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Totale Angst vor Verbrechen & Kriminalität

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    Totale Angst vor Verbrechen & Kriminalität

    Hey Leute,

    ich musste dieses Thema jetzt eröffnen, weil ich in letzter Zeit sehr viel von Verbrechen und allgemein von Kriminalität höre. Heutzutage ist man doch fast nirgendswo mehr richtig sicher oder? Ich hab wirklich manchmal schon panische Angst, dass meiner Familie, meinen Freunden oder mir irgendwas passiert :/
    Wie geht ihr mit dem Thema um? Ich finde die Geschichten die man so hört sind schon echt krass ... Habt ihr auch Angst vor so etwas?

    Liebe Grüße :*

    #2
    Eigentlich ist man sogar sehr sicher. Die Medien lenken nur die Aufmerksamkeit auf die ganzen schlimmen Fälle. Ich habe keine Angst vor sowas, ich hab mein Soll schon erfüllt, hoffe ich. Und du solltest auch keine Angst haben. Klar ist man genau genommen nie wirklich "sicher". Aber eben auch nicht unsicher.

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      #3
      Man hört ja schon mal ab und zu beunruhigendes . Es ist noch nicht besonders lang her das bei uns auch 2 Fahrräder gestohlen wurden aber ich denke das wen man nicht auf blöde Ideen kommt wie zb nachts irgendwo allein in der Stadt rumzulaufen auch nichts passieren sollte.

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        #4
        Ich hab ne Ausbildung bei der Polizei gemacht und muss mich immer an einen Satz eines Dozenten erinnern, der meinte: In Deutschland wäre die Wahrscheinlichkeit in etwa gleich hoch, von einem fallenden Dachziegel getroffen zu werden, wie Opfer eines der neun Kapitalverbrechen zu werden.

        Ich denke, es gibt vielleicht mehr Kleinkriminalität als früher, aber harte Straftaten haben eher abgenommen: Das liegt auch daran, das die Polizei sehr gut ausgebildet ist und mittlerweise so gute Ermittlungstechniken anwendet, das es Kriminelle viel schwerer haben, als es uns die Medien glauben machen wollen

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          #5
          Zitat von FinalVictory Beitrag anzeigen
          Ich hab ne Ausbildung bei der Polizei gemacht und muss mich immer an einen Satz eines Dozenten erinnern, der meinte: In Deutschland wäre die Wahrscheinlichkeit in etwa gleich hoch, von einem fallenden Dachziegel getroffen zu werden, wie Opfer eines der neun Kapitalverbrechen zu werden.
          Auf so etwas wie Wahrscheinlichkeiten darf man sich nie verlassen (es sei denn, es geht ums Lottospielen, da gewinnt man natürlich garantiert nicht...so ist das Leben^^). Denn die Wahrscheinlichkeit kümmert es nicht, ob man nun selbst Opfer wird oder ein anderer Mensch.
          Der "So etwas passiert nur den Anderen"-Gedanke ist oberflächlich gesehen wirklich super, gar keine Frage. Aber leider verführt er dazu, sich in absoluter Sicherheit zu wägen und im entscheidenden Moment die Gefahr, die von einem anderen Menschen ausgeht, nicht rechtzeitig wahrnehmen und sich stattdessen alles schönreden zu wollen.
          Mag sein, dass der Mehrzahl aller Menschen nichts passiert. Aber wer sagt denn, dass man zu dieser glücklichen Mehrzahl gehört?

          Ich spare mir jetzt diverse Geschichten; nur so viel:
          - Vermeidet es, längere oder gar einsame Strecken alleine im Dunkeln zurückzulegen (das gilt nicht nur für Feldwege sondern auch für beleuchtete Wohngebiete)
          - Hört immer auf euer ungutes Gefühl, denn das trügt so gut wie nie (d.h., dass man Menschen, die einem ein ungutes Gefühl bereiten, sofort aus dem Weg gehen sollte: Straßenseite wechseln, Umweg durch möglichst belebte und beleuchtete Straßen gehen...)
          - Lauft aufrecht und mit möglichst bösem Blick, bloß nicht verunsichert und ängstlich gucken!
          - Habt am besten einen Gegenstand, mit dem ihr euch wehren könnt, dabei (Pfefferspray, Deo mit Alkohl...) und griffbereit
          - Falls ihr von jemandem angefallen werdet: Kontinuierliche Gegenwehr (niemals aufhören oder gar aufgeben), Täter aggressiv anschreien (damit rechnet so ein widerwärtiger Dreckskerl nämlich nicht und haut eher wieder ab)

          Verrücktmachen sollte man sich nun natürlich auch nicht, aber man sollte schon für den Fall der Fälle gewappnet sein und nicht komplett blauäugig alleine im Dunkeln herumlaufen. Lauft am besten zusammen mit Freunden, nehmt den Bus (falls der in der Nähe eures Zuhauses hält), lasst euch von euren Eltern oder sonst jemandem abholen oder nehmt ein Taxi. Sicher ist sicher.

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            #6
            Zitat von FinalVictory Beitrag anzeigen
            Ich hab ne Ausbildung bei der Polizei gemacht und muss mich immer an einen Satz eines Dozenten erinnern, der meinte: In Deutschland wäre die Wahrscheinlichkeit in etwa gleich hoch, von einem fallenden Dachziegel getroffen zu werden, wie Opfer eines der neun Kapitalverbrechen zu werden.

            Ich denke, es gibt vielleicht mehr Kleinkriminalität als früher, aber harte Straftaten haben eher abgenommen: Das liegt auch daran, das die Polizei sehr gut ausgebildet ist und mittlerweise so gute Ermittlungstechniken anwendet, das es Kriminelle viel schwerer haben, als es uns die Medien glauben machen wollen
            Kann man so nicht sagen ich hatte bereits
            in jungen Jahren das Pech von einem Schläger
            kassiert zu haben der nette Kerl ca 25 Jahre
            und 1.90 groß . Das ganze mit ca 13 und war
            da auch völlig unschuldig dran. Also drauf hoffen
            das nichts passiert hat mir nicht geholfen.

            Bezeichnent fand ich aber ,dass es allen anderen
            am HBF Scheiß egal war.

            Heute bin ich trainiert und bereit für solche
            Leute.
            Zuletzt geändert von Streetfighter19; 01.12.2013, 21:40.

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              #7
              Zitat von Streetfighter19 Beitrag anzeigen
              Bezeichnent fand ich aber ,dass es allen anderen
              am HBF Scheiß egal war.
              Das bezeichnet man als "Verantwortungsdiffusion" und ist leider nichts Unübliches, sondern die Regel. Je mehr Menschen anwesend sind, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass dem Opfer geholfen wird. Jeder Zeuge eines Verbrechens denkt sich nämlich: "Ach, es sind ja noch so viele andere Menschen hier; es wird schon jemand anders einschreiten/die Polizei rufen."
              Nahezu keiner dieser Menschen denkt in solch einer Situation daran, dass alle anderen ja genau so denken wie man selbst und deshalb schließlich niemand dem Opfer hilft.

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                #8
                Zitat von Streetfighter19 Beitrag anzeigen
                Kann man so nicht sagen
                Doch, kann man genau so sagen. Deine persönliche Erfahrung ändert nichts daran, dass schwere Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit in Deutschland äußerst selten sind.

                @TO: Nein, ich habe keine Angst, denn diese Angst ist objektiv nicht haltbar. Nun sind Menschen nicht immer objektiv und lassen sich insb. von den Medien beeinflussen, deshalb mein Tipp:
                Schmeiß deinen Fernseher auf den Müll!

                Dieses Weltbild, hinter jeder Ecke würde ein Mörder lauern, nimmt erschreckende Ausmaße an.
                Geht soweit, dass ein nicht namentlich genannter User im Reiseforum meint, es sei "schweingefährlich" als Frau durch Deutschland zu reisen.

                Das ist in keinster Weise bösartig gemeint, aber: Ich habe großes Mitleid mit diesen Menschen. Stelle es mir schrecklich vor, überall Gefahr zu sehen und hinter jedem Menschen einen potenziellen Gewalttäter zu vermuten.

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                  #9
                  Um mal ein paar Zahlen zu nennen:

                  In den letzten 10 Jahren gab es jährlich im Schnitt 15 vollendete Morde im Zusammenhang mit Sexualdelikten.

                  Nimmt man für jeden Deutschen eine 2€-Münze und baut einen Turm daraus ist der 176 Meter hoch, die oben genannten Fälle entsprechen dabei der Länge eines kleinen Fingers.

                  Einfache vollendete Morde gibt es jährlich 350+-20, die Opfer sind fast genau 50:50 Männer bzw. Frauen. In über 60% der Fälle bestand eine Freundschafts- bzw. Verwandtschaftsbeziehung zwischen Opfer und Täter.

                  Kommentar


                    #10
                    Zitat von longhaultrucker Beitrag anzeigen
                    Um mal ein paar Zahlen zu nennen:

                    In den letzten 10 Jahren gab es jährlich im Schnitt 15 vollendete Morde im Zusammenhang mit Sexualdelikten.

                    Nimmt man für jeden Deutschen eine 2€-Münze und baut einen Turm daraus ist der 176 Meter hoch, die oben genannten Fälle entsprechen dabei der Länge eines kleinen Fingers.

                    Einfache vollendete Morde gibt es jährlich 350+-20, die Opfer sind fast genau 50:50 Männer bzw. Frauen. In über 60% der Fälle bestand eine Freundschafts- bzw. Verwandtschaftsbeziehung zwischen Opfer und Täter.
                    Bevor du solchen Unfug von dir gibst dass es total unwahrscheinlich wäre Opfer von Kriminalität zu werden solltest du vielleicht mal einen Blick in die Kriminalitätsstatistik des BKA werfen.

                    Hier mal ein kleiner Auszug der Fälle aus dem Jahr 2012:

                    Mord und Totschlag: 2,126
                    Vergewaltigung und sexuelle Nötigung: 8,031
                    Raubdelikte: 48,711
                    gefährliche und schwere Körperverletzung: 136,077
                    vorsätzliche leichte Körperverletzung: 383,928
                    Gewaltkriminalität insgesamt:195,143
                    Strassenkriminalität: 1,357,134

                    Bei einer Gesamtbevölkerungszahl von ca. 80,500,000 Menschen lag die durchschnittliche Wahrscheinlichkeit im Jahr 2012 Opfer von Gewaltkriminalität oder Strassenkriminalität zu werden bei ca. 1.93%. Bei gleichbleibender Kriminalitätsrate steigt die Wahrscheinlichkeit Opfer von Kriminalität zu werden innerhalb von 20 Jahren auf ca. 38.6%.

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                      #11
                      Zitat von V8loverlierersissymbol Beitrag anzeigen
                      Strassenkriminalität: 1,357,134
                      Davon u.a.
                      - 343.000 Diebstahl an/aus Fahrzeugen,
                      - 117.277 Taschendiebstahl
                      - 2118 Landfriedensbruch
                      - 245.682 Sachbeschädigung an KFZ
                      - 173.798 sonstige Sachbeschädigungen

                      Von deinen 1.357.134 bleiben <90.000 Fälle von Gewalt gegen Personen.

                      vorsätzliche leichte Körperverletzung: 383,928
                      Da ist jeder gewalttätige Widerstand gegen Festnahme (>50000 Fälle), jede Ohrfeige bei einer Disko-Schlägerei oder häuslicher Gewalt drin. Diese Fälle betreffen jeweils nur ganz bestimmte Personengruppen, daraus ein statistisches Risiko für die Allgemeinheit abzuleiten ist irreführend.

                      Nehmen wir mal deine 195.000 "Gewaltkriminalität insgesamt" sowie die 90.000 Gewalttaten aus "Straßenkriminalität" und beziehen das auf die Bevölkerung ergibt sich eine Warscheinlichkeit von 0,356%.

                      Wertet man unsinnigerweise auch die Fälle von leichter Körperverletzung ist man immer noch bei ~0,8%.

                      Weiterhin muss man betrachten, dass auch Mord, Totschlag und andere schwere Gewaltverbrechen ich nenne es mal "millieu-spezifisch" sind und bspw. im Umfeld von Drogenhandel, Demonstrationen bestimmter Gruppen, Hooligans, Gefängnisinsassen, Prostitution uvm. sehr gehäuft auftreten.
                      Es ist methodisch falsch und irreführend die absolute Häufigkeit von schweren Gewalttaten einfach auf die Gesamtbevölkerung umzulegen und daraus ein Risiko für den Einzelnen abzuleiten, jeder Prof haut einem eine akademische Arbeit mit einer derart mangelhaften Methodik um die Ohren (du selbst argumentierst beim Thema Waffenrecht USA immer damit, dass die Morde hauptsächlich im Umfeld von Gangs, Drogenhändlern etc. auftreten).

                      Die Wahrscheinlichkeit für einen nicht an solchen Machenschaften beteiligten Durchschnittsmenschen liegt daher nochmal weit unter diesen 0,356%.

                      Eine weitere deutliche Häufung liegt bei Städten >500.000 Einwohnern und deren "Problemviertel". Wer - wie ~75% der Deutschen - nicht in einer solchen lebt, ist nochmals unterdurchschnittlich "gefährdet", teilweise Faktor 2(!)

                      Für den Durchschnittsdeutschen, der keine kriminellen nachts auf Spielplätzen herumlungernden Idioten in seinem Bekantschaftskreis hat, der nicht an Gang-Aktivitäten o.ä. beteiligt ist, der nicht grade im miesesten Straßenzug im Problemkiez lebt... also für >90% der Menschen... sind wir längst im Bereich <0,1%.

                      Zitat von jerry-can
                      Bei gleichbleibender Kriminalitätsrate steigt die Wahrscheinlichkeit Opfer von Kriminalität zu werden innerhalb von 20 Jahren auf ca. 38.6%.
                      Dazu die von dir zitierte Kriminalstatistik des BKA:
                      Die Straßenkriminalität macht mit 1.357.134 Fällen 22,6 Prozent der Gesamtkriminalität aus – mit
                      Ausnahme des Vorjahres erneut mit sinkender Tendenz. [...] Rückgang der gefährlichen und schweren Körperverletzung auf Straßen, Wegen oder Plätzen (-5,1 Prozent auf 63.978 Fälle) [...] Der seit dem Jahr 2009 festgestellte Rückgang der Gewaltkriminalität hat sich auch im aktuellen Berichtsjahr fortgesetzt.
                      Wieso du wohl versuchst ein falsches Bild von einem hoch gefährlichen Deutschland zu zeichnen?
                      Zuletzt geändert von longhaultrucker; 02.12.2013, 04:00.

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                        #12
                        Ein paar weitere interessante Ausschnitte aus der aktuellen Kriminalstatistik des BKA

                        Bei gefährlicher und schwerer Körperverletzung nahm die Zahl der Fälle, in denen geschossen wurde, gegenüber dem Vorjahr um -18,8 Prozent auf 769 Fälle ab, bei Raubüberfällen um -11,7 Prozent auf 144 Fälle. Die Zahl der Raubüberfälle, bei denen mit einer Schusswaffe gedroht wurde, nahm gegenüber dem Vorjahr um -9,3 Prozent auf 3.164 Fälle
                        ab. [...] Bei den Gewaltdelikten liegt der Anteil der alkoholisierten Tatverdächtigen mit 32,1 Prozent deutlich höher. [...] Die mit Strafe bedrohten Versuche wurden dabei wie vollendete
                        Handlungen gezählt.
                        [...] Mord und Totschlag: Versuchsanteil in %: 74,7
                        Das fett Gedruckte gilt es bei der Interpretation der zuvor geposteten Zahlen zu beachten!

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                          #13
                          Die absolute Sicherheit gibt es nicht. Dazu bräuchte man ja dann bodyguards. Personenschutz rund um die Uhr.

                          Man kann bestenfalls versuchen, das Risiko zu minimieren, dass etwas passiert oder so. Etwa indem man Problemviertel nach Möglichkeit meidet, in gefährlichen Situationen nicht den alleinigen Helden spielen will, deeskalierend einwirken, Selbstverteidigung.

                          Ich habe inzwischen zwei Praktika bei der Polizei gemacht und ich muss sagen, deren Job ist wesentlich effizienter als von manchen Krawalljournalisten dargestellt wird.

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