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Tot eines geliebten Menschen. Wie geht ihr damit um?

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    Tot eines geliebten Menschen. Wie geht ihr damit um?

    Hallo erstmal,
    Ich habe vor 4 Jahren ganz plötzlich meinen Vater verloren und bis heute fällt es mir schwer über ihn zu reden oder mich an früher dran zu erinnnern. Das liegt auch daran, dass es nicht immer so blumig zwischen mir und meinem Vater war. Es heißt ja die Zeit heilt alle Wunden, doch ich glaube bei so einem Fall, lernt man mit der Zeit nur ohne die Person zu leben und mit Schmerz, dass sie nie wieder kommt, umzugehen. Ich wollte euch mal fragen, ob ihr mal in so einer Situation wart/seid und wie ihr damit umgeht.
    Würde mich über eure Antworten freuen
    LG MysteriousCookie.

    #2
    Mir gehts genauso, nur dass es bei meinem Vater nun 5 Jahre her ist. Ich habe es bis heute nicht geschafft es zu verstehen und zu akzeptieren und der Tod meines Vaters war für mich Auslöser sämtlicher Probleme. Damit umgehen kann ich nicht, ich verdränge es. Wenn mir danach ist, heule ich. Oft fahre ich auch alleine zum Friedhof und setze mich an die Grabstelle, höre der Stille zu und erinnere mich an die schönen Momente mit ihm, auch wenn es davon nicht allzu viele gab. Das hilft mir etwas.. Dennoch begreife ich es nicht, es tut jeden Tag aufs neue weh, wenn ich in den Spiegel schaue und einen Teil von ihm dort sehe - mich.

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      #3
      Ich hab sowas nur bei meiner Oma erlebt aber das ist natürlich was anderes ich denke wenn man es noch nicht verarbeitet hat nach den Jahren das man vlt mal darüber sprechen sollte und es nicht in sich hineinfressen sollte. Und wenn gar nichts geht mal ein Psychotherapeut aufsuchen? Schließlich haben die am meisten Ahnung und wenn man nicht sein ganzes Leben lang mit der Trauer leben möchte....

      Wie gesagt ich hab da wirklich keine Ahnung von und es tut mir auch wirklich echt leid für dich! aber ich wünsch dir viel Glück das du irgendwie weiter kommst!

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        #4
        Zitat von Keppi Beitrag anzeigen
        Und wenn gar nichts geht mal ein Psychotherapeut aufsuchen? Schließlich haben die am meisten Ahnung und wenn man nicht sein ganzes Leben lang mit der Trauer leben möchte....

        Wie gesagt ich hab da wirklich keine Ahnung von und es tut mir auch wirklich echt leid für dich! aber ich wünsch dir viel Glück das du irgendwie weiter kommst!
        Ja ich war schon oft bei einem Therapeuten gewesen, hab sogar ne 3 monatige intensive Therapie gemacht und mache jetzt ambulant Therapie weiter. Das Problem ist ja nicht nur der Tod meines Vaters sondern auch die vorherigen Probleme die da waren. Ist alles nicht so einfach.

        Achso und kathi07095: Ich kann dich gut verstehen. Bei mir gab es auch nicht immer die schönsten Zeiten und ich frage mich einfach oft warum musste es so enden? Fragen die einfach ungeklärt sind was alles passiert ist. Ich gehe auch ab und an ans Grab meines Vaters, es ist dann irgendwie etwas beruhigend davor zu verweilen.

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          #5
          Damit umgehen kann ich nicht. Ich erdulde den Schmerz und versuche an ihm zu wachsen. Wenn ich an den Tod meiner Großmutter denke und damit auch an den Zusammenbruch meiner Familie, fühle ich wie frisch der Schmerz doch eigentlich ist.

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            #6
            Bei mir waren es zwei Opas, meine Uroma, mein Kindheitsfreund, einige andere Bekannte und wenn man es dazuzählen kann, mein Hund mit dem ich bis dato mein gesamtes Leben verbracht hatte, jeden einzelnen Tag.
            Ich denke inzwischen kaum noch daran.
            Das Einzige, das mir hilft ist in den ersten drei, vier Tagen ganz viel heulen, dann verdrängen und weitermachen wie bisher.

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              #7
              Hey also bei mir ist es mein papa er starb als ich 6 war nun bin ich fast 15 und mir fällt es sehr schwer darüber zu sprechen.er starb an einem hirntumor .Da ich damals noch so jung war habe ich nicht sonderlich viele errinnerungen an ihn aber ich weiß das er ein toller mensch war und ich stelle mir immer wenn es mir schlecht geht vor wie er mich als kleines kind geliebt hat und mit mir spielte und eine wundervolle zeit mit mir und mrinrm bruder under meiner mama verbrachte .Ehrlich gesagt spreche ich fast nie mit jemanden darüber weil ich dann jedes mal weinen muss und wenn meine mama über ihn spricht kommen mir auch immer die Tränen.

              Außerdem starb meine sehr geliebte uroma sie wurde fast 96 Jahre alt und war eine wundervolle frau mit ihrem tot kann ich westlichen besser umgehen da sie einfach ruhig einschlief und ich weiß das es ihr dabei gut ging und sie keine schmerzen hatte außerdem habe ich an sie sehr viele Erinnerungen und ich konnte mich von ihr verabschieden.

              Ich weiß wie schwer es für dich ist mein Beileid ich finde es immer schlimm wenn menschen so früh von der erde genommen werden
              Zuletzt geändert von gatsby; 13.08.2013, 15:04. Grund: Rechtschreibung

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                #8
                Ich kann das gut verstehen. Meine Mutter ist vor 5 Jahren gestorben. Da war ich erst 11. An den Schmerz werde ich mich wohl mein Leben lang erinnern und den Schmerz kann mir nicht der beste Therapeut der Welt nicht nehmen. Aber es tut gut mit wem drüber zu reden, am besten mit jemandem aus der Familie, finde ich, weil die das gleiche fühlen. Ich komme aber halbwegs damit klar, nur jetzt wo ich auf die paar Jahre zurück blicke die ich mit ihr hatte, merke ich dass ich das noch nicht überwunden habe. Eigentlich kann man einfach nur weitermachen wie vorher.

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                  #9
                  ich habe zur Zeit ein anderes Problem.

                  Mein Vater hatte eine Herz OP und seit dem ist er nicht mehr derselbe bzw. er zeigte starke Anzeichen von Verwirrtheit und Demenz.
                  Seit dem wurden die Augenblicke wo er klar war immer weniger und seit paar Tagen hat er gar keine klaren Momente mehr. Er rennt rum und redet nur noch wirres Zeug und checkt absolut nicht was um ihn herum vorgeht.

                  Dazu muss man sagen, das er immer ein gestandener Bär von Mann war.
                  Er ist zur See gefahren. War Boxer. Hat sein Leben lang gesoffen (was wohl auch der Grund seines jetzigen Zustandes ist. Ging keiner Schlägerrei aus dem WEG und hat Kneipen zerlegt.
                  Mit ihm unterwegs musste man nie Angst haben. Selbst die Türken haben einen Bogen um ihn gemacht.

                  Jetzt wird er vermutlich entmündigt und in ein Pflegeheim gesteckt.
                  Die einzige Situation die ihm scheinbar noch bewusst ist.
                  Denn er will da nict hin und wenn sie ihn morgen abholen,
                  kann es ein das er extrem agressiv wird. Da er seine Selbständigkeit immer geschätzt hat und nie so Hilflos war.

                  Kurzum. ich hätte ihm gewünscht das er einfach nicht mehr aufwacht.
                  Ihn jetzt so dahin siechen und mental zerfallen zu sehen ist schlimmer als der Tod.

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                    #10
                    Zitat von ecxn Beitrag anzeigen
                    Das Einzige, das mir hilft ist in den ersten drei, vier Tagen ganz viel heulen, dann verdrängen und weitermachen wie bisher.
                    Heulen ist sicher gut, aber bitte nicht verdrängen, das geht in den meisten Fällen nach hinten los.

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                      #11
                      4 Engel

                      Vor nem halben Jahr ungefãhr sind 4 wundervolle menschen gestorben..jörg(vater,geliebter ehemann ca. 45 Jahre) Vanessa (meine beste Freundin 14Jahre) Erik(sûßer rotzbengel 12 Jahre) Amelie(meine kleine süße lilly..7 Jahre) gestorben.. Bei nem Autounfall sind sie alle 4 gestorben bis auf die Mutter.. Ich weis nicht wie Connz damit klarkommt.. Sie wohnt wieder alleine in dem großen Haus.. Arbeiter wieder ich glaube sie nimmt das alles noch nicht wahr.. Ich persöhnlich komme nicht wirklich damit klar.. Ich hab mit meiner Mutter darüber geredet.. Mit anderen Leuten.. Ich hab mir Bilder und Videos angeschaut und meinen persöhnlichen Abschied gefeiert.. Ich weine zwar noch oft aber ich glaube an Gott und das hilft mir auch wirklich weiter.. Ich war vorhin im Haus.. Als ich in den Zimmern war bin ich fast ungekippt.. Aber es tat mir gut..

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                        #12
                        Mein Vater hat 1998 Krebs bekommen und ist 2000 gestorben.
                        Damals war ich 11 Jahre alt.

                        Die Trauer wird nie ganz verschwinden und es gibt immer wieder Zeiten, in denen ich leicht depressiv bin, aber es wird weniger.

                        Was man auf keinen Fall machen sollte ist das ganze verdrängen.

                        Ich selbst war für mehrere Jahre in psychotherapeutischer Behandlung, was mir sehr geholfen hat.

                        Es hat mir gut getan darüber zu reden und ich rate jedem, sich eine Person zu suchen, der man sein "Herz ausschütten" kann.
                        Es hilft einem selbst mit der Situation besser umzugehen.

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                          #13
                          Was mir vor fast 5 Jahren geholfen hat war ein Satz aus der Todesanzeige in der Zeitung:

                          "Schöne gemeinsame Stunden. Nicht weinen, dass sie vergangen sondern danken, dass sie gewesen."


                          Ich vermisse ihn immernoch sehr und einige Zeit nach seinem Tod konnte ich nicht verkraften, dass ich mich nicht mal von ihm hab verabschieden können.
                          Ich weiß das klingt jetzt etwas abstrus und übersentimental, aber eines Nachts hatte ich dann den Traum ich hätte mit ihm gearbeitet. Harte Arbeit auf einem Acker für ein gemeinsames Ziel. Nach getaner Arbeit hat er sich dann von mir verabschiedet mit den Worten, die ich nie vergessen werde: "Wir haben viel zusammen erlebt und ich bin sehr, sehr dankbar dafür. Wir werden uns wiedersehen." und hat mir zugezwinkert. Dann ging er in das Dunkel hinein.
                          Als ich dann in dem selben Traum nach Hause ging, musste ich interessanter Weise an einem Wirtshaus vorbei, in dessen Fenster ich reinblicken und ihn sehen könnte, wie er - sich total amüsierend - laut lachend mit nem Bierglas in der Hand die Runde unterhielt und mich ansah. Dieses Bild werd ich nie vergessen, auch wenns ein Traum war.

                          Klingt vllt sehr überzogen, aber als ich nach diesem Traum aufgewacht bin hatte ich ne Träne im Augenwinkel und war das erste mal seit Wochen wieder hoffnungsvoll der Situation gegenüber.


                          Was ich damit sagen will ist, dass irgwann der Moment kommt, indem du selbst damit abschließt. Du wirst es nie vergessen können und du wirst ihn vllt immer vermissen. Aber du kannst dann akzeptieren, dass er es auch akzeptiert hat und dich nie vergessen wird.
                          Du musst es nur zulassen und dir die Zeit dafür geben, die du brauchst. Nichts was Bestand haben soll geht von heute auf Morgen.

                          Viel Erfolg bei der Sache.

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                            #14
                            Ich weiß es nicht. Bei mir sind schon mehrere Familienmitglieder gestorben
                            Und ich weiß das ich so was noch öfter erleben werde. Vor 9jahren
                            Hab ich meinen Papa verloren und ich weiß echt nicht wie ich diesen Tag überlebt hab.
                            Ich kann es einfach nicht fassen das ich ohne ihn leben MUSS.
                            Aber was mir hilft ist das wenn ich einmal sterbe das ich ihn wieder in die Arme schließen kann.
                            Ich frage meine Mutter auch gerne dies und das wie er reagieren würde z.b.
                            Weil ich mich nicht so gut an ihn erinnern kann da ich damals 4 war.

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