?
            Wenn Du sagst, dass Du deine Trennung verarbeitet hast, was bedeutet das für dich?

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              #7
              Zitat von _Linus_ Beitrag anzeigen
              Ganz generell kann ich dir sagen: Man kann und sollte sich in puncto Leidensfähigkeit mit niemandem vergleichen. Man kann das, was anderen passiert, auch nicht wirklich mit dem, was einem selbst passiert, ins Verhältnis setzen. Jeder Mensch ist anders - jeder Mensch reagiert anders, jeder Mensch hat andere Prioritäten, andere Stärken, andere Schwächen. Leid, was andere Menschen erfahren und was sie an den Rand der Verzweifelung treibt, könnte für dich, wenn Du es erfahren würdest, recht belanglos sein. Das macht andere Menschen nicht zu schwächeren Menschen, dich nicht zu einem stärkeren Menschen. Umgekehrt gilt das natürlich genauso! Damit will ich sagen: Ganz egal, wie "gut" (Elternhaus, Freunde, Schule) deine Rahmensituation auch sein mag - Du hast trotzdem das "Recht", traurig bzw unglücklich sein zu dürfen. Wenn Du dich aus schlechtem Gewissen heraus dazu zwingst, diese Gefühle nicht zuzulassen, wird sich deine Situation eher verschlechtern als verbessern.

              Wenn dein Zustand keine körperlichen Ursachen haben sollte, dann wird es wohl eine andere Ursache haben müssen - vermutlich eine Ursache, derer Du dir (noch) nicht bewusst bist.

              Gibt es irgendwas, was Du dir wünschst? Etwas, von dem Du dir vorstellen könntest, dass es dafür sorgen würde, dass Du zumindest nicht mehr unglücklich (zwischen Unglücklichsein und Glücklichsein gibt es ja noch etliche Grautöne - wenn ich mir deinen Avatar so anschaue, gehe ich davon aus, dass Du selbst bestens weißt: Only a Sith deals in absolutes! ) bist?

              Da deine Trennung das Einzige ist, was Du konkret nennst: Gibt es einen zeitlichen Zusammenhang zwischen der Trennung und dem Beginn deines Unglücklichseins?
              Wenn Du sagst, dass Du deine Trennung verarbeitet hast, was bedeutet das für dich?
              Nun, ich habe recht lange Zeit unter der Trennung gelitten, dann wurde es besser und irgendwann hat der Liebeskummer aufgehört, dann ging es mir gut und dann kam so eine Art Rückfall, der war aber recht schnell vorbei. Dann hatte ich ne Zeit einen glücklichen "Zustand" und dann kam das jetzige.

              Es gab immer Dinge, die mich immer glücklich gemacht haben, hauptsächlich war das Sport, aber das fruchtet momentan einfach nicht mehr.

              Ich fühle mich einfach rastlos und so... leer. Ich glaube leer ist das richtige Wort. Dabei gibt es eigentlich viele Dinge die mich erfüllen sollten. Sowohl geistig, als auch körperlich anstrengende Hobbies, Freunde, ein nettes Umfeld und und und.



              “If you’re not with me, then you’re my enemy.”

              @Sissy
              Danke für die Antwort.

              Kommentar


                #8
                Ich fühle mich einfach rastlos und so... leer. Ich glaube leer ist das richtige Wort.
                Äußerst sich diese Rastlosigkeit denn auch in Taten? Bist Du z.B. in letzter Zeit in der Schule schwächer und/oder demotivierter, lässt Du häufig Dinge (z.B. Sport oder mit Freunden treffen) ausfallen, weil Du keine wirkliche Lust darauf hast bzw. dir nichts davon versprichst? Oder hat sich in deinem Alltag - abgesehen von deiner Gefühlswert - (noch?) nichts sonderlich verändert?

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                  #9
                  Zitat von _Linus_ Beitrag anzeigen
                  Äußerst sich diese Rastlosigkeit denn auch in Taten? Bist Du z.B. in letzter Zeit in der Schule schwächer und/oder demotivierter, lässt Du häufig Dinge (z.B. Sport oder mit Freunden treffen) ausfallen, weil Du keine wirkliche Lust darauf hast bzw. dir nichts davon versprichst? Oder hat sich in deinem Alltag - abgesehen von deiner Gefühlswert - (noch?) nichts sonderlich verändert?
                  Bis auf die Gefühlswelt noch nichts, ich versuche den Rest so gut es geht komplett aufrecht zu erhalten und versuche das ganze als "Phase" zu betrachten.

                  (Vielen Dank das du dir die Zeit nimmst)

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                    #10
                    Wie auch immer das rüberkommen mag ... wir dachten schon an Schwierigkeiten bei dem jungem Mann ... Alles ist so ordentlich so vernünftig an Ihm und man kann das, was er schreibt, nur an wenigen Stellen von dem unterscheiden, was ein 25ig-Jähriger schreiben würde. Dass Solches folglos bleibt, ist unwahrscheinlich. Wir glauben, dass ihm evtl. eigene Betätigung in Richtung Kunst gut tun könnte ... Musik machen etc. und nat. eine Freundin die einen guten Kontrapunkt zu seiner Vernunft setzt. Eine Ältere oder eine kleine Piratin, die mit Nusschale die Weltmeere unsicher machend besegelt. Wir haben solche Mädchen hier schon erlebt. Halte er also Ausschau ... wenn es ihm beliebt. Wir schätzen den jungen Mann übrigens sehr und hoffen, dass er seinen kleinen Durchhänger bald überwindet. Alles Gute ;-)


                    Btw.: Als wir genauer nachdachten fanden wir, dass es eine Illusion ist, allen Menschenkindern in Not helfen zu können. Wenn man sich um zu viele kümmert, läuft man Gefahr, sie (fast) Alle enttäuschen zu müssen und sich selbst zu verlieren. Wir müssen uns im Leben entscheiden ... auch was die Menschenkinder angeht.

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                      #11
                      Zitat von Xerxes Beitrag anzeigen
                      Bis auf die Gefühlswelt noch nichts, ich versuche den Rest so gut es geht komplett aufrecht zu erhalten und versuche das ganze als "Phase" zu betrachten.

                      (Vielen Dank das du dir die Zeit nimmst)
                      Ich würde aufjedenfall mal nachschauen lassen was mit dir los ist. Erstmal von deinem Hausarzt und wenn da nichts rauskommt evt. auch von einem Theapeuten. Das soll jetzt nicht böse klingen, aber es kann echt schnell gehen, dass man es aufeinmal nicht mehr schafft, alles aufrecht zu halten. Und da dann wieder rauszukommen ist nochmal viel schwerer, als wenn du jetzt an die Sache rangehst. Du merkst selbst das seit längerer Zeit irgendwas nicht stimmt. Nimm das bitte nicht auf die leichte Schulter!

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                        #12
                        Sport ist super und solltest du beibehalten aber die positive Wirkung von Sport deckt nicht alle Bereiche des Geistes ab. Was uns noch in den Sinn gekommen ist: Schulung der Aufmerksamkeit. Das bedeutet Fokus auf Qualität des (Er)Lebens. An Quantität scheint es ja nicht zu mangeln. Ein Autogenes Training, einen Meditations-Kurs belegen ? Aber am besten zusammen mit ...

                        Sich mal medinzinisch checken lassen ... auch. Wir sollen zB. Tabletten gegen Eisenmangel nehm, weil wir sehr wenig Fleisch essen. Was uns auch schon mal gegen Letargie geholfen hat: Wenns schön ist, nach draußen gehen und sich von der Sonne bescheinen lassen.

                        Zitat von _Linus_ Beitrag anzeigen
                        Geht's dir auch direkt so, wenn Du morgens aufwachst? Oder entwickelt sich dieser Zustand immer erst im Laufe des Tages?
                        Wir finden diese Frage interessant ... aber kann uns Jemand erläutern, was die Schlussfolgerung in dem einen wie in dem anderen Fall ist Bzw. worin sich das unterscheidet ?

                        Wir wünschen einen schönen und erfolgreichen Tag.

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                          #13
                          Immer wenn ich mich so fühle wie du, weiß ich, dass ich einsam bin. Ich vermisse was aufregendes. Ich vermisse das Gefühl, etwas zum ersten Mal zu tun. Und das ist immer so, wenn du dich verliebst — alles, was du mit dieser Person tust, siehst du aus einem anderen Winkel, als ob du es das erste Mal getan hättest.
                          Leider sollte man sich nicht verlieben, wenn man einsam ist, sondern wenn man bereit dafür ist. Ich habe verzweifelt nach jemandem gesucht, an dem ich mich festhalten konnte, als ich einsam war, und mir wurde das Herz gebrochen, nicht von der Person, sondern von meinen eigenen Erwartungen.
                          Ich fühle mich auch so wie du. Alles läuft gut, aber man ist nicht lebendig und nicht tot. Vielleicht fehlt es dir, mal etwas Neues zu machen, oder du vermisst das Gefühl, inspiriert zu sein.

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                            #14
                            Ich bin kein Psychologe, aber ich glaube auch, dir fehlen die Ziele und Herausforderungen. Vielleicht möchtest du neue Leute kennenlernen, vielleicht brauchst du einfach eine Veränderung in deinem Alltagsleben.
                            Du müsstet dir darüber klar werden, was genau du eigentlich willst und was nicht. Möchtest du irgendwas bestimmtes tun oder erreichen?
                            Wenn du das weißt, fällt es dir eventuell leichter, auch dies zu verfolgen und deinen Alltag in eine Richtung zu lenken, die dir gefällt und dich nicht langweilt (im Sinne von dich nicht interessiert).

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                              #15
                              Vielen Dank an alle.

                              Ich habe mir jetzt einen Termin beim Hausarzt geholt für ein Blutbild.

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