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Magersucht, Essstörung, Depressionen ?

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    Magersucht, Essstörung, Depressionen ?

    Hey, ihr Lieben.
    Ich brauche wirklich dringend eure Hilfe. Also seit ca einem halben Jahr geht es mir wirklich schlecht. Ich habe andauernde stimmungsschwankungen und meißtens gehen die ins schlechte über. Dadurch, dass ich große Probleme mit meiner mutter habe/hatte, die mir immer wieder klar gemacht hat, dass ich wenig wert bin und dass sie mich nicht grade sehr liebt, habe ich angefangen zu hungern. Manchmal habe ich in drei Tagen nur zwei Äpfel gegessen. Ab und an schaue ich in den Spiegel und denke: du kannst nichts du bist nichts du wirst nie was sein.ich weiß, dass es falsch ist. Jeder Mensch kann etwas. Jeder Mensch ist etwas wert und Jeder Mensch kann etwas werden. Aber ich denke immer das gegenteil von mir. Nun habe ich 9 kg abgenommen und trage größe 36-34. Ich fühle mich sehr schlecht, zwinge mich aber zu essen. Habe seit ca 2 Monaten nun einen Freund. Bin fast krankhaft eifersüchtig, was es nicht grade einfacher macht. Da ich immer denke, dass er andere Mädels sicherlich hübscher findet auch wenn ich weiß, dass er mich niemals betrügen würde. Da ich das mit dem Essen nun wieder besser im griff habe und denke, dass es auch berg auf geht, macht mir das mit der Tarurigkeit mehr Sorgen. Ich weiß, dass es manchmal durch die Pubertät gesteuert wird,allerdings ist es zu extrem, als dass es das sein könnte. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. ich gehe bereits zu einer Vertrauenslehrerin, die mir ein wenig helfen soll. Bin allerdings er einmal dort gewesen. Könnt ihr mir helfen? ich möchte gesund sein. Und ich möchte essen. und ich möchte nicht mit dem ritzen anfangen (bereits 3 mal). Ich bitte um eure hilfe, meinung und unterstützung.
    In liebe, eure lisa ♥

    #2
    Es klingt so, als ob die Probleme mit deiner Mutter der Auslöser für alles wären. Ich vermute, dass deine ganzen Minderwertigkeitsgefühle im direkten Zusammenhang damit stehen, dass du dich von ihr nicht geliebt fühlst. Und so wie du das schreibst, weißt du das vermutlich auch selbst schon.
    Mein Rat wäre folgender: Versuch dir erstmal direkt bewusst zu werden, was dich auszeichnet, was dich zu dem Menschen macht, der du bist, was du gut kannst. Überleg mal, es gibt so viele Mädchen, die sich nichts sehnlicher wünschen, als einen Freund zu haben. Du hast einen, und du weißt, dass er dich nicht betrügen würde. Mich würde mal interessieren, was genau an dem Verhalten deiner Mutter dir das Gefühl gibt, dass du ihr nicht wichtig bist.
    Dann hol dir am besten Hilfe, das mit der Vertrauenslehrerin war ein guter Anfang. Ob sie dir wirklich weiterhelfen kann, weiß ich nicht; aber mit jemandem zu reden, hilft oft mehr als man glaubt. Was das Ritzen angeht; solange du es unter Kontrolle hast, würde ich mir darum eher weniger Sorgen machen. Du hast ein Problem, sieh es als Krankheit, und die Essstörungen, die Eifersucht und das Ritzen sind im Prinzip die Symptome. Das wird sich alles bessern, sobald du dein eigentliches Problem aktiv versucht hast zu beseitigen. Also warte erstmal ab, ob sich durch deine Gespräche mit der Vertrauenslehrerin irgendetwas positiv verändert.
    Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen

    Kommentar


      #3
      Es ist schon mal gut, dass du zu einer Vertrauenslehrerin gehst, aber ich denke, es wäre nicht schlecht, auch einmal über ernste, professionelle Hilfe nachzudenken. Schließlich sagst du zwar, dass das Essen wieder besser geworden ist, dafür leidest du aber an Stimmungsschwankungen und bist oft traurig. Natürlich kann das alles etwas durch die Pubertät beeinflusst sein, aber du bist ja selbst der Ansicht, dass es dafür zum Einen zu extrem ist und zum Anderen darf man natürlich auch nicht ignorieren, dass du eben (trotz der Besserung) das Problem mit dem Essen hast. Auch, dass du dich nun bereits dreimal selbstverletzt hast, darf man keineswegs auf die leichte Schulter nehmen. Man verliert die Kontrolle nämlich viel schneller, als es einem lieb ist, und allein, dass du bereits in Erwägung gezogen hast, es als Bewältigungsstragie zu gebrauchen, zeugt ja nur noch mehr von der Ernsthaftigkeit deines Problems.
      Es ist aber in jedem Falle schon mal gut, dass du möchtest, dass es dir besser geht. Das ist eine gute Basis dafür, dass du etwas verändern kannst.
      Was besprichst du denn so mit der Vertrauenslehrerin bzw. was hast du ihr bislang gesagt? Weiß sie von der Essstörung oder auch davon, dass die Gefahr besteht, dass du ins Selbstverletzen rutschen könntest? Ich denke, es ist auf jeden Fall wichtig, dass zu ehrlich zu ihr bist, damit sie weiß, woran sie bei dir ist. Aber natürlich musst du ihr dafür auch vertrauen können.
      Wie ist denn aktuell das Verhältnis zu deiner Mutter? Könntest du dir vorstellen, ihr etwas von deinen Problemen zu erzählen? Vielleicht auch mit der Hilfe der Vertrauenslehrerin?

      Deine Eifersucht bezüglich deines Freundes dürfte daher rühren, dass du eben absolut kein Selbstwertgefühl hast, das wirkt sich auf viele Bereiche aus. Vielleicht hilft es dir, wenn du mal ganz ernst überlegst, was dir an dir gefällt. Und auch wenn das nun nach typischer Standardfloskel klingt: Da gibt es auf jeden Fall etwas, da bin ich mir ganz sicher. Überlege dir vielleicht auch, was an dir liebenswert sein könnte und weshalb dich dein Freund lieben könnte und warum er dich niemals betrügen würde. Und du solltest vor allem nicht vergessen, was für ein Glück du hast, dass du das von deinem Freund so sicher sagen kannst, das können nicht alle!
      Du solltest versuchen, immer dagegenzuhalten, sobald negative und destruktive Gedanken bezüglich deiner Selbst aufkommen. Stattdessen musst du dir immer wieder die positiven Dinge sagen, Gründe aufzählen, warum das Negative nicht stimmen kann usw. Denn die negativen Gedanken (z.B. dass du nichts wert bist, dass du nicht hübsch bist, zu dick o.Ä.) sind eben kranke Gedanken, die von deinen Problemen herrühren, die aber nicht stimmen. Sie entsprechen nicht der Wahrheit, aber deine Probleme möchten dir weismachen, dass es so ist, bis du es glaubst. Umso wichtiger ist es, dass du das verstehst, damit du dich immer wieder vom Gegenteil überzeugen kannst.

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