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Darf ein Pflegekind mit Pflegehunden zusammen leben?

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  • Natueschka
    hat ein Thema erstellt Darf ein Pflegekind mit Pflegehunden zusammen leben?.

    Darf ein Pflegekind mit Pflegehunden zusammen leben?

    Wir retten seit vielen Jahren notleidene Welpen aus Tötungsstadionen oder mutterlose aus jeglichen Land somit helfen wir vielen Tierorganisationen und retten Leben.Wir sind mit 3 Kindern haben ein großes Haus mit großem Garten.Alle Welpen werden hier liebevoll aufgepeppelt,die sehr viel trauriges erlebt haben bis zur Vermittlung haben sie hier ein liebevolles Zuhause.Alle unsere Kinder lieben unsere Tiere und kennen diese Arbeit seit Jahren.
    Seit 9 Jahren lebt ein Pflegekind bei uns (er ist 12).
    Er ist ein fröhlicher,aufgeweckter Junge und er hat durch die Tiere viel gelernt,wie zb liebevoll behutsam,einfühlsam und verantwortungsbewusst mit jedem Lebewesen umzugehen. Es kam jetzt die Auflage vom Jugendamt,dass Pflegehunde in Familien mit Pflegekindern verboten sind wir sind unsagbar traurig darüber das wir nach fast 10 Jahren eine solch tolle Lebensaufgabe,die uns so erfüllt hat nicht mehr ausführen dürfen.
    Die Begründung des Jugendamts lautet das Pflegekind könnte von den Pflegehunden verletzt werden oder zu sehr unter der Trennung leiden. (wir wohnen in Nordrheinwestfalen)
    Zuletzt geändert von Natueschka; 25.07.2013, 21:05.

  • CallMcWinston
    antwortet
    Dann dürfte man ja auch nicht Züchter sein und gleichzeitig Kinder haben, weil die sich dann auch ständig von den Hunden trennen müssten. Ganz, ganz großer Schwachsinn. Das kann nicht stimmen. Da muss doch irgendetwas passiert sein?

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  • ColaProthese_2000
    antwortet
    War irgendein Vorfall mit den Hunden und eurem Pflegekind ? Ich kann mir nicht vorstellen, das es verboten ist, Pflegehunde und Pflegekinder im selben Haushalt zu haben mit der Begruendung, das das Kind den Trennungsschmerz nicht uebersteht. Mit der Logik duerfte das Kind, wenn es denn mal Erwachsen ist, keinerlei Jobs ausueben, in denen man traurige Dinge erlebt.

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  • HellsDolly
    antwortet
    Ist denn irgendwas passiert? Die neue Auflage wird ja nicht einfach so kommen.

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  • nudelsuppe
    antwortet
    Ich hab den dunklen Verdacht, dass du die Situation etwas subjektiv darstellst. Mit dem Argument könnte man ja Tierhaltung im Allgemeinen für Leute mit Kindern verbieten.

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  • Kakulukiam
    antwortet
    Zitat von Natueschka Beitrag anzeigen
    Die Begründung des Jugendamts lautet das Pflegekind könnte von den Pflegehunden verletzt werden oder zu sehr unter der Trennung leiden. (wir wohnen in Nordrheinwestfalen)
    Wenn ein Hund von sich aus jemanden verletzt, stimmt wohl etwas mit dem Hund nicht. Der einzige Hund, an den ich mich erinnere, der mir gegenüber aggressiv war, schien "gut genährt" zu sein und saß am Grabe seines Herrchen und knurrte mich ein wenig an.
    Hunde sind übrigens auch Rudeltiere und werden oft auch als Teil der Familie gesehen. Hunde können auch gute "Babysitter" sein, wobei dennoch immer ein Aufpasser da sein sollte. Das aber nicht nur des Hundes wegen, sondern auch, damit das Kind den Hund nicht mit einem Tacker oder sonstigen Dingen, die dem Hund weh tun können, "ärgert", denn ein Hund weiß sich zu wehren.

    Wenn man danach geht, dass Hunde Kinder verletzen können, könnte man zwar eigentlich auch gleich sämtliches Besteck verbieten, GEZ muss man ja ohnehin bezahlen, selbst ohne Fernseher, aber man könnte eigentlich auch Kindergeld für hunderte Kinder verlangen, weil man ja das Werkzeug dazu hat. Von einem Paragraphen, der es verbietet, dass Pflegekinder und Hunde zusammen leben dürfen, habe ich als Normalmensch bisher noch nichts gehört. Man könnte allerhöchstens "um das Wohlbefinden des Kindes besorgt sein", allerdings ließe sich auch argumentieren, dass Hunde in tiergestützen Therapien eingesetzt werden, wo es schließlich auch möglich ist, dass eine emotionale Bindung aufgebaut wird und die Hunde "urplötzlich durchdrehen, zu Werwölfen mutieren und alle Anwesenden zerfleischen", um es mal überspitzt auszudrücken und die Absurdität der Aussage, dass Hunde per se schlecht und ein Risiko seien, klar zu machen.

    Ich würde in einer solchen Situation jemanden vom Fach (!) aufsuchen, die rechtliche Lage 'checken' und, falls möglich und gewollt, die Situation zum Positiven verändern. Ich bin mir nämlich gar nicht mal so sicher, inwieweit man hier bei solchen konkreten Themen Hilfe bekommen kann.

    Edit: was ich übrigens recht interessant finde:
    meanwhile anderswo in Deutschland, Jugendamt bringt Pflegejungen in Wanderzirkus unter.
    http://m.focus.de/panorama/welt/tid-...id_867636.html
    Zuletzt geändert von Kakulukiam; 26.07.2013, 04:18.

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